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Orte des Ankommens (III): Das Musterhaus Matz im Freilichtmuseum Kiekeberg | Deutschland Archiv | bpb.de

Deutschland Archiv Neu im DA Schwerpunkte Erinnern, Gedenken, Aufarbeiten 1848/49 in der politischen Bildung Vier Ansichten über ein Buch, das es nicht gab "Es war ein Tanz auf dem Vulkan" Föderalismus und Subsidiarität „Nur sagen kann man es nicht“ Wenn Gedenkreden verklingen Zeitenwenden Geschichtsklitterungen „Hat Putin Kinder?“, fragt meine Tochter Wolf Biermann über Putin: Am ersten Tag des Dritten Weltkrieges Der Philosoph hinter Putin „Putin verwandelt alles in Scheiße“ Das Verhängnis des Imperiums in den Köpfen Ilse Spittmann-Rühle ist gestorben Der Friedensnobelpreis 2022 für Memorial Rückfall Russlands in finsterste Zeiten Memorial - Diffamiert als "ausländische Agenten" Die Verteidigung des Erinnerns Russlands Attacken auf "Memorial" Der Fall Schalck-Golodkowski Ende des NSU vor zehn Jahren 7. Oktober 1989 als Schlüsseltag der Friedlichen Revolution Die Geschichte von "Kennzeichen D" Nachruf auf Reinhard Schult Leningrad: "Niemand ist vergessen" Verfolgung von Sinti und Roma Zuchthausaufarbeitung in der DDR - Cottbus Sowjetische Sonderhaftanstalten Tage der Ohnmacht "Emotionale Schockerlebnisse" Ein Neonazi aus der DDR Akten als Problem? Eine Behörde tritt ab Ostberlin und Chinas "Großer Sprung nach vorn" Matthias Domaschk - das abrupte Ende eines ungelebten Lebens Ein Wettbewerb für SchülerInnenzeitungen Totenschädel in Gotha Bürgerkomitees: Vom Aktionsbündnis zum Aufarbeitungsverein Westliche Leiharbeiter in der DDR Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (I) Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (II) Auf dem Weg zu einem freien Belarus? Erstes deutsch-deutsches Gipfeltreffen im Visier des BND Neue Ostpolitik und der Moskauer Vertrag Grenze der Volksrepublik Bulgarien Die Logistik der Repression Schwarzenberg-Mythos Verschwundene Parteifinanzen China, die Berlin- und die Deutschlandfrage 8. Mai – ein deutscher Feiertag? China und die DDR in den 1980ern 1989 und sein Stellenwert in der europäischen Erinnerung Stasi-Ende Die ungewisse Republik Spuren und Lehren des Kalten Kriegs Einheitsrhetorik und Teilungspolitik Schweigen brechen - Straftaten aufklären Welche Zukunft hat die DDR-Geschichte? Die Deutschen und der 8. Mai 1945 Jehovas Zeugen und die DDR-Erinnerungspolitik Generation 1989 und deutsch-deutsche Vergangenheit Reformationsjubiläen während deutscher Teilung 25 Jahre Stasi-Unterlagen-Gesetz Kirchliche Vergangenheitspolitik in der Nachkriegszeit Zwischenbilanz Aufarbeitung der DDR-Heimerziehung Der Umgang mit politischen Denkmälern der DDR Richard von Weizsäckers Rede zum Kriegsende 1985 Die Sowjetunion nach Holocaust und Krieg Nationale Mahn- und Gedenkstätten der DDR Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Die Entmilitarisierung des Kriegstotengedenkens in der SBZ Heldenkult, Opfermythos und Aussöhnung Durchhalteparolen und Falschinformationen aus Peking Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Grenzsicherung nach dem Mauerbau Einmal Beethoven-Haus und zurück Das Bild Walther Rathenaus in der DDR und der Bundesrepublik Alles nach Plan? Fünf Gedanken über Werner Schulz „Wie ein Film in Zeitlupe“ "Ich hatte Scheißangst" Ein Nazi flieht in die DDR Der 13. Februar 1945 im kollektiven Gedächtnis Dresdens Vor 50 Jahren im September: Zweimal Deutschland in der UNO Der Mann aus dem inneren Zirkel DDR-Vermögen auf Schweizer Konten Nicht nur Berlin Moskauer Hintergründe des 17. Juni Opfer einer "Massenpsychose"? Der Wolf und die sieben Geißlein Der Prager Frühling 1968 und die Deutschen Operativer Vorgang „Archivar“ 9. November 1989. Der Durchbruch 9. November 1918. „Die größte aller Revolutionen“? Der vielschichtige 9. November Biermann in meinem Leben Ein Wolf im Museum Entmutigung & Ermutigung. Drei Stimmen zu Biermann Spurenverwischer Kleinensee und Großensee Tod einer Schlüsselfigur Das besiegte Machtinstrument - die Stasi Anhaltende Vernebelung Die RAF in der DDR: Komplizen gegen den Kapitalismus Einem Selbstmord auf der Spur Druckfrisch Ehrlicher als die meisten Die Stasi und die Bundespräsidenten Das Einheits-Mahnmal Bodesruh D und DDR. Die doppelte Staatsgründung vor 75 Jahren. Chinas Rettungsofferte 1989 für die DDR Wessen wollen wir gedenken? 1949: Ablenkung in schwieriger Zeit 1949: Staatsgründung, Justiz und Verwaltung Transformation und Deutsche Einheit Die sozialpsychologische Seite der Zukunft Zwölf Thesen zu Wirtschaftsumbau und Treuhandanstalt Die andere Geschichte der Umbruchjahre – alternative Ideen und Projekte 31 Jahre nach Rostock-Lichtenhagen Wiedervereinigt auf dem Rücken von Migranten und Migrantinnen? Film ohne Auftrag - Perspektiven, die ausgegrenzt und unterschlagen wurden Geheimdienste, „Zürcher Modell“ und „Länderspiel“ 50 Jahre Grundlagenvertrag Drei Kanzler und die DDR Populismus in Ost und West Akzeptanz der repräsentativen Demokratie in Ostdeutschland Zusammen in Feindseligkeit? Neuauflage "(Ost)Deutschlands Weg" Ostdeutsche Frakturen Welche Zukunft liegt in Halle? Anpassungsprozess der ostdeutschen Landwirtschaft Daniela Dahn: TAMTAM und TABU Wege, die wir gingen „Der Ort, aus dem ich komme, heißt Dunkeldeutschland” Unternehmerischer Habitus von Ostdeutschen Teuer erkauftes Alltagswissen Trotz allem im Zeitplan Revolution ohne souveränen historischen Träger Mehr Frauenrechte und Parität Lange Geschichte der „Wende“ Eine Generation nach der ersten freien Volkskammerwahl Unter ostdeutschen Dächern Die de Maizières: Arbeit für die Einheit Schulzeit während der „Wende” Deutschland – Namibia Im Gespräch: Bahr und Ensikat Gorbatschows Friedliche Revolution "Der Schlüssel lag bei uns" "Vereinigungsbedingte Inventur" "Es gab kein Drehbuch" "Mensch sein, Mensch bleiben" Antrag auf Staatsferne Alt im Westen - Neu im Osten Die Deutsche Zweiheit „Ein echtes Arbeitsparlament“ Corona zeigt gesellschaftliche Schwächen Widersprüchliche Vereinigungsbilanz Schule der Demokratie Warten auf das Abschlusszeugnis Brief an meine Enkel Putins Dienstausweis im Stasi-Archiv Preis der Einheit Glücksstunde mit Makeln Emotional aufgeladenes Parlament Geht alle Macht vom Volke aus? Deutschland einig Vaterland 2:2 gegen den Bundestag "Nicht förderungswürdig" Demokratie offen halten Standpunkte bewahren - trotz Brüchen Die ostdeutsche Erfahrung Kaum Posten für den Osten Braune Wurzeln Wer beherrscht den Osten „Nicht mehr mitspielen zu dürfen, ist hart.“ Ein Ost-West-Dialog in Briefen Stadtumbau Ost Ostdeutschland bei der Regierungsbildung 2017 Die neue Zweiklassengesellschaft DDR-Eishockey im Wiedervereinigungsprozess Die SPD (West) und die deutsche Einheit Die Runden Tische 1989/90 in der DDR Die Wandlung der VdgB zum Bauernverband 1990 Transatlantische Medienperspektiven auf die Treuhandanstalt Transformation ostdeutscher Genossenschaftsbanken Demografische Entwicklung in Deutschland seit 1990 Parteien und Parteienwettbewerb in West- und Ostdeutschland Hertha BSC und der 1. FC Union vor und nach 1990 25 Jahre nach der Wiedervereinigung Ostdeutsches Industriedesign im Transformationsprozess Wende und Vereinigung im deutschen Radsport Wende und Vereinigung im deutschen Radsport (II) Kuratorium für einen demokratisch verfassten Bund deutscher Länder Europäische Union als Voraussetzung für deutschen Gesamtstaat Welche Zukunft braucht Deutschlands Zukunftszentrum? Ein Plädoyer. (K)Einheit Wird der Osten unterdrückt? Die neue ostdeutsche Welle Die anderen Leben. Generationengespräche Ost "Westscham" Sichtweisen Die innere Einheit Wer beherrscht den Osten? Forschungsdefizite rechtsaußen Verpasste Chancen? Die gescheiterte DDR-Verfassung von 1989/90 Einladung in die bpb: 75 Jahre Bundesrepublik Zu selbstzufrieden? Eine Phantomgrenze durchzieht das Land Noch mehr Mauer(n) im Kopf? Berlin – geteilte Stadt & Mauerfall Berliner Polizei-Einheit Die Mauer. 