Themen Mediathek Shop Lