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"Wir fallen wieder zurück in unselige Zeiten" | Deutschland Archiv | bpb.de

Deutschland Archiv Neu im DA Schwerpunkte Erinnern, Gedenken, Aufarbeiten DDR-Geschichte als Erinnerungspolitik Katja Hoyers Buch jenseits des Rheins gelesen 1848/49 in der politischen Bildung Vier Ansichten über ein Buch, das es nicht gab "Es war ein Tanz auf dem Vulkan" Föderalismus und Subsidiarität „Nur sagen kann man es nicht“ Wenn Gedenkreden verklingen Zeitenwenden Geschichtsklitterungen „Hat Putin Kinder?“, fragt meine Tochter Wolf Biermann über Putin: Am ersten Tag des Dritten Weltkrieges Der Philosoph hinter Putin „Putin verwandelt alles in Scheiße“ Das Verhängnis des Imperiums in den Köpfen Ilse Spittmann-Rühle ist gestorben Der Friedensnobelpreis 2022 für Memorial Rückfall Russlands in finsterste Zeiten Memorial - Diffamiert als "ausländische Agenten" Die Verteidigung des Erinnerns Russlands Attacken auf "Memorial" Der Fall Schalck-Golodkowski Ende des NSU vor zehn Jahren 7. Oktober 1989 als Schlüsseltag der Friedlichen Revolution Die Geschichte von "Kennzeichen D" Nachruf auf Reinhard Schult Leningrad: "Niemand ist vergessen" Verfolgung von Sinti und Roma Zuchthausaufarbeitung in der DDR - Cottbus Sowjetische Sonderhaftanstalten Tage der Ohnmacht "Emotionale Schockerlebnisse" Ein Neonazi aus der DDR Akten als Problem? Eine Behörde tritt ab Ostberlin und Chinas "Großer Sprung nach vorn" Matthias Domaschk - das abrupte Ende eines ungelebten Lebens Ein Wettbewerb für SchülerInnenzeitungen Totenschädel in Gotha Bürgerkomitees: Vom Aktionsbündnis zum Aufarbeitungsverein Westliche Leiharbeiter in der DDR Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (I) Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (II) Auf dem Weg zu einem freien Belarus? Erstes deutsch-deutsches Gipfeltreffen im Visier des BND Neue Ostpolitik und der Moskauer Vertrag Grenze der Volksrepublik Bulgarien Die Logistik der Repression Schwarzenberg-Mythos Verschwundene Parteifinanzen China, die Berlin- und die Deutschlandfrage 8. Mai – ein deutscher Feiertag? China und die DDR in den 1980ern 1989 und sein Stellenwert in der europäischen Erinnerung Stasi-Ende Die ungewisse Republik Spuren und Lehren des Kalten Kriegs Einheitsrhetorik und Teilungspolitik Schweigen brechen - Straftaten aufklären Welche Zukunft hat die DDR-Geschichte? Die Deutschen und der 8. Mai 1945 Jehovas Zeugen und die DDR-Erinnerungspolitik Generation 1989 und deutsch-deutsche Vergangenheit Reformationsjubiläen während deutscher Teilung 25 Jahre Stasi-Unterlagen-Gesetz Kirchliche Vergangenheitspolitik in der Nachkriegszeit Zwischenbilanz Aufarbeitung der DDR-Heimerziehung Der Umgang mit politischen Denkmälern der DDR Richard von Weizsäckers Rede zum Kriegsende 1985 Die Sowjetunion nach Holocaust und Krieg Nationale Mahn- und Gedenkstätten der DDR Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Die Entmilitarisierung des Kriegstotengedenkens in der SBZ Heldenkult, Opfermythos und Aussöhnung Durchhalteparolen und Falschinformationen aus Peking Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Grenzsicherung nach dem Mauerbau Einmal Beethoven-Haus und zurück Das Bild Walther Rathenaus in der DDR und der Bundesrepublik Alles nach Plan? Fünf Gedanken über Werner Schulz „Wie ein Film in Zeitlupe“ "Ich hatte Scheißangst" Ein Nazi flieht in die DDR Der 13. Februar 1945 im kollektiven Gedächtnis Dresdens Vor 50 Jahren im September: Zweimal Deutschland in der UNO Der Mann aus dem inneren Zirkel DDR-Vermögen auf Schweizer Konten Büchererverbrennungen am 10. Mai 1933: Nicht nur in Berlin Moskauer Hintergründe des 17. Juni Opfer einer "Massenpsychose"? Der Wolf und die sieben Geißlein Der Prager Frühling 1968 und die Deutschen Operativer Vorgang „Archivar“ 9. November 1989. Der Durchbruch 9. November 1918. „Die größte aller Revolutionen“? Der vielschichtige 9. November Biermann in meinem Leben Ein Wolf im Museum Entmutigung & Ermutigung. Drei Stimmen zu Biermann Spurenverwischer Kleinensee und Großensee Tod einer Schlüsselfigur Das besiegte Machtinstrument - die Stasi Anhaltende Vernebelung Die RAF in der DDR: Komplizen gegen den Kapitalismus Einem Selbstmord auf der Spur Druckfrisch Ehrlicher als die meisten Die Stasi und die Bundespräsidenten Das Einheits-Mahnmal Bodesruh D und DDR. Die doppelte Staatsgründung vor 75 Jahren. Chinas Rettungsofferte 1989 für die DDR Wessen wollen wir gedenken? 1949: Ablenkung in schwieriger Zeit 1949: Staatsgründung, Justiz und Verwaltung 1949: Weichenstellungen für die Zukunft Walter Ulbricht: Der ostdeutsche Diktator Die weichgespülte Republik - wurden in der DDR weniger Kindheitstraumata ausgelöst als im Westen? Friedrich Schorlemmer: "Welches Deutschland wollen wir?" Vor 60 Jahren: Martin Luther King predigt in Ost-Berlin Der Händedruck von Verdun Deutsche Erinnerungskultur: Rituale, Tendenzen, Defizite Die große Kraft der Revolution. Kirche im Wandel seit 1990. "Alles ist im Übergang" Das Mädchen aus der DDR Die Todesopfer des Grenzregimes der DDR Die Kirchner-Affäre 1990 Der Weg des Erinnerns „Manche wischen das weg, als ginge es sie gar nichts an“ Maßstabsetzend Die nächste Zeitenwende "Gegner jeglicher geistigen Bevormundung" Wenn die Vergangenheit nie ruht „Sie verhandeln über ein Volk, das nicht mit am Tisch sitzt“ Christoph Hein: "Die DDR war ideologisch, wirtschaftlich und politisch chancenlos" Das Bild der DDR von Konrad Adenauer und Willy Brandt im Kalten Krieg Die Macht der leisen Mutigen: „Es lohnt sich anständig zu sein“ Ehemalige Nazis in der SED "80 Jahre zu spät" „Dieser Personenkreis entwickelt eigene Vorstellungen zum Begriff Freiheit“ Zur Wirklichkeit von gestern und zur Möglichkeit von morgen – Vom Jüdischen im Deutschen „Den Helsinki-Prozess mit wirklichem Leben erfüllen“ Leerstellen und Geschichtsklitterungen Biografieforschung: Tödliche Ostseefluchten Polen als Feind Die Dimensionen der KSZE als entspannungspolitisches Konzept vor und nach 1989. Und heute? Woher kam die Zivilcourage? Mehr als nur Wüstenstaub im Mantel der Geschichte Drei Monate Aussicht auf Demokratie. Thüringen 1945 Wann, wenn nicht jetzt? Tova Friedman: "Erinnere dich" Transformation und Deutsche Einheit Die sozialpsychologische Seite der Zukunft Zwölf Thesen zu Wirtschaftsumbau und Treuhandanstalt Die andere Geschichte der Umbruchjahre – alternative Ideen und Projekte 33 Jahre nach Rostock-Lichtenhagen Wiedervereinigt auf dem Rücken von Migranten und Migrantinnen? Film ohne Auftrag - Perspektiven, die ausgegrenzt und unterschlagen wurden Geheimdienste, „Zürcher Modell“ und „Länderspiel“ 50 Jahre Grundlagenvertrag Drei Kanzler