1961 bis 2023 The Wall: 1961-2021 - Part One The Wall: 1961-2021 - Part Two "Es geht nicht einfach um die Frage, ob Fußball gespielt wird" Mauerbau und Alltag in Westberlin Der Teilung auf der Spur Olympia wieder in Berlin? Der Mauerfall aus vielen Perspektiven Video der Maueröffnung am 9. November 1989 Die Mauer fiel nicht am 9. November Mauersturz statt Mauerfall Heimliche Mauerfotos von Ost-Berlin aus Ost-West-Kindheiten "Niemand hat die Absicht, die Menschenwürde anzutasten" Berlinförderung und Sozialer Wohnungsbau in der „Inselstadt“ Wie stellt der Klassenfeind die preußische Geschichte aus? Flughafen Tempelhof Die Bundeshilfe für West-Berlin Christliche Gemeinschaft im geteilten Berlin Amerikanische Militärpräsenz in West-Berlin Das Stadtjubiläum von 1987 in Ost- und West-Berlin Bericht zum Workshop "Das doppelte Stadtjubiläum" Das untergegangene West-Berlin Interview: „Der Zoo der Anderen“ Die "Weltnachricht" mit ungewollter Wirkung Krieg & Frieden. Wohin führt die Zeitenwende? Über 70 Analysen & Essays. Wenig Hoffnung auf baldigen Frieden Was riskieren wir? Ein Sommer der Unentschlossenheit Ein Jahr Krieg Die Waffen nieder? Ungleiche Fluchten? Schwerter allein sind zu wenig „Russland wird sich nach Putin ändern“ Die be(un)ruhigende Alltäglichkeit des Totalitären Vergessene Bomben aus Deutschland Putins Mimikry Schon einmal Vernichtungskrieg Verhandeln, aber wie? Das sterbende russländische Imperium und sein deutscher Helfer Was lief schief seit dem Ende des Kalten Krieges? „Sie haben die Zukunft zerbrochen“ Vertreibung ist auch eine Waffe "Wie ich Putin traf und er mich das Fürchten lehrte" "Wir bewundern sie und sie verschwinden" Mehr Willkommensklassen! Hoffen auf einen russischen „Nürnberger Prozess“ Russische Kriegskontinuitäten Wurzeln einer unabhängigen Ukraine Der erschütterte Fortschritts-Optimismus "Leider haben wir uns alle geirrt" Die Hoffnung auf eine gesamteuropäische Friedens- und Sicherheitsarchitektur nicht aufgeben „Ihr Völker der Welt“ Das erste Opfer im Krieg ist die Wahrheit China und die „Taiwanfrage“ Deutschlands Chinapolitik – schwach angefangen und stark nachgelassen "Ein Dämon, der nicht weichen will" "Aufhören mit dem Wunschdenken" Zäsur und Zeitenwende. Wo befinden wir uns? Im zweiten Kriegsjahr Zeitenwende – Zeit der Verantwortung Müde werden darf Diplomatie nie Sprachlosigkeiten Wie ist dieser Krieg zu deeskalieren und zu beenden? Teil 1 Als Brückenbau noch möglich war Der Krieg in der Ukraine als neuer Horizont für politische Bildung und Demokratiepädagogik Bleibt nur Gegengewalt? „Mein Körper ist hier, aber mein Herz und meine Seele sind immer in Israel“ „Ich hoffe, dass die Ukraine die BRD des 21. Jahrhunderts wird“ Krieg als Geschäft Bodenlose Ernüchterung In geheimer Mission: Die DDR-NVA gegen den „jüdischen Klassenfeind“ „Verbote bringen herzlich wenig“ Eine missachtete Perspektive? Verordnete Feindbilder über Israel in der DDR: Eine Zeitungs-Selbstkritik Die erste DDR-Delegation in Israel. Ein Interview mit Konrad Weiß „Dieser westliche Triumphalismus ist ein großer Selbstbetrug“ Wolf Biermann: Free Palestine...? Was hilft gegen politische Tsunamis? Der Tod ist ein Meister aus Russland Wann ist die Zeit zu verhandeln? „Ich bedaure und bereue nichts“ "Schon im 3. Weltkrieg?" 1989/90 - Friedliche Revolution und Deutsche Einheit Frauen in der Bürgerbewegung der DDR Vor 35 Jahren: Die Wege zum 9. November 1989 „Die Stunde ist gekommen aufzustehen vom Schlaf“ Mythos Montagsdemonstration Ossi? Wessi? Geht's noch? Es gibt keine wirkliche Ostdebatte Die. Wir. Ossi. Wessi? Wie man zum Ossi wird - Nachwendekinder zwischen Klischee und Stillschweigen 2 plus 4: "Ihr könnt mitmachen, aber nichts ändern“ Blick zurück nach vorn Wem gehört die Revolution? Die erste und letzte freie DDR-Volkskammerwahl Mythos 1989 Joseph Beuys über die DDR Der 9. Oktober 1989 in Leipzig Egon Krenz über den 9. November Die deutsche Regierung beschleunigt zu stark Projekte für ein Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin und Leipzig Deutsch-deutsche Begegnungen. Die Städtepartnerschaften am Tag der Deutschen Einheit Mit Abstand betrachtet - Erinnerungen, Fragen, Thesen. Die frohe Botschaft des Widerstands Mauerfall mit Migrationshintergrund "Wer kann das, alltäglich ein Held sein?" "Es geht um Selbstbefreiung und Selbstdemokratisierung" Kann man den Deutschen vertrauen? Ein Rückblick nach einem Vierteljahrhundert deutscher Einheit Von der (eigenen) Geschichte eingeholt? Der Überläufer Der Überläufer (Teil IV) Der Deal mit "Schneewittchen" alias Schalck-Golodkowski Der Maulwurf des BND: „Die Karre rast auf die Wand zu“ Der lautlose Aufstand Alltag und Gesellschaft Die Situation von lesbischen Frauen in der DDR Ost-West Nachrichtenvergleiche Fußball mit und ohne Seele München 1972: Olympia-Streit um das „wahre Freundesland“ Afrikas Das religiöse Feld in Ostdeutschland Repräsentation Ostdeutschlands nach Wahl 2021 Die Transformation der DDR-Presse 1989/90 Das Elitendilemma im Osten "Affirmative Action" im Osten Ostdeutsche in den Eliten als Problem und Aufgabe Ostdeutsche Eliten und die Friedliche Revolution in der Diskussion Die Bundestagswahl 2021 in Ostdeutschland Deutsch-deutsche Umweltverhandlungen 1970–1990 Der Plan einer Rentnerkartei in der DDR "Es ist an der Zeit, zwei deutsche Mannschaften zu bilden" Deutsch-ausländische Ehen in der Bundesrepublik Verhandelte Grenzüberschreitungen Verpasste Chancen in der Umweltpolitik Der dritte Weg aus der DDR: Heirat ins Ausland Und nach Corona? Ein Laboratorium für Demokratie! Nichtehelichkeit in der späten DDR und in Ostdeutschland 30 Jahre später – der andere Bruch: Corona Mama, darf ich das Deutschlandlied singen Mit der Verfassung gegen Antisemitismus? Epidemien in der DDR Homosexuelle in DDR-Volksarmee und Staatssicherheit „Die DDR als Zankapfel in Forschung und Politik" Die Debatte über die Asiatische Grippe Coronavirus - Geschichte im Ausnahmezustand Werdegänge Familien behinderter Kinder in BRD und DDR Vom Mauerblümchen zum Fußball-Leuchtturm DDR-Alltag im Trickfilm Die alternative Modeszene der DDR Nachrichtendienste in Deutschland. Teil II Nachrichtendienste in Deutschland. Teil I Die Jagd gehört dem Volke Homosexuelle und die Bundesrepublik Deutschland Honeckers Jagdfieber zahlte die Bevölkerung Sicherheitspolitik beider deutscher Staaten von 1949 bis 1956 Frauen im geteilten Deutschland Ostdeutsche Identität Patriotismus der Friedensbewegung und die politische Rechte Rechte Gewalt in Ost und West Wochenkrippen und Kinderwochenheime in der DDR Urlaubsträume und Reiseziele in der DDR Reiselust und Tourismus in der Bundesrepublik Schwule und