BUNDESTAGSWAHL 2021 Mehr erfahren
Beleuchteter Reichstag

Literaturjournal

Dem Alltag in der DDR widmen sich zahlreiche neue Bücher. Anhand von Fotos, von Gebrauchsgegenständen, alternativen, subkulturellen Lebensformen und Reportagen wird die Alltagsgeschichte der DDR in ganz verschiedenen Facetten, gesellschaftlichen Bereichen und Spannungsfeldern dargestellt, etwa im Bereich der Wohnungspolitik und im Verhältnis zwischen dem SED-Staat und den Kirchen. Selbst Comics widmen sich dem Alltag während der deutschen Teilung, die auch im Mittelpunkt einiger neuer wissenschaftlicher Publikationen und Quellensammlungen steht.

Danigel, Schöner unsere Paläste!

Karin Thomas

Rekonstruktion des DDR-Alltags

Die Lebenswirklichkeit der DDR-Bürger ist nach 1989/90 schnell verblasst. Nun widmet sich die Dauerausstellung des "Dokumentationszentrums Alltagskultur der DDR" in Eisenhüttenstadt den alltäglichen Gebrauchsgegenständen und setzt sie mit persönlichen Erinnerungen in Beziehung. Auch auf Fotografien von Gerhard Weber und Gerd Danigel lassen sich erstaunliche Alltagssituationen (wieder-)entdecken.

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Buddenberg/Henseler, Berlin

Peter Jochen Winters

Alltag in der DDR
aus ungewöhnlichen Perspektiven

Ungewöhnliche Einblicke in das Leben in der DDR ermöglichen Neuerscheinungen über die Kinder von Stasi-Offizieren und über Eigeninitiativen, um der Wohnungsnot zu entgehen: dem "Schwarzwohnen". Journalistische Erinnerungen, Fotografien und Geschichts-Comics bieten ebenfalls neue Perspektiven auf die Lebenswelt der DDR und auf die deutsche Teilung.

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Helmut Müller-Enbergs: Hauptverwaltung A

Karl Wilhelm Fricke

Ein Röntgenbild der HV A

Mit seiner Arbeit über die "Hauptverwaltung A" des Ministeriums für Staatssicherheit hat Helmut Müller-Enbergs eine Leistung erbracht, die schon deshalb beeindruckt, weil die Hinterlassenschaft der HV A nahezu vollständig vernichtet worden ist. Der Teilband des MfS-Handbuches "Anatomie der Staatssicherheit" ist ein hochinformatives Nachschlagewerk über die Stasi-Spionage.

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Peter/Wentker, KSZE

Gerhard Wettig

Ost-West-Beziehungen in der Anfangs- und Spätzeit des Kalten Krieges

Die sowjetische Interessenpolitik in Deutschland während der Nachkriegszeit und die internationale Politik sowie die gesellschaftliche Transformation gegen Ende des Kalten Krieges nehmen neue Quellen- und Aufsatzpublikationen in den Fokus.

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Braune, Abseits der Protokollstrecke

Ulrich Neuhäußer-Wespy

Kirche und Klassenkampf

Veröffentlichungen zur kirchlichen Zeitgeschichte der DDR nehmen die theologische Ausbildung in Naumburg, die unliebsamen Kontakte eines Pfarrers mit Staat und Staatssicherheit sowie die politischen Verfolgungen in den frühen Jahren der DDR in den Blick.

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Publikationen zum Thema

Architektur der Gesellschaft

Architektur verkörpert die ökonomischen, sozialen und kulturellen, auch geschlechterpolitischen Sp...

Architekturvermittlung kann schon sehr früh beginnen, Workshop mit Kita-Kindern

Architektur in der kulturellen Bildung

Architektur und Raum umgeben uns ständig und prägen unser Leben. Die bewusste Wahrnehmung von Arch...

Detlef Hoffmann.

