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Der erste „Mauertote“ Günter Litfin 1961 und der Paragraf 175 | Deutschland Archiv | bpb.de

Deutschland Archiv Neu im DA Schwerpunkte Erinnern, Gedenken, Aufarbeiten DDR-Geschichte als Erinnerungspolitik Katja Hoyers Buch jenseits des Rheins gelesen 1848/49 in der politischen Bildung Vier Ansichten über ein Buch, das es nicht gab "Es war ein Tanz auf dem Vulkan" Föderalismus und Subsidiarität „Nur sagen kann man es nicht“ Wenn Gedenkreden verklingen Zeitenwenden Geschichtsklitterungen „Hat Putin Kinder?“, fragt meine Tochter Wolf Biermann über Putin: Am ersten Tag des Dritten Weltkrieges Der Philosoph hinter Putin „Putin verwandelt alles in Scheiße“ Das Verhängnis des Imperiums in den Köpfen Ilse Spittmann-Rühle ist gestorben Der Friedensnobelpreis 2022 für Memorial Rückfall Russlands in finsterste Zeiten Memorial - Diffamiert als "ausländische Agenten" Die Verteidigung des Erinnerns Russlands Attacken auf "Memorial" Der Fall Schalck-Golodkowski Ende des NSU vor zehn Jahren 7. Oktober 1989 als Schlüsseltag der Friedlichen Revolution Die Geschichte von "Kennzeichen D" Nachruf auf Reinhard Schult Leningrad: "Niemand ist vergessen" Verfolgung von Sinti und Roma Zuchthausaufarbeitung in der DDR - Cottbus Sowjetische Sonderhaftanstalten Tage der Ohnmacht "Emotionale Schockerlebnisse" Ein Neonazi aus der DDR Akten als Problem? Eine Behörde tritt ab Ostberlin und Chinas "Großer Sprung nach vorn" Matthias Domaschk - das abrupte Ende eines ungelebten Lebens Ein Wettbewerb für SchülerInnenzeitungen Totenschädel in Gotha Bürgerkomitees: Vom Aktionsbündnis zum Aufarbeitungsverein Westliche Leiharbeiter in der DDR Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (I) Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (II) Auf dem Weg zu einem freien Belarus? Erstes deutsch-deutsches Gipfeltreffen im Visier des BND Neue Ostpolitik und der Moskauer Vertrag Grenze der Volksrepublik Bulgarien Die Logistik der Repression Schwarzenberg-Mythos Verschwundene Parteifinanzen China, die Berlin- und die Deutschlandfrage 8. Mai – ein deutscher Feiertag? China und die DDR in den 1980ern 1989 und sein Stellenwert in der europäischen Erinnerung Stasi-Ende Die ungewisse Republik Spuren und Lehren des Kalten Kriegs Einheitsrhetorik und Teilungspolitik Schweigen brechen - Straftaten aufklären Welche Zukunft hat die DDR-Geschichte? Die Deutschen und der 8. Mai 1945 Jehovas Zeugen und die DDR-Erinnerungspolitik Generation 1989 und deutsch-deutsche Vergangenheit Reformationsjubiläen während deutscher Teilung 25 Jahre Stasi-Unterlagen-Gesetz Kirchliche Vergangenheitspolitik in der Nachkriegszeit Zwischenbilanz Aufarbeitung der DDR-Heimerziehung Der Umgang mit politischen Denkmälern der DDR Richard von Weizsäckers Rede zum Kriegsende 1985 Die Sowjetunion nach Holocaust und Krieg Nationale Mahn- und Gedenkstätten der DDR Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Die Entmilitarisierung des Kriegstotengedenkens in der SBZ Heldenkult, Opfermythos und Aussöhnung Durchhalteparolen und Falschinformationen aus Peking Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Grenzsicherung nach dem Mauerbau Einmal Beethoven-Haus und zurück Das Bild Walther Rathenaus in der DDR und der Bundesrepublik Alles nach Plan? Fünf Gedanken über Werner Schulz „Wie ein Film in Zeitlupe“ "Ich hatte Scheißangst" Ein Nazi flieht in die DDR Der 13. Februar 1945 im kollektiven Gedächtnis Dresdens Vor 50 Jahren im September: Zweimal Deutschland in der UNO Der Mann aus dem inneren Zirkel DDR-Vermögen auf Schweizer Konten Büchererverbrennungen am 10. Mai 1933: Nicht nur in Berlin Moskauer Hintergründe des 17. Juni Opfer einer "Massenpsychose"? Der Wolf und die sieben Geißlein Der Prager Frühling 1968 und die Deutschen Operativer Vorgang „Archivar“ 9. November 1989. Der Durchbruch 9. November 1918. „Die größte aller Revolutionen“? Der vielschichtige 9. November Biermann in meinem Leben Ein Wolf im Museum Entmutigung & Ermutigung. Drei Stimmen zu Biermann Spurenverwischer Kleinensee und Großensee Tod einer Schlüsselfigur Das besiegte Machtinstrument - die Stasi Anhaltende Vernebelung Die RAF in der DDR: Komplizen gegen den Kapitalismus Einem Selbstmord auf der Spur Druckfrisch Ehrlicher als die meisten Die Stasi und die Bundespräsidenten Das Einheits-Mahnmal Bodesruh D und DDR. Die doppelte Staatsgründung vor 75 Jahren. Chinas Rettungsofferte 1989 für die DDR Wessen wollen wir gedenken? 1949: Ablenkung in schwieriger Zeit 1949: Staatsgründung, Justiz und Verwaltung 1949: Weichenstellungen für die Zukunft Walter Ulbricht: Der ostdeutsche Diktator Die weichgespülte Republik - wurden in der DDR weniger Kindheitstraumata ausgelöst als im Westen? Friedrich Schorlemmer: "Welches Deutschland wollen wir?" Vor 60 Jahren: Martin Luther King predigt in Ost-Berlin Der Händedruck von Verdun Deutsche Erinnerungskultur: Rituale, Tendenzen, Defizite Die große Kraft der Revolution. Kirche im Wandel seit 1990. "Alles ist im Übergang" Das Mädchen aus der DDR Die Todesopfer des Grenzregimes der DDR Die Kirchner-Affäre 1990 Der Weg des Erinnerns „Manche wischen das weg, als ginge es sie gar nichts an“ Maßstabsetzend Die nächste Zeitenwende "Gegner jeglicher geistigen Bevormundung" Wenn die Vergangenheit nie ruht „Sie verhandeln über ein Volk, das nicht mit am Tisch sitzt“ Christoph Hein: "Die DDR war ideologisch, wirtschaftlich und politisch chancenlos" Das Bild der DDR von Konrad Adenauer und Willy Brandt im Kalten Krieg Die Macht der leisen Mutigen: „Es lohnt sich anständig zu sein“ Ehemalige Nazis in der SED "80 Jahre zu spät" „Dieser Personenkreis entwickelt eigene Vorstellungen zum Begriff Freiheit“ Zur Wirklichkeit von gestern und zur Möglichkeit von morgen – Vom Jüdischen im Deutschen „Den Helsinki-Prozess mit wirklichem Leben erfüllen“ Leerstellen und Geschichtsklitterungen Biografieforschung: Tödliche Ostseefluchten Polen als Feind Die Dimensionen der KSZE als entspannungspolitisches Konzept vor und nach 1989. Und heute? Woher kam die Zivilcourage? Mehr als nur Wüstenstaub im Mantel der Geschichte Drei Monate Aussicht auf Demokratie. Thüringen 1945 Wann, wenn nicht jetzt? Tova Friedman: "Erinnere dich" Transformation und Deutsche Einheit Die sozialpsychologische Seite der Zukunft Zwölf Thesen zu Wirtschaftsumbau und Treuhandanstalt Die andere Geschichte der Umbruchjahre – alternative Ideen und Projekte 33 Jahre nach Rostock-Lichtenhagen Wiedervereinigt auf dem Rücken von Migranten und Migrantinnen? Film ohne Auftrag - Perspektiven, die ausgegrenzt und unterschlagen wurden Geheimdienste, „Zürcher Modell“ und „Länderspiel“ 50 Jahre Grundlagenvertrag Drei Kanzler und die DDR Populismus in Ost und West Akzeptanz der repräsentativen Demokratie in Ostdeutschland Zusammen in Feindseligkeit? Neuauflage "(Ost)Deutschlands Weg" Ostdeutsche Frakturen Welche Zukunft liegt in Halle? Anpassungsprozess der ostdeutschen Landwirtschaft Daniela Dahn: TAMTAM und TABU Wege, die wir gingen „Der Ort, aus dem ich komme, heißt Dunkeldeutschland” Unternehmerischer Habitus von Ostdeutschen Teuer erkauftes Alltagswissen Trotz allem im Zeitplan Revolution ohne souveränen historischen Träger Mehr Frauenrechte und Parität Lange Geschichte der „Wende“ Eine Generation nach der ersten freien Volkskammerwahl Unter ostdeutschen Dächern Die de Maizières: Arbeit für die Einheit Schulzeit während der „Wende” Deutschland – Namibia Im Gespräch: Bahr und Ensikat Gorbatschows Friedliche Revolution "Der Schlüssel lag bei uns" "Vereinigungsbedingte Inventur" "Es gab kein Drehbuch" "Mensch sein, Mensch bleiben" Antrag auf Staatsferne Alt im Westen - Neu im Osten Die Deutsche Zweiheit „Ein echtes Arbeitsparlament“ Corona zeigt gesellschaftliche Schwächen Widersprüchliche Vereinigungsbilanz Schule der Demokratie Warten auf das Abschlusszeugnis Brief an meine Enkel Putins Dienstausweis im Stasi-Archiv Preis der Einheit Glücksstunde mit Makeln Emotional aufgeladenes Parlament Geht alle Macht vom Volke aus? Deutschland einig Vaterland 2:2 gegen den Bundestag "Nicht förderungswürdig" Demokratie offen halten Standpunkte bewahren - trotz Brüchen Die ostdeutsche Erfahrung Kaum Posten für den Osten Braune Wurzeln Wer beherrscht den Osten „Nicht mehr mitspielen zu dürfen, ist hart.“ Ein Ost-West-Dialog in Briefen Stadtumbau Ost Ostdeutschland bei der Regierungsbildung 2017 Die neue Zweiklassengesellschaft DDR-Eishockey im Wiedervereinigungsprozess Die SPD (West) und die deutsche Einheit Die Runden Tische 1989/90 in der DDR Die Wandlung der VdgB zum Bauernverband 1990 Transatlantische Medienperspektiven auf die Treuhandanstalt Transformation ostdeutscher Genossenschaftsbanken Demografische Entwicklung in Deutschland seit 1990 Parteien und Parteienwettbewerb in West- und Ostdeutschland Hertha BSC und der 1. FC Union vor und nach 1990 25 Jahre nach der Wiedervereinigung Ostdeutsches Industriedesign im Transformationsprozess Wende und Vereinigung im deutschen Radsport Wende und Vereinigung im deutschen Radsport (II) Kuratorium für einen demokratisch verfassten Bund deutscher Länder Europäische Union als Voraussetzung für deutschen Gesamtstaat Welche Zukunft braucht Deutschlands Zukunftszentrum? Ein Plädoyer. (K)Einheit Wird der Osten unterdrückt? Die neue ostdeutsche Welle Die anderen Leben. Generationengespräche Ost "Westscham" Sichtweisen Die innere Einheit Wer beherrscht den Osten? Forschungsdefizite rechtsaußen Verpasste Chancen? Die gescheiterte DDR-Verfassung von 1989/90 Einladung in die bpb: 75 Jahre Bundesrepublik Zu selbstzufrieden? Eine Phantomgrenze durchzieht das Land Noch mehr Mauer(n) im Kopf? Überlegenheitsnarrative in West und Ost Mehr Osten verstehen Westkolonisierung, Transformationshürden, „Freiheitsschock“ Glücksscham "In Deutschland verrückt gemacht" The Rise of the AfD - a Surprise? Der Osten: Ideen und Macher? Noch immer "Bürger zweiter Klasse"? „Wer sich heute ernsthaft die DDR zurückwünscht, hat ein kurzes Erinnerungsvermögen“ Hat da jemand „Freiheit“ gerufen? Zur Verteidigung eines guten Wortes Erinnerungslandschaften, zerklüftet Generation Einheit – eine Inselgeneration? West-Ost-Land „Und keiner hat Recht“ Leuchttürme im blauen Meer Ein Foto, das Saarland und kein Osten Alltag, Gesellschaft und Demokratie Die Situation von lesbischen Frauen in der DDR Ost-West Nachrichtenvergleiche Fußball mit und ohne Seele München 1972: Olympia-Streit um das „wahre Freundesland“ Afrikas Das religiöse Feld in Ostdeutschland Repräsentation Ostdeutschlands nach Wahl 2021 Die Transformation der DDR-Presse 1989/90 Das Elitendilemma im Osten "Affirmative Action" im Osten Ostdeutsche in den Eliten als Problem und Aufgabe Ostdeutsche Eliten und die Friedliche Revolution in der Diskussion Die Bundestagswahl 2021 in Ostdeutschland Deutsch-deutsche Umweltverhandlungen 1970–1990 Der Plan einer Rentnerkartei in der DDR "Es