Beleuchteter Reichstag

11.7.2011 | Von:
Kai Reinhart

"Unerkannt durch Freundesland"

DDR-Alpinismus und Transitreisen jenseits staatlicher Strukturen

Das Verhältnis der Bergsteiger und Transitler zur DDR


Das ironische Lied "Sonderflug" der Szene-Band "Tommi Bums", das eine Traumreise in den Himalaja schildert, liest sich fast wie eine Zusammenfassung der geschilderten Probleme des Bergsteigens in der DDR:

"In 15 Minuten geht der Sonderflug / 15 Mann steh'n erwartungsvoll am Bug / und am Rande der Landebahn irgendwo / steht der Präsident des DWBO / und ein ganz hoher Sportgenosse / winkt lässig mit der Flosse / er sagt in Gedanken sind wir dabei / alles Gute Freunde und good bye [...]

damit auch sicher kein Unfall geschieht / sind die Seile nur von Edelried / von Salewa sind die leichten Eisen / viel beliebt in Kletterkreisen / von Stubai sind die super Haken / die noch nie in einem Felsen staken / das Material ist gut und es ist neu / alles Gute Freunde und good bye [...]

und dann wird endlich unsere Flagge gehisst / auf dem Gipfel der über 8000 Meter ist / und an dieser exponierten Stätte / hinterlegen wir eine Gipfelkassette / und darin die Nachricht für den, der sie dann find / dass wir für den Sozialismus sind / und zu Ehren der Republik war'n wir dabei / alles Gute Freunde und Sport frei"[55]

Ideologisch-politische Probleme, Probleme mit der Reisefreiheit und der Ausrüstung stellten für die Alpinisten enorme Hindernisse dar. Nach acht Strophen endet das Lied dementsprechend in einem bitteren Ton: "es war alles nur eine Utopie / erreichen werden wir's im Leben nie, / es wäre viel zu schön, um wahr zu sein / alles Gute Freunde, schlaft wieder ein!!"

Doch wie schon das Lied selbst beweist, blieben die meisten Bergsteiger bei wachem Verstand. Viele Alpinisten der "alten Garde" hatten sich im Laufe der Zeit allerdings eine pragmatische Haltung gegenüber dem sozialistischen Staat angeeignet. So auch Christoph Mäder. Die ideologischen Passagen in dem "Lehrbuch Bergsteigen"[56], an dem er mitgearbeitet hatte, habe er als unvermeidliches Übel in Kauf genommen. Gegen den Eintritt in die SED habe er sich ein oder zwei Jahre lang gewehrt, aber dann sei dieser Schritt in seiner leitenden Position bei den Halberstädter Fleisch- und Wurstwarenwerken unausweichlich geworden. Georg Renner stellte im Interview dennoch klar: "Wir haben die DDR gehasst", da sie ihnen den Weg zu Traumzielen, wie den Alpen oder dem Himalaja, versperrt habe. Auch Anerkennung von offizieller Seite blieb ihren teilweise spektakulären Expeditionen verwehrt – aber sie mussten immerhin nicht verheimlicht werden. Renner hielt öffentliche Diavorträge über seine Reisen, wurde häufiger in der Presse erwähnt und konnte mehrere Berg- und Reisebücher publizieren.

Die Transitler der 1970er- und 80er-Jahre waren beruflich und familiär noch ungebundener und scheuten sich nicht, den Staat zu provozieren. Für Reinhard Tauchnitz bestand gerade darin ein Reiz: "Hintergrund war damals, die offiziellen Staatsorgane mal ein bisschen zu ärgern." Der Westdeutsche Uli Ulziffer habe nach eigenen Worten "natürlich den Eindruck gehabt, ja, das ist Untergrund, das ist konspirativ". Tauchnitz stellte allerdings relativierend fest, ein richtiger "illegaler Verein" seien sie nicht gewesen. Dies änderte sich spätestens dann, wenn UdFler ihre Erfahrungen im Grenzverkehr nutzen, um Bibeln in die Sowjetunion zu schmuggeln oder via UdSSR in den Westen zu flüchten. Tauchnitz hatte sich Ende der 1980er-Jahre bereits innerlich aus der DDR verabschiedet. Gemeinsam mit Karsten König fasste er den Entschluss zu einer spektakulären Flucht: "Wenn wir das schon machen, dann mit einem Paukenschlag. Wir zeigen denen hier richtig, was sie für Leute verlieren. Wir besteigen einen Achttausender, das steht noch in allen Zeitungen, und die ärgern sich quasi danach."[57] Der Coup gelang – wenn auch erst nach dem Fall der Mauer, im Jahre 1990 – und erfuhr in den Medien große Aufmerksamkeit.[58]

