Beleuchteter Reichstag

Zeitgeschichte/Zeitgeschehen

Die zeitgenössische Auseinandersetzung mit der Mauer widerspiegelte sich auch im "Kalten Krieg der Bilder". Nach 1989 drohte er in Vergessenheit zu geraten; mittlerweile aber beginnt er das Gedenken an die SED-Diktatur zu dominieren. Die Folgen des Mauerbaus reichten weit in den Alltag der DDR-Bürger hinein und waren mehr oder minder auch bei Auslandsreisen noch zu spüren. 1981 floh einer der ranghöchsten Grenztruppen-Offiziere der DDR in die Bundesrepublik; Klaus-Dieter Rauschenbach kehrte allerdings bereits nach 57 Stunden wieder in den SED-Staat zurück.

Elena Demke

Mauerbilder in Ost und West

Bilder von der Mauer erlangten schon bald nach deren Bau einen festen Platz im kollektiven Bild-Gedächtnis des Kalten Krieges in Ost und West. Es etablierte sich ein "Set" von Motiven, die als Gegen-Bilder nicht nur semantisch aufeinander bezogen waren, sondern auch ikonografisch korrespondierten.

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Das Kino "Babylon" in Ost-Berlin im Jahr 1949.

Johanna Dietrich

Das geteilte Berlin im Dokumentarfilm

Bundesrepublik und DDR erhoben nach dem zweiten Weltkrieg Anspruch auf die ehemalige und jetzige Hauptstadt Deutschlands – Berlin. Der Kampf um die Stadt und ihre Rolle im Ost-West-Konflikt widerspiegelt sich auch in den Dokumentarfilmen der Nachkriegszeit.

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Am Brandenburger Tor wurde die Mauer in der Nacht zum 22. Dezember geöffnet. Die Mauersegmente weichen einer Grenzübergangsstelle für Fußgänger.

Anna Kaminsky

"... es gibt gute Gründe, den 13. August nicht aus dem Auge zu verlieren."

Die Berliner Mauer wurde nach 1990 zunächst aus dem Berliner Stadtbild verdrängt, bis zunehmend auf diese Leerstelle hingewiesen wurde. Zum 50. Jahrestag des Mauerbaus zeichnet es sich nun ab, dass die Erinnerung an die Mauer das Gedenken an die SED-Diktatur dominieren könnte.

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Klaus-Dieter Rauschenbach beim Tanz mit seiner Frau.

Michael Schneider

57 Stunden im Westen

Am 2. Juni 1981 flüchtete der DDR-Grenzkommandeur Klaus-Dieter Rauschenbach. Bereits zwei Tage später kehrte er – angeblich freiwillig – in die DDR zurück. Die Umstände von Rauschenbachs Flucht und Rückkehr sollten schließlich von einem Bundestagsuntersuchungsausschuss geklärt werden.

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DDR-Urlauber an der bulgarischen Schwarzmeerküste.

Stefan Appelius

Das Reisebüro der DDR

Jeder DDR-Bürger kannte es, doch in der Forschungsliteratur spielt das "Reisebüro der DDR" keine Rolle. Wenn überhaupt, wird es unter dem Thema Urlaub in der DDR erwähnt – meist mit ostalgischem Augenzwinkern. Dabei verdient das Unternehmen weitaus mehr Aufmerksamkeit, fungierte es doch als eine Art getarnter Filialbetrieb der Staatssicherheit.

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Georg Renner: "'Pik Korshenewskaja 7105 m'. Pamir".

Kai Reinhart

"Unerkannt durch Freundesland"

DDR-Bergsteigern blieben nicht nur die Alpen, sondern auch die Hochgebirge der befreundeten Sowjetunion verschlossen. Mit viel Einsatz, Mut und Schlitzohrigkeit schafften es dennoch einige Bergsteiger, alle Hemmnisse und Grenzen zu überwinden und ihren Traum von Gipfeln und Freiheit zu verwirklichen.

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Ausstellung + Film

Die Mauer. Sie steht wieder!

Was wäre, wenn die Mauer Berlin erneut halbieren würde? 30 Jahre nach dem Mauerfall erinnert das Deutschland Archiv der bpb mit 30 Bildmontagen und einem Film von Alexander Kupsch an das Bauwerk, das die Stadt über 28 Jahre lang teilte.

