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Sibylle Boden-Gerstner: „Ich hatte schon Sehnsucht nach Paris“ | Deutschland Archiv | bpb.de

Deutschland Archiv Neu im DA Schwerpunkte Erinnern, Gedenken, Aufarbeiten DDR-Geschichte als Erinnerungspolitik Katja Hoyers Buch jenseits des Rheins gelesen 1848/49 in der politischen Bildung Vier Ansichten über ein Buch, das es nicht gab "Es war ein Tanz auf dem Vulkan" Föderalismus und Subsidiarität „Nur sagen kann man es nicht“ Wenn Gedenkreden verklingen Zeitenwenden Geschichtsklitterungen „Hat Putin Kinder?“, fragt meine Tochter Wolf Biermann über Putin: Am ersten Tag des Dritten Weltkrieges Der Philosoph hinter Putin „Putin verwandelt alles in Scheiße“ Das Verhängnis des Imperiums in den Köpfen Ilse Spittmann-Rühle ist gestorben Der Friedensnobelpreis 2022 für Memorial Rückfall Russlands in finsterste Zeiten Memorial - Diffamiert als "ausländische Agenten" Die Verteidigung des Erinnerns Russlands Attacken auf "Memorial" Der Fall Schalck-Golodkowski Ende des NSU vor zehn Jahren 7. Oktober 1989 als Schlüsseltag der Friedlichen Revolution Die Geschichte von "Kennzeichen D" Nachruf auf Reinhard Schult Leningrad: "Niemand ist vergessen" Verfolgung von Sinti und Roma Zuchthausaufarbeitung in der DDR - Cottbus Sowjetische Sonderhaftanstalten Tage der Ohnmacht "Emotionale Schockerlebnisse" Ein Neonazi aus der DDR Akten als Problem? Eine Behörde tritt ab Ostberlin und Chinas "Großer Sprung nach vorn" Matthias Domaschk - das abrupte Ende eines ungelebten Lebens Ein Wettbewerb für SchülerInnenzeitungen Totenschädel in Gotha Bürgerkomitees: Vom Aktionsbündnis zum Aufarbeitungsverein Westliche Leiharbeiter in der DDR Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (I) Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (II) Auf dem Weg zu einem freien Belarus? Erstes deutsch-deutsches Gipfeltreffen im Visier des BND Neue Ostpolitik und der Moskauer Vertrag Grenze der Volksrepublik Bulgarien Die Logistik der Repression Schwarzenberg-Mythos Verschwundene Parteifinanzen China, die Berlin- und die Deutschlandfrage 8. Mai – ein deutscher Feiertag? China und die DDR in den 1980ern 1989 und sein Stellenwert in der europäischen Erinnerung Stasi-Ende Die ungewisse Republik Spuren und Lehren des Kalten Kriegs Einheitsrhetorik und Teilungspolitik Schweigen brechen - Straftaten aufklären Welche Zukunft hat die DDR-Geschichte? Die Deutschen und der 8. Mai 1945 Jehovas Zeugen und die DDR-Erinnerungspolitik Generation 1989 und deutsch-deutsche Vergangenheit Reformationsjubiläen während deutscher Teilung 25 Jahre Stasi-Unterlagen-Gesetz Kirchliche Vergangenheitspolitik in der Nachkriegszeit Zwischenbilanz Aufarbeitung der DDR-Heimerziehung Der Umgang mit politischen Denkmälern der DDR Richard von Weizsäckers Rede zum Kriegsende 1985 Die Sowjetunion nach Holocaust und Krieg Nationale Mahn- und Gedenkstätten der DDR Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Die Entmilitarisierung des Kriegstotengedenkens in der SBZ Heldenkult, Opfermythos und Aussöhnung Durchhalteparolen und Falschinformationen aus Peking Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Grenzsicherung nach dem Mauerbau Einmal Beethoven-Haus und zurück Das Bild Walther Rathenaus in der DDR und der Bundesrepublik Alles nach Plan? Fünf Gedanken über Werner Schulz „Wie ein Film in Zeitlupe“ "Ich hatte Scheißangst" Ein Nazi flieht in die DDR Der 13. Februar 1945 im kollektiven Gedächtnis Dresdens Vor 50 Jahren im September: Zweimal Deutschland in der UNO Der Mann aus dem inneren Zirkel DDR-Vermögen auf Schweizer Konten Büchererverbrennungen am 10. Mai 1933: Nicht nur in Berlin Moskauer Hintergründe des 17. Juni Opfer einer "Massenpsychose"? Der Wolf und die sieben Geißlein Der Prager Frühling 1968 und die Deutschen Operativer Vorgang „Archivar“ 9. November 1989. Der Durchbruch 9. November 1918. „Die größte aller Revolutionen“? Der vielschichtige 9. November Biermann in meinem Leben Ein Wolf im Museum Entmutigung & Ermutigung. Drei Stimmen zu Biermann Spurenverwischer Kleinensee und Großensee Tod einer Schlüsselfigur Das besiegte Machtinstrument - die Stasi Anhaltende Vernebelung Die RAF in der DDR: Komplizen gegen den Kapitalismus Einem Selbstmord auf der Spur Druckfrisch Ehrlicher als die meisten Die Stasi und die Bundespräsidenten Das Einheits-Mahnmal Bodesruh D und DDR. Die doppelte Staatsgründung vor 75 Jahren. Chinas Rettungsofferte 1989 für die DDR Wessen wollen wir gedenken? 1949: Ablenkung in schwieriger Zeit 1949: Staatsgründung, Justiz und Verwaltung 1949: Weichenstellungen für die Zukunft Walter Ulbricht: Der ostdeutsche Diktator Die weichgespülte Republik - wurden in der DDR weniger Kindheitstraumata ausgelöst als im Westen? Friedrich Schorlemmer: "Welches Deutschland wollen wir?" Vor 60 Jahren: Martin Luther King predigt in Ost-Berlin Der Händedruck von Verdun Deutsche Erinnerungskultur: Rituale, Tendenzen, Defizite Die große Kraft der Revolution. Kirche im Wandel seit 1990. "Alles ist im Übergang" Das Mädchen aus der DDR Die Todesopfer des Grenzregimes der DDR Die Kirchner-Affäre 1990 Der Weg des Erinnerns „Manche wischen das weg, als ginge es sie gar nichts an“ Maßstabsetzend Die nächste Zeitenwende "Gegner jeglicher geistigen Bevormundung" Wenn die Vergangenheit nie ruht „Sie verhandeln über ein Volk, das nicht mit am Tisch sitzt“ Christoph Hein: "Die DDR war ideologisch, wirtschaftlich und politisch chancenlos" Das Bild der DDR von Konrad Adenauer und Willy Brandt im Kalten Krieg Die Macht der leisen Mutigen: „Es lohnt sich anständig zu sein“ Ehemalige Nazis in der SED "80 Jahre zu spät" „Dieser Personenkreis entwickelt eigene Vorstellungen zum Begriff Freiheit“ Zur Wirklichkeit von gestern und zur Möglichkeit von morgen – Vom Jüdischen im Deutschen „Den Helsinki-Prozess mit wirklichem Leben erfüllen“ Leerstellen und Geschichtsklitterungen Biografieforschung: Tödliche Ostseefluchten Polen als Feind Die Dimensionen der KSZE als entspannungspolitisches Konzept vor und nach 1989. Und heute? Woher kam die Zivilcourage? Mehr als nur Wüstenstaub im Mantel der Geschichte Drei Monate Aussicht auf Demokratie. Thüringen 1945 Wann, wenn nicht jetzt? Tova Friedman: "Erinnere dich" Transformation und Deutsche Einheit Die sozialpsychologische Seite der Zukunft Zwölf Thesen zu Wirtschaftsumbau und Treuhandanstalt Die andere Geschichte der Umbruchjahre – alternative Ideen und Projekte 33 Jahre nach Rostock-Lichtenhagen Wiedervereinigt auf dem Rücken von Migranten und Migrantinnen? Film ohne Auftrag - Perspektiven, die ausgegrenzt und unterschlagen wurden Geheimdienste, „Zürcher Modell“ und „Länderspiel“ 50 Jahre Grundlagenvertrag Drei Kanzler und die DDR Populismus in Ost und West Akzeptanz der repräsentativen Demokratie in Ostdeutschland Zusammen in Feindseligkeit? Neuauflage "(Ost)Deutschlands Weg" Ostdeutsche Frakturen Welche Zukunft liegt in Halle? Anpassungsprozess der ostdeutschen Landwirtschaft Daniela Dahn: TAMTAM und TABU Wege, die wir gingen „Der Ort, aus dem ich komme, heißt Dunkeldeutschland” Unternehmerischer Habitus von Ostdeutschen Teuer erkauftes Alltagswissen Trotz allem im Zeitplan Revolution ohne souveränen historischen Träger Mehr Frauenrechte und Parität Lange Geschichte der „Wende“ Eine Generation nach der ersten freien Volkskammerwahl Unter ostdeutschen Dächern Die de Maizières: Arbeit für die Einheit Schulzeit während der „Wende” Deutschland – Namibia Im Gespräch: Bahr und Ensikat Gorbatschows Friedliche Revolution "Der Schlüssel lag bei uns" "Vereinigungsbedingte Inventur" "Es gab kein Drehbuch" "Mensch sein, Mensch bleiben" Antrag auf Staatsferne Alt im Westen - Neu im Osten Die Deutsche Zweiheit „Ein echtes Arbeitsparlament“ Corona zeigt gesellschaftliche Schwächen Widersprüchliche Vereinigungsbilanz Schule der Demokratie Warten auf das Abschlusszeugnis Brief an meine Enkel Putins Dienstausweis im Stasi-Archiv Preis der Einheit Glücksstunde mit Makeln Emotional aufgeladenes Parlament Geht alle Macht vom Volke aus? Deutschland einig Vaterland 2:2 gegen den Bundestag "Nicht förderungswürdig" Demokratie offen halten Standpunkte bewahren - trotz Brüchen Die ostdeutsche Erfahrung Kaum Posten für den Osten Braune Wurzeln Wer beherrscht den Osten „Nicht mehr mitspielen zu dürfen, ist hart.