Friedrich Weißbach: Herr Engler, Ihr jüngstes Buch trägt den Titel „Brüche. Ein ostdeutsches Leben“. Was sind die Brüche, die Ihr Leben bestimmt haben?
Wolfgang Engler: Allen voran der 1989er Aufbruch und dessen Folgen. Auch wenn damit für mich aufgrund meiner damaligen Position an der auch im Westen anerkannten Schauspielschule Ernst Busch (Externer Link: HfS) keine beruflichen oder sozialen Brüche einhergingen, bedeutete der Umbruch dennoch eine fundamentale Veränderung der Rahmenbedingungen meines Handelns.
Sie haben die ersten Jahre nach der Wende zuerst als Gastdozent und später als Redakteur der ZEIT hauptsächlich im Westen verbracht. Wie war das?
Ich habe als Wissenschaftler aus dem Osten nicht nur viel Anerkennung und Resonanz erfahren, sondern bekam auch die Möglichkeit, an den gesamtdeutschen Debatten teilzunehmen. Trotzdem habe ich mich letztlich dagegen entschieden, im Westen zu leben und bin nach Ostdeutschland zurückgekehrt.
Warum?
Es gab immer so etwas wie eine mangelnde Passfähigkeit. Es lag bei aller Freundlichkeit ein distanzierter und distanzierender Gestus im Verhalten meiner Kollegen, mit dem ich schwer zurechtkam. Ich vermisste die Direktheit und Unmittelbarkeit meiner ostdeutschen Landsleute. Zudem waren die Zeiten im Osten derart aufregend und historisch, dass ich das Gefühl bekam, am falschen Ort zu sein. Ich wollte hautnah miterleben, was dort geschieht.
Wurden Sie nach der Wende oft damit konfrontiert, dass Sie aus dem Osten kamen?
Die Herkunft spielte im Hintergrund immer eine Rolle. Man wurde skeptisch beäugt. Fragen wie „Was hat der im Osten gemacht?“ oder „Wie weit hat er sich mit dem System eingelassen?“ liefen immer mit. Man musste stets damit rechnen, damit konfrontiert zu werden.
Sie beschreiben Ihr Aufwachsen und das Leben in der DDR als grundlegend verschieden zu dem in der BRD. Das führen Sie auf eine andere Lebensphilosophie und gesellschaftliche Organisation innerhalb der DDR zurück. Sie sprechen von der DDR als einer „arbeiterlichen Gesellschaft“. Was können wir darunter verstehen und inwiefern unterscheidet sie sich von der heutigen Gesellschaft?
Im Unterschied zu westlichen Gesellschaften, in denen man entlassen werden kann und dementsprechend Konkurrenz eine entscheidende Rolle spielt, zeichnete sich die „arbeiterliche Gesellschaft“ der DDR dadurch aus, dass man in ihr im Prinzip sozial unangefochten war. Man hatte qua Geburt einen Anspruch auf eine Stelle im Erwerbssystem und war de facto daraus nicht zu vertreiben. Zudem konnte man, wenn es einem nicht gefiel, aufgrund des konstanten Arbeitskräftemangels relativ leicht von einem Betrieb zum anderen wechseln. Daraus erwuchs eine erstaunliche Gegenmacht der Arbeiter und Angestellten, auch wenn sie genauso wie alle anderen von den Entscheidungen auf politischer Ebene ausgeschlossen waren. Aber kulturell und sozial hielten sie das Zepter in der Hand. Gegen ihren Willen ging gar nichts.
Und doch war das System der DDR sehr repressiv. Wie kann man da von einer Gegenmacht sprechen?
Die Gegenmacht war ein Faktum, das von oben nicht aufzuhebeln war. Die Betriebe mussten, um ihren Plan zu erfüllen, auf die Arbeiter zugehen. Daran führte kein Weg vorbei. Ohne den Willen der Werktätigen lief nichts in der Wirtschaft. Aber diese Gegenmacht war auf die Betriebe begrenzt. Jenseits davon ließ der Staat nicht mit sich spaßen, diktierte die Regeln und schnüffelte im Leben der Bürger herum.