und die DDR Populismus in Ost und West Akzeptanz der repräsentativen Demokratie in Ostdeutschland Zusammen in Feindseligkeit? Neuauflage "(Ost)Deutschlands Weg" Ostdeutsche Frakturen Welche Zukunft liegt in Halle? Anpassungsprozess der ostdeutschen Landwirtschaft Daniela Dahn: TAMTAM und TABU Wege, die wir gingen „Der Ort, aus dem ich komme, heißt Dunkeldeutschland” Unternehmerischer Habitus von Ostdeutschen Teuer erkauftes Alltagswissen Trotz allem im Zeitplan Revolution ohne souveränen historischen Träger Mehr Frauenrechte und Parität Lange Geschichte der „Wende“ Eine Generation nach der ersten freien Volkskammerwahl Unter ostdeutschen Dächern Die de Maizières: Arbeit für die Einheit Schulzeit während der „Wende” Deutschland – Namibia Im Gespräch: Bahr und Ensikat Gorbatschows Friedliche Revolution "Der Schlüssel lag bei uns" "Vereinigungsbedingte Inventur" "Es gab kein Drehbuch" "Mensch sein, Mensch bleiben" Antrag auf Staatsferne Alt im Westen - Neu im Osten Die Deutsche Zweiheit „Ein echtes Arbeitsparlament“ Corona zeigt gesellschaftliche Schwächen Widersprüchliche Vereinigungsbilanz Schule der Demokratie Warten auf das Abschlusszeugnis Brief an meine Enkel Putins Dienstausweis im Stasi-Archiv Preis der Einheit Glücksstunde mit Makeln Emotional aufgeladenes Parlament Geht alle Macht vom Volke aus? Deutschland einig Vaterland 2:2 gegen den Bundestag "Nicht förderungswürdig" Demokratie offen halten Standpunkte bewahren - trotz Brüchen Die ostdeutsche Erfahrung Kaum Posten für den Osten Braune Wurzeln Wer beherrscht den Osten „Nicht mehr mitspielen zu dürfen, ist hart.“ Ein Ost-West-Dialog in Briefen Stadtumbau Ost Ostdeutschland bei der Regierungsbildung 2017 Die neue Zweiklassengesellschaft DDR-Eishockey im Wiedervereinigungsprozess Die SPD (West) und die deutsche Einheit Die Runden Tische 1989/90 in der DDR Die Wandlung der VdgB zum Bauernverband 1990 Transatlantische Medienperspektiven auf die Treuhandanstalt Transformation ostdeutscher Genossenschaftsbanken Demografische Entwicklung in Deutschland seit 1990 Parteien und Parteienwettbewerb in West- und Ostdeutschland Hertha BSC und der 1. FC Union vor und nach 1990 25 Jahre nach der Wiedervereinigung Ostdeutsches Industriedesign im Transformationsprozess Wende und Vereinigung im deutschen Radsport Wende und Vereinigung im deutschen Radsport (II) Kuratorium für einen demokratisch verfassten Bund deutscher Länder Europäische Union als Voraussetzung für deutschen Gesamtstaat Welche Zukunft braucht Deutschlands Zukunftszentrum? Ein Plädoyer. (K)Einheit Wird der Osten unterdrückt? Die neue ostdeutsche Welle Die anderen Leben. Generationengespräche Ost "Westscham" Sichtweisen Die innere Einheit Wer beherrscht den Osten? Forschungsdefizite rechtsaußen Verpasste Chancen? Die gescheiterte DDR-Verfassung von 1989/90 Einladung in die bpb: 75 Jahre Bundesrepublik Zu selbstzufrieden? Eine Phantomgrenze durchzieht das Land Noch mehr Mauer(n) im Kopf? Überlegenheitsnarrative in West und Ost Mehr Osten verstehen Westkolonisierung, Transformationshürden, „Freiheitsschock“ Glücksscham "In Deutschland verrückt gemacht" The Rise of the AfD - a Surprise? Der Osten: Ideen und Macher? Noch immer "Bürger zweiter Klasse"? „Wer sich heute ernsthaft die DDR zurückwünscht, hat ein kurzes Erinnerungsvermögen“ Hat da jemand „Freiheit“ gerufen? Zur Verteidigung eines guten Wortes Erinnerungslandschaften, zerklüftet Generation Einheit – eine Inselgeneration? West-Ost-Land „Und keiner hat Recht“ Leuchttürme im blauen Meer Ein Foto, das Saarland und kein Osten Alltag, Gesellschaft und Demokratie Die Situation von lesbischen Frauen in der DDR Ost-West Nachrichtenvergleiche Fußball mit und ohne Seele München 1972: Olympia-Streit um das „wahre Freundesland“ Afrikas Das religiöse Feld in Ostdeutschland Repräsentation Ostdeutschlands nach Wahl 2021 Die Transformation der DDR-Presse 1989/90 Das Elitendilemma im Osten "Affirmative Action" im Osten Ostdeutsche in den Eliten als Problem und Aufgabe Ostdeutsche Eliten und die Friedliche Revolution in der Diskussion Die Bundestagswahl 2021 in Ostdeutschland Deutsch-deutsche Umweltverhandlungen 1970–1990 Der Plan einer Rentnerkartei in der DDR "Es ist an der Zeit, zwei deutsche Mannschaften zu bilden" Deutsch-ausländische Ehen in der Bundesrepublik Verhandelte Grenzüberschreitungen Verpasste Chancen in der Umweltpolitik Der dritte Weg aus der DDR: Heirat ins Ausland Und nach Corona? Ein Laboratorium für Demokratie! Nichtehelichkeit in der späten DDR und in Ostdeutschland 30 Jahre später – der andere Bruch: Corona Mama, darf ich das Deutschlandlied singen Mit der Verfassung gegen Antisemitismus? Epidemien in der DDR Homosexuelle in DDR-Volksarmee und Staatssicherheit „Die DDR als Zankapfel in Forschung und Politik" Die Debatte über die Asiatische Grippe Coronavirus - Geschichte im Ausnahmezustand Werdegänge Familien behinderter Kinder in BRD und DDR Vom Mauerblümchen zum Fußball-Leuchtturm DDR-Alltag im Trickfilm Die alternative Modeszene der DDR Nachrichtendienste in Deutschland. Teil II Nachrichtendienste in Deutschland. Teil I Die Jagd gehört dem Volke Homosexuelle und die Bundesrepublik Deutschland Honeckers Jagdfieber zahlte die Bevölkerung Sicherheitspolitik beider deutscher Staaten von 1949 bis 1956 Frauen im geteilten Deutschland Ostdeutsche Identität Patriotismus der Friedensbewegung und die politische Rechte Rechte Gewalt in Ost und West Wochenkrippen und Kinderwochenheime in der DDR Urlaubsträume und Reiseziele in der DDR Reiselust und Tourismus in der Bundesrepublik Schwule und Lesben in der DDR Die westdeutschen „Stellvertreterumfragen“ Erfahrungen mit der Krippenerziehung „Päckchen von drüben“ Vor aller Augen: Pogrome und der untätige Staat Zwischen Staat und Markt Dynamo in Afrika: Doppelpass am Pulverfass Auf deutsch-deutscher UN-Patrouille in Namibia 1989 Zwischen den Bildern sehen Vom Neonazi-Aussteiger ins Oscar-Team „Eine Generalüberholung meines Lebens gibt es nicht“ "Autoritärer Nationalradikalismus“ Unter strengem Regime der Sowjets: Die Bodenreform 1945 Diplomatische Anstrengungen auf dem afrikanischen Spielfeld Demokratiestörung? „Im Osten gibt es eine vererbte Brutalität“ Hauptamtliche Stasi-Mitarbeiterinnen Sexismus unter gleichberechtigten Werktätigen Turnschuhdiplomatie im Schatten Eine Keimzelle politischen Engagements (Die) Mütter der Gleichberechtigung in der DDR Der Schwangerschaftsabbruch in der DDR Anti-Antisemitismus als neue Verfassungsräson? "Ich höre ein Ungeheuer atmen" Als es mir kalt den Rücken runterlief Deutsche Putschisten Thüringen als Muster-Gau? Wie die Mitte der Gesellschaft verloren ging "Nahezu eine Bankrotterklärung" „Bei den Jungen habe ich Hoffnung“ Der lange Weg nach rechts Übersehene Lehren für die Bundestagswahl 2025 Provinzlust - Erotikshops in Ostdeuschland Turnschuhdiplomatische Bildungsarbeit Ostdeutsche „Soft Power“ Abschied von der zivilen Gesellschaft? "Die DDR wird man nie ganz los" Von Nutzen und Nachteil der Brandmauer Disruption. Die Revolution der Erschöpften Wie Weimar ist die Gegenwart? Eine Zäsur für die deutsche Demokratie? „Der Erfolg der Linken zeigt, wie es gehen kann“ Zeitenwende 2.0 Die Post-Wagenknecht-Linke Staatskapazität statt Sündenböcke Der "NSU" im Lichte rechtsradikaler Gewalt "Dann muss ich eben selbst Milliardär werden"  Kommerzialisierte Solidarität Wie der DFB 1955 den Frauen-Fußball verbot Die Schlacht um die Waldbühne Die Hare-Krishna-Bewegung im Ost-Berlin der 1980er-Jahre Monomorium: Wie Krankenhäuser in der DDR zum Gesundheitsrisiko wurden Wie meine Großmutter Ursula Winnington die DDR-Küche aufmischte Wer gibt uns heute noch zu denken? Wolfgang Engler: „Eine gesamtgesellschaftliche Scham“ „Ein anständiger Mensch in unanständigen Zeiten“ Demokratiefeinde auf der Überholspur? „Mediale Wüsten“ "Wir fallen wieder zurück in unselige Zeiten" Berlin – geteilte Stadt & Mauerfall Berliner Polizei-Einheit Die Mauer. 1961 bis 2023 The Wall: 1961-2021 - Part One The Wall: 1961-2021 - Part Two "Es geht nicht einfach um die Frage, ob Fußball gespielt wird" Mauerbau und Alltag in Westberlin Der Teilung auf der Spur Olympia wieder in Berlin? Der Mauerfall aus vielen Perspektiven Video der Maueröffnung am 9. November 1989 Die Mauer fiel nicht am 9. November Mauersturz statt Mauerfall Heimliche Mauerfotos von Ost-Berlin aus Ost-West-Kindheiten "Niemand hat die Absicht, die Menschenwürde anzutasten" Berlinförderung und Sozialer Wohnungsbau in der „Inselstadt“ Wie stellt der Klassenfeind die preußische Geschichte aus? Flughafen Tempelhof Die Bundeshilfe für West-Berlin Christliche Gemeinschaft im geteilten Berlin Amerikanische Militärpräsenz in West-Berlin Das Stadtjubiläum von 1987 in Ost- und West-Berlin Bericht zum Workshop "Das doppelte Stadtjubiläum" Das untergegangene West-Berlin Interview: „Der Zoo der Anderen“ Die "Weltnachricht" mit ungewollter Wirkung Sanktioniert, instrumentalisiert, ausgeblendet 1989/90 - Friedliche Revolution und Deutsche Einheit Frauen in der Bürgerbewegung der DDR Die Wege zum 9. November 1989 „Die Stunde ist gekommen aufzustehen vom Schlaf“ Mythos Montagsdemonstration Ossi? Wessi? Geht's noch? Es gibt keine wirkliche Ostdebatte Die. Wir. Ossi. Wessi? Wie man zum Ossi wird - Nachwendekinder zwischen Klischee und Stillschweigen 2 plus 4: "Ihr könnt mitmachen, aber nichts ändern“ Blick zurück nach vorn Wem gehört die Revolution? Die erste und letzte freie DDR-Volkskammerwahl Mythos 1989 Joseph Beuys über die DDR Der 9. Oktober 1989 in Leipzig Egon Krenz über den 9. November Die deutsche Regierung beschleunigt zu stark Projekte für ein Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin und Leipzig Deutsch-deutsche Begegnungen. Die Städtepartnerschaften am Tag der Deutschen Einheit Mit Abstand betrachtet - Erinnerungen, Fragen, Thesen. Die frohe Botschaft des Widerstands Mauerfall mit Migrationshintergrund "Wer kann das, alltäglich ein Held sein?" "Es geht um Selbstbefreiung und Selbstdemokratisierung" Kann man den Deutschen vertrauen? Ein Rückblick nach einem Vierteljahrhundert deutscher Einheit Von der (eigenen) Geschichte eingeholt? Der Überläufer Der Überläufer (Teil IV) Der Deal mit "Schneewittchen" alias Schalck-Golodkowski Der Maulwurf des BND: „Die Karre rast auf die Wand zu“ Der lautlose Aufstand Wem gehört die Friedliche Revolution? Verschiedene Sichten auf das Erbe des Herbstes 1989 „Und die Mauern werden fallen und die alte Welt begraben“ Im Schatten von Russlands Ukrainekrieg: Der Zwei-plus-Vier-Vertrag in Gefahr? Der Zwei-plus-Vier-Vertrag: Die Stufen der Einigung über die Einheit Der Wendepunkt Das Ende der Stasi vor 35 Jahren Der Zauber des Anfangs „Als wir träumten“ Verhinderter Historikerdiskurs Krieg & Frieden. Wohin führt die Zeitenwende? Über 80 Analysen & Essays. Wenig Hoffnung auf baldigen Frieden Was riskieren wir? Ein Sommer der Unentschlossenheit Ein Jahr Krieg Die Waffen nieder? Ungleiche Fluchten? Schwerter allein sind zu wenig „Russland wird sich nach Putin ändern“ Die be(un)ruhigende Alltäglichkeit des Totalitären Vergessene Bomben aus Deutschland Putins Mimikry Schon einmal Vernichtungskrieg Verhandeln, aber wie? Das sterbende russländische Imperium und sein deutscher Helfer Was lief schief seit dem Ende des Kalten Krieges? „Sie haben die Zukunft zerbrochen“ Vertreibung ist auch eine Waffe "Wie ich Putin traf und er mich das Fürchten lehrte" "Wir bewundern sie und sie verschwinden" Mehr Willkommensklassen! Hoffen auf einen russischen „Nürnberger Prozess“ Russische Kriegskontinuitäten Wurzeln einer unabhängigen Ukraine Der erschütterte Fortschritts-Optimismus "Leider haben wir uns alle geirrt" Die Hoffnung auf eine gesamteuropäische Friedens- und Sicherheitsarchitektur nicht aufgeben „Ihr Völker der Welt“ Das erste Opfer im Krieg ist die Wahrheit China und die „Taiwanfrage“ Deutschlands Chinapolitik – schwach angefangen und stark nachgelassen "Ein Dämon, der nicht weichen will" "Aufhören mit dem Wunschdenken" Zäsur und Zeitenwende. Wo befinden wir uns? Im zweiten Kriegsjahr Zeitenwende – Zeit der Verantwortung Müde werden darf Diplomatie nie Sprachlosigkeiten Wie ist dieser Krieg zu deeskalieren und zu beenden? Teil 1 Als Brückenbau noch möglich war Der Krieg in der Ukraine als neuer Horizont für politische Bildung und Demokratiepädagogik Bleibt nur Gegengewalt? „Mein Körper ist hier, aber mein Herz und meine Seele sind immer in Israel“ „Ich hoffe, dass die Ukraine die BRD des 21. Jahrhunderts wird“ Krieg als Geschäft Bodenlose Ernüchterung In geheimer Mission: Die DDR-NVA gegen den „jüdischen Klassenfeind“ „Verbote bringen herzlich wenig“ Eine missachtete Perspektive? Verordnete Feindbilder über Israel in der DDR: Eine Zeitungs-Selbstkritik Die erste DDR-Delegation in Israel. Ein Interview mit Konrad Weiß „Dieser westliche Triumphalismus ist ein großer Selbstbetrug“ Wolf Biermann: Free Palestine...? Was hilft gegen politische Tsunamis? Der Tod ist ein Meister aus Russland Wann ist die Zeit zu verhandeln? „Ich bedaure und bereue nichts“ "Schon im 3. Weltkrieg?" „Die Logik des Krieges führt zu keinem positiven Ende“ "Bitte wendet euch nicht von uns ab". Zwei Hilferufe aus Belarus Nach 1000 Tagen bitterem Krieg Russische Frauen von Deutschland aus im Widerstand Doppeldenken als soziale adaptive Strategie Belarus. Terra Incognita "Siegfrieden" „Die Deutschen