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Der fremde Blick | Deutschland Archiv | bpb.de

Deutschland Archiv Neu im DA Schwerpunkte Erinnern, Gedenken, Aufarbeiten DDR-Geschichte als Erinnerungspolitik Katja Hoyers Buch jenseits des Rheins gelesen 1848/49 in der politischen Bildung Vier Ansichten über ein Buch, das es nicht gab "Es war ein Tanz auf dem Vulkan" „Nur sagen kann man es nicht“ Wenn Gedenkreden verklingen Zeitenwenden Geschichtsklitterungen „Hat Putin Kinder?“, fragt meine Tochter Wolf Biermann über Putin: Am ersten Tag des Dritten Weltkrieges Der Philosoph hinter Putin „Putin verwandelt alles in Scheiße“ Das Verhängnis des Imperiums in den Köpfen Ilse Spittmann-Rühle ist gestorben Der Friedensnobelpreis 2022 für Memorial Rückfall Russlands in finsterste Zeiten Memorial - Diffamiert als "ausländische Agenten" Die Verteidigung des Erinnerns Russlands Attacken auf "Memorial" Der Fall Schalck-Golodkowski Ende des NSU vor zehn Jahren 7. Oktober 1989 als Schlüsseltag der Friedlichen Revolution Die Geschichte von "Kennzeichen D" Nachruf auf Reinhard Schult Leningrad: "Niemand ist vergessen" Verfolgung von Sinti und Roma Zuchthausaufarbeitung in der DDR - Cottbus Sowjetische Sonderhaftanstalten Tage der Ohnmacht "Emotionale Schockerlebnisse" Ein Neonazi aus der DDR Akten als Problem? Eine Behörde tritt ab Ostberlin und Chinas "Großer Sprung nach vorn" Matthias Domaschk - das abrupte Ende eines ungelebten Lebens Ein Wettbewerb für SchülerInnenzeitungen Totenschädel in Gotha Bürgerkomitees: Vom Aktionsbündnis zum Aufarbeitungsverein Westliche Leiharbeiter in der DDR Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (I) Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (II) Auf dem Weg zu einem freien Belarus? Erstes deutsch-deutsches Gipfeltreffen im Visier des BND Neue Ostpolitik und der Moskauer Vertrag Grenze der Volksrepublik Bulgarien Die Logistik der Repression Schwarzenberg-Mythos Verschwundene Parteifinanzen China, die Berlin- und die Deutschlandfrage 8. Mai – ein deutscher Feiertag? China und die DDR in den 1980ern 1989 und sein Stellenwert in der europäischen Erinnerung Stasi-Ende Die ungewisse Republik Spuren und Lehren des Kalten Kriegs Einheitsrhetorik und Teilungspolitik Schweigen brechen - Straftaten aufklären Welche Zukunft hat die DDR-Geschichte? Die Deutschen und der 8. Mai 1945 Jehovas Zeugen und die DDR-Erinnerungspolitik Generation 1989 und deutsch-deutsche Vergangenheit Reformationsjubiläen während deutscher Teilung 25 Jahre Stasi-Unterlagen-Gesetz Kirchliche Vergangenheitspolitik in der Nachkriegszeit Zwischenbilanz Aufarbeitung der DDR-Heimerziehung Der Umgang mit politischen Denkmälern der DDR Richard von Weizsäckers Rede zum Kriegsende 1985 Die Sowjetunion nach Holocaust und Krieg Nationale Mahn- und Gedenkstätten der DDR Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Die Entmilitarisierung des Kriegstotengedenkens in der SBZ Heldenkult, Opfermythos und Aussöhnung Durchhalteparolen und Falschinformationen aus Peking Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Grenzsicherung nach dem Mauerbau Einmal Beethoven-Haus und zurück Das Bild Walther Rathenaus in der DDR und der Bundesrepublik Alles nach Plan? Fünf Gedanken über Werner Schulz „Wie ein Film in Zeitlupe“ "Ich hatte Scheißangst" Ein Nazi flieht in die DDR Der 13. Februar 1945 im kollektiven Gedächtnis Dresdens Vor 50 Jahren im September: Zweimal Deutschland in der UNO Der Mann aus dem inneren Zirkel DDR-Vermögen auf Schweizer Konten Bücherverbrennungen am 10. Mai 1933: Nicht nur in Berlin Moskauer Hintergründe des 17. Juni Opfer einer "Massenpsychose"? Der Wolf und die sieben Geißlein Der Prager Frühling 1968 und die Deutschen Operativer Vorgang „Archivar“ 9. November 1989. Der Durchbruch 9. November 1918. „Die größte aller Revolutionen“? Der vielschichtige 9. November Biermann in meinem Leben Ein Wolf im Museum Entmutigung & Ermutigung. Drei Stimmen zu Biermann Spurenverwischer Kleinensee und Großensee Tod einer Schlüsselfigur Das besiegte Machtinstrument - die Stasi Anhaltende Vernebelung Die RAF in der DDR: Komplizen gegen den Kapitalismus Einem Selbstmord auf der Spur Druckfrisch Ehrlicher als die meisten Die Stasi und die Bundespräsidenten Das Einheits-Mahnmal Bodesruh D und DDR. Die doppelte Staatsgründung vor 75 Jahren. Chinas Rettungsofferte 1989 für die DDR Wessen wollen wir gedenken? 1949: Ablenkung in schwieriger Zeit 1949: Staatsgründung, Justiz und Verwaltung 1949: Weichenstellungen für die Zukunft Walter Ulbricht: Der ostdeutsche Diktator Die weichgespülte Republik - wurden in der DDR weniger Kindheitstraumata ausgelöst als im Westen? Friedrich Schorlemmer: "Welches Deutschland wollen wir?" Vor 60 Jahren: Martin Luther King predigt in Ost-Berlin Der Händedruck von Verdun Deutsche Erinnerungskultur: Rituale, Tendenzen, Defizite Die große Kraft der Revolution. Kirche im Wandel seit 1990. "Alles ist im Übergang" Das Mädchen aus der DDR Die Todesopfer des Grenzregimes der DDR Die Kirchner-Affäre 1990 Der Weg des Erinnerns „Manche wischen das weg, als ginge es sie gar nichts an“ Maßstabsetzend Die nächste Zeitenwende "Gegner jeglicher geistigen Bevormundung" Wenn die Vergangenheit nie ruht „Sie verhandeln über ein Volk, das nicht mit am Tisch sitzt“ Christoph Hein: "Die DDR war ideologisch, wirtschaftlich und politisch chancenlos" Das Bild der DDR von Konrad Adenauer und Willy Brandt im Kalten Krieg Die Macht der leisen Mutigen: „Es lohnt sich anständig zu sein“ Ehemalige Nazis in der SED "80 Jahre zu spät" „Dieser Personenkreis entwickelt eigene Vorstellungen zum Begriff Freiheit“ Zur Wirklichkeit von gestern und zur Möglichkeit von morgen – Vom Jüdischen im Deutschen „Den Helsinki-Prozess mit wirklichem Leben erfüllen“ Leerstellen und Geschichtsklitterungen Biografieforschung: Tödliche Ostseefluchten Polen als Feind Die Dimensionen der KSZE als entspannungspolitisches Konzept vor und nach 1989. Und heute? Woher kam die Zivilcourage? Mehr als nur Wüstenstaub im Mantel der Geschichte Drei Monate Aussicht auf Demokratie. Thüringen 1945 Wann, wenn nicht jetzt? Tova Friedman: "Erinnere dich" Transformation und Deutsche Einheit Die sozialpsychologische Seite der Zukunft Zwölf Thesen zu Wirtschaftsumbau und Treuhandanstalt Die andere Geschichte der Umbruchjahre – alternative Ideen und Projekte 33 Jahre nach Rostock-Lichtenhagen Wiedervereinigt auf dem Rücken von Migranten und Migrantinnen? Film ohne Auftrag - Perspektiven, die ausgegrenzt und unterschlagen wurden Geheimdienste, „Zürcher Modell“ und „Länderspiel“ 50 Jahre Grundlagenvertrag Drei Kanzler und die DDR Populismus in Ost und West Akzeptanz der repräsentativen Demokratie in Ostdeutschland Zusammen in Feindseligkeit? Neuauflage "(Ost)Deutschlands Weg" Ostdeutsche Frakturen Welche Zukunft liegt in Halle? Anpassungsprozess der ostdeutschen Landwirtschaft Daniela Dahn: TAMTAM und TABU Wege, die wir gingen „Der Ort, aus dem ich komme, heißt Dunkeldeutschland” Unternehmerischer Habitus von Ostdeutschen Teuer erkauftes Alltagswissen Trotz allem im Zeitplan Revolution ohne souveränen historischen Träger Mehr Frauenrechte und Parität Lange Geschichte der „Wende“ Eine Generation nach der ersten freien Volkskammerwahl Unter ostdeutschen Dächern Die de Maizières: Arbeit für die Einheit Schulzeit während der „Wende” Deutschland – Namibia Im Gespräch: Bahr und Ensikat Gorbatschows Friedliche Revolution "Der Schlüssel lag bei uns" "Vereinigungsbedingte Inventur" "Es gab kein Drehbuch" "Mensch sein, Mensch bleiben" Antrag auf Staatsferne Alt im Westen - Neu im Osten Die Deutsche Zweiheit „Ein echtes Arbeitsparlament“ Corona zeigt gesellschaftliche Schwächen Widersprüchliche Vereinigungsbilanz Schule der Demokratie Warten auf das Abschlusszeugnis Brief an meine Enkel Putins Dienstausweis im Stasi-Archiv Preis der Einheit Glücksstunde mit Makeln Emotional aufgeladenes Parlament Geht alle Macht vom Volke aus? Deutschland einig Vaterland 2:2 gegen den Bundestag "Nicht förderungswürdig" Demokratie offen halten Standpunkte bewahren - trotz Brüchen Die ostdeutsche Erfahrung Kaum Posten für den Osten Braune Wurzeln Wer beherrscht den Osten „Nicht mehr mitspielen zu dürfen, ist hart.“ Ein Ost-West-Dialog in Briefen Stadtumbau Ost Ostdeutschland bei der Regierungsbildung 2017 Die neue Zweiklassengesellschaft DDR-Eishockey im Wiedervereinigungsprozess Die SPD (West) und die deutsche Einheit Die Runden Tische 1989/90 in der DDR Die Wandlung der VdgB zum Bauernverband 1990 Transatlantische Medienperspektiven auf die Treuhandanstalt Transformation ostdeutscher Genossenschaftsbanken Demografische Entwicklung in Deutschland seit 1990 Parteien und Parteienwettbewerb in West- und Ostdeutschland Hertha BSC und der 1. FC Union vor und nach 1990 25 Jahre nach der Wiedervereinigung Ostdeutsches Industriedesign im Transformationsprozess Wende und Vereinigung im deutschen Radsport Wende und Vereinigung im deutschen Radsport (II) Kuratorium für einen demokratisch verfassten Bund deutscher Länder Europäische Union als Voraussetzung für deutschen Gesamtstaat Welche Zukunft braucht Deutschlands Zukunftszentrum? Ein Plädoyer. (K)Einheit Wird der Osten unterdrückt? Die neue ostdeutsche Welle Die anderen Leben. Generationengespräche Ost "Westscham" Sichtweisen Die innere Einheit Wer beherrscht den Osten? Forschungsdefizite rechtsaußen Verpasste Chancen? Die gescheiterte DDR-Verfassung von 1989/90 Einladung in die bpb: 75 Jahre Bundesrepublik Zu selbstzufrieden? Eine Phantomgrenze durchzieht das Land Noch mehr Mauer(n) im Kopf? Überlegenheitsnarrative in West und Ost Mehr Osten verstehen Westkolonisierung, Transformationshürden, „Freiheitsschock“ Glücksscham "In Deutschland verrückt gemacht" The Rise of the AfD - a Surprise? Der Osten: Ideen und Macher? Noch immer "Bürger zweiter Klasse"? „Wer sich heute ernsthaft die DDR zurückwünscht, hat ein kurzes Erinnerungsvermögen“ Hat da jemand „Freiheit“ gerufen? Zur Verteidigung eines guten Wortes Erinnerungslandschaften, zerklüftet Generation Einheit – eine Inselgeneration? West-Ost-Land „Und keiner hat Recht“ Leuchttürme im blauen