“ Ein Ost-West-Dialog in Briefen Stadtumbau Ost Ostdeutschland bei der Regierungsbildung 2017 Die neue Zweiklassengesellschaft DDR-Eishockey im Wiedervereinigungsprozess Die SPD (West) und die deutsche Einheit Die Runden Tische 1989/90 in der DDR Die Wandlung der VdgB zum Bauernverband 1990 Transatlantische Medienperspektiven auf die Treuhandanstalt Transformation ostdeutscher Genossenschaftsbanken Demografische Entwicklung in Deutschland seit 1990 Parteien und Parteienwettbewerb in West- und Ostdeutschland Hertha BSC und der 1. FC Union vor und nach 1990 25 Jahre nach der Wiedervereinigung Ostdeutsches Industriedesign im Transformationsprozess Wende und Vereinigung im deutschen Radsport Wende und Vereinigung im deutschen Radsport (II) Kuratorium für einen demokratisch verfassten Bund deutscher Länder Europäische Union als Voraussetzung für deutschen Gesamtstaat Welche Zukunft braucht Deutschlands Zukunftszentrum? Ein Plädoyer. (K)Einheit Wird der Osten unterdrückt? Die neue ostdeutsche Welle Die anderen Leben. Generationengespräche Ost "Westscham" Sichtweisen Die innere Einheit Wer beherrscht den Osten? Forschungsdefizite rechtsaußen Verpasste Chancen? Die gescheiterte DDR-Verfassung von 1989/90 Einladung in die bpb: 75 Jahre Bundesrepublik Zu selbstzufrieden? Eine Phantomgrenze durchzieht das Land Noch mehr Mauer(n) im Kopf? Überlegenheitsnarrative in West und Ost Mehr Osten verstehen Westkolonisierung, Transformationshürden, „Freiheitsschock“ Glücksscham "In Deutschland verrückt gemacht" The Rise of the AfD - a Surprise? Der Osten: Ideen und Macher? Noch immer "Bürger zweiter Klasse"? „Wer sich heute ernsthaft die DDR zurückwünscht, hat ein kurzes Erinnerungsvermögen“ Hat da jemand „Freiheit“ gerufen? Zur Verteidigung eines guten Wortes Erinnerungslandschaften, zerklüftet Generation Einheit – eine Inselgeneration? West-Ost-Land „Und keiner hat Recht“ Leuchttürme im blauen Meer Ein Foto, das Saarland und kein Osten Alltag, Gesellschaft und Demokratie Die Situation von lesbischen Frauen in der DDR Ost-West Nachrichtenvergleiche Fußball mit und ohne Seele München 1972: Olympia-Streit um das „wahre Freundesland“ Afrikas Das religiöse Feld in Ostdeutschland Repräsentation Ostdeutschlands nach Wahl 2021 Die Transformation der DDR-Presse 1989/90 Das Elitendilemma im Osten "Affirmative Action" im Osten Ostdeutsche in den Eliten als Problem und Aufgabe Ostdeutsche Eliten und die Friedliche Revolution in der Diskussion Die Bundestagswahl 2021 in Ostdeutschland Deutsch-deutsche Umweltverhandlungen 1970–1990 Der Plan einer Rentnerkartei in der DDR "Es ist an der Zeit, zwei deutsche Mannschaften zu bilden" Deutsch-ausländische Ehen in der Bundesrepublik Verhandelte Grenzüberschreitungen Verpasste Chancen in der Umweltpolitik Der dritte Weg aus der DDR: Heirat ins Ausland Und nach Corona? Ein Laboratorium für Demokratie! Nichtehelichkeit in der späten DDR und in Ostdeutschland 30 Jahre später – der andere Bruch: Corona Mama, darf ich das Deutschlandlied singen Mit der Verfassung gegen Antisemitismus? Epidemien in der DDR Homosexuelle in DDR-Volksarmee und Staatssicherheit „Die DDR als Zankapfel in Forschung und Politik" Die Debatte über die Asiatische Grippe Coronavirus - Geschichte im Ausnahmezustand Werdegänge Familien behinderter Kinder in BRD und DDR Vom Mauerblümchen zum Fußball-Leuchtturm DDR-Alltag im Trickfilm Die alternative Modeszene der DDR Nachrichtendienste in Deutschland. Teil II Nachrichtendienste in Deutschland. Teil I Die Jagd gehört dem Volke Homosexuelle und die Bundesrepublik Deutschland Honeckers Jagdfieber zahlte die Bevölkerung Sicherheitspolitik beider deutscher Staaten von 1949 bis 1956 Frauen im geteilten Deutschland Ostdeutsche Identität Patriotismus der Friedensbewegung und die politische Rechte Rechte Gewalt in Ost und West Wochenkrippen und Kinderwochenheime in der DDR Urlaubsträume und Reiseziele in der DDR Reiselust und Tourismus in der Bundesrepublik Schwule und Lesben in der DDR Die westdeutschen „Stellvertreterumfragen“ Erfahrungen mit der Krippenerziehung „Päckchen von drüben“ Vor aller Augen: Pogrome und der untätige Staat Zwischen Staat und Markt Dynamo in Afrika: Doppelpass am Pulverfass Auf deutsch-deutscher UN-Patrouille in Namibia 1989 Zwischen den Bildern sehen Vom Neonazi-Aussteiger ins Oscar-Team „Eine Generalüberholung meines Lebens gibt es nicht“ "Autoritärer Nationalradikalismus“ Unter strengem Regime der Sowjets: Die Bodenreform 1945 Diplomatische Anstrengungen auf dem afrikanischen Spielfeld Demokratiestörung? „Im Osten gibt es eine vererbte Brutalität“ Hauptamtliche Stasi-Mitarbeiterinnen Sexismus unter gleichberechtigten Werktätigen Turnschuhdiplomatie im Schatten Eine Keimzelle politischen Engagements (Die) Mütter der Gleichberechtigung in der DDR Der Schwangerschaftsabbruch in der DDR Anti-Antisemitismus als neue Verfassungsräson? "Ich höre ein Ungeheuer atmen" Als es mir kalt den Rücken runterlief Deutsche Putschisten Thüringen als Muster-Gau? Wie die Mitte der Gesellschaft verloren ging "Nahezu eine Bankrotterklärung" „Bei den Jungen habe ich Hoffnung“ Der lange Weg nach rechts Übersehene Lehren für die Bundestagswahl 2025 Provinzlust - Erotikshops in Ostdeuschland Turnschuhdiplomatische Bildungsarbeit Ostdeutsche „Soft Power“ Abschied von der zivilen Gesellschaft? "Die DDR wird man nie ganz los" Von Nutzen und Nachteil der Brandmauer Disruption. Die Revolution der Erschöpften Wie Weimar ist die Gegenwart? Eine Zäsur für die deutsche Demokratie? „Der Erfolg der Linken zeigt, wie es gehen kann“ Zeitenwende 2.0 Die Post-Wagenknecht-Linke Staatskapazität statt Sündenböcke Der "NSU" im Lichte rechtsradikaler Gewalt "Dann muss ich eben selbst Milliardär werden"  Kommerzialisierte Solidarität Wie der DFB 1955 den Frauen-Fußball verbot Die Schlacht um die Waldbühne Die Hare-Krishna-Bewegung im Ost-Berlin der 1980er-Jahre Monomorium: Wie Krankenhäuser in der DDR zum Gesundheitsrisiko wurden Wie meine Großmutter Ursula Winnington die DDR-Küche aufmischte Wer gibt uns heute noch zu denken? Wolfgang Engler: „Eine gesamtgesellschaftliche Scham“ „Ein anständiger Mensch in unanständigen Zeiten“ Demokratiefeinde auf der Überholspur? Berlin – geteilte Stadt & Mauerfall Berliner Polizei-Einheit Die Mauer. 1961 bis 2023 The Wall: 1961-2021 - Part One The Wall: 1961-2021 - Part Two "Es geht nicht einfach um die Frage, ob Fußball gespielt wird" Mauerbau und Alltag in Westberlin Der Teilung auf der Spur Olympia wieder in Berlin? Der Mauerfall aus vielen Perspektiven Video der Maueröffnung am 9. November 1989 Die Mauer fiel nicht am 9. November Mauersturz statt Mauerfall Heimliche Mauerfotos von Ost-Berlin aus Ost-West-Kindheiten "Niemand hat die Absicht, die Menschenwürde anzutasten" Berlinförderung und Sozialer Wohnungsbau in der „Inselstadt“ Wie stellt der Klassenfeind die preußische Geschichte aus? Flughafen Tempelhof Die Bundeshilfe für West-Berlin Christliche Gemeinschaft im geteilten Berlin Amerikanische Militärpräsenz in West-Berlin Das Stadtjubiläum von 1987 in Ost- und West-Berlin Bericht zum Workshop "Das doppelte Stadtjubiläum" Das untergegangene West-Berlin Interview: „Der Zoo der Anderen“ Die "Weltnachricht" mit ungewollter Wirkung Sanktioniert, instrumentalisiert, ausgeblendet 1989/90 - Friedliche Revolution und Deutsche Einheit Frauen in der Bürgerbewegung der DDR Die Wege zum 9. November 1989 „Die Stunde ist gekommen aufzustehen vom Schlaf“ Mythos Montagsdemonstration Ossi? Wessi? Geht's noch? Es gibt keine wirkliche Ostdebatte Die. Wir. Ossi. Wessi? Wie man zum Ossi wird - Nachwendekinder zwischen Klischee und Stillschweigen 2 plus 4: "Ihr könnt mitmachen, aber nichts ändern“ Blick zurück nach vorn Wem gehört die Revolution? Die erste und letzte freie DDR-Volkskammerwahl Mythos 1989 Joseph Beuys über die DDR Der 9. Oktober 1989 in Leipzig Egon Krenz über den 9. November Die deutsche Regierung beschleunigt zu stark Projekte für ein Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin und Leipzig Deutsch-deutsche Begegnungen. Die Städtepartnerschaften am Tag der Deutschen Einheit Mit Abstand