BUNDESTAGSWAHL 2021 Mehr erfahren
Beleuchteter Reichstag

10.8.2021 | Von:
Holger Kulick

Nachts vor Ort beim Mauerbau

Impressionen aus einem Album zur Erinnerung an den 13. August 1961 von Stasi-Chef Erich Mielke

Ein Fotoalbum aus dem Büro von Stasi-Chef Erich Mielke dokumentiert im Stil eines selbstgebastelten Propagandaalbums eine Art Triumphstunde aus Sicht des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit: den Mauerbau im August 1961. Das Album unter der Registraturnummer 2813 könnte ein Geschenkband an den einstigen Minister für Staatssicherheit gewesen sein. Es befindet sich heute im Bundesarchiv.

Nächtlicher Rundgang der Mauerbau-Verantwortlichen, rechts: Mauerbau-Koordinator Erich Honecker und Verteidigungsminister Heinz Hoffmann.Bitte klicken Sie auf das Bild, um zur Bildergalerie zu gelangen. (© BStU, MfS, ZAIG/Fo/2813.)

Unter der Archivnummer BStU, MfS, ZAIG/Fo/2813 lagert ein auffällig großes, rotes Fotoalbum im Zentralarchiv der Stasi-Unterlagen-Behörde, das seit Juni 2021 zum Bundesarchiv gehört. Aufgefunden wurde es schon früh nach der Besetzung der Archive der DDR-Geheimpolizei. Es habe bis zu seinem Abdanken am 7. November 1989 im Büro von Stasi-Chef Erich Mielke gelegen, berichten Archivare; überprüfen lässt sich das nicht.
Umschlag des Fotoalbums unter Archiv­signatur BStU, MfS, ZAIG/Fo/2813.Umschlag des Fotoalbums unter Archiv­signatur BArch, MfS, ZAIG/Fo/2813. (© H.Kulick)

HIER KLICKEN zur Bildergalerie


Aufgefunden wurde das weinrote Album in den Archiven der Zentralen Auswertungs- und Informationsgruppe (ZAIG) des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS). Dort lagern mehrere solcher Alben ein. Angelegt wurden sie meist zu besonderen Anlässen, um bestimmte Ereignisse oder Themenschwerpunkte in Form eines vorzeigbaren Bilderalbums zu erfassen. Das Spektrum reicht von einem Band voller Ordensverleihungen bis hin zu einem ein Propagandaalbum über Spionage im Kalten Krieg.
Bilder von Reaktionen in West-Berlin.Bilder von Reaktionen in West-Berlin. (© BStU)

Besagtes "Mielke-Album" unter der Registraturnummer 2813 könnte ein Geschenkband an den einstigen Minister für Staatssicherheit gewesen sein. Denn es dokumentiert im Stil eines selbstgebastelten Propagandaalbums eine Art Triumphstunde des MfS: den Mauerbau im August 1961.

Der den Abnutzungsspuren nach offenbar häufig durchgeblätterte Band enthält 77 Abbildungen. Dazu gehören eigene Fotos des MfS, Bilder aus der Westpresse, abfotografierte Zeitungsartikel sowie Zitate und kleine handschriftliche Zusätze.
Bilder vom Mauerbau im Fotoalbum.Bilder vom Mauerbau im Fotoalbum. (© BStU)

Der Mauerbau habe "den Frieden gerettet", steht vornan, es folgt ein Kartenbild Gesamt-Berlins und darunter ein Zitat Willy Brandts aus dem Jahr 1958: "Die Aufgabe Westberlins ist es, die Stabilisierung der DDR soweit wie möglich zu erschweren, soweit wie möglich zu verlangsamen".

Titelseite des "Neuen Deutschlands" vom 13. August 1961 im Fotoalbum.Titelseite des "Neuen Deutschlands" vom 13. August 1961 im Fotoalbum. (© BStU, MfS, ZAIG/Fo/2813.)
Dann folgt die abfotografierte Titelseite des SED-Zentralorgans "Neues Deutschland" vom 13. August 1961. Zu lesen sind die Erklärungen von DDR-Ministerrat und Warschauer Vertragsstaaten, in denen der Mauerbau damit begründet wird, "Revanchismus und Militarismus einen Riegel" vorgeschoben zu haben.