Umgang mit schwierigen Orten in Kunst und Architektur

Welche Rolle spielen Kunst und Architektur in der Erinnerungskultur? Und welchen Beitrag kann die k...

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Die Mauer. 1961 bis 2021

Bildmontagen und eine VR-Animation

Anlässlich des 60. Jahrestags des Mauerbaus erinnert das Deutschland Archiv der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb mit 46 Bildmontagen und einer Virtual-Reality-Animation an das Bauwerk, das die Stadt über 28 Jahre lang teilte.

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Themenseite

60 Jahre Mauerbau

Die Berliner Mauer trennte mehr als 28 Jahre lang Ost und West. Sie ist zum Symbol der konfliktreich verkanteten Nachkriegsordnung der Alliierten geworden. Zwischen 1961 und 1989 wurden mindestens 140 Menschen an der Berliner Mauer getötet oder kamen in unmittelbarem Zusammenhang mit dem DDR-Grenzregime ums Leben. Darüber hinaus verstarben mindestens 251 Reisende aus Ost und West vor, während oder nach Kontrollen an Berliner Grenzübergängen. In diesen Angaben nicht erfasst ist die unbekannte Anzahl von Menschen, die aus Kummer und Verzweiflung über die Auswirkungen des Mauerbaus auf ihre individuellen Lebensverhältnisse starben.


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NEU: "(Ost)Deutschlands Weg 1989-2021". 80 Studien zur Lage des Landes

Ein Mosaik der (ost)deutschen Transformationsgeschichte von 1989/90 bis in die Gegenwart. Mit Texten von Ilko-Sascha Kowalczuk, Krisztina Slachta, Jens Reich, Marianne Birthler, Hans Modrow, Steffen Mau, Antonie Rietzschel, Andreas Zick, Esther Dischereit, Bernd Wagner, Naika Foroutan, Raj Kollmorgen und 70 weiteren AutorInnen. Der Doppelband mit 1.350 Seiten und zahlreichen Fotos kostet 7 Euro im Angebot der bpb.

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Videoreportagen

Vom Einläuten der Friedlichen Revolution

Rund um den 7. Oktober 1989 herrschte Ausnahmezustand in mehreren Städten der DDR. Polizei und Stasi gingen gewaltsam gegen Demonstranten vor, die friedlich für Reformen eintraten. Ein filmischer Überblick.

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Chronik der Mauer

Es erwartet Sie eine Fülle von multimedial aufbereiteten Informationen über Mauerbau und Mauerfall - und über die Opfer der Grenze.

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Themenseite

30 Jahre Mauerfall

Die Berliner Mauer war über 28 Jahre das Symbol der deutschen Teilung und des Kalten Krieges. Am 9. November 1989 reagierte die DDR-Regierung mit Reiseerleichterungen auf den Ausreisestrom und monatelange Massenproteste – die Mauer war geöffnet. Wir präsentieren ausgewählte Angebote zur Geschichte der Mauer und des Mauerfalls.

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Deutschlandarchiv bei Twitter

Ausgebombt! Eine Zeitreise ins kriegszerstörte Berlin

31 Bildmontagen des Berliner Fotografen und Designers, Alexander Kupsch, aus historischen Fotos vom zerstörten Berlin und Aufnahmen aus dem Jahr 2015, zeigen, dass bei Kriegsende im Mai 1945 in der Stadt kaum ein Stein mehr auf dem anderen stand. Die Bildmontagen rücken die zerstörerische Kraft des Krieges erneut ins Bewusstsein, indem sie die Ruinen und Schuttberge aus dem Mai 1945 ins Berlin von heute übertragen.

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Dossier

Stasi

Alles wissen, alles kontrollieren, Menschen manipulieren. Aus der Arbeitsweise der DDR-Geheimpolizei "Stasi" ist auch viel zu lernen über die Mechanismen von Diktaturen der Gegenwart. In der DDR überwanden couragierte Bürgerinnen und Bürger allerdings 1989 ihre Angst vor der "Staatssicherheit". Vor 30 Jahren wurde sie gänzlich entmachtet.

