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Italien und die DDR | Deutschland Archiv | bpb.de

Deutschland Archiv Neu im DA Schwerpunkte Erinnern, Gedenken, Aufarbeiten DDR-Geschichte als Erinnerungspolitik Katja Hoyers Buch jenseits des Rheins gelesen 1848/49 in der politischen Bildung Vier Ansichten über ein Buch, das es nicht gab "Es war ein Tanz auf dem Vulkan" Föderalismus und Subsidiarität „Nur sagen kann man es nicht“ Wenn Gedenkreden verklingen Zeitenwenden Geschichtsklitterungen „Hat Putin Kinder?“, fragt meine Tochter Wolf Biermann über Putin: Am ersten Tag des Dritten Weltkrieges Der Philosoph hinter Putin „Putin verwandelt alles in Scheiße“ Das Verhängnis des Imperiums in den Köpfen Ilse Spittmann-Rühle ist gestorben Der Friedensnobelpreis 2022 für Memorial Rückfall Russlands in finsterste Zeiten Memorial - Diffamiert als "ausländische Agenten" Die Verteidigung des Erinnerns Russlands Attacken auf "Memorial" Der Fall Schalck-Golodkowski Ende des NSU vor zehn Jahren 7. Oktober 1989 als Schlüsseltag der Friedlichen Revolution Die Geschichte von "Kennzeichen D" Nachruf auf Reinhard Schult Leningrad: "Niemand ist vergessen" Verfolgung von Sinti und Roma Zuchthausaufarbeitung in der DDR - Cottbus Sowjetische Sonderhaftanstalten Tage der Ohnmacht "Emotionale Schockerlebnisse" Ein Neonazi aus der DDR Akten als Problem? Eine Behörde tritt ab Ostberlin und Chinas "Großer Sprung nach vorn" Matthias Domaschk - das abrupte Ende eines ungelebten Lebens Ein Wettbewerb für SchülerInnenzeitungen Totenschädel in Gotha Bürgerkomitees: Vom Aktionsbündnis zum Aufarbeitungsverein Westliche Leiharbeiter in der DDR Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (I) Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (II) Auf dem Weg zu einem freien Belarus? Erstes deutsch-deutsches Gipfeltreffen im Visier des BND Neue Ostpolitik und der Moskauer Vertrag Grenze der Volksrepublik Bulgarien Die Logistik der Repression Schwarzenberg-Mythos Verschwundene Parteifinanzen China, die Berlin- und die Deutschlandfrage 8. Mai – ein deutscher Feiertag? China und die DDR in den 1980ern 1989 und sein Stellenwert in der europäischen Erinnerung Stasi-Ende Die ungewisse Republik Spuren und Lehren des Kalten Kriegs Einheitsrhetorik und Teilungspolitik Schweigen brechen - Straftaten aufklären Welche Zukunft hat die DDR-Geschichte? Die Deutschen und der 8. Mai 1945 Jehovas Zeugen und die DDR-Erinnerungspolitik Generation 1989 und deutsch-deutsche Vergangenheit Reformationsjubiläen während deutscher Teilung 25 Jahre Stasi-Unterlagen-Gesetz Kirchliche Vergangenheitspolitik in der Nachkriegszeit Zwischenbilanz Aufarbeitung der DDR-Heimerziehung Der Umgang mit politischen Denkmälern der DDR Richard von Weizsäckers Rede zum Kriegsende 1985 Die Sowjetunion nach Holocaust und Krieg Nationale Mahn- und Gedenkstätten der DDR Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Die Entmilitarisierung des Kriegstotengedenkens in der SBZ Heldenkult, Opfermythos und Aussöhnung Durchhalteparolen und Falschinformationen aus Peking Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Grenzsicherung nach dem Mauerbau Einmal Beethoven-Haus und zurück Das Bild Walther Rathenaus in der DDR und der Bundesrepublik Alles nach Plan? Fünf Gedanken über Werner Schulz „Wie ein Film in Zeitlupe“ "Ich hatte Scheißangst" Ein Nazi flieht in die DDR Der 13. Februar 1945 im kollektiven Gedächtnis Dresdens Vor 50 Jahren im September: Zweimal Deutschland in der UNO Der Mann aus dem inneren Zirkel DDR-Vermögen auf Schweizer Konten Bücherverbrennungen am 10. Mai 1933: Nicht nur in Berlin Moskauer Hintergründe des 17. Juni Opfer einer "Massenpsychose"? Der Wolf und die sieben Geißlein Der Prager Frühling 1968 und die Deutschen Operativer Vorgang „Archivar“ 9. November 1989. Der Durchbruch 9. November 1918. „Die größte aller Revolutionen“? Der vielschichtige 9. November Biermann in meinem Leben Ein Wolf im Museum Entmutigung & Ermutigung. Drei Stimmen zu Biermann Spurenverwischer Kleinensee und Großensee Tod einer Schlüsselfigur Das besiegte Machtinstrument - die Stasi Anhaltende Vernebelung Die RAF in der DDR: Komplizen gegen den Kapitalismus Einem Selbstmord auf der Spur Druckfrisch Ehrlicher als die meisten Die Stasi und die Bundespräsidenten Das Einheits-Mahnmal Bodesruh D und DDR. Die doppelte Staatsgründung vor 75 Jahren. Chinas Rettungsofferte 1989 für die DDR Wessen wollen wir gedenken? 1949: Ablenkung in schwieriger Zeit 1949: Staatsgründung, Justiz und Verwaltung 1949: Weichenstellungen für die Zukunft Walter Ulbricht: Der ostdeutsche Diktator Die weichgespülte Republik - wurden in der DDR weniger Kindheitstraumata ausgelöst als im Westen? Friedrich Schorlemmer: "Welches Deutschland wollen wir?" Vor 60 Jahren: Martin Luther King predigt in Ost-Berlin Der Händedruck von Verdun Deutsche Erinnerungskultur: Rituale, Tendenzen, Defizite Die große Kraft der Revolution. Kirche im Wandel seit 1990. "Alles ist im Übergang" Das Mädchen aus der DDR Die Todesopfer des Grenzregimes der DDR Die Kirchner-Affäre 1990 Der Weg des Erinnerns „Manche wischen das weg, als ginge es sie gar nichts an“ Maßstabsetzend Die nächste Zeitenwende "Gegner jeglicher geistigen Bevormundung" Wenn die Vergangenheit nie ruht „Sie verhandeln über ein Volk, das nicht mit am Tisch sitzt“ Christoph Hein: "Die DDR war ideologisch, wirtschaftlich und politisch chancenlos" Das Bild der DDR von Konrad Adenauer und Willy Brandt im Kalten Krieg Die Macht der leisen Mutigen: „Es lohnt sich anständig zu sein“ Ehemalige Nazis in der SED "80 Jahre zu spät" „Dieser Personenkreis entwickelt eigene Vorstellungen zum Begriff Freiheit“ Zur Wirklichkeit von gestern und zur Möglichkeit von morgen – Vom Jüdischen im Deutschen „Den Helsinki-Prozess mit wirklichem Leben erfüllen“ Leerstellen und Geschichtsklitterungen Biografieforschung: Tödliche Ostseefluchten Polen als Feind Die Dimensionen der KSZE als entspannungspolitisches Konzept vor und nach 1989. Und heute? Woher kam die Zivilcourage? Mehr als nur Wüstenstaub im Mantel der Geschichte Drei Monate Aussicht auf Demokratie. Thüringen 1945 Wann, wenn nicht jetzt? Tova Friedman: "Erinnere dich" Transformation und Deutsche Einheit Die sozialpsychologische Seite der Zukunft Zwölf Thesen zu Wirtschaftsumbau und Treuhandanstalt Die andere Geschichte der Umbruchjahre – alternative Ideen und Projekte 33 Jahre nach Rostock-Lichtenhagen Wiedervereinigt auf dem Rücken von Migranten und Migrantinnen? Film ohne Auftrag - Perspektiven, die ausgegrenzt und unterschlagen wurden Geheimdienste, „Zürcher Modell“ und „Länderspiel“ 50 Jahre Grundlagenvertrag Drei Kanzler und die DDR Populismus in Ost und West Akzeptanz der repräsentativen Demokratie in Ostdeutschland Zusammen in Feindseligkeit? Neuauflage "(Ost)Deutschlands Weg" Ostdeutsche Frakturen Welche Zukunft liegt in Halle? Anpassungsprozess der ostdeutschen Landwirtschaft Daniela Dahn: TAMTAM und TABU Wege, die wir gingen „Der Ort, aus dem ich komme, heißt Dunkeldeutschland” Unternehmerischer Habitus von Ostdeutschen Teuer erkauftes Alltagswissen Trotz allem im Zeitplan Revolution ohne souveränen historischen Träger Mehr Frauenrechte und Parität Lange Geschichte der „Wende“ Eine Generation nach der ersten freien Volkskammerwahl Unter ostdeutschen Dächern Die de Maizières: Arbeit für die Einheit Schulzeit während der „Wende” Deutschland – Namibia Im Gespräch: Bahr und Ensikat Gorbatschows Friedliche Revolution "Der Schlüssel lag bei uns" "Vereinigungsbedingte Inventur" "Es gab kein Drehbuch" "Mensch sein, Mensch bleiben" Antrag auf Staatsferne Alt im Westen - Neu im Osten Die Deutsche Zweiheit „Ein echtes Arbeitsparlament“ Corona zeigt gesellschaftliche Schwächen Widersprüchliche Vereinigungsbilanz Schule der Demokratie Warten auf das Abschlusszeugnis Brief an meine Enkel Putins Dienstausweis im Stasi-Archiv Preis der Einheit Glücksstunde mit Makeln Emotional aufgeladenes Parlament Geht alle Macht vom Volke aus? Deutschland einig Vaterland 2:2 gegen den Bundestag "Nicht förderungswürdig" Demokratie offen halten Standpunkte bewahren - trotz Brüchen Die ostdeutsche Erfahrung Kaum Posten für den Osten Braune Wurzeln Wer beherrscht den Osten „Nicht mehr mitspielen zu dürfen, ist hart.“ Ein Ost-West-Dialog in Briefen Stadtumbau Ost Ostdeutschland bei der Regierungsbildung 2017 Die neue Zweiklassengesellschaft DDR-Eishockey im Wiedervereinigungsprozess Die SPD (West) und die deutsche Einheit Die Runden Tische 1989/90 in der DDR Die Wandlung der VdgB zum Bauernverband 1990 Transatlantische Medienperspektiven auf die Treuhandanstalt Transformation ostdeutscher Genossenschaftsbanken Demografische Entwicklung in Deutschland seit 1990 Parteien und Parteienwettbewerb in West- und Ostdeutschland Hertha BSC und der 1. FC Union vor und nach 1990 25 Jahre nach der Wiedervereinigung Ostdeutsches Industriedesign im Transformationsprozess Wende und Vereinigung im deutschen Radsport Wende und Vereinigung im deutschen Radsport (II) Kuratorium für einen demokratisch verfassten Bund deutscher Länder Europäische Union als Voraussetzung für deutschen Gesamtstaat Welche Zukunft braucht Deutschlands Zukunftszentrum? Ein Plädoyer. (K)Einheit Wird der Osten unterdrückt? Die neue ostdeutsche Welle Die anderen Leben. Generationengespräche Ost "Westscham" Sichtweisen Die innere Einheit Wer beherrscht den Osten? Forschungsdefizite rechtsaußen Verpasste Chancen? Die gescheiterte DDR-Verfassung von 1989/90 Einladung in die bpb: 75 Jahre Bundesrepublik Zu selbstzufrieden? Eine Phantomgrenze durchzieht das Land Noch mehr Mauer(n) im Kopf? Überlegenheitsnarrative in West und Ost Mehr Osten verstehen Westkolonisierung, Transformationshürden, „Freiheitsschock“ Glücksscham "In Deutschland verrückt gemacht" The Rise of the AfD - a Surprise? Der Osten: Ideen und Macher? Noch immer "Bürger zweiter Klasse"? „Wer sich heute ernsthaft die DDR zurückwünscht, hat ein kurzes Erinnerungsvermögen“ Hat da jemand „Freiheit“ gerufen? Zur Verteidigung eines guten Wortes Erinnerungslandschaften, zerklüftet Generation Einheit – eine Inselgeneration? West-Ost-Land „Und keiner hat Recht“ Leuchttürme im blauen Meer Ein Foto, das Saarland und kein Osten Alltag, Gesellschaft und Demokratie Die Situation von lesbischen Frauen in der DDR Ost-West Nachrichtenvergleiche Fußball mit und ohne Seele München 1972: Olympia-Streit um das „wahre Freundesland“ Afrikas Das religiöse Feld in Ostdeutschland Repräsentation Ostdeutschlands nach Wahl 2021 Die Transformation der DDR-Presse 1989/90 Das Elitendilemma im Osten "Affirmative Action" im Osten Ostdeutsche in den Eliten als Problem und Aufgabe Ostdeutsche Eliten und die Friedliche Revolution in der Diskussion Die Bundestagswahl 2021 in Ostdeutschland Deutsch-deutsche Umweltverhandlungen 1970–1990 Der Plan einer Rentnerkartei in der DDR "Es ist an der Zeit, zwei deutsche Mannschaften zu bilden" Deutsch-ausländische Ehen in der Bundesrepublik Verhandelte Grenzüberschreitungen Verpasste Chancen in der Umweltpolitik Der dritte Weg aus der DDR: Heirat ins Ausland Und nach Corona? Ein Laboratorium für Demokratie! Nichtehelichkeit in der späten DDR und in Ostdeutschland 30 Jahre später – der andere Bruch: Corona Mama, darf ich das Deutschlandlied singen Mit der Verfassung gegen Antisemitismus? Epidemien in der DDR Homosexuelle in DDR-Volksarmee und Staatssicherheit „Die DDR als Zankapfel in Forschung und Politik" Die Debatte über die Asiatische Grippe Coronavirus - Geschichte im Ausnahmezustand Werdegänge Familien behinderter Kinder in BRD und DDR Vom Mauerblümchen zum Fußball-Leuchtturm DDR-Alltag im Trickfilm Die alternative Modeszene der DDR Nachrichtendienste in Deutschland. Teil II Nachrichtendienste in Deutschland. Teil I Die Jagd gehört dem Volke Homosexuelle und die Bundesrepublik Deutschland Honeckers Jagdfieber zahlte die Bevölkerung Sicherheitspolitik beider deutscher Staaten von 1949 bis 1956 Frauen im geteilten Deutschland Ostdeutsche Identität Patriotismus der Friedensbewegung und die politische Rechte Rechte Gewalt in Ost und West Wochenkrippen und Kinderwochenheime in der DDR Urlaubsträume und Reiseziele in der DDR Reiselust und Tourismus in der Bundesrepublik Schwule und Lesben in der DDR Die westdeutschen „Stellvertreterumfragen“ Erfahrungen mit der Krippenerziehung „Päckchen von drüben“ Vor aller Augen: Pogrome und der untätige Staat Zwischen Staat und Markt Dynamo in Afrika: Doppelpass am Pulverfass Auf deutsch-deutscher UN-Patrouille in Namibia 1989 Zwischen den Bildern sehen Vom Neonazi-Aussteiger ins Oscar-Team „Eine Generalüberholung meines Lebens gibt es nicht“ "Autoritärer Nationalradikalismus“ Unter strengem Regime der Sowjets: Die Bodenreform 1945 Diplomatische Anstrengungen auf dem afrikanischen Spielfeld Demokratiestörung? „Im Osten gibt es eine vererbte Brutalität“ Hauptamtliche Stasi-Mitarbeiterinnen Sexismus unter gleichberechtigten Werktätigen Turnschuhdiplomatie im Schatten Eine Keimzelle politischen Engagements (Die) Mütter der Gleichberechtigung in der DDR Der Schwangerschaftsabbruch in der DDR Anti-Antisemitismus als neue Verfassungsräson? "Ich höre ein Ungeheuer atmen" Als es mir kalt den Rücken runterlief Deutsche Putschisten Thüringen als Muster-Gau? Wie die Mitte der Gesellschaft verloren ging "Nahezu eine Bankrotterklärung" „Bei den Jungen habe ich Hoffnung“ Der lange Weg nach rechts Übersehene Lehren für die Bundestagswahl 2025 Provinzlust - Erotikshops in Ostdeuschland Turnschuhdiplomatische Bildungsarbeit Ostdeutsche „Soft Power“ Abschied von der zivilen Gesellschaft? "Die DDR wird man nie ganz los" Von Nutzen und Nachteil der Brandmauer Disruption. Die Revolution der Erschöpften Wie Weimar ist die Gegenwart? Eine Zäsur für die deutsche Demokratie? „Der Erfolg der Linken zeigt, wie es gehen kann“ Zeitenwende 2.0 Die Post-Wagenknecht-Linke Staatskapazität statt Sündenböcke Der "NSU" im Lichte rechtsradikaler Gewalt "Dann muss ich eben selbst Milliardär werden"  Kommerzialisierte Solidarität Wie der DFB 1955 den Frauen-Fußball verbot Die Schlacht um die Waldbühne Die Hare-Krishna-Bewegung im Ost-Berlin der 1980er-Jahre Monomorium: Wie Krankenhäuser in der DDR zum Gesundheitsrisiko wurden Wie meine Großmutter Ursula Winnington die DDR-Küche aufmischte Wer gibt uns heute noch zu denken? Wolfgang Engler: „Eine gesamtgesellschaftliche Scham“ „Ein anständiger Mensch in unanständigen Zeiten“ Demokratiefeinde auf der Überholspur? „Mediale Wüsten“ "Wir fallen wieder zurück in unselige Zeiten" Italien und die DDR Berlin – geteilte Stadt & Mauerfall Berliner Polizei-Einheit Die Mauer. 1961 bis 2023 The Wall: 1961-2021 - Part One The Wall: 1961-2021 - Part Two "Es geht nicht einfach um die Frage, ob Fußball gespielt wird" Mauerbau und Alltag in Westberlin Der Teilung auf der Spur Olympia wieder in Berlin? Der Mauerfall aus vielen Perspektiven Video der Maueröffnung am 9. November 1989 Die Mauer fiel nicht am 9. November Mauersturz statt Mauerfall Heimliche Mauerfotos von Ost-Berlin aus Ost-West-Kindheiten "Niemand hat die Absicht, die Menschenwürde anzutasten" Berlinförderung und Sozialer Wohnungsbau in der „Inselstadt“ Wie stellt der Klassenfeind die preußische Geschichte aus? Flughafen Tempelhof Die Bundeshilfe für West-Berlin Christliche Gemeinschaft im geteilten Berlin Amerikanische Militärpräsenz in West-Berlin Das Stadtjubiläum von 1987 in Ost- und West-Berlin Bericht zum Workshop "Das doppelte Stadtjubiläum" Das untergegangene West-Berlin Interview: „Der Zoo der Anderen“ Die "Weltnachricht" mit ungewollter Wirkung Sanktioniert, instrumentalisiert, ausgeblendet 1989/90 - Friedliche Revolution und Deutsche Einheit Frauen in der Bürgerbewegung der DDR Die Wege zum 9. November 1989 „Die Stunde ist gekommen aufzustehen vom Schlaf“ Mythos Montagsdemonstration Ossi? Wessi? Geht's noch? Es gibt keine wirkliche Ostdebatte Die. Wir. Ossi. Wessi? Wie man zum Ossi wird - Nachwendekinder zwischen Klischee und Stillschweigen 2 plus 4: "Ihr könnt mitmachen, aber nichts ändern“ Blick zurück nach vorn Wem gehört die Revolution? Die erste und letzte freie DDR-Volkskammerwahl Mythos 1989 Joseph Beuys über die DDR Der 9. Oktober 1989 in Leipzig Egon Krenz über den 9. November Die deutsche Regierung beschleunigt zu stark Projekte für ein Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin und Leipzig Deutsch-deutsche Begegnungen. Die Städtepartnerschaften am Tag der Deutschen Einheit Mit Abstand betrachtet - Erinnerungen, Fragen, Thesen. Die frohe Botschaft des Widerstands Mauerfall mit Migrationshintergrund "Wer kann das, alltäglich ein Held sein?" "Es geht um Selbstbefreiung und Selbstdemokratisierung" Kann man den Deutschen vertrauen? Ein Rückblick nach einem Vierteljahrhundert deutscher Einheit Von der (eigenen) Geschichte eingeholt? Der Überläufer Der Überläufer (Teil IV) Der Deal mit "Schneewittchen" alias Schalck-Golodkowski Der Maulwurf des BND: „Die Karre rast auf die Wand zu“ Der lautlose Aufstand Wem gehört die Friedliche Revolution? Verschiedene Sichten auf das Erbe des Herbstes 1989 „Und die Mauern werden fallen und die alte Welt begraben“ Im Schatten von Russlands Ukrainekrieg: Der Zwei-plus-Vier-Vertrag in Gefahr? Der Zwei-plus-Vier-Vertrag: Die Stufen der Einigung über die Einheit Der Wendepunkt Das Ende der Stasi vor 35 Jahren Der Zauber des Anfangs „Als wir träumten“ Verhinderter Historikerdiskurs Russlands neuer Vorwurf: Greift Berlin nach der Atombombe? Krieg & Frieden. Wohin führt die Zeitenwende? Über 80 Analysen & Essays. Wenig Hoffnung auf baldigen Frieden Was riskieren wir? Ein Sommer der Unentschlossenheit Ein Jahr Krieg Die Waffen nieder? Ungleiche Fluchten? Schwerter allein sind zu wenig „Russland wird sich nach Putin ändern“ Die be(un)ruhigende Alltäglichkeit des Totalitären Vergessene Bomben aus Deutschland Putins Mimikry Schon einmal Vernichtungskrieg Verhandeln, aber wie? Das sterbende russländische Imperium und sein deutscher Helfer Was lief schief seit dem Ende des Kalten Krieges? „Sie haben die Zukunft zerbrochen“ Vertreibung ist auch eine Waffe "Wie ich Putin traf und er mich das Fürchten lehrte" "Wir bewundern sie und sie verschwinden" Mehr Willkommensklassen! Hoffen auf einen russischen „Nürnberger Prozess“ Russische Kriegskontinuitäten Wurzeln einer unabhängigen Ukraine Der erschütterte Fortschritts-Optimismus "Leider haben wir uns alle geirrt" Die Hoffnung auf eine gesamteuropäische Friedens- und Sicherheitsarchitektur nicht aufgeben „Ihr Völker der Welt“ Das erste Opfer im Krieg ist die Wahrheit China und die „Taiwanfrage“ Deutschlands Chinapolitik – schwach angefangen und stark nachgelassen "Ein Dämon, der nicht weichen will" "Aufhören mit dem Wunschdenken" Zäsur und Zeitenwende. Wo befinden wir uns? Im zweiten Kriegsjahr Zeitenwende – Zeit der Verantwortung Müde werden darf Diplomatie nie Sprachlosigkeiten Wie ist dieser Krieg zu deeskalieren und zu beenden? Teil 1 Als Brückenbau noch möglich war Der Krieg in der Ukraine als neuer Horizont für politische Bildung und Demokratiepädagogik Bleibt nur Gegengewalt? „Mein Körper ist hier, aber mein Herz und meine Seele sind immer in Israel“ „Ich hoffe, dass die Ukraine die BRD des 21. Jahrhunderts wird“ Krieg als Geschäft Bodenlose Ernüchterung In geheimer Mission: Die DDR-NVA gegen den „jüdischen Klassenfeind“ „Verbote bringen herzlich wenig“ Eine missachtete Perspektive? Verordnete Feindbilder über Israel in der DDR: Eine Zeitungs-Selbstkritik Die erste DDR-Delegation in Israel. Ein Interview mit Konrad Weiß „Dieser westliche Triumphalismus ist ein großer Selbstbetrug“ Wolf Biermann: Free Palestine...? Was hilft gegen politische Tsunamis? Der Tod ist ein Meister aus Russland Wann ist die Zeit zu verhandeln? „Ich bedaure und bereue nichts“ "Schon im 3. Weltkrieg?" „Die Logik des Krieges führt zu keinem positiven Ende“ "Bitte wendet euch nicht von uns ab". Zwei Hilferufe aus Belarus Nach 1000 Tagen bitterem Krieg Russische Frauen von Deutschland aus im Widerstand Doppeldenken als soziale adaptive Strategie Belarus. Terra Incognita "Siegfrieden" „Die Deutschen sind die Düpierten“ Die Stunde Europas. Bloß wie? Ein Leben, zwei Mal Flucht Verklärung der Geschichte als Zukunftsrezept Daniel Kehlmann: „Was wir in den USA erleben, ist eine asymmetrische Diktatur“ "Dies alles muss beendet werden" Zwischen Wirtschafts- und Militärmacht Die Ostpolitik 1969 bis 1973: Vorbedingung für KSZE und Deutsche Einheit Krieg ohne Grenzen Wolf Biermann: "Die Moritat von den Liebespaaren im Jahre 2025“ „Nicht abwenden“ Jüdinnen in Deutschland nach 1945 Interviews Beiträge Alle Porträts im Überblick Redaktion Un-Rechts-Staat DDR Bedrohter Alltag Unrecht, Recht und Gerechtigkeit - eine Bilanz von Gerd Poppe Der Geschlossene Jugendwerkhof Torgau – eine "Totale Institution" Stasi-Hafterfahrungen: Selbstvergewisserung und Renitenz Kritik und Replik: Suizide bei den Grenztruppen und im Wehrdienst der DDR Suizide bei den Grenztruppen der DDR. Eine Replik auf Udo Grashoff Die Todesopfer des DDR-Grenzregimes, ihre Aufarbeitung und die Erinnerungskultur Die Freiheit ist mir lieber als mein Leben „Nicht nur Heldengeschichten beschreiben“ Wer war Opfer des DDR-Grenzregimes? Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine Recherche Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine andere Sicht "Begriffliche Unklarheiten" Die Reichsbahn und der Strafvollzug in der DDR "Schicksale nicht Begriffe" Mauerbau und Machtelite Zwangseingewiesene Mädchen und Frauen in Venerologischen Einrichtungen Stasi-Razzia in der Umweltbibliothek Politisch inhaftierte Frauen in der DDR Ein widerständiges Leben: Heinz Brandt Über den Zaun und zurück – Flucht und Rückkehr von Dietmar Mann Die politische Justiz und die Anwälte in der Arä Honecker Geraubte Kindheit – Jugendhilfe in der DDR Haftarbeit im VEB Pentacon Dresden – eine Fallstudie Zwischen Kontrolle und Willkür – Der Strafvollzug in der DDR Suizide in Haftanstalten: Legenden und Fakten Die arbeitsrechtlichen Konsequenzen in der DDR bei Stellung eines Ausreiseantrages Max Fechner – Opfer oder Täter der Justiz der Deutschen Demokratischen Republik? Die "Auskunftspersonen" der Stasi – Der Fall Saalfeld Geschlossene Venerologische Stationen und das MfS Jugendhilfe und Heimerziehung in der DDR Fraenkels "Doppelstaat" und die Aufarbeitung des SED-Unrechts "OV Puppe". Ein Stasi-Raubzug im Spielzeugland Verdeckte Waffendeals der DDR mit Syrien Vom Zwangsleben unter Anderen "Ungehaltene Reden". Denkanstöße ehemaliger Abgeordneter der letzten Volkskammer der DDR Was sollten Wähler und Wählerinnen heute bedenken? Ein urdemokratischer Impuls, der bis ins Heute reicht „Als erster aus der Kurve kommen“ Die Rolle des Staats in der Wahrnehmung der Ostdeutschen Die durchlaufene Mauer Interview: Peter-Michael Diestel Interview: Günther Krause Interview: Lothar de Maizière Warum ist das Grundgesetz immer noch vorläufig? "Ein Beitrittsvertrag, kein Vereinigungsvertrag" „Miteinander – Füreinander. Nie wieder gegeneinander“ 1989/90: Freiheit erringen, Freiheit gestalten Lager nach 1945 Ukrainische Displaced Persons in Deutschland Jugendauffanglager Westertimke Das Notaufnahmelager Gießen Gedenkstätte und Museum Trutzhain Die Barackenstadt: Wolfsburg und seine Lager nach 1945 Die Aufnahmelager für West-Ost-Migranten Die Berliner Luftbrücke und das Problem der SBZ-Flucht 1948/49 Migration und Wohnungsbau. Geschichte und Aktualität einer besonderen Verbindung am Beispiel Stuttgart-Rot Das Musterhaus Matz im Freilichtmuseum Kiekeberg Orte des Ankommens (I): Architekturen für Geflüchtete in Deutschland seit 1945 Asylarchitekturen zwischen technokratischer Kontrolle und Selbstbestimmung Tor zum Realsozialismus: Das Zentrale Aufnahmeheim der DDR in Röntgental Alternative Wohnprojekte mit Geflüchteten „Bereits baureif.“ Siedlungsbau der Nachkriegszeit auf dem ehemaligen Konzentrationslagergelände in Flossenbürg Das ehemalige KZ-Außenlagergelände in Allach – ein vergessener Ort der (Nach-) Kriegsgeschichte Neugablonz - vom Trümmergelände zur Vertriebenensiedlung Räume der Zuflucht – Eine Fallstudie aus Lagos, Nigeria "Sie legten einfach los". Siedler und Geflüchtete in Heiligenhaus Frauen in der DDR (Die) Mütter der Gleichberechtigung in der DDR Sexismus unter gleichberechtigten Werktätigen Der Schwangerschaftsabbruch in der DDR Die Situation von lesbischen Frauen in der DDR Hauptamtliche Stasi-Mitarbeiterinnen Frauen im geteilten Deutschland „Schönheit für alle!“ Pionierinnen im Fußball – Von der Produktion auf den Platz Vertragsarbeiterinnen in der DDR Gleichberechtigung in heterosexuellen Partnerschaften in der DDR Kultur und Medien Einmal Beethoven-Haus und zurück Gedächtnis im Wandel? Der Aufbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Ostdeutschland Die Demokratisierung von Rundfunk und Fernsehen der DDR Die Stasi und die Hitler-Tagebücher Ein Nachruf auf Walter Kaufmann Die Tageszeitung »Neues Deutschland« vor und nach 1990 Wie ein Staat untergeht Objektgeschichte antifaschistischer Ausstellungen der DDR Reaktionen auf die Ausstrahlung der Fernsehserie „Holocaust“ „Mitteldeutschland“: ein Kampfausdruck? Gesundheitsaufklärung im Global Humanitarian Regime The British Press and the German Democratic Republic Kulturkontakte über den Eisernen Vorhang hinweg "Drei Staaten, zwei Nationen, ein Volk“ "Flugplatz, Mord und Prostitution" SED-Führung am Vorabend des "Kahlschlag"-Plenums Ende der Anfangsjahre - Deutsches Fernsehen in Ost und West "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Es gibt keinen Dritten Weg" Frauenbild der Frauenpresse der DDR und der PCI Regionales Hörfunkprogramm der DDR DDR-Zeitungen und Staatssicherheit Eine Chronik von Jugendradio DT64 Die "neue Frau": Frauenbilder der SED und PCI (1944-1950) „Streitet, doch tut es hier“ Olympia in Moskau 1980 als Leistungsschau für den Sozialismus Wo Kurt Barthel und Stefan Heym wohnten „Eine konterrevolutionäre Sauerei“ Die radix-blätter - ein besonderes Medium der Gegenöffentlichkeit in der DDR Wut und Zweifel: Erinnerungsbilder für die Zukunft „Wir wollten nicht länger auf Pressefreiheit warten“ Die Freiheit geht zum Angriff über auf die Utopie des Kommunismus Von der Kunst des Romans "Der Jazz-Bazillus hatte mich" Ein Fenster zur Welt öffnen. Mail Art in der DDR Werte 1989 - 2025 Kahlschlag auch gegen den Jazz Jürgen Fuchs: "Ich feinde an, was über Leichen geht" Jazz nicht nur in Nischen Schülerzeitungstexte Noch Mauer(n) im Kopf? Liebe über Grenzen Ostseeflucht Fluchtursachen Die Frau vom Checkpoint Charlie Mutti, erzähl doch mal von der DDR Staatsfeind Nr.1: DAS VOLK!!! Mit dem Bus in die DDR Ost und West. Ein Vergleich Warum wird der 3. Oktober gefeiert? "Ich wünsch mir, dass die Mauer, die noch immer in vielen Köpfen steht, eingerissen wird" Immer noch Mauer(n) im Kopf? Jüdinnen und Juden in der DDR Antisemitismus in Deutschland Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch War die DDR antisemitisch? Antisemitismus in der DDR Teil I Antisemitismus in der DDR Teil II Als ob wir nichts zu lernen hätten von den linken Juden der DDR ... Ostdeutscher Antisemitismus: Wie braun war die DDR? Die Shoah und die DDR Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil I Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil II Israel im Schwarzen Kanal Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, I Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, II Das Israelbild der DDR und dessen Folgen Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte "Jüdisch & Links" von Wolfgang Herzberg Der patriarchalen Erinnerungskultur entrissen: Hertha Gordon-Walcher Jüdisch sein in Frankreich und in der DDR Zeitenwende Ist der Osten ausdiskutiert? Der Mutige wird wieder einsam Das Jahr meines Lebens Basisdemokratie Lehren aus dem Zusammenbruch "Wir wollten uns erhobenen Hauptes verabschieden" Für die gute Sache, gegen die Familie DDR-Wissenschaftler Seuchenbekämpfung Chemnitz: Crystal-Meth-Hauptstadt Europas Keine Ahnung, was als Nächstes passieren wird Allendes letzte Rede Friedliche Revolution Gethsemanekirche und Nikolaikirche Das Wirken der Treuhandanstalt Gewerkschaften im Prozess von Einheit und Transformation Zusammenarbeit von Treuhandanstalt und Brandenburg Privatisierung vom DDR-Schiffbau Die Leuna-Minol-Privatisierung Übernahme? Die Treuhandanstalt und die Gewerkschaften: Im Schlepptau der Bonner Behörden? Treuhand Osteuropa Beratungsgesellschaft "Ur-Treuhand" 1990 Internationale Finanzakteure und das Echo des Sozialismus Soziale Marktwirtschaft ohne Mittelstand? Die Beziehungen zwischen Frankreich und der DDR Suche nach den Spuren der DDR Wirtschaftsbeziehungen zwischen Frankreich und der DDR Der Freundschaftsverein „EFA“ Die Mauer in der französischen Populärkultur DDR als Zankapfel in Forschung und Politik DDR-Geschichte in französischen Ausstellungen nach 2009 Theater- und Literaturtransfer zwischen Frankreich und der DDR Die DDR in französischen Deutschbüchern Kommunalpartnerschaften zwischen Frankreich und der DDR Frankreich als ferne Nähe „Der andere Planet“ und das „Sehnsuchtsland“ Regimebehauptung und Widerstand Mut zum Aussteigen aus Feindbildern Für die Freiheit verlegt - die radix-blätter Der Fußballfan in der DDR Jugend in Zeiten politischen Umbruchs Umweltschutz als Opposition Sozialistisches Menschenbild und Individualität. Wege in die Opposition Politische Fremdbestimmung durch Gruppen Macht-Räume in der DDR Wirtschaftspläne im Politbüro 1989 "Macht-Räume in der DDR" Macht, Raum und Plattenbau in Nordost-Berlin Machträume und Eigen-Sinn der DDR-Gesellschaft Die "Eigenverantwortung" der örtlichen Organe der DDR Strategien und Grenzen der DDR-Erziehungsdiktatur Staatliche Einstufungspraxis bei Punk- und New-Wave-Bands Kommunalpolitische Kontroversen in der DDR (1965-1973) Schwarzwohnen 1968 – Ost und West Der Aufstand des 17. Juni 1953 Interview mit Roland Jahn Der 17. Juni 1953 und Europa Geschichtspolitische Aspekte des 17. Juni 17. Juni Augenzeugenbericht Migration Fortbildungen als Entwicklungshilfe Einfluss von Erinnerungskulturen auf den Umgang mit Geflüchteten Friedland international? 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Italien und die DDR Kulturelle Beziehungen, Reisen und intellektueller Austausch

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Die staatlichen Beziehungen zwischen Italien und der DDR kamen nie richtig in Fahrt, vor allem im Vergleich zu den Beziehungen zwischen Italien und der Bundesrepublik, auch nicht nach Abschluss des Grundlagenvertrags 1973. Umso mehr spielten kulturelle Austausche, Kontakte zwischen Intellektuellen und Delegationsreisen eine Rolle.

Asymmetrische staatliche Beziehungen

Nach 1989 haben die Beziehungen zwischen Italien und der DDR ein neues historiografisches Interesse geweckt, begünstigt durch die Öffnung der Archive der DDR. Wichtige Forschungsarbeiten wurden Anfang der Nullerjahre veröffentlicht und haben ein neues Bild der politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen den beiden Ländern gezeichnet. In den vergangenen Jahrzehnten haben Studien zu spezifischen Themen das Forschungsfeld erheblich erweitert.

Während des Kalten Krieges waren die Beziehungen zwischen Italien und der DDR vor allem asymmetrisch: Aufgrund der bundesdeutschen Hallstein-Doktrin erkannte Italien, wie die anderen westeuropäischen Länder auch, die DDR nicht als souveränen Staat an. Diese Situation löste sich erst nach Unterzeichnung des Grundlagenvertrags zwischen DDR und BRD im Dezember 1972 auf, der ein halbes Jahr später in Kraft trat. Die italienische Regierung, die damals von Giulio Andreotti, einem Vertreter der konservativen DC (Democrazia Cristiana/Christliche Demokraten), geführt wurde, erkannte die DDR im Januar 1973 an. Damit begannen offizielle diplomatische Beziehungen zwischen den beiden Ländern, die ihre jeweiligen Botschafter ernannten – Klaus Gysi für die DDR und Enrico Aillaud für Italien.

Das Jahr 1973 stellte sicherlich eine Zäsur dar, aber die staatlichen Beziehungen hatten in der Folge weiterhin einen trägen und langsamen Charakter. Einen positiven Schub gab es erst in den 1980er-Jahren unter den Regierungen des Sozialisten Bettino Craxi, der im Juli 1984 nach Ost-Berlin reiste, während Erich Honecker den Besuch im April 1985 in Rom erwiderte. Es wurde ein Programm für die wirtschaftliche Zusammenarbeit unterzeichnet, und ein lange aufgeschobenes Kulturabkommen wurde endlich erreicht. Die Vereinbarungen erwiesen sich jedoch als zu spät und konnten den bilateralen Beziehungen vor dem Ende der DDR keine Wende mehr geben.

Rückblickend räumte der letzte DDR-Botschafter in Italien, Hans Voß, ein, dass es der DDR nicht gelungen sei, der italienischen Führungsklasse das Bild eines soliden sozialistischen Staates zu vermitteln. Für die italienischen Regierungen blieb die BRD immer der Hauptpartner, und auch nach ihrer Anerkennung erlangte die DDR nicht den erhofften Stellenwert hinsichtlich der bilateralen Beziehungen zu Italien.

KPI und SED: „Bruderparteien“?

Ostberlin, Stadtverordnetensitzungssaal, 19.1.1951: Tagung des internationalen Komitees zur Vorbereitung der Weltfestspiele der Jugend u. Studenten. Li. Enrico Berlinguer, Präsident des Weltbundes der Demokratischen Jugend, re. Erich Honecker, Vorsitzender der FDJ. (© picture-alliance/akg)

Neben den staatlichen Beziehungen gab es jedoch eine Sphäre sozialer, politischer und kultureller Beziehungen, die Italien und die DDR miteinander verband. Eine wichtige Rolle spielte dabei die Kommunistische Partei Italiens PCI (Partito Comunista Italiano) im Rahmen ihrer Beziehungen zur Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED).

Ab den 1960er-Jahren entstanden jedoch zunehmende Divergenzen zwischen PCI und SED auf politischer und ideologischer Ebene. Die PCI beschritt einen nationalen Weg zum Sozialismus und folgte einem polyzentrischen Modell, während jede Abkehr von der führenden Rolle der Sowjetunion (UdSSR) für die SED gefährlich erschien. Die Distanz zwischen den beiden Parteien vergrößerte sich noch nach 1968: Die PCI verurteilte die Niederschlagung des Interner Link: Prager Frühlings, während die SED mit der Nationalen Volksarmee an den Operationen des Warschauer Pakts teilnahm.

Original Bildunterschrift: Die erste Tagung des internationalen Komitees zur Vorbereitung der III. Weltfestspiele fand am 18.3.51 im Stadtverordnetensitzungsaal in Berlin statt. Bürgermeister Schwarz begrüßt die Tagung im Namen des demokratischen Magistrats: 1.v.l.: Erich Honecker 2.v.l.: Enrico Berlinguer. (© Bundesarchiv Bild 183-M0216-305 , ADN-ZB, Otto Donath-18.3.1951 )

Trotz einiger Entspannungsmomente blieben die beiden Parteien auch in den folgenden Jahren auf Abstand zueinander. Während die SED die Linie Moskaus auch angesichts der Invasion Afghanistans im Dezember 1979 verteidigte, suchte die PCI mit dem Eurokommunismus-Projekt von Enrico Berlinguer ein anderes Modell, das Demokratie und Sozialismus miteinander versöhnte. Zwischen den beiden Parteien gab es also eine entscheidende „ideologische Differenzierung", doch fand sich oft eine pragmatische Verständigung. Die PCI unterstützte loyal die Anerkennung der DDR und versagte ihr nie ihre Solidarität. Für die SED wiederum blieb die PCI auch nach 1973 ein privilegierter Kanal für die Beziehungen zu Italien, auch angesichts der ausgebliebenen Entwicklung der erhofften staatlichen Beziehungen.

Die kulturellen Beziehungen

Für die DDR waren kulturelle Beziehungen ein Instrument zur Suche nach internationaler Legitimation und ein Ersatz für diplomatische Beziehungen, die sie nicht entwickeln konnte. Dies war Teil einer konzertierten DDR-Strategie gegenüber den westeuropäischen Ländern. Italien hatte jedoch wegen der Stärke und der Verwurzelung der PCI eine privilegierte Stellung in der Westpolitik der SED. Der Gesellschaft für kulturelle Verbindungen mit dem Ausland (GkVA) der DDR zufolge waren die italienischen Regierungen in der Innen- und Außenpolitik den USA untergeordnet, aber in der italienischen Zivilgesellschaft konnte die DDR Spielräume für ihre Einflussnahme finden.

Auf italienischer Seite war das Interesse an der DDR hingegen eher sektoriell und betraf vor allem die kommunistische Welt. Es ist bezeichnend, dass die PCI der SED die Gründung eines Studienkomitees für die deutsche Frage vorschlug. Diese Idee wurde von Paolo Robotti, Mitglied des Zentralkomitees der PCI, bei einem Treffen mit der Sekretärin der GkVA, Frau Keller, in Ost-Berlin im September 1954 vorgebracht. Die Idee bestand darin, eine Einrichtung zu schaffen, die den Freundschaftsgesellschaften der PCI mit den sozialistischen Ländern ähneln sollte (zum Beispiel Italia-URSS, Italia-Polonia) und die DDR in Italien bekannt machen sollte.

Das Vorhaben wurde im Februar 1957 verwirklicht, als in Rom das Thomas-Mann-Zentrum (TMZ) eröffnet wurde. Der Name des Schriftstellers wurde gewählt, weil man sich leicht auf ihn einigen konnte: Mann hatte nämlich eine ausgewogene Haltung gegenüber den beiden deutschen Staaten eingenommen und immer die Existenz einer einheitlichen deutschen Kultur vertreten.

Das Zentrum, das bis 1989 aktiv war, wurde von italienischen Intellektuellen belebt, die der PCI oder der PSI, der Sozialistischen Partei Italiens (Partito Socialista Italiano) nahestanden oder unabhängig waren, aber jedenfalls einer antifaschistischen und progressiven Kultur angehörten. In ihm waren Philosophen wie Galvano della Volpe und Mazzino Montinari, Germanisten wie Cesare Cases und Paolo Chiarini und Historiker wie Enzo Collotti tätig. Erster Präsident war Ranuccio Bianchi Bandinelli, ein international renommierter Archäologe, PCI-Mitglied und damals auch Direktor des Istituto Gramsci.

Die Gründe, die diese Intellektuellen dazu bewogen, Beziehungen zur DDR aufzubauen, waren vielfältig. Es gab sicherlich ein aufrichtiges Interesse an der deutschen Kultur, mit der die italienische Kultur seit langem in Beziehung gestanden hatte (nicht nur die kommunistische Welt, sondern auch Intellektuelle wie Benedetto Croce). Es gab auch den politischen Willen, die „bürgerliche“ und konservative italienische Kultur zu bekämpfen, indem Autoren/innen, Themen und Modelle aus der sozialistischen Welt verbreitet wurden.

Das Thomas-Mann-Zentrum arbeitete eng mit der GkVA und später mit der Liga für Völkerfreundschaft (LVf), die sie 1961 ablöste, und mit der Deutsch-Italienischen Gesellschaft (DIG) zusammen, die in ihr tätig war. Die Beziehungen des Zentrums zu diesen Institutionen waren recht kompliziert. Bereits 1959 bezeichnete die GkVA seine Tätigkeit als „zu neutral“ und forderte eine politische Wende.

Das Zentrum zog es jedoch vor, eine kulturelle Tätigkeit fortzuführen, die nicht explizit propagandistisch angelegt war, auch um Persönlichkeiten anzuziehen, die keine Kommunisten waren. Es konzentrierte sich auf einige Autoren wie den Dramatiker Bertolt Brecht, die expressionistische Malerin Käthe Kollwitz und allgemein als progressiv geltende Autoren. Ab Mitte der 1970er-Jahre präsentierte das TMZ auch Ausstellungen über Autoren der Klassik, etwa über Goethe. Im ersten Jahrzehnt seiner Tätigkeit war das Thema Antifaschismus zentral, das sowohl zur Unterstützung der DDR (die als „das bessere Deutschland“ dargestellt wurde) als auch zur Delegitimierung der BRD eingesetzt wurde.

Das Angebot des Zentrums wurde von seinen eigenen Mitgliedern als ziemlich statisch und unbefriedigend empfunden. Bianchi Bandinelli, der nach der Niederschlagung des Prager Frühlings als Präsident zurückgetreten war, hatte der LVf „geistige Enge, Banalität, Mangel an Aufrichtigkeit“ vorgeworfen und beklagt, dass auf kultureller Ebene im Land nichts Neues und Originelles entstanden sei. Das Thema tauchte Ende der 1970er- Jahre wieder auf, als sich die Mitglieder des TMZ gegenüber der DIG beklagten, keine Kontakte zu den Intellektuellen der DDR aufnehmen und keine neuen und originellen Stimmen präsentieren zu können. Der Fall Wolf Biermann und das Ausbürgerungsverfahren gegen den Liedermacher 1976 hatte das Bild der DDR auch bei Parteien und Intellektuellen der italienischen Linken eingetrübt und brachte Spannungen in die Beziehung.

Die Reisen in die DDR

Das TMZ war nicht nur ein kultureller Vermittler, sondern förderte in einem breiteren Sinne den Austausch zwischen der DDR und Italien und half denjenigen, die in das sozialistische Land reisen wollten, Visa, Kontakte oder Stipendien zu erhalten. Die Reisen zwischen Italien und der DDR unterlagen strengen Kontrollregeln, die das verbündete Allied Travel Office in West-Berlin diktierte, das sie genehmigen musste. Um diese Hindernisse zu umgehen, machten italienische Bürger einen langen Umweg über Prag und manchmal über Budapest – also über Länder, die von Italien anerkannt wurden und gute Beziehungen zur DDR unterhielten. Erst Mitte der 1960er-Jahre lockerten sich die Regeln des Travel Office, sodass mehr Kontakte zwischen den beiden Ländern möglich wurden.

Sergio Leone (italienischer Filmregisseur) war im Juni 1986 in Ost-Berlin (DDR) zum Filmstart von "Es war einmal in Amerika". (© picture-alliance, teutopress |)

Für die DDR hatten die Reisen eine große Bedeutung, da sie ein Mittel waren, das Land aus der diplomatischen Isolation herauszuführen und den Kampf um die Anerkennung zu beschleunigen. Die Aufenthalte westlicher Bürgerinnen und Bürger wurden genutzt, um das Land bekannt zu machen und ein positives Bild zu vermitteln. Als erste reisten Journalisten/-innen, Parlamentsabgeordnete und Senatoren/-innen, Politiker/-innen, Gewerkschafter/-innen in die DDR. Die parlamentarischen Delegationen bestanden nicht nur aus Mitgliedern der PCI und der PSI, sondern im Laufe der 1960er- Jahre kamen auch Mitglieder der DC hinzu, die die Möglichkeiten des Austauschs, vor allem des wirtschaftlichen Austauschs mit der DDR, besser kennenlernen wollten.

In die DDR reisten dann auch Ärzte/-innen, Juristen/-innen, Architekten/-innen und Stadtplaner/-innen, Pädagogen/-innen und Lehrer/-innen. In diesen Fällen wollten die Delegationen die von der DDR geförderten Reformen vertiefen und zu verstehen versuchen, ob und wie diese im italienischen Kontext angewendet werden könnten. Die Hauptinteressen galten der öffentlichen Gesundheit und der Präventivmedizin, der Stadtplanung und dem Hochbau, der Organisation des Schulsystems und der Berufsausbildung.

Im April 1962 brach die erste italienische Kulturdelegation in die DDR auf, der unter anderem Ranuccio Bianchi Bandinelli, die Germanistin und Übersetzerin Lavinia Mazzucchetti und der Kunstkritiker Giulio Carlo Argan angehörten. Die Delegation reiste nach Berlin, Dresden, Erfurt, Weimar und Buchenwald. Aus dem Bericht von Bianchi Bandinelli geht hervor, dass die Organisation der Reise nicht zufriedenstellend war. Die SED-Führung priorisierte die Besuche in Museen und den historischen Stadtkernen von Dresden und Erfurt nicht, sondern verweilte lieber bei den neuen Wohnvierteln oder an der Berliner Mauer. Die Delegation schätzte die Inszenierung der „Dreigroschenoper“ des Berliner Ensembles, den Abend im Lingnerschloss beim Intellektuellenclub in Dresden und den Besuch im Goethe-Museum in Weimar.

Papst Johannes Paul II hat am 24. April 1985 im Vatikan den DDR-Staatsratsvorsitzenden und SED-Parteichef Erich Honecker empfangen. Es war die erste Begegnung eines DDR-Staatsmannes mit dem Papst. Das Oberhaupt der Katholischen Kirche wurde am 16. Oktober 1978 als erster Nichtitaliener seit 1522 zum Papst gewählt. (© picture-alliance, ADN Zentralbild)

Weniger willkommen waren hingegen einige Empfänge und Gespräche, bei denen SED-Persönlichkeiten besonders lange Reden hielten oder in einem propagandistischen Agitationston sprachen, der für eine Delegation, die auch nicht-marxistische Intellektuelle umfasste, als ungeeignet aufgefasst wurde. Dies beeinflusste die Meinungen einiger Delegationsmitglieder, die bereits negative Vorbehalte gegenüber der DDR hatten. Nach ihrer Rückkehr organisierte das TMZ in Mailand eine öffentliche Veranstaltung, bei der die Delegation ihre Reiseeindrücke schilderte. Die Kritik an der mangelnden kulturellen Offenheit der SED wurde von einem positiven Urteil über die Wiederaufbauanstrengungen des Landes und den Erfolg der Entnazifizierung begleitet. Es wurde die Forderung an die italienische Regierung gerichtet, die DDR anzuerkennen, denn sie sei „ein Staat, der alle Voraussetzungen erfüllt“.

Im April 1964 reiste eine weitere Kulturdelegation in die DDR, um an den Feierlichkeiten zum vierhundertsten Jahrestag des Todes von Michelangelo teilzunehmen, dem verschiedene öffentliche Veranstaltungen gewidmet worden waren. Die umfangreiche Delegation bestand hauptsächlich aus Kunsthistoriker/-innen und Direktor/-innen von Museen und Galerien. Die wissenschaftlichen Ergebnisse der Michelangelo-Konferenz schienen bescheiden, aber die Delegation schätzte dieses Mal die ostdeutsche Gastfreundschaft. Die Reise war zudem fruchtbar, weil die Museumsdirektor/-innen und die italienischen Wissenschaftler Kontakte zu ihren Kolleg/-innen in der DDR knüpfen konnten. 1966 reiste eine Delegation von sechs Forschern des Istituto Superiore di Sanità (Gesundheitsbehörde) in die DDR, die Berlin, Magdeburg, Rostock, Halle, Weimar, Leipzig und Dresden besuchte. Die Delegation besichtigte Forschungseinrichtungen und Hochschulzentren, traf Kollegen, Beamte des Gesundheitsministeriums und Mitglieder der DIG. Der Gesamteindruck war positiv, sowohl hinsichtlich der durchgeführten Forschungsarbeiten als auch mit Blick auf die Ausstattung einiger Institute. Außerdem wohnte die Delegation einer Theateraufführung in Berlin bei, besuchte das Konzentrationslager Buchenwald und die Gemäldegalerie in Dresden. Diese Stationen gehörten zu den verschiedenen Reiserouten, die stets kulturelle und Gedenkmomente enthielten. Dies traf auch auf die Reise zu, die 1967 eine Delegation aus Salerno unternahm, bestehend aus dem Direktor einer Kunstgalerie, einem Lehrer, einem Arzt, einem Architekten und einem Reiseveranstalter. Die Besucher waren besonders von der Besichtigung der Gedenkstätte Buchenwald beeindruckt. Sie bemerkten, dass „in der DDR jener Militarismus übler Erinnerung, der in der Bundesrepublik leider wieder auflebt, endgültig verschwunden ist“. Ein weiteres Kapitel des Austauschs zwischen Italien und der DDR sind die Städtepartnerschaften. Von den „roten Rathäusern“ aus PCI und PSI gefördert, begannen die Partnerschaften bereits Ende der 1950er-Jahre und nahmen Mitte der 1960er-Jahre zu, als die Bewegung für die Anerkennung der DDR erstarkte. Sie betrafen vor allem toskanische und emilianische Städte (zum Beispiel Dresden und Florenz, Bologna und Leipzig, Reggio Emilia und Schwerin), aber auch kleinere Gemeinden. Im Rahmen der Städtepartnerschaften wurden Austausche und Gegenseitigkeitsbesuche organisiert, die es italienischen und ostdeutschen Bürgern ermöglichten, Freundschaften und persönliche Beziehungen zu entwickeln, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam gesellige Momente zu erleben. Mit der Anerkennung der DDR wurden die Reisen einfacher und verloren den Pioniercharakter, den sie bis in die 1960er-Jahre hatten.

Italienische Intellektuelle in der DDR

Einige Künstler/-innen und Intellektuelle knüpften dauerhafte Beziehungen zur DDR und verbrachten längere Zeit dort. Der bekannteste Fall war der des Malers Gabriele Mucchi, der zwischen Ost-Berlin und Mailand pendelte. Mucchi förderte den italienischen Realismus und half bei der Verbreitung von Autoren wie Renato Guttuso und Giacomo Manzù. In Ost-Berlin arbeitete er mit der Zeitschrift Bildende Kunst zusammen und lehrte an der Kunsthochschule Weißensee. Trotz seiner Enttäuschung über den Starrsinn der SED in der Kulturpolitik blieb Mucchi stets mit der DDR verbunden, in der er weiterhin die „Heimat einer authentischen antifaschistischen und proletarischen Kultur“ verkörpert sah. So stark war die Bindung, dass Mucchi 1990 nach dem Fall der Mauer die ostdeutsche Staatsbürgerschaft beantragte, als Akt der Anerkennung für diese Erfahrung.

Ein weiterer Fall ist der des Philosophen Mazzino Montinari, der etwa sieben Jahre in Weimar lebte, wo er an der kritischen Ausgabe von Nietzsche arbeitete. Montinari, der auch zu den Gründern des TMZs gehörte, kehrte danach nach Italien zurück, um zu unterrichten, bewahrte aber stets positive Erinnerungen an seine Weimarer Zeit und an die Gastfreundschaft der DDR-Institutionen. Laut Cesare Cases „fühlte sich Montinari in der DDR wegen dieser bäuerlichen und volksnahen Kultur und wegen des Fehlens kapitalistischer Verzierungen wohl; indem er dort lebte, hatte er den Geist der Solidarität innerhalb der DDR-Bevölkerung angesichts der gemeinsamen Mängel erfahren“.

Auch Cases hatte dauerhafte Beziehungen zur DDR. In seiner Arbeit als Verlagsberater bei Einaudi trug er dazu bei, wichtige Autoren jenseits von Brecht zu übersetzen und zu verbreiten, darunter einige Stimmen von Dissidenten, von Havemann über Biermann bis Kunert. Bereits 1956, nach einem Aufenthalt an der Universität Leipzig, sprach er offen von der „Verödung des kulturellen Lebens der DDR“ und bemerkte die bürokratischen Exzesse und den Autoritarismus. Die Kritik verdeckte jedoch nicht sein Engagement für die internationale Anerkennung des Landes. Cases hegte immer einen tiefen Antikapitalismus, der ihn dazu brachte, die deutsche Wiedervereinigung und das Ende der sozialistischen Alternative mit Besorgnis aufzunehmen, obwohl er sich ihrer Grenzen und Fehler bewusst war. Bedeutsam waren auch die Beziehungen des venezianischen Komponisten Luigi Nono zur DDR. Die gemeinsame Leidenschaft für die Zwölftonmusik und eine enge Freundschaft verbanden ihn mit dem Komponisten und Dirigenten Paul Dessau. Auch der Regisseur Giorgio Strehler und der Theaterdirektor des Piccolo di Milano, Paolo Grassi, näherten sich der DDR wegen der Wertschätzung und Freundschaft mit Bertolt Brecht. Nach dessen Tod setzten sie die Zusammenarbeit mit seiner Frau Helene Weigel und dem Berliner Ensemble fort. In all diesen Fällen beeinflussten persönliche Beziehungen den Aufbau dauerhafter Verbindungen zwischen der italienischen und der ostdeutschen Kulturwelt und erleichterten den Austausch und die Verbreitung von Texten und Autor/-innen.

Und die „anderen“ Italiener in der DDR?

Die kulturellen Austausche, die Reisen der Delegationen und die Kontakte zwischen Intellektuellen bildeten eine wichtige Säule der Beziehungen zwischen Italien und der DDR. Dies hing sowohl damit zusammen, dass die staatlichen Beziehungen zögerlich verliefen und auch nach 1973 wenig tiefgreifend blieben, als auch damit, dass andere Formen des Austauschs zwischen den beiden Ländern weniger entwickelt waren. Die Beziehungen Italiens zur BRD hingegen wurden neben der staatlichen Ebene durch die Ströme deutscher Tourist/-innen, die Sommerurlaubsziele in Italien ansteuerten, und durch die wachsende Zahl italienischer Emigrant/-innen genährt, die ab Mitte der 1950er-Jahre in den Industriebetrieben Nordrhein-Westfalens, Bayerns oder Baden-Württembergs arbeiteten. In der DDR hingegen kamen ausländische Arbeiter/-innen aus den „sozialistischen Bruderländern“ (zum Beispiel Angola, Kuba, Vietnam); Italiener/-innen gehörten nicht zu den Arbeitsmigrantengruppen in der DDR.

Die dauerhaften Anwesenheiten von Italienern waren vereinzelte und sporadische Fälle, die vor allem mit Diplomat/-innen, Journalist/-innen, Forscher/-innen, Wissenschaftler/-innen oder Künstler/-innen und Intellektuellen zusammenhingen. Bis heute gibt es keine Statistiken über in der DDR ansässige Italiener/-innen und keine genauen Zahlen. Um diese Erfahrung zu rekonstruieren, müsste man sehr vielfältige und umfangreiche Quellen auswerten. Es ist jedoch ein Forschungsdesiderat, das uns ermöglichen könnte, verschiedene bisher unbekannte Aspekte zu vertiefen, wie etwa die Wahrnehmung des Alltags in einem sozialistischen Staat aus der Sicht von jemandem, der aus einem anderen System kam. Eine weitere Perspektive würde so der Analyse der transnationalen Beziehungen zwischen den beiden Ländern hinzugefügt, die hier durch die Untersuchung der kulturellen Beziehungen, der Reisen und der Kontakte zwischen Intellektuellen rekonstruiert werden sollte.

Zitierweise: Costanza Calabretta, „Italien und die DDR - Kulturelle Beziehungen, Reisen und intellektueller Austausch", in: Deutschland Archiv, 13.03.2026, Link: www.bpb.de/577994 (ali).

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Fussnoten

Fußnoten

  1. Vgl. Charis Pöthig, Italien und die DDR. Die politischen, ökonomischen und kulturellen Beziehungen von 1949 bis 1980, Frankfurt/M. 2000; Johannes Lill, Völkerfreundschaft im Kalten Krieg? Die politischen, kulturellen und ökonomischen Beziehungen der DDR zu Italien 1949-1973, Frankfurt/M. 2001.

  2. Laura Fasanaro, La DDR e l'Italia. Politica, commercio e ideologia nell'Europa del cambiamento (1973-1985), Rom 2016, S. 77.

  3. Hans Voß, Die Beziehungen der DDR zu Italien. Versuch einer Bilanz, in: Deutschland Archiv, 4 (1998), S. 593-599, hier S. 599.

  4. Vgl. Francesco Leone, Die italienische Kommunistische Partei und die Deutsche Frage 1947-1973, Berlin 2022.

  5. Vgl. Laura Fasanaro, Eurocommunism: an East German perspective, in: Leopoldo Nuti (Hrsg.), The Crisis of Détente in Europe. From Helsinki to Gorbachev, 1975-1985, New York 2009, S. 244-255.

  6. Vgl. Fiammetta Balestracci, Zwischen ideologischer Diversifikation und politisch-kulturellem Pragmatismus. Die Beziehungen zwischen der PCI und der SED (1968-1989), in: Arnd Bauerkämper/Francesco Di Palma (Hrsg.), Bruderparteien jenseits des Eisernen Vorhangs: die Beziehungen der SED zu den kommunistische Parteien West-und Südeuropas (1968-1989), Berlin 2011, S. 167-185.

  7. GkVA, Arbeitsbericht 1956 – Italien, 8.1.1957, in: Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR im Bundesarchiv (SAPMO), Berlin – Lichterfelde, DY 13/75.

  8. GkVA, Unterredung zwischen Robotti und Keller, 9.9.1954, in: SAPMO, Berlin – Lichterfelde, DY 30/96999.

  9. Sergio Segre, Relazione sul viaggio a Berlino est, 6.3.1959, in: Archivio storico del PCI (APCI), Roma, Archivbestand Esteri -RDT, Mf. 0465/0153-4.

  10. Ranuccio Bianchi Bandinelli, Lettera a Rosa Spina, 11.12.1970, in: Archivio di Stato di Siena (AS-SI), Archivbestand Ranucci Bianchi Bandinelli, b. 56, f. 285.

  11. DIG, Bericht, 2.1977, in: SAPMO, Berlin – Lichterfelde, DY 13/2568.

  12. Allied Travel Office (ATO): Eine Behörde der drei westlichen, alliierten Besatzungsmächte Vereinigte Staaten von Amerika, Großbritannien und Frankreich. Diese war für die Ausstellung von zeitlich befristeten Reisedokumenten für Reisen von DDR-Bürger/-innen in Staaten, die die DDR nicht völkerrechtlich anerkannten, verantwortlich. Die Behörde war im West-Berliner Bezirk Schöneberg in einem Teil, des Gebäudes untergebracht, wo ab 1945 der Alliierte Kontrollrat seinen Sitz hatte.

  13. Ranuccio Bianchi Bandinelli, Dal diario di un borghese, Rom 1996, S. 325-327.

  14. Luci e ombre della Germania Est, in: Stasera, 19.5.1962.

  15. Giorgio Fiocco, Lettera a Ranuccio Bianchi Bandinelli, 4.5.1964, in: AS-SI, Archivbestand Ranuccio Bianchi Bandinelli, b. 55, f. 270.

  16. Delegazione di sei ricercatori italiani dell'Istituto Superiore di Sanità, Relazione sul viaggio in DDR, 9.-17.5.1966, in: Archivio dell'Istituto italiano di studi germanici (AIISG), Rom, Archivbestand Centro Thomas Mann (CTM), b. 17, f. 166.

  17. Delegazione di Salerno, Relazione di viaggio, 8.11.1967, in: AIISG, AB. CTM, b. 18, f. 173.

  18. Vgl. Teresa Malice, Transnational Imaginations of Socialism. Town Twinning and Local Government in "Red" Italy and the GDR, Berlin-Boston 2023.

  19. Sul tema delle relazioni culturali, vgl. Madga Martini, La cultura all'ombra del Muro. Relazioni culturali tra Italia e DDR (1949-1989), Bologna 2007.

  20. Matteo Bertelé, Un ambasciatore del 'Realismo' italiano: Gabriele Mucchi nella RDT negli anni Cinquanta, in: Mondo contemporaneo, 2-3 (2020), S. 87-101, hier 101.

  21. Cesare Cases, Il Granduca di Weimar: ricordo di Mazzino Montinari, in: Belfagor 3/1987, S. 335-340, hier 338.

  22. Michele Sisto, Gli intellettuali italiani e la Germania socialista. Un percorso attraverso gli scritti di Cesare Cases, in: Magda Martini/Thomas Schaarschmidt (Hrsg.), Riflessioni sulla DDR. Prospettive internazionali e interdisciplinari vent'anni dopo, Bologna 2011, S. 97-121.

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