Beleuchteter Reichstag

23.8.2020

Wir über uns

Die Geschichte des "Deutschland Archivs" (DA) als publizistisches Forum zur gemeinsamen deutschen Nachkriegsgeschichte und des Einigungsprozess im europäischen Umfeld ist vielfältig und wechselhaft - von seinen Anfängen im Jahr 1968 bis heute. Als Spiegel seiner Zeit entwickelte sich auch das DA stets weiter.

1968 ging das DA als "Zeitschrift für Fragen der DDR und der Deutschlandpolitik" aus dem "SBZ-Archiv" hervor. Erstmals wurde damit ein Periodikum für die DDR- und Deutschlandforschung geschaffen, das ein breites Forum zu Fragen der Geschichte und Entwicklung der DDR, der Deutschlandpolitik und der innerdeutschen Beziehungen bot. 1989/90 begleitete das DA mit aktuellen Beiträgen die Friedliche Revolution und die Vereinigung Deutschlands und bezeichnete sich vorübergehend als "Zeitschrift für deutsche Einheit". Seit 1991 trägt es den Untertitel "Zeitschrift für das vereinigte Deutschland". Der Vereinigungs- und Transformationsprozess in Deutschland und die Auseinandersetzung über den Umgang mit der deutschen Zeitgeschichte gehören seither zu den zentralen Themenfeldern des DA.

Die Entwicklung des "Deutschland Archivs", die sich bereits in den Untertiteln der Zeitschrift widerspiegelt, und seiner Vorläufer "PZ-Archiv" und "SBZ-Archiv", hat Karl Wilhelm Fricke in einem Beitrag für die Zeitschrift anlässlich ihres 40-jährigen Bestehens im Jahr 2008 nachgezeichnet.

Nach 43 Jahren wurde das DA neu aufgestellt: Mit der Einführung des Portals "Deutschland Archiv Online" im Januar 2011 hat das DA den Weg in die digitale Welt eingeschlagen. Seitdem werden alle Beiträge online kostenfrei zur Verfügung gestellt. Eine Auswahl erschien bis Ende 2012 quartalsweise in einer gedruckten Ausgabe im Bertelsmann Verlag (Fragen zum Bezug der gedruckten Ausgaben bis Ende 2012 richten Sie bitte ausschließlich direkt an den W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld.) 2013 folgte der nächste Schritt hin zu einem lebendigen Online-Journal: An die Stelle der Themenausgaben traten Schwerpunktthemen, die fortlaufend erweitert werden.

DA Online ist ein Forum für Autorinnen und Autoren. Seine Säulen bilden fundierte Fachbeiträge, seit 2019 zusätzlich Videoformate und Fotogalerien. Über bewährte und neue Formate laden wir Studierende und Forschende sowie Expertinnen und Experten ein, das "Deutschland Archiv" als wichtiges Forum mitzugestalten. Dabei möchten wir zusätzliche Leserinnen und Leser für Themen der gemeinsamen deutschen und europäischen Nachkriegsgeschichte und des Einigungsprozesses begeistern.

Gerne können Sie selbst Manuskripte für eine Veröffentlichung auf Deutschland Archiv Online einreichen. Bitte wenden Sie sich an die Redaktion.


Ausgebombt! Eine Zeitreise ins kriegszerstörte Berlin

31 Bildmontagen des Berliner Fotografen Alexander Kupsch, aus historischen Fotos vom zerstörten Berlin und Aufnahmen aus dem Jahr 2015, rücken die zerstörerische Kraft des Krieges erneut ins Bewusstsein, indem sie die Ruinen aus dem Mai 1945 ins Berlin von heute übertragen.

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NEU: Videoreportagen

Vom Einläuten der Friedlichen Revolution

Rund um den 7. Oktober 1989 herrschte Ausnahmezustand in mehreren Städten der DDR. Polizei und Stasi gingen gewaltsam gegen Demonstranten vor, die friedlich für Reformen eintraten. Ein filmischer Überblick.

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Themenseite

30 Jahre Mauerfall

Die Berliner Mauer war über 28 Jahre das Symbol der deutschen Teilung und des Kalten Krieges. Am 9. November 1989 reagierte die DDR-Regierung mit Reiseerleichterungen auf den Ausreisestrom und monatelange Massenproteste – die Mauer war geöffnet. Wir präsentieren ausgewählte Angebote zur Geschichte der Mauer und des Mauerfalls.

