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Sabena Donath: „Ich glaube, dass man wahre Bildung nur durch Bindung erreichen kann“

Deutschland Archiv Neu im DA Schwerpunkte Zeitenwende? Der Ukrainekrieg und die Folgen. 42 Analysen & Essays. Was riskieren wir? Ein Sommer der Unentschlossenheit Sieben Monate Krieg Die Waffen nieder? Ungleiche Fluchten? Schwerter allein sind zu wenig „Russland wird sich nach Putin ändern“ Die be(un)ruhigende Alltäglichkeit des Totalitären Vergessene Bomben aus Deutschland Putins Mimikry Schon einmal Vernichtungskrieg Verhandeln, aber wie? Das sterbende russländische Imperium und sein deutscher Helfer Was lief schief seit dem Ende des Kalten Krieges? „Sie haben die Zukunft zerbrochen“ Vertreibung ist auch eine Waffe "Wie ich Putin traf und er mich das Fürchten lehrte" "Wir bewundern sie und sie verschwinden" Mehr Willkommensklassen! Hoffen auf einen russischen „Nürnberger Prozess“ Russische Kriegskontinuitäten Wurzeln einer unabhängigen Ukraine Der erschütterte Fortschritts-Optimismus "Leider haben wir uns alle geirrt" Die Hoffnung auf eine gesamteuropäische Friedens- und Sicherheitsarchitektur nicht aufgeben „Ihr Völker der Welt“ Das erste Opfer im Krieg ist die Wahrheit China und die „Taiwanfrage“ Transformation und Deutsche Einheit Die sozialpsychologische Seite der Zukunft Zwölf Thesen zu Wirtschaftsumbau und Treuhandanstalt Die andere Geschichte der Umbruchjahre – alternative Ideen und Projekte 30 Jahre nach Rostock-Lichtenhagen Wiedervereinigt auf dem Rücken von Migranten und Migrantinnen? Film ohne Auftrag - Perspektiven, die ausgegrenzt und unterschlagen wurden Geheimdienste, „Zürcher Modell“ und „Länderspiel“ 50 Jahre Grundlagenvertrag Drei Kanzler und die DDR Populismus in Ost und West Akzeptanz der repräsentativen Demokratie in Ostdeutschland Zusammen in Feindseligkeit? Neuauflage "(Ost)Deutschlands Weg" Ostdeutsche Frakturen Geschichtspolitik von oben? Anpassungsprozess der ostdeutschen Landwirtschaft Daniela Dahn: TAMTAM und TABU Wege, die wir gingen „Der Ort, aus dem ich komme, heißt Dunkeldeutschland” Unternehmerischer Habitus von Ostdeutschen Teuer erkauftes Alltagswissen Trotz allem im Zeitplan Revolution ohne souveränen historischen Träger Mehr Frauenrechte und Parität Lange Geschichte der „Wende“ Eine Generation nach der ersten freien Volkskammerwahl Unter ostdeutschen Dächern Die de Maizières: Arbeit für die Einheit Schulzeit während der „Wende” Deutschland – Namibia Im Gespräch: Bahr und Ensikat Gorbatschows Friedliche Revolution "Der Schlüssel lag bei uns" "Vereinigungsbedingte Inventur" "Es gab kein Drehbuch" "Mensch sein, Mensch bleiben" Antrag auf Staatsferne Alt im Westen - Neu im Osten Die Deutsche Zweiheit „Ein echtes Arbeitsparlament“ Corona zeigt gesellschaftliche Schwächen Widersprüchliche Vereinigungsbilanz Schule der Demokratie Warten auf das Abschlusszeugnis Brief an meine Enkel Putins Dienstausweis im Stasi-Archiv Preis der Einheit Glücksstunde mit Makeln Emotional aufgeladenes Parlament Geht alle Macht vom Volke aus? Deutschland einig Vaterland 2:2 gegen den Bundestag "Nicht förderungswürdig" Demokratie offen halten Standpunkte bewahren - trotz Brüchen Die ostdeutsche Erfahrung Kaum Posten für den Osten Braune Wurzeln Wer beherrscht den Osten „Nicht mehr mitspielen zu dürfen, ist hart.“ Ein Ost-West-Dialog in Briefen Stadtumbau Ost Ostdeutschland bei der Regierungsbildung 2017 Die neue Zweiklassengesellschaft DDR-Eishockey im Wiedervereinigungsprozess Die SPD (West) und die deutsche Einheit Die Runden Tische 1989/90 in der DDR Die Wandlung der VdgB zum Bauernverband 1990 Transatlantische Medienperspektiven auf die Treuhandanstalt Transformation ostdeutscher Genossenschaftsbanken Demografische Entwicklung in Deutschland seit 1990 Parteien und Parteienwettbewerb in West- und Ostdeutschland Hertha BSC und der 1. FC Union vor und nach 1990 25 Jahre nach der Wiedervereinigung Ostdeutsches Industriedesign im Transformationsprozess Wende und Vereinigung im deutschen Radsport Wende und Vereinigung im deutschen Radsport (II) Kuratorium für einen demokratisch verfassten Bund deutscher Länder Europäische Union als Voraussetzung für deutschen Gesamtstaat Welche Zukunft braucht Deutschlands Zukunftszentrum? Ein Plädoyer. Erinnern, Gedenken, Aufarbeiten Vier Ansichten über ein Buch, das es nicht gibt "Es war ein Tanz auf dem Vulkan" Föderalismus und Subsidiarität „Nur sagen kann man es nicht“ Wenn Gedenkreden verklingen Zeitenwenden Geschichtsklitterungen „Hat Putin Kinder?“, fragt meine Tochter Wolf Biermann über Putin: Am ersten Tag des Dritten Weltkrieges Der Philosoph hinter Putin „Putin verwandelt alles in Scheiße“ Das Verhängnis des Imperiums in den Köpfen Ilse Spittmann-Rühle ist gestorben Der Friedensnobelpreis 2022 für Memorial Rückfall Russlands in finsterste Zeiten Memorial - Diffamiert als "ausländische Agenten" Die Verteidigung des Erinnerns Russlands Attacken auf "Memorial" Der Fall Schalck-Golodkowski Ende des NSU vor zehn Jahren 7. Oktober 1989 als Schlüsseltag der Friedlichen Revolution Die Geschichte von "Kennzeichen D" Nachruf auf Reinhard Schult Leningrad: "Niemand ist vergessen" Verfolgung von Sinti und Roma Zuchthausaufarbeitung in der DDR - Cottbus Sowjetische Sonderhaftanstalten Tage der Ohnmacht "Emotionale Schockerlebnisse" Ein Neonazi aus der DDR Akten als Problem? Eine Behörde tritt ab Ostberlin und Chinas "Großer Sprung nach vorn" Matthias Domaschk - das abrupte Ende eines ungelebten Lebens Ein Wettbewerb für SchülerInnenzeitungen Totenschädel in Gotha Bürgerkomitees: Vom Aktionsbündnis zum Aufarbeitungsverein Westliche Leiharbeiter in der DDR Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (I) Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (II) Auf dem Weg zu einem freien Belarus? Erstes deutsch-deutsches Gipfeltreffen im Visier des BND Neue Ostpolitik und der Moskauer Vertrag Grenze der Volksrepublik Bulgarien Die Logistik der Repression Schwarzenberg-Mythos Verschwundene Parteifinanzen China, die Berlin- und die Deutschlandfrage 8. Mai – ein deutscher Feiertag? China und die DDR in den 1980ern 1989 und sein Stellenwert in der europäischen Erinnerung Stasi-Ende Die ungewisse Republik Spuren und