Lesben in der DDR Die westdeutschen „Stellvertreterumfragen“ Erfahrungen mit der Krippenerziehung „Päckchen von drüben“ Vor aller Augen: Pogrome und der untätige Staat Zwischen Staat und Markt Dynamo in Afrika: Doppelpass am Pulverfass Auf deutsch-deutscher UN-Patrouille in Namibia 1989 Zwischen den Bildern sehen Vom Neonazi-Aussteiger ins Oscar-Team „Eine Generalüberholung meines Lebens gibt es nicht“ "Autoritärer Nationalradikalismus“ Unter strengem Regime der Sowjets: Die Bodenreform 1945 Diplomatische Anstrengungen auf dem afrikanischen Spielfeld Demokratiestörung? „Im Osten gibt es eine vererbte Brutalität“ Hauptamtliche Stasi-Mitarbeiterinnen Sexismus unter gleichberechtigten Werktätigen Turnschuhdiplomatie im Schatten Eine Keimzelle politischen Engagements (Die) Mütter der Gleichberechtigung in der DDR Der Schwangerschaftsabbruch in der DDR Anti-Antisemitismus als neue Verfassungsräson? "Ich höre ein Ungeheuer atmen" Als es mir kalt den Rücken runterlief Deutsche Putschisten Thüringen als Muster-Gau? Lager nach 1945 Ukrainische Displaced Persons in Deutschland Jugendauffanglager Westertimke Das Notaufnahmelager Gießen Die Gedenkstätte und Museum Trutzhain Die Barackenstadt: Wolfsburg und seine Lager nach 1945 Die Aufnahmelager für West-Ost-Migranten Die Berliner Luftbrücke und das Problem der SBZ-Flucht 1948/49 Migration und Wohnungsbau. Geschichte und Aktualität einer besonderen Verbindung am Beispiel Stuttgart-Rot Orte des Ankommens (III): Das Musterhaus Matz im Freilichtmuseum Kiekeberg Orte des Ankommens (I): Architekturen für Geflüchtete in Deutschland seit 1945 Orte des Ankommens (V): Asylarchitekturen zwischen technokratischer Kontrolle und Selbstbestimmung Orte des Ankommens (IV): Tor zum Realsozialismus: Das Zentrale Aufnahmeheim der DDR in Röntgental Orte des Ankommens (VI): Alternative Wohnprojekte mit Geflüchteten Orte des Ankommens nach 1945: „Bereits baureif.“ Siedlungsbau der Nachkriegszeit auf dem ehemaligen Konzentrationslagergelände in Flossenbürg Jüdinnen in Deutschland nach 1945 Interviews Beiträge Porträts Redaktion Jüdinnen und Juden in der DDR Antisemitismus in Deutschland Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch War die DDR antisemitisch? Antisemitismus in der DDR Teil I Antisemitismus in der DDR Teil II Als ob wir nichts zu lernen hätten von den linken Juden der DDR ... Ostdeutscher Antisemitismus: Wie braun war die DDR? Die Shoah und die DDR Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil I Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil II Israel im Schwarzen Kanal Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, I Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, II Das Israelbild der DDR und dessen Folgen Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte "Jüdisch & Links" von Wolfgang Herzberg Der patriarchalen Erinnerungskultur entrissen: Hertha Gordon-Walcher Jüdisch sein in Frankreich und in der DDR Frauen in der DDR (Die) Mütter der Gleichberechtigung in der DDR Sexismus unter gleichberechtigten Werktätigen Der Schwangerschaftsabbruch in der DDR Die Situation von lesbischen Frauen in der DDR Hauptamtliche Stasi-Mitarbeiterinnen Frauen im geteilten Deutschland „Schönheit für alle!“ Pionierinnen im Fußball – Von der Produktion auf den Platz Vertragsarbeiterinnen in der DDR Un-Rechts-Staat DDR Bedrohter Alltag Unrecht, Recht und Gerechtigkeit - eine Bilanz von Gerd Poppe Der Geschlossene Jugendwerkhof Torgau – eine "Totale Institution" Stasi-Hafterfahrungen: Selbstvergewisserung und Renitenz Kritik und Replik: Suizide bei den Grenztruppen und im Wehrdienst der DDR Suizide bei den Grenztruppen der DDR. Eine Replik auf Udo Grashoff Die Todesopfer des DDR-Grenzregimes, ihre Aufarbeitung und die Erinnerungskultur Die Freiheit ist mir lieber als mein Leben „Nicht nur Heldengeschichten beschreiben“ Wer war Opfer des DDR-Grenzregimes? Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine Recherche Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine andere Sicht "Begriffliche Unklarheiten" Die Reichsbahn und der Strafvollzug in der DDR "Schicksale nicht Begriffe" Mauerbau und Machtelite Zwangseingewiesene Mädchen und Frauen in Venerologischen Einrichtungen Stasi-Razzia in der Umweltbibliothek Politisch inhaftierte Frauen in der DDR Ein widerständiges Leben: Heinz Brandt Über den Zaun und zurück – Flucht und Rückkehr von Dietmar Mann Die politische Justiz und die Anwälte in der Arä Honecker Geraubte Kindheit – Jugendhilfe in der DDR Haftarbeit im VEB Pentacon Dresden – eine Fallstudie Zwischen Kontrolle und Willkür – Der Strafvollzug in der DDR Suizide in Haftanstalten: Legenden und Fakten Die arbeitsrechtlichen Konsequenzen in der DDR bei Stellung eines Ausreiseantrages Max Fechner – Opfer oder Täter der Justiz der Deutschen Demokratischen Republik? Die "Auskunftspersonen" der Stasi – Der Fall Saalfeld Geschlossene Venerologische Stationen und das MfS Jugendhilfe und Heimerziehung in der DDR Fraenkels "Doppelstaat" und die Aufarbeitung des SED-Unrechts "OV Puppe". Ein Stasi-Raubzug im Spielzeugland Verdeckte Waffendeals der DDR mit Syrien "Ungehaltene Reden". Denkanstöße ehemaliger Abgeordneter der letzten Volkskammer der DDR Was sollten Wähler und Wählerinnen heute bedenken? Ein urdemokratischer Impuls, der bis ins Heute reicht „Als erster aus der Kurve kommen“ Die Rolle des Staats in der Wahrnehmung der Ostdeutschen Die durchlaufene Mauer Interview: Peter-Michael Diestel Interview: Günther Krause Interview: Lothar de Maizière Warum ist das Grundgesetz immer noch vorläufig? Schülerzeitungstexte Noch Mauer(n) im Kopf? Liebe über Grenzen Ostseeflucht Fluchtursachen Die Frau vom Checkpoint Charlie Mutti, erzähl doch mal von der DDR Staatsfeind Nr.1: DAS VOLK!!! Mit dem Bus in die DDR Ost und West. Ein Vergleich Warum wird der 3. Oktober gefeiert? "Ich wünsch mir, dass die Mauer, die noch immer in vielen Köpfen steht, eingerissen wird" Immer noch Mauer(n) im Kopf? Zeitenwende Ist der Osten ausdiskutiert? Der Mutige wird wieder einsam Das Jahr meines Lebens Basisdemokratie Lehren aus dem Zusammenbruch "Wir wollten uns erhobenen Hauptes verabschieden" Für die gute Sache, gegen die Familie DDR-Wissenschaftler Seuchenbekämpfung Chemnitz: Crystal-Meth-Hauptstadt Europas Keine Ahnung, was als Nächstes passieren wird Allendes letzte Rede Friedliche Revolution Gethsemanekirche und Nikolaikirche Das Wirken der Treuhandanstalt Gewerkschaften im Prozess von Einheit und Transformation Zusammenarbeit von Treuhandanstalt und Brandenburg Privatisierung vom DDR-Schiffbau Die Leuna-Minol-Privatisierung Übernahme? Die Treuhandanstalt und die Gewerkschaften: Im Schlepptau der Bonner Behörden? Treuhand Osteuropa Beratungsgesellschaft "Ur-Treuhand" 1990 Internationale Finanzakteure und das Echo des Sozialismus Soziale Marktwirtschaft ohne Mittelstand? Die Beziehungen zwischen Frankreich und der DDR Suche nach den Spuren der DDR Wirtschaftsbeziehungen zwischen Frankreich und der DDR Der Freundschaftsverein „EFA“ Die Mauer in der französischen Populärkultur DDR als Zankapfel in Forschung und Politik DDR-Geschichte in französischen Ausstellungen nach 2009 Theater- und Literaturtransfer zwischen Frankreich und der DDR Die DDR in französischen Deutschbüchern Kommunalpartnerschaften zwischen