sind die Düpierten“ Die Stunde Europas. Bloß wie? Ein Leben, zwei Mal Flucht Verklärung der Geschichte als Zukunftsrezept Daniel Kehlmann: „Was wir in den USA erleben, ist eine asymmetrische Diktatur“ "Dies alles muss beendet werden" Zwischen Wirtschafts- und Militärmacht Die Ostpolitik 1969 bis 1973: Vorbedingung für KSZE und Deutsche Einheit Krieg ohne Grenzen Wolf Biermann: "Die Moritat von den Liebespaaren im Jahre 2025“ „Nicht abwenden“ Jüdinnen in Deutschland nach 1945 Interviews Beiträge Alle Porträts im Überblick Redaktion Un-Rechts-Staat DDR Bedrohter Alltag Unrecht, Recht und Gerechtigkeit - eine Bilanz von Gerd Poppe Der Geschlossene Jugendwerkhof Torgau – eine "Totale Institution" Stasi-Hafterfahrungen: Selbstvergewisserung und Renitenz Kritik und Replik: Suizide bei den Grenztruppen und im Wehrdienst der DDR Suizide bei den Grenztruppen der DDR. Eine Replik auf Udo Grashoff Die Todesopfer des DDR-Grenzregimes, ihre Aufarbeitung und die Erinnerungskultur Die Freiheit ist mir lieber als mein Leben „Nicht nur Heldengeschichten beschreiben“ Wer war Opfer des DDR-Grenzregimes? Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine Recherche Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine andere Sicht "Begriffliche Unklarheiten" Die Reichsbahn und der Strafvollzug in der DDR "Schicksale nicht Begriffe" Mauerbau und Machtelite Zwangseingewiesene Mädchen und Frauen in Venerologischen Einrichtungen Stasi-Razzia in der Umweltbibliothek Politisch inhaftierte Frauen in der DDR Ein widerständiges Leben: Heinz Brandt Über den Zaun und zurück – Flucht und Rückkehr von Dietmar Mann Die politische Justiz und die Anwälte in der Arä Honecker Geraubte Kindheit – Jugendhilfe in der DDR Haftarbeit im VEB Pentacon Dresden – eine Fallstudie Zwischen Kontrolle und Willkür – Der Strafvollzug in der DDR Suizide in Haftanstalten: Legenden und Fakten Die arbeitsrechtlichen Konsequenzen in der DDR bei Stellung eines Ausreiseantrages Max Fechner – Opfer oder Täter der Justiz der Deutschen Demokratischen Republik? Die "Auskunftspersonen" der Stasi – Der Fall Saalfeld Geschlossene Venerologische Stationen und das MfS Jugendhilfe und Heimerziehung in der DDR Fraenkels "Doppelstaat" und die Aufarbeitung des SED-Unrechts "OV Puppe". Ein Stasi-Raubzug im Spielzeugland Verdeckte Waffendeals der DDR mit Syrien Vom Zwangsleben unter Anderen "Ungehaltene Reden". Denkanstöße ehemaliger Abgeordneter der letzten Volkskammer der DDR Was sollten Wähler und Wählerinnen heute bedenken? Ein urdemokratischer Impuls, der bis ins Heute reicht „Als erster aus der Kurve kommen“ Die Rolle des Staats in der Wahrnehmung der Ostdeutschen Die durchlaufene Mauer Interview: Peter-Michael Diestel Interview: Günther Krause Interview: Lothar de Maizière Warum ist das Grundgesetz immer noch vorläufig? "Ein Beitrittsvertrag, kein Vereinigungsvertrag" „Miteinander – Füreinander. Nie wieder gegeneinander“ 1989/90: Freiheit erringen, Freiheit gestalten Lager nach 1945 Ukrainische Displaced Persons in Deutschland Jugendauffanglager Westertimke Das Notaufnahmelager Gießen Gedenkstätte und Museum Trutzhain Die Barackenstadt: Wolfsburg und seine Lager nach 1945 Die Aufnahmelager für West-Ost-Migranten Die Berliner Luftbrücke und das Problem der SBZ-Flucht 1948/49 Migration und Wohnungsbau. Geschichte und Aktualität einer besonderen Verbindung am Beispiel Stuttgart-Rot Das Musterhaus Matz im Freilichtmuseum Kiekeberg Orte des Ankommens (I): Architekturen für Geflüchtete in Deutschland seit 1945 Asylarchitekturen zwischen technokratischer Kontrolle und Selbstbestimmung Tor zum Realsozialismus: Das Zentrale Aufnahmeheim der DDR in Röntgental Alternative Wohnprojekte mit Geflüchteten „Bereits baureif.“ Siedlungsbau der Nachkriegszeit auf dem ehemaligen Konzentrationslagergelände in Flossenbürg Das ehemalige KZ-Außenlagergelände in Allach – ein vergessener Ort der (Nach-) Kriegsgeschichte Neugablonz - vom Trümmergelände zur Vertriebenensiedlung Räume der Zuflucht – Eine Fallstudie aus Lagos, Nigeria "Sie legten einfach los". Siedler und Geflüchtete in Heiligenhaus Frauen in der DDR (Die) Mütter der Gleichberechtigung in der DDR Sexismus unter gleichberechtigten Werktätigen Der Schwangerschaftsabbruch in der DDR Die Situation von lesbischen Frauen in der DDR Hauptamtliche Stasi-Mitarbeiterinnen Frauen im geteilten Deutschland „Schönheit für alle!“ Pionierinnen im Fußball – Von der Produktion auf den Platz Vertragsarbeiterinnen in der DDR Gleichberechtigung in heterosexuellen Partnerschaften in der DDR Kultur und Medien Einmal Beethoven-Haus und zurück Gedächtnis im Wandel? Der Aufbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Ostdeutschland Die Demokratisierung von Rundfunk und Fernsehen der DDR Die Stasi und die Hitler-Tagebücher Ein Nachruf auf Walter Kaufmann Die Tageszeitung »Neues Deutschland« vor und nach 1990 Wie ein Staat untergeht Objektgeschichte antifaschistischer Ausstellungen der DDR Reaktionen auf die Ausstrahlung der Fernsehserie „Holocaust“ „Mitteldeutschland“: ein Kampfausdruck? Gesundheitsaufklärung im Global Humanitarian Regime The British Press and the German Democratic Republic Kulturkontakte über den Eisernen Vorhang hinweg "Drei Staaten, zwei Nationen, ein Volk“ "Flugplatz, Mord und Prostitution" SED-Führung am Vorabend des "Kahlschlag"-Plenums Ende der Anfangsjahre - Deutsches Fernsehen in Ost und West "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Es gibt keinen Dritten Weg" Frauenbild der Frauenpresse der DDR und der PCI Regionales Hörfunkprogramm der DDR DDR-Zeitungen und Staatssicherheit Eine Chronik von Jugendradio DT64 Die "neue Frau": Frauenbilder der SED und PCI (1944-1950) „Streitet, doch tut es hier“ Olympia in Moskau 1980 als Leistungsschau für den Sozialismus Wo Kurt Barthel und Stefan Heym wohnten „Eine konterrevolutionäre Sauerei“ Die radix-blätter - ein besonderes Medium der Gegenöffentlichkeit in der DDR Wut und Zweifel: Erinnerungsbilder für die Zukunft „Wir wollten nicht länger auf Pressefreiheit warten“ Die Freiheit geht zum Angriff über auf die Utopie des Kommunismus Von der Kunst des Romans "Der Jazz-Bazillus hatte mich" Ein Fenster zur Welt öffnen. Mail Art in der DDR Werte 1989 - 2025 Kahlschlag auch gegen den Jazz Jürgen Fuchs: "Ich feinde an, was über Leichen geht" Schülerzeitungstexte Noch Mauer(n) im Kopf? Liebe über Grenzen Ostseeflucht Fluchtursachen Die Frau vom Checkpoint Charlie Mutti, erzähl doch mal von der DDR Staatsfeind Nr.1: DAS VOLK!!! Mit dem Bus in die DDR Ost und West. Ein Vergleich Warum wird der 3. Oktober gefeiert? "Ich wünsch mir, dass die Mauer, die noch immer in vielen Köpfen steht, eingerissen