Meer Ein Foto, das Saarland und kein Osten Alltag, Gesellschaft und Demokratie Die Situation von lesbischen Frauen in der DDR Ost-West Nachrichtenvergleiche Fußball mit und ohne Seele München 1972: Olympia-Streit um das „wahre Freundesland“ Afrikas Das religiöse Feld in Ostdeutschland Repräsentation Ostdeutschlands nach Wahl 2021 Die Transformation der DDR-Presse 1989/90 Das Elitendilemma im Osten "Affirmative Action" im Osten Ostdeutsche in den Eliten als Problem und Aufgabe Ostdeutsche Eliten und die Friedliche Revolution in der Diskussion Die Bundestagswahl 2021 in Ostdeutschland Deutsch-deutsche Umweltverhandlungen 1970–1990 Der Plan einer Rentnerkartei in der DDR "Es ist an der Zeit, zwei deutsche Mannschaften zu bilden" Deutsch-ausländische Ehen in der Bundesrepublik Verhandelte Grenzüberschreitungen Verpasste Chancen in der Umweltpolitik Der dritte Weg aus der DDR: Heirat ins Ausland Und nach Corona? Ein Laboratorium für Demokratie! Nichtehelichkeit in der späten DDR und in Ostdeutschland 30 Jahre später – der andere Bruch: Corona Mama, darf ich das Deutschlandlied singen Mit der Verfassung gegen Antisemitismus? Epidemien in der DDR Homosexuelle in DDR-Volksarmee und Staatssicherheit „Die DDR als Zankapfel in Forschung und Politik" Die Debatte über die Asiatische Grippe Coronavirus - Geschichte im Ausnahmezustand Werdegänge Familien behinderter Kinder in BRD und DDR Vom Mauerblümchen zum Fußball-Leuchtturm DDR-Alltag im Trickfilm Die alternative Modeszene der DDR Nachrichtendienste in Deutschland. Teil II Nachrichtendienste in Deutschland. Teil I Die Jagd gehört dem Volke Homosexuelle und die Bundesrepublik Deutschland Honeckers Jagdfieber zahlte die Bevölkerung Sicherheitspolitik beider deutscher Staaten von 1949 bis 1956 Frauen im geteilten Deutschland Ostdeutsche Identität Patriotismus der Friedensbewegung und die politische Rechte Rechte Gewalt in Ost und West Wochenkrippen und Kinderwochenheime in der DDR Urlaubsträume und Reiseziele in der DDR Reiselust und Tourismus in der Bundesrepublik Schwule und Lesben in der DDR Die westdeutschen „Stellvertreterumfragen“ Erfahrungen mit der Krippenerziehung „Päckchen von drüben“ Vor aller Augen: Pogrome und der untätige Staat Zwischen Staat und Markt Dynamo in Afrika: Doppelpass am Pulverfass Auf deutsch-deutscher UN-Patrouille in Namibia 1989 Zwischen den Bildern sehen Vom Neonazi-Aussteiger ins Oscar-Team „Eine Generalüberholung meines Lebens gibt es nicht“ "Autoritärer Nationalradikalismus“ Unter strengem Regime der Sowjets: Die Bodenreform 1945 Diplomatische Anstrengungen auf dem afrikanischen Spielfeld Demokratiestörung? „Im Osten gibt es eine vererbte Brutalität“ Hauptamtliche Stasi-Mitarbeiterinnen Sexismus unter gleichberechtigten Werktätigen Turnschuhdiplomatie im Schatten Eine Keimzelle politischen Engagements (Die) Mütter der Gleichberechtigung in der DDR Der Schwangerschaftsabbruch in der DDR Anti-Antisemitismus als neue Verfassungsräson? "Ich höre ein Ungeheuer atmen" Als es mir kalt den Rücken runterlief Deutsche Putschisten Thüringen als Muster-Gau? Wie die Mitte der Gesellschaft verloren ging "Nahezu eine Bankrotterklärung" „Bei den Jungen habe ich Hoffnung“ Der lange Weg nach rechts Übersehene Lehren für die Bundestagswahl 2025 Provinzlust - Erotikshops in Ostdeuschland Turnschuhdiplomatische Bildungsarbeit Ostdeutsche „Soft Power“ Abschied von der zivilen Gesellschaft? "Die DDR wird man nie ganz los" Von Nutzen und Nachteil der Brandmauer Disruption. Die Revolution der Erschöpften Wie Weimar ist die Gegenwart? Eine Zäsur für die deutsche Demokratie? „Der Erfolg der Linken zeigt, wie es gehen kann“ Zeitenwende 2.0 Die Post-Wagenknecht-Linke Staatskapazität statt Sündenböcke Der "NSU" im Lichte rechtsradikaler Gewalt "Dann muss ich eben selbst Milliardär werden"  Kommerzialisierte Solidarität Wie der DFB 1955 den Frauen-Fußball verbot Die Schlacht um die Waldbühne Die Hare-Krishna-Bewegung im Ost-Berlin der 1980er-Jahre Monomorium: Wie Krankenhäuser in der DDR zum Gesundheitsrisiko wurden Wie meine Großmutter Ursula Winnington die DDR-Küche aufmischte Wer gibt uns heute noch zu denken? Wolfgang Engler: „Eine gesamtgesellschaftliche Scham“ „Ein anständiger Mensch in unanständigen Zeiten“ Demokratiefeinde auf der Überholspur? „Mediale Wüsten“ "Wir fallen wieder zurück in unselige Zeiten" Italien und die DDR Die Leerstelle "Sind so kleine Hände" Nein sagen Politik im Spiel. Eine politische Geschichte der Bundestrainer Berlin – geteilte Stadt & Mauerfall Berliner Polizei-Einheit Die Mauer. 1961 bis 2023 The Wall: 1961-2021 - Part One The Wall: 1961-2021 - Part Two "Es geht nicht einfach um die Frage, ob Fußball gespielt wird" Mauerbau und Alltag in Westberlin Der Teilung auf der Spur Olympia wieder in Berlin? Der Mauerfall aus vielen Perspektiven Video der Maueröffnung am 9. November 1989 Die Mauer fiel nicht am 9. November Mauersturz statt Mauerfall Heimliche Mauerfotos von Ost-Berlin aus Ost-West-Kindheiten "Niemand hat die Absicht, die Menschenwürde anzutasten" Berlinförderung und Sozialer Wohnungsbau in der „Inselstadt“ Wie stellt der Klassenfeind die preußische Geschichte aus? Flughafen Tempelhof Die Bundeshilfe für West-Berlin Christliche Gemeinschaft im geteilten Berlin Amerikanische Militärpräsenz in West-Berlin Das Stadtjubiläum von 1987 in Ost- und West-Berlin Bericht zum Workshop "Das doppelte Stadtjubiläum" Das untergegangene West-Berlin Interview: „Der Zoo der Anderen“ Die "Weltnachricht" mit ungewollter Wirkung Sanktioniert, instrumentalisiert, ausgeblendet 1989/90 - Friedliche Revolution und Deutsche Einheit Frauen in der Bürgerbewegung der DDR Die Wege zum 9. November 1989 „Die Stunde ist gekommen aufzustehen vom Schlaf“ Mythos Montagsdemonstration Ossi? Wessi? Geht's noch? Es gibt keine wirkliche Ostdebatte Die. Wir. Ossi. Wessi? Wie man zum Ossi wird - Nachwendekinder zwischen Klischee und Stillschweigen 2 plus 4: "Ihr könnt mitmachen, aber nichts ändern“ Blick zurück nach vorn Wem gehört die Revolution? Die erste und letzte freie DDR-Volkskammerwahl Mythos 1989 Joseph Beuys über die DDR Der 9. Oktober 1989 in Leipzig Egon Krenz über den 9. November Die deutsche Regierung beschleunigt zu stark Projekte für ein Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin und Leipzig Deutsch-deutsche Begegnungen. Die Städtepartnerschaften am Tag der Deutschen Einheit Mit Abstand betrachtet - Erinnerungen, Fragen, Thesen. Die frohe Botschaft des Widerstands Mauerfall mit Migrationshintergrund "Wer kann das, alltäglich ein Held sein?" "Es geht um Selbstbefreiung und Selbstdemokratisierung" Kann man den Deutschen vertrauen? Ein Rückblick nach einem Vierteljahrhundert deutscher Einheit Von der (eigenen) Geschichte eingeholt? Der Überläufer Der Überläufer (Teil IV) Der Deal mit "Schneewittchen" alias Schalck-Golodkowski Der Maulwurf des BND: „Die Karre rast auf die Wand zu“ Der lautlose Aufstand Wem gehört die Friedliche Revolution? Verschiedene Sichten auf das Erbe des Herbstes 1989 „Und die Mauern werden fallen und die alte Welt begraben“ Im Schatten von Russlands Ukrainekrieg: Der Zwei-plus-Vier-Vertrag in Gefahr? Der Zwei-plus-Vier-Vertrag: Die Stufen der Einigung über die Einheit Der Wendepunkt Das Ende der Stasi vor 35 Jahren Der Zauber des Anfangs „Als wir träumten“ Verhinderter Historikerdiskurs Russlands neuer Vorwurf: Greift Berlin nach der Atombombe? Nationalismus und Polarisierung Krieg & Frieden. Wohin führt die Zeitenwende? Über 80 Analysen & Essays. Wenig Hoffnung auf baldigen Frieden Was riskieren wir? Ein Sommer der Unentschlossenheit Ein Jahr Krieg Die Waffen nieder? Ungleiche Fluchten? Schwerter allein sind zu wenig „Russland wird sich nach Putin ändern“ Die be(un)ruhigende Alltäglichkeit des Totalitären Vergessene Bomben aus Deutschland Putins Mimikry Schon einmal Vernichtungskrieg Verhandeln, aber wie? Das sterbende russländische Imperium und sein deutscher Helfer Was lief schief seit dem Ende des Kalten Krieges? „Sie haben die Zukunft zerbrochen“ Vertreibung ist auch eine Waffe "Wie ich Putin traf und er mich das Fürchten lehrte" "Wir bewundern sie und sie verschwinden" Mehr Willkommensklassen! Hoffen auf einen russischen „Nürnberger Prozess“ Russische Kriegskontinuitäten Wurzeln einer unabhängigen Ukraine Der erschütterte Fortschritts-Optimismus "Leider haben wir uns alle geirrt" Die Hoffnung auf eine gesamteuropäische Friedens- und Sicherheitsarchitektur nicht aufgeben „Ihr Völker der Welt“ Das erste Opfer im Krieg ist die Wahrheit China und die „Taiwanfrage“ Deutschlands Chinapolitik – schwach angefangen und stark nachgelassen "Ein Dämon, der nicht weichen will" "Aufhören mit dem Wunschdenken" Zäsur und Zeitenwende. Wo befinden wir uns? Im zweiten Kriegsjahr Zeitenwende – Zeit der Verantwortung Müde werden darf Diplomatie nie Sprachlosigkeiten Wie ist dieser Krieg zu deeskalieren und zu beenden? Teil 1 Als Brückenbau noch möglich war Der Krieg in der Ukraine als neuer Horizont für politische Bildung und Demokratiepädagogik Bleibt nur Gegengewalt? „Mein Körper ist hier, aber mein Herz und meine Seele sind immer in Israel“ „Ich hoffe, dass die Ukraine die BRD des 21. Jahrhunderts wird“ Krieg als Geschäft Bodenlose Ernüchterung In geheimer Mission: Die DDR-NVA gegen den „jüdischen Klassenfeind“ „Verbote bringen herzlich wenig“ Eine missachtete Perspektive? Verordnete Feindbilder über Israel in der DDR: Eine Zeitungs-Selbstkritik Die erste DDR-Delegation in Israel. Ein Interview mit Konrad Weiß „Dieser westliche Triumphalismus ist ein großer Selbstbetrug“ Wolf Biermann: Free Palestine...? Was hilft gegen politische Tsunamis? Der Tod ist ein Meister aus Russland Wann ist die Zeit zu verhandeln? „Ich bedaure und bereue nichts“ "Schon im 3. Weltkrieg?" „Die Logik des Krieges führt zu keinem positiven Ende“ "Bitte wendet euch nicht von uns ab". Zwei Hilferufe aus Belarus Nach 1000 Tagen bitterem Krieg Russische Frauen von Deutschland aus im Widerstand Doppeldenken als soziale adaptive Strategie Belarus. Terra Incognita "Siegfrieden" „Die Deutschen sind die Düpierten“ Die Stunde Europas. Bloß wie? Ein Leben, zwei Mal Flucht Verklärung der Geschichte als Zukunftsrezept Daniel Kehlmann: „Was wir in den USA erleben, ist eine asymmetrische Diktatur“ "Dies alles muss beendet werden" Zwischen Wirtschafts- und Militärmacht Die Ostpolitik 1969 bis 1973: Vorbedingung für KSZE und Deutsche Einheit Krieg ohne Grenzen Wolf Biermann: "Die Moritat von den Liebespaaren im Jahre 2025“ „Nicht abwenden“ Jüdinnen in Deutschland nach 1945 Interviews Beiträge Alle Porträts im Überblick Redaktion Un-Rechts-Staat DDR Bedrohter Alltag Unrecht, Recht und Gerechtigkeit - eine Bilanz von Gerd Poppe Der Geschlossene Jugendwerkhof Torgau – eine "Totale Institution" Stasi-Hafterfahrungen: Selbstvergewisserung und Renitenz Kritik und Replik: Suizide bei den Grenztruppen und im Wehrdienst der DDR Suizide bei den Grenztruppen der DDR. Eine Replik auf Udo Grashoff Die Todesopfer des DDR-Grenzregimes, ihre Aufarbeitung und die Erinnerungskultur Die Freiheit ist mir lieber als mein Leben „Nicht nur Heldengeschichten beschreiben“ Wer war Opfer des DDR-Grenzregimes? Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine Recherche Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine andere Sicht "Begriffliche Unklarheiten" Die Reichsbahn und der Strafvollzug in der DDR "Schicksale nicht Begriffe" Mauerbau und Machtelite Zwangseingewiesene Mädchen und Frauen in Venerologischen Einrichtungen Stasi-Razzia in der Umweltbibliothek Politisch inhaftierte Frauen in der DDR Ein widerständiges Leben: Heinz Brandt Über den Zaun und zurück – Flucht und Rückkehr von Dietmar Mann Die politische Justiz und die Anwälte in der Arä Honecker Geraubte Kindheit – Jugendhilfe in der DDR Haftarbeit im VEB Pentacon Dresden – eine Fallstudie Zwischen Kontrolle und Willkür – Der Strafvollzug in der DDR Suizide in Haftanstalten: Legenden und Fakten Die arbeitsrechtlichen Konsequenzen in der DDR bei Stellung eines Ausreiseantrages Max Fechner – Opfer oder Täter der Justiz der Deutschen Demokratischen Republik? Die "Auskunftspersonen" der Stasi – Der Fall Saalfeld Geschlossene Venerologische Stationen und das MfS Jugendhilfe und Heimerziehung in der DDR Fraenkels "Doppelstaat" und die Aufarbeitung des SED-Unrechts "OV Puppe". Ein Stasi-Raubzug im Spielzeugland Verdeckte Waffendeals der DDR mit Syrien Vom Zwangsleben unter Anderen "Ungehaltene Reden". Denkanstöße ehemaliger Abgeordneter der letzten Volkskammer der DDR Was sollten Wähler und Wählerinnen heute bedenken? Ein urdemokratischer Impuls, der bis ins Heute reicht „Als erster aus der Kurve kommen“ Die Rolle des Staats in der Wahrnehmung der Ostdeutschen Die durchlaufene Mauer Interview: Peter-Michael Diestel Interview: Günther Krause Interview: Lothar de Maizière Warum ist das Grundgesetz immer noch vorläufig? "Ein Beitrittsvertrag, kein Vereinigungsvertrag" „Miteinander – Füreinander. Nie wieder gegeneinander“ 1989/90: Freiheit erringen, Freiheit gestalten Lager nach 1945 Ukrainische Displaced Persons in Deutschland Jugendauffanglager Westertimke Das Notaufnahmelager Gießen Gedenkstätte und Museum Trutzhain Die Barackenstadt: Wolfsburg und seine Lager nach 1945 Die Aufnahmelager für West-Ost-Migranten Die Berliner Luftbrücke und das Problem der SBZ-Flucht 1948/49 Migration und Wohnungsbau. Geschichte und Aktualität einer besonderen Verbindung am Beispiel Stuttgart-Rot Das Musterhaus Matz im Freilichtmuseum Kiekeberg Orte des Ankommens (I): Architekturen für Geflüchtete in Deutschland seit 1945 Asylarchitekturen zwischen technokratischer Kontrolle und Selbstbestimmung Tor zum Realsozialismus: Das Zentrale Aufnahmeheim der DDR in Röntgental Alternative Wohnprojekte mit Geflüchteten „Bereits baureif.“ Siedlungsbau der Nachkriegszeit auf dem ehemaligen Konzentrationslagergelände in Flossenbürg Das ehemalige KZ-Außenlagergelände in Allach – ein vergessener Ort der (Nach-) Kriegsgeschichte Neugablonz - vom Trümmergelände zur Vertriebenensiedlung Räume der Zuflucht – Eine Fallstudie aus Lagos, Nigeria "Sie legten einfach los". Siedler und Geflüchtete in Heiligenhaus Frauen in der DDR (Die) Mütter der Gleichberechtigung in der DDR Sexismus unter gleichberechtigten Werktätigen Der Schwangerschaftsabbruch in der DDR Die Situation von lesbischen Frauen in der DDR Hauptamtliche Stasi-Mitarbeiterinnen Frauen im geteilten Deutschland „Schönheit für alle!“ Pionierinnen im Fußball – Von der Produktion auf den Platz Vertragsarbeiterinnen in der DDR Gleichberechtigung in heterosexuellen Partnerschaften in der DDR Der fremde Blick Kultur und Medien Einmal Beethoven-Haus und zurück Gedächtnis im Wandel? Der Aufbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Ostdeutschland Die Demokratisierung von Rundfunk und Fernsehen der DDR Die Stasi und die Hitler-Tagebücher Ein Nachruf auf Walter Kaufmann Die Tageszeitung »Neues Deutschland« vor und nach 1990 Wie ein Staat untergeht Objektgeschichte antifaschistischer Ausstellungen der DDR Reaktionen auf die Ausstrahlung der Fernsehserie „Holocaust“ „Mitteldeutschland“: ein Kampfausdruck? Gesundheitsaufklärung im Global Humanitarian Regime The British Press and the German Democratic Republic Kulturkontakte über den Eisernen Vorhang hinweg "Drei Staaten, zwei Nationen, ein Volk“ "Flugplatz, Mord und Prostitution" SED-Führung am Vorabend des "Kahlschlag"-Plenums Ende der Anfangsjahre - Deutsches Fernsehen in Ost und West "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Es gibt keinen Dritten Weg" Frauenbild der Frauenpresse der DDR und der PCI Regionales Hörfunkprogramm der DDR DDR-Zeitungen und Staatssicherheit Eine Chronik von Jugendradio DT64 Die "neue Frau": Frauenbilder der SED und PCI (1944-1950) „Streitet, doch tut es hier“ Olympia in Moskau 1980 als Leistungsschau für den Sozialismus Wo Kurt Barthel und Stefan Heym wohnten „Eine konterrevolutionäre Sauerei“ Die radix-blätter - ein besonderes Medium der Gegenöffentlichkeit in der DDR Wut und Zweifel: Erinnerungsbilder für die Zukunft „Wir wollten nicht länger auf Pressefreiheit warten“ Die Freiheit geht zum Angriff über auf die Utopie des Kommunismus Von der Kunst des Romans "Der Jazz-Bazillus hatte mich" Ein Fenster zur Welt öffnen. Mail Art in der DDR Werte 1989 - 2025 Kahlschlag auch gegen den Jazz Jürgen Fuchs: "Ich feinde an, was über Leichen geht" Jazz nicht nur in Nischen Schülerzeitungstexte Noch Mauer(n) im Kopf? Liebe über Grenzen Ostseeflucht Fluchtursachen Die Frau vom Checkpoint Charlie Mutti, erzähl doch mal von der DDR Staatsfeind Nr.1: DAS VOLK!!! Mit dem Bus in die DDR Ost und West. Ein Vergleich Warum wird der 3. Oktober gefeiert? "Ich wünsch mir, dass die Mauer, die noch immer in vielen Köpfen steht, eingerissen wird" Immer noch Mauer(n) im Kopf? Jüdinnen und Juden in der DDR Antisemitismus in Deutschland Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch War die DDR antisemitisch? Antisemitismus in der DDR Teil I Antisemitismus in der DDR Teil II Als ob wir nichts zu lernen hätten von den linken Juden der DDR ... Ostdeutscher Antisemitismus: Wie braun war die DDR? Die Shoah und die DDR Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil I Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil II Israel im Schwarzen Kanal Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, I Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, II Das Israelbild der DDR und dessen Folgen Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte "Jüdisch & Links" von Wolfgang Herzberg Der patriarchalen Erinnerungskultur entrissen: Hertha Gordon-Walcher Jüdisch sein in Frankreich und in der DDR Zeitenwende Ist der Osten ausdiskutiert? Der Mutige wird wieder einsam Das Jahr meines Lebens Basisdemokratie Lehren aus dem Zusammenbruch "Wir wollten uns erhobenen Hauptes verabschieden" Für die gute Sache, gegen die Familie DDR-Wissenschaftler Seuchenbekämpfung Chemnitz: Crystal-Meth-Hauptstadt Europas Keine Ahnung, was als Nächstes passieren wird Allendes letzte Rede Friedliche Revolution Gethsemanekirche und Nikolaikirche Das Wirken der Treuhandanstalt Gewerkschaften im Prozess von Einheit und Transformation Zusammenarbeit von Treuhandanstalt und Brandenburg Privatisierung vom DDR-Schiffbau Die Leuna-Minol-Privatisierung Übernahme? Die Treuhandanstalt und die Gewerkschaften: Im Schlepptau der Bonner Behörden? Treuhand Osteuropa Beratungsgesellschaft "Ur-Treuhand" 1990 Internationale Finanzakteure und das Echo des Sozialismus Soziale Marktwirtschaft ohne Mittelstand? Die Beziehungen zwischen Frankreich und der DDR Suche nach den Spuren der DDR Wirtschaftsbeziehungen zwischen Frankreich und der DDR Der Freundschaftsverein „EFA“ Die Mauer in der französischen Populärkultur DDR als Zankapfel in Forschung und Politik DDR-Geschichte in französischen Ausstellungen nach 2009 Theater- und Literaturtransfer zwischen Frankreich und der DDR Die DDR in französischen Deutschbüchern Kommunalpartnerschaften zwischen Frankreich und der DDR Frankreich als ferne Nähe „Der andere Planet“ und das „Sehnsuchtsland“ Regimebehauptung und Widerstand Mut zum Aussteigen aus Feindbildern Für die Freiheit verlegt - die radix-blätter Der Fußballfan in der DDR Jugend in Zeiten politischen Umbruchs Umweltschutz als Opposition Sozialistisches Menschenbild und Individualität. Wege in die Opposition Politische Fremdbestimmung durch Gruppen Macht-Räume in der DDR Wirtschaftspläne im Politbüro 1989 "Macht-Räume in der DDR" Macht, Raum und Plattenbau in Nordost-Berlin Machträume und Eigen-Sinn der DDR-Gesellschaft Die "Eigenverantwortung" der örtlichen Organe der DDR Strategien und Grenzen der DDR-Erziehungsdiktatur Staatliche Einstufungspraxis bei Punk- und New-Wave-Bands Kommunalpolitische Kontroversen in der DDR (1965-1973) Schwarzwohnen 1968 – Ost und West Der Aufstand des 17. Juni 1953 Interview mit Roland Jahn Der 17. Juni 1953 und Europa Geschichtspolitische Aspekte des 17. Juni 17. Juni Augenzeugenbericht Migration Fortbildungen als Entwicklungshilfe Einfluss von Erinnerungskulturen auf den Umgang mit Geflüchteten Friedland international? 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Der fremde Blick Núria Quevedo, eine katalanische Künstlerin in der DDR