Frankreich und der DDR Regimebehauptung und Widerstand Mut zum Aussteigen aus Feindbildern Für die Freiheit verlegt - die radix-blätter Der Fußballfan in der DDR Jugend in Zeiten politischen Umbruchs Umweltschutz als Opposition Sozialistisches Menschenbild und Individualität. Wege in die Opposition Politische Fremdbestimmung durch Gruppen Macht-Räume in der DDR Wirtschaftspläne im Politbüro 1989 "Macht-Räume in der DDR" Macht, Raum und Plattenbau in Nordost-Berlin Machträume und Eigen-Sinn der DDR-Gesellschaft Die "Eigenverantwortung" der örtlichen Organe der DDR Strategien und Grenzen der DDR-Erziehungsdiktatur Staatliche Einstufungspraxis bei Punk- und New-Wave-Bands Kommunalpolitische Kontroversen in der DDR (1965-1973) Schwarzwohnen 1968 – Ost und West Der Aufstand des 17. Juni 1953 Interview mit Roland Jahn Der 17. Juni 1953 und Europa Geschichtspolitische Aspekte des 17. Juni 17. Juni Augenzeugenbericht Kultur und Medien Einmal Beethoven-Haus und zurück Gedächtnis im Wandel? Der Aufbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Ostdeutschland Die Demokratisierung von Rundfunk und Fernsehen der DDR Die Stasi und die Hitler-Tagebücher Ein Nachruf auf Walter Kaufmann Die Tageszeitung »Neues Deutschland« vor und nach 1990 Wie ein Staat untergeht Objektgeschichte antifaschistischer Ausstellungen der DDR Reaktionen auf die Ausstrahlung der Fernsehserie „Holocaust“ „Mitteldeutschland“: ein Kampfausdruck? Gesundheitsaufklärung im Global Humanitarian Regime The British Press and the German Democratic Republic Kulturkontakte über den Eisernen Vorhang hinweg "Drei Staaten, zwei Nationen, ein Volk“ "Flugplatz, Mord und Prostitution" SED-Führung am Vorabend des "Kahlschlag"-Plenums Ende der Anfangsjahre - Deutsches Fernsehen in Ost und West "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Es gibt keinen Dritten Weg" Frauenbild der Frauenpresse der DDR und der PCI Regionales Hörfunkprogramm der DDR DDR-Zeitungen und Staatssicherheit Eine Chronik von Jugendradio DT64 Die "neue Frau": Frauenbilder der SED und PCI (1944-1950) „Streitet, doch tut es hier“ Olympia in Moskau 1980 als Leistungsschau für den Sozialismus Wo Kurt Barthel und Stefan Heym wohnten Migration Fortbildungen als Entwicklungshilfe Einfluss von Erinnerungskulturen auf den Umgang mit Geflüchteten Friedland international? Italienische Zuwanderung nach Deutschland Jüdische Displaced Persons Das Notaufnahmelager Marienfelde Migration aus Süd- und Südosteuropa nach Westeuropa Die "Kinder der 'Operation Shamrock'" Rück- und Zuwanderung in die DDR 1949 bis 1989 West-Ost-Übersiedlungen in der evangelischen Kirche Migration aus der Türkei Griechische Migration nach Deutschland Die Herausforderung der Aussiedlerintegration Die Ausreise aus der DDR Das Spezifische deutsch-deutscher Migration Flüchtlinge und Vertriebene im Nachkriegsdeutschland Interview mit Birgit Weyhe zur Graphic Novel "Madgermanes" Die Migration russischsprachiger Juden seit 1989 Chinesische Vertragsarbeiter in Dessau Arbeitsmigranten in der DDR Gewerkschaften und Arbeitsmigration in der Bundesrepublik Deutschlandforschertagung 2016 Eröffnungsreden Panels und Poster Session Grenzgebiete Die Wende im Zonenrandgebiet Der andere Mauerfall Das "Grüne Band" Alltagsleben im Grenzgebiet Aktion, Reaktion und Gegenreaktion im „Schlüsseljahr“ 1952 Außensichten auf die deutsche Einheit Wahrnehmung des geeinten Deutschlands in Serbien Norwegische Freundschaft mit dem vereinten Deutschland Deutschland im Spiegel des Wandels der Niederlande Österreichs Reaktionen auf die Mühen zur deutschen Einheit Israelische Reaktionen auf die Wiedervereinigung Deutsche Diplomaten erleben den Herbst 1989 Das wiedervereinigte Deutschland aus Sicht der Slowaken Wahrnehmung der deutschen Einheit in Dänemark Die Perzeption der Wiedervereinigung in Lateinamerika Deutsch-polnische Beziehungen Der Blick junger Schweizer auf Deutschland Bulgarien blickt erwartungsvoll nach Deutschland Vom bescheidenen Wertarbeiter zur arroganten Chefin "Gebt zu, dass die Deutschen etwas Großes geleistet haben." 150 Jahre Sozialdemokratie Wehners Ostpolitik und die Irrtümer von Egon Bahr 150 Jahre Arbeiterturn- und Sportbewegung Die Spaltung der SPD am Ende der deutschen Teilung Willy Brandts Besuch in Ostberlin 1985 Deutschlandforschertagung 2014 Einleitungsvortrag von Christoph Kleßmann Tagungsbericht: "Herrschaft und Widerstand gegen die Mauer" Tagungsbericht: Sektion "Kultur im Schatten der Mauer" Interview mit Heiner Timmermann Interview mit Angela Siebold Interview mit Jérôme Vaillant Interview mit Irmgard Zündorf Interview mit Andreas Malycha Die Mauer in westdeutschen Köpfen Multimedia Wie wurde ich ein politischer Mensch? Zeitreisen mit "Kennzeichen D" Der Anfang vom Ende der DDR: Die Biermann-Ausbürgerung 1976 Wendekorpus. Eine Audio-Zeitreise. 1. Vorboten von Umbruch und Mauerfall 2. Schabowski und die Öffnung der Grenzen am 9. November 1989 3. Grenzübertritt am 10. November 4. Begrüßungsgeld 100 D-Mark 5. Den Anderen anders wahrnehmen 6. Stereotypen 7. Was bedeutet uns der Fall der Mauer? 8. Emotionen 9. Sprache Gespräche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen „9/11 Santiago – Flucht vor Pinochet" Brecht & Galilei: Ideologiezertrümmerung Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch Freundesverrat Denkanstöße aus Weimar Gefährdet von "Systemverächtern" Raubzug Die Normalität des Lügens Ausgaben vor 2013 Bau- und Planungsgeschichte (11+12/2012) Architektur als Medium der Vergesellschaftung Landschaftsarchitektur im Zentrum Berlins Kunst im Stadtraum als pädagogische Politik Dresden – das Scheitern der "sozialistischen Stadt" Bautyp DDR-Warenhaus? Ulrich Müthers Schalenbauten Medizinische Hochschulbauten als Prestigeobjekt der SED Transitautobahn Hamburg–Berlin Literaturjournal Aufarbeitung (10/2012) "Es geht nicht um Abrechnung ..." "Ein Ort, der zum Dialog anregt" Eckstein einer EU-Geschichtspolitik? Schwierigkeiten mit der Wahrheit Personelle Kontinuitäten in Brandenburg seit 1989 "Geschlossene Gesellschaft" Kulturelite im Blick der Stasi Experten für gesamtdeutsche Fragen – der Königsteiner Kreis Friedrich II. – Friedrich der Große Literaturjournal Deutsch-deutscher Literaturaustausch (8+9/2012) Eine gesamtdeutsche Reihe? Die Insel-Bücherei Versuche deutsch-deutscher Literaturzeitschriften Geschiedene Gemüter, zerschnittene Beziehungen Ein Name, zwei Wege: Reclam Leipzig und Reclam Stuttgart Die Beobachtung des westdeutschen Verlagswesens durch das MfS Volker Brauns Reflexionen über die Teilung Deutschlands Die Leipziger Buchmesse, die Börsenvereine und der Mauerbau Die Publikationskontroverse um Anna Seghers' "Das siebte Kreuz" Westdeutscher linker Buchhandel und DDR Die Publikationsgeschichte von Stefan Heyms "Erzählungen" Das große Volkstanzbuch von Herbert Oetke Eine deutsch-deutsche Koproduktion: die "OB" Dokumentation: "Ein exemplarisches Leben – eine exemplarische Kunst" Literaturjournal Nach dem Mauerbau (7/2012) Der ewige Flüchtling Der Warenkreditwunsch der DDR von 1962 Die Entstehung der "Haftaktion" Leuna im Streik? Mit dem Rücken zur Mauer Der Honecker-Besuch in Bonn 1987 Ein Zufallsfund? 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Orte des Ankommens (III): Das Musterhaus Matz im Freilichtmuseum Kiekeberg