Wer die Ausgaben des textlastigen "ND" von damals durchblättert, findet in der DDR-verbreiteten Propaganda-Tageszeitung auch in den Folgetagen des 13. August kaum Fotos, die den Mauerbau dokumentieren. Dies holt das Mielke-Album nach.
Bilder vom Mauerbau im Fotoalbum.Bilder vom Mauerbau im Fotoalbum. (© BStU, MfS, ZAIG/Fo/2813.)

Ein theatralisches Motiv von Angehörigen der Kampfgruppen (BStU, MfS, ZAIG/Fo/2813, Abb. 5) leitet die eigentliche Bilderdokumentation ein, in roter Schrift klebt ein Zettel darunter: "Die Maßnahmen der Regierung der DDR vom 13. August 1961 dienen dem Schutz der Bevölkerung der DDR und der Erhaltung des Friedens". Obwohl es primär um Machterhalt ging.
Die Ikone der vier Kampfgruppen-Mitglieder am Brandenburger Tor im Fotoalbum.Die Ikone der vier Kampfgruppen-Mitglieder am Brandenburger Tor im Fotoalbum. (© BStU, MfS, ZAIG/Fo/2813, Abb. 5.)

Es folgen nicht nur Motive des abgesperrten Brandenburger Tors und weiterer Bereiche der neuen innerstädtischen Grenze. Zu sehen sind sprachlose Bürger und ohnmächtig wirkende alliierte Soldaten – und voller Triumph obendrein die abfotografierte Boulevardschlagzeile der "Bild"-Zeitung vom 16. August 1961: "Der Westen tut NICHTS!" (BStU, MfS, ZAIG/Fo/2813, Abb. 28)
Ausriss aus der "Bild"-Zeitung vom 16. August 1961 im Fotoalbum.Ausriss aus der "Bild"-Zeitung vom 16. August 1961 im Fotoalbum. (© BStU, MfS, ZAIG/Fo/2813, Abb. 28.)

Viele dieser Motive sind bereits aus westlichen Publikationen bekannt, weniger präsent sind Bilder eines Aufmarschs der DDR-Kampfgruppen und des FDJ-Freiwilligen-
regiments "Berlin" am 23. August 1961 vorbei an der Führung des SED-Staats unter Walter Ulbricht – zum Dank für die geleistete Arbeit beim Mauerbau. (BStU, MfS, ZAIG/Fo/2813, Abb. 43–46) Quasi direkt hinter Ulbricht nimmt Erich Honecker die Parade mit ab – als dessen Mauerbau-Beauftragter.
"Machtvoller Appell der Kampfgruppen der Arbeiterklasse nach ihrem aufopferungsvollen Einsatz an der Staatsgrenze in Berlin"."Machtvoller Appell der Kampfgruppen der Arbeiterklasse nach ihrem aufopferungsvollen Einsatz an der Staatsgrenze in Berlin". (© BStU)

Ganz am Ende des Albums folgen auf zwei Seiten sieben weitere Aufnahmen, die das MfS offensichtlich selber geschossen hat – sie sind undatiert, wirken aber wie Zeitdokumente aus der späten Nacht des Mauerbaus, in der der Führungsstab der SED-Mauerbauer zunächst aus dem Präsidium der Deutschen Volkspolizei in der Berliner Keibelstraße alle Befehle erteilt hatte. Dort gab es damals das beste Funk- und Telefonnetz der Stadt, um alle eingesetzten Einheiten zu erreichen.
Beim nächtlichen Rundgang nahe der Bornholmer Straße mit Einsatz-Koordinator Erich Honecker (r.).Beim nächtlichen Rundgang nahe der Bornholmer Straße mit Einsatz-Koordinator Erich Honecker (r.). (© BStU, MfS, ZAIG/Fo/2813.)