Lilly Böhm

/ 21 Minuten zu lesen

Núria Quevedo war eine spanische Künstlerin in der DDR. In ihren kraftvoll-melancholischen Bildern verarbeitete sie ihr Exil und bereicherte mit ihrer einzigartigen Bildsprache die deutsche Malerei.

Unter dem Titel "Kopf - Hand - Fuß" zeigte das Schloßmuseum Gotha ab 11.6.1999 Ölgemälde und Aquarelle von Núria Quevedo (Foto). Originalbildunterschrift: "Die Künstlerin - 1938 in Barcelona geboren und 1952 nach Ostberlin emigriert - setzt sich in archaisch anmutenden Bildern mit dem Traum der Menschen nach Glück und Geborgenheit auseinander. 'Kopf - Hand' ist ein seit den 1980er Jahren immer wiederkehrendes Motiv der heute in Berlin und Spanien lebenden Malerin. Große, kantige Hände agieren scheinbar hilflos im Raum neben scharf geschnittenen Gesichtern." (© picture-alliance, ZB, Heinz_Hirndorf)

Das erste Bild, das ich von Núria Quevedo kennengelernt habe, war das einer stillenden Frau – es hing im Schlafzimmer meiner Eltern. Ich fand es tröstlich, etwas darin war von einem unerschütterlichen Halt. Später fand ich heraus, dass es die Grafik zu einem Gedicht war, verfasst von einem inhaftierten Lyriker im spanischen Bürgerkrieg.

Quevedo, die Katalanin, selbst Tochter eines Kämpfers aufseiten der spanischen Republik, brachte nicht nur ihre Exilerfahrung mit in die DDR, sondern auch einen in der DDR unbekannten inneren Fundus von Bildern und Eindrücken. Sie entwickelte damit ihre eigene, unverwechselbare Handschrift. Wie blickte sie auf das Land, das ihrer Familie Asyl gewährt hatte? Wie passten ihre Bilder und Grafiken in die kulturpolitisch gewollte Ästhetik des sozialistischen Realismus? Und wie erlebte sie mit dieser besonderen Perspektive die Nachwendezeit?

Núria Quevedos Leben erzählt von Entwurzelung, Ankommen und der Kraft der Kunst. Sie gab ihr den nötigen Halt, um die Fremdheit zu überwinden, und malend hat sie sich das neue Land zu eigen gemacht, seine Widersprüche aufgespürt. Ihre feinfühligen, ausdrucksstarken, oft düster-melancholischen Bilder sind immer wieder aktuell, die Themen universell – im endlosen Spannungsfeld zwischen Wunsch und Wirklichkeit, Begegnung und Einsamkeit, Exil und Heimat, Hoffnung und Ernüchterung findet sich in ihnen ein Echo.

Geburt im Luftschutzkeller unter Bombenhagel

Am 18. März 1937, die Parks in Barcelona schimmerten in zartem Grün, wurde Núria Quevedo als Tochter einer katalanischen Klavierlehrerin und eines andalusischen Flugzeugmechanikers geboren. Eine Geburt unter den dramatischen Umständen des Spanischen Bürgerkrieges. Es waren die Tage der schlimmsten Bombenangriffe Benito Mussolinis, der den faschistischen Francisco Franco unterstützte. In einem Keller unter dem Kreißsaal kam das Mädchen zu Welt.

Die Eltern waren der spanischen Republik treu geblieben, der Vater in der kommunistischen Partei. Einige Monate später, als Franco mit Hilfe Adolf Hitlers und Mussolinis den Krieg gewonnen hatte, mussten sie fliehen – die Republik war verloren. Die Mutter Amelie ging mit Núria über die Pyrenäen nach Frankreich, aus Flugzeugen heraus wurde der Flüchtlingstross beschossen. Ihr Vater José hatte mit seinen Kameraden dasselbe Ziel.

