Beleuchteter Reichstag

24.4.2020 | Von:
Manon de Heus & Marijke van der Ploeg

Werdegänge

Drei lehrreiche DDR-Biografien: Ein Ex-Neonazi, ein Dopingopfer und ein Stasimann

In vielen Analysen zum Stand der Deutschen Einheit wird diagnostiziert: Nach wie vor wissen wir viel zu wenig übereinander und über den Alltag hinter der Mauer, als sie noch stand. Denn für Lebenswege im Osten hat man sich im Westen kaum interessiert. Zwei niederländische Journalistinnen haben aus diesem Defizit eine Tugend gemacht und portraitieren Menschen, die in der DDR aufgewachsen, aber nicht unbedingt dort geblieben sind. Deutsch-deutsche Geschichte geschrieben haben alle Portraitierten - und jede(r) für sich engagiert sich seit dem Mauerfall auf besondere Weise.

Mauerrest in der Bernauer Straße in Berlin-Mitte 2020.Mauerrest in der Bernauer Straße in Berlin-Mitte 2020.

Zum Auftakt drei Portraits:

Weitere "Werdegänge" werden folgen.
Alle Portraits sind dem Band entnommen: "Das Pfand meiner Mutter - Geschichten über das Leben in der DDR" von Manon de Heus und Marijke van der Ploeg, erschienen im Aspekt-Verlag, Soesterberg (Niederlande), 2019Alle Portraits sind dem Band entnommen: "Das Pfand meiner Mutter - Geschichten über das Leben in der DDR", protokolliert von Manon de Heus und Marijke van der Ploeg, erschienen im Aspekt-Verlag, Soesterberg (Niederlande), 2019



Deutschland Archiv

Illustration, die Kathrin und Ereignisse rund um den Mauerfall 1989 zeigt.
Messenger-Projekt

Der Mauerfall und ich

Es ist Leipzig im Spätsommer des Jahres 1989. Die Studentin Kathrin und ihre Freundinnen und Freunde erleben eine Zeit des Umbruchs in der DDR. Im November fällt die Mauer und damit die Grenze, die Deutschland und die Deutschen viele Jahrzehnte trennte. Über ihre Erlebnisse hat Kathrin von August bis November 2019 im bpb-Messengerprojekt "Der Mauerfall und ich" berichtet.

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Ausgebombt! Eine Zeitreise ins kriegszerstörte Berlin

31 Bildmontagen des Berliner Fotografen Alexander Kupsch, aus historischen Fotos vom zerstörten Berlin und Aufnahmen aus dem Jahr 2015, rücken die zerstörerische Kraft des Krieges erneut ins Bewusstsein, indem sie die Ruinen aus dem Mai 1945 ins Berlin von heute übertragen.

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NEU: Videoreportagen

Vom Einläuten der Friedlichen Revolution

Rund um den 7. Oktober 1989 herrschte Ausnahmezustand in mehreren Städten der DDR. Polizei, Betriebskampfgruppen und Stasi gingen gewaltsam gegen Demonstranten vor, die friedlich für Reformen, Demokratie und Reisefreiheit eintraten - und sich mit Kerzen, Worten und Zivilcourage gegen die Staatsmacht durchsetzten. Ein filmischer Überblick.

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Themenseite

30 Jahre Mauerfall

Die Berliner Mauer war über 28 Jahre das Symbol der deutschen Teilung und des Kalten Krieges. Am 9. November 1989 reagierte die DDR-Regierung mit Reiseerleichterungen auf den Ausreisestrom und monatelange Massenproteste – die Mauer war geöffnet. Wir präsentieren ausgewählte Angebote zur Geschichte der Mauer und des Mauerfalls.

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Deutschlandarchiv bei Twitter

Ausstellung + Film

Die Mauer. Sie steht wieder!

Was wäre, wenn die Mauer Berlin erneut halbieren würde? 30 Jahre nach dem Mauerfall erinnert das Deutschland Archiv der bpb mit 30 Bildmontagen und einem Film von Alexander Kupsch an das Bauwerk, das die Stadt über 28 Jahre lang teilte.

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Chronik der Mauer

Es erwartet Sie eine Fülle von multimedial aufbereiteten Informationen über Mauerbau und Mauerfall - und über die Opfer der Grenze.

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Dossier

Stasi

Alles wissen, alles kontrollieren, Menschen manipulieren. Aus der Arbeitsweise der DDR-Geheimpolizei "Stasi" ist auch viel zu lernen über die Mechanismen von Diktaturen der Gegenwart. In der DDR überwanden couragierte Bürgerinnen und Bürger allerdings 1989 ihre Angst vor der "Staatssicherheit". Vor 30 Jahren wurde sie gänzlich entmachtet.