betrachtet - Erinnerungen, Fragen, Thesen. Die frohe Botschaft des Widerstands Mauerfall mit Migrationshintergrund "Wer kann das, alltäglich ein Held sein?" "Es geht um Selbstbefreiung und Selbstdemokratisierung" Kann man den Deutschen vertrauen? Ein Rückblick nach einem Vierteljahrhundert deutscher Einheit Von der (eigenen) Geschichte eingeholt? Der Überläufer Der Überläufer (Teil IV) Der Deal mit "Schneewittchen" alias Schalck-Golodkowski Der Maulwurf des BND: „Die Karre rast auf die Wand zu“ Der lautlose Aufstand Wem gehört die Friedliche Revolution? Verschiedene Sichten auf das Erbe des Herbstes 1989 „Und die Mauern werden fallen und die alte Welt begraben“ Im Schatten von Russlands Ukrainekrieg: Der Zwei-plus-Vier-Vertrag in Gefahr? Der Zwei-plus-Vier-Vertrag: Die Stufen der Einigung über die Einheit Der Wendepunkt Das Ende der Stasi vor 35 Jahren Der Zauber des Anfangs „Als wir träumten“ Verhinderter Historikerdiskurs Krieg & Frieden. Wohin führt die Zeitenwende? Über 80 Analysen & Essays. Wenig Hoffnung auf baldigen Frieden Was riskieren wir? Ein Sommer der Unentschlossenheit Ein Jahr Krieg Die Waffen nieder? Ungleiche Fluchten? Schwerter allein sind zu wenig „Russland wird sich nach Putin ändern“ Die be(un)ruhigende Alltäglichkeit des Totalitären Vergessene Bomben aus Deutschland Putins Mimikry Schon einmal Vernichtungskrieg Verhandeln, aber wie? Das sterbende russländische Imperium und sein deutscher Helfer Was lief schief seit dem Ende des Kalten Krieges? „Sie haben die Zukunft zerbrochen“ Vertreibung ist auch eine Waffe "Wie ich Putin traf und er mich das Fürchten lehrte" "Wir bewundern sie und sie verschwinden" Mehr Willkommensklassen! Hoffen auf einen russischen „Nürnberger Prozess“ Russische Kriegskontinuitäten Wurzeln einer unabhängigen Ukraine Der erschütterte Fortschritts-Optimismus "Leider haben wir uns alle geirrt" Die Hoffnung auf eine gesamteuropäische Friedens- und Sicherheitsarchitektur nicht aufgeben „Ihr Völker der Welt“ Das erste Opfer im Krieg ist die Wahrheit China und die „Taiwanfrage“ Deutschlands Chinapolitik – schwach angefangen und stark nachgelassen "Ein Dämon, der nicht weichen will" "Aufhören mit dem Wunschdenken" Zäsur und Zeitenwende. Wo befinden wir uns? Im zweiten Kriegsjahr Zeitenwende – Zeit der Verantwortung Müde werden darf Diplomatie nie Sprachlosigkeiten Wie ist dieser Krieg zu deeskalieren und zu beenden? Teil 1 Als Brückenbau noch möglich war Der Krieg in der Ukraine als neuer Horizont für politische Bildung und Demokratiepädagogik Bleibt nur Gegengewalt? „Mein Körper ist hier, aber mein Herz und meine Seele sind immer in Israel“ „Ich hoffe, dass die Ukraine die BRD des 21. Jahrhunderts wird“ Krieg als Geschäft Bodenlose Ernüchterung In geheimer Mission: Die DDR-NVA gegen den „jüdischen Klassenfeind“ „Verbote bringen herzlich wenig“ Eine missachtete Perspektive? Verordnete Feindbilder über Israel in der DDR: Eine Zeitungs-Selbstkritik Die erste DDR-Delegation in Israel. Ein Interview mit Konrad Weiß „Dieser westliche Triumphalismus ist ein großer Selbstbetrug“ Wolf Biermann: Free Palestine...? Was hilft gegen politische Tsunamis? Der Tod ist ein Meister aus Russland Wann ist die Zeit zu verhandeln? „Ich bedaure und bereue nichts“ "Schon im 3. Weltkrieg?" „Die Logik des Krieges führt zu keinem positiven Ende“ "Bitte wendet euch nicht von uns ab". Zwei Hilferufe aus Belarus Nach 1000 Tagen bitterem Krieg Russische Frauen von Deutschland aus im Widerstand Doppeldenken als soziale adaptive Strategie Belarus. Terra Incognita "Siegfrieden" „Die Deutschen sind die Düpierten“ Die Stunde Europas. Bloß wie? Ein Leben, zwei Mal Flucht Verklärung der Geschichte als Zukunftsrezept Daniel Kehlmann: „Was wir in den USA erleben, ist eine asymmetrische Diktatur“ "Dies alles muss beendet werden" Zwischen Wirtschafts- und Militärmacht Die Ostpolitik 1969 bis 1973: Vorbedingung für KSZE und Deutsche Einheit Krieg ohne Grenzen Wolf Biermann: "Die Moritat von den Liebespaaren im Jahre 2025“ „Nicht abwenden“ Jüdinnen in Deutschland nach 1945 Interviews Beiträge Alle Porträts im Überblick Redaktion Un-Rechts-Staat DDR Bedrohter Alltag Unrecht, Recht und Gerechtigkeit - eine Bilanz von Gerd Poppe Der Geschlossene Jugendwerkhof Torgau – eine "Totale Institution" Stasi-Hafterfahrungen: Selbstvergewisserung und Renitenz Kritik und Replik: Suizide bei den Grenztruppen und im Wehrdienst der DDR Suizide bei den Grenztruppen der DDR. Eine Replik auf Udo Grashoff Die Todesopfer des DDR-Grenzregimes, ihre Aufarbeitung und die Erinnerungskultur Die Freiheit ist mir lieber als mein Leben „Nicht nur Heldengeschichten beschreiben“ Wer war Opfer des DDR-Grenzregimes? Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine Recherche Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine andere Sicht "Begriffliche Unklarheiten" Die Reichsbahn und der Strafvollzug in der DDR "Schicksale nicht Begriffe" Mauerbau und Machtelite Zwangseingewiesene Mädchen und Frauen in Venerologischen Einrichtungen Stasi-Razzia in der Umweltbibliothek Politisch inhaftierte Frauen in der DDR Ein widerständiges Leben: Heinz Brandt Über den Zaun und zurück – Flucht und Rückkehr von Dietmar Mann Die politische Justiz und die Anwälte in der Arä Honecker Geraubte Kindheit – Jugendhilfe in der DDR Haftarbeit im VEB Pentacon Dresden – eine Fallstudie Zwischen Kontrolle und Willkür – Der Strafvollzug in der DDR Suizide in Haftanstalten: Legenden und Fakten Die arbeitsrechtlichen Konsequenzen in der DDR bei Stellung eines Ausreiseantrages Max Fechner – Opfer oder Täter der Justiz der Deutschen Demokratischen Republik? Die "Auskunftspersonen" der Stasi – Der Fall Saalfeld Geschlossene Venerologische Stationen und das MfS Jugendhilfe und Heimerziehung in der DDR Fraenkels "Doppelstaat" und die Aufarbeitung des SED-Unrechts "OV Puppe". Ein Stasi-Raubzug im Spielzeugland Verdeckte Waffendeals der DDR mit Syrien Vom Zwangsleben unter Anderen "Ungehaltene Reden". Denkanstöße ehemaliger Abgeordneter der letzten Volkskammer der DDR Was sollten Wähler und Wählerinnen heute bedenken? Ein urdemokratischer Impuls, der bis ins Heute reicht „Als erster aus der Kurve kommen“ Die Rolle des Staats in der Wahrnehmung der Ostdeutschen Die durchlaufene Mauer Interview: Peter-Michael Diestel Interview: Günther Krause Interview: Lothar de Maizière Warum ist das Grundgesetz immer noch vorläufig? "Ein Beitrittsvertrag, kein Vereinigungsvertrag" „Miteinander – Füreinander. Nie wieder gegeneinander“ 1989/90: Freiheit erringen, Freiheit gestalten Lager nach 1945 Ukrainische Displaced Persons in Deutschland Jugendauffanglager Westertimke Das Notaufnahmelager Gießen Gedenkstätte und Museum Trutzhain Die Barackenstadt: Wolfsburg und seine Lager nach 1945 Die Aufnahmelager für West-Ost-Migranten Die Berliner Luftbrücke und das Problem der SBZ-Flucht 1948/49 Migration und Wohnungsbau. Geschichte und Aktualität einer besonderen Verbindung am Beispiel Stuttgart-Rot Das Musterhaus Matz im Freilichtmuseum Kiekeberg Orte des Ankommens (I): Architekturen für Geflüchtete in Deutschland seit 1945 Asylarchitekturen zwischen technokratischer Kontrolle und Selbstbestimmung Tor zum Realsozialismus: Das Zentrale Aufnahmeheim der DDR in Röntgental Alternative Wohnprojekte mit Geflüchteten „Bereits baureif.“ Siedlungsbau der Nachkriegszeit auf dem ehemaligen Konzentrationslagergelände in Flossenbürg Das ehemalige KZ-Außenlagergelände in Allach – ein vergessener Ort der (Nach-) Kriegsgeschichte Neugablonz - vom Trümmergelände zur Vertriebenensiedlung Räume der Zuflucht – Eine Fallstudie aus Lagos, Nigeria "Sie legten einfach los". Siedler und Geflüchtete in Heiligenhaus Frauen in der DDR (Die) Mütter der Gleichberechtigung in der DDR Sexismus unter gleichberechtigten Werktätigen Der Schwangerschaftsabbruch in der DDR Die Situation von lesbischen Frauen in der DDR Hauptamtliche Stasi-Mitarbeiterinnen Frauen im geteilten Deutschland „Schönheit für alle!