Die Malerin und Grafikerin Núria Quevedo sprach auf einer Festveranstaltung der Akademie der Künste der DDR im Konrad-Wolf-Saal in der Ost-Berliner Hermann-Matern-Straße (heutige Luisenstraße in Berlin-Mitte), aufgenommen am 18.11.1987. (© picture-alliance/akg, akg-images)

In Frankreich blieb die Familie getrennt in Internierungslagern untergebracht. Als Núria schwer erkrankte, nahm die Mutter in ihrer Verzweiflung die Hilfe spanischer, francistischer Nonnen an, die das kleine Mädchen in einem Kloster gesund pflegten. Als Preis für ihre Rettung sollte die Mutter, „antifrancistisch bis ins Knochenmark“, mehrmals täglich mit erhobenen Armen Francos Hymne singen.

Dass Núrias erste Erinnerungen aus Berlin stammten – Fensterkreuze und ein grauer Luftschutzkeller –, ergab sich, weil der Vater von Frankreich aus als Flugzeugmechaniker zur Luftwaffe nach Deutschland ging. Sie hatte später Schwierigkeiten, diese Entscheidung zu verstehen, es war von beabsichtigter Sabotage die Rede. Sie versuchte auch nachzuvollziehen, warum ihre Mutter ihm nach Deutschland folgte. Im Winter 1942 landete die vierjährige Núria mitten im Krieg in Berlin, es lag Schnee. Sie wohnten kurze Zeit bei einer jüdischen Familie zur Untermiete, bis diese deportiert wurde. Als die Mutter längere Zeit im Krankenhaus war, der Vater arbeitete, blieb sie allein zu Haus. Die geschmierten Brote schmiss sie aus Protest unter den Küchenschrank.

Im Dezember 1943 wurde Núrias Schwester geboren. Als es in Berlin immer gefährlicher wurde, schickte der Vater Frau und Kinder nach Barcelona zurück, er selbst blieb in Berlin. In Spanien hatte er 30 Jahre Gefängnis oder den Tod zu befürchten. Er würde kommen, wenn es gelänge, Franco zu stürzen. Dass sein Exil 45 Jahre dauern würde, ahnte er damals nicht.

Sonne, Liebe und strahlende Farben in Barcelona

Die Kindheit in Katalonien genoss Núria – die große Familie, Trubel, Feste, Gesang, Licht. Ein Häuschen am Strand, Krebse fangen in der aufgehenden Sonne. Strahlende Farben überall. Ihre Mutter kam aus einer streng katholischen Familie, Núria lernte die Bildsprache der Kirche kennen, war künstlerisch begabt, zeichnete und malte viel. Eine Mädchenschule in Barcelona förderte diese Begabung und lehrte zwar keine Biologie, Chemie oder Physik, durfte auch nicht in Katalanisch unterrichten, aber dafür spanische Kunstgeschichte. Schon im Alter von acht oder neun Jahren wollte Núria Malerei studieren, nach deutlichem Widerspruch der Lehrerin, dass Malen eben keine brotlose Kunst sei, wie es die Mutter befand.

„Eine Frau gehört zu ihrem Mann“, sagte ihre Mutter, als der Vater nach Kriegsende nicht nach Barcelona zurückkehren konnte. Trotz der Untreue und Sprunghaftigkeit ihres Mannes reiste sie mit beiden Mädchen 1952 zu ihm nach Berlin in die DDR. Diesen Lebensentwurf, wusste Núria schon früh, mochte sie später nicht wiederholen.

Aus der Kindheit exiliert

„In Spanien dachte man, das Überschreiten des Eisernen Vorhangs sei etwas Furchterregendes. Ich dachte also, wir würden zur Hölle des Dante hinunterfahren.“ Ein Schockmoment der Fremdheit, die sie für immer begleiten sollte. Berlin, das 1952 noch in Trümmern lag, beeindruckte die 14jährige Núria tief. Ruinen, staubige Brachen, gedemütigte Menschen, denen Hitler noch im Kopf steckte. Die Beziehung der Eltern war kaputt. Und dieses Klima. Sie fürchtete den Winter, „mörderisch kalt“ sei es gewesen. Das Fehlen von Licht bei jedem Augenschlag. Noch später rief sie in Erinnerung daran aus: „Dieses Grau!“ Das Meer fehlte ihr unsagbar. Der Vater nahm die Mädchen mit zum Baden in der „teerschwarzen“ Spree, die Wellen der vorbeifahrenden Lastschiffe waren ein nur schwacher Trost. Sie sei „aus der Kindheit exiliert“, ein Bruch, der ihr Leben und ihre künstlerische Arbeit prägen sollte.

Grafik von Núria Quevedo zur Erzählung "Kassandra" von Christa Wolf, entstanden 1983 (Privat). (© Privat, Lilly Böhm)

Der Vater, der eine große Liebe zu Büchern und Literatur empfand, betrieb die Bibliothek „Internationale Leihbücherei Quevedo“. Dort sollte Núria von nun an drei Jahre im Laden stehen, „der übrigens unerhört dunkel war“, und den Menschen Liebesromane, Abenteuerromane und Krimis ausleihen. Mit nur ein paar Vokabeln Deutsch empfahl sie unbekannte Bücher: „Dieses hier ist sehr gut, sehr spannend!“ Die Bücher waren ein Schatz für Berliner/-innen. Ein Schatz auch für sie. Denn ohne Schule, ohne Gleichaltrige, sehr einsam, immer fataler ihr mentaler Zustand, grollte sie den Eltern zu sehr, um mit ihnen überhaupt noch zu reden. In dieser sprachlosen Wut war Literatur ihre Rettung. Die spanische, um die Schmerzen zu lindern, die deutsche als Tür zu der unbekannten und unverständlichen Mentalität dieser Menschen. Der Vater hingegen war gut vernetzt, Freunde der Eltern gingen ein und aus, spanische Exilant/-innen und ehemalige Emigrant/-innen, auch der renommierte Romanist Werner Krauss. Durch ihn konnte der Vater an der Humboldt-Universität Spanisch unterrichten.

Studium an der Kunsthochschule Weißensee

Dem Vater schien es, als wollte seine Tochter Schauspielerin werden. Er nahm sie schließlich mit zum befreundeten Ernst Busch, der sollte sie Bertolt Brecht vorstellen. Aber sie wollte keine Schauspielerin sein. „So?“, sagt Busch, „was möchtest du denn werden?“ Sie wusste es schon lange – Malerin wollte sie sein. Eine Wahl, die der Vater für eine Frau wenig passend fand, doch Busch sagte schlicht: „Dann nehmen wir dich mit zu Max Lingner.“ Der Maler und Grafiker fand sie begabt und empfahl ihr die Hochschule für bildende und angewandte Kunst in Weißensee.

Doch ohne ordentlichen Schulabschluss war das nicht möglich. Deshalb holte sie auf der Arbeiter-und-Bauern-Fakultät (ABF) das Abitur nach, traf Gleichaltrige und lernte Deutsch. Sie fand einen Freund, jemanden, dem sie sich anvertrauen konnte – Carlos. Eigentlich Karlheinz Mund, doch für sie wird er Carlos bleiben, sie werden ihr ganzes Leben miteinander verbringen. Dabei wollte sie frei und selbstbestimmt sein und malen, aber sie wollte auch eine Familie, Halt, Carlos.

Der Moment, in dem sie von ihrer Zulassung erfuhr, war eine Sternstunde in ihrem Leben, ein Augenblick heftigen Glückes und strahlender Freude. Die Zulassung brachte ihr mit einem kleinen Stipendium die lang ersehnte Unabhängigkeit. Sie konnte ein Zimmer mieten, sich der Malerei widmen – „meine Zukunft war damit entschieden“. Werner Klemke, Arno Mohr und Klaus Wittkugel waren ihre Lehrer. Sie fragte sich später oft, welche anderen Wege ihr Leben hätte gehen können, wie Paralleluniversen spürte sie sie neben sich. Weil sie in den Jahren vorher eher gezeichnet als gemalt hatte – sie hatte nirgends Platz zum Malen gehabt und die Zeit in der ABF war herausfordernd gewesen –, sollte sie Graphik studieren. Zudem man in Weißensee befand, das Literarische, Intime sei ihre Begabung. Das bereute sie später etwas, empfand sich als Autodidaktin in der Malerei, doch sie hatte als Grafikerin große Erfolge.

Núria und Karlheinz heirateten. Während des Studiums, im Mai 1961, wurde ihre Tochter Ines geboren. Sie heilte etwas von ihrem Heimweh, ihrer Fremdheit, sagte sie. In ihrer ersten Wohnung in Friedrichshain, in einem kaputten Altbau hatten sie im Winter Minusgrade in der Küche, in der zweiten rumpelte die S-Bahn, aber sie war schön, hell und sie hatte ein eigenes Zimmer zum Malen. Als ein halbes Jahr später die Mauer stand, war Vieles an diesem deutschen Staat für sie eine Enttäuschung geworden, aber es bestand doch eine Chance, etwas aufzubauen.

Das Plakat für die "VIII. Weltfestspiele" von 1962 hat Núria Quevedo gestaltet. Es war eines von mehr als 100 Plakaten, die 2015 im Schleswig-Holstein-Haus in Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern) in der Ausstellung "Plakate von Frauen - Made in GDR" zu sehen war. Die Ausstellung präsentierte Plakatarbeiten die von Grafikerinnen in der DDR zwischen 1949 und 2001 gestaltet worden sind. (© picture-alliance/dpa, Jens Büttner)

1962 gewann sie einen ersten Preis für ihr Plakat zu den VIII. Weltfestspielen in Helsinki, doch die folgenden Jahre waren schwer. Als männlich, herb und grotesk, von einem schwer ergründlichen Humor empfanden viele ihre Arbeiten, und sie bekam nur wenige Aufträge. Etwa in der Zeitschrift Das Magazin, wo Ungewöhnliches, nicht Konformes gut hinpasste. Sie jobbte als Übersetzerin und fragte sich, ob es jemanden geben würde, der auf ihre Arbeit reagierte, oder blieb sie Selbstreflexion, Selbstbestätigung? Doch dann wieder ein Moment puren Glücks: 1968 erhielt sie vom Konsulat in West-Berlin als eine der ersten Exilant/-innen ihren spanischen Pass und fuhr als 30-Jährige nach 15 Jahren wieder nach Barcelona. Seitdem waren die Grenzen für ihren Mann und ihre Tochter andere als für sie selbst.