Zofia Durda

/ 14 Minuten zu lesen

Von der Nissenhütte zum Siedlungshaus. Das Projekt „Königsberger Straße – Heimat in der jungen Bundesrepublik“ im Freilichtmuseum am Kiekeberg. Eine neue Baugruppe gibt dort Einblicke in den Alltag der Nachkriegsjahrzehnte. Doch welchen Stellenwert in der Forschung und in Ausstellungen haben heute noch die Themenkomplexe Flucht und Vertreibung sowie Ankommen in der neuen Heimat? Ab wann wird Geschichte museumswürdig?

Auch Gegenwartsgeschichte kann ein Freilichtmuseum bieten: In der neuen Baugruppe Königsberger Straße im Freilichtmuseum am Kiekeberg sind unter anderem eine Tankstelle, eine Ladenzeile und zwei Siedlungshäuser zu besichtigen. (© Freilichtmuseum am Kiekeberg / Kerstin Bittner)

Ist das hier noch Freilichtgelände? Wohnen in den Häusern Museumsbeschäftigte? Solche Fragen waren ab und zu im Freilichtmuseum am Kiekeberg zu hören, als Besuchende die Gebäude der neuen Baugruppe namens Königsberger Straße zum ersten Mal erblickten. Die Irritation ist nachvollziehbar: Die Königsberger Straße stellt schon rein optisch einen Kontrast zu den historischen Fachwerkhäusern dar, die bisher den Kern des Freilichtmuseums bildeten. Denn mit der jüngsten Erweiterung hat der Kiekeberg einen Sprung in die Zeitgeschichte gewagt: In der Königsberger Straße sind Gebäude aus den 1950er und 1960er Jahren zu besichtigen, unter anderem eine Tankstelle, ein Fertighaus und zwei Siedlungshäuser.

Das Freilichtmuseum am Kiekeberg liegt im Ort Ehestorf in Niedersachsen, unweit der südlichen Stadtgrenze von Hamburg. Auf dem zwölf Hektar großen Gelände sind derzeit 38 historische Gebäude zu sehen, die größtenteils aus dem Landkreis Harburg stammen, in dessen Grenzen das Museum liegt. 1953 wurde das Freilichtmuseum als eine Außenstelle des Helms-Museums in Harburg (heute Archäologisches Museum Hamburg) gegründet. Im Jahr 1987 ging es in die Trägerschaft des Landkreises Harburg über und wurde 2003 in eine eigenständige Stiftung überführt. Ein aktuell über 13.500 Mitglieder starker Förderverein unterstützt den Kiekeberg ideell und materiell.

Zeitgeschichte im Freilichtmuseum: Das Konzept für die Königsberger Straße

Ende der 1990er Jahre übernahm das Freilichtmuseum eine Nissenhütte, eine in den 1950er Jahren aufgestellte Wellblechbaracke der britischen Armee, die zunächst eingelagert und erst 2006/07 wiederaufgebaut wurde. 2007 folgte ein Milchpilz aus den 1950er Jahren, ein Kiosk in Gestalt eines Fliegenpilzes, der zum Verkauf von Milchprodukten diente. Ungefähr in dieser Zeit begannen im Museum Diskussionen über die Errichtung einer ganzen Baugruppe aus der Zeit nach 1945, die Königsberger Straße heißen sollte – so wie viele Straßen in den Neubausiedlungen der 1950er Jahre, deren Namen sich auf die Herkunftsgebiete der Bewohnenden bezogen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg veränderte sich das Leben auf dem Land fundamental – unter anderem durch den Zuzug von Ausgebombten, Geflüchteten und Vertriebenen, durch die Technisierung der Landwirtschaft sowie ein neues Konsumverhalten. Diesen Wandel wollte man im Museum thematisieren und mithilfe von bestimmten Bauwerken die Entwicklungen der Zeit nachvollziehbar machen. Noch lassen sich passende Gebäude finden und der Sammlungsbestand gezielt ausbauen, argumentierte das Museum, noch können Zeitzeuginnen und Zeitzeugen befragt werden. Darüber hinaus wurde darauf hingewiesen, dass viele Besuchende Erinnerungen und biografische Anknüpfungspunkte an die zu präsentierende Zeit haben.

Das Vorhaben war anfänglich kontrovers: Die Gremien des Freilichtmuseums – der Stiftungsrat und der Fördervereinsvorstand – glaubten zunächst nicht, dass die 1950er und 1960er Jahre bereits museumswürdig sind. Schließlich ging es zum Teil um die eigene Vergangenheit. Bis heute dauern in der Fachwelt zudem Diskussionen darüber an, ob und vor allem in welcher Form es sinnvoll ist, Zeitgeschichte im Freilichtmuseum auszustellen. Freilichtmuseen beschäftigen sich mit der Alltagskultur des ländlichen Raumes. Gebäude sind dort traditionell Hauptexponate: Sie werden an anderen Orten abgebaut, im Museum wiederaufgestellt und in einem sogenannten Zeitschnitt eingerichtet, der eine ganz bestimmte Epoche repräsentiert. So ermöglichen sie einen Einblick in vergangene Wohn- und Arbeitswelten.

Die deutschen Freilichtmuseen sind auf jeweils ein bestimmtes Gebiet fokussiert – sie zeigen regionale Baukultur. Mit den neueren Zeitschnitten ziehen jedoch häufig typisierte und in derselben Form auch landesweit errichtete Bauwerke in die Museen. Daher wird vor Austauschbarkeit gewarnt. Die jeweiligen Bau- und Nutzungsgeschichten der Gebäude und insbesondere die Geschichten von Personen, die in den Häusern gelebt und gearbeitet haben, tragen jedoch dazu bei, Alleinstellungsmerkmale zu schaffen. Gleichzeitig wird allerdings auf das Potenzial zeithistorischer Narrative verwiesen, die Besuchende besonders ansprechen.

Um eine inhaltliche Grundlage für das Bauvorhaben zu schaffen, führte das Museum zunächst ein zweijähriges Forschungsprojekt „Bauen und Wohnen nach 1945. Der Landkreis Harburg im Wandel“ durch, das ausgewählte Bauten und Siedlungen dokumentierte. „In der Bevölkerung trifft das Thema auf großes Interesse, wie das Presseecho während der Bearbeitungszeit des Projektes erkennen ließ“, stellt der Abschlussbericht vom August 2014 fest.