Erkennen lässt sich auf einem Motiv ein Straßenschild der Bornholmer Straße. Zu sehen sind zahlreiche Mitglieder der DDR-Staatsführung, ranghohe Militärs und Arbeiter der Kampfgruppen, die Dreckspuren auf dem Schuhwerk sehen nach einer absolvierten Baustellentour aus. (BStU, MfS, ZAIG/Fo/2813, Abb. 71–77) Unter den Abgebildeten sind unter anderem die wichtigsten politischen Köpfe, die mit dem Mauerbau befasst waren. Neben dem Mauerbau-Koordinator von DDR-Staatschef Walter Ulbricht, Erich Honecker, laufen der damalige DDR-Innenminister Karl Maron, Verteidigungsminister Heinz Hoffmann und der 1. Sekretär der SED-Bezirksleitung von Berlin, Paul Verner. (BStU, MfS, ZAIG/Fo/2813, Bild 73) Ihre Gesichter drücken keineswegs Angespanntheit aus, eher im Gegenteil Fröhlichkeit – so, als wäre dies die Stunde ihres Triumphs.
Die Bildserie des MfS, offenkundig aus der Nacht des Mauerbaus.Die Bildserie des MfS, offenkundig aus der Nacht des Mauerbaus. (© BStU, MfS, ZAIG/Fo/2813, Abb. 71–77.)

Auch der vermeintliche Empfänger des Fotoalbums ist auf einem Motiv zu erkennen – Erich Mielke. (BStU MfS ZAIG FO/2813 Abb. 72) Neben ihm steht sein Stellvertreter als Minister für Staatssicherheit, Bruno Beater, und daneben im hellen Anzug möglicherweise ein hochrangiger russischer Militär – in Zivil. Denkbar wäre sein Auftritt inkognito, denn Vertreter der Sowjets durften in Uniform nicht nahe der frisch befestigten Grenze in Erscheinung treten. Dass sie im Hintergrund eine deutliche Regie führten, sollte nach außen nicht erkennbar werden.
Beim nächtlichen Rundgang nahe der Bornholmer Straße: Stasi-Chef Erich Mielke (2. v.r.) mit seinem Stellvertreter Bruno Beater (2. v.l.).Beim nächtlichen Rundgang nahe der Bornholmer Straße: Stasi-Chef Erich Mielke (2. v.r.) mit seinem Stellvertreter Bruno Beater (2. v.l.). (© BStU, MfS, ZAIG/Fo/2813, Abb. 72.)

Nicht auszuschließen ist aber auch, dass diese unbeschriftete Bildserie nicht Mitte August, sondern erst später im Grenzbereich entstand, denn die meisten der abgebildeten Beteiligten tragen längere Mäntel. Andererseits war die Nacht zum 13. August 1961 in Berlin extrem kühl und die Temperatur sank auf 8,6 Grad. Für die Jahreszeit zu kalt, bilanzierten damals die Meterologen. (Erstveröffentlichung im Deutschland Archiv Online am 19. Juli 2011).

HIER KLICKEN zur kompletten Bildergalerie

Zitierweise: Holger Kulick, "Nachts vor Ort beim Mauerbau?", in: Deutschland Archiv, Sonderheft 50 Jahre Mauerbau, erstveröffentlicht am 19.07.2011, online erneut publiziert am 10.08.2021. Link: www.bpb.de/53602.

Ergänzend zum Thema:

- Video: "Die Mauer. Eine Berliner Straßenkreuzung erzähl Geschichte", Deutschland Archiv 9.8.2021

- Georg Sälter, Die Mauer und die Machtelite der DDR, Deutschland Archiv vom 7.11.2019

- Muhle, Reuschenbach, Arnim-Rosenthal: "Der Teilung auf der Spur - Orte der Berliner Mauer zwischen Authentizität, Massentourismus und Gedenken", Deutschland Archiv vom 7.6.2021

- 60 Jahre Mauerbau. Ein Schwerpunktdossier der bpb.