wird" Immer noch Mauer(n) im Kopf? Jüdinnen und Juden in der DDR Antisemitismus in Deutschland Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch War die DDR antisemitisch? Antisemitismus in der DDR Teil I Antisemitismus in der DDR Teil II Als ob wir nichts zu lernen hätten von den linken Juden der DDR ... Ostdeutscher Antisemitismus: Wie braun war die DDR? Die Shoah und die DDR Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil I Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil II Israel im Schwarzen Kanal Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, I Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, II Das Israelbild der DDR und dessen Folgen Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte "Jüdisch & Links" von Wolfgang Herzberg Der patriarchalen Erinnerungskultur entrissen: Hertha Gordon-Walcher Jüdisch sein in Frankreich und in der DDR Zeitenwende Ist der Osten ausdiskutiert? Der Mutige wird wieder einsam Das Jahr meines Lebens Basisdemokratie Lehren aus dem Zusammenbruch "Wir wollten uns erhobenen Hauptes verabschieden" Für die gute Sache, gegen die Familie DDR-Wissenschaftler Seuchenbekämpfung Chemnitz: Crystal-Meth-Hauptstadt Europas Keine Ahnung, was als Nächstes passieren wird Allendes letzte Rede Friedliche Revolution Gethsemanekirche und Nikolaikirche Das Wirken der Treuhandanstalt Gewerkschaften im Prozess von Einheit und Transformation Zusammenarbeit von Treuhandanstalt und Brandenburg Privatisierung vom DDR-Schiffbau Die Leuna-Minol-Privatisierung Übernahme? Die Treuhandanstalt und die Gewerkschaften: Im Schlepptau der Bonner Behörden? Treuhand Osteuropa Beratungsgesellschaft "Ur-Treuhand" 1990 Internationale Finanzakteure und das Echo des Sozialismus Soziale Marktwirtschaft ohne Mittelstand? Die Beziehungen zwischen Frankreich und der DDR Suche nach den Spuren der DDR Wirtschaftsbeziehungen zwischen Frankreich und der DDR Der Freundschaftsverein „EFA“ Die Mauer in der französischen Populärkultur DDR als Zankapfel in Forschung und Politik DDR-Geschichte in französischen Ausstellungen nach 2009 Theater- und Literaturtransfer zwischen Frankreich und der DDR Die DDR in französischen Deutschbüchern Kommunalpartnerschaften zwischen Frankreich und der DDR Frankreich als ferne Nähe „Der andere Planet“ und das „Sehnsuchtsland“ Regimebehauptung und Widerstand Mut zum Aussteigen aus Feindbildern Für die Freiheit verlegt - die radix-blätter Der Fußballfan in der DDR Jugend in Zeiten politischen Umbruchs Umweltschutz als Opposition Sozialistisches Menschenbild und Individualität. Wege in die Opposition Politische Fremdbestimmung durch Gruppen Macht-Räume in der DDR Wirtschaftspläne im Politbüro 1989 "Macht-Räume in der DDR" Macht, Raum und Plattenbau in Nordost-Berlin Machträume und Eigen-Sinn der DDR-Gesellschaft Die "Eigenverantwortung" der örtlichen Organe der DDR Strategien und Grenzen der DDR-Erziehungsdiktatur Staatliche Einstufungspraxis bei Punk- und New-Wave-Bands Kommunalpolitische Kontroversen in der DDR (1965-1973) Schwarzwohnen 1968 – Ost und West Der Aufstand des 17. Juni 1953 Interview mit Roland Jahn Der 17. Juni 1953 und Europa Geschichtspolitische Aspekte des 17. Juni 17. Juni Augenzeugenbericht Migration Fortbildungen als Entwicklungshilfe Einfluss von Erinnerungskulturen auf den Umgang mit Geflüchteten Friedland international? Italienische Zuwanderung nach Deutschland Jüdische Displaced Persons Das Notaufnahmelager Marienfelde Migration aus Süd- und Südosteuropa nach Westeuropa Die "Kinder der 'Operation Shamrock'" Rück- und Zuwanderung in die DDR 1949 bis 1989 West-Ost-Übersiedlungen in der evangelischen Kirche Migration aus der Türkei Griechische Migration nach Deutschland Die Herausforderung der Aussiedlerintegration Die Ausreise aus der DDR Das Spezifische deutsch-deutscher Migration Flüchtlinge und Vertriebene im Nachkriegsdeutschland Interview mit Birgit Weyhe zur Graphic Novel "Madgermanes" Die Migration russischsprachiger Juden seit 1989 Chinesische Vertragsarbeiter in Dessau Arbeitsmigranten in der DDR Gewerkschaften und Arbeitsmigration in der Bundesrepublik „Zustrombegrenzung“ im Nachkriegsdeutschland Deutschlandforschertagung 2016 Eröffnungsreden Panels und Poster Session Grenzgebiete Die Wende im Zonenrandgebiet Der andere Mauerfall Das "Grüne Band" Alltagsleben im Grenzgebiet Aktion, Reaktion und Gegenreaktion im „Schlüsseljahr“ 1952 Außensichten auf die deutsche Einheit Wahrnehmung des geeinten Deutschlands in Serbien Norwegische Freundschaft mit dem vereinten Deutschland Deutschland im Spiegel des Wandels der Niederlande Österreichs Reaktionen auf die Mühen zur deutschen Einheit Israelische Reaktionen auf die Wiedervereinigung Deutsche Diplomaten erleben den Herbst 1989 Das wiedervereinigte Deutschland aus Sicht der Slowaken Wahrnehmung der deutschen Einheit in Dänemark Die Perzeption der Wiedervereinigung in Lateinamerika Deutsch-polnische Beziehungen Der Blick junger Schweizer auf Deutschland Bulgarien blickt erwartungsvoll nach Deutschland Vom bescheidenen Wertarbeiter zur arroganten Chefin "Gebt zu, dass die Deutschen etwas Großes geleistet haben." 150 Jahre Sozialdemokratie Wehners Ostpolitik und die Irrtümer von Egon Bahr 150 Jahre Arbeiterturn- und Sportbewegung Die Spaltung der SPD am Ende der deutschen Teilung Willy Brandts Besuch in Ostberlin 1985 Deutschlandforschertagung 2014 Einleitungsvortrag von Christoph Kleßmann Tagungsbericht: "Herrschaft und Widerstand gegen die Mauer" Tagungsbericht: Sektion "Kultur im Schatten der Mauer" Interview mit Heiner Timmermann Interview mit Angela Siebold Interview mit Jérôme Vaillant Interview mit Irmgard Zündorf Interview mit Andreas Malycha Die Mauer in westdeutschen Köpfen Multimedia Gespräche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen „9/11 Santiago – Flucht vor Pinochet" Arnold Julius und Walter Frankenstein: Überlebende der Shoah Wie wurde ich ein politischer Mensch? 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Ulrich Müthers Schalenbauten Medizinische Hochschulbauten als Prestigeobjekt der SED Transitautobahn Hamburg–Berlin Literaturjournal Aufarbeitung (10/2012) "Es geht nicht um Abrechnung ..." "Ein Ort, der zum Dialog anregt" Eckstein einer EU-Geschichtspolitik? Schwierigkeiten mit der Wahrheit Personelle Kontinuitäten in Brandenburg seit 1989 "Geschlossene Gesellschaft" Kulturelite im Blick der Stasi Experten für gesamtdeutsche Fragen – der Königsteiner Kreis Friedrich II. – Friedrich der Große Literaturjournal Deutsch-deutscher Literaturaustausch (8+9/2012) Eine gesamtdeutsche Reihe? 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"Wir fallen wieder zurück in unselige Zeiten"