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Online-Angebot der bpb und der Robert-Havemann-Gesellschaft

jugendopposition.de

Wie haben junge Menschen in der DDR mit Mut und Musik gegen Stasi und SED-Diktatur gekämpft? Zeitzeugen berichten. Mit zahlreichen Texten, Videos, Audios, Fotos und Dokumenten.

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Online-Archiv

www.wir-waren-so-frei.de

Fast 7.000 private Filme und Fotos aus der Umbruchzeit 1989/90 sowie über 100 begleitende Erinnerungstexte. Dazu ost- und westdeutsche Medienberichte. Die persönlichen Erfahrungen der Fotografen und Filmemacher bieten zusammen mit der öffentlichen Berichterstattung vielfältige Blicke auf die historischen Ereignisse und deren Auswirkungen auf den Alltag in Ost und West.

Mehr lesen auf wir-waren-so-frei.de

Wird die DDR-Diktatur verharmlost? Und warum begann die intensive Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit erst so spät? Die Deutung von Geschichte ist oft umstritten - und nicht selten ein Politikum.

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13. August 1961: In den frühen Morgenstunden beginnt der Bau der Mauer, die Deutsche Teilung wird zementiert. Am Abend des 9. November 1989 kommt es zum Mauerfall. Bald 30 Jahre danach ist Deutschland in vielem noch immer ein Land mit zwei Gesellschaften.

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Zu dem Thema "Children of Transition, Children of War, the Generation of Transformation from a European Perspective" diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Deutschlandforschertagung 2016 vom 3. bis 5. November 2016 in der Universität Wien. Die Tagungsdokumentation gibt Einblick in die Themen und Ergebnisse.

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Gedenkstätten, Museen, Dokumentationszentren, Mahnmale, Online-Angebote - zahlreiche Einrichtungen und Initiativen erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus, bieten Bildungsangebote zur Geschichte des Nationalsozialismus und engagieren sich für Überlebende und Jugendbegegnungen. Wo Sie welche Erinnerungsorte mit welchem pädagogischen Angebot finden, erfahren Sie in der Datenbank.

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Der Tag in der Geschichte

  • 22. September 1968
    Die DKP (Deutsche Kommunistische Partei) konstituiert sich als Initiativausschuss und am 16. 11. 1968 als Bundesausschuss. Offiziell wird die DKP auf dem Essener Parteitag vom 12. - 14. 4. 1969 gegründet (Vorsitzender: Kurt Bachmann, Stellvertreter: Herbert... Weiter
  • 22. September 1972
    Bundeskanzler Brandt stellt die erste Vertrauensfrage (Art. 68 GG) in der Geschichte der BRD: 233 Bundestagsabgeordnete sind für, 248 gegen ihn. Das Kabinett stimmt nicht mit ab, um vorgezogene Neuwahlen zu ermöglichen. Bundespräsident Heinemann schreibt sie... Weiter
  • 21./22. September 1991
    Die ostdeutschen Bürgerrechtsbewegungen Demokratie Jetzt, Initiative Frieden und Menschenrechte und Teile des Neuen Forum schließen sich in Potsdam zur gesamtdeutschen Partei Bündnis 90 zusammen. Es will eine offene, wählbare politische Vereinigung und... Weiter

Messenger-Projekt

Der Mauerfall und ich

Es ist Leipzig im Spätsommer des Jahres 1989. Die Studentin Kathrin und ihre Freundinnen und Freunde erleben eine Zeit des Umbruchs in der DDR. Im November fällt die Mauer und damit die Grenze, die Deutschland und die Deutschen viele Jahrzehnte trennte. Über ihre Erlebnisse hat Kathrin von August bis November 2019 im bpb-Messengerprojekt "Der Mauerfall und ich" berichtet.

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