30 Jahre Deutsche Einheit Mehr erfahren
Beleuchteter Reichstag

Bilder des Artikels: Deutschland – Namibia, Beziehung der ungenutzten Chancen

In der Bildmitte Jürgen Leskien 1990 als PDS-Abgeordneter im Plenarsaal der DDR-Volkskammer mit Ministerpräsident Lothar de Maiziere (CDU, l.) und PDS-Chef Gregor Gysi (r.).Jürgen Leskien 1983 im UNHCR-Camp Kwanza Sul / Angola auf der Baustelle eines Kindergartens, für dessen Bau er als Projektleiter verantwortlich war.Im Klassenkampf vereint. Erich Honecker (r), der Generalsekretär des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) und Staatsratsvorsitzender der DDR, traf am 18. Februar 1979 in Angola den Präsidenten der Südwestafrikanischen Volksorganisation (SWAPO) von Namibia, Sam Nujoma (l). Honecker hielt sich seinerzeit zu einem Freundschaftsbesuch in Angola auf. Dabei ging es in der Regel um Wirtschaftshilfen, Bildungsprojekte und hinter den Kulissen aber auch um die Lieferung militärischer Ausrüstung.Den Ländern im Südwesten Afrikas auch nach dem Mauerfall verbunden geblieben: Der Autor dieses Textes, Jürgen Leskien, 2019 mit Denis Goldberg vom ANC in Kapstadt / Hout Bay.Deutsche Soldaten vor den beginnenden Massakern an den Hereros im damaligen "Deutsch-Südwestafrika", das Bild stammt aus dem November 1903. Es zeigt die Einsegnung der 2. Marine-Feldkompanie vor ihrem Einsatz. 1884 war Deutsch-Südwestafrika (Gebiet des heutigen Namibia) zu einem deutschen Schutzgebiet erklärt worden. In den Folgejahren ließen sich erste weiße Siedler in dem Gebiet nieder. Die Niederwerfung des Aufstandes der Herero, eines Bantustamms im mittleren und nördlichen Namibia, gegen die deutsche Kolonialmacht in den Jahren 1903 bis 1907 forderte schwere Opfer unter der schwarzen Bevölkerung in der Dimension eines Völkermords. Von den ursprünglich 60.000 bis 80.000 Herero überlebten nur etwa 16.000, genaue Opferzahlen sind jedoch umstritten. Auch die Hälfte der rund 20.000 Menschen zählenden Bevölkerungsgruppe der Nama, die im Oktober 1904 ebenfalls gegen die deutschen Kolonialherren aufbegehrten, fielen der deutschen Vernichtungspolitik zum Opfer.



Deutschland Archiv

Illustration, die Kathrin und Ereignisse rund um den Mauerfall 1989 zeigt.
Messenger-Projekt

Der Mauerfall und ich

Es ist Leipzig im Spätsommer des Jahres 1989. Die Studentin Kathrin und ihre Freundinnen und Freunde erleben eine Zeit des Umbruchs in der DDR. Im November fällt die Mauer und damit die Grenze, die Deutschland und die Deutschen viele Jahrzehnte trennte. Über ihre Erlebnisse hat Kathrin von August bis November 2019 im bpb-Messengerprojekt "Der Mauerfall und ich" berichtet.

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Ausgebombt! Eine Zeitreise ins kriegszerstörte Berlin

31 Bildmontagen des Berliner Fotografen Alexander Kupsch, aus historischen Fotos vom zerstörten Berlin und Aufnahmen aus dem Jahr 2015, rücken die zerstörerische Kraft des Krieges erneut ins Bewusstsein, indem sie die Ruinen aus dem Mai 1945 ins Berlin von heute übertragen.

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NEU: Videoreportagen

Vom Einläuten der Friedlichen Revolution

Rund um den 7. Oktober 1989 herrschte Ausnahmezustand in mehreren Städten der DDR. Polizei und Stasi gingen gewaltsam gegen Demonstranten vor, die friedlich für Reformen eintraten. Ein filmischer Überblick.

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Themenseite

30 Jahre Mauerfall

Die Berliner Mauer war über 28 Jahre das Symbol der deutschen Teilung und des Kalten Krieges. Am 9. November 1989 reagierte die DDR-Regierung mit Reiseerleichterungen auf den Ausreisestrom und monatelange Massenproteste – die Mauer war geöffnet. Wir präsentieren ausgewählte Angebote zur Geschichte der Mauer und des Mauerfalls.

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Deutschlandarchiv bei Twitter

Ausstellung + Film

Die Mauer. Sie steht wieder!