Wie präsent war in Ihrem Leben die
Sehr. In meinem Studium wurde jeder Zweite gefragt, ob man nicht für sie arbeiten wolle. Auch auf mich sind sie zugekommen. Ich erinnere mich mit Schrecken daran, wie man versucht hat, mich zu erpressen, und mir drohte, ich würde meinen Studienplatz verlieren, wenn ich nicht kooperiere.
Haben Sie kooperiert, oder wieso konnten Sie Ihren Studienplatz behalten?
Ich habe die Leute von der Stasi eine Zeit lang hingehalten. Als das nicht mehr ging, habe ich den Kontakt abgebrochen. Das blieb glücklicherweise ohne die angedrohten Folgen.
Scham spielt in Ihrem Buch eine besondere Rolle. Warum?
Ausgangspunkt meines Buches war die Auseinandersetzung mit den französischen Autoren Annie Ernaux, Didier Eribon und Édouard Louis. Alle drei beschreiben ihren Versuch, aus einfachen Verhältnissen herauszukommen. Ihre Aufstiege waren gezeichnet von dem Gefühl sozialer Scham. Immer wieder wurden sie von den bereits Etablierten aus bürgerlichen Milieus aufgrund ihrer sozialen Herkunft herablassend behandelt. Bei der Lektüre habe ich mich gefragt, wie das bei uns im Osten war. Die beschriebene Scham kannte ich nicht, obwohl ich – als Kind eines einfachen Funktionärs – aufgestiegen bin. Das war in der DDR normal. Man kann der DDR viel zur Last legen, aber sie war bis in die späten 1970er-Jahre hinein eine Gesellschaft mit weit geöffneten Aufstiegskanälen. Menschen aus sogenannten einfachen Verhältnissen, Arbeiter und Angestellte, waren angesehen und hatten die Chance, aus ihrem Leben etwas zu machen. Auf diesem Weg nach oben ist man nie in die Lage gekommen, sich für etwas schämen zu müssen.
Und doch spielte die Scham eine Rolle in der DDR. Was war innerhalb der DDR besonders mit Scham besetzt?
In der DDR war es nicht primär die soziale, sondern vielmehr eine gesamtgesellschaftliche Scham, die das Leben aller prägte. Es war beschämend, mitansehen zu müssen, wie das System Biografien schädigte, Menschen benachteiligte, brutal mit Andersdenkenden umging und dass man sich entscheiden musste, ob man dagegen aktiv etwas macht oder lieber dem eigenen Leben und Aufstieg den Vorrang gibt. Ein gewisser Grad der Anpassung war notwendig, was mich aber trotzdem beschämte. Ich war beispielsweise in der SED, was ich besonders gegenüber Menschen aus der Arbeiterklasse so gut es ging verbarg, da ich das Gefühl hatte, von diesen als Überläufer angesehen zu werden.