ist an der Zeit, zwei deutsche Mannschaften zu bilden" Deutsch-ausländische Ehen in der Bundesrepublik Verhandelte Grenzüberschreitungen Verpasste Chancen in der Umweltpolitik Der dritte Weg aus der DDR: Heirat ins Ausland Und nach Corona? Ein Laboratorium für Demokratie! Nichtehelichkeit in der späten DDR und in Ostdeutschland 30 Jahre später – der andere Bruch: Corona Mama, darf ich das Deutschlandlied singen Mit der Verfassung gegen Antisemitismus? Epidemien in der DDR Homosexuelle in DDR-Volksarmee und Staatssicherheit „Die DDR als Zankapfel in Forschung und Politik" Die Debatte über die Asiatische Grippe Coronavirus - Geschichte im Ausnahmezustand Werdegänge Familien behinderter Kinder in BRD und DDR Vom Mauerblümchen zum Fußball-Leuchtturm DDR-Alltag im Trickfilm Die alternative Modeszene der DDR Nachrichtendienste in Deutschland. Teil II Nachrichtendienste in Deutschland. Teil I Die Jagd gehört dem Volke Homosexuelle und die Bundesrepublik Deutschland Honeckers Jagdfieber zahlte die Bevölkerung Sicherheitspolitik beider deutscher Staaten von 1949 bis 1956 Frauen im geteilten Deutschland Ostdeutsche Identität Patriotismus der Friedensbewegung und die politische Rechte Rechte Gewalt in Ost und West Wochenkrippen und Kinderwochenheime in der DDR Urlaubsträume und Reiseziele in der DDR Reiselust und Tourismus in der Bundesrepublik Schwule und Lesben in der DDR Die westdeutschen „Stellvertreterumfragen“ Erfahrungen mit der Krippenerziehung „Päckchen von drüben“ Vor aller Augen: Pogrome und der untätige Staat Zwischen Staat und Markt Dynamo in Afrika: Doppelpass am Pulverfass Auf deutsch-deutscher UN-Patrouille in Namibia 1989 Zwischen den Bildern sehen Vom Neonazi-Aussteiger ins Oscar-Team „Eine Generalüberholung meines Lebens gibt es nicht“ "Autoritärer Nationalradikalismus“ Unter strengem Regime der Sowjets: Die Bodenreform 1945 Diplomatische Anstrengungen auf dem afrikanischen Spielfeld Demokratiestörung? „Im Osten gibt es eine vererbte Brutalität“ Hauptamtliche Stasi-Mitarbeiterinnen Sexismus unter gleichberechtigten Werktätigen Turnschuhdiplomatie im Schatten Eine Keimzelle politischen Engagements (Die) Mütter der Gleichberechtigung in der DDR Der Schwangerschaftsabbruch in der DDR Anti-Antisemitismus als neue Verfassungsräson? "Ich höre ein Ungeheuer atmen" Als es mir kalt den Rücken runterlief Deutsche Putschisten Thüringen als Muster-Gau? Wie die Mitte der Gesellschaft verloren ging "Nahezu eine Bankrotterklärung" „Bei den Jungen habe ich Hoffnung“ Der lange Weg nach rechts Übersehene Lehren für die Bundestagswahl 2025 Provinzlust - Erotikshops in Ostdeuschland Turnschuhdiplomatische Bildungsarbeit Ostdeutsche „Soft Power“ Abschied von der zivilen Gesellschaft? "Die DDR wird man nie ganz los" Von Nutzen und Nachteil der Brandmauer Disruption. Die Revolution der Erschöpften Wie Weimar ist die Gegenwart? Eine Zäsur für die deutsche Demokratie? „Der Erfolg der Linken zeigt, wie es gehen kann“ Zeitenwende 2.0 Die Post-Wagenknecht-Linke Staatskapazität statt Sündenböcke Der "NSU" im Lichte rechtsradikaler Gewalt "Dann muss ich eben selbst Milliardär werden"  Kommerzialisierte Solidarität Wie der DFB 1955 den Frauen-Fußball verbot Die Schlacht um die Waldbühne Die Hare-Krishna-Bewegung im Ost-Berlin der 1980er-Jahre Monomorium: Wie Krankenhäuser in der DDR zum Gesundheitsrisiko wurden Wie meine Großmutter Ursula Winnington die DDR-Küche aufmischte Wer gibt uns heute noch zu denken? Berlin – geteilte Stadt & Mauerfall Berliner Polizei-Einheit Die Mauer. 1961 bis 2023 The Wall: 1961-2021 - Part One The Wall: 1961-2021 - Part Two "Es geht nicht einfach um die Frage, ob Fußball gespielt wird" Mauerbau und Alltag in Westberlin Der Teilung auf der Spur Olympia wieder in Berlin? Der Mauerfall aus vielen Perspektiven Video der Maueröffnung am 9. November 1989 Die Mauer fiel nicht am 9. November Mauersturz statt Mauerfall Heimliche Mauerfotos von Ost-Berlin aus Ost-West-Kindheiten "Niemand hat die Absicht, die Menschenwürde anzutasten" Berlinförderung und Sozialer Wohnungsbau in der „Inselstadt“ Wie stellt der Klassenfeind die preußische Geschichte aus? Flughafen Tempelhof Die Bundeshilfe für West-Berlin Christliche Gemeinschaft im geteilten Berlin Amerikanische Militärpräsenz in West-Berlin Das Stadtjubiläum von 1987 in Ost- und West-Berlin Bericht zum Workshop "Das doppelte Stadtjubiläum" Das untergegangene West-Berlin Interview: „Der Zoo der Anderen“ Die "Weltnachricht" mit ungewollter Wirkung Der erste „Mauertote“ Günter Litfin 1961 und der Paragraf 175 1989/90 - Friedliche Revolution und Deutsche Einheit Frauen in der Bürgerbewegung der DDR Die Wege zum 9. November 1989 „Die Stunde ist gekommen aufzustehen vom Schlaf“ Mythos Montagsdemonstration Ossi? Wessi? Geht's noch? Es gibt keine wirkliche Ostdebatte Die. Wir. Ossi. Wessi? Wie man zum Ossi wird - Nachwendekinder zwischen Klischee und Stillschweigen 2 plus 4: "Ihr könnt mitmachen, aber nichts ändern“ Blick zurück nach vorn Wem gehört die Revolution? Die erste und letzte freie DDR-Volkskammerwahl Mythos 1989 Joseph Beuys über die DDR Der 9. Oktober 1989 in Leipzig Egon Krenz über den 9. November Die deutsche Regierung beschleunigt zu stark Projekte für ein Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin und Leipzig Deutsch-deutsche Begegnungen. Die Städtepartnerschaften am Tag der Deutschen Einheit Mit Abstand betrachtet - Erinnerungen, Fragen, Thesen. Die frohe Botschaft des Widerstands Mauerfall mit Migrationshintergrund "Wer kann das, alltäglich ein Held sein?" "Es geht um Selbstbefreiung und Selbstdemokratisierung" Kann man den Deutschen vertrauen? Ein Rückblick nach einem Vierteljahrhundert deutscher Einheit Von der (eigenen) Geschichte eingeholt? Der Überläufer Der Überläufer (Teil IV) Der Deal mit "Schneewittchen" alias Schalck-Golodkowski Der Maulwurf des BND: „Die Karre rast auf die Wand zu“ Der lautlose Aufstand Wem gehört die Friedliche Revolution? Verschiedene Sichten auf das Erbe des Herbstes 1989 „Und die Mauern werden fallen und die alte Welt begraben“ Im Schatten von Russlands Ukrainekrieg: Der Zwei-plus-Vier-Vertrag in Gefahr? Der Zwei-plus-Vier-Vertrag: Die Stufen der Einigung über die Einheit Der Wendepunkt Das Ende der Stasi vor 35 Jahren Der Zauber des Anfangs „Als wir träumten“ Verhinderter Historikerdiskurs Krieg & Frieden. Wohin führt die Zeitenwende? Über 80 Analysen & Essays. Wenig Hoffnung auf baldigen Frieden Was riskieren wir? Ein Sommer der Unentschlossenheit Ein Jahr Krieg Die Waffen nieder? Ungleiche Fluchten? Schwerter allein sind zu wenig „Russland wird sich nach Putin ändern“ Die be(un)ruhigende Alltäglichkeit des Totalitären Vergessene Bomben aus Deutschland Putins Mimikry Schon einmal Vernichtungskrieg Verhandeln, aber wie? Das sterbende russländische Imperium und sein deutscher Helfer Was lief schief seit dem Ende des Kalten Krieges? „Sie haben die Zukunft zerbrochen“ Vertreibung ist auch eine Waffe "Wie ich Putin traf und er mich das Fürchten lehrte" "Wir bewundern sie und sie verschwinden" Mehr Willkommensklassen! Hoffen auf einen russischen „Nürnberger Prozess“ Russische Kriegskontinuitäten Wurzeln einer unabhängigen Ukraine Der erschütterte Fortschritts-Optimismus "Leider haben wir uns alle geirrt" Die Hoffnung auf eine gesamteuropäische Friedens- und Sicherheitsarchitektur nicht aufgeben „Ihr Völker der Welt“ Das erste Opfer im Krieg ist die Wahrheit China und die „Taiwanfrage“ Deutschlands Chinapolitik – schwach angefangen und stark nachgelassen "Ein Dämon, der nicht weichen will" "Aufhören mit dem Wunschdenken" Zäsur und Zeitenwende. Wo befinden wir uns? Im zweiten Kriegsjahr Zeitenwende – Zeit der Verantwortung Müde werden darf Diplomatie nie Sprachlosigkeiten Wie ist dieser Krieg zu deeskalieren und zu beenden? Teil 1 Als Brückenbau noch möglich war Der Krieg in der Ukraine als neuer Horizont für politische Bildung und Demokratiepädagogik Bleibt nur Gegengewalt? „Mein Körper ist hier, aber mein Herz und meine Seele sind immer in Israel“ „Ich hoffe, dass die Ukraine die BRD des 21. Jahrhunderts wird“ Krieg als Geschäft Bodenlose Ernüchterung In geheimer Mission: Die DDR-NVA gegen den „jüdischen Klassenfeind“ „Verbote bringen herzlich wenig“ Eine missachtete Perspektive? Verordnete Feindbilder über Israel in der DDR: Eine Zeitungs-Selbstkritik Die erste DDR-Delegation in Israel. Ein Interview mit Konrad Weiß „Dieser westliche Triumphalismus ist ein großer Selbstbetrug“ Wolf Biermann: Free Palestine...? Was hilft gegen politische Tsunamis? Der Tod ist ein Meister aus Russland Wann ist die Zeit zu verhandeln? „Ich bedaure und bereue nichts“ "Schon im 3. Weltkrieg?" „Die Logik des Krieges führt zu keinem positiven Ende“ "Bitte wendet euch nicht von uns ab". Zwei Hilferufe aus Belarus Nach 1000 Tagen bitterem Krieg Russische Frauen von Deutschland aus im Widerstand Doppeldenken als soziale adaptive Strategie Belarus. Terra Incognita "Siegfrieden" „Die Deutschen sind die Düpierten“ Die Stunde Europas. Bloß wie? Ein Leben, zwei Mal Flucht Verklärung der Geschichte als Zukunftsrezept Daniel Kehlmann: „Was wir in den USA erleben, ist eine asymmetrische Diktatur“ "Dies alles muss beendet werden" Zwischen Wirtschafts- und Militärmacht Die Ostpolitik 1969 bis 1973: Vorbedingung für KSZE und Deutsche Einheit Krieg ohne Grenzen Wolf Biermann: "Die Moritat von den Liebespaaren im Jahre 2025“ „Nicht abwenden“ Jüdinnen in Deutschland nach 1945 Interviews Beiträge Alle Porträts im Überblick Redaktion Un-Rechts-Staat DDR Bedrohter Alltag Unrecht, Recht und Gerechtigkeit - eine Bilanz von Gerd Poppe Der Geschlossene Jugendwerkhof Torgau – eine "Totale Institution" Stasi-Hafterfahrungen: Selbstvergewisserung und Renitenz Kritik und Replik: Suizide bei den Grenztruppen und im Wehrdienst der DDR Suizide bei den Grenztruppen der DDR. Eine Replik auf Udo Grashoff Die Todesopfer des DDR-Grenzregimes, ihre Aufarbeitung und die Erinnerungskultur Die Freiheit ist mir lieber als mein Leben „Nicht nur Heldengeschichten beschreiben“ Wer war Opfer des DDR-Grenzregimes? Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine Recherche Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine andere Sicht "Begriffliche Unklarheiten" Die Reichsbahn und der Strafvollzug in der DDR "Schicksale nicht Begriffe" Mauerbau und Machtelite Zwangseingewiesene Mädchen und Frauen in Venerologischen Einrichtungen Stasi-Razzia in der Umweltbibliothek Politisch inhaftierte Frauen in der DDR Ein widerständiges Leben: Heinz Brandt Über den Zaun und zurück – Flucht und Rückkehr von Dietmar Mann Die politische Justiz und die Anwälte in der Arä Honecker Geraubte Kindheit – Jugendhilfe in der DDR Haftarbeit im VEB Pentacon Dresden – eine Fallstudie Zwischen Kontrolle und Willkür – Der Strafvollzug in der DDR Suizide in Haftanstalten: Legenden und Fakten Die arbeitsrechtlichen Konsequenzen in der DDR bei Stellung eines Ausreiseantrages Max Fechner – Opfer oder Täter der Justiz der Deutschen Demokratischen Republik? Die "Auskunftspersonen" der Stasi – Der Fall Saalfeld Geschlossene Venerologische Stationen und das MfS Jugendhilfe und Heimerziehung in der DDR Fraenkels "Doppelstaat" und die Aufarbeitung des SED-Unrechts "OV Puppe". Ein Stasi-Raubzug im Spielzeugland Verdeckte Waffendeals der DDR mit Syrien Vom Zwangsleben unter Anderen "Ungehaltene Reden". Denkanstöße ehemaliger Abgeordneter der letzten Volkskammer der DDR Was sollten Wähler und Wählerinnen heute bedenken? Ein urdemokratischer Impuls, der bis ins Heute reicht „Als erster aus der Kurve kommen“ Die Rolle des Staats in der Wahrnehmung der Ostdeutschen Die durchlaufene Mauer Interview: Peter-Michael Diestel Interview: Günther Krause Interview: Lothar de Maizière Warum ist das Grundgesetz immer noch vorläufig? "Ein Beitrittsvertrag, kein Vereinigungsvertrag" „Miteinander – Füreinander. Nie wieder gegeneinander“ 1989/90: Freiheit erringen, Freiheit gestalten Lager nach 1945 Ukrainische Displaced Persons in Deutschland Jugendauffanglager Westertimke Das Notaufnahmelager Gießen Gedenkstätte und Museum Trutzhain Die Barackenstadt: Wolfsburg und seine Lager nach 1945 Die Aufnahmelager für West-Ost-Migranten Die Berliner Luftbrücke und das Problem der SBZ-Flucht 1948/49 Migration und Wohnungsbau. Geschichte und Aktualität einer besonderen Verbindung am Beispiel Stuttgart-Rot Das Musterhaus Matz im Freilichtmuseum Kiekeberg Orte des Ankommens (I): Architekturen für Geflüchtete in Deutschland seit 1945 Asylarchitekturen zwischen technokratischer Kontrolle und Selbstbestimmung Tor zum Realsozialismus: Das Zentrale Aufnahmeheim der DDR in Röntgental Alternative Wohnprojekte mit Geflüchteten „Bereits baureif.“ Siedlungsbau der Nachkriegszeit auf dem ehemaligen Konzentrationslagergelände in Flossenbürg Das ehemalige KZ-Außenlagergelände in Allach – ein vergessener Ort der (Nach-) Kriegsgeschichte Neugablonz - vom Trümmergelände zur Vertriebenensiedlung Räume der Zuflucht – Eine Fallstudie aus Lagos, Nigeria "Sie legten einfach los". Siedler und Geflüchtete in Heiligenhaus Frauen in der DDR (Die) Mütter der Gleichberechtigung in der DDR Sexismus unter gleichberechtigten Werktätigen Der Schwangerschaftsabbruch in der DDR Die Situation von lesbischen Frauen in der DDR Hauptamtliche Stasi-Mitarbeiterinnen Frauen im geteilten Deutschland „Schönheit für alle!“ Pionierinnen im Fußball – Von der Produktion auf den Platz Vertragsarbeiterinnen in der DDR Gleichberechtigung in heterosexuellen Partnerschaften in der DDR Kultur und Medien Einmal Beethoven-Haus und zurück Gedächtnis im Wandel? Der Aufbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Ostdeutschland Die Demokratisierung von Rundfunk und Fernsehen der DDR Die Stasi und die Hitler-Tagebücher Ein Nachruf auf Walter Kaufmann Die Tageszeitung »Neues Deutschland« vor und nach 1990 Wie ein Staat untergeht Objektgeschichte antifaschistischer Ausstellungen der DDR Reaktionen auf die Ausstrahlung der Fernsehserie „Holocaust“ „Mitteldeutschland“: ein Kampfausdruck? Gesundheitsaufklärung im Global Humanitarian Regime The British Press and the German Democratic Republic Kulturkontakte über den Eisernen Vorhang hinweg "Drei Staaten, zwei Nationen, ein Volk“ "Flugplatz, Mord und Prostitution" SED-Führung am Vorabend des "Kahlschlag"-Plenums Ende der Anfangsjahre - Deutsches Fernsehen in Ost und West "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Es gibt keinen Dritten Weg" Frauenbild der Frauenpresse der DDR und der PCI Regionales Hörfunkprogramm der DDR DDR-Zeitungen und Staatssicherheit Eine Chronik von Jugendradio DT64 Die "neue Frau": Frauenbilder der SED und PCI (1944-1950) „Streitet, doch tut es hier“ Olympia in Moskau 1980 als Leistungsschau für den Sozialismus Wo Kurt Barthel und Stefan Heym wohnten „Eine konterrevolutionäre Sauerei“ Die radix-blätter - ein besonderes Medium der Gegenöffentlichkeit in der DDR Wut und Zweifel: Erinnerungsbilder für die Zukunft „Wir wollten nicht länger auf Pressefreiheit warten“ Die Freiheit geht zum Angriff über auf die Utopie des Kommunismus Von der Kunst des Romans "Der Jazz-Bazillus hatte mich" Ein Fenster zur Welt öffnen. Mail Art in der DDR Werte 1989 - 2025 Kahlschlag auch gegen den Jazz Jürgen Fuchs: "Ich feinde an, was über Leichen geht" Schülerzeitungstexte Noch Mauer(n) im Kopf? Liebe über Grenzen Ostseeflucht Fluchtursachen Die Frau vom Checkpoint Charlie Mutti, erzähl doch mal von der DDR Staatsfeind Nr.1: DAS VOLK!!! Mit dem Bus in die DDR Ost und West. Ein Vergleich Warum wird der 3. Oktober gefeiert? "Ich wünsch mir, dass die Mauer, die noch immer in vielen Köpfen steht, eingerissen wird" Immer noch Mauer(n) im Kopf? Jüdinnen und Juden in der DDR Antisemitismus in Deutschland Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch War die DDR antisemitisch? Antisemitismus in der DDR Teil I Antisemitismus in der DDR Teil II Als ob wir nichts zu lernen hätten von den linken Juden der DDR ... Ostdeutscher Antisemitismus: Wie braun war die DDR? Die Shoah und die DDR Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil I Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil II Israel im Schwarzen Kanal Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, I Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, II Das Israelbild der DDR und dessen Folgen Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte "Jüdisch & Links" von Wolfgang Herzberg Der patriarchalen Erinnerungskultur entrissen: Hertha Gordon-Walcher Jüdisch sein in Frankreich und in der DDR Zeitenwende Ist der Osten ausdiskutiert? Der Mutige wird wieder einsam Das Jahr meines Lebens Basisdemokratie Lehren aus dem Zusammenbruch "Wir wollten uns erhobenen Hauptes verabschieden" Für die gute Sache, gegen die Familie DDR-Wissenschaftler Seuchenbekämpfung Chemnitz: Crystal-Meth-Hauptstadt Europas Keine Ahnung, was als Nächstes passieren wird Allendes letzte Rede Friedliche Revolution Gethsemanekirche und Nikolaikirche Das Wirken der Treuhandanstalt Gewerkschaften im Prozess von Einheit und Transformation Zusammenarbeit von Treuhandanstalt und Brandenburg Privatisierung vom DDR-Schiffbau Die Leuna-Minol-Privatisierung Übernahme? Die Treuhandanstalt und die Gewerkschaften: Im Schlepptau der Bonner Behörden? Treuhand Osteuropa Beratungsgesellschaft "Ur-Treuhand" 1990 Internationale Finanzakteure und das Echo des Sozialismus Soziale Marktwirtschaft ohne Mittelstand? Die Beziehungen zwischen Frankreich und der DDR Suche nach den Spuren der DDR Wirtschaftsbeziehungen zwischen Frankreich und der DDR Der Freundschaftsverein „EFA“ Die Mauer in der französischen Populärkultur DDR als Zankapfel in Forschung und Politik DDR-Geschichte in französischen Ausstellungen nach 2009 Theater- und Literaturtransfer zwischen Frankreich und der DDR Die DDR in französischen Deutschbüchern Kommunalpartnerschaften zwischen Frankreich und der DDR Frankreich als ferne Nähe „Der andere Planet“ und das „Sehnsuchtsland“ Regimebehauptung und Widerstand Mut zum Aussteigen aus Feindbildern Für die Freiheit verlegt - die radix-blätter Der Fußballfan in der DDR Jugend in Zeiten politischen Umbruchs Umweltschutz als Opposition Sozialistisches Menschenbild und Individualität. Wege in die Opposition Politische Fremdbestimmung durch Gruppen Macht-Räume in der DDR Wirtschaftspläne im Politbüro 1989 "Macht-Räume in der DDR" Macht, Raum und Plattenbau in Nordost-Berlin Machträume und Eigen-Sinn der DDR-Gesellschaft Die "Eigenverantwortung" der örtlichen Organe der DDR Strategien und Grenzen der DDR-Erziehungsdiktatur Staatliche Einstufungspraxis bei Punk- und New-Wave-Bands Kommunalpolitische Kontroversen in der DDR (1965-1973) Schwarzwohnen 1968 – Ost und West Der Aufstand des 17. Juni 1953 Interview mit Roland Jahn Der 17. Juni 1953 und Europa Geschichtspolitische Aspekte des 17. Juni 17. Juni Augenzeugenbericht Migration Fortbildungen als Entwicklungshilfe Einfluss von Erinnerungskulturen auf den Umgang mit Geflüchteten Friedland international? Italienische Zuwanderung nach Deutschland Jüdische Displaced Persons Das Notaufnahmelager Marienfelde Migration aus Süd- und Südosteuropa nach Westeuropa Die "Kinder der 'Operation Shamrock'" Rück- und Zuwanderung in die DDR 1949 bis 1989 West-Ost-Übersiedlungen in der evangelischen Kirche Migration aus der Türkei Griechische Migration nach Deutschland Die Herausforderung der Aussiedlerintegration Die Ausreise aus der DDR Das Spezifische deutsch-deutscher Migration Flüchtlinge und Vertriebene im Nachkriegsdeutschland Interview mit Birgit Weyhe zur Graphic Novel "Madgermanes" Die Migration russischsprachiger Juden seit 1989 Chinesische Vertragsarbeiter in Dessau Arbeitsmigranten in der DDR Gewerkschaften und Arbeitsmigration in der Bundesrepublik „Zustrombegrenzung“ im Nachkriegsdeutschland Deutschlandforschertagung 2016 Eröffnungsreden Panels und Poster Session Grenzgebiete Die Wende im Zonenrandgebiet Der andere Mauerfall Das "Grüne Band" Alltagsleben im Grenzgebiet Aktion, Reaktion und Gegenreaktion im „Schlüsseljahr“ 1952 Außensichten auf die deutsche Einheit Wahrnehmung des geeinten Deutschlands in Serbien Norwegische Freundschaft mit dem vereinten Deutschland Deutschland im Spiegel des Wandels der Niederlande Österreichs Reaktionen auf die Mühen zur deutschen Einheit Israelische Reaktionen auf die Wiedervereinigung Deutsche Diplomaten erleben den Herbst 1989 Das wiedervereinigte Deutschland aus Sicht der Slowaken Wahrnehmung der deutschen Einheit in Dänemark Die Perzeption der Wiedervereinigung in Lateinamerika Deutsch-polnische Beziehungen Der Blick junger Schweizer auf Deutschland Bulgarien blickt erwartungsvoll nach Deutschland Vom bescheidenen Wertarbeiter zur arroganten Chefin "Gebt zu, dass die Deutschen etwas Großes geleistet haben." 150 Jahre Sozialdemokratie Wehners Ostpolitik und die Irrtümer von Egon Bahr 150 Jahre Arbeiterturn- und Sportbewegung Die Spaltung der SPD am Ende der deutschen Teilung Willy Brandts Besuch in Ostberlin 1985 Deutschlandforschertagung 2014 Einleitungsvortrag von Christoph Kleßmann Tagungsbericht: "Herrschaft und Widerstand gegen die Mauer" Tagungsbericht: Sektion "Kultur im Schatten der Mauer" Interview mit Heiner Timmermann Interview mit Angela Siebold Interview mit Jérôme Vaillant Interview mit Irmgard Zündorf Interview mit Andreas Malycha Die Mauer in westdeutschen Köpfen Multimedia Gespräche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen „9/11 Santiago – Flucht vor Pinochet" Arnold Julius und Walter Frankenstein: Überlebende der Shoah Wie wurde ich ein politischer Mensch? 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Der erste „Mauertote“ Günter Litfin 1961 und der Paragraf 175 Sanktioniert, instrumentalisiert, ausgeblendet: Homosexualität Anfang der 60er-Jahre in Deutschland