Was wäre, wenn die Mauer Berlin erneut halbieren würde? 30 Jahre nach dem Mauerfall erinnert das Deutschland Archiv der bpb mit 30 Bildmontagen und einem Film von Alexander Kupsch an das Bauwerk, das die Stadt über 28 Jahre lang teilte.

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Chronik der Mauer

Es erwartet Sie eine Fülle von multimedial aufbereiteten Informationen über Mauerbau und Mauerfall - und über die Opfer der Grenze.

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Dossier

Stasi

Alles wissen, alles kontrollieren, Menschen manipulieren. Aus der Arbeitsweise der DDR-Geheimpolizei "Stasi" ist auch viel zu lernen über die Mechanismen von Diktaturen der Gegenwart. In der DDR überwanden couragierte Bürgerinnen und Bürger allerdings 1989 ihre Angst vor der "Staatssicherheit". Vor 30 Jahren wurde sie gänzlich entmachtet.

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Online-Angebot der bpb und der Robert-Havemann-Gesellschaft

jugendopposition.de

Wie haben junge Menschen in der DDR mit Mut und Musik gegen Stasi und SED-Diktatur gekämpft? Zeitzeugen berichten. Mit zahlreichen Texten, Videos, Audios, Fotos und Dokumenten.

Mehr lesen auf jugendopposition.de

Online-Archiv

www.wir-waren-so-frei.de

Fast 7.000 private Filme und Fotos aus der Umbruchzeit 1989/90 sowie über 100 begleitende Erinnerungstexte. Dazu ost- und westdeutsche Medienberichte. Die persönlichen Erfahrungen der Fotografen und Filmemacher bieten zusammen mit der öffentlichen Berichterstattung vielfältige Blicke auf die historischen Ereignisse und deren Auswirkungen auf den Alltag in Ost und West.

Mehr lesen auf wir-waren-so-frei.de

Wird die DDR-Diktatur verharmlost? Und warum begann die intensive Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit erst so spät? Die Deutung von Geschichte ist oft umstritten - und nicht selten ein Politikum.

Mehr lesen

13. August 1961: In den frühen Morgenstunden beginnt der Bau der Mauer, die Deutsche Teilung wird zementiert. Am Abend des 9. November 1989 kommt es zum Mauerfall. Bald 30 Jahre danach ist Deutschland in vielem noch immer ein Land mit zwei Gesellschaften.

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Zu dem Thema "Children of Transition, Children of War, the Generation of Transformation from a European Perspective" diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Deutschlandforschertagung 2016 vom 3. bis 5. November 2016 in der Universität Wien. Die Tagungsdokumentation gibt Einblick in die Themen und Ergebnisse.

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Messenger-Projekt

Der Mauerfall und ich

Es ist Leipzig im Spätsommer des Jahres 1989. Die Studentin Kathrin und ihre Freundinnen und Freunde erleben eine Zeit des Umbruchs in der DDR. Im November fällt die Mauer und damit die Grenze, die Deutschland und die Deutschen viele Jahrzehnte trennte. Über ihre Erlebnisse hat Kathrin von August bis November 2019 im bpb-Messengerprojekt "Der Mauerfall und ich" berichtet.

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Gedenkstätten, Museen, Dokumentationszentren, Mahnmale, Online-Angebote - zahlreiche Einrichtungen und Initiativen erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus, bieten Bildungsangebote zur Geschichte des Nationalsozialismus und engagieren sich für Überlebende und Jugendbegegnungen. Wo Sie welche Erinnerungsorte mit welchem pädagogischen Angebot finden, erfahren Sie in der Datenbank.

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Der Tag in der Geschichte

  • 25. Oktober 1984
    Rainer Barzel (CDU) tritt als Bundestagspräsident zurück. Er hatte einen Beratervertrag mit einer Frankfurter Anwaltskanzlei abgeschlossen und war dadurch in Verdacht geraten, indirekt vom Flick-Konzern finanziert worden zu sein. Nachfolger am 5. 11. 1984 ist... Weiter
  • 25. Oktober 1997
    Die geänderten Art. 28 und 106 GG ermöglichen verfassungsrechtlich die Beteiligung der Gemeinden am Umsatzsteueraufkommen. Damit werden ihre Steuerausfälle durch die Gewerbesteuerreform (1. 1. 1998) ausgeglichen. Weiter
  • 25. Okt. - 5. Nov. 1999
    Die UN-Klimakonferenz in Bonn, an der Minister und Delegierte aus rund 170 Ländern teilnehmen, einigt sich auf einen Fahrplan für weitere Verhandlungen darüber, wie das Kyoto-Protokoll zur Reduktion der Treibhausgas-Emissionen umgesetzt werden kann (11. 12.... Weiter