- Detlef Matthes, Heimliche Mauerfotos aus Ost-Berlin, Deutschland Archiv vom 8.11.2019

- Historikerstreit: Wer war Opfer der Berliner Mauer?

- "Die Mauer 1961 - 2021" - Bildmontagen und eine Virtual-Reality Animation


Die Mauer. 1961 bis 2021

Bildmontagen und eine VR-Animation

Anlässlich des 60. Jahrestags des Mauerbaus erinnert das Deutschland Archiv der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb mit 46 Bildmontagen und einer Virtual-Reality-Animation an das Bauwerk, das die Stadt über 28 Jahre lang teilte.

Mehr lesen

Themenseite

60 Jahre Mauerbau

Die Berliner Mauer trennte mehr als 28 Jahre lang Ost und West. Sie ist zum Symbol der konfliktreich verkanteten Nachkriegsordnung der Alliierten geworden. Zwischen 1961 und 1989 wurden mindestens 140 Menschen an der Berliner Mauer getötet oder kamen in unmittelbarem Zusammenhang mit dem DDR-Grenzregime ums Leben. Darüber hinaus verstarben mindestens 251 Reisende aus Ost und West vor, während oder nach Kontrollen an Berliner Grenzübergängen. In diesen Angaben nicht erfasst ist die unbekannte Anzahl von Menschen, die aus Kummer und Verzweiflung über die Auswirkungen des Mauerbaus auf ihre individuellen Lebensverhältnisse starben.


Mehr lesen

NEU: "(Ost)Deutschlands Weg 1989-2021". 80 Studien zur Lage des Landes

Ein Mosaik der (ost)deutschen Transformationsgeschichte von 1989/90 bis in die Gegenwart. Mit Texten von Ilko-Sascha Kowalczuk, Krisztina Slachta, Jens Reich, Marianne Birthler, Hans Modrow, Steffen Mau, Antonie Rietzschel, Andreas Zick, Esther Dischereit, Bernd Wagner, Naika Foroutan, Raj Kollmorgen und 70 weiteren AutorInnen. Der Doppelband mit 1.350 Seiten und zahlreichen Fotos kostet 7 Euro im Angebot der bpb.

Mehr lesen

Videoreportagen

Vom Einläuten der Friedlichen Revolution

Rund um den 7. Oktober 1989 herrschte Ausnahmezustand in mehreren Städten der DDR. Polizei und Stasi gingen gewaltsam gegen Demonstranten vor, die friedlich für Reformen eintraten. Ein filmischer Überblick.

Jetzt ansehen

Chronik der Mauer

Es erwartet Sie eine Fülle von multimedial aufbereiteten Informationen über Mauerbau und Mauerfall - und über die Opfer der Grenze.

Mehr lesen auf chronik-der-mauer.de

Themenseite

30 Jahre Mauerfall

Die Berliner Mauer war über 28 Jahre das Symbol der deutschen Teilung und des Kalten Krieges. Am 9. November 1989 reagierte die DDR-Regierung mit Reiseerleichterungen auf den Ausreisestrom und monatelange Massenproteste – die Mauer war geöffnet. Wir präsentieren ausgewählte Angebote zur Geschichte der Mauer und des Mauerfalls.

Mehr lesen

Deutschlandarchiv bei Twitter

Ausgebombt! Eine Zeitreise ins kriegszerstörte Berlin

31 Bildmontagen des Berliner Fotografen und Designers, Alexander Kupsch, aus historischen Fotos vom zerstörten Berlin und Aufnahmen aus dem Jahr 2015, zeigen, dass bei Kriegsende im Mai 1945 in der Stadt kaum ein Stein mehr auf dem anderen stand. Die Bildmontagen rücken die zerstörerische Kraft des Krieges erneut ins Bewusstsein, indem sie die Ruinen und Schuttberge aus dem Mai 1945 ins Berlin von heute übertragen.