Ankommen im Landkreis Harburg: das Flüchtlingssiedlungshaus aus Tostedt im Freilichtmuseum am Kiekeberg kurz nach der Eröffnung im Jahr 2023. (© Freilichtmuseum am Kiekeberg / Kerstin Bittner)

Das Projekt „Königsberger Straße – Heimat in der jungen Bundesrepublik“

Schließlich stieß das Freilichtmuseum am Kiekeberg das Bau- und Forschungsprojekt „Königsberger Straße – Heimat in der jungen Bundesrepublik“ an, dessen Realisierung zwölf Förderinstitutionen ermöglichten. Das Gesamtinvestitionsvolumen belief sich auf über 6 Millionen Euro. Etwa die Hälfte dieser Summe steuerte die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien bei. Obwohl der Bund generell keine Museen mit einem regionalen Schwerpunkt fördert, wurde eine Ausnahme gemacht, da dem Konzept eine gesamtgesellschaftliche Relevanz bescheinigt wurde.

Der erste Spatenstich für die Baugruppe erfolgte im Juni 2018. Seitdem wurden am Kiekeberg mehrere Gebäude errichtet, die konkrete Bau- und Familiengeschichten aus der Region erzählen und bauliche, gesellschaftliche und technische Entwicklungen in der jungen Bundesrepublik bis in die 1970er Jahre hinein verdeutlichen. Die Themenkomplexe Flucht und Vertreibung sowie Neuanfang und Wiederaufbau nehmen darin eine wichtige Rolle ein.

Für das Ankommen im Landkreis Harburg und den Aufbau einer neuen Existenz steht insbesondere das Flüchtlingssiedlungshaus aus Tostedt aus den 1950er Jahren. Im Siedlungsdoppelhaus ist eine Dauerausstellung zur Nachkriegsgeschichte der Region zu finden. Die Tankstelle aus Stade aus den 1950er Jahren versinnbildlicht die aufkommende Motorisierung. Einblicke in die Waren- und Dienstleistungswelt vor allem der 1960er Jahre ermöglicht das Geschäftshaus mit fünf Läden und einer Zahnarztpraxis. Und für das moderne Wohnen steht schließlich das Quelle-Fertighaus aus Winsen (Luhe), ein vom Versandhaus Quelle entwickeltes und vertriebenes Gebäude in Leichtbauweise, eingerichtet im Zeitschnitt der späten 1970er Jahre.

In die Baugruppe integriert wurde auch die bereits angesprochene Nissenhütte aus dem Camp Reinsehlen bei Schneverdingen. In Reinsehlen befand sich ab 1938 ein Militärflugplatz, auf dem später ein Lager für Geflüchtete entstand. Dieses wurde 1950 auf Befehl der britischen Armee geräumt, die Menschen in verschiedene Ortschaften in Niedersachsen übersiedelt. Nach der Räumung stellte das britische Militär auf dem Gelände mehrere Nissenhütten auf.

Eine von ihnen ist nun am Kiekeberg zu sehen. Obwohl das Gebäude nachweislich nie bewohnt war, ist dort eine Mehrpersonenunterkunft inszeniert, die allerdings keine konkrete Wohnsituation einer bestimmten Menschengruppe dargestellt. In der britischen Besatzungszone wurden Nissenhütten vor allem in Städten aufgestellt, um Ausgebombten ein Dach über dem Kopf zu geben. Eine kleine Ausstellung in einem Gebäudeteil thematisiert vor allem die Nissenhüttenlager in Hamburg-Harburg. Innerhalb der Königsberger Straße steht die Nissenhütte für die behelfsmäßige Unterbringung von Ausgebombten, Geflüchteten und Vertriebenen nach Ende des Zweiten Weltkriegs und ist der Anfangspunkt der Erzählung über die Nachkriegsjahrzehnte am Kiekeberg.

Lebendige Vermittlung: die "Gelebte Geschichte"

Die Nissenhütte wird regelmäßig im Rahmen von Living-History-Darstellungen bespielt. Diese haben am Kiekeberg seit beinahe 20 Jahren einen festen Platz im Veranstaltungsprogramm. Neben den länger etablierten Darstellungszeitschnitten 1804 und 1904 gibt es seit dem Baubeginn für die Königsberger Straße auch eine Gruppe der "Gelebten Geschichte 1945", der in und an der Nissenhütte begegnet werden kann. Bereits mehrere Male fand außerdem das Aktionswochenende „1945 – der erste Sommer im Frieden“ statt. Etwa 50 Darstellende spielen hier als britische Soldaten, Alteingesessene oder Geflüchtete den Alltag eines niedersächsischen Dorfes in den ersten Wochen nach Kriegsende nach. Die Szenen zeigen zum Beispiel die Ankunft von Geflüchteten im Dorf oder die Zuteilung von Unterkünften. Seit Sommer 2023 finden Darstellungen in einem weiteren Zeitschnitt statt, der den Namen „Dorfleben in der jungen Bundesrepublik“ trägt: Durch die Königsberger Straße geht beispielsweise ein Briefträger und verteilt Post an die sich am Zaun unterhaltenden Hausfrauen, ein Polizist sorgt für Ordnung im Straßenraum.

Schälen von Eicheln für Kaffeeersatz: Die Gruppe der "Gelebten Geschichte 1945" stellt an und in der Nissenhütte den Alltag der unmittelbaren Nachkriegszeit nach. (© Freilichtmuseum am Kiekeberg)

In der Fachwelt eher umstritten, kommt die Gelebte Geschichte bei den Besuchenden des Museums sehr gut an. Das Format ist auf Interaktion ausgelegt: Die Darstellenden erzählen über die Tätigkeiten, die sie ausführen, und die Lebensumstände der jeweiligen Zeit. Sie stehen auch für Fragen der Besuchenden zur Verfügung. Das Museumsteam weist den ehrenamtlich tätigen Darstellenden dabei feste Rollen und fiktive Biografien zu und kümmert sich um Kostüme, Requisiten und regelmäßige Fortbildungen.

Das bereits erwähnte Flüchtlingssiedlungshaus mit dem dazugehörigen freistehenden Stallgebäude lassen sich als das Herzstück der Baugruppe Königsberger Straße bezeichnen. Die aus Königsberg stammende Familie Matz errichtete die Bauten Mitte der 1950er Jahre in Tostedt im Landkreis Harburg.Bereits 1948 gab es in Tostedt wie auch in vielen anderen Orten der späteren Bundesrepublik eine Gruppe von Bauwilligen, die Wohnraum für sich und ihre Familien schaffen wollten. Die meisten von ihnen waren Geflüchtete und Vertriebene. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten gründete sich ein Bauverein, die Siedlergemeinschaft Tostedt e. V..

Zu ihren Mitgliedern zählte auch der Fernfahrer Bruno Matz. Als Trägerin des Bauvorhabens gewann der Verein die Niedersächsische Heimstätte. Diese stellte auch die Typenbaupläne für die Siedlungshäuser bereit, die als landwirtschaftliche Nebenerwerbsstellen mit Kleinviehstall und Gartenzulage realisiert werden sollten. Die Pläne der Heimstätte sahen Wohnstallhäuser vor, mit Wohnraum, Stall und Wirtschaftsräumen unter einem Dach – eine in der Zeit noch gängige Lösung, die Baukosten sparen ließ. Matz gefiel sie allerdings nicht: Laut seiner Tochter wollte er sein Haus so bauen, wie er es in Königsberg getan hätte. Er trat daher aus dem Verein aus, behielt aber sein Grundstück in der Siedlung. Schließlich gab Matz sein Wohnhaus als Privatbauherr bei einem örtlichen Bauingenieur in Auftrag. 1955 wurde das Gebäude fertiggestellt.Das ziegelsichtige, anderthalbgeschossige Wohnhaus war teilunterkellert und schloss mit einem pfannengedeckten Satteldach ab. Die straßenseitig liegende, geschlossene und flach gedeckte Veranda mit großen Fenstern war eine für die Zeit fast luxuriös wirkende Besonderheit des sonst an vielen Stellen eher sparsam ausgeführten Gebäudes.