“ Pionierinnen im Fußball – Von der Produktion auf den Platz Vertragsarbeiterinnen in der DDR Gleichberechtigung in heterosexuellen Partnerschaften in der DDR Kultur und Medien Einmal Beethoven-Haus und zurück Gedächtnis im Wandel? Der Aufbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Ostdeutschland Die Demokratisierung von Rundfunk und Fernsehen der DDR Die Stasi und die Hitler-Tagebücher Ein Nachruf auf Walter Kaufmann Die Tageszeitung »Neues Deutschland« vor und nach 1990 Wie ein Staat untergeht Objektgeschichte antifaschistischer Ausstellungen der DDR Reaktionen auf die Ausstrahlung der Fernsehserie „Holocaust“ „Mitteldeutschland“: ein Kampfausdruck? Gesundheitsaufklärung im Global Humanitarian Regime The British Press and the German Democratic Republic Kulturkontakte über den Eisernen Vorhang hinweg "Drei Staaten, zwei Nationen, ein Volk“ "Flugplatz, Mord und Prostitution" SED-Führung am Vorabend des "Kahlschlag"-Plenums Ende der Anfangsjahre - Deutsches Fernsehen in Ost und West "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Es gibt keinen Dritten Weg" Frauenbild der Frauenpresse der DDR und der PCI Regionales Hörfunkprogramm der DDR DDR-Zeitungen und Staatssicherheit Eine Chronik von Jugendradio DT64 Die "neue Frau": Frauenbilder der SED und PCI (1944-1950) „Streitet, doch tut es hier“ Olympia in Moskau 1980 als Leistungsschau für den Sozialismus Wo Kurt Barthel und Stefan Heym wohnten „Eine konterrevolutionäre Sauerei“ Die radix-blätter - ein besonderes Medium der Gegenöffentlichkeit in der DDR Wut und Zweifel: Erinnerungsbilder für die Zukunft „Wir wollten nicht länger auf Pressefreiheit warten“ Die Freiheit geht zum Angriff über auf die Utopie des Kommunismus Von der Kunst des Romans "Der Jazz-Bazillus hatte mich" Ein Fenster zur Welt öffnen. Mail Art in der DDR Werte 1989 - 2025 Kahlschlag auch gegen den Jazz Jürgen Fuchs: "Ich feinde an, was über Leichen geht" Schülerzeitungstexte Noch Mauer(n) im Kopf? Liebe über Grenzen Ostseeflucht Fluchtursachen Die Frau vom Checkpoint Charlie Mutti, erzähl doch mal von der DDR Staatsfeind Nr.1: DAS VOLK!!! Mit dem Bus in die DDR Ost und West. Ein Vergleich Warum wird der 3. Oktober gefeiert? "Ich wünsch mir, dass die Mauer, die noch immer in vielen Köpfen steht, eingerissen wird" Immer noch Mauer(n) im Kopf? Jüdinnen und Juden in der DDR Antisemitismus in Deutschland Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch War die DDR antisemitisch? Antisemitismus in der DDR Teil I Antisemitismus in der DDR Teil II Als ob wir nichts zu lernen hätten von den linken Juden der DDR ... Ostdeutscher Antisemitismus: Wie braun war die DDR? Die Shoah und die DDR Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil I Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil II Israel im Schwarzen Kanal Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, I Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, II Das Israelbild der DDR und dessen Folgen Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte "Jüdisch & Links" von Wolfgang Herzberg Der patriarchalen Erinnerungskultur entrissen: Hertha Gordon-Walcher Jüdisch sein in Frankreich und in der DDR Zeitenwende Ist der Osten ausdiskutiert? Der Mutige wird wieder einsam Das Jahr meines Lebens Basisdemokratie Lehren aus dem Zusammenbruch "Wir wollten uns erhobenen Hauptes verabschieden" Für die gute Sache, gegen die Familie DDR-Wissenschaftler Seuchenbekämpfung Chemnitz: Crystal-Meth-Hauptstadt Europas Keine Ahnung, was als Nächstes passieren wird Allendes letzte Rede Friedliche Revolution Gethsemanekirche und Nikolaikirche Das Wirken der Treuhandanstalt Gewerkschaften im Prozess von Einheit und Transformation Zusammenarbeit von Treuhandanstalt und Brandenburg Privatisierung vom DDR-Schiffbau Die Leuna-Minol-Privatisierung Übernahme? Die Treuhandanstalt und die Gewerkschaften: Im Schlepptau der Bonner Behörden? Treuhand Osteuropa Beratungsgesellschaft "Ur-Treuhand" 1990 Internationale Finanzakteure und das Echo des Sozialismus Soziale Marktwirtschaft ohne Mittelstand? Die Beziehungen zwischen Frankreich und der DDR Suche nach den Spuren der DDR Wirtschaftsbeziehungen zwischen Frankreich und der DDR Der Freundschaftsverein „EFA“ Die Mauer in der französischen Populärkultur DDR als Zankapfel in Forschung und Politik DDR-Geschichte in französischen Ausstellungen nach 2009 Theater- und Literaturtransfer zwischen Frankreich und der DDR Die DDR in französischen Deutschbüchern Kommunalpartnerschaften zwischen Frankreich und der DDR Frankreich als ferne Nähe „Der andere Planet“ und das „Sehnsuchtsland“ Regimebehauptung und Widerstand Mut zum Aussteigen aus Feindbildern Für die Freiheit verlegt - die radix-blätter Der Fußballfan in der DDR Jugend in Zeiten politischen Umbruchs Umweltschutz als Opposition Sozialistisches Menschenbild und Individualität. Wege in die Opposition Politische Fremdbestimmung durch Gruppen Macht-Räume in der DDR Wirtschaftspläne im Politbüro 1989 "Macht-Räume in der DDR" Macht, Raum und Plattenbau in Nordost-Berlin Machträume und Eigen-Sinn der DDR-Gesellschaft Die "Eigenverantwortung" der örtlichen Organe der DDR Strategien und Grenzen der DDR-Erziehungsdiktatur Staatliche Einstufungspraxis bei Punk- und New-Wave-Bands Kommunalpolitische Kontroversen in der DDR (1965-1973) Schwarzwohnen 1968 – Ost und West Der Aufstand des 17. Juni 1953 Interview mit Roland Jahn Der 17. Juni 1953 und Europa Geschichtspolitische Aspekte des 17. Juni 17. Juni Augenzeugenbericht Migration Fortbildungen als Entwicklungshilfe Einfluss von Erinnerungskulturen auf den Umgang mit Geflüchteten Friedland international? Italienische Zuwanderung nach Deutschland Jüdische Displaced Persons Das Notaufnahmelager Marienfelde Migration aus Süd- und Südosteuropa nach Westeuropa Die "Kinder der 'Operation Shamrock'" Rück- und Zuwanderung in die DDR 1949 bis 1989 West-Ost-Übersiedlungen in der evangelischen Kirche Migration aus der Türkei Griechische Migration nach Deutschland Die Herausforderung der Aussiedlerintegration Die Ausreise aus der DDR Das Spezifische deutsch-deutscher Migration Flüchtlinge und Vertriebene im Nachkriegsdeutschland Interview mit Birgit Weyhe zur Graphic Novel "Madgermanes" Die Migration russischsprachiger Juden seit 1989 Chinesische Vertragsarbeiter in Dessau Arbeitsmigranten in der DDR Gewerkschaften und Arbeitsmigration in der Bundesrepublik „Zustrombegrenzung“ im Nachkriegsdeutschland Deutschlandforschertagung 2016 Eröffnungsreden Panels und Poster Session Grenzgebiete Die Wende im Zonenrandgebiet Der andere Mauerfall Das "Grüne Band" Alltagsleben im Grenzgebiet Aktion, Reaktion und Gegenreaktion im „Schlüsseljahr“ 1952 Außensichten auf die deutsche Einheit Wahrnehmung des geeinten Deutschlands in Serbien Norwegische Freundschaft mit dem vereinten Deutschland Deutschland im Spiegel des Wandels der Niederlande Österreichs Reaktionen auf die Mühen zur deutschen Einheit Israelische Reaktionen auf die Wiedervereinigung Deutsche Diplomaten erleben den Herbst 1989 Das wiedervereinigte Deutschland aus Sicht der Slowaken Wahrnehmung der deutschen Einheit in Dänemark Die Perzeption der Wiedervereinigung in Lateinamerika Deutsch-polnische Beziehungen Der Blick junger Schweizer auf Deutschland Bulgarien blickt erwartungsvoll nach Deutschland Vom bescheidenen Wertarbeiter zur arroganten Chefin "Gebt zu, dass die Deutschen etwas Großes geleistet haben." 150 Jahre Sozialdemokratie Wehners Ostpolitik und die Irrtümer von Egon Bahr 150 Jahre Arbeiterturn- und Sportbewegung Die Spaltung der SPD am Ende der deutschen Teilung Willy Brandts Besuch in Ostberlin 1985 Deutschlandforschertagung 2014 Einleitungsvortrag von Christoph Kleßmann Tagungsbericht: "Herrschaft und Widerstand gegen die Mauer" Tagungsbericht: Sektion "Kultur im Schatten der Mauer" Interview mit Heiner Timmermann Interview mit Angela Siebold Interview mit Jérôme Vaillant Interview mit Irmgard Zündorf Interview mit Andreas Malycha Die Mauer in westdeutschen Köpfen Multimedia Gespräche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen „9/11 Santiago – Flucht vor Pinochet" Arnold Julius und Walter Frankenstein: Überlebende der Shoah Wie wurde ich ein politischer Mensch? 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Sibylle Boden-Gerstner: „Ich hatte schon Sehnsucht nach Paris“ Porträt einer Modejournalistin, Kostümbildnerin und Malerin, die einem DDR-Modemagazin ihren Namen gab