Christian Wulff

/ 14 Minuten zu lesen

"Der gesellschaftliche Diskurs darf nicht rückwärtsgewandt geführt werden", mahnt der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff. In der Demokratie müssten Menschen, so plädiert er, es als ihre ureigenste Pflicht ansehen, sich für Minderheiten einzusetzen. Ein Denkanstoß zur Zeit.

Der Autor dieses Beitrags, Bundespräsident a.D. Christian Wulff (CDU) . Der Text basiert auf einer Rede, die Wulff Ende Februar 2026 beim Jahresempfang der Queerbeauftragten der Bundesregierung, Sophie Koch, in Berlin gehalten hat. (© picture-alliance, Geisler-Fotopress | Oliver Langel 2026)

Derzeit spüren wir alle die große Gefahr eines Zurück in Zeiten, die wir für überwunden glaubten. Das macht es erforderlich, zusammenzukommen und sich auszutauschen, woran das liegt. Das liegt auch an jenen, die Netzwerke betreiben, die die Stimmung verändert haben, die andere Einstellungen, andere Gesetze, andere Regelungen, andere Gesellschaften verlangen. Warum sie so viel Rückenwind haben und Menschen erreichen, bei denen wir es für ausgeschlossen hielten, dass sie sich dafür begeistern ließen, das müssen wir uns fragen.

Wenn bei TikTok propagiert wird, was oder wer ein richtiger Mann sei, ein wahrer Mann – mit dem auch bestimmte Probleme wieder gelöst wären –, dann verfängt es bei Einzelnen und führt dazu, dass Parteien gewählt werden, die wieder Hierarchien wollen, nichts Gutes im Schilde führen, und für viele Menschen ihre Würde berühren. Schon durch das, was sie sagen, und erst recht durch das, was sie täten.

In der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die 1948 formuliert wurde, heißt es:

„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Solidarität begegnen.“

Das war aus Erfahrungen des Ersten und des Zweiten Weltkrieges entstanden. Da hatte man in den Abgrund geguckt, und da hatte man erlebt, wie Minderheiten, wie bestimmte Gruppen erst diffamiert, dann diskreditiert und dann ermordet wurden. Man wollte daraus einfach eine grundlegende Konsequenz für die Zukunft ziehen. Es bestand Konsens nach dem Zweiten Weltkrieg, zu dem Satz „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ in Artikel 1 Absatz 1 Satz 1 des Grundgesetzes zu kommen – mit all den Konsequenzen, die das nicht nur in der Theorie haben muss.

Heute sehen wir, dass der Einsatz für die gleichen Rechte queerer Menschen weiterhin ein Engagement für uns alle ist. Für Vielfalt, für Gleichheit, für Inklusion, für einen guten Alltag für alle – ohne Verstecken, ohne Scham. Aber wir sehen auch, dass das nicht mehr alle vertreten und dass das nicht mehr alle für selbstverständlich halten, sondern dass es zunehmend wieder Diskriminierung gibt und Feindbildgestaltungen mit all den Folgen, die das für die einzelnen betroffenen Menschen hat.

Und vielleicht wird uns, die wir die Demokratie und den Ausbau der Demokratie für selbstverständlich hielten, vor allem nach den Euphoriejahren 1989/90, nun klar, dass es eigentlich gar nicht so kompliziert ist für bestimmte Populisten, eine Mehrheit zur Mehrheit zu bringen, weil diese Mehrheit gegenüber den Minderheiten ja schon da ist.

Wokeness heißt Achtsamkeit

Deswegen ist es in der Demokratie notwendig, dass Menschen der Mehrheiten in der Gesellschaft es als ihre ureigenste Pflicht ansehen, sich gleichermaßen für Minderheiten und deren Rechte einzusetzen. Vielleicht ist das etwas, was wir selber aus dem Auge verloren hatten und wo wir uns selber Vorwürfe machen müssen: dass eine funktionierende, intakte Gemeinschaft überzeugt achtsam sein muss – und nicht automatisch achtsam und wach ist und zusammen gegen Unrecht auf die Straße geht und ihre Mitbürger beschützt.

Eigentlich ist Achtsamkeit – übersetzt – das Wort Wokeness. Ich verstehe nicht, warum nicht alle Menschen sagen, sie sind „woke“. Weil prinzipiell alle Menschen achtsam sein sollten. Wenn sie es sind, dann sind viele Probleme dieser Welt gelöst – an vielerlei Stellen in der Gesellschaft. Wenn das einfach eine Selbstverständlichkeit wäre, die es aber offenkundig nicht ist.

Jetzt, im März 2026, kommt ein Buch heraus. „Come Out“ heißt es, von Thomas Sparr, der genau dieses Ereignis noch einmal ganz tiefgreifend beleuchtet und deutlich macht, was davon ausging für die Selbstbefreiung vieler Menschen. Und er zeigt, wie dieser Moment zum Wendepunkt in der gesamten Geschichte der LGBTQ-Bewegung wurde. Das Erreichte darf man nicht kleinreden. Das Errungene darf nun nicht aufgegeben werden, sondern muss fortentwickelt werden. Der gesellschaftliche Diskurs darf nicht rückwärtsgewandt geführt werden.

Neben struktureller Diskriminierung gibt es queere Identitäten, die heute wieder zum Feindbild stilisiert werden: Trans Personen und nichtbinäre Personen, die zur Zielscheibe gemacht werden. Es gibt die Bedrohung queerer Zentren, und es gibt Pride-Veranstaltungen, die offen – überall im Land – angegriffen werden. Es ist jedes Menschen Recht, eigene Interessen zu vertreten, fröhlich zu feiern, auf die Straße zu gehen, zu werben. Wenn das bestritten wird von anderen Menschen, dann ist jeder einzelne dieser Vorgänge ein Angriff auf die Würde von Menschen. Das dürfen wir nicht zulassen.

Die USA zeigen uns jetzt, was droht, wenn bestimmte Bücher in den Schulen verboten werden. Wenn Projekte mit Bezug zu den Themen Postkolonialismus, Gay, Gender und Feminismus nicht mehr gefördert werden, wenn darauf geguckt wird, ob in einem Förderantrag irgendein Wort auftaucht und dann dieser Antrag zurückgewiesen wird, weil er die veränderten Förderbedingungen nicht erfüllt. Dann ist das nicht Zufall, sondern System.

Im Weißen Haus – der Spiegel hat es jetzt beschrieben – arbeitet ein Stephen Miller, der eine Ideologie verkörpert, die an alte Ideologien anknüpft: „weiß, abgeschottet, autoritär“.

Kulturkampf gegen Mitbürgerinnen und Mitbürger

Vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte hat Björn Höcke ein brutales Zitat formuliert. Es lautet: „Die deutsche Unbedingtheit wird der Garant dafür sein, dass wir die Sache gründlich und grundsätzlich anpacken werden. Wenn einmal die Wendezeit gekommen ist, dann machen wir Deutschen keine halben Sachen, dann werden die Schutthalden der Moderne beseitigt.“ Vor dem Hintergrund der dunklen Kapitel deutscher Geschichte lässt diese Ankündigung sicher nicht nur mich erschaudern.

Veränderungen, die mit Gleichheit zu tun haben, mit Menschenrechten, mit Menschenwürde zu tun haben, als Relikte der Moderne zu bezeichnen, ist eine der erschütternden neuen Formen politischer Auseinandersetzung in unserem Land. Darunter sind gewählte Abgeordnete des Parlaments, von Menschen in Deutschland ins Parlament gewählt, die uns mit diesen Zitaten Grauen bereiten. Dieser Stephen Miller hat sehr früh auf die Wut und den Schmerz weißer Männer gesetzt, die sich in der liberalen, globalisierten Welt persönlich zurückgesetzt fühlen. Trump hat später verkündet: „Ich bin eure Stimme“ und ergänzte: „Wir werden uns unser Land zurückholen.“ Das ist ein Kulturkampf von Menschen gegen Menschen, gegen Mitbürgerinnen und Mitbürger.

„Die Zeit“ hat vor einigen Wochen einen Artikel über die Biografie von J. D. Vance veröffentlicht. Daraus ergibt sich, dass er im Grunde genommen radikalisiert wurde dadurch, dass er meinte, es seien alle möglichen Themen aller möglichen Minderheiten wie Rassismus im Schulprogramm vorgekommen, aber nicht das Schicksal seines Vaters, der in der Automobilindustrie arbeitslos geworden war. Und deswegen hätte er sich politisch radikalisiert, damit sein Vater und Schicksale der Mehrheit auf die Tagesordnung der Politik kommen würden.