Sarah Bornhorst

/ 21 Minuten zu lesen

Nach dem Krieg taten sich beide deutsche Staaten schwer im Umgang mit Homosexualität, bis in die 1960er-Jahre war sie sogar ein Kampfbegriff im Kalten Krieg, um sich gegenseitig medial zu diffamieren. Erleichtert wurde dies durch eine grenzüberschreitend vorherrschende Homofeindlichkeit.

In einem ehemaligen Wachturm der Grenztruppen der DDR, in diesem Fall einer ehemaligen Führungsstelle, befindet sich die "Gedenkstätte Günter Litfin". Sie erinnert an das erste Todesopfer an der Berliner Mauer durch MP-Schüsse eines Volkspolizisten. Günter Litfin hatte am 24. August 1961 versucht, durch den Humboldthafen nach West-Berlin zu schwimmen, die Schüsse trafen den Wehrlosen im Wasser. Sein Bruder Jürgen richtete 2003 die Gedenkstätte nahe der Spree in der Kieler Straße in Berlin-Mitte ein, die seit 2017 von der Stiftung Berliner Mauer betreut wird. (© bpb / Holger Kulick)

„Man muss damit rechnen, daß sie ‚Puppe‘ in Westberlin ein Denkmal setzen werden. ‚Puppe‘ war der eindeutige Spitzname eines Homosexuellen, der in den einschlägigen Westberliner Kreisen gut bekannt war. Der 13. August trennte ihn von seinen ‚Liebhabern‘, und in der Hauptstadt der DDR blieb sein Gewerbe aussichtslos. Am 24. August ertappte ihn die Volkspolizei bei verbrecherischen Handlungen unweit des Bahnhofs Friedrichstraße. Seiner Festnahme entzog er sich durch einen Sprung in den Humboldthafen, wobei er den Tod fand.“

Mit diesem Artikel ging das Neue Deutschland, das Zentralorgan der in der DDR herrschenden SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands), am 1. September 1961 in die Offensive, um der öffentlichen Empörung über den gewaltsamen Tod eines Menschen an der abgeriegelten Sektorengrenze entgegenzutreten. Der Tote war der junge Schneider Günter Litfin, 24 Jahre alt. Er wohnte zwar in Ost-Berlin, arbeitete aber als sogenannter Grenzgänger im West-Berliner Stadtteil Charlottenburg. Am 24. August 1961 erschossen ihn Ost-Berliner Transportpolizisten, als er versuchte, den Humboldthafen zu durchschwimmen, um nach West-Berlin zu flüchten. Die Abriegelung der Sektorengrenze zwischen Ost- und West-Berlin lag gerade elf Tage zurück. Er war der erste Mensch, der an der Berliner Mauer erschossen wurde.

Günter Litfin kam am 19. Januar 1937 in Berlin zur Welt. Er lebte mit seiner Familie im Ost-Berliner Stadtteil Weißensee. Die Familie war christlich-konservativ geprägt, der Vater war Mitglied der West-Berliner CDU. Günter Litfin und sein jüngerer Bruder Jürgen traten ihr 1957 bei. Günter machte eine Lehre zum Schneider und arbeitete anschließend in einem Maßatelier in Charlottenburg. Er war einer der zahlreichen Berufspendler/-innen (Grenzgänger/-innen), die im einen Teil der Stadt lebten und im anderen Teil arbeiteten. Die meisten pendelten von Ost nach West. Im Sommer 1961 hatte er bereits eine Wohnung in Charlottenburg gefunden und wollte dorthin umziehen – diesen Plan machte die Grenzschließung am 13. August 1961 zunichte.

Ein Mord mit vielen Zeugen

Günter Litfins Tod fand öffentlich statt, Hunderte Schaulustige beobachteten auf West-Berliner Seite des Humboldthafens die Bergung seiner Leiche. Die Bild-Zeitung zeigte am 25. August ein Foto, wie Ost-Berliner Feuerwehrleute Litfins Leichnam aus dem Wasser zogen. In den Tagen darauf veröffentlichte die Bild auch persönliche Details zu dem zunächst unbekannten Toten. Hier wurde Günter Litfin nun als engagierter und fürsorgender Sohn dargestellt, der „nur für seine Mutter“ lebte.

Auf diese Berichterstattung reagierten Presse und Machthaber in Ost-Berlin. Sie versuchten, Litfin zu diskreditieren und die Empörung über den Tod eines Menschen durch den Schusswaffeneinsatz der DDR-Grenzer herunterzuspielen. Der zitierte Artikel im Neuen Deutschland ist voll von Anspielungen. Die abwertend gemeinte Bezeichnung „Puppe“ markierte Litfin als einen „verweichlichten“, „weibischen“ Schwulen. Die Erwähnung des Bahnhofs Friedrichstraße, in Ost-Berlin ein Ort für männliche Sexarbeiter und Cruising, das vermeintliche „Gewerbe“ Litfins und der Hinweis auf „kriminelle Handlungen“ sollten den Leser/-innen suggerieren, hier habe ein „Stricher“ versucht, sich nach West-Berlin abzusetzen.