Helen Przibilla

/ 13 Minuten zu lesen

Dass Sibylle Boden-Gerstner ihrer Zeit in Paris sehnsüchtig nachhing, erzählte sie 1996 in einem Zeitzeugengespräch der Filmwissenschaftlerin, Dramaturgin und Filmregisseurin Elke Schieber. Ab 1945 versuchte Boden-Gerstner, an ihren verschiedenen Arbeitsstationen und in ihrer kreativen Arbeit etwas französisches Flair zu vermitteln – und so etwas mehr Weltläufigkeit in die mitunter kleinbürgerliche und engstirnige DDR zu bringen.

Sybille Boden-Gerstner bei der Arbeit, Vorbereitung einer Modenschau, HO Entwurfsabteilung, 1950-51 (© BPK-Bildagentur 2041126_133329, Max Ittenbach)

Es ist schwer zu sagen, wie viele Menschen außerhalb von Kultur- und Modekreisen heute wissen, wer Sibylle Boden-Gerstner war. Diejenigen, die sich auf ihre Spuren begeben, werden zuerst darauf stoßen, dass sie die Gründerin und Namensgeberin der legendären, ab 1956 in der DDR erschienenen Modezeitschrift Sibylle war. Einigen ist vielleicht noch bekannt, dass sie ab den 1950er-Jahren bis 1980 als Kostümbildnerin für die Deutsche Film AG (DEFA) in Potsdam-Babelsberg und für den Deutschen Film- und Fernsehfunk (DFF) arbeitete. Und ganz sicher wissen nur die Wenigsten von ihrer Tätigkeit als Französisch-Dolmetscherin. Sibylle Boden-Gerstner hat keine Autobiografie hinterlassen. Wer versucht, sich ein Bild von ihr und ihrem Leben zu machen, muss die kleinen Einblicke, die sie selbst anderen gab, und Spuren, die sie hinterlassen hat, wie ein Puzzle zusammensetzen. Wer also war Sibylle Boden-Gerstner, und welcher Weg führte sie von Breslau über Paris zur Gründung der Sibylle?

Von Breslau nach Berlin

Das Leben von Sibylle Boden-Gerstner beginnt, als sie am 17. August 1920 in Breslau – dem heutigen Wroclaw – zur Welt kommt. Sie wird in eine großbürgerliche deutsch-jüdische Familie hinein geboren. Der Großvater Moritz Boden ursprünglich bettelarm aus Łask im damaligen Russisch-Polen gekommen, gründete 1869 ein Pelzwaren-Versandhaus in Breslau. Anzeigen und Versandkataloge der Firma sind noch heute bei Ebay und Wiki Commons zu finden. Es war damals das größte Versandhaus für Pelze in Deutschland. Anlässlich seines 70. Geburtstags im Jahr 1914 wird der Gründer als „Hoflieferant vieler Höfe“ und „Inhaber der rühmlichst bekannten Pelzwaren-Firma gleichen Namens in Breslau“ gewürdigt. Ihre nichtjüdische Großmutter war vor der Heirat mit ihrem Großvater zum Judentum übergetreten. Sibylle Boden-Gerstner beschreibt das Umfeld ihrer frühen Kinderjahre so: „Wir hatten (…) ein Villenhaus in Breslau, Tiergartenstraße, das war sehr schön.“ Nach dem Tod des Großvaters übernimmt der Vater Kurt Boden die Leitung des Pelz-Versand- und Kaufhauses. Als die Weltwirtschaftskrise Ende der 1920er-Jahre auch dieses Geschäft trifft, muss die Familie, zu der neben den Eltern und Sibylle auch die beiden Schwestern Nora und Lieselotte gehören, aus der Villa ausziehen.