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NEU: Videoreportagen

Vom Einläuten der Friedlichen Revolution

Rund um den 7. Oktober 1989 herrschte Ausnahmezustand in mehreren Städten der DDR. Polizei, Betriebskampfgruppen und Stasi gingen gewaltsam gegen Demonstranten vor, die friedlich für Reformen, Demokratie und Reisefreiheit eintraten - und sich mit Kerzen, Worten und Zivilcourage gegen die Staatsmacht durchsetzten. Ein filmischer Überblick.

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Themenseite

30 Jahre Mauerfall

Die Berliner Mauer war über 28 Jahre das Symbol der deutschen Teilung und des Kalten Krieges. Am 9. November 1989 reagierte die DDR-Regierung mit Reiseerleichterungen auf den Ausreisestrom und monatelange Massenproteste – die Mauer war geöffnet. Wir präsentieren ausgewählte Angebote zur Geschichte der Mauer und des Mauerfalls.

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Deutschlandarchiv bei Twitter

Chronik der Mauer

Es erwartet Sie eine Fülle von multimedial aufbereiteten Informationen über Mauerbau und Mauerfall - und über die Opfer der Grenze.

Mehr lesen auf chronik-der-mauer.de

Dossier

Stasi

Alles wissen, alles kontrollieren, Menschen manipulieren. Aus der Arbeitsweise der DDR-Geheimpolizei "Stasi" ist auch viel zu lernen über die Mechanismen von Diktaturen der Gegenwart. In der DDR überwanden couragierte Bürgerinnen und Bürger allerdings 1989 ihre Angst vor der "Staatssicherheit". Vor 30 Jahren wurde sie gänzlich entmachtet.

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Online-Angebot der bpb und der Robert-Havemann-Gesellschaft

jugendopposition.de

Wie haben junge Menschen in der DDR mit Mut und Musik gegen Stasi und SED-Diktatur gekämpft? Zeitzeugen berichten. Mit zahlreichen Texten, Videos, Audios, Fotos und Dokumenten.

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Online-Archiv

www.wir-waren-so-frei.de

Fast 7.000 private Filme und Fotos aus der Umbruchzeit 1989/90 sowie über 100 begleitende Erinnerungstexte. Dazu ost- und westdeutsche Medienberichte. Die persönlichen Erfahrungen der Fotografen und Filmemacher bieten zusammen mit der öffentlichen Berichterstattung vielfältige Blicke auf die historischen Ereignisse und deren Auswirkungen auf den Alltag in Ost und West.

Mehr lesen auf wir-waren-so-frei.de

Wird die DDR-Diktatur verharmlost? Und warum begann die intensive Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit erst so spät? Die Deutung von Geschichte ist oft umstritten - und nicht selten ein Politikum.

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13. August 1961: In den frühen Morgenstunden beginnt der Bau der Mauer, die Deutsche Teilung wird zementiert. Am Abend des 9. November 1989 kommt es zum Mauerfall. Bald 30 Jahre danach ist Deutschland in vielem noch immer ein Land mit zwei Gesellschaften.

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Zu dem Thema "Children of Transition, Children of War, the Generation of Transformation from a European Perspective" diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Deutschlandforschertagung 2016 vom 3. bis 5. November 2016 in der Universität Wien. Die Tagungsdokumentation gibt Einblick in die Themen und Ergebnisse.

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Messenger-Projekt

Der Mauerfall und ich

Es ist Leipzig im Spätsommer des Jahres 1989. Die Studentin Kathrin und ihre Freundinnen und Freunde erleben eine Zeit des Umbruchs in der DDR. Im November fällt die Mauer und damit die Grenze, die Deutschland und die Deutschen viele Jahrzehnte trennte. Über ihre Erlebnisse hat Kathrin von August bis November 2019 im bpb-Messengerprojekt "Der Mauerfall und ich" berichtet.

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Gedenkstätten, Museen, Dokumentationszentren, Mahnmale, Online-Angebote - zahlreiche Einrichtungen und Initiativen erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus, bieten Bildungsangebote zur Geschichte des Nationalsozialismus und engagieren sich für Überlebende und Jugendbegegnungen. Wo Sie welche Erinnerungsorte mit welchem pädagogischen Angebot finden, erfahren Sie in der Datenbank.

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Der Tag in der Geschichte

  • 4. April 1963
    Der Staatsrat »demokratisiert« die Justiz: Ehrenamtliche Kräfte sind verstärkt an der Rechtsprechung zu beteiligen; alle kandidierenden Richter und Schöffen, die sich in allgemeinen Wahlversammlungen vorstellen, werden von Volksvertretungen gewählt (Bezirks-... Weiter