Für diese Verleumdungen griff das Neue Deutschland auf Wissen des Ministeriums für Staatssicherheit um Strafverfahren gegen Günter Litfin wegen Verstößen gegen § 175 StGB in West-Berlin zurück, der homosexuelle Handlungen zwischen Männern sanktionierte. In einem Bericht der Stasi, den diese nach Litfins Erschießung verfasst hatte und in dem unter anderem Gerüchte aus dem Ost-Berliner Wohnumfeld zusammengetragen wurden, heißt es: „Er hatte den Spitznamen Puppe, weil er als homosexuell eingeschätzt wurde. Während konkrete Hinweise hierzu aus dem Wohngebiet nicht bekannt wurden, war er in den Jahren 1956/57 wegen § 175 in Westberlin inhaftiert.“

Eine Gedenktafel mit einem Foto der Bergung Günter Litfins und einer Stasiakte zu den Todesschüssen, aufgestellt auf dem Invalidenfriedhof in Berlin in der Scharnhorststraße. (© bpb/ Kulick)

Gezielte Diffamierung

Die Diffamierung, dass sich schwule Männer in den Westen absetzen und dort Straftaten begehen würden, war nichts Neues und tauchte häufiger in ostdeutschen Presseberichten der 1950er-Jahren und nicht nur im Zusammenhang mit der Tötung von Günter Litfin auf. 1958 befasste sich etwa die Berliner Zeitung mit einem Artikel des Berliner Kuriers aus West-Berlin, in dem behauptet wird, West-Berlin bekomme „Nachschub“ von Homosexuellen aus der „Zone“. Das sei kein Wunder, so die Berliner Zeitung, denn „Prostitution, Homosexualität und Verbrechen, wie sie sich auch äußern mögen, haben in einer sozialistischen Gesellschaft keinen Nährboden. Sie ‚verziehen‘ sich also nach und nach dahin, wo die Freiheit viel freiheitlicher, das Wasser viel nasser und – notabene – die Wärme viel wärmer ist.“

Auch hier wird die anspielungsreiche, homofeindliche Sprache in der Ost-Berliner Presse überdeutlich. Ein weiterer Artikel suggeriert, dass 50 Prozent aller jugendlichen Flüchtlinge am Bahnhof Zoo landen würden und sich an „widernatürlich veranlagte Männer, hauptsächlich Amerikaner und Engländer“ – also Angehörige der in West-Berlin stationierten Westalliierten – verkauften.

Bei allen Unterschieden zwischen den beiden deutschen Staaten, was Gesellschaft, Politik, Religion, Weltanschauung oder Wirtschaft anging, herrschte in Ost wie West zu dieser Zeit eine konservative Sexualmoral und ein „homophober Konsens“. Homosexualität als Abweichung von der eigenen gesellschaftlichen Norm ließ sich dabei gut im jeweils anderen System verorten. Für die DDR war es die westliche Dekadenz, für die Bundesrepublik der Werteverfall im Sozialismus, die als Ursachen für Homosexualität gesehen wurden. Bis in die 1960er-Jahre war Homosexualität ein Kampfbegriff im Interner Link: Kalten Krieg, und sie galt als Gefahr für die eigene Gesellschaft.

Eine Gefahr auf verschiedenen Ebenen: So nannte etwa der Autor und Amtsgerichtsrat Richard Gatzweiler, einer der entscheidenden Befürworter einer homofeindlichen Politik in der frühen Bundesrepublik, Homosexuelle in einer Schrift für den katholischen Volkswartbund „Moskaus neue Garde“. Gatzweiler sah eine große Gefahr für die Bundesrepublik darin, dass in der DDR Homosexualität strafrechtlich nicht verfolgt würde und sich das Regime im Osten die Homosexuellen der Bundesrepublik gefügig machen könne. Als sektiererische Gruppe, gar als „Staat im Staat“, könnten sie die Demokratie stürzen.

Auf der anderen Seite brachte die Ost-Presse Homosexualität mit dem kapitalistischen System und dem „Klassenfeind“ in Verbindung. In einem längeren Artikel legte etwa die Zeitung der Blockpartei CDU, die Neue Zeit, dar, „[w]ie sich Korruption, Verbrechertum und Unmoral hinter der glitzernden Fassade des Wirtschaftswunderlandes eingenistet haben“. Homosexualität und männliche Sexarbeiter standen dabei ebenfalls im Fokus. Zitiert wird aus einer westdeutschen Illustrierten, die Ost-Presse interpretierte Homosexualität als Folge des westlichen Systems.

Entwicklung der Strafverfolgung in Ost und West

Bei allen Überschneidungen in der öffentlichen Ablehnung von Homosexualität – die Strafverfolgungspraxis der beiden deutschen Staaten war von sehr unterschiedlicher Intensität, auch aufgrund unterschiedlicher Rechtsnormen. In der Bundesrepublik Deutschland galt 1957 folgende Fassung von § 175 StGB:

„(1) Ein Mann, der mit einem anderen Mann Unzucht treibt oder sich von ihm zur Unzucht mißbrauchen läßt, wird mit Gefängnis bestraft.

(2) Bei einem Beteiligten, der zur Zeit der Tat noch nicht einundzwanzig Jahre alt war, kann das Gericht in besonders leichten Fällen von Strafe absehen.“

Das ist die von den Nationalsozialisten 1935 maßgeblich verschärfte Fassung des seit 1871 im Strafgesetzbuch enthaltenen § 175 StGB, die in der Bundesrepublik bis 1969 galt. Die DDR war 1950 zur „milderen“ Fassung von vor 1935 zurückgekehrt. Der nationalsozialistische Paragraf stellte sämtliche „unzüchtigen Handlungen“ unter Strafe. Die Fassung von vor 1935 hingegen sanktionierte nur sogenannte beischlafähnliche Handlungen wie Analverkehr, es brauchte also Körperkontakt. Mit der nationalsozialistischen Fassung konnten auch Blicke zwischen Männern sanktioniert werden. Das erhöhte die Verfolgungsintensität.

In beiden deutschen Staaten galt hingegen der von den Nationalsozialisten neu geschaffene § 175a StGB, der „erschwerte“ Fälle von Homosexualität unter Strafe stellte. Darunter fiel auch Prostitution. In der Bundesrepublik hatte er bis 1969 Gültigkeit, in der DDR bis zum Inkrafttreten eines neuen Strafgesetzbuches 1968. Im Jahr 1957 verurteilten bundesdeutsche Gerichte 3.124 Männer wegen homosexueller Handlungen nach § 175 StGB, in der DDR waren es in diesem Jahr 109. Im Dezember 1957 trat in der DDR ein Strafrechtsänderungsgesetz in Kraft, wonach bei Straftaten, die „keine oder nur geringe Folgen für die Gesellschaft“ hatten, die Verfolgung eingestellt werden konnte. Das betraf auch die „einfache Homosexualität“ nach § 175 StGB. „Einfache Homosexualität“ war damit kein Offizialdelikt mehr und musste nicht automatisch verfolgt werden.

In den Jahren 1957 bis 1959 war die Verfolgungsintensität in der Bundesrepublik (ohne Saarland) etwa fünfmal so hoch wie in der DDR (inklusive Ost-Berlin), bezogen auf Verurteilte je 100.000 Einwohner. Die Verfolgungsintensität bei § 175a StGB war allerdings in beiden Staaten in etwa gleich. Auf 100.000 Einwohner kamen 1957 in der Bundesrepublik 5,83 Verurteilte, in der DDR 4,64. Die Angst vor einem angeblichen „Stricher-Unwesen“ ging in beiden deutschen Staaten um. Männliche Sexarbeiter galten als nicht resozialisierbare Schwerkriminelle und damit als Bedrohung der eigenen Gesellschaft. Außerdem spielten Befürchtungen vor der „Verführung“ zur Homosexualität eine Rolle.

Beziehungen über die Sektorengrenze hinweg

Das Portraitfoto Günter Litfins stammt aus dem Jahr 1960. Er wurde 1937 in Berlin geboren. Er hatte einen Zwillingsbruder und drei jüngere Brüder. Zunächst wohnte die Familie im Wedding, ab 1940 dann in Weißensee, im späteren Ost-Berlin. Günter war sehr modebewusst und träumte von einer Karriere als Theaterschneider. Nach Abschluss seiner Schneiderlehre 1957 arbeitete er in einem Maßatelier in der Nähe vom Bahnhof Zoo in West-Berlin. Er gehörte also zu den vielen sogenannten „Grenzgängern“ zwischen dem Ost- und Westteil der Stadt. Diese standen in der DDR zunehmend unter Druck. Um Schwierigkeiten zu umgehen, nahm er sich eine Wohnung in West-Berlin. Dort meldete er sich jedoch nicht polizeilich an, damit er weiterhin seine Familie besuchen konnte. Den endgültigen Umzug verschob Litfin, als im Mai 1961 sein Vater starb um seiner Mutter zur Seite zu stehen. Der Mauerbau am 13. August 1961 zerschlug dann plötzlich seine Zukunftspläne. Durch die Grenzschließung verlor Günter Litfin seine Arbeit und begann, über eine Flucht nach West-Berlin nachzudenken. (© Stiftung Berliner Mauer, Schenkung von Jürgen Litfin)

Was die Stasi über eine Strafverfolgung von Günter Litfin schrieb, sind keine haltlosen Unterstellungen, sondern haben jenseits der abwertenden Sprache und der ideologischen Rahmung einen faktischen Kern. Litfin hatte homosexuelle Kontakte nach West-Berlin und dort 1957 einen Partner oder Liebhaber. Die beiden Männer gerieten wegen § 175 StGB in den Fokus der West-Berliner Strafverfolgungsbehörden. Hinweise auf diesen Teil von Litfins Privatleben finden sich in der Gefangenenakte seines Partners Hans-Ulrich H.

Eine solche Beziehung über die Sektorengrenze hinweg war nichts Ungewöhnliches. Vor dem Bau der Berliner Mauer überquerten unzählige Menschen die Sektorengrenzen, sei es aus beruflichen oder privaten Gründen – natürlich taten dies auch queere Menschen. Zwar war die Strafverfolgungsintensität für schwule Männer in Ost-Berlin geringer als in West-Berlin, in West-Berlin gab es aber eine Subkultur, die auch queere Menschen aus Ost-Berlin besuchten. Dort lernten sich auch Ost-West-Paare kennen. Einen sicheren Raum boten diese Orte jedoch nicht. Ab Mitte der 1950er- Jahre begann die West-Berliner Polizei, regelmäßig Razzien in Bars durchzuführen und die Besucher/-innen zu registrieren.