Der Kultursoziologe und Philosoph Wolfgang Engler, geboren 1952 in Dresden, ausgebildet zunächst zum Facharbeiter für elektronische Datenverarbeitung, studierte ab 1973 Philosophie an der Humboldt-Universität, Promotion 1980. Anschließend wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentralinstitut für Philosophie der Akademie der Wissenschaften der DDR und am Institut für Schauspielregie, das später in die Hochschule für Schauspielkunst eingebunden wurde. Im Jahr 1987 dort mit dem Theoriebereich betraut und bis 1991 Prorektor für Gesellschaftswissenschaften. Zu DDR-Zeiten SED-Mitglied, Reisekader und u. a. Lehrauftrag in Klagenfurt. 1992 Professor für Kultursoziologie und Ästhetik an der HfS, die ihn 2003 zum Honorarprofessor berief. Dort von 2005 bis 2017 Rektor und zeitweise der einzige ostdeutsch sozialisierte Leiter einer Hochschule im wiedervereinigten Deutschland. Sein jüngstes Buch „Brüche. Ein ostdeutsches Leben“ erschien 2025 in Berlin. (© picture-alliance, Caro | Ponizak)
Der Kultursoziologe und Philosoph Wolfgang Engler, geboren 1952 in Dresden, ausgebildet zunächst zum Facharbeiter für elektronische Datenverarbeitung, studierte ab 1973 Philosophie an der Humboldt-Universität, Promotion 1980. Anschließend wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentralinstitut für Philosophie der Akademie der Wissenschaften der DDR und am Institut für Schauspielregie, das später in die Hochschule für Schauspielkunst eingebunden wurde. Im Jahr 1987 dort mit dem Theoriebereich betraut und bis 1991 Prorektor für Gesellschaftswissenschaften. Zu DDR-Zeiten SED-Mitglied, Reisekader und u. a. Lehrauftrag in Klagenfurt. 1992 Professor für Kultursoziologie und Ästhetik an der HfS, die ihn 2003 zum Honorarprofessor berief. Dort von 2005 bis 2017 Rektor und zeitweise der einzige ostdeutsch sozialisierte Leiter einer Hochschule im wiedervereinigten Deutschland. Sein jüngstes Buch „Brüche. Ein ostdeutsches Leben“ erschien 2025 in Berlin. (© picture-alliance, Caro | Ponizak)
Warum waren Sie in der SED?
Der Prager Frühling von 1968 hatte mich als junger Mensch extrem aufgewühlt. Ein Jahr später, in meinem ersten Lehrjahr als elektronischer Datenverarbeiter, wollte ich ein Zeichen setzen. Mit zwei anderen Lehrlingen habe ich auf dem Hof des Lehrgebäudes meinen FDJ-Ausweis verbrannt, um zu zeigen, dass ich nicht hinter dieser Art des Sozialismus stehe. Einen Tag später wurde ich vorgeladen. Erst zur Polizei, dann zur Stasi. Da ich noch sehr jung war, haben sie geglaubt, ich sei naiv gewesen und kein echter Oppositioneller. Aber es hatte trotzdem Konsequenzen. Ich musste meine Lehre für ein paar Wochen aussetzen. Als mich jemand für die SED anwarb, trat ich mit der Hoffnung ein, in diesem Land gemeinsam mit anderen kritischen Parteimitgliedern etwas zum Besseren verändern zu können. Die Ausweisung des Dichters Wolf Biermann 1976 und ein Jahr später der Umgang mit dem dissidenten Philosophen Rudolf Bahro, der eine „Alternative“ zur DDR suchte, haben mir aber gezeigt, dass das ein Irrtum war. Mir wurde klar, dass diese Partei nicht zu reformieren war und als gigantischer Disziplinierungsapparat funktioniert.
Was war Ihr Schluss aus dieser Erkenntnis?
Ein Zwiespalt. Einerseits hatte sich in gewisser Weise für mich damit die Vorstellung vom real existierenden Sozialismus als geringeres Übel im Vergleich zum Westen erledigt. Andererseits war ich jedoch nicht bereit, die letzten Konsequenzen daraus zu ziehen und das System zu bekämpfen.
Aus Angst?
Mir fehlte der letzte Mut, diesen Bruch zu vollziehen. Und ich hatte die Absicht, etwas aus mir zu machen, und versuchte, die Freiräume, die mir das System ließ, zu nutzen. Viele haben so gehandelt, aber es blieb ein mulmiges Gefühl dabei, um der eigenen Arbeitsmöglichkeiten willen Zustimmung zum politischen System von Zeit zu Zeit zumindest heucheln zu müssen.
Sie haben an der Humboldt-Universität zu Berlin Philosophie studiert. Wie wurde eine solche Entscheidung in der DDR – dem selbst ernannten Arbeiterstaat – angesehen?