Doch neben dem Verlust des großen Gartens kommen bald ernstere Probleme auf das Mädchen zu. Die beliebte und vor allem kreative Schülerin wird zunehmend mit antisemitischen Zuschreibungen und Konstrukten wie „arisch“ und „nichtarisch“ konfrontiert; die Eltern von Klassenkameradinnen erwirken erste Kontaktverbote. 1936 schließt Sibylle Boden das Realgymnasium in Breslau mit der Prüfung zur Mittleren Reife ab. Nach den menschenverachtenden NS-Rassegesetzen galt Sibylle Boden als Tochter einer nichtjüdischen Mutter und eines jüdischen Vaters als Halbjüdin.

Sybille Boden-Gerstner beim Zeichnen für die HO Entwurfsabteilung, 1950-51 (© BPK-Bildagentur, Max Ittenbach)

Im selben Jahr geht sie nach Berlin und beginnt dort ein Studium in den Fächern Mode, Kostüm und Grafik an der Textil- und Modeschule, einer Vorgängereinrichtung der heutigen Hochschule für Technik und Wirtschaft. Ein neuer Direktor verwehrt ihr 1938 die weitere Ausbildung dort. Sibylle Boden-Gerstner schreibt dazu 1965 in ihrem Lebenslauf: „(…) konnte ich das Studium aber nicht zu Ende führen, da ein neuer Direktor eingesetzt wurde, der alle politisch und rassisch nicht einwandfreien Studenten heraussetzte.“ Ihre Erfahrung in dieser Zeit beschreibt sie in dem kurzen Dokumentarfilm „Enkel der Geschichte“, den ihre Enkelin Laura Laabs mit ihr und über ihr Leben gedreht hat:

Laura Laabs: Aber wann fing es für dich an, dass du bemerkt hast, dass du aufgrund deiner Herkunft diskriminiert, ausgeschlossen, in Bedrängnis gebracht wirst?

Sibylle Boden-Gerstner: Na ja, das war noch auf der Modeschule. Da sollten wir irgendwie eine Fahrt machen mit den Schülern, und dann fragten die: Na werden die merken, dass wir Deutsche sind? Das war im Ausland. Und da sagt die Lehrerin: „Boden ist keine“ – Boden ist mein Geburtsname – „Boden ist keine Deutsche.“ Und da wollte ich sagen, da träume ich heut noch davon. Warum habe ich ihr nicht geantwortet: Was bin ich denn?

Danach beginnt sie ein Studium an der Kunstgewerbeschule in Wien, doch auch dort holen sie die antisemitischen sogenannten Nürnberger Gesetze ein. Sie geht zurück nach Berlin und wird überraschend zum Studium an der Hochschule der bildenden Künste zugelassen. Doch auch dort wird die Lage für sie immer prekärer. Nach der Pogromnacht im November 1938 durfte Kurt Boden seine Firma in Breslau nicht mehr betreten, Valeska Boden, Sibylles nichtjüdische Mutter, versuchte das Geschäft allein weiterzuführen. Im Jahr 1939 wurde Sibylle Bodens Vater Kurt unter einem Vorwand verhaftet und ins Gefängnis nach Bautzen gebracht. Dort besuchte ihn seine Tochter. Nachdem er nach Oels, heute Oleśnica in Polen, überführt wurde, verliert sich seine Spur, und er gilt ab 1944 als verschollen.

1940: Auf nach Paris

Am Silvesterabend 1939/40 hat Sibylle Boden eine Begegnung, die ihr weiteres Leben entscheidend beeinflussen sollte. Auf der tschechischen Seite des Riesengebirges begegnet sie in der Fuchsbergbaude, einem 1948 abgebrannten Berggasthof, ihrem zukünftigen Ehemann, dem Juristen und späteren Wirtschaftsjournalisten Karl-Heinz Gerstner. Ihre Beziehung vertieft sich, während sie beide Anfang 1940 in Berlin sind. Nachdem Gerstner im Sommer 1940 eine Stelle in der Wirtschaftsabteilung der deutschen Botschaft angetreten hat, beschließt er, Sibylle nachzuholen. Es gelingt ihm, sie ohne Papiere und als Sekretärin bei einem Bekannten in Paris unterzubringen. Die folgenden vier Jahre in Paris müssen für beide, besonders aber für Sibylle, eine Mischung aus Schrecken, Staunen, Angst und Alltag gewesen sein. Auf die Frage ihrer Enkelin, wie sie ihr Lebensgefühl in dieser Zeit beschreiben würde, erwidert Sibylle Boden-Gerstner: „Na ja, beides. Einmal war ich natürlich auch beeindruckt von dem Flair von Paris, bin Malerin, wollte das alles festhalten. Aber auf der anderen Seite war natürlich Krieg. Und meine Familie war im Krieg, mein Vater verhaftet.“ Und: „Es war natürlich so. Wenn man die Champs Élysées langging. Es war Paris, aber dann hatte ich wieder Angst, es könnte rauskommen, wer ich eigentlich bin.“

Im 1996 mit der Filmwissenschaftlerin Elke Schieber geführten Zeitzeuginnengespräch erzählt Sibylle Boden-Gerstner sehr eindrücklich von der Gleichzeitigkeit von Schrecken und Angst und dem Aufsaugen von Schönheit und Eleganz in der von den Deutschen besetzten französischen Hauptstadt. Sibylle, die illegal in Frankreich ist, und ihr zukünftiger Ehemann teilen sich seine Lebensmittelkarten. Die beiden haben viele Kontakte und Freund/-innen, die im französischen Widerstand aktiv sind, unter ihnen auch Juden und Jüdinnen, die täglich von Inhaftierung und Deportation bedroht sind. Andererseits kann Sibylle als Modejournalistin arbeiten, studiert Malerei und Illustration an der École des Beaux-Arts und kann in dieser Zeit an Hochschulausstellungen teilnehmen, auf denen sie sogar Preise gewinnt.

1944: Zurück nach Berlin

Ebenso gewagt wie der illegale Aufenthalt im besetzten Paris erscheint die Rückkehr nach Berlin von Karl-Heinz Gerstner im Sommer und von Sibylle Boden im September 1944. Pariser Freund/-innen, die sie bitten, dort zu bleiben, antworten sie, sie wollten das Ende des NS-Regimes und einen neuen Anfang in Berlin erleben. Im Herbst widersetzt sich Gerstner einem Evakuierungsbefehl des Auswärtigen Amtes und taucht unter. Nun sind beide illegal in Berlin und schließen sich im Winter 1944/45 einer Widerstandsgruppe in Berlin-Wilmersdorf an. Dass die beiden die vier Jahre in Paris und die letzten Kriegsmonate unentdeckt und unbeschadet in Berlin überstanden haben, erscheint als glückliches Vorzeichen für die Zukunft: So wird jetzt endlich geheiratet. Nach den Jahren des Nichtdürfens geben sich Sibylle Boden und Karl-Heinz Gerstner am 15. Mai 1945 im Rathaus Schmargendorf das Ja-Wort.

Sybille Boden-Gerstner bei der Arbeit, Vorbereitung einer Modenschau, Abgleich des Entwurfs mit dem fertigen Kleid, HO Entwurfsabteilung, 1950-51, (© BPK-Bildagentur, Max Ittenbach)

Seit Anfang Mai ist Gerstner mit Einverständnis der Alliierten stellvertretender Bürgermeister von Berlin-Wilmersdorf. Doch schon im Juli geschieht, was in all den vergangenen Jahren nicht geschehen ist: Gerstner wird von den Briten festgenommen und an die sowjetischen Besatzungskräfte übergeben. Es gibt Fragen zu Gerstners Zeit an der deutschen Botschaft in Paris. Erst wird er in Falkensee festgehalten und dann ins Lager nach Hohenschönhausen gebracht. In dieser Zeit hält Sibylle Boden-Gerstner unter schwierigen Bedingungen Kontakt zu ihrem Mann und stellt vor allem Kontakt zu den Freund/-innen und Widerstandskämpfer/-innen in Paris her. Diese stellen 23 eidesstattliche Zeug/-innenaussagen zur Rolle Gerstners bei der Unterstützung der Résistance zusammen und können so seine Deportation in die Sowjetunion abwenden und die Entlassung bewirken. Bei all dem spielt Sibylle eine entscheidende Rolle, und so schreibt Gerstner in seiner Autobiografie: „Billy hat sich unter Lebensgefahr für meine Rettung eingesetzt. Ich füge ohne Pathos hinzu: Ich verdanke ihr mein Leben.“

Von Kostümen und Kostümen

Nach diesen aufreibenden Monaten beginnen beide Partner/-innen zu arbeiten: Gerstner zunächst als Referent in der Zentralverwaltung Außenhandel, später als Journalist bei der Berliner Zeitung in der sowjetischen Besatzungszone und Sibylle als Modegestalterin im Westen der Stadt. Als die Redaktion der Berliner Zeitung 1948 von Gerstner verlangt, in den Ostteil der Stadt umzuziehen, geht Sibylle mit und beginnt 1949 bei der Handelsorganisation (HO) Konfektion in der Entwurfsabteilung zu arbeiten.