Lehren des Kalten Kriegs Einheitsrhetorik und Teilungspolitik Schweigen brechen - Straftaten aufklären Welche Zukunft hat die DDR-Geschichte? Die Deutschen und der 8. Mai 1945 Jehovas Zeugen und die DDR-Erinnerungspolitik Generation 1989 und deutsch-deutsche Vergangenheit Reformationsjubiläen während deutscher Teilung 25 Jahre Stasi-Unterlagen-Gesetz Kirchliche Vergangenheitspolitik in der Nachkriegszeit Zwischenbilanz Aufarbeitung der DDR-Heimerziehung Der Umgang mit politischen Denkmälern der DDR Richard von Weizsäckers Rede zum Kriegsende 1985 Die Sowjetunion nach Holocaust und Krieg Nationale Mahn- und Gedenkstätten der DDR Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Die Entmilitarisierung des Kriegstotengedenkens in der SBZ Heldenkult, Opfermythos und Aussöhnung Durchhalteparolen und Falschinformationen aus Peking Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Grenzsicherung nach dem Mauerbau Einmal Beethoven-Haus und zurück Das Bild Walther Rathenaus in der DDR und der Bundesrepublik Alles nach Plan? Drei Gedanken über Werner Schulz „Wie ein Film in Zeitlupe“ 1989/90 - Friedliche Revolution und Deutsche Einheit Der Weg zum 9. November 1989 „Die Stunde ist gekommen aufzustehen vom Schlaf“ Mythos Montagsdemonstration Ossi? Wessi? Geht's noch? Es gibt keine wirkliche Ostdebatte Die. Wir. Ossi. Wessi? Wie man zum Ossi wird - Nachwendekinder zwischen Klischee und Stillschweigen 2 plus 4: "Ihr könnt mitmachen, aber nichts ändern“ Blick zurück nach vorn Wem gehört die Revolution? Die erste und letzte freie DDR-Volkskammerwahl Mythos 1989 Joseph Beuys über die DDR Der 9. Oktober 1989 in Leipzig Egon Krenz über den 9. November Die deutsche Regierung beschleunigt zu stark Projekte für ein Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin und Leipzig Deutsch-deutsche Begegnungen. Die Städtepartnerschaften am Tag der Deutschen Einheit Mit Abstand betrachtet - Erinnerungen, Fragen, Thesen. Die frohe Botschaft des Widerstands Mauerfall mit Migrationshintergrund "Wer kann das, alltäglich ein Held sein?" "Es geht um Selbstbefreiung und Selbstdemokratisierung" Kann man den Deutschen vertrauen? Ein Rückblick nach einem Vierteljahrhundert deutscher Einheit Von der (eigenen) Geschichte eingeholt? Berlin – geteilte Stadt & Mauerfall Berliner Polizei-Einheit Die Mauer. 1961 bis 2021 The Wall: 1961-2021 - Part One The Wall: 1961-2021 - Part Two "Es geht nicht einfach um die Frage, ob Fußball gespielt wird" Mauerbau und Alltag in Westberlin Der Teilung auf der Spur The Games at the Gate Der Mauerfall aus vielen Perspektiven Video der Maueröffnung am 9. November 1989 Die Mauer fiel nicht am 9. November Mauersturz statt Mauerfall Heimliche Mauerfotos von Ost-Berlin aus Ost-West-Kindheiten "Niemand hat die Absicht, die Menschenwürde anzutasten" Berlinförderung und Sozialer Wohnungsbau in der „Inselstadt“ Wie stellt der Klassenfeind die preußische Geschichte aus? 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Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine Recherche Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine andere Sicht "Begriffliche Unklarheiten" Die Reichsbahn und der Strafvollzug in der DDR "Schicksale nicht Begriffe" Mauerbau und Machtelite Zwangseingewiesene Mädchen und Frauen in Venerologischen Einrichtungen Stasi-Razzia in der Umweltbibliothek Politisch inhaftierte Frauen in der DDR Ein widerständiges Leben: Heinz Brandt Über den Zaun und zurück – Flucht und Rückkehr von Dietmar Mann Die politische Justiz und die Anwälte in der Arä Honecker Geraubte Kindheit – Jugendhilfe in der DDR Haftarbeit im VEB Pentacon Dresden – eine Fallstudie Zwischen Kontrolle und Willkür – Der Strafvollzug in der DDR Suizide in Haftanstalten: Legenden und Fakten Die arbeitsrechtlichen Konsequenzen in der DDR bei Stellung eines Ausreiseantrages Max Fechner – Opfer oder Täter der Justiz der Deutschen Demokratischen Republik? Die "Auskunftspersonen" der Stasi – Der Fall Saalfeld Geschlossene Venerologische Stationen und das MfS Jugendhilfe und Heimerziehung in der DDR Fraenkels "Doppelstaat" und die Aufarbeitung des SED-Unrechts Alltag und Gesellschaft Fußball mit und ohne Seele München 1972: Olympia-Streit um das „wahre Freundesland“ Afrikas Das religiöse Feld in Ostdeutschland Repräsentation Ostdeutschlands nach Wahl 2021 Die Transformation der DDR-Presse 1989/90 Das Elitendilemma im Osten "Affirmative Action" im Osten Ostdeutsche in den Eliten als Problem und Aufgabe Ostdeutsche Eliten und die Friedliche Revolution in der Diskussion Die Bundestagswahl 2021 in Ostdeutschland Deutsch-deutsche Umweltverhandlungen 1970–1990 Der Plan einer Rentnerkartei in der DDR "Es ist an der Zeit, zwei deutsche Mannschaften zu bilden" Deutsch-ausländische Ehen in der Bundesrepublik Verhandelte Grenzüberschreitungen Verpasste Chancen in der Umweltpolitik Der dritte Weg aus der DDR: Heirat ins Ausland Und nach Corona? Ein Laboratorium für Demokratie! Nichtehelichkeit in der späten DDR und in Ostdeutschland 30 Jahre später – der andere Bruch: Corona Mama, darf ich das Deutschlandlied singen Mit der Verfassung gegen Antisemitismus? Epidemien in der DDR Homosexuelle in DDR-Volksarmee und Staatssicherheit „Die DDR als Zankapfel in Forschung und Politik" Die Debatte über die Asiatische Grippe Coronavirus - Geschichte im Ausnahmezustand Werdegänge Familien behinderter Kinder in BRD und DDR Vom Mauerblümchen zum Fußball-Leuchtturm DDR-Alltag im Trickfilm Die alternative Modeszene der DDR Nachrichtendienste in Deutschland. Teil II Nachrichtendienste in Deutschland. Teil I Die Jagd gehört dem Volke Homosexuelle und die Bundesrepublik Deutschland Honeckers Jagdfieber zahlte die Bevölkerung Sicherheitspolitik beider deutscher Staaten von 1949 bis 1956 Frauen im geteilten Deutschland Ostdeutsche Identität Patriotismus der Friedensbewegung und die politische Rechte Rechte Gewalt in Ost und West Wochenkrippen und Kinderwochenheime in der DDR Urlaubsträume und Reiseziele in der DDR Reiselust und Tourismus in der Bundesrepublik Schwule und Lesben in der DDR Die westdeutschen „Stellvertreterumfragen“ Erfahrungen mit der Krippenerziehung „Päckchen von drüben“ Vor aller Augen: Pogrome und der untätige Staat Zwischen Staat und Markt Dynamo in Afrika: Doppelpass am Pulverfass „DDR-Übersiedler in Afrika hochwillkommen” Jüdinnen in Deutschland nach 1945 Interviews Beiträge Porträts Redaktion "Ungehaltene Reden" ehemaliger Abgeordneter der DDR-Volkskammer Was sollten Wähler und Wählerinnen 2021 bedenken? Ein urdemokratischer Impuls, der bis ins Heute reicht „Als erster aus der Kurve kommen“ Die Rolle des Staats in der Wahrnehmung der Ostdeutschen Die durchlaufene Mauer Interview: Peter-Michael Diestel Interview: Günther Krause Interview: Lothar de Maizière Schülerzeitungstexte Noch Mauer(n) im Kopf? Liebe über Grenzen Ostseeflucht Fluchtursachen Die Frau vom Checkpoint Charlie Mutti, erzähl doch mal von der DDR Staatsfeind Nr.1: DAS VOLK!!! Mit dem Bus in die DDR Ost und West. Ein Vergleich Warum wird der 3. Oktober gefeiert? "Ich wünsch mir, dass die Mauer, die noch immer in vielen Köpfen steht, eingerissen wird" Zeitenwende Ist der Osten ausdiskutiert? Der Mutige wird wieder einsam Das Jahr meines Lebens Basisdemokratie Lehren aus dem Zusammenbruch "Wir wollten uns erhobenen Hauptes verabschieden" Für die gute Sache, gegen die Familie DDR-Wissenschaftler Seuchenbekämpfung Chemnitz: Crystal-Meth-Hauptstadt Europas Keine Ahnung, was als Nächstes passieren wird Allendes letzte Rede Friedliche Revolution Gethsemanekirche und Nikolaikirche Das Wirken der Treuhandanstalt Gewerkschaften im Prozess von Einheit und Transformation Zusammenarbeit von Treuhandanstalt und Brandenburg Privatisierung vom DDR-Schiffbau Die Leuna-Minol-Privatisierung Übernahme? Die Treuhandanstalt und die Gewerkschaften: Im Schlepptau der Bonner Behörden? Treuhand Osteuropa Beratungsgesellschaft "Ur-Treuhand" 1990 Internationale Finanzakteure und das Echo des Sozialismus Soziale Marktwirtschaft ohne Mittelstand? Die Beziehungen zwischen Frankreich und der DDR Suche nach den Spuren der DDR Wirtschaftsbeziehungen zwischen Frankreich und der DDR Der Freundschaftsverein „EFA“ Die Mauer in der französischen Populärkultur DDR als Zankapfel in Forschung und Politik DDR-Geschichte in französischen Ausstellungen nach 2009 Theater- und Literaturtransfer zwischen Frankreich und der DDR Die DDR in französischen Deutschbüchern Kommunalpartnerschaften zwischen Frankreich und der DDR Regimebehauptung und Widerstand Mut zum Aussteigen aus Feindbildern Für die Freiheit verlegt - die radix-blätter Der Fußballfan in der DDR Jugend in Zeiten politischen Umbruchs Umweltschutz als Opposition Sozialistisches Menschenbild und Individualität. Wege in die Opposition Politische Fremdbestimmung durch Gruppen Ist Antisemitismus vor allem ein ostdeutsches Problem? Antisemitismus in Deutschland Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch War die DDR antisemitisch? Antisemitismus in der DDR Teil I Antisemitismus in der DDR Teil II Als ob wir nichts zu lernen hätten von den linken Juden der DDR ... Ostdeutscher Antisemitismus: Wie braun war die DDR? Die Shoah und die DDR Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil I Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil II Israel im Schwarzen Kanal Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, I Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, II Das Israelbild der DDR und dessen Folgen Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Macht-Räume in der DDR Wirtschaftspläne im Politbüro 1989 "Macht-Räume in der DDR" Macht, Raum und Plattenbau in Nordost-Berlin Machträume und Eigen-Sinn der DDR-Gesellschaft Die "Eigenverantwortung" der örtlichen Organe der DDR Strategien und Grenzen der DDR-Erziehungsdiktatur Staatliche Einstufungspraxis bei Punk- und New-Wave-Bands Kommunalpolitische Kontroversen in der DDR (1965-1973) Schwarzwohnen 1968 – Ost und West Der Aufstand des 17. Juni 1953 Interview mit Roland Jahn Der 17. Juni 1953 und Europa Geschichtspolitische Aspekte des 17. Juni 17. Juni Augenzeugenbericht Kultur und Medien Einmal Beethoven-Haus und zurück Heimat ist ein Raum aus Bytes Der Aufbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Ostdeutschland Die Demokratisierung von Rundfunk und Fernsehen der DDR Die Stasi und die Hitler-Tagebücher Ein Nachruf auf Walter Kaufmann Die Tageszeitung »Neues Deutschland« vor und nach 1990 Wie ein Staat untergeht Objektgeschichte antifaschistischer Ausstellungen der DDR Reaktionen auf die Ausstrahlung der Fernsehserie „Holocaust“ „Mitteldeutschland“: ein Kampfausdruck? Gesundheitsaufklärung im Global Humanitarian Regime The British Press and the German Democratic Republic Kulturkontakte über den Eisernen Vorhang hinweg "Drei Staaten, zwei Nationen, ein Volk“ "Flugplatz, Mord und Prostitution" SED-Führung am Vorabend des "Kahlschlag"-Plenums Ende der Anfangsjahre - Deutsches Fernsehen in Ost und West "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Es gibt keinen Dritten Weg" Frauenbild der Frauenpresse der DDR und der PCI Regionales Hörfunkprogramm der DDR DDR-Zeitungen und Staatssicherheit Eine Chronik von Jugendradio DT64 Die "neue Frau": Frauenbilder der SED und PCI (1944-1950) Lager nach 1945 Ukrainische Displaced Persons in Deutschland Jugendauffanglager Westertimke Das Notaufnahmelager Gießen Die Gedenkstätte und Museum Trutzhain Die Barackenstadt: Wolfsburg und seine Lager nach 1945 Die Aufnahmelager für West-Ost-Migranten Die Berliner Luftbrücke und das Problem der SBZ-Flucht 1948/49 Migration Fortbildungen als Entwicklungshilfe Einfluss von Erinnerungskulturen auf den Umgang mit Geflüchteten Friedland international? Italienische Zuwanderung nach Deutschland Jüdische Displaced Persons Das Notaufnahmelager Marienfelde Migration aus Süd- und Südosteuropa nach Westeuropa Die "Kinder der 'Operation Shamrock'" Rück- und Zuwanderung in die DDR 1949 bis 1989 West-Ost-Übersiedlungen in der evangelischen Kirche Migration aus der Türkei Griechische Migration nach Deutschland Die Herausforderung der Aussiedlerintegration Die Ausreise aus der DDR Das Spezifische deutsch-deutscher Migration Flüchtlinge und Vertriebene im Nachkriegsdeutschland Interview mit Birgit Weyhe zur Graphic Novel "Madgermanes" Die Migration russischsprachiger Juden seit 1989 Chinesische Vertragsarbeiter in Dessau Arbeitsmigranten in der DDR Gewerkschaften und Arbeitsmigration in der Bundesrepublik Deutschlandforschertagung 2016 Eröffnungsreden Panels und Poster Session Grenzgebiete Die Wende im Zonenrandgebiet Der andere Mauerfall Das "Grüne Band" Alltagsleben im Grenzgebiet Aktion, Reaktion und Gegenreaktion im „Schlüsseljahr“ 1952 Außensichten auf die deutsche Einheit Wahrnehmung des geeinten Deutschlands in Serbien Norwegische Freundschaft mit dem vereinten Deutschland Deutschland im Spiegel des Wandels der Niederlande Österreichs Reaktionen auf die Mühen zur deutschen Einheit Israelische Reaktionen auf die Wiedervereinigung Deutsche Diplomaten erleben den Herbst 1989 Das wiedervereinigte Deutschland aus Sicht der Slowaken Wahrnehmung der deutschen Einheit in Dänemark Die Perzeption der Wiedervereinigung in Lateinamerika Deutsch-polnische Beziehungen Der Blick junger Schweizer auf Deutschland Bulgarien blickt erwartungsvoll nach Deutschland Vom bescheidenen Wertarbeiter zur arroganten Chefin "Gebt zu, dass die Deutschen etwas Großes geleistet haben." 150 Jahre Sozialdemokratie Wehners Ostpolitik und die Irrtümer von Egon Bahr 150 Jahre Arbeiterturn- und Sportbewegung Die Spaltung der SPD am Ende der deutschen Teilung Willy Brandts Besuch in Ostberlin 1985 Deutschlandforschertagung 2014 Einleitungsvortrag von Christoph Kleßmann Tagungsbericht: "Herrschaft und Widerstand gegen die Mauer" Tagungsbericht: Sektion "Kultur im Schatten der Mauer" Interview mit Heiner Timmermann Interview mit Angela Siebold Interview mit Jérôme Vaillant Interview mit Irmgard Zündorf Interview mit Andreas Malycha Die Mauer in westdeutschen Köpfen Multimedia Zeitreisen mit "Kennzeichen D" Der Anfang vom Ende der DDR: Die Biermann-Ausbürgerung 1976 Wendekorpus. Eine Audio-Zeitreise. 1. Vorboten von Umbruch und Mauerfall 2. Schabowski und die Öffnung der Grenzen am 9. November 1989 3. Grenzübertritt am 10. November 4. Begrüßungsgeld 100 D-Mark 5. Den Anderen anders wahrnehmen 6. Stereotypen 7. Was bedeutet uns der Fall der Mauer? 8. Emotionen 9. Sprache Gespräche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen Brecht & Galilei: Ideologiezertrümmerung Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch Ausgaben vor 2013 Bau- und Planungsgeschichte (11+12/2012) Architektur als Medium der Vergesellschaftung Landschaftsarchitektur im Zentrum Berlins Kunst im Stadtraum als pädagogische Politik Dresden – das Scheitern der "sozialistischen Stadt" Bautyp DDR-Warenhaus? Ulrich Müthers Schalenbauten Medizinische Hochschulbauten als Prestigeobjekt der SED Transitautobahn Hamburg–Berlin Literaturjournal Aufarbeitung (10/2012) "Es geht nicht um Abrechnung ..." "Ein Ort, der zum Dialog anregt" Eckstein einer EU-Geschichtspolitik? Schwierigkeiten mit der Wahrheit Personelle Kontinuitäten in Brandenburg seit 1989 "Geschlossene Gesellschaft" Kulturelite im Blick der Stasi Experten für gesamtdeutsche Fragen – der Königsteiner Kreis Friedrich II. – Friedrich der Große Literaturjournal Deutsch-deutscher Literaturaustausch (8+9/2012) Eine gesamtdeutsche Reihe? Die Insel-Bücherei Versuche deutsch-deutscher Literaturzeitschriften Geschiedene Gemüter, zerschnittene Beziehungen Ein Name, zwei Wege: Reclam Leipzig und Reclam Stuttgart Die Beobachtung des westdeutschen Verlagswesens durch das MfS Volker Brauns Reflexionen über die Teilung Deutschlands Die Leipziger Buchmesse, die Börsenvereine und der Mauerbau Die Publikationskontroverse um Anna Seghers' "Das siebte Kreuz" Westdeutscher linker Buchhandel und DDR Die Publikationsgeschichte von Stefan Heyms "Erzählungen" Das große Volkstanzbuch von Herbert Oetke Eine deutsch-deutsche Koproduktion: die "OB" Dokumentation: "Ein exemplarisches Leben – eine exemplarische Kunst" Literaturjournal Nach dem Mauerbau (7/2012) Der ewige Flüchtling Der Warenkreditwunsch der DDR von 1962 Die Entstehung der "Haftaktion" Leuna im Streik? Mit dem Rücken zur Mauer Der Honecker-Besuch in Bonn 1987 Ein Zufallsfund? Literaturjournal Politische Bildung (6/2012) Antikommunismus zwischen Wissenschaft und politischer Bildung Subjektorientierte historische Bildung Geschichtsvermittlung in der Migrationsgesellschaft "Hallo?! – Hier kommt die DDR" Vergangenheit verstehen, Demokratiebewusstsein stärken Keine einfachen Wahrheiten Literaturjournal Sport (5/2012) Sportnation Bundesrepublik Deutschland? Marginalisierung der Sportgeschichte? Dopingskandale in der alten Bundesrepublik Hooliganismus in der DDR "Erfolge unserer Sportler – Erfolge der DDR" Literaturjournal Nachkrieg (4/2012) Jüdischer Humor in Deutschland Die SED und die Juden 1985–1990 "Braun" und "Rot" – Akteur in zwei deutschen Welten Kriegsverbrecherverfolgung in SBZ und früher DDR Die "Hungerdemonstration" in Olbernhau Eklat beim Ersten Deutschen Schriftstellerkongress Workuta – die "zweite Universität" Dokumentation: Die Rehabilitierung der Emmy Goldacker Kaliningrader Identitäten "Osten sind immer die Anderen!" Freiheit und Sicherheit Literaturjournal Wirtschaft und Soziales (3/2012) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Forum Literaturjournal Zeitgeschichte im Film (2/2012) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Forum Literaturjournal Nonkonformität und Widerstand (1/2012) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Deutsch-deutsches (11+12/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Öffentlicher Umgang mit Geschichte (10/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Forum Literaturjournal 21 Jahre Deutsche Einheit (9/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Wissenschaft (8/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Forum Literaturjournal 50 Jahre Mauerbau - Teil 2 (7/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal 50 Jahre Mauerbau (6/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Kultur (5/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Innere Sicherheit (4/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Wirtschaftsgeschichte (3/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Ost-West-Beziehungen (2/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Medien (1/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Über das Deutschland Archiv Redaktion Nach den Unruhen in Kasachstan: Wendepunkt oder Weiter so?

Sabena Donath: „Ich glaube, dass man wahre Bildung nur durch Bindung erreichen kann“ Die designierte Direktorin der Jüdischen Akademie in Frankfurt über die Gründungsphase und die Vision eines modernen jüdischen Lehrhauses

Sabena Donath Sharon Adler

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Die Direktorin der Bildungsabteilung des Zentralrats der Juden in Deutschland und designierte Direktorin der Jüdischen Akademie in Frankfurt am Main, Sabena Donath: „Es geht darum, ein jüdisches Haus zu bauen, das für innerjüdische Gedanken und Diskurse zuständig ist, aber auch eine Strahlkraft nach außen hat.“ (© Sharon Adler/PIXELMEER, 2022)

Sharon Adler: Du bist in Südafrika geboren, aber in Deutschland aufgewachsen. Was möchtest du über deinen familienbiographischen Hintergrund und darüber, wie du die ersten Jahre erlebt hast, erzählen?

Sabena Donath: Ich war drei Jahre alt, als ich nach Deutschland kam. Meine Eltern sprachen damals gar kein Deutsch, meine Muttersprache ist Polnisch, ich bin mehrsprachig aufgewachsen. Mein Vater ist Slowake, er floh 1968, als die damalige Sowjetunion in die ehemalige Tschechoslowakei einmarschierte. Meine Mutter kommt aus Warschau, auch sie verließ Polen 1968. Geboren bin ich in Südafrika, wo meine Familie für wenige Jahre lebte. Aus privaten Gründen verschlug es uns dann nach Deutschland. Wir zogen Anfang der 1970er-Jahre nach Bad Homburg, eine Kleinstadt in der Nähe von Frankfurt am Main. Meine Großeltern waren bereits dort. Ich muss sagen, vor allem die erste Zeit war nicht leicht für mich: Auf der einen Seite meine Großeltern, die versuchten, trotz ihrer Shoah-Erfahrungen in Deutschland Fuß zu fassen, auf der anderen Seite meine Eltern, beide junge Studenten in einem fremden Land. Und dann gab es mich – irgendwo dazwischen. Wenn man als Kind mit einer Migrationsgeschichte irgendwo landet, dann ist alles neu und alles fremd. Und das gilt besonders für Deutschland.

Schulische Erfahrungen

Sharon Adler: Welche persönlichen Erfahrungen aus deiner eigenen Schulzeit fließen in deine Arbeit heute ein? Sabena Donath: Ich erinnere mich an den Moment, als ich in einen städtischen Kindergarten kam. Ich sprach noch kein Deutsch und habe prägend in Erinnerung, dass es dort einen sogenannten „Ausländertisch“ gab – für mich und die sogenannten Gastarbeiter-Kinder. Uns wurde gesagt, dass wir mit den deutschen Kindern spielen dürften, aber nicht mit ihnen essen. Damit wir das richtig einordnen: Das war Mitte der 70er-Jahre, das muss man sich mal vorstellen! Ich als Kind stellte das nicht in Frage, aber ich weiß noch, dass ich mich unwohl fühlte. Heute denke ich, dass diese frühe Erfahrung etwas in mir ausgelöst hat: Dieses Unbehagen, in eine solche Situation gebracht zu werden, ohne dass es in irgendeiner Form ein Korrektiv gab. In der Grundschule hatte ich es leichter: Zu dem Zeitpunkt sprach ich schon sehr gut Deutsch und konnte mich sehr gut behaupten. Ich war in den ersten Jahren auch eine sehr gute Schülerin, es spielte überhaupt keine Rolle, wer ich war, woher ich kam oder was mich besonders auszeichnete. Bezüge zu einer jüdischen Perspektive gab es in diesem Schulsystem nicht. Später, im Gymnasium, war ich eine von nur drei jüdischen Schüler*innen – bei insgesamt rund eintausend Kindern. Ich weiß noch, dass es jedes Jahr aufs Neue eine Diskussion gab, ob man mich nun für Rosch Ha-Schana und Jom Kippur vom Unterricht befreien kann oder nicht. Das hat sich dann später geändert. Meine jüngeren Geschwister besuchten den jüdischen Religionsunterricht in der Frankfurter Gemeinde, der sogar im Abitur anerkannt wurde.

Sharon Adler: Wie hast du die Vermittlung jüdischer Themen und Lebensrealitäten in der Schule, im Unterricht und durch Schulbücher erfahren?

Sabena Donath: Die Zeit der Achtziger Jahre war geprägt davon, dass reelle jüdische Perspektiven einfach unsichtbar waren. Sobald in der Schule das Thema Nationalsozialismus und Shoah aufkam, wurde ich nach meinen eigenen Opfergeschichten gefragt, so als könnte ich stellvertretend für alle anderen sprechen. Die Vermittlung habe ich nahezu traumatisch in Erinnerung. Die Abbildungen der Leichen in den Schulbüchern war für mich, die ich mit überlebenden Großeltern aufgewachsen bin, äußerst schmerzhaft, und ich habe lange gebraucht, um so selbstbestimmt zu sein, mich dagegen zu wehren. Was mich immer störte und auch heute noch stört: Das Thema Judentum wurde ausschließlich über das Thema der Folklore oder über eine täterorientierte, nationalsozialistische Perspektive aufgearbeitet. Es wurde – und das ist zum Teil immer noch so – überhaupt nichts über jüdisches Leben in der Gegenwart vermittelt.

Studium, Beruf, Engagement

Sharon Adler: Bereits während des Studiums der Erziehungswissenschaften, Soziologie und Psychologie in Frankfurt am Main warst du in der Sozialen Arbeit tätig, hast als junge Frau die Leitung eines kommunalen Jugendzentrums in einem Frankfurter Brennpunkt übernommen. Was war deine Motivation und was hast du mitgenommen?

Sabena Donath: Meine Mutter hat Psychologie in Deutschland studiert, mit Deutsch als Fremdsprache. Das heißt, ich hatte Zugang zu einer Vielfalt hochinteressanter und mehrsprachiger Literatur. Mich hat das Thema sehr interessiert. Damals gab es an der Frankfurter Goethe-Universität die Möglichkeit, Erziehungswissenschaften, Psychologie und Soziologie als Diplomstudiengang zu studieren. Das war eine sehr weitreichende und reichhaltige Ausbildung mit tollen Professorinnen und Professoren, das hat meinen intellektuellen und wissenschaftlichen Horizont geöffnet. Während des Studiums habe ich in einem Bad Homburger Jugendzentrum gearbeitet. Es war der perfekte Job für mich: Ich habe mich mit Mädchenarbeit beschäftigt, ein Jugendcafé aufgebaut, Jugendliche mit Migrations- und Fluchtgeschichten unterstützt. Ich war fünf Jahre dort und habe sehr viel gelernt. Endlich konnte ich dort ansetzen, wo ich immer Mangel erlebt hatte, und ich erkannte, dass das ein Berufsbild sein kann – Migration, Diversität, Gleichstellung und gesellschaftliche Teilhabe miteinander so zu verknüpfen, dass es ein emanzipatorischer Akt wird. „Empowerment“, würde man heute sagen. Als ich mein Studium erfolgreich abgeschlossen hatte, bekam ich eine Leitungsstelle in einem Frankfurter Jugendzentrum – mit gerade mal 25. Ermöglicht hat mir diese Chance ein sehr engagierter Jugendamtsleiter. Er war es auch, der meine jüdische Identität und meine Migrationsgeschichte relevant für den Job fand.

Sharon Adler: Welche Erfahrungen hast du als Jüdin in dem Umfeld gemacht?

Sabena Donath: Ich habe meine jüdische Identität immer in die Jugendarbeit mit hineingebracht. Das war für mich selbstverständlich – mit allem, was dazugehört. Natürlich habe ich mit den Jugendlichen, die fast alle türkische oder marokkanische Herkunftsgeschichten hatten, Auseinandersetzungen geführt. Aber wir haben uns auch an manchen Punkten getroffen. Dass ich Jüdin bin, war auch gar nicht so vordergründig. Es war vielmehr ein Thema, ob ich als junge Frau in so einem Setting etwas sagen „darf“. Was bedeutet es für euch, dass ihr mit mir Regeln verhandeln müsst? Solche Dinge. Und da Jugendliche prinzipiell ihre Grenzen austesten, haben sie sich auch nicht gescheut, das ein oder andere Schimpfwort zu benutzen.

Der Wechsel zur Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST)

Sharon Adler: Du warst von 2003 bis 2012 anfangs freie Beraterin und Seminarleiterin und dann als Projektleiterin fest bei der ZWST und dort für den Bereich Sozialabteilungen, Integration und Professionalisierung tätig. War es eine bewusste Entscheidung, in jüdischen Settings zu arbeiten?

Sabena Donath: Ich habe die offene Jugendarbeit ganz bewusst verlassen. Das ist ein sehr zehrender und anstrengender Beruf, der bis in die späten Abendstunden geht. Ich hatte mich auf das Thema gesellschaftliche Teilhabe und Gewalt spezialisiert, habe lange in der Gewaltforschung gearbeitet und bin über die freien Tätigkeiten wie die Lehre an der Fachhochschule Frankfurt, der Moderation von Panels und der sogenannten interkulturellen Konfliktvermittlung – so hieß das damals noch in den frühen Nullerjahren – zur ZWST gekommen. Paulette Weber von der ZWST hat mich sozusagen entdeckt, als sie mich auf einem Panel in der Jugendbegegnungsstätte Anne Frank als Moderatorin gesehen hat. Sie lud mich in die ZWST ein und stellte mich dort dem damaligen Direktor Beni Bloch sel. A. vor. Ich weiß noch, dass sie begeistert erklärte, ich sei „eine von ihnen“, dass ich „alles können würde“ und dass sie mich „jetzt holen würden“. Das war ein schöner Moment. Und so bin ich nach und nach professionell in die jüdische Welt eingestiegen. Es war wie eine Fügung. Es gab noch einen weiteren Schritt. Ich habe gemeinsam mit Dalia Moneta, der ehemaligen Leiterin der Sozialabteilung der Jüdischen Gemeinde, ein Ehrenamtsprojekt für die Sozialabteilung aufgebaut. Kurze Zeit später hat mir Beni Bloch eine feste Stelle bei einem EU-geförderten Drittmittelprojekt angeboten, wodurch die Hauptberuflichkeit in einer jüdischen Institution begann.

Das Wesentliche, das ich aus dieser Zeit mitgenommen habe, ist, dass ich dort sehr viel über die Jüdischen Gemeinden und deren Strukturen gelernt habe. Etwas, wovon ich bis heute profitiere. Ich habe mit den sogenannten postsowjetischen Zuwander*innen gearbeitet und sehr viel Einblick in ihre Geschichte bekommen: über Migration, über die Brüche, über die Bezüge zur Shoah, über familiäre Strukturen. Wichtig war für mich auch, dass ich einen tiefen Einblick in den strukturellen und formalen Teil der jüdischen Institutionen bekam.

Jüdische Akademie in Frankfurt am Main

Sharon Adler: 2012 wurdest du zur Leiterin der Bildungsabteilung des Zentralrats der Juden in Deutschland berufen und mit dem Aufbau einer Jüdischen Akademie beauftragt. Wie kam es dazu?

Sabena Donath: Ich bin zum Zentralrat gekommen – auch dort wurde ich eingeladen, das ist eine Kontinuität in meiner Berufsbiografie –, als mich Dieter Graumann, der damalige Präsident des Zentralrats, beauftragt hat, die Jüdische Akademie aufzubauen. Das war eine riesige Chance, diese große Vision anzugehen. Wir haben in den vergangen zehn Jahren viel Arbeit, viel Geduld und viel Herzblut reingesteckt. Wir hatten mit Rückschlägen, Desillusionierung und dem einen oder anderen Stein auf dem Weg zu kämpfen, doch jetzt ist es vollbracht: Der Zentralrat baut diese Jüdische Akademie, von der wir so lange geträumt haben. Wie schön, dass Visionen wahr werden können, nicht wahr?

Was ich aber auch in den zehn Jahren gelernt habe, ist, dass es manchmal eben diese Zeit braucht, um bereit zu sein. Jetzt sind wir so weit.

Sharon Adler: Was passiert während der Gründungsphase der Jüdischen Akademie, die du gemeinsam mit Prof. Dr. Doron Kiesel leiten wirst? Was ist dafür nötig, ein „jüdisches Haus“ zu bauen?

Sabena Donath im Jüdischen Gemeindehaus in Frankfurt am Main. Seit 2012 leitet sie die Bildungsabteilung des Zentralrats der Juden in Deutschland, deren Direktorin sie mittlerweile ist. Unter ihrer Leitung fand 2019 erstmalig das jährlich stattfindende Jewish Women Empowerment Summit statt.

(© Sharon Adler/PIXELMEER, 2022)

Sabena Donath: Dafür braucht man so etwas wie einen „jüdischen Geist“. Es ist ja nicht nur die Frage von Stein auf Stein, sondern es geht darum, ein jüdisches Haus zu bauen, das für innerjüdische Gedanken und Diskurse zuständig ist, aber auch eine Strahlkraft nach außen hat. Also: Wie baue ich ein jüdisches Haus, das einen jüdischen Esprit verströmt, ohne ein religiöses Gebäude zu sein? Ohne zu normativ zu sein und das sich eine gewisse Offenheit bewahrt? Ich bin davon überzeugt: Nachhaltige Bildungsarbeit setzt enge Bindungen zwischen Menschen voraus. Wir müssen uns gesehen, verstanden, gehört, berührt fühlen. Dafür braucht es das Haus: Um Menschen zu empfangen, nicht nur als Gastgeberin, sondern auch, um sich in diesem Haus miteinander zu verbinden. Das muss nicht immer harmonisch sein, es darf und soll auch Diskurse und Debatten geben. Wichtig ist aber das feste Fundament – und das jüdische Dach.

Sharon Adler: Wofür will die Akademie, die 2024 ihren Betrieb aufnehmen wird, ein Ort sein? Welche Pläne für Inhalte und Kooperationen gibt es bereits ?

Der Zentralrat der Juden in Deutschland begann 2012 mit der Planung der Jüdischen Akademie in Frankfurt am Main. Die Fertigstellung des Baus ist für Ende 2023 geplant. 2024 soll die Jüdische Akademie ihren Betrieb aufnehmen. In der Jüdischen Akademie sollen öffentliche Diskurse aufgegriffen und um die jüdische Perspektive bereichert werden. Damit will die Jüdische Akademie dazu beitragen, die Akzeptanz für religiöse und kulturelle Pluralität in Deutschland zu erhöhen. Der Bau der Jüdischen Akademie wurde vom Frankfurter Architekten Zvonko Turkali entworfen. (© Turkali Architekten)

Sabena Donath: Wir haben in den letzten zehn Jahren ein Bildungsprogramm zu etabliert, das verschiedene jüdische Themen bearbeitet. Viel davon haben wir innerjüdisch angelegt. In den vergangenen Jahren haben wir uns nach außen geöffnet – das ist die besagte Strahlkraft. Unser Auftrag ist es, eine bundesweit wirkende Institution zu werden, die intellektuell und bildungspolitisch Themen behandelt, die eine jüdische Perspektive auch in den mehrheitsgesellschaftlichen Diskurs hineintragen kann. Die Überschrift wäre für mich, dass wir offen für plurale Perspektiven sind und diesen Pluralismus in unserem Haus auch umsetzen werden.

Wir kooperieren bereits mit vielen jüdischen Institutionen, unter anderem mit der ZWST, wir arbeiten eng mit der Jüdischen Gemeinde Frankfurt und anderen Jüdischen Gemeinden zusammen, sowie mit der Jüdischen Hochschule in Heidelberg. Wir haben jetzt auch ein „Memorandum of Understanding“ mit der Goethe-Universität in Frankfurt. Der wissenschaftliche Standort wird auch ein Alleinstellungsmerkmal dieser Jüdischen Akademie sein.

Sharon Adler: Wie kann deiner Meinung nach Bildungsarbeit dazu beitragen, die Gegenwart pluraler jüdischer Perspektiven in Deutschland nach innen und nach außen sichtbarer zu machen?

Sabena Donath: Es fehlt in der deutschsprachigen Bildungsarbeit immer noch eine deutliche jüdische Perspektive. Die Kolleginnen wie beispielsweise Julia Bernstein oder Marina Chernivsky beschwören seit langem einen Paradigmenwechsel. Die Themen, die die jüdische Gemeinschaft angehen, wie die Shoah, der Blick auf Israel und der Blick auf Antisemitismus aus Betroffenenperspektive, müssen von Jüdinnen und Juden mitbestimmt werden. Und zwar in einer deutlichen Sichtbarkeit und aus unterschiedlichen Perspektiven. Das heißt, es ist entscheidend, einen weiteren Ort für einen innerjüdischen Diskurs zu haben, der verschiedene, jüdisch relevante Themen behandelt. Gleichzeitig, und das ist mir wichtig, eine Form von Selbstbestimmung ermöglicht, die öffentlich sichtbar ist.

Sharon Adler: Welche Bildungsformate und Instrumente sind dafür sinnvoll und notwendig?

Sabena Donath: Im Moment machen wir vor allem mehrtägige Konferenzen, die sich breit und differenziert mit einem Thema befassen und sehr unterschiedliche Sprecher*innen zu Wort kommen lassen. In einer Institution wie der Akademie können wir solche Formate auf Nachhaltigkeit anlegen, also mehrjährig und modular planen und so einer breiteren Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Konferenzen sind das eine, aber für uns werden auch zunehmend berufliche Gruppen wie Lehrkräfte, Polizei und Justiz relevant. Es gibt sehr viel Nachfragen zu bestimmten Themen, und wir können diesen zum Teil gar nicht entsprechen. Es gibt ein Bewusstsein, insbesondere im bildungspolitischen Diskurs, dass man auch jüdische Expert*innen braucht, um zum Beispiel Antisemitismus bildungspolitisch zu verhandeln.

Sharon Adler: Inwieweit wird mit der Jüdischen Akademie an die Tradition Externer Link: jüdischer Lehrhäuser bis zu deren erzwungener Schließung vor der NS-Zeit angeknüpft und in die Gegenwart transportiert?

Sabena Donath: Das jüdische Lehrhaus in Frankfurt war eine säkulare Gegenbewegung zu den orthodoxen Orten der Stadt. Uns muss eine Anknüpfung gelingen, indem wir religiöse und säkulare Bildung miteinander verbinden. Das wird für uns sehr interessant werden. Das jüdische Lehrhaus lebte davon, einen Dialog auf Augenhöhe zu führen. Es wäre für mich ein Kerngedanke, intellektuelle Impulse so zu setzen, dass wir profunde Bildung auf Augenhöhe bieten können.

Jüdischer Feminismus und Jewish Women Empowerment Summit

Sharon Adler: Unter deiner Leitung fand 2019 erstmalig das Jewish Women Empowerment Summit statt. Welche Überlegungen und Visionen gingen der Etablierung des Formats voraus? Wie kann es gelingen, auch über das Summit hinaus Räume für junge jüdische Frauen zu schaffen?

Sabena Donath moderierte die Lesung und das Gespräch zum Essayband „Sicher sind wir nicht geblieben. Jüdischsein in Deutschland“ herausgegeben von Laura Cazés am 15.09.2022 im Pfefferberg Theater in Berlin. (© Sharon Adler/PIXELMEER, 2022)

Sabena Donath: Die Idee für den Jewish Women Empowerment Summit wurde von Externer Link: Laura Cazés und Externer Link: Dalia Grinfeld an mich herangetragen. Also aus der Gruppe selbst. Beide waren damals studentisch organisiert, und sie hatten immer noch die gleichen Themen, die ich damals hatte. Es geht um Teilhabe, um Sichtbarkeit, um Intersektionalität. Das alles hat sich nur marginal verbessert. Es ging bei diesem Format erstmal darum, einen Raum zu schaffen für jüdischen Feminismus. Wir wollten jüdische junge Frauen untereinander vernetzen, einen Empowerment-Raum für sie kreieren. Dafür mussten wir zunächst erfassen, was die Bedürfnisse dieser sehr vielfältigen Zielgruppe sind. Der Summit findet dieses Jahr zum vierten Mal statt, und ich denke, er ist mittlerweile zu einer Marke geworden. Es geht beim Jewish Women Empowerment Summit um Vernetzung, um Aushandlung verschiedener Perspektiven und Positionen, auch politischer Positionen, die sehr unterschiedlich sind und sich manchmal auch widersprechen. Aber es geht auch darum, jungen Menschen einen jüdischen Raum zu erschließen, die bisher, aus welchen Gründen auch immer, wenig oder keine Zugänge zu jüdischen Settings hatten.

Sabena Donath moderierte die Lesung und das Gespräch zum Essayband „Sicher sind wir nicht geblieben. Jüdischsein in Deutschland“, herausgegeben von Laura Cazés, am 15.09.2022 im Pfefferberg Theater in Berlin. (© Sharon Adler/PIXELMEER, 2022)

Sharon Adler: Der diesjährige Summit ist vom Krieg in der Ukraine geprägt. Vor allem Frauen sind es, die sich in den Jüdischen Gemeinden und in der ZWST um die Versorgung der Flüchtlinge aus der Ukraine kümmern. Sind auch Dialogformen zwischen Frauen mit russischen und ukrainischen Wurzeln angedacht?

Sabena Donath: Wir haben das Thema etwas anders aufgegriffen. Sehr viele unserer Teilnehmerinnen sind von diesem Krieg direkt betroffen, weil ihre Familien zum Teil noch in der Ukraine leben. Sehr viele Teilnehmende kommen auch aus sogenannten gemischten Familien. Das heißt, es gibt gar nicht immer eindeutige Migrations- oder Herkunftszuschreibung. Die haben wir gar nicht unternommen. Wir haben das Thema „Unbesprechbarkeiten“ genannt. Wir haben Formate geschaffen wie „Safer Spaces“ und Podien, bei denen wir die Auswirkungen des Krieges für die jungen Frauen und deren Familien in einem möglichst geschützten Rahmen besprechbar und anfassbar machen.

Der Kampf gegen Antisemitismus im Sport

Sharon Adler: Du bist als fachliche Leiterin Teil des Teams im von dir konzipierten Präventionsprojekt „Zusammen1“. Die Zusammen1-Studie „Zwischen Akzeptanz und Anfeindung. Antisemitismuserfahrungen jüdischer Sportvereine in Deutschland“ untersucht das Ausmaß und die Entwicklung antisemitischer Vorfälle im Sport. Wo setzt das Projekt an, welche Maßnahmen werden auf den Fachtagungen erörtert und beschlossen?

Sabena Donath: Es gibt eine Geburtsstunde dieses Projektes, als ich selbst Betroffene eines antisemitischen Vorfalls auf dem Sportplatz wurde. Ich beobachte den öffentlichen Raum und die Stadt sehr genau. Das ist eine Leidenschaft von mir, und zwar nicht nur aus jüdischer Perspektive. Das schließt an die Erfahrung im Jugendzentrum in Frankfurt an. Natürlich weiß man bei Makkabi, dass man – und das gilt ja auch für Schülerinnen und Schüler auf öffentlichen Schulen – Gefahr läuft, enttäuscht, gekränkt oder beleidigt zu werden, sobald man sich als jüdisch zu erkennen gibt. Im Fußball geschieht das in rauerer Form. Die Zahlen sprechen für sich. Dazu gibt es Studien und eventuell mal eine kleine Pressemeldung, das aber, was bei Makkabi in den Kreisligen auf und abseits des Platzes geschieht, ist massiv. Ich persönlich habe eine solche Situation erlebt und daraufhin gemeinsam mit dem Präsidium des Zentralrats entschieden zu handeln. Uns geht es darum, antisemitische Vorfälle aus der Unsichtbarkeit und Tabuisierung hervorzuholen und gleichzeitig ein Empowerment anzustoßen für jüdische Sportler und Sportlerinnen, aber auch für andere Fußballvereine, die nicht mehr bereit sind, Diskriminierungsformen wie diese hinzunehmen. Als Partner ist Makkabi natürlich mit an Bord, ebenso der DFB. Bislang gelingt das sehr gut, eben weil Fußball ein hervorragender Multiplikator ist. Für uns als jüdische Akademie in spe ist es relevant, Antisemitismus im öffentlichen Raum sichtbar zu machen, und ihn in Bildungsformate zu übersetzen.

Sharon Adler: Du bist Mutter von zwei Söhnen. Wie lebt ihr Judentum zuhause? Setzt du dich auch im familiären Kontext für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Mädchen ein?

Sabena Donath: Ich habe dazu eine philosophische Antwort: Ich habe mal gelesen, wenn man Töchter erzieht, soll man ihnen beibringen, im richtigen Moment „Nein“ zu sagen. Wenn man Söhne erzieht, soll man ihnen beibringen, ein „Nein“ nicht zu überhören. Was allgemein mein jüdisches Selbstverständnis betrifft, so geht es für mich darum, eine möglichst selbstbewusste jüdische Generation heranzuziehen. Man muss seine Wurzeln kennen, um Flügel zu bekommen. Das ist mein Leitbild.

Zur Interner Link: Vita von Sabena Donath >>

Zitierweise: „“Sabena Donath: „Ich glaube, dass man wahre Bildung nur durch Bindung erreichen kann“, Interview mit Sabena Donath, in: Deutschland Archiv, 31.10.2022, Link: www.bpb.de/514813

Fussnoten

Fußnoten

  1. Siehe: https://www.zentralratderjuden.de/der-zentralrat/institutionen/juedische-akademie/, zuletzt aufgerufen am 3.8.2022.

  2. Das JEWISH WOMEN EMPOWERMENT SUMMIT zur Bildung, Vernetzung, Befähigung und zum gesellschaftlichen Diskurs für junge jüdische Frauen ist eine Kooperationsveranstaltung der Bildungsabteilung des Zentralrats der Juden in Deutschland, der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) und der JSUD – Jüdische Studierendenunion Deutschland.

  3. „Zusammen1“ ist ein Präventionsprojekt von MAKKABI Deutschland im Rahmen des Förderprogramms „Demokratie Leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Kooperation mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland und der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf. Siehe https://zusammen1.de/, zuletzt aufgerufen am 3.8.2022.

  4. Siehe https://zusammen1.de/wp-content/uploads/2021/04/Zwischen-Akzeptanz-und-Anfeindung.pdf, zuletzt aufgerufen am 5.8.2022.

  5. Siehe hierzu https://zusammen1.de/z1events/fachtagung-strafraum/ und https://zusammen1.de/wp-content/uploads/2022/03/Programm-zur-Fachtagung-Strafraum-27.-29.-April-2022-Frankfurt-am-Main.pdf, zuletzt aufgerufen am 14.8.2022.

Weitere Inhalte

Sabena Donath, 1971 in Kapstadt geboren, ist designierte Direktorin der Jüdischen Akademie in Frankfurt am Main. Das Projekt begleitete sie von der ersten Idee bis zur Umsetzung, die 2024 geplant ist. Die diplomierte Pädagogin arbeitet seit über 20 Jahren als Dozentin und Beraterin zu inter- und transkultureller Kommunikation. Seit 2012 ist sie als Leiterin der Bildungsabteilung des Zentralrats der Juden in Deutschland tätig. Unter ihrer Leitung entstand das jährlich stattfindende „Jewish Women Empowerment Summit“, das jungen, jüdischen Frauen zwischen 18 und 35 Jahren eine Bildungsplattform bietet. Darüber hinaus initiierte sie „Externer Link: Zusammen1 “, eine Kooperation des Zentralrats der Juden in Deutschland und dem jüdischen Sportverband MAKKABI Deutschland. Es ist das erste Präventions-Projekt gegen Antisemitismus auf und abseits des Fußballplatzes dieser Art. Sabena Donath lebt in Frankfurt am Main und hat zwei Söhne. Interner Link: Mehr zu Sabena Donath >>

geboren 1962 in West-Berlin, ist Journalistin, Moderatorin und Fotografin. Im Jahr 2000 gründete sie das Online-Magazin und Informationsportal für Frauen AVIVA-Berlin, das sie noch heute herausgibt. Das Magazin hat es sich zur Aufgabe gemacht, Frauen in der Gesellschaft sichtbarer zu machen und über jüdisches Leben zu berichten. Sharon Adler hat verschiedenste Projekte zu jüdischem Leben in Deutschland für unterschiedliche Auftraggeber/-innen umgesetzt und auch selbst Projekte initiiert wie "Schalom Aleikum“, das sie zur besseren Verständigung von Jüdinnen und Muslima entwickelte. Nach dem Anschlag auf die Synagoge in Halle im Jahr 2019 initiierte sie das Interview- und Fotoprojekt "Jetzt erst recht. Stop Antisemitismus". Hier berichten Jüdinnen und Juden in Interviews über ihre Erfahrungen mit Antisemitismus in Deutschland. Seit 2013 engagiert sie sich ehrenamtlich als Vorstandsvorsitzende der Stiftung ZURÜCKGEBEN. Stiftung zur Förderung jüdischer Frauen in Kunst und Wissenschaft. Für das Deutschland Archiv der bpb betreut sie die Reihe "Jüdinnen in Deutschland nach 1945"