Sie wandte sich erfolgreich an ihren ehemaligen Lehrer Werner Klemke mit dem Wunsch, Meisterschülerin zu werden. 1969 bis 1972 hatte sie deshalb an der Akademie der Künste, direkt am Brandenburger Tor an der Mauer, ein eigenes Atelier. Jetzt hatte sie Platz! Manchmal sprach sie beim Malen laut spanisch mit sich selbst, damit sie ihre Sprache nicht verlöre. Klemke als ihr Mentor unterstützte sie, obwohl er kein Maler war, auch auf dem Weg in die Malerei und in ihrer Arbeit für ihr erstes Gemälde – „30 Jahre Exil“.

30 Jahre Exil – die graue Farbpalette des Wartens

Sie malte die Gesichter neun spanischer Exilanten fast monochrom, provozierte mit einer Farbpalette des ohnmächtigen Wartens ihrer gestrandeten Landsleute auf das Ende der Franco-Zeit. Ihr Mann, der unterdessen an der Filmhochschule Babelsberg studiert hatte, war jetzt Dokumentarfilmer bei der DEFA und hatte einen Film über die spanischen Exilant/-innen in Dresden gemacht. Bis dahin wusste Núria nichts von dieser größten Gruppe republikanischer, kommunistischer Exilspanier/-innen. Untereinander zerstritten zwischen den Eurokommunisten, die einen demokratischeren Sozialismus wollten, und den Moskautreuen, die einen Kommunismus nach sowjetischem Vorbild anstrebten, lebten sie alle ein Leben auf gepackten Koffern, „el vivir con las maletas hechas“.

Die statischen Set-Fotos, die der Kameramann Christian Lehmann von den Menschen machte, inspirierten sie. Das Gemälde wurde Aufreger der VII. Kunstausstellung der DDR 1972/73 in Dresden und machte sie schlagartig bekannt. Es hing zu ihrer Überraschung im „Saal der Prominenten“, zusammen mit namhaften Malern wie Wolfgang Mattheuer, Bernhard Heisig und Werner Tübke und löste heftige Debatten aus. Während sich einige fragten, warum die Exilant/-innen „so traurig und ernst aussehen? Obwohl sie doch hier Asyl erhalten?“, kamen viele, vor allem junge Menschen, um das Bild zu sehen – ein unbekannter Ausdruck, ein anderer Blick, das unbestimmte Warten rührte sie an. Von da an war sie beteiligt an allen Kunstausstellungen der DDR.

Eine Veränderung des kulturpolitischen Kurses war der Arbeit vorausgegangen: Mit der Losung „Weite und Vielfalt“ unter dem neuen Staatsratsvorsitzenden Erich Honecker kam eine Offenheit für andere künstlerische Perspektiven, die die Kunst von der Starre des elften Plenums, des sogenannten Kahlschlagplenums von 1965, erlöste. „Ein fruchtbarer Augenblick“, wusste sie. Mit dem Bildhauer Fritz Cremer, der ein Atelier unter ihrem eigenen hatte und den Spanienkämpfern im Berliner Friedrichshain gerade ein Denkmal setzte, hatte sie heftige Diskussionen während der Entstehungszeit des Bildes. Wieso so statisch, so trist, wo ist die Dynamik, die der sozialistische Realismus braucht? Dann gab er ihr recht, nur so zeige sich die Misere des Exils. Und er wagte eine Prophezeiung: Das Exilthema werde sie immer begleiten.

„Der Weg entsteht im Gehen“

„Der Weg entsteht im Gehen“ – der Vers des spanischen Dichters Machado war für sie auch einer über das Ankommen im Exil. Sie ging ihren mutig und ästhetisch unangepasst. Sie hielt dem aufgesetzt Heroischen im sozialistischem Realismus ihre Ernsthaftigkeit entgegen und eine Bildsprache, die von Goya, Velasquez und ihrer katholischen Bildung beeinflusst war.

Literatur war für sie eine wichtige Inspiration, die Verbindung zur spanischen Literatur wie eine Nabelschnur zu ihrem Geburtsland. Ganz besonders galt das für Cervantes „Don Quijote“, den Ritter von der traurigen Gestalt, der nicht zwischen Ideal und Realität unterscheiden kann, in dessen Beschreibung alles zweideutig bleibt. Ein unverbesserlich Liebender, ein Fremdling, ein gescheiterter Träumer, der gegen Windmühlen kämpft.

Sie traf einen Nerv, und das war nicht nur angenehm. Liebe, Tod, Krieg, Hoffnung, Neubeginn – sie machte ihren eigenen zu einem allgemeingültigen Schmerz, dem des Lebens. Für viele Betrachter waren ihre Bilder befremdlich und unheimlich. Beides war im Wortsinne zutreffend – sie würde Fremdes zeigen und unbeheimatet bleiben. Sie wurde eine viel gefragte Grafikerin, anziehend der andere Blick und das intellektuelle Angebot. Sie radierte, ätzte, druckte selber. Gemälde verkaufte sie kaum. Nicht, weil es keine Käufer gegeben hätte. Es kam ihr nicht in den Sinn. Dafür malte sie nicht. Mitte der 70er-Jahre kaufte ihr Mann bei einem Dreh in Moskau ihr für 150 Rubel eine Kupferdruckpresse, eine Rarität. Sie war vier Zentner schwer, und es brauchte vier Mann, um sie anzuheben – Atelierumzüge waren eine Herausforderung.

1976 stellte sie in der engagierten Ost-Berliner Galerie Arkade aus. Es war „die geistig anregendste Galerie des Staatlichen Kunsthandels“. Fünf Jahre später musste die Galerie auch deshalb schließen, sie war der DDR-Kulturpolitik ein Dorn im Auge.

Ein Lied von Wolf Biermann

Dann, eines Abends, stand Wolf Biermann vor der Tür. Er brachte Núria seine neueste Schallplatte vorbei und verabschiedete sich. Ob er wiederkommen würde, wüsste er nicht. Er hat darauf ihr 30-Jahre-Exil-Bild besungen: „Neunmal schwarz stehn Haare um ein Steingesicht, vom Warten grau, im Wartesaal der Weltrevolution.“ Das Lied würde in der DDR nicht öffentlich gespielt werden. Auf seinem Konzert in Köln am folgenden Abend im November 1976 kritisierte er die DDR-Regierung harsch – in der Folge wurde er ausgebürgert. Für viele Künstler und Künstlerinnen zerbrach etwas in der Hoffnung auf die Utopie. Weite und Vielfalt wichen Starre und Enge. Sie unterschrieb den Protestbrief gegen die Ausbürgerung.

Als Funktionäre von Künstlerinstitut und Kulturministerium zu ihr kamen, um sie zur Zurücknahme der Unterschrift zu überreden, sah sie in den Blicken die Hoffnung, dass sie es eben nicht tue. Sie tat es nicht. Für sie hatte das keine schwerwiegenden Folgen, sie konnte nur vermuten, dass sie als Tochter eines Kämpfers im spanischen Bürgerkrieg ein Schutzschild hatte. Warum sie nicht nach Spanien zurückging, konnte sie selbst nicht sagen. Franco war tot, seine Militärdiktatur vorbei. War es die Familie, die sie nicht überzeugen konnte, oder die Entfaltung, die ihr in Spanien so nicht möglich gewesen wäre? Der Preis, den sie mit den ersten zehn traumatischen Jahren bezahlt hatte, war hoch, das schwer Erarbeitete wollte sie nicht aufgeben. Die DDR-Staatsbürgerschaft aber nahm sie nicht an – ihre Reisefreiheit war sie nicht bereit einzubüßen für ein System, das sie immer kritischer betrachtete. Dafür musste sie einmal im Jahr bis zum Ende der DDR bei der Meldestelle ihre Aufenthaltsdokumente verlängern.

Widersprüche auf die Leinwand bringen

Als 1977 ihr Bild „Das Paar“ – zwei Menschen, monochrom, in inniger Umarmung, der Körper der Frau hingebungsvoll und jenseits gängiger Schönheitsideale – auf der VIII. Kunstausstellung gezeigt wurde, polarisierte es. Núrias Bewunderer Franz Fühmann schrieb: „In Núrias Schwarz sind alle Farben. […] Was mich mit tiefer Genugtuung erfüllt, ist eben das, was andere empört: das Bewusstsein des Rechtes auf Liebeserfüllung mit der Gestalt des Leibes, die das Leben schuf.“

Fritz Cremers Prophezeiung bewahrheitete sich. Malend bewegte sie sich durch ihre innere Exillandschaft. Ihr Bild „Erinnerung“ war ein persönlicher Abschied von der Kindheit, dem Zimmer der Großmutter, dem Tisch, unter dem Núria mit ihren Cousinen gespielt hatte. Die Menschen mochten ihr Bild. Sie sahen darin etwas ganz anderes: eine Kneipe. Fliesen im Wohnzimmer, das kannte man nicht. Auch ihr Diptychon „Eine Art, den Regen zu beschreiben. Für Hanns Eisler“, eines ihrer wenigen Auftragswerke, wurde ein Publikumsliebling auf der Kunstausstellung 1980/81. Wieder beeinflussten sich die Arbeit ihres Mannes und ihre – seine Verehrung für den Komponisten und jüdischen Exilanten Hanns Eisler und dessen Komposition „14 Arten den Regen zu beschreiben“, führten zu diesem Bild. Es zeigt zwei Regenlandschaften – eine einsame Gestalt vor regennassen grauen Altbauten und zwei Menschen im Regen auf einer Heide. Es könnten Don Quichotte und sein Gefährte Sancho Panza sein, auf der ewigen Suche nach dem Ideal, nunmehr im märkischen Regen unterwegs. Sie näherte sich der Schönheit des nordischen Stadtlichtes und der Mecklenburger Landschaft, wie Neu-sehen-lernen sei das gewesen. In den 1980er-Jahren sah sie das Grau nicht mehr, das ihre Freund/-innen aus Barcelona sahen, wenn sie in die Hauptstadt der DDR kamen.

Ihre Bildsprache wurde reduzierter, mit Anleihen aus spanischer Literatur, Mythologie und christlicher Ikonografie, zeitlos und konkret zugleich – keine Brigadisten und Helden des Sozialismus. Von großer Beachtung und der „unergründlichen Klarheit des Orakels“ waren ihre Grafiken zu Christa Wolfs Buch „Kassandra“, der Seherin, der niemand glaubt. Sie waren berührend, zärtlich, erotisch, tragisch, erschütternd und manchmal tröstlich. Sie brach auch das Politische auf menschliche Grundkonflikte herunter. In einer Zeit apokalyptischer Angst vor dem Atomkrieg waren sie zeitloses, ortloses, grundsätzliches Ringen mit Zerstörung und Tod.