Über diese Zeit erzählt sie im Zeitzeuginnengespräch mit Elke Schieber: „Wir bekamen Kärtchen, da war eine Probe von dem Stoff drauf. Nach diesen Mustern habe ich die Zeichnungen gemacht, Modelle entworfen. In Berlin gab es Zwischenmeister, die nahmen Modellentwürfe und die Stoffe entgegen, und dann wurde festgelegt, wie viel bestellt wurde. Das haben die Zwischenmeister dann erledigt. (…) Das war damals noch nicht so verstaatlicht. Da ich aus Paris kam, hatte ich natürlich schöne Modelle. Da gab es am Alexanderplatz (ähnlich wie das Kaufhaus) unsere Modelle zu kaufen. Es gab viele Westberliner, die diese Modelle gekauft haben. Das war alles noch nicht so getrennt.

Kostümentwürfe für „Die Geschichte vom kleinen Muck“, 1953 (© Filmmuseum Potsdam/Sammlung, Entwurf von Sibylle Boden-Gerstner)

Nachdem die HO Konfektion umorganisiert wurde, wendet sich Sibylle Boden-Gerstner dem Kostümbild zu. 1952 wird bekannt, dass der Regisseur Wolfgang Staudte an einem neuen Film für die DEFA arbeitet: „Die Geschichte vom kleinen Muck“. Sibylle, die Kostümbild machen möchte und sich – in ihren Worten – „für orientalische Kostüme interessiert“, wendet sich an Staudte und zeigt ihm erste Entwürfe. Diese sind so überzeugend, dass er sie engagiert. Da jedoch der ältere Kostümbildner Walter Schulze-Mittendorff Staudte zu bedenken gibt, Sibylle Boden-Gerstner sei zu jung und unerfahren, erhält dieser statt ihr den Zuschlag. Ihre wunderbaren Kostümentwürfe für den Kleinen-Muck-Film, die sie sogar mit eigenen Stoffmusterentwürfen ergänzt, gelten als zu aufwendig und üppig und zu teuer in den frühen 1950er-Jahren. Ihre ersten Erfahrungen als Kostümbildnerin macht Sibylle ebenfalls im Jahr 1952 für den Film „Frauenschicksale“ von Slatan Dudow. In ihren Entwürfen kann man deutlich

Kostümentwurf von Sibylle Boden-Gerstner für den DEFA-Film „Frauenschicksale“ aus dem Jahr 1952 (© Filmmuseum Potsdam/Sammlung, Entwurf von Sibylle Boden-Gerstner)

ihre Ausbildung als Modezeichnerin erkennen.

Bevor sie sich der wohl bekanntesten Station ihres langen Arbeitslebens zuwendet, entwirft sie noch für einen weiteren DEFA-Film die Kostüme: für „Gefährliche Fracht“ von Gustav von Wangenheim. Mitte der 1950er-Jahre möchten die Verantwortlichen in der Textilindustrie der DDR und beim Modeinstitut eine repräsentative Zeitschrift etablieren, so wie die Constanze in Westdeutschland. Die Zeitschrift würde – so der Plan – im Verlag der Wirtschaft erscheinen und sollte vorrangig die Entwürfe des Modeinstituts präsentieren. Diese Konstellation barg von Beginn an Konfliktpotenzial. Elli Schmidt, die Leiterin des Instituts für Bekleidungskultur, wie es anfangs hieß, war zwar eine verdiente Kommunistin, aber nicht vom Fach. Sie war lediglich in ihren jungen Jahren Schneiderin gewesen, aber hat selbst keine Mode entworfen. Schmidt wollte eine sozialistische Mode – was im deutlichen Gegensatz zur designierten Verantwortlichen für die modische und künstlerische Gestaltung und Namensgeberin Sibylle Boden-Gerstner stand, deren Stil „ins Pariserische“ ging.

Werbeplakat für die Frauenzeitschrift Sibylle von 1956 (© Bundesarchiv, B 285 Plak-016-011)

Die 16 Ausgaben der Sibylle von August 1956 bis Februar 1959, an denen Boden-Gerstner als Verantwortliche für die modische und künstlerische Gestaltung beziehungsweise als stellvertretende Chefredakteurin beteiligt war, kommen dann tatsächlich sehr weltoffen und gestalterisch großzügig mit Berichten von Schauen in Mailand und Paris daher.

Sibylle Boden-Gerstner erscheint als Person in der Oktoberausgabe 1957, anlässlich des ersten Geburtstags der Zeitschrift, umrahmt von ihren Redaktionskolleg/-innen. Neben ihrem Foto und ihrer Tätigkeit als künstlerischer Leiterin steht ihr Motto: „Alles zurück, die Blume am Hut ist formalistisch!“ Während ihrer Tätigkeit bei der Sibylle erscheinen zwei signierte Artikel von ihr: im April 1958 „Charleston-Mode heute?“ und im Oktober 1958 „Palazzo Pitti contra Champs Elysée. Die Florentinischen Schauen, die Pariser Schauen“.

Wann Boden-Gerstners Zeit bei der Sibylle genau vorbei war, lässt sich nicht exakt feststellen. Die Februarausgabe 1959 ist die letzte, in der ihr Name im Impressum genannt wird. Im Personalfragebogen des Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes (FDGB) von 1965 gibt sie an, bis 1958 als Künstlerische Leiterin und Stellvertretende Chefredakteurin bei der Sibylle gearbeitet zu haben. Anfang der 1960er-Jahre war das Kapitel Sibylle für Boden-Gerstner abgeschlossen. Ab 1963 beginnt sie, bis 1980 wieder regelmäßig als freie Kostümbildnerin für die DEFA und den DFF zu arbeiten. Auffällig ist, dass es sich bei den Filmen oder Mehrteilern fürs Fernsehen fast immer um Literaturverfilmungen oder historische Stoffe handelt. Sibylle Boden-Gerstner geht auf dieses Thema auch in ihrem Gespräch mit Elke Schieber ein: „Dann wollte ich wirklich Filme haben, wo Ausstattung ist.“ Am häufigsten arbeitet sie mit Hans-Joachim Kasprzik. Zwischen 1963 und 1977 entstehen so vier Mehrteiler für den DFF: „Wolf unter Wölfen“ (1963), „Kleiner Mann – was nun?“ (1967), „Die Brüder Lautensack“ (1973) und „Abschied vom Frieden“ (1977). Am Ende der Arbeit als Kostümbildnerin steht 1980 wieder ein DEFA-Film: „Die Verlobte“ von Günther Rücker und Günter Reisch.

Das Buch „Flucht in die Wolken“

1969, inmitten der Jahre, in denen Sibylle Boden-Gerstner als freie Kostümbildnerin und Dolmetscherin arbeitet, erkrankt die 1952 geborene Tochter Sonja psychisch. Es folgen eineinhalb Jahre von wiederholten Klinikaufenthalten, abgelöst von hoffnungsvolleren Phasen, in denen sich Sonja ihren beruflichen Zukunftsplänen widmet. Die Familie, Karl-Heinz Gerstner, die ältere Schwester Daniela, besonders aber Sibylle, stehen unter Schock, als die Hoffnungslosigkeit in Sonja siegt und sie sich 1971 das Leben nimmt.

Sibylle, die ihre Tochter nicht retten konnte, beschließt, mit einem Bericht über Sonjas Odyssee durch das veraltete System der Psychiatrie in der DDR ein Zeichen zu setzten und wenn nicht ihre Tochter, dann doch andere zu retten. Sie sammelt die Tagebuchaufzeichnungen und Briefe von Sonja aus den Jahren vor und während der Erkrankung. Sie studiert die Schriften Freuds und neuere Literatur zu Psychiatrie, Psychologie und Psychoanalyse, soweit man auf diese in der DDR überhaupt Zugriff hatte, oder lässt sie sich von Freund/-innen und Verwandten im Ausland schicken.