Daraus ist eine MAGA-Bewegung geworden von Tech-Milliardären und desillusionierten Männern, die letztlich Verachtung haben gegenüber allem Regelbasierten, gegenüber Gewaltenteilung, Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechten. Das sind für sie Hindernisse auf dem Weg zum persönlichen Erfolg. Und es fehlt jegliche Empathie, jegliches Einfühlungsvermögen, Feingefühl, sich in die Lage eines anderen zu versetzen. Vielleicht ist das der entscheidende Punkt: dass dieses weltweite Netzwerk mit Verbindungen nach Russland und in die Europäische Union jeglichen Verzicht auf Empathie betreibt.

Die MAGA-Gruppe orientiert sich an Schriften von Carl Schmitt, dem "Kronjuristen" der Nazis, von dem viele unheilvolle Sätze stammen – beispielsweise hatte er die Rassengesetze von Nürnberg als „Verfassung der Freiheit“ bezeichnet. Dieser Carl Schmitt, der von der MAGA-Bewegung genutzt wird, der von den Ideologen Putins genutzt wird, der von Maximilian Krah von der AfD zitiert wird, hat 1922 gesagt: „Zur Demokratie gehört erstens Homogenität und zweitens die Ausscheidung oder Vernichtung des Heterogenen.“

Das war die Grundlegung der Judenvernichtung in Europa, und das war die Grundlegung der Verfolgung der Homosexuellen und anderer Gruppen in der Bevölkerung. Man hatte im Grunde genommen ein Bild von Demokratie, dass sie notwendigerweise Homogenität, Vereinheitlichung, eine Norm erfordere. Die radikale Tech-Elite um den PayPal-Gründer Peter Thiel stützt die Vision von Amerika als letzter vermeintlichen Bastion gegen das Böse, den Antichristen, die multikulturelle, multiethnische, multireligiöse Gesellschaft. Es basiert auf einem Freund-Feind-Schema von Carl Schmitt.

Wir fallen wieder zurück in unselige Zeiten, die wir für überwunden glaubten. Kurt Tucholsky hat gesagt: „Erfahrungen vererben sich nicht, die will jeder selber machen.“ Das erlebe ich bei meinen Kindern auch. Man sagt: Trag einen Helm beim Radfahren, mach das, mach dies – sie wollen es aber selber ausprobieren. Bei Fragen von Krieg und Frieden, bei Rassismus, beim Kampf gegen Minderheiten dürfen wir es nie wieder zulassen, dass die Leute erst wieder Erfahrungen machen, um klug zu werden. Sondern wir müssen es irgendwie schaffen, die Mehrheit in unserem Land, in den Demokratien der Welt, überzeugt zu halten, dass man nie wieder versucht, mit dieser Art von Hierarchisierung von Menschen – in bessere und schlechtere, Mehrheit und Minderheit – zu operieren.

Das ist eine Sache, in der wir derzeit nicht erfolgreich sind. In den Kreisen, die jetzt weltweit Netzwerke bilden, geht es um Profit, um Konkurrenzdenken. Es geht um ungehemmte Machtausübung. Über Schwächere wird sich lustig gemacht, die seien halt selber schuld. Minderjährige werden missbraucht. Wir haben jetzt gerade die Skandale um Epstein und sein weltweites Netzwerk weltweit, was da zeigt, wie Würde von schutzbedürftigen Menschen mit Füßen getreten wurde.

Barack Obama hat vor einigen Wochen ein Interview gegeben und gesagt, dass vermutlich achtzig Prozent aller Probleme auf dieser Welt ihren Ursprung darin haben, dass alte Männer nicht loslassen können, die an ihrer Macht und ihrem Einfluss kleben und die Angst vor dem Tod und vor der Bedeutungslosigkeit haben. Es gibt – Barack Obama und ich sind alte Männer – auch Ausnahmen. Aber prinzipiell ist das ein interessanter Gedanke.

Den Frieden haben wir dem Einfühlungsvermögen zu verdanken

Wenn Sie im Buch des Soziologen Douglas Rushkoff „Survival of the Richest“ lesen, welche Panik diese Leute haben – dass sie auf den Mars wollen, dass sie nach Neuseeland auswandern wollen, um sich dem, was sie selbst mit anrichten, zu entziehen –, dann ist das ein interessanter Gedanke. Wenn der reichste Mann dieser Erde, vielleicht demnächst der erste Billionär auf dieser Erde, Elon Musk, sagt, die größte Schwäche des Westens sei Empathie, dann ist das mehr als beunruhigend.

Denn alles das, was wir erlebt haben, dass wir jetzt achtzig Jahre lang hier in Frieden – nach innen und außen – leben, haben wir dem Einfühlungsvermögen zu verdanken. Dass wir auch die Interessen der Polen, der Franzosen, der Niederländer, der Dänen einbeziehen und nicht nur eigene nationale Interessen verfechten. Einfühlungsvermögen ist die Grundlage für das, was wir erreicht haben.

Die große Soziologin Hannah Arendt hat sich Jahrzehnte mit der Frage beschäftigt, wozu Menschen fähig sind, was sie gemacht haben, was wieder passieren könnte. Sie sagt wörtlich: „Der Tod der menschlichen Empathie ist eines der frühesten und deutlichsten Zeichen dafür, dass eine Kultur gerade in die Barbarei verfällt.“ Dieses Zitat der großen politischen Theoretikerin Hannah Arendt sollten wir gerade jetzt wirklich ernstnehmen. Empathie bedeutet, anzuerkennen, dass jeder Mensch das Recht hat, so zu leben, wie er oder sie es für richtig hält – ohne Rechtfertigung der eigenen Identität. Das ist etwas, was in diesem Land nicht mehr ohne Weiteres gilt und mehrheitsfähig ist – wie in vielen anderen Gesellschaften auch.

Wir werden jetzt geprüft, ob wir für Empathie eintreten, ob wir für eine regelbasierte Ordnung sind, ob wir Partnerschaften pflegen, auch wenn sie Arbeit erfordern, ob wir in Diplomatie investieren – gerade in schwierigen Zeiten. Ich weiß auch nicht mehr über die Zukunft als Sie alle. Wir alle kennen sie nicht. Ich weiß nur, dass Aristoteles auf die Frage sagte: Sie wird gut, wenn sich viele für eine gute einsetzen. Sie wird eher schlecht, wenn viele das nicht oder das Gegenteil tun. Und das ist eben die entscheidende Frage: ob wir alle genug tun für eine gute Zukunft, in der wir und vor allem unsere Kinder gut und frei und friedlich leben können. Ich habe das Gefühl, wir müssen viel mehr tun. Wir müssen viel mehr sagen, dass Vielfalt ein Vorteil ist, dass die Wahrung der Menschenwürde eines jeden ein großer Gewinn ist.

Dass Europa ein lebenswerter Kontinent genau deshalb ist, weil wir das bisher hier gewährleisten – und uns damit auch von Amerika absetzen. Dann können Menschen auch nach Europa kommen, die in Amerika so derzeit nicht mehr leben können.

Wir brauchen eine positive Zukunftserzählung

Bei uns ist das Vermögen besser verteilt, Arbeitnehmer sind besser geschützt. Die EU ist das führende Reiseziel der Welt. Wir schaffen es, Wirtschaftswachstum und Emissionen zu entkoppeln. Wir haben eine höhere Lebenserwartung, die glücklichsten Menschen leben in Skandinavien, Europa kennt Zugang zu Bildung und Gesundheit für alle. Nichts von dem Erwähnten kam von alleine, vieles wurde erreicht durch aktive Maßnahmen. Und nichts von dem Erreichten ist automatisch selbstverständlich und von Dauer. Jede Generation muss für die Bedingungen aktiv eintreten, in denen sie leben will.

Wir brauchen eine eigene positive Zukunftserzählung, statt immer nur abwehrend, verteidigend zu diskutieren. Müssen wir nicht sagen, wie schön das ist, so wie wir zusammenleben, wie wir hier zusammen sind, wie erfolgreich das ist, wie mutmachend, wie viele Innovationen und Ideen daraus entstehen, statt dass wir uns immer nur in defensiver Abwehrhaltung befinden? Wir sollten die Angriffe auf Presse, auf Justiz, auf Gerichte nicht einfach hinnehmen. Wir sollten die Unterteilung in „wir“ und „die anderen“ kritisch hinterfragen.