Sie probierte, reflektierte, verdichtete, bis sie zum Kern ihrer Frage kam, eine Autorin mit Pinsel, eine Philosophin der Leinwand. Christa Wolf sollte später sagen: „Nuria Quevedo und die Literatur – das wäre eine Untersuchung für sich.“ Wenn sie in ihrem spanischen Akzent sprach, formulierte sie mit Bedacht und Präzision, es schwangen Schwermut und Verständnis mit und auch eine leichte Distanz, als würde sie die Fremdheit nicht nur bei sich behalten wollen, sondern sie zwischen allen aufteilen.

Mittlerweile hatte sie ein eigenes Atelier in der Ost-Berliner Karl-Marx-Allee. Es roch nach Leim und Farbe und war Treffpunkt spanischer Eurokommunist/-innen. Als sich Ende der 1980er-Jahre für alle spürbar eine gesellschaftliche und politische Starre übers Land legte, malte sie dort 1987 den „Geher“ auf dem Meer. Ein Mann, knietief im Wasser mit einer ungewissen Handbewegung, um ihn herum nur Meer. Geht er auf dem Grund, wandelt er? Gab es ein rettendes Ufer? „Das habe ich ganz bewusst gemalt, als für mich klar war, dass die Utopie nicht mehr realisierbar ist.“

Kopf und Hände

Grafik von Núria Quevedo aus der Mappe zu Volker Brauns "Der Eisenwagen" von 1988. (© Privat, Lilly Böhm)

Für eine Arbeit mit Volker Braun erschien ihre erste Kopf-Hand-Folge, ein Thema, das eine weitere Stufe der Reduzierung bedeutete. Sie schuf in ihren Radierungen einen dunklen Schelm, ein unheilvolles Narrengesicht, einen holzschnittartigen Kasperle. Der darf mehr Wahrheit wagen. Ein Kopf, seitlich, meist sehr ernsthaft, eine Hand. Große, leere Augen, die unlesbar sind, staunen, starren, feixen. In dieser Reduzierung hatten kleine Veränderungen große Wirkung und zeigten Existenzielles – Freiheitssehnsucht, Einsamkeit, Ratlosigkeit, Tatendrang, ein Auf-sich-selbst-Zurückgeworfensein.

Was machen die Hände, was der Kopf? Wie handelt, was erkennt der Mensch, die Gesellschaft? Sie irritierte mit dieser dunklen Melancholie, sagt ihre Freundin, die Bildhauerin Emerita Pansowová: „Doch ich konnte verstehen, dass sie hartnäckig bei diesem Thema blieb. Es war gut, dass das eine macht. Dass eine darauf hinweist, was unsere Hände machen, ist im Kopf entstanden.“ Es war auch der Widerspruch zwischen dem, was eine Gesellschaft möchte, und dem, was sie eigentlich tut.

„Der Weg nach Haus aus dem Exil“ – eine Fremde in der Heimat

Im Mai 1989 hatte Núria eine Studienreise nach Barcelona für Emerita, eine weitere Künstlerin und sich errungen. Sie verließen die geforderte Route und fuhren heimlich nach Paris. Das durften sie nicht, aber wer würde davon erfahren? Die Kommunalwahl in der DDR, die als Beginn der Friedlichen Revolution gilt, verfolgten die drei Frauen von Madrid aus. Wieder sollten 99 Prozent der Menschen die SED gewählt haben. Das glaubte schon lange kaum noch jemand, doch diesmal gab es Beweise.

Als sie im September wieder in Spanien war, rief ihr Mann an: „Du sollst im Oktober in Berlin sein, weil du den Nationalpreis bekommst.“ Dieser Preis von einem Land, für das sie die Hoffnung verloren hatte, empfand sie als Bürde. Was sollte sie tun? Ihn annehmen oder nicht? Einfach in Barcelona bleiben? „Mach’ keine Dummheiten“, sagte Carlos. Sie sagte zu und nahm den Preis als eine berufliche Anerkennung und als Zeichen des Aufgenommenseins. Die Dankbarkeit gegenüber diesem Staat, der ihrer Familie Asyl gegeben hatte, in dem sie als Künstlerin ausgebildet und geschätzt wurde, überwog. Vielleicht dachte sie an Paralleluniversen, ihre Rolle als Frau in der DDR und in Spanien. Wäre ihr Weg in Barcelona der ihrer Mutter geworden, der, den ihre Mutter ihr vorhergesagt hatte? Kinder bekommen, eine Familie haben, für den Mann da sein, bescheiden bleiben: „Das wäre es wahrscheinlich auch gewesen.“

Der Bilderstreit und die „Wende an den Wänden“

Originalbildunterschrift vom 7.2.1990 / Berlin: Ministerpräsident Hans Modrow (l.), und Kulturminister Dietmar Keller (2.v.l.), führten im Hause des Ministerrates ein Gespräch mit Künstlern der DDR, zu denen u.a. auch Christa Wolf (r.), Siegfried Matthus (2.v.r.), Nuria Quevedo (3.v.r.), und Christoph Hein (6.v.r.), sowie Klaus Peter Flor (vorne), gehörten. (© Bundesarchiv, 183-1990-0207-022, ADN-ZB, Peer Grimm)

9. November 1989 – die Mauer war endlich weg, doch es war ein Moment der Widersprüche: eine große Freude und das Ende eines Traums. Schnell entbrannte der Streit um die Kunst in beiden deutschen Staaten. Kann das überhaupt Kunst gewesen sein, was da unter dem Sozialismus und seiner Kulturpolitik entstanden war? Die „Wende an den Wänden“ wurde letztlich zum Streit um Deutungshoheit. Das empfanden viele Künstlerinnen und Künstler der DDR als demütigend, war es doch in ihrem Selbstverständnis und in dem der Betrachtenden auch die Kunst, die Missstände thematisierte, Freiräume auslotete und so Denkwege bereitete für die Friedliche Revolution. 1991 trat Núria Quevedo aus der Akademie der Künste aus, deren Mitglied sie seit 1986 gewesen war. Dieser Kulturkonflikt war nicht ihrer, diese „deutschen Dinge“ nicht ihre Sache. Sie blieb Fremde in einem neuen Land, in dem in gewisser Weise alle in der Fremde waren, „ohne“, wie Volker Braun es beschrieben hat, „die Straße zu wechseln“. Don Quichotte tauchte wieder öfter in ihren Bildern auf, denn „wer eignete sich besser für die Darstellung eines Menschen, der mit einem Idealbild in Kopf und Herz hartnäckig die Wirklichkeit verkennt“?

Bunt, gleißend, strahlend

Nach der sogenannten Wende wurden ihre Bilder strahlend, gleißend bunt. Alle, die Núria kannten – so kannten sie sie nicht. Als es mit Ausstellungen schwierig blieb, gründete sie 1993 mit anderen ostdeutschen Künstlerinnen die Berliner Fraueninitiative Xanthippe e.V., um sich eine Präsentationsmöglichkeit zu schaffen. Denn die kulturelle Infrastruktur war weggebrochen: staatliche Galerien, Ateliers, Käuferschichten, das alte Selbstbild (für den Verkauf Bilder zu schaffen etwa, musste Núria erst lernen). Und sie sahen sich einem Kunstmarkt gegenüber, der infrage stellte, ob sie überhaupt Künstlerinnen waren.

Die Künstlerin Núria Quevedo steht vor ihrem Gemälde "Denn ich bin wie der gestürzte Baum, der von neuem treibt: weil in mir noch neues Leben ist" in der neu eingerichteten Dauerausstellung "Kunst des 20. Jahrhunderts" im Lindenau Museum in Altenburg (Thüringen) am 04.07.2017. (© picture-alliance/dpa, Zentralbild, Bodo Schackow)

Von 1994 bis 1996 war Núria Quevedo Gastprofessorin am Caspar-David-Friedrich-Institut der Universität Greifswald. Sie konnte sich mit ihrem Mann in einer kleinen Hafenstadt in Katalonien, in der kleinen Stadt Sant Feliu de Guíxols, eine Wohnung kaufen, konnte die vertraute Sprache hören. Dort wohnten sie einen Teil des Jahres. Ihr Fremdsein wurde für sie ein Privileg. „Ich bin keine Deutsche, aber ich bin auch keine Spanierin mehr.“ Die Erfahrung des Exils empfand sie als Bereicherung, hörte man sie im Film „Núria Quevedo. Berlinerin aus Barcelona“ sagen, den ihr Mann, der Dokumentarfilmer, 2003 mit ihr machte. In ihrem Heimatland wurde und wird sie als Künstlerin wenig wahrgenommen, und auch der Weg nach Westdeutschland war weit. Eine späte Ehrung erfuhr sie 2022 mit einer Einzelausstellung im Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst in Frankfurt/Oder und ein Jahr später mit dem Carl-Rottluff-Preis aus Chemnitz, der sie als herausragende Künstlerin auszeichnete.

„Noch sehr jung in einem fremden Land“, schrieb sie in der 1980er-Jahren, „habe ich mit Zeichnung und Bild erreicht, was ich mit Worten nicht vermochte: Das Fremdsein zu durchbrechen.“

Núria Quevedo starb am 22. November 2025 in Berlin im Alter von 87 Jahren.

Zitierweise: Lilly Böhm, „Der fremde Blick: Núria Quevedo, eine katalanische Künstlerin in der DDR", in: Deutschland Archiv, 19.6.2026, Link: www.bpb.de/578936 (ali).

Fussnoten

Fußnoten

  1. Siehe dazu: https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/231078/vor-80-jahren-beginn-des-spanischen-buergerkriegs/, letzter Zugriff am 10.6.2026.

  2. Benito Mussolini (1883–1945) war von 1922 bis 1943 Ministerpräsident des Königreiches Italien. Als Duce del Fascismo („Führer des Faschismus“) und Capo del Governo („Chef der Regierung“) führte er ab 1925 als Diktator an der Spitze des faschistischen Regimes Italien.