Von grenzüberschreitenden Szenebesuchen und dem Einschnitt, den der Mauerbau in ihrem Leben bedeutete, berichten auch Zeitzeug/-innen. In einem Interview beschreibt der 1935 geborene Hans-Joachim Engel, der in Ost-Berlin lebte und als Dekorateur arbeitete, seinen ersten Besuch im Kleist-Casino in West-Berlin. Bekannte, ebenfalls aus Ost-Berlin, hatten ihn in die Szene-Kneipe mitgenommen: „Ich bin gleich wieder raus, ich habe gekotzt.“ Nachstehend eine Interview-Passage:

I: „Warum?“

E: „Da tanzen Männer zusammen. Das war unmöglich für mich. (…) Da [in die Kneipe] kamen Sie rein und dann dachten Sie, es ist ein Zigarettenstand und da können Sie Zigaretten kaufen oder sowas. Und hier war eine Tür, die eigentlich nach nichts aussah. Und dann ging die Tür auf, und da war ein Salonorchester und richtig Tuntenbarock und Sesselchen und Hopsassa, und da bin ich raus und hab gekotzt. Dann bin ich wieder rein und hab die… Also wenn mich einer angesprochen hätte, ‚Wollen wir tanzen?‘, ich glaub den hätte ich umgebracht. Und [ich] hab vor mich hingeschimpft und meine Leute fanden das so gar nicht so lustig.“

Nach diesem ersten Schock, der auch auf internalisierte Homofeindlichkeit hinweisen kann, lernte Engel später im Kleist-Casino seinen Partner kennen. Er war Polizist bei der West-Berliner Polizei, Revierleiter in Rudow. Engel war häufig bei seinem Partner in West-Berlin zu Besuch, dieser konnte ihn aber nicht in Ost-Berlin besuchen. Ein einziges Mal gingen sie das Risiko ein, und Engels Partner kam in den Osten, um ins Berliner Ensemble zu gehen.

Queere Bars in Ost-Berlin 1950 geschlossen

In Ost-Berlin waren queere Bars, die nach 1945 eröffnet worden waren, schon in den frühen 1950ern geschlossen worden, zu „kommerziell“ und „unmoralisch“ waren sie für die Hauptstadt der DDR und den Aufbau einer sozialistischen Moral. Die Möglichkeiten, sich kennenzulernen, waren sehr eingeschränkt. Bis auf wenige Bars und Lokale konnten sich queere Menschen nur in privaten Kreisen kennenlernen.

Auch vor diesem Hintergrund orientierten sich viele nach West-Berlin. Die Grenzschließung am 13. August 1961 schnitt Ost-Berliner/-innen von der queeren West-Berliner Öffentlichkeit ab, genauso wie von „ihren“ Bars und Kneipen. Die Mauer isolierte queere Ost-Berliner/-innen. Beziehungen wurden durch die Grenzschließung jäh beendet, so wie die von Hans-Joachim Engel und seinem Partner.

„Strafsache gegen Günter Litfin u. a.“

Wie Günter Litfin und Hans-Ulrich H. sich kennengelernt haben, ob in einer Szenebar, zufällig oder über gemeinsame Bekannte, wissen wir nicht. Wie ihre Beziehung zueinander war, ob sie länger Partner oder Liebhaber waren oder nur mehrmals Sex miteinander hatten, wissen wir ebenfalls nicht. Wir wissen, dass Homosexualität als Praxis Teil von Günter Litfins Leben war. Es gibt zu diesem Aspekt seiner Biografie jedoch keine eigene, positive Überlieferung. Es gibt nur den Blick der Strafverfolgungsbehörden darauf, und hier ging es darum, das Verhalten zu sanktionieren.

Im Haftbefehl gegen Hans-Ulrich H. vom 30. September 1957 werden die Vorwürfe genauer dargelegt:

„Der Sachbearbeiter Hans-Ulrich (…) H., (…) wohnhaft (…) ist zur Untersuchungshaft zu bringen. Er wird beschuldigt, in Berlin im Sommer 1957 durch zwei selbstständige Handlungen, eine davon im Fortsetzungszusammenhang, als Mann mit einem anderen Manne Unzucht getrieben zu haben, indem er

1) den Mitangeschuldigten Litfin in seine Wohnung einlud und mit ihm an drei verschiedenen Tagen die gegenseitige Onanie ausführte, wofür er von diesem kleine Aufmerksamkeiten erhielt,

2) den besonders verfolgten Zeugen Kurt G. zu sich in seine Wohnung einlud, wo er diesen auffor-derte, bei ihm onanistische Bewegungen bis zum Samenerguß auszuführen, was dieser Tat [sic!]. Hierfür erhielt G. vom ihm 10.– DM als Gegenleistung.

- Vergehen strafbar nach §§ 175, 73, 74 StGB. §§ 1, 3, 103, 108 JGG. –

Er ist dieser Straftaten dringend verdächtig und mit Rücksicht auf die zu erwartende hohe Strafe fluchtverdächtig.“

Da die strafbaren sexuellen Kontakte in der Privatwohnung stattgefunden haben, ist es wahrscheinlich, dass Nachbar/-innen Hans-Ulrich H. und Günter Litfin denunziert haben. Möglicherweise wohnte H. auch als sogenannter möblierter Herr zur Untermiete und die beiden wurden etwa von seiner Zimmerwirtin denunziert. Dann wäre aber vermutlich nicht von „seiner Wohnung“, sondern von „seinem Zimmer“ die Rede gewesen. Was genau passiert ist, lässt sich aus dem Haftbefehl nicht ablesen. Deutlich wird aber, dass die eigenen vier Wände für homosexuelle Männer keine Sicherheit bedeuteten und in ihnen kein unbeschwertes Privatleben möglich war. Viele brachten ihre Liebhaber oder Partner gar nicht erst nach Hause mit, aus Angst vor möglichen Denunziationen. Obwohl die West-Berliner Polizei unter ihrem LKA-Chef Wolfram Sangmeister ab 1955 aus strategischen Gründen auf die Verfolgung von „einfacher Homosexualität“ nach § 175 StGB verzichtete, um die Kräfte der Polizei ganz auf die Verfolgung von männlichen Prostituierten zu konzentrieren, gerieten Günter Litfin und sein Partner in die Mühlen der Strafverfolgung. § 175 und § 175a StGB waren in der Bundesrepublik Offizialdelikte – das bedeutete, dass eine Strafverfolgung einsetzen musste, wenn Polizei oder Staatsanwaltschaft davon Kenntnis erlangten. Die Stellschraube für die Polizei war lediglich, nicht proaktiv tätig zu werden.

Erklärungswürdig ist der Hinweis auf „gegenseitige Onanie“. Sogenannte wechselseitige oder gegenseitige Onanie wurde von den Strafverfolgungsbehörden milder beurteilt als Oral- und besonders Analverkehr, also „beischlafähnliche Handlungen“ aus Behördensicht. Deswegen versuchten die Strafverfolgungsbehörden detailliert nachzuvollziehen, welche Praktiken genau vorgekommen waren. Für Beschuldigte bedeutete das erniedrigende Verhörsituationen. Wenn Beschuldigte nicht mehr grundsätzlich leugnen konnten, dass es zu sexuellen Kontakten gekommen war, konnte es aus Sicht der Betroffenen wiederum Sinn machen, wechselseitige Onanie zuzugeben und nicht Anal- oder Oralverkehr. Das hätte straferhöhend gewirkt.

Andererseits kann die Kriminalisierung von Sexualität auch die sexuellen Praktiken formen. Ein Kommentar zum StGB führt außerdem die unterschiedliche Bewertung in Bezug auf Heranwachsende wie Günter Litfin aus:

„Für Personen unter 21 Jahren gibt ‚in besonders leichten Fällen‘ Abs. 2 einen fakultativen persönlichen Strafausschließungsgrund. Bei ‚beischlafähnlichen‘ Handlungen wird in der Regel ein solcher Fall nicht vorliegen; eine zwingende Einschränkung in dieser Hinsicht enthält aber das Gesetz nicht. Bei demjenigen Beteiligten, der zur Zeit der Tat das 21. Lebensjahr vollendet hat, kommt Abs. 2 nicht zur Anwendung; er bleibt nach Abs. 1 strafbar.“

Die Beschreibung im Haftbefehl (und allgemein in Strafakten) ist eine ins Raster der Strafverfolgung gebrachte Darstellung zwischenmenschlicher Interaktion. Die Bedeutung der Handlungen aus Sicht der Beteiligten wird nicht klar. „Kleinere Aufmerksamkeiten“ könnten aus Sicht der Strafverfolgungsbehörden auf Prostitution hindeuten. Aus Sicht von Günter Litfin und Hans-Ulrich H. kann es eine Liebesbeziehung oder Affäre sein, in der Günter Litfin seinem Partner etwas schenkte. Sobald menschliche Handlungen in einem Strafverfahren bewertet werden, zählt die Logik des Strafrechts. Handlungen werden daraufhin abgeklopft, welche Straftatbestände sie betreffen. Die Logik der Betroffenen kommt nicht unbedingt zum Vorschein.

Gerade beim Thema Homosexualität, die lange kriminalisiert war, sind Strafakten aber oftmals die einzigen Quellen. Wegen der strafrechtlichen Verfolgung sind Selbstzeugnisse selten. Privates Material wie Tagebücher oder Fotos konnten sie belasten. Wir haben also nur den abwertenden, kriminalisierenden Blick der Behörden auf sie. Prostitution wird im Fall von Günter Litfin und Hans-Ulrich H. trotz der „Aufmerksamkeiten“ strafrechtlich offenkundig nicht zugrunde gelegt, sonst wäre § 175a StGB angewendet worden. Die Handlungen, auf die sich der Haftbefehl bezieht, waren in Ost-Berlin nicht strafbar, da dort eine mildere Fassung des § 175 StGB galt. Das Paradoxe ist also, dass es für homosexuelle Männer einfacher, aber auch gefährlicher war, sich in West-Berlin statt in Ost-Berlin kennenzulernen und zu treffen.

Nicht nur Hans-Ulrich H., auch Günter Litfin saß in Untersuchungshaft. Am 10. August 1957 wurde er ins Untersuchungsgefängnis in Berlin-Moabit eingeliefert. Ein Grund für die Verhängung der Untersuchungshaft ist nicht angegeben. Vielleicht befürchteten die West-Berliner Strafverfolgungsbehörden, dass sich Litfin der Strafverfolgung entziehen könnte, weil er in Ost-Berlin lebte. Ein anderer Grund könnte das im MfS-Bericht erwähnte vorherige Verfahren im Jahr 1956 gewesen sein. Über dieses Verfahren sind keine Details bekannt, es gibt keine Verfahrensakte mehr. Für die Jahre 1954 bis 1956 gibt es keinen Eintrag zu Günter Litfin in den Aufnahmebüchern der Untersuchungshaftanstalt Moabit.