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Deutschlandarchiv bei Twitter

Ausstellung + Film

Die Mauer. Sie steht wieder!

Was wäre, wenn die Mauer Berlin erneut halbieren würde? 30 Jahre nach dem Mauerfall erinnert das Deutschland Archiv der bpb mit 30 Bildmontagen und einem Film von Alexander Kupsch an das Bauwerk, das die Stadt über 28 Jahre lang teilte.

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Chronik der Mauer

Es erwartet Sie eine Fülle von multimedial aufbereiteten Informationen über Mauerbau und Mauerfall - und über die Opfer der Grenze.

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Dossier

Stasi

Alles wissen, alles kontrollieren, Menschen manipulieren. Aus der Arbeitsweise der DDR-Geheimpolizei "Stasi" ist auch viel zu lernen über die Mechanismen von Diktaturen der Gegenwart. In der DDR überwanden couragierte Bürgerinnen und Bürger allerdings 1989 ihre Angst vor der "Staatssicherheit". Vor 30 Jahren wurde sie gänzlich entmachtet.

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Online-Angebot der bpb und der Robert-Havemann-Gesellschaft

jugendopposition.de

Wie haben junge Menschen in der DDR mit Mut und Musik gegen Stasi und SED-Diktatur gekämpft? Zeitzeugen berichten. Mit zahlreichen Texten, Videos, Audios, Fotos und Dokumenten.

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Online-Archiv

www.wir-waren-so-frei.de

Fast 7.000 private Filme und Fotos aus der Umbruchzeit 1989/90 sowie über 100 begleitende Erinnerungstexte. Dazu ost- und westdeutsche Medienberichte. Die persönlichen Erfahrungen der Fotografen und Filmemacher bieten zusammen mit der öffentlichen Berichterstattung vielfältige Blicke auf die historischen Ereignisse und deren Auswirkungen auf den Alltag in Ost und West.

Mehr lesen auf wir-waren-so-frei.de

Wird die DDR-Diktatur verharmlost? Und warum begann die intensive Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit erst so spät? Die Deutung von Geschichte ist oft umstritten - und nicht selten ein Politikum.

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13. August 1961: In den frühen Morgenstunden beginnt der Bau der Mauer, die Deutsche Teilung wird zementiert. Am Abend des 9. November 1989 kommt es zum Mauerfall. Bald 30 Jahre danach ist Deutschland in vielem noch immer ein Land mit zwei Gesellschaften.

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Zu dem Thema "Children of Transition, Children of War, the Generation of Transformation from a European Perspective" diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Deutschlandforschertagung 2016 vom 3. bis 5. November 2016 in der Universität Wien. Die Tagungsdokumentation gibt Einblick in die Themen und Ergebnisse.

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Messenger-Projekt

Der Mauerfall und ich

Es ist Leipzig im Spätsommer des Jahres 1989. Die Studentin Kathrin und ihre Freundinnen und Freunde erleben eine Zeit des Umbruchs in der DDR. Im November fällt die Mauer und damit die Grenze, die Deutschland und die Deutschen viele Jahrzehnte trennte. Über ihre Erlebnisse hat Kathrin von August bis November 2019 im bpb-Messengerprojekt "Der Mauerfall und ich" berichtet.

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Gedenkstätten, Museen, Dokumentationszentren, Mahnmale, Online-Angebote - zahlreiche Einrichtungen und Initiativen erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus, bieten Bildungsangebote zur Geschichte des Nationalsozialismus und engagieren sich für Überlebende und Jugendbegegnungen. Wo Sie welche Erinnerungsorte mit welchem pädagogischen Angebot finden, erfahren Sie in der Datenbank.

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Der Tag in der Geschichte

  • 19. September 1965
    Wahlen zum 5.Bundestag: Demoskopische Umfragen hatten ein Kopf-an-Kopf-Rennen prognostiziert, doch gewinnt die CDU/CSU die Wahlen erneut deutlich vor der SPD mit ihrem Kanzlerkandidaten Willy Brandt. Die FDP verliert beträchtlich an Stimmen. Weiter
  • 19. September 1989
    Als vierte Mission muss die Botschaft der BRD in Warschau den Publikumsverkehr wegen des Zustroms ausreisewilliger DDR-Bürger vorläufig einstellen. Die nicht kommunistische Regierung Mazowiecki sagt zu, dass die Flüchtlinge nicht in die DDR abgeschoben... Weiter