  3. Francisco Franco (1892–1975) war ein spanischer General und faschistischer Diktator. Er war von 1936 bis zu seinem Tod Caudillo („Führer“) und Generalísimo („Generalissimus“) von Spanien.

  4. Mercedes Alvarez/ Núria Quevedo, Ilejania – Unferne. Die Nähe des Vergessenen. Ein Gespräch, Berlin 2004, S. 31.

  5. In der Franco-Zeit war die katalanische Sprache offiziell verboten, auch in Núrias Familie wurde kastilisch gesprochen, obwohl die Muttersprache der Mutter Katalanisch war.

  6. Alvarez/Quevedo, Ilejania – Unferne (Anm. 2), S.157.

  7. Sonya Schönberger im Gespräch mit der Berliner Künstlerin Núria Quevedo: https://berliner-zimmer.net/interview/ich-bin-in-berlin-heimisch-geworden-und-gleichzeitig-verstarkt-sich-das-heimweh, letzter Zugriff am 10.6.2026.

  8. Friedrich Wilhelm Ernst Busch (1900–1980) war ein Sänger, Schauspieler und Regisseur.

  9. Bertolt Brecht (Künstlername seit Juli 1916), eigentlich Eugen Berthold Friedrich Brecht (1898–1956), war ein Dramatiker, Librettist, Epiker und Lyriker des 20. Jahrhunderts.

  10. Max Lingner (1888–1959) war ein Maler, Grafiker und Pressezeichner, 1949 aus dem französischen Exil in die DDR zurückgekehrt. Von da an war er Professor an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee und 1950 Gründungsmitglied der Deutsche Akademie der Künste.

  11. Institutionen an Universitäten und Hochschulen zur Vorbereitung auf ein Hochschulstudium für Bewerberinnen und Bewerber, die wegen sozialer Benachteiligung, Krieg, Flucht, politischer Verfolgung kein Abitur machen konnten. Sie dienten der Überwindung eines Bildungsprivilegs.

  12. Werner Klemke (1917–1994) war Buchgestalter, Illustrator, Gebrauchsgrafiker, Hochschullehrer und Mitglied der Akademie der Künste in der DDR.

  13. Arno Mohr (1910–2001) war Maler, Grafiker und Hochschullehrer.

  14. Klaus Wittkugel (1910–1985) war ein Grafiker. Er war ein bedeutender Gebrauchsgrafiker und Plakatkünstler der DDR und langjähriger Professor an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee.

  15. Eva Kaufmann, Zu den Arbeiten von Núria Quevedo. Laudatio zur Verleihung der Hans-Meid-Medaille, Pforzheim 2005, in: Wetterney, Quevedo. S.1-5, S.3.

  16. Wolfgang Mattheuer (1927–2004) war Maler, Grafiker und Bildhauer. Er gehörte zu den Hauptvertretern der so genannten Leipziger Schule.

  17. Bernhard Heisig (1925–2011) war ein Maler. Er wird zur Leipziger Schule gezählt und gilt als einer der wichtigsten Repräsentanten der Kunst in der DDR.

  18. Werner Tübke (1929–2004) war Maler und Graphiker. Er war einer der bedeutendsten Maler der DDR und gehörte zur Leipziger Schule.

  19. Die Kunstausstellungen der DDR fanden zwischen 1946 und 1988 alle fünf Jahre in Dresden statt und war sehr populär. Insgesamt fanden zehn Ausstellungen statt, die letzte 1987/88 hatte über 1 Million Besucher/-innen (die hohen Besucherzahlen entstanden u.a. auch, weil in den Betrieben während der Arbeitszeit Fahrten zu den Kunstausstellungen organisiert wurden).

  20. Ausgegeben auf dem VIII. Parteitag der SED (15.-19.6.1971).

  21. Fritz Cremer (1906-1993) war ein bekannter deutscher Bildhauer, seit 1950 lebte er in der DDR. Er betreute eine Meisterklasse an der Akademie der Künste, deren Vizepräsident er 1974 bis 1983 war.

  22. Aus Antonio Machados Gedicht „Der Wanderer“. Machado (1875 -1939) war ein spanischen Lyriker, der 1939 auf der Flucht vor Franco starb. Von Núria Quevedo hochverehrt, widmete sie ihm und Walter Benjamin 2008 die Grafikpappe „Mit leichtem Gepäck“.

  23. Gerlinde Förster, Es zählt nur, was ich mache. Gespräche mit bildenden Künstlerinnen aus Ost-Berlin seit 1990, Berlin 1990, S. 21.

  24. Siehe auch: https://www.bpb.de/themen/deutsche-teilung/autonome-kunst-in-der-ddr/55802/die-galerie-arkade/, letzter Zugriff am 10.6.2026.

  25. Der Staatliche Kunsthandel war eine Institution zum staatlich organisierten Kunst- und Antiquitätenhandel. Er wurde 1974 mit dem Ziel gegründet, das Angebot von Kunstwerken und die Schaffensbedingungen der Künstlerinnen und Künstler zu verbessern. Siehe: https://www.bundesarchiv.de/nachricht/akten-des-staatlichen-kunsthandels-der-ddr-erschlossen, letzter Zugriff am 10.6.2026.

  26. Wolf Biermann, Ballade von den Spaniern im Dresdener Exil, auf: Es gibt ein Leben vor dem Tod, 1976.

  27. Siehe auch https://www.bpb.de/themen/deutschlandarchiv/343310/einer-der-anfaenge-vom-ende-der-ddr-die-biermann-ausbuergerung-1976/, letzter Zugriff am 11.6.2026.

  28. Franz Fühmann (1922-1984) war ein deutscher Schriftsteller aus der DDR. Nuria schuf u.a. 1974 die Grafiken zu seinem Buch „Prometheus. Die Titanenschlacht. Nach Aischylos, Hesiod, Homer, Apollodorus und anderen Quellen.“

  29. Zitiert nach: Bernd Dreiocker (Autor)/ Heike Kalnbach (Redakteurin), „Ich bin die Fremde“ - Die Malerin Núria Quevedo, Feature, rbb-Kulturradio 2013, Min. 16:11-16:44.

  30. Das Diptychon war ein Auftrag für das Neue Gewandhaus Leipzig.

  31. Friedrich Dieckmann, in: Núria Quevedo, Malerei und Zeichnungen, Akademie der Künste zu Berlin (Hrsg.), zur Ausstellung „Núria Quevedo – Malerie und Zeichnungen" vom 3.3. bis 12. 4.1992 in der Galerie am Robert-Koch-Platz, Berlin. Ausstellung und Katalog: Inge Zimmermann, Berlin 1992, S.5.

  32. Christa Wolf, Die Zeichen der Núria Quevedo, in: Sonja Hilzinger (Hrsg.), Christa Wolf. Nachdenken über den blinden Fleck. Sämtliche Essays und Reden 1991-2010, Band 3, Berlin 2021, S.159-166, S.164.

  33. Mit der deutsch-tschechoslowakischen Bildhauerin hatte Quevedo von 1985 an wiederholt gemeinsame Ausstellungen, die erste in der renommierten West-Berliner Galerie Poll, in der Núria schon 1978 ausgestellt hatte.

  34. Emerita Pansowová im Gespräch mit Lilly Böhm am 10.5.2026.

  35. Siehe dazu: https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/290562/wahlbetrug-1989-als-die-ddr-regierung-ihre-glaubwuerdigkeit-verlor/.

  36. Alvarez/Quevedo, Ilejania – Unferne (Anm. 2), S.226.

  37. Dreiocker, „Ich bin die Fremde“, Min. 7:21.

  38. Medialer Auftakt des „Bilderstreits“ waren etwa die Kommentare des Malers Georg Baselitz, der 1958 von Ost-Berlin in die BRD ging: „Es gibt gar keine Künstler in der DDR. […] Das sind Interpreten, die ein Programm im System der DDR ausgefüllt haben. […] Keine Jubelmaler, ganz einfach Arschlöcher, […] Bei den Künstlern war der malende Teil im Westen, in den Westen gegangen oder gegangen worden.“ In: Alex Hecht/Alfred Welti, Ein Meister, der Talent verschmäht. Im Gespräch mit den ART-Redakteuren Axel Hecht und Alfred Welti erläutert Georg Baselitz, einer der erfolgreichsten zeitgenössischen Maler und Bildhauer, seine Ästhetik des Häßlichen. In: ART - Das Kunstmagazin, 6/1990, S. 54–72.

  39. Zitiert nach: https://www.kulturstiftung-des-bundes.de/de/magazin/magazin_6/bilderstreit.html, letzter Zugriff am 10.6.2026.

  40. https://zeitgeschichte-online.de/themen/wechselnde-winde-aus-ost-und-west, letzter Zugriff am 10.6.2026.

  41. Karlheinz Mund im Gespräch mit Lilly Böhm am 22.5.2026.

  42. Aus den Aufzeichnungen im Atelier, in: Wetterney, Quevedo, S.5.

  43. https://www.inselgalerie-berlin.de/galerieprofil/, letzter Zugriff am 10.6.2026.

  44. Sie öffneten sich bald auch für westdeutsche Künstlerinnen, als sie feststellten, dass deren Situation oft nicht besser war.

  45. Ihre erste Ausstellung hatte die Gruppe unter anderem im Bundesministerium für Frauen und Jugend in Bonn, eröffnet von der damaligen Ministerin Angela Merkel, siehe: https://www.artatberlin.com/25-jahre-fuer-weibliche-positionen-in-galerien-und-museen-berliner-kuenstlerinneninitiative-xanthippe-e-v-art-at-berlin/ letzter Zugriff am 10.6.2026.

  46. Alvarez/Quevedo, Ilejania – Unferne (Anm. 2), S. 186.

  47. Die erste monografische Ausstellung zu Kunst in der DDR in einem westdeutschen Museum war 2019 im Kunstpalast Düsseldorf: https://www.deutschlandfunk.de/30-jahre-kulturtransfer-west-ost-mechanismen-der-100.html, letzter Zugriff am 10.6.2026.

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geboren in Ost-Berlin, studierte Germanistik und Geschichte in Leipzig und führt unter anderem die Kolumne „Liebe, Phantasie und Kochkunst“ in der Zeitschrift Das Magazin fort.