Ruth Leiserowitz beschrieb das Transitreisen als "Grenzüberschreitung in doppelter Hinsicht. Das war nicht nur Neuland im territorialen Sinne – man verließ auf diesen Fahrten in jeglicher Hinsicht vorgedachte und vorgeschriebene Wege."[59] Die Bergsteiger kamen auf ihren Reisen mit fremden Kulturen in Berührung, was ihre eigene Lebensweise relativierte. Die Möglichkeit einer anderen Wahrheit und eines anderen Lebens wurde in solchen Begegnungen erkennbar. "In der Provinz Guangxi hörte ich auf, DDR-Bürger zu sein. Die Nabelschnur, die bis nach Südchina reichte, wurde im Li-Fluss durchschnitten."[60] Angesichts der pro-sowjetischen Propaganda in der DDR war die Begegnung mit der Sowjetunion abseits der üblichen Touristenpfade, wo sich neben viele schönen Erlebnissen auch Armut und Elend, ethnische und nationale Konflikte, (politische) Verbrechen und Korruption zeigten, eine Erfahrung, die nicht ohne Folgen für das Weltbild blieb. "Die DDRler, die guckten natürlich auch ein bisschen herab auf die SU, weil die natürlich sahen, was ja sonst keiner wusste in der DDR: dass das ziemlich primitiv war [...], was sie aber zu Hause gar nicht so erzählen konnten, weil da waren es ja die Helden, die Befreier, die Raketen auf den Mond schossen", so der Eindruck von Uli Ulziffer. Offen konnten solche Eindrücke in der DDR tatsächlich nicht ausgesprochen werden. So ermittelte das MfS beispielsweise gegen das privat organisierte "Rußdorfer Fotospektakel", auf dem UdFler Dias von ihren Reisen zeigten.[61] Dennoch blieben die einzelnen Bergsteiger mit ihren Erfahrungen nicht allein. Auf ihren gemeinsamen Reisen und besonders durch die verschiedenen Treffpunkte der Szene, wie dem "Misthaus" von Gustav Ginzel im böhmischen Isergebirge,[62] entwickelte sich vielmehr ein eigener Diskurs, in dem der schleichende Verfall der sowjetischen-sozialistischen Herrschaft schon früh zum Allgemeingut wurde.

In bergsteigerischer Tradition und inspiriert durch ihre Reiseerfahrungen entwickelten und pflegten die Bergsteiger und Transitler in ihrer Szene eine eigene romantische bzw. bergsteigerische Lebensform.[63] Dies musste in einer zweckrationalen, totalitären Diktatur, die ihre Bürger nicht zuletzt durch den Sport zu "sozialistischen Persönlichkeiten" erziehen wollte, tiefgreifende Konsequenzen haben. Die Bergsteiger wollten sich keine sozialistische Identität aufzwingen lassen und setzten ihr ein anderes Leben und Sein entgegen: "Auf einem hohen Gipfel zu stehen, dem Himmel so nah, alles selber entscheiden, in eine Gefahr hineinzugehen oder umzukehren, keine Gängelung zu haben, ist eine Welt, mit der konnte ich mich identifizieren."[64]

Die bergsteigerische Lebensform konnte völlig apolitisch sein und hatte in der DDR trotzdem eine politische Seite. Für Jörn Beilke praktizierten die Kletterer eine Art der Verweigerung, die letztlich doch auf politische Veränderungen zielte: "Das war vielleicht kein aktiver Widerstand, [...] mit Flugblättern oder sonst was, aber es war einfach ein gelebter Widerstand."[65] Die UdFler "haben die Freiheit nicht gefordert", so Michael Beleites, "sondern praktiziert".[66] Die Wirkung einer solchen scheinbar unpolitischen Haltung sei nicht zu unterschätzen, so der Philosoph Wilhelm Schmid: "In der Haltung hat die Freiheit des Individuums ihren Rückhalt. Sie ist nicht nur individuell relevant, sondern ebenso sehr politisch, da die Haltung der Individuen früher oder später politisch in Rechnung gestellt werden muss – [Michel] Foucault nannte als Beispiel dafür Polen, jedoch auch das Ende der DDR kann dafür als ein Beispiel gelten."[67]

Eine politisch konkret spürbare Auswirkung des Bergsteigens liegt in der Ausreise oder Flucht aus der DDR. Vor dem Bau der Mauer verließen zahlreiche Bergsteiger, wie Herbert Wünsche, Harry Rost oder Dietrich Hasse, die DDR. Nachdem sich die Lage in den 1960er- und 70er-Jahren etwas stabilisiert hatte, gab es in den 1980ern wieder eine regelrechte Flucht- und Ausreisewelle. "Gerade in der Kletterszene waren verdammt viele, die dann auch ausreisen wollten, und wo sich dann so die Cliquen bildeten. Das ist dann auch wie so ein Infekt gewesen [...] und man denkt das erste Mal überhaupt drüber nach, und das geht, und so hat sich das dann auch ausgebreitet. Also das war schon so eine Zelle, die das populär gemacht hat."[68]

Von der Sehnsucht nach Freiheit und Ferne erfüllt, wurde den Bergsteigern das eingemauerte Land zu eng. Erfahren im Umgang mit Grenzen und Bürokratie, fiel es ihnen leichter als anderen DDR-Bürgern, die Mauern des Sozialismus zu überwinden. Alpinisten und Transitler lassen sich damit als eine Avantgarde der massenhaften Ausreise über Ungarn und andere osteuropäische Länder begreifen, die 1989 das Ende der DDR einleitete.