Die Räume im Erdgeschoss – ein Schlafzimmer, ein Wohnzimmer, eine Küche, ein WC, eine Speisekammer, eine Diele und die bereits erwähnte Veranda – bildeten die Wohnung von Bruno Matz und seiner Frau Herta. Die aus einem Flur mit Waschgelegenheit, einer Wohnküche und einem Schlafzimmer bestehende Einliegerwohnung im Obergeschoss bewohnten Hertas Eltern. 1963 wurde über der Veranda ein Zimmer für Brunos und Hertas Tochter angebaut, die ihr eigenes Reich über die Wohnküche der Großeltern betrat. Im Zuge des Anbaus wurde das Wohnzimmer im Erdgeschoss um einen Teil der Veranda erweitert.

Das Wohnhaus der Familie Matz nach der Erbauung 1955. (© Privatbeseitz)

Neben dem Wohnhaus entstand 1956 ein freistehendes Stallgebäude, das von einem Maurermeister geplant wurde. Anders als bei der Errichtung des Wohnhauses legte Bruno Matz beim Bau des Stalls selbst Hand an, wie Baustellenfotos bezeugen. Neben einem Schweine- und einem Hühnerstall, in denen bis in die 1960er Jahre hinein Tiere gehalten wurden, gab es in dem Gebäude eine Futterküche, eine Räucherkammer, eine Sommerküche und eine Abstellkammer. Die beiden zuletzt genannten Räume wurden spätestens Anfang der 1960er Jahre zu einer Garage zusammengelegt, in der das Familienauto parkte. In dem 2.400 Quadratmeter großen Garten baute Familie Matz zunächst Obst und Gemüse an – teils zur Selbstversorgung, teils zum Verkauf auf dem örtlichen Markt.

Das Anwesen der Familie Matz wies somit Merkmale einer Kleinsiedlung auf. Der Bau von Kleinsiedlungen wurde bereits in der Weimarer Republik gesetzlich reguliert. Im NS-Staat wurde ihnen eine besondere Bedeutung beigemessen, da sie mit der agrarpolitischen Blut-und-Boden-Ideologie verknüpft wurden. Nach der Gründung der Bundesrepublik wurden Kleinsiedlungen im Rahmen von Wohnungsbauprogrammen gefördert – der Schaffung von Wohnraum und insbesondere auch Wohneigentum wurde eine hohe Priorität eingeräumt. Schon das erste Wohnungsbaugesetz von 1950 definierte Kleinsiedlungen gleichberechtigt mit Eigenheimen als förderungswürdig aus Mitteln des sozialen Wohnungsbaus.

Als eine Kleinsiedlung deklariert wurde das Haus von Matz allerdings nicht: Die Familie beanspruchte offenbar keine Mittel des sozialen Wohnungsbaus. Als das Wohnhaus fertig war, bestand der Stall noch nicht. In der Zählkarte wurde das Gebäude deshalb als „sonstiges Einfamilienhaus ohne Einliegerwohnung“ erfasst.

Im Jahre 2020 übernahm das Freilichtmuseum von den Nachkommen von Bruno und Herta Matz das Wohnhaus und das Stallgebäude. Im darauffolgenden Jahr wurden sie an den Kiekeberg versetzt. Beide Bauten wurden anschließend mit Unterstützung der Familie eingerichtet – bei der Rekonstruktion der Raumausstattung war das Museumsteam insbesondere auf Erinnerungen angewiesen.

Blick in das Wohnzimmer des Flüchtlingssiedlungshauses am Kiekeberg. Viele der hier ausgestellten Gegenstände stammen noch aus dem Besitz der Familie Matz. (© Freilichtmuseum am Kiekeberg / Kerstin Bittner)

Im Wohnhaus können Besuchende nun nachvollziehen, wie Familie Matz um 1963 lebte. Viele Ausstattungsstücke übernahm das Museum dabei zusammen mit dem Gebäude. Dinge, die sich nicht erhielten, wurden aus dem Sammlungsbestand ergänzt oder nachbeschafft. Das Stallgebäude wird in einem etwas früheren Zeitschnitt präsentiert, der den Betrieb der Sommerküche miteinschließt.

Einblicke in die projektbezogene Forschung: die Treuhandstelle für FlüchtlingssiedlungBevor Bruno Matz sein Haus von einem Bauingenieur planen ließ, reichte er einen Bauantrag für eine nicht näher bezeichnete Nebenerwerbsstelle der Treuhandstelle für Flüchtlingssiedlung (TFS) ein, den er aber zurückzog. Die Suche nach dem Typenbauplan für das Gebäude stieß eine Forschung an, die projektbegleitend erfolgt. Ihr Gegenstand sind die Typenentwürfe für Nebenerwerbsstellen der TFS.Die TFS wurde Ende 1949 als eine gesonderte Abteilung der seit 1915 bestehenden Hannoverschen Siedlungsgesellschaft gegründet. Im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten war sie für die Ansiedlung von Geflüchteten und Vertriebenen zuständig, die in der Landwirtschaft tätig gewesen waren.

Von den Bundesländern der westlichen Besatzungszonen verzeichnete Niedersachsen den zweitgrößten Bevölkerungszuwachs infolge des Zweiten Weltkriegs: von 4,2 Millionen 1939 auf knapp 6,8 Millionen im Jahr 1950. Die Unterbringung von Geflüchteten und Vertriebenen stellte daher eine der dringlichsten politischen, sozialen und architektonischen Herausforderungen dar. Bereits 1959 ging die TFS in der Stammgesellschaft auf, die zu Niedersächsische Landgesellschaft mbH (NLG) umbenannt wurde. Als Trägerin wirkte die Treuhandstelle während ihres zehnjährigen Bestehens an der Errichtung von Tausenden Voll- und Nebenerwerbsstellen mit. Das Leistungsspektrum umfasste sowohl Umbauten bestehender Höfe als auch die Errichtung von einzelnen Siedlerstellen und Gruppensiedlungen. Angesichts der Größe und des Aufgabenspektrums der TFS überrascht es, dass die Bautätigkeit der Einrichtung noch nicht wissenschaftlich untersucht wurde.

Die TFS unterhielt zehn Außenstellen, die sich um die Abwicklung von Siedlungsvorhaben in ihrer jeweiligen Region kümmerten. Die Typenbaupläne für Neben- und Vollerwerbsstellen, Stallgebäude, Mehrzweckschuppen et cetera wurden von dem Vertragsarchitekten der TFS Walter Ganske aus Stade entworfen. Wie viele Typen es insgesamt waren, lässt sich noch nicht feststellen. Die bisher gesichteten Pläne wurden zwischen 1950 und 1958 erstellt. Die darauf abgebildete Architektur lässt sich als traditionell bezeichnen – es handelt sich allesamt um kompakte anderthalbgeschossige Häuser mit einem Satteldach.

Bisher konnten zehn verschiedene Typenentwürfe für Nebenerwerbsstellen ausfindig gemacht werden. Sie sind mit einzelnen, seltener mehreren Buchstaben des Alphabets und auch Ziffern gekennzeichnet. Von einigen der Typen gab es mindestens zwei Varianten.Die meisten Gebäudetypen sind als Wohnstallhäuser konzipiert. Ein Beispiel für eine solche Siedlerstelle ist der Typ B2 mit Drempel, der recht häufig zur Ausführung gekommen zu sein scheint. Eine seiner Varianten gab es auch ohne Drempel.

Andere Siedlerstellen verfügten lediglich über eine Wirtschaftsküche am Wohnhaus. Solche Häuser konnten durch freistehende Ställe ergänzt werden, die extra für diese Typen entwickelt wurden. Ein Beispiel ist der Typ S 19 (v) mit Drempel, bezeichnet als „Nebenerwerbsstelle mit Einliegerwohnung (Stall gesondert)“. Der im Archiv des Museumsdorfes Hösseringen lagernde Entwurf ist auf 1953 datiert. Die Pläne für einen freistehenden Stall für diesen Typ konnten noch nicht ausfindig gemacht werden, wohl aber die für den später überarbeiteten Typ S 19 c/58. Für Bruno Matz vorgesehen war vermutlich die Nebenerwerbsstelle KL (HA), bezeichnet als „Kleinsttyp, evtl. Doppelhaus“, die im Februar 1953 entworfen wurde.