Die Philosophie war bei den normalen Leuten nicht gerade anerkannt, da es sich nicht einfach nur um Philosophie handelte, sondern um marxistisch-leninistische Philosophie beziehungsweise ML. So stand es auch in den Abschlusszeugnissen.
Wie war das Philosophiestudium in der DDR? Was wurde gelesen, wie gelehrt, worüber nachgedacht?
Ich entsinne mich an dogmatische und öde Vorlesungen und Seminare über den dialektischen und historischen Materialismus und wissenschaftlichen Kommunismus. Es wurde nach Lehrbüchern gelehrt, die landauf, landab behandelt wurden. „Rotlichtbestrahlung“ nannte man das ironisch. Aber es gab auch Dozenten, die mit uns Texte von den Sokratikern über das Mittelalter bis hin zur klassischen Philosophie der Moderne lasen – mit weitgehender Ausnahme der sogenannten bürgerlichen Denker des 20. Jahrhunderts.
Mitte der 1980er-Jahre haben Sie – nicht ganz freiwillig – die Wissenschaft verlassen. Was waren die Gründe?
Nach meiner Promotion bin ich an das damals renommierte Institut für Philosophie der Akademie der Wissenschaften der DDR gegangen. Nach einem halben Jahr startete die letzte große ideologische Affäre, bei der die Institutsleitung versuchte, eine Reihe von Mitarbeitern mit der Drohung von Berufsverbot zu disziplinieren. Es war eine furchtbare Stimmung, weswegen ich schnell versuchte, wegzukommen.
Dann sind Sie an das damalige Regieinstitut gewechselt, das später an die Ernst Busch angegliedert wurde. Herrschte dort mehr Freiheit als in den anderen Institutionen der DDR?
Ja. Es war sehr klein und quasi selbstverwaltet. Man konnte dort mit Leuten wie Volker Braun oder Heiner Müller diskutieren. Es war eine offene Atmosphäre, was aber nicht heißt, dass es eine Insel gewesen wäre. Ich war kein halbes Jahr da, dann wurden auch dort Studenten in die Mangel genommen, weil sie sich für Solidarność, die polnische Gewerkschaft, ausgesprochen hatten.
Sie haben in dieser Zeit viel westliche Philosophie gelesen und gelehrt. Sie standen sogar mit Denkern wie Norbert Elias im Austausch. Wie wurde das in der DDR wahrgenommen? Und wie war es für Sie, diese Autoren im Osten zu lesen?
Es war eine kleine Minderheit von Personen, die sich derart umorientierten, und zu der gehörte ich. Die Lektüre von Luhmann, Habermas, Bourdieu, Foucault, Elias und anderen war außerordentlich bereichernd, obwohl oder gerade weil sie sich auf eine ganz andere Realität bezogen. Man sah die eigenen Verhältnisse mit fremdem Blick, und das war durchaus erhellend.
Sie beschreiben die DDR-Gesellschaft als eine Gesellschaft des „man“, in der separierende Unterschiede weitestgehend nivelliert wurden und Eigenverantwortlichkeit weniger von Bedeutung war. Wie ist das zu verstehen?
Das Individuum war in der ostdeutschen Gesellschaft stets Teil eines Kollektivs. Es gab Kollektive der unterschiedlichsten Art: Kollektiv der deutsch-sowjetischen Freundschaft, Arbeiter- und Brigadekollektiv. Durch Aktivitäten wie Theaterbesuche oder gemeinsame Ausflüge wurde die Gemeinschaft gestärkt. Dort herrschte eine Balance zwischen dem Wir und dem Ich. Das Ich musste, damit die Gruppe eine relative Autonomie genoss, so weit konform gehen, dass man nicht auffiel. Und gleichzeitig genoss es den Schutz der Gruppe, wenn von oben Zumutungen an ein Kollektivmitglied herangetragen wurden. Das Kollektiv war ein Raum sowohl der Disziplinierung als auch des Schutzes und der Solidarität.