Die AfD greift bundesweit unsere Art, zu leben, an, indem sie Qualitätsmedien als „Lügenpresse“ bezeichnet, von „Kartellen“ und „Systemparteien“ spricht und das Meinungsklima ändern will – in der Erwartung, dass keiner weiß, wohin es eigentlich führt. Solch eine Gangart hetzt und spaltet, vergiftet das politische Klima und verändert unser Land immer weiter in die falsche Richtung. Es ist mein Empfinden, dass die Parteien vor sich hergetrieben werden. Es muss umgekehrt werden, dass die demokratischen Parteien der Mitte – auch der rechten demokratischen Mitte – sich nicht treiben lassen, nicht versuchen, bestimmte Dinge aufzunehmen, um vermeintlich Radikalisierte zurückzuholen, sondern umso energischer gegen diese Richtung und das Freiheit und Wohlstand Gefährdende zu kämpfen.

Das Überhöhen von Menschen, das Denken in Gruppen, sich über andere zu stellen, Menschen zu hierarchisieren, in vermeintlich weniger und mehr werte Menschen einteilen zu wollen – das führt alles in die Irre. Im Deutschen Bundestag ist mit dem Einzug der AfD deutlich zu sehen, zu hören und zu spüren: Der Ton ist härter geworden. Es kommen bisherige Selbstverständlichkeiten ins Rutschen. Aus dem MAGA-Lager in Amerika wird strategisch auch nach Europa gewirkt. Dieses Lager hat gerade ein Bildungszentrum in Italien gekauft, um europäische Jugendliche europaweit zu schulen – gegen unsere Interessen und zur Zerstörung Europas.

Offen wird der Hass zu etwas erklärt, das diese Bewegung zusammenhält. Der unbändige Hass auf uns, die Anhänger einer offenen, liberalen, pluralen Gesellschaft – in Vielfalt vereint – ist das, was diese Bewegung zusammenhält.

Radikalisierung im Internet

Und dementsprechend müssen wir eben auch manche Unterschiede, manche Gegensätze unter uns hinterfragen, ob wir nicht eher gemeinsam eine Zukunftserzählung bauen gegen diese, die uns und unser Europa und unsere Art zu leben zerstören wollen. Der Horror des Naziregimes war ein Horror der Intoleranz, des Rassismus, der fehlenden Anerkennung von Vielfalt. Menschen, die einer angeblichen Norm einer angeblichen Volksgemeinschaft nicht entsprochen hatten, wurden ausgegrenzt, entrechtet, am Ende massenhaft ermordet. Es ist das dunkelste Kapitel unserer Geschichte. Es muss uns aber mahnen, solch ein Unrecht niemals wieder geschehen zu lassen, sondern jetzt den Einzelnen in seiner Würde zu schützen - für welches Leben und welche Identität er sich auch immer persönlich frei entscheidet.

Es werden 2026 wieder Menschen stigmatisiert und diskriminiert. Und insbesondere soziale Medien sind ein großer Nährboden für Hetze und Hass, für Radikalisierung. Die Mörder von Walter Lübcke sind alle im Netz aufgepeitscht und angetrieben worden. Aus all den Gerichtsakten ist das eindeutig erkennbar. Bei all den Prozessen - ob zum Weihnachtsmarktterroranschlag in Magdeburg oder in Hanau oder bei den NSU-Morden – hat es immer mit Menschenfeindlichkeit in Echokammern begonnen und dann Gewalt legitimiert und aus Worten Taten werden lassen. Wir müssen wirklich ernst nehmen, dass Europa auch mit dem Digital Services Act jetzt eine Chance aufbaut. Dass es einfacher sein muss, etwas zu melden, als Menschen online zu mobben. Dass es auch da eine Kultur der Toleranz geben muss.

Toleranz ist mehr als Dulden. Sie heißt, Vielfalt aktiv anzuerkennen. Eine Gesellschaft ist stark, wenn sie alle Menschen als gleichwertig behandelt – unabhängig von Herkunft, Religion oder sexueller Orientierung. Wir wären eine arme Gesellschaft, würden wir auf diese Vielfalt und die Würde jedes Einzelnen verzichten oder sie einschränken. Das muss eigentlich von uns viel deutlicher gesagt werden.

Nutzen wir die Gelegenheit, dass wir in Schulen gehen, in Bereiche junger Menschen, die anfällig zu werden scheinen für bestimmtes Gedankengut. Denn politische Vergiftung ist das Gefährlichste für ein Gemeinwesen, für eine Demokratie. Rechtsextremismus, der grassiert, vergiftet die Demokratie schleichend. Das beginnt an vielen Stellen, auf allen Ebenen. Dem müssen wir gemeinsam viel deutlicher entgegentreten.

Freya von Moltke, die große Frau des Widerstandes, hat mir gesagt – kurz vor ihrem hundertsten Geburtstag, kurz vor ihrem Tod: „Wissen Sie, die Weimarer Republik ist untergegangen, weil die Deutschen das Gefühl verloren hatten, für ihr eigenes Land selbst verantwortlich zu sein.“ Und wir sind verantwortlich für unser Land und müssen diese Verantwortung wahrnehmen. Wir werden jetzt geprüft, ob wir die auch dann, wenn es schwieriger wird, wahrnehmen – oder ob wir ein bisschen am Rande auf der Tribüne sitzen und zuschauen.

Die Aussage kommt auch von Barack Obama, der sagt: Wir wurden geprüft, als es aufwärts ging – da war es nicht so schwierig. Aber jetzt, wo es schwieriger wird, zeigt sich, ob wir wirklich zur offenen, liberalen Gesellschaft stehen oder daran glauben, dass es eine „illiberale Demokratie“ geben könnte, in der ständig Angriffe gegen Minderheiten zum Alltag gehören.

Ich möchte das nicht. Aber wir gemeinsam müssen ins Gespräch kommen, wie wir verhindern, dass es dennoch so kommt. Demokratie ist ständiges Nachdenken darüber, was uns zusammenhält. Gleichberechtigung ist eine Querschnittsaufgabe. Wir sind alle Menschen, und uns eint mehr, als uns trennt. Und das Versprechen der Menschenrechte für alle Menschen muss von uns allen eingelöst werden. Dazu brauchen wir Solidarität, Mut und viel mehr Engagement als bisher, wo die Grenzen nationaler, kultureller und religiöser Traditionen überschritten werden.

Also eine große Aufgabe, große Anstrengung. Denn wir müssen mehr werden, wir müssen erfolgreicher werden. Sonst rutscht uns das in eine Richtung, in der sich Stefan Zweig 1942 das Leben genommen hat, als er verzweifelte: Die ganze Welt kippte in Richtung dieser faschistischen Ideologien. Da sah er im Exil keinen anderen Ausweg mehr. So weit dürfen wir es niemals wieder kommen lassen. Wir haben ziemlich viel zu tun.

Zitierweise: Christian Wulff, „Wir fallen wieder zurück in unselige Zeiten", in: Deutschland Archiv vom 20.03.2026. Link: www.bpb.de/576448. Christian Wulff hat diese Rede Ende Februar 2026 beim Jahresempfang der Queerbeauftragten der Bundesregierung, Sophie Koch, in Berlin gehalten. Erstveröffentlicht im Berliner Externer Link: Tagesspiegel vom 13.3.2026 unter der Überschrift "Ich verstehe nicht, warum nicht alle Menschen sagen, sie sind woke." Alle im Deutschlandarchiv veröffentlichten Beiträge sind Recherchen und Meinungsbeiträge der jeweiligen Autorinnen und Autoren, sie stellen keine Meinungsäußerung der Bundeszentrale für politische Bildung dar und dienen als Mosaikstein zur Erschließung von Zeitgeschichte. (hk)

Ergänzend:

Wolfgang Benz, Interner Link: Demokratiefeinde auf der Überholspur? DA vom 3.3.2026.

Marko Martin, Interner Link: Wann, wenn nicht jetzt?, DA vom 26.1.2026.

Fussnoten

Weitere Inhalte

Christian Wulff ist Rechtsanwalt und war von 2010 bis 2012 Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. Zuvor war er Ministerpräsident von Niedersachsen sowie stellvertretender Vorsitzender der CDU.