Mehr lesen

Dossier

Stasi

Alles wissen, alles kontrollieren, Menschen manipulieren. Aus der Arbeitsweise der DDR-Geheimpolizei "Stasi" ist auch viel zu lernen über die Mechanismen von Diktaturen der Gegenwart. In der DDR überwanden couragierte Bürgerinnen und Bürger allerdings 1989 ihre Angst vor der "Staatssicherheit". Vor 30 Jahren wurde sie gänzlich entmachtet.

Mehr lesen

Online-Angebot der bpb und der Robert-Havemann-Gesellschaft

jugendopposition.de

Wie haben junge Menschen in der DDR mit Mut und Musik gegen Stasi und SED-Diktatur gekämpft? Zeitzeugen berichten. Mit zahlreichen Texten, Videos, Audios, Fotos und Dokumenten.

Mehr lesen auf jugendopposition.de

Online-Archiv

www.wir-waren-so-frei.de

Fast 7.000 private Filme und Fotos aus der Umbruchzeit 1989/90 sowie über 100 begleitende Erinnerungstexte. Dazu ost- und westdeutsche Medienberichte. Die persönlichen Erfahrungen der Fotografen und Filmemacher bieten zusammen mit der öffentlichen Berichterstattung vielfältige Blicke auf die historischen Ereignisse und deren Auswirkungen auf den Alltag in Ost und West.

Mehr lesen auf wir-waren-so-frei.de

Wird die DDR-Diktatur verharmlost? Und warum begann die intensive Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit erst so spät? Die Deutung von Geschichte ist oft umstritten - und nicht selten ein Politikum.

Mehr lesen

13. August 1961: In den frühen Morgenstunden beginnt der Bau der Mauer, die Deutsche Teilung wird zementiert. Am Abend des 9. November 1989 kommt es zum Mauerfall. Bald 30 Jahre danach ist Deutschland in vielem noch immer ein Land mit zwei Gesellschaften.

Mehr lesen

Zu dem Thema "Children of Transition, Children of War, the Generation of Transformation from a European Perspective" diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Deutschlandforschertagung 2016 vom 3. bis 5. November 2016 in der Universität Wien. Die Tagungsdokumentation gibt Einblick in die Themen und Ergebnisse.

Mehr lesen

Gedenkstätten, Museen, Dokumentationszentren, Mahnmale, Online-Angebote - zahlreiche Einrichtungen und Initiativen erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus, bieten Bildungsangebote zur Geschichte des Nationalsozialismus und engagieren sich für Überlebende und Jugendbegegnungen. Wo Sie welche Erinnerungsorte mit welchem pädagogischen Angebot finden, erfahren Sie in der Datenbank.

Mehr lesen auf bpb.de

Der Tag in der Geschichte

  • 19. September 1965
    Wahlen zum 5.Bundestag: Demoskopische Umfragen hatten ein Kopf-an-Kopf-Rennen prognostiziert, doch gewinnt die CDU/CSU die Wahlen erneut deutlich vor der SPD mit ihrem Kanzlerkandidaten Willy Brandt. Die FDP verliert beträchtlich an Stimmen. Weiter
  • 19. September 1989
    Als vierte Mission muss die Botschaft der BRD in Warschau den Publikumsverkehr wegen des Zustroms ausreisewilliger DDR-Bürger vorläufig einstellen. Die nicht kommunistische Regierung Mazowiecki sagt zu, dass die Flüchtlinge nicht in die DDR abgeschoben... Weiter

Messenger-Projekt

Der Mauerfall und ich

Es ist Leipzig im Spätsommer des Jahres 1989. Die Studentin Kathrin und ihre Freundinnen und Freunde erleben eine Zeit des Umbruchs in der DDR. Im November fällt die Mauer und damit die Grenze, die Deutschland und die Deutschen viele Jahrzehnte trennte. Über ihre Erlebnisse hat Kathrin von August bis November 2019 im bpb-Messengerprojekt "Der Mauerfall und ich" berichtet.

Mehr lesen