Der erste Gedenkstein für Günter Litfin gegenüber dem Tatort 1962 auf der West-Berliner Uferseite. (© picture-alliance, United Archives / Erich Andres)

Litfin 1957 in West-Berlin vor Gericht

Drei Monate später stand Günter Litfin dann vor Gericht. Am 9. November 1957 informierte der Generalstaatsanwalt beim Landgericht Berlin den Vorstand der Jugendstrafanstalt in Berlin-Plötzensee:

„In der Strafsache gegen Günter Litfin u. a. ist das Polizeipräsidium, Abt. K – Überführungsstelle – ersucht worden, den in der dortigen Gefangenenanstalt befindlichen – Untersuchungsgefange-nen – Hans-Ulrich H. (…) zu dem am 21. November 1957, 900 Uhr vor dem Jugend-Schöffengericht Tiergarten, in Berlin NW, Turmstraße 91, Saal 220, Erdgesch. anstehenden Hauptverhandlungstermin vorzuführen und demnächst wieder zurückbringen zu lassen.“

Im Sommer 1957 war Günter Litfin 20 Jahre alt und Heranwachsender im Sinne der seit 1953 in der Bundesrepublik gültigen Fassung des Jugendgerichtsgesetzes (JGG). Die Hauptverhandlung am 21. November 1957 fand deswegen vor einer Jugendstrafkammer, dem Jugend-Schöffengericht Tiergarten (West-Berlin) statt, obwohl der Mitangeklagte Hans-Ulrich H. bereits über 30 Jahre alt war. Wie alt der Zeuge Kurt G. war, geht aus den Akten nicht hervor. In Verfahren, bei denen sowohl Jugendliche als auch Erwachsene involviert waren, erhob der Staatsanwalt laut des im Haftbefehl erwähnten § 103 Abs. 2 JGG Anklage vor dem Jugendgericht, wenn „das Schwergewicht bei dem Verfahren gegen Jugendliche liegt“. Diese Bestimmung galt laut § 108 JGG auch für Heranwachsende gemäß JGG. Das Verfahren von Hans-Ulrich H. wurde dann allerdings von Litfins Verfahren „abgetrennt und vertagt“, weil H. einen „Offiz. Verteidiger“ beantragt hatte, also einen Offizialverteidiger (Pflichtverteidiger). Ein Urteil gegen H. findet sich in seiner Gefangenenakte nicht. Es lässt sich nicht nachvollziehen, wie der Prozess ausgegangen ist. Das letzte Dokument, in dem die „Strafsache gegen Litfin u.a.“ erwähnt wird, ist ein Schreiben des Generalstaatsanwalts beim Landgericht Berlin vom 20. Dezember 1957, das auf den Haftbefehl gegen Hans-Ulrich H. vom 30. September 1957 Bezug nimmt und seine sofortige Entlassung anordnet. Handschriftlich ist vermerkt, dass H. bereits entlassen wurde. Günter Litfin wurde bereits früher, unmittelbar nach der Hauptverhandlung am 21. November 1957, aus der Haftanstalt in Moabit entlassen, das geht aus dem Aufnahmebuch hervor. Hier ist bei ihm „entl.“ und das Datum 21. November vermerkt. Bei anderen Häftlingen werden andere Strafvollzugseinrichtungen angegeben. Der Vermerk „entl.“ deutet bei Günter Litfin darauf hin, dass er freigesprochen oder zu einer Haftstrafe auf Bewährung verurteilt wurde.

Auch was Günter Litfin in den drei Monaten Untersuchungshaft erlebte, bleibt im Dunkeln. Andere schwule Männer berichten von Scham und davon, sich Sicherheit vor den Schikanen anderer Inhaftierter durch Sex mit ranghöheren Gefangenen gesichert zu haben, aber auch von Isolationshaft. In einer homofeindlichen Gesellschaft, in der Homosexualität kriminalisiert und abgewertet wurde, wegen gelebter Homosexualität in Haft zu sitzen, erschwerte die Haftbedingungen massiv.

Und es ist eine Erfahrung, die im Juli 2017 als Unrecht anerkannt worden ist. Mit dem Gesetz zur Rehabilitierung von Personen, die zwischen dem 8. Mai 1945 und der endgültigen Streichung des § 175 StGB 1994 wegen einvernehmlicher homosexueller Handlungen verurteilt wurden, hob der Deutsche Bundestag alle entsprechenden Urteile auf. Seit 2019 gibt es eine ergänzende Richtlinie für die Entschädigung von Personen, die nicht verurteilt worden sind. Hier wird das Unrecht, das Männern wie Günter Litfin in der Bundesrepublik und zunächst auch in der DDR zugefügt worden ist, als solches klar benannt und anerkannt. Hätte Günter Litfin zu diesem Zeitpunkt noch gelebt, hätte er einen Anspruch auf Entschädigungszahlungen gehabt.

Welche Konsequenzen das Strafverfahren für ihn hatte, bleibt unklar. Sein Bruder Jürgen Litfin erwähnt es in seinem Buch über den Tod des Bruders und dessen Folgen nicht, geht aber auf die Verleumdungen ein. Er weist die Homosexualität des Bruders teilweise subtil, etwa mit Verweis auf Günter Litfins Freundin und einem Foto von ihr, teilweise ganz direkt zurück – wie im Dokumentarfilm „Out in Ost-Berlin“ (2013) von Jochen Hick und Andreas Strohfeldt. Dabei führten schwule Männer in dieser Zeit oftmals ein heteronormatives Scheinleben für Familie und soziales Umfeld, was angesichts der Abwertung von queerem Leben nicht erstaunt.

Diffamierung und Stigmatisierung

Wir wissen nicht, wie seine Eltern auf Günter Litfins Inhaftierung reagiert haben und welche Folgen die Untersuchungshaft hatte. Während des Verfahrens war Günter Litfin bereits mit seiner Schneiderlehre fertig und arbeitete vermutlich in West-Berlin. Ob die U-Haft ihn aus einem Beschäftigungsverhältnis gerissen hat, wissen wir nicht. Wir wissen, dass er über drei Monate wegen seiner Sexualität in West-Berlin im Gefängnis saß – und dass das Unrecht war. Die Möglichkeit, mehr darüber zu erfahren und Günter Litfin als komplexe Person anzuerkennen – und nicht einen Teil seiner Persönlichkeit schamvoll auszublenden –, ist durch die Stigmatisierung von Homosexualität bis weit nach Abschaffung des Paragrafen 175 lange vergeben worden.

Dabei ist nicht die Tatsache anrüchig, dass Günter Litfin Beziehungen zu Männern hatte. Unrecht ist, dass er deswegen verfolgt worden ist und sein Privatleben nicht ohne Furcht vor Denunziation leben konnte. Historisches Unrecht ist auch, dass die SED-Propaganda das Wissen um Litfins Homosexualität für eine Diffamierungskampagne genutzt hat. Der einzig bekannte Zeitzeuge, der mehr über Günter Litfins Verfolgung wegen seiner Homosexualität hätte berichten können, ist sein Bruder Jürgen Litfin. Er musste mit dem gewaltsamen Tod seines Bruders und dessen Verleumdung umgehen. 2018 ist er gestorben.

In den Unterlagen der Familie findet sich ein Foto, das am zweiten Todestag Günter Litfins am für ihn errichteten Gedenkstein auf West-Berliner Seite des Humboldthafens aufgenommen worden ist. Litfins Mutter hatte es aus West-Berlin zugeschickt bekommen. Auf der Rückseite steht:

„Vom 24.8.1963 Der lieben Mutter meines Freundes, zur Erinnerung Arno J. 25.1.1964".

J. war nach Auskunft von Jürgen Litfin ein Freund seines Bruders. Vielleicht war er nicht nur ein Freund, sondern Günter Litfins letzter Partner. Dann wäre dieses nach Litfins Tod entstandene Foto das einzige überlieferte und bekannte Zeugnis, das kein stigmatisierendes, bestrafendes oder abwertendes Licht auf seine Homosexualität wirft, sondern die Trauer um einen Geliebten zeigt, der am 24. August 1961 durch Schüsse von Ost-Berliner Grenzbewachern im Humboldthafen zum ersten Berliner Mauertoten wurde.

"Wenn wir die Geschichte vergessen, holt sie uns ein". Mahnung an der Gedenkstätte Günter Litfin an der Kieler Straße in Berlin. (© bpb / Kulick)

Zitierweise: Sarah Bornhorst, „Der erste „Mauertote“ Günter Litfin 1961 und der Paragraf 175", in: Deutschland Archiv vom 13.02.2026, Link: www.bpb.de/575447. Beiträge auf dieser Website sind Recherchen und Meinungsbeiträge der jeweiligen Autorinnen und Autoren, sie stellen keine Meinungsäußerung der Bundeszentrale für politische Bildung dar und sind Mosaiksteine zur Erschließung von Zeitgeschichte.

Ergänzend:

Interner Link: Wer war Opfer des DDR-Grenzregimes? DA vom 15.11.2023 (mehrere Autoren).

Gerold Hildebrand, Interner Link: Biografieforschung: Tödliche Ostseefluchten, DA 29.7.2025.

Christian Booß, Interner Link: Verschwiegene Opfer: Wie Mauertote zu "Leichenvorgängen" wurden, bpb Stasi-Dossier vom 7.10.2026.

Gerhard Sälter, Interner Link: Die Todesopfer des Grenzregimes der DDR, Überlegungen zu einer Gesamtbilanz, DA vom 25.1.2025

Fussnoten

Fußnoten

  1. Ein Denkmal für „Puppe“?, in: Neues Deutschland vom 1.9.1961.

  2. Vgl. Christine Brecht, Günter Litfin, Chronik der Mauer, Todesopfer, https://www.chronik-der-mauer.de/todesopfer/171441/litfin-guenter (abgerufen am 05.08.2025). Das erste Todesopfer an der Berliner Mauer war Ida Siekmann, die beim Versuch, in der Bernauer Straße aus dem Fenster ihrer Wohnung zu fliehen, tödlich verunglückte. Vgl. Christine Brecht, Ida Siekmann, Chronik der Mauer, Todesopfer, https://www.chronik-der-mauer.de/todesopfer/171438/siekmann-ida (abgerufen am 05.08.2025).

  3. Vgl. dies., Günter Litfin (Anm. 2).

  4. Vgl. dies., Günter Litfin (Anm. 2).

  5. Im Sommer 1961 waren über 61.000 Ost-West-Grenzgänger/-innen bei West-Berliner Arbeitsämtern registriert. Vgl. Frank Roggenbuch, Verflechtung und Systemkonkurrenz. Eine Betrachtung zum Berliner Grenzgänger-problem, in: Potsdamer Bulletin für Zeithistorische Studien Nr. 36-37/2006, S. 24-31, hier S. 30.

  6. Vgl. Jürgen Litfin (unter Mitarbeit von Annette Vogel), Tod durch fremde Hand. Das erste Maueropfer in Berlin und die Geschichte einer Familie, Husum 2006, S. 49 und 58.