Nach Jahren ist ein Manuskript entstanden, das kein Verlag in der DDR annimmt, weil die Kritik am veralteten System zu deutlich ist und die Ärzt/-innenschaft mehrheitlich die Nase über die Ansichten der medizinischen Laiin rümpft. Es findet sich schließlich ein Verlag im Westen, doch das Buch soll zuerst oder zumindest gleichzeitig in dem Land erscheinen, in dem und für das es geschrieben wurde. Nach vielen Verhandlungen mit Sachkundigen und politischen Entscheidungsträger/-innen, einer Ablehnung durch den Union-Verlag , nach Bitten um eine faire Beurteilung, kann das Buch „Flucht in die Wolken“ endlich unter Sibylles Pseudonym Sibylle Muthesius 1981 im Verlag Der Morgen in der DDR erscheinen, allerdings nur um den Preis massiver Umformuliererungen. Es folgen eine westdeutsche Ausgabe und Übersetzungen ins Französische, Russische, Spanische, Serbokroatische und Ungarische. Das Buch wurde in der DDR ein immenser Erfolg und entwickelte sich zum Kultbuch.

Die Frage nach dem Jüdischsein

Was bleibt, ist die Frage nach dem Jüdischsein. Sibylle Boden-Gerstner hat sich, wie in fast allen Fragen, die ihre Familie betreffen, nur sehr spärlich geäußert und soll bar jeder Spekulation deshalb selbst das letzte Wort haben. In dem Dokumentarfilm über ihre Großmutter sagt Laura Laabs: „Und jetzt erzählst Du mir diese Geschichten und das finde ich wunderbar. Aber es ist so wahnsinnig schwer, da ranzukommen und deine Offenheit dafür zu bekommen, dass du das erzählst. Und ich hab‘ das Gefühl, dass da bei dir ein ganz großes Misstrauen ist. Sogar gegen mich als deine Enkelin. Und dass du immer Angst hast, dass dir das schaden könnte oder dass jemand dir schaden will. Und ich… [Sibylle Boden-Gerstner winkt unwirsch ab] Nee Mutsch, und ich frag mich ein bisschen, ob das damit zu tun hat, was du gerade beschreibst. Ob das aus dieser Zeit kommt.“

Sibylle Boden-Gerstner überlegt: „Müsste ich zu lange davon erzählen. Ich will das nicht.“

Laabs: „Wir reden von der Nazizeit jetzt. Wir reden von deiner Erfahrung bei jüdischen Familien.“

Boden-Gerstner: „Ja, das kann ich.“

Laabs: „Darüber rede ich, hör mir doch mal richtig zu. Wir reden nur davon. Dein Trauma aus der Nazizeit. Du möchtest solche Sachen nicht mehr erzählen, fertig. Und mehr reden wir im ganzen Film nicht davon, das ist alles. Und weißt du was ich meine? Damit muss es dir nicht schlecht gehen, weil das versteht jeder, wenn du sagst, das ist allgemein, die Erfahrung.“ Sibylle Boden-Gerstner: „Für meine Generation ist diese Nazizeit nicht vorbei.“

Sibylle Boden-Gerstner verstarb am 25. Dezember 2016.

Zitierweise: Helen Przibilaa, "Sibylle Boden-Gerstner: „Ich hatte schon Sehnsucht nach Paris“ - Porträt einer Modejournalistin, Kostümbildnerin und Malerin, die einem DDR-Modemagazin ihren Namen gab“, in: Deutschland Archiv, 2.3.2026, Link: www.bpb.de/575885

Fussnoten

Fußnoten

  1. So erzählt es Sibylle Boden-Gerstner in einem Interview mit Wolfgang Herzberg, in Berlin am 29.5.2012, unveröffentlichtes Zeitzeugengespräch für das Leo Baeck Institut, Transkript, S. 1.

  2. Siehe Anzeige, https://www.ebay.de/itm/161752812340, letzter Zugriff am 10.12.2024.

  3. Siehe https://commons.wikimedia.org/w/index.php?search=m.+boden+breslau&title=Special:MediaSearch&go=Go&type=image, letzter Zugriff am 10.12.2024.

  4. A, M. Boden, kgl. Preußischer Kommissionsrat, Breslau, Pelzwaren-Firma, in: Kürschner-Zeitung, 1914, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:M._Boden,_kgl._preu%C3%9Fischer_Kommissionsrat,_Breslau,_Pelzwaren-Firma,_1914.jpg, letzter Zugriff am 10.12.2024.

  5. Interview mit Wolfgang Herzberg, S. 1.

  6. Zeitzeuginnengespräch mit Elke Schieber, Kleinmachnow 1.5.1996, in: Filmmuseum Potsdam/Sammlung, ohne Signatur, S. 1-2.

  7. Freier Deutscher Gewerkschaftsbund (FDGB), Personalfragebogen, Kleinmachnow, 4.1.1965, in: Bundesarchiv (BArch), DY 34-29308 – Boden.

  8. Lebenslauf, Kleinmachnow 11.1.1965, BArch, DY 34-29308 – Boden.

  9. Laura Laabs, Enkel der Geschichte, BRD 2011, in: Bettina Schoeller-Bouju/Claudia Lenssen (Hrsg.), Wie haben sie das gemacht? Filme von Frauen aus fünf Jahrzehnten, I, Sielen und Dokumentieren, DVD, 2014.

  10. Zeitzeuginnengespräch mit Elke Schieber, S. 3 und Lebenslauf, Kleinmachnow 11.1.1965, BArch, DY 34-29308 – Boden.

  11. Karl-Heinz Gerstner, Sachlich, kritisch, optimistisch. Eine sonntägliche Lebensbetrachtung, Berlin 2002, S. 119.

  12. Zeitzeuginnengespräch mit Elke Schieber, S. 2 und S. 6.

  13. Gerstner, Sachlich, kritisch, optimistisch, S. 118.

  14. Ebd., 119.

  15. Zeitzeuginnengespräch mit Elke Schieber, S. 3-4.

  16. Laabs, Enkel der Geschichte.

  17. Zeitzeuginnengespräch mit Elke Schieber, S. 6-10.

  18. Gerstner, Sachlich, kritisch, optimistisch, S. 178-181.

  19. Ebd., S. 192.

  20. Zeitzeuginnengespräch mit Elke Schieber, S. 11-13.

  21. S. Gerstner, Sachlich, kritisch, optimistisch, S. 214.

  22. Zeitzeuginnengespräch mit Elke Schieber, S. 13.

  23. Ebd., S. 13-14.

  24. Ebd., S. 17-18.

  25. Ebd., S. 19-21. Und: Impressum, Sibylle 1 (1956) 1, S. 3.

  26. 1 Jahr ist um!, Sibylle 2 (1957) 5, S. 3.

  27. Charleston-Mode heute?, Sibylle 3 (1958) 2, S. 28-29 und Palazzo Pitti contra Champs Elysée. Die Florentinischen Schauen, die Pariser Schauen, Sibylle 3 (1958) 5, S. 14-15.

  28. FDGB Personalfragebogen.

  29. Zeitzeuginnengespräch mit Elke Schieber, S. 42.

  30. Elke Schieber, Tangenten. Holocaust und jüdisches Leben im Spiegel autovisueller Medien der SBZ und der DDR 1946 bis 1990 – Eine Dokumentation, Berlin 2016, S. 573.

  31. Hinweis von Daniela Dahn, der Tochter von Sibylle Boden-Gerstner, vom 12.12.2025.

  32. Sibylle Muthesius, Flucht in die Wolken, Berlin 1981 und Zeitzeuginnengespräch mit Elke Schieber, S. 29-41.

  33. Laabs, Enkel der Geschichte.

Weitere Inhalte

studierte Judaistik und Neuere Geschichte an der FU Berlin und der New York University. Sie arbeitete in verschiedenen Forschungsprojekten am Zentrum für Literatur- und Kulturforschung in Berlin sowie in Editionsprojekten zu den Werken von Martin Buber und Hans Jonas. Derzeit ist sie als selbstständige Historikerin u.a. für zwei Berliner Bezirksmuseen tätig. Seit 2018 ist sie Mitglied im netzwerk mode textil, einer Interessenvertretung der kulturwissenschaftlichen Textil-, Kleider- und Modeforschung und organisiert dort seit November 2020 eine monatlich stattfindende Online-Vortragsreihe. Sie forscht zur Geschichte der Modezeichenschule Feige-Strassburger in Berlin (1926-1939) und ihrer Gründerin und Leiterin Katharina Feige-Strassburger.