Ausschnitt aus dem Typenbauplan für die Nebenerwerbsstelle KL (HA) mit 59,75 Quadratmetern bebaute Fläche. (© NLG)

In der Bauakte des Hauses Matz gibt es zwar keine Information darüber, welcher Gebäudetyp realisiert werden sollte, auch die Planzeichnung ist nicht erhalten. Da die im Bauantrag angegebene bebaute Fläche die gleiche ist wie die der Siedlerstelle KL (HA), ist davon auszugehen, dass Matz den Kleinsttyp umsetzen wollte. Dazu kam es jedoch, wie bereits beschrieben, nicht.

Die Forschung zu den Typenbauten der Treuhandstelle ist noch nicht abgeschlossen und nicht publiziert. Sie geht nur langsam voran, weil die NLG keine Archivbestände mehr aus den 1950er Jahren aufbewahrt.

Wie geht es weiter?

Die Eröffnung des Flüchtlingssiedlungshauses aus Tostedt und die symbolische Eröffnung der gesamten Baugruppe erfolgte im Juni 2023. Obwohl das Projekt „Königsberger Straße – Heimat in der jungen Bundesrepublik“ zum Jahresende 2023 ausläuft, wird die Beschäftigung mit der Zeitgeschichte am Kiekeberg nicht aufhören. Mit der Königsberger Straße leitete das Museum eine inhaltliche Erweiterung ein, die seine künftige Arbeit sicherlich weiterhin stark prägen wird.Und bereits für das Jahr 2024 ist in der Königsberger Straße die Eröffnung eines weiteren Gebäudes vorgesehen: Die Ley-Bude aus der Lindhorster Heide wurde im April 2023 neben der Nissenhütte wiederaufgebaut – allerdings nicht im Rahmen des Projektes, sondern mit einer eigenen Drittmittelfinanzierung. Es ist ein Typenbehelfsheim des Deutschen Wohnungshilfswerks aus den letzten Kriegsjahren.

Die umgangssprachliche Bezeichnung Ley-Bude erhielt es aufgrund der Tatsache, dass der NS-Funktionär und Reichswohnungskommissar Robert Ley die Leitung des Deutschen Wohnungshilfswerk innehatte. Für die Besuchenden des Freilichtmuseums ist das kleine, ochsenblutrot gestrichene Gebäude in Holztafelbauweise noch nicht zugänglich, da die Ausstellung für den Innenraum erst entwickelt wird. Wenn sie fertig ist, wird die Erzählung der Königsberger Straße hier beginnen: mitten in einem Krieg, der enormes Leid verursachte und Millionen Menschenleben kostete.

Zitierweise: Zofia Durda, Orte des Ankommens (III): Das Musterhaus Matz im Freilichtmuseum Kiekeberg, in: Deutschland Archiv, 09.07.2024, Link: www.bpb.de/550287. Der Beitrag ist Teil einer Serie "Orte des Ankommens", erstellt in Kooperation des Fachgebietes Städtebauliche Denkmalpflege und Urbanes Kulturerbe der Technischen Universität Berlin, dem Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung Erkner und der Stiftung Berliner Mauer 2023/24, herausgegeben von Stephanie Herold und Małgorzata Popiołek-Roßkamp. Anlass war eine Tagung zum 70. Jahrestag der Gründung des Externer Link: Berliner Notaufnahmelagers Marienfelde am 14. April 1953. Alle Beiträge im Deutschland Archiv sind Recherchen und Meinungsbeiträge der jeweiligen Autorinnen und Autoren, sie stellen keine Meinungsäußerung der Bundeszentrale für politische Bildung dar und dienen als Mosaikstein zur Erschließung von Zeitgeschichte. (hk)

Zehn weitere Beiträge in dieser Interner Link: Serie folgen in Kürze.

Fussnoten

Fußnoten

  1. Zu den Diskussionen über die Zeitgeschichte im Freilichtmuseum s. u. a. Ute Herborg / Raphael Thörmer / Carsten Vorwig (Hg.): Gestern noch Alltag. Musealisierung der Zeitgeschichte. Eine Festschrift für Josef Mangold, Kommern 2022; Katja Kuhlmann: Vom Bauernhof zur Disco? Zeitgeschichte in deutschen Freilichtmuseen, Masterarbeit Universität Oldenburg 2021, http://oops.uni-oldenburg.de/5133/1/Masterarbeit_Katja_Kuhlmann_oops.pdf, letzter Zugriff am 15.09.2023; Katja Kuhlmann: Discofieber statt Bauernstolz? Zeitgeschichte in deutschen Freilichtmuseen, in: kulturen 2022, S. 51-71; Michael Schimek: Weit mehr als Nostalgie. Zeitgeschichtliche Präsentationen in Freilichtmuseen, in: kulturen 2022, S. 73-90.

  2. Freilichtmuseum am Kiekeberg, C4-448.

  3. Zum Projekt s. auch: Freilichtmuseum am Kiekeberg, Internetpräsenz des Projekts, https://www.kiekeberg-museum.de/blick-ins-museum/koenigsberger-strasse/, letzter Zugriff am 07.07.2024.

  4. Zur Geschichte des Camps s. Werner Köster: Die Geschichte des „Camp Reinsehlen“. Von der Fintauquelle zum Magerrasen, Schneverdingen 2002.

  5. Zu den Nissenhütten in Harburg s. Klaus Barnick, Gunther Hein: Nissenhütten in Harburg, Hamburg 2019.

  6. Zum Verein und seiner Siedlung s. Zofia Durda: Trotz der „erlebten Misere des Siedlervereins“? Eine Neue Siedlung für Tostedt, in: Stefan Zimmermann, Zofia Durda (Hg.): Bauen und Wohnen nach Plan. Siedlungsbau zwischen 1945 und 1975. Aufsatzband zur Tagung „Bauen und Wohnen nach Plan – Siedlungsbau zwischen 1945 und 1975“ am 29. und 30. Oktober 2018 im Freilichtmuseum am Kiekeberg, Schriften des Freilichtmuseums am Kiekeberg Bd. 103, Ehestorf 2022, S. 151-169.

  7. Erstes Wohnungsbaugesetz vom 24.04.1950, in: Bundesgesetzblatt Nr. 16, 26.04.1950, S. 83-88, hier S. 85, https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav#__bgbl__%2F%2F*%5B%40attr_id%3D%27bgbl150016.pdf%27%5D__1694930167066, letzter Zugriff am 07.07.2024.

  8. Zu Kleinsiedlungen s. u. a. Hermann Gödde, Tilman Harlander, Katrin Hater (Hg.): „Siedeln tut not“. Wohnungsbau und Selbsthilfe im Wiederaufbau, Aachen 1992.

  9. Zum Wirken der TFS und der NLG s. u. a. Niedersächsische Landgesellschaft mbH (Hg.): Ordnung des ländlichen Raumes. 50 Jahre Dienst am Lande, 1915–1965. Berlin u. a. [1965].

  10. Als Drempel wird der über die oberste Geschossdecke hinausragender Teil der Außenwand bezeichnet, auf dem die Dachkonstruktion aufliegt.

  11. Telefonische Auskunft im Juli 2018. Größere Plankonvolute mit bis zu 14 Zeichnungen gibt es u. a. im Stadtarchiv Göttingen, Niedersächsischen Landesarchiv, Freilichtmuseum am Kiekeberg und im Museumsdorf Hösseringen. Im Niedersächsischen Landesarchiv finden sich zudem einige Akten, die die Gründung der Treuhandstelle und ihre steuerlichen Prüfungen betreffen, und in Stadt- und Gemeindearchiven ist eine Menge Archivalien zu einzelnen Bauvorhaben der Treuhandstelle verstreut.

Weitere Inhalte

Architekturstudium in Berlin und Jerusalem, postgraduales Masterstudium der Denkmalpflege an der Technischen Universität in Berlin. 2014-2023 mit einem Promotionsvorhaben zur Baugeschichte der Siedlungen der Tempelgesellschaft in Palästina im DFG-Graduiertenkolleg 1913 „Kulturelle und technische Werte historischer Bauten“ an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg assoziiert, 2014-2017 Promotionsstipendium des Landes Brandenburg. Seit 2018 im Freilichtmuseum am Kiekeberg, derzeit inhaltliche Leitung des Projekts „Königsberger Straße – Heimat in der jungen Bundesrepublik“.