Klasse spielte dabei keine Rolle?
Es ist schwer zu sagen, ob die DDR überhaupt eine Klassengesellschaft war. Fest steht, dass die Werktätigen das entscheidende Element innerhalb dieser Gesellschaft waren. Es gab umgekehrte Privilegien. Das Volk sollte studieren, während das Bürgertum einen Schritt zurücktritt.
Die Wende ging einher mit teils dramatischen Folgen für die Gesellschaft der damaligen DDR. Denken Sie, dass diese Erfahrung und die damit verbundene Scham Einfluss auf die heutige politische Lage im Osten hat?
Ja, absolut. Die Zertrümmerung der arbeiterlichen Gesellschaft im Osten war ein unvergleichliches Ereignis. Die Arbeitslosigkeit kam wie eine Seuche über den Osten und riss Millionen Menschen aus ihren Leben. Sie ging mit einer Abwertung der Leistungen und Biografien einher. Das war beschämend für die Menschen, für die Arbeit seit je im Zentrum ihres Lebens stand, ihr Selbst in hohem Maße definierte, und das hat Folgen bis heute. Die Erinnerung wird im Familien- und Freundeskreis bewahrt. Die Resonanz von Dirk Oschmanns Buch „Der Osten: Eine westdeutsche Erfindung“ hat gezeigt, wie stark diese Gefühle noch vorherrschen und die Ereignisse nachwirken. Aus der Scham ist Wut geworden.
Objektiv geht es den Menschen heute besser als in der DDR. Sie haben Arbeit, besitzen im Vergleich zu damals Wohlstand und leben in einer freien Gesellschaft. Woher kommt diese Wut?
Die Art, wie man gleich nach dem Umbruch mit den Leuten umsprang, über ihre Köpfe hinweg entschied und sie obendrein noch stigmatisierte – „obrigkeitshörig“, „diktaturgeschädigt“ –, hat tiefe Wunden gerissen, die sich seither trotz Besserung der Lage nicht geschlossen haben. Die Kränkung sitzt einfach zu tief.
Kann unsere heutige Gesellschaft über 35 Jahre nach der Wiedervereinigung etwas aus der DDR lernen?
Für effektive Lernprozesse sehe ich nach 35 Jahren gesamtdeutscher Geschichte keinen Ansatzpunkt; dazu wurde gleich nach 1990 zu viel von dem abgeräumt, was sich für einen Ost-West-Transfer angeboten hätte, etwa im Bildungs- und Gesundheitswesen. Was bleibt, ist die Erinnerung an Lebensverhältnisse, die sich durch einen hohen Grad an sozialer Durchmischung auszeichneten. In der DDR trafen Menschen mit unterschiedlichen Professionen, Herkünften, Bildungsgraden regelmäßig aufeinander, im Wohngebiet, in der Freizeit, im Kulturkonsum. So abgeschlossen die Gesellschaft nach außen war, so durchlässig war sie nach innen. Auf eine Gesellschaft mit ausgeprägter Segregation sozialer Kreise und Milieus ist das aber nicht übertragbar.
Zitierweise: „Eine gesamtgesellschaftliche Scham“. Interview mit Wolfgang Engler, in: Deutschland Archiv vom 17.02.2026. Link: www.bpb.de/575491. Die Erstveröffentlichung erschien in Ausgabe 85 / Dezember 2025 /Januar 2026 des Externer Link: "Philosophie Magazins" unter dem Titel "Wolfgang Engler: „Die DDR war eine Gesellschaft mit weit geöffneten Aufstiegskanälen“. Das Interview wurde im Oktober 2025 geführt. Alle im Deutschlandarchiv veröffentlichten Beiträge sind Recherchen und Meinungsbeiträge der jeweiligen Autorinnen und Autoren, sie stellen keine Meinungsäußerung der Bundeszentrale für politische Bildung dar und dienen als Mosaikstein zur Erschließung von Zeitgeschichte. (hk)