Fußnoten

55.
http://www.tommibums.de/index.php?
option=com_content&view=article&
id=33:sonderflug&catid=34:songs&Itemid=55 [2.3.2010].
56.
Wolfgang Kind u.a., Bergsteigen. Ein Lehrbuch für Übungsleiter und Aktive, Berlin (O.) 1975.
57.
Reinhard Tauchnitz, Gespräch m. d. Vf., 8.4.2005.
58.
Heinz Voigt, Das "Nie wieder" war vergessen, als der Achttausender lockte, in: Thüringische Landeszeitung, 14.7.1990; Mit selbstgebastelter Ausrüstung – zurück per Anhalter. 2 stürmen Achttausender im Himalaya, in: Bild (Leipzig), 29.6.1990, S. 5; Karsten König, Shisha Pangma. Gipfel über der Grasebene, in: Wandern und Bergsteigen, 2/1991, S. 24f.
59.
Ruth Leiserowitz, Unerkannt durch Freundesland. Subversiv reisen mit Transitvisa, in: Michael Rauhut/Thomas Kochan (Hg.), Bye bye Lübben City. Bluesfreaks, Tramps und Hippies in der DDR, Berlin 2004, S. 134.
60.
Micheal Möller, Bis ans Ende der Welt. Über die Mauer und zurück, in: Jörg Kuhbandner/Jan Oelker (Hg.), Transit. Illegal durch die Weiten der Sowjetunion, Radebeul 2010, S. 558.
61.
Christian Halbrock, Unterwegs im Land des "Bruderorgans". Transitabweichler und Reisegruppenflüchtige im Spiegel der MfS-Akten, in: Cornelia Klauß/Frank Böttcher (Hg.), Unerkannt durch Freundesland. Illegal Reisen durch das Sowjetreich, Berlin 2010, S. 360–389.
62.
Impuls 68, 23 (1989) 3, S. 27–29.
63.
Dietrich Hasse, Bergsteigen als Spiel und die "Freiheit in den Bergen", in: Ders./Heinz Lothar Stutte (Hg.), Felsenheimat Elbsandsteingebirge. Sächsisch-Böhmische Schweiz, Wolfratshausen/Obb. 1979, S. 349; Bernd Arnold, Zwischen Schneckenhaus und Dom, Köngen 1999, S. 14.
64.
Herbert Wünsche, geb. 1929, aufgewachsen in Sachsen, Spitzenbergsteiger der Nachkriegszeit, 1953 Übersiedelung nach Bayern, zahlreiche Expeditionen, Modellbaumeister, leitender Angestellter bei BMW (Gespräch m. d. Vf., 13.4.2005).
65.
Jörn Beilke, geb. 1968, aufgewachsen in Sachsen, ab Mitte der 1980er Jahre Leistungsspitze, promovierter Maschinenbauer, selbst. Ingenieur (Gespräch m. d. Vf., 25.10.2004).
66.
Michael Beleites, Litauische Wolken. Reisen ins sowjetische Baltikum 1985–1989, in: Cornelia Klauß/Frank Böttcher (Hg.). Unerkannt durch Freundesland. Illegal Reisen durch das Sowjetreich, Berlin 2010, S. 36.
67.
Wilhelm Schmid, Auf der Suche nach einer neuen Lebenskunst. Die Frage nach dem Grund und die Neubegründung der Ethik bei Foucault, Frankfurt a. M. 2000, S. 231.
68.
Frank Schelzel, Gespräch m. d. Vf., 22.11.2004.

Die Mauer. 1961 bis 2021

Bildmontagen und eine VR-Animation

Anlässlich des 60. Jahrestags des Mauerbaus erinnert das Deutschland Archiv der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb mit 46 Bildmontagen und einer Virtual-Reality-Animation an das Bauwerk, das die Stadt über 28 Jahre lang teilte.

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NEU: "(Ost)Deutschlands Weg 1989-2021". 80 Studien zur Lage des Landes

Ein Mosaik der (ost)deutschen Transformationsgeschichte von 1989/90 bis in die Gegenwart. Mit Texten von Ilko-Sascha Kowalczuk, Krisztina Slachta, Jens Reich, Marianne Birthler, Hans Modrow, Steffen Mau, Antonie Rietzschel, Andreas Zick, Esther Dischereit, Bernd Wagner, Naika Foroutan, Raj Kollmorgen und 70 weiteren AutorInnen. Der Doppelband mit 1.350 Seiten und zahlreichen Fotos kostet 7 Euro im Angebot der bpb.

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