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Online-Angebot der bpb und der Robert-Havemann-Gesellschaft

jugendopposition.de

Wie haben junge Menschen in der DDR mit Mut und Musik gegen Stasi und SED-Diktatur gekämpft? Zeitzeugen berichten. Mit zahlreichen Texten, Videos, Audios, Fotos und Dokumenten.

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Online-Archiv

www.wir-waren-so-frei.de

Fast 7.000 private Filme und Fotos aus der Umbruchzeit 1989/90 sowie über 100 begleitende Erinnerungstexte. Dazu ost- und westdeutsche Medienberichte. Die persönlichen Erfahrungen der Fotografen und Filmemacher bieten zusammen mit der öffentlichen Berichterstattung vielfältige Blicke auf die historischen Ereignisse und deren Auswirkungen auf den Alltag in Ost und West.

Mehr lesen auf wir-waren-so-frei.de

Wird die DDR-Diktatur verharmlost? Und warum begann die intensive Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit erst so spät? Die Deutung von Geschichte ist oft umstritten - und nicht selten ein Politikum.

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13. August 1961: In den frühen Morgenstunden beginnt der Bau der Mauer, die Deutsche Teilung wird zementiert. Am Abend des 9. November 1989 kommt es zum Mauerfall. Bald 30 Jahre danach ist Deutschland in vielem noch immer ein Land mit zwei Gesellschaften.

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Zu dem Thema "Children of Transition, Children of War, the Generation of Transformation from a European Perspective" diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Deutschlandforschertagung 2016 vom 3. bis 5. November 2016 in der Universität Wien. Die Tagungsdokumentation gibt Einblick in die Themen und Ergebnisse.

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Messenger-Projekt

Der Mauerfall und ich

Es ist Leipzig im Spätsommer des Jahres 1989. Die Studentin Kathrin und ihre Freundinnen und Freunde erleben eine Zeit des Umbruchs in der DDR. Im November fällt die Mauer und damit die Grenze, die Deutschland und die Deutschen viele Jahrzehnte trennte. Über ihre Erlebnisse hat Kathrin von August bis November 2019 im bpb-Messengerprojekt "Der Mauerfall und ich" berichtet.

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Gedenkstätten, Museen, Dokumentationszentren, Mahnmale, Online-Angebote - zahlreiche Einrichtungen und Initiativen erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus, bieten Bildungsangebote zur Geschichte des Nationalsozialismus und engagieren sich für Überlebende und Jugendbegegnungen. Wo Sie welche Erinnerungsorte mit welchem pädagogischen Angebot finden, erfahren Sie in der Datenbank.

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Der Tag in der Geschichte

  • 8. August 1949
    Das Gesetz zur Milderung sozialer Notstände regelt als Vorstufe zum Lastenausgleich die Soforthilfe für Vertriebene und Flüchtlinge, Kriegssach- und Währungsgeschädigte sowie für politisch Verfolgte. Sie wird durch eine Vermögensabgabe der Nichtgeschädigten... Weiter
  • 8. August 1963
    Die DDR unterzeichnet in Moskau das Atomteststoppabkommen, das alle Kernwaffenversuche verbietet, unterirdische ausgenommen. (19. 8. 1963) Weiter
  • 8. August 1989
    Die Ständige Vertretung der BRD in Ost-Berlin stellt vorübergehend den Publikumsverkehr ein. In ihr hatten 130 DDR-Bürger, die ihre Ausreise durchsetzen wollen, Zuflucht gefunden. Kanzleramtsminister Rudolf Seiters appelliert am 9. 8. 1989 vor der... Weiter
  • 8./ 9. August 1990
    Getrennte Sondersitzungen der Volkskammer und des Bundestags. Die Volkskammer lehnt den von der DSU bereits am 17. 6. eingebrachten Antrag ab, den Beitritt der DDR zum Geltungsbereich des Grundgesetzes nach Art. 23 sofort zu erklären (17. 6. 1990), aber auch... Weiter
  • 8. August 1994
    Als erstes Land der Welt errichtet die BRD ein »Repräsentanzbüro« ohne diplomatischen Status bei der palästinensischen Autonomieregierung in Jericho. Am 4. 5. 1994 hatten Israels Ministerpräsident Jitzhak Rabin und der Vorsitzende der am 1. 6. 1964... Weiter