  7. Vgl. 70 Meter vom rettenden Ufer: Flüchtling erschossen, in: Bild vom 25.8.1961.

  8. So starb Grenzgänger G. Litfin, in: Bild vom 30.8.1961

  9. Erstmals analysiert hat diese Berichterstattung und deren Hintergründe Dieter Berner bereits Anfang der 1990er- Jahre. Vgl. ders., Wie die SED-Propaganda das Stigma Homosexualität zum Rufmord an einem Maueropfer benutzte, in: Capri 4/1991, S. 38-41. Darin legt er auch dar, dass das Wissen um eine Strafverfolgung Litfins aus „Rosa Listen“ der West-Berliner Polizei stammen kann. Zur Diffamierungskampagne gegen Litfin siehe u. a. auch Teresa Tammer, „Warme Brüder“ im Kalten Krieg. Die DDR-Schwulenbewegung und das geteilte Deutschland in den 1970er und 1980er Jahren, Berlin 2023, S. 51f.

  10. Bericht betr. die Erschießung von 2 Grenzverletzern am 24.8. und 29.8.1961 vom 31.8.1961, BArch, MfS, ZAIG 510, S. 2.

  11. Vgl. u. a. Remus, Es war nur ein „Dutzendfall“. Republikflüchtling – Agent – Homosexueller, in: Neue Zeit vom 27.10.1957.

  12. Bei uns zu kalt, in: Berliner Zeitung vom 21.11.1958.

  13. So „macht“ man Republikflüchtlinge, in: Berliner Zeitung vom 23.4.1953.

  14. Vgl. Andrea Rottmann, Queer Lives across the Wall. Desire and Danger in Divided Berlin, 1945-1970, Toronto-Buffalo-London 2023, S. 9.

  15. Vgl. Tammer, Warme Brüder (Anm. 9), S. 49.

  16. Zitiert nach Günter Grau/Kerstin Plötz, Verfolgung und Diskriminierung der Homosexualität in Rheinland-Pfalz. Forschungsbericht zur Aufarbeitung der strafrechtlichen Verfolgung und Rehabilitierung homosexueller Menschen, Mainz 2021, https://lgbtiq-rlp.de/forschungsbericht-zur-aufarbeitung-der-starfrechtlichen-verfolgung-und-rehabilitierung-homosexuellermenschen_gesamt/ (letzter Aufruf: 30.10.2025). Vgl. auch Tammer, Warme Brüder (Anm. 9), S. 50.

  17. Vgl. Hinter den glitzernden Fassaden. Korruption, Verbrechertum und Unmoral – Wirtschaftswunderland bei Nacht, in: Neue Zeit vom 31.12.1958. Siehe u. a. auch Wilhelm Karl Gerst, Verbrechen an der Jugend, in: Berliner Zeitung vom 8.1.1953.

  18. Heinrich Jagusch u. a. (Hrsg.), Strafgesetzbuch (Leipziger Kommentar). Zweiter Band §§ 153-370 und Einführungsgesetz, Berlin 1958, S. 91. Unter Strafe standen gemäß § 175 StGB homosexuelle Handlungen zwischen Männern. Homosexuelle Handlungen zwischen Frauen standen nicht unter Strafe, wenngleich sie gesellschaftlich ebenfalls nicht akzeptiert waren.

  19. Vgl. Sarah Bornhorst, Homosexuellenverfolgung, in: LeMO – Lebendiges Museum Online, 2020, https://www.dhm.de/lemo/kapitel/ns-regime/ausgrenzung/homosexuellenverfolgung (letzter Aufruf: 15.7.2025) sowie Jennifer V. Evans, Life among the Ruins. Cityscape and Sexuality in Cold War Berlin (Genders and Sexualities in History), Basingstoke/New York 2011, S 125f.

  20. Vgl. Jens Dobler, Der Hundertfünfundsiebzig blieb… noch ein bisschen, in: Sonntags-Club e. V. (Hrsg.), Ver-zaubert in Nord-Ost. Die Geschichte der Berliner Lesben und Schwulen in Prenzlauer Berg, Pankow und Weißensee, Berlin 2009, S. 137-142, hier S. 139f.

  21. Vgl. Martin Burgi, Rehabilitierung der nach § 175 StGB verurteilten homosexuellen Männer: Auftrag, Optionen und verfassungsrechtlicher Rahmen. Rechtsgutachten erstellt im Auftrag der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Berlin 2016, S. 23, https://www.antidiskriminierungsstelle.de/SharedDocs/downloads/DE/publikationen/Rechtsgutachten/rechtsgutachten_burgi_rehabilitierung_175.pdf?__blob=publicationFile&v=3 (letzter Aufruf: 15.07.2025).

  22. Vgl. Klaus Berndl, Zeiten der Bedrohung. Männliche Homosexuelle in Ost-Berlin und der DDR in den 1950er Jahren, in: Rainer Marbach/Volker Weiß (Hrsg.), Konformität und Konfrontation. Homosexuelle in der DDR, Berlin 2017, S. 19-50, hier S. 24ff.

  23. Für West-Berlin vgl. Michael Schwartz, Lebenssituationen homosexueller Männer im geteilten Berlin 1949 bis 1969, in: Bernhard Gotto/Elke Seefried (Hrsg.), Männer mit „Makel“. Männlichkeiten und gesellschaftlicher Wandel in der frühen Bundesrepublik, Berlin 2017, S. 88-103, hier S. 97.

  24. Vgl. Gefangenenakte – wegen landesverräterischer Beziehungen, § 175 – von Hans-Ulrich H., LAB B Rep. 069 Nr. 307. Neben den Beschuldigungen wegen homosexueller Handlungen gemäß § 175 StGB warf man H. illegale Kontakte zum FDGB und zum „sowjetzonalen SSD“ gemäß § 100e StGB vor. Der Generalbundesan-walt ordnete am 20.11.1957 die Entlassung aus der U-Haft wegen dieser Vorwürfe an, H. blieb aber weiter wegen der Vorwürfe gemäß § 175 StGB in U-Haft. Diese Akte hat erstmals Andrea Rottmann für ihre Studie „Queer Lives across the Wall“ gesichtet, der ich für den Hinweis auf die Akte und ihre Anregungen herzlich danken möchte. Sie analysiert auch ausführlich, wie Litfins Homosexualität aus dem Gedenken an ihn heraus-geschrieben worden ist, vgl. Rottmann, Queer Lives (Anm. 14), S. 130ff. Für die kritische Durchsicht dieses Artikels danke ich Collin Klugbauer und Dr. Susanne Muhle ganz herzlich.

  25. Vgl. u. a. Evans, Life among the Ruins (Anm. 19), S. 127f. und S. 179.

  26. Vgl. Rottmann, Queer Lives (Anm. 14), S. 76.

  27. Interview von Sarah Bornhorst (I) mit Hans-Joachim Engel (E) vom 15.08.2024, Stiftung Berliner Mauer.

  28. Vgl. ebd. Das Interview kann unter https://sammlung.stiftung-berliner-mauer.de/Details/Index/1498484 zur wissenschaftlichen Recherche zur Einsicht bestellt werden.

  29. Vgl. Rottmann, Queer Lives (Anm. 14), S. 70ff.

  30. Vgl. Tammer, Warme Brüder (Anm. 9), S. 55.

  31. Vgl. Rottmann, Queer Lives (Anm. 14), S. 120f und S. 124 und Maria Borowski, Parallelwelten: Lesbisch-schwules Leben in der frühen DDR, Berlin 2017, S. 126f.

  32. Haftbefehl gegen Hans-Ulrich H. vom 30.9.1957, ausgestellt vom Amtsgericht Tiergarten, Turmstraße 91, Berlin NW 40, in: Gefangenenakte H., Blatt 29. Hans-Ulrich H. war, obwohl er bereits über 30 Jahre alt war, während seiner U-Haft in der Jugend-Strafanstalt Plötzensee inhaftiert, weil er bei Einlieferung Tbc hatte. Ein entsprechendes Haftkrankenhaus gab es zu diesem Zeitpunkt nur dort.

  33. Vgl. Benno Gammerl, Anders fühlen. Schwules und lesbisches Leben in der Bundesrepublik. Eine Emotionsgeschichte, München 2021, S. 81f.

  34. Vgl. Schwartz, Lebenssituationen homosexueller Männer (Anm. 23), S. 97f.

  35. Vgl. Benno Gammerl, Eine makellose Liebe? Emotionale Praktiken und der homophile Kampf um Anerkennung, in: Gotto/Seefried, Männer mit „Makel“ (Anm. 23), S. 104-113, hier S. 105f.

  36. Strafgesetzbuch (Leipziger Kommentar), S. 93.

  37. Vgl. Aufnahmebuch des Untersuchungsgefängnisses Berlin-Moabit 1957, A-L, LAB B Rep. 066 Nr. 947.

  38. Akten zu Strafverfahren gegen Jugendliche sind von der Staatsanwaltschaft nach 30 Jahren vernichtet und nicht ans Landesarchiv Berlin abgeben worden, Auskunft von Bianca Welzing-Bräutigam am 05.8.2025.

  39. Vgl. Negativbescheid vom 11.12.2015 des Landesarchivs Berlin auf die beantragte Schutzfristverkürzung vom 28.10.2025 der Akten LAB B Rep. 066 Nrn. 941, 943, 945, keine Einträge zu Günter Litfin, LA III - 921 – 05935/25.

  40. Schreiben des Generalstaatsanwalts beim Landgericht Berlin, Turmstraße 91, Berlin NW 40 vom 9.11.1957 an den Vorstand der Jugend-Strafanstalt Berlin-Plötzensee, Heckerdamm 7, in: Gefangenenakte H., Blatt 46.

  41. Vgl. Formular des Amtsgerichts Tiergarten zu Hans-Ulrich H. vom 21.11.1957, in: Gefangenenakte H., Blatt 47.

  42. Schreiben des Generalstaatsanwalts bei dem Landgericht Berlin, Turmstraße 91, Berlin NW 40 vom 20.12.1957 an die Jugend-Strafanstalt Berlin-Plötzensee, Heckerdamm 7, in Gefangenenakte H., ohne Nummerierung.

  43. Vgl. Aufnahmebuch Berlin Moabit 1957.

  44. Vgl. Rottmann, Queer Lives (Anm. 14), S. 139f.

  45. Vgl. Gesetz zur strafrechtlichen Rehabilitierung der nach dem 8. Mai 1945 wegen einvernehmlicher homosexueller Handlungen verurteilten Personen (StrRehaHomG) vom 22.07.2017. Das umfasst Urteile auf Basis von §§ 175, 175a StGB sowie § 151 StGB (das in der DDR ab 1968 gültige StGB).

  46. Vgl. Litfin, Tod (Anm. 6), S. 69 und 132.

  47. Vgl. ebd., S. 49 und 53.

  48. Vgl. Gammerl, Anders fühlen (Anm. 33), S. 54.

Weitere Inhalte

Dr. Sarah Bornhorst, Jahrgang 1978, studierte Neuere und Neueste Geschichte, Soziologie und Kommunikationswissenschaft an der Universität Augsburg. Sie ist zuständig für Oral History in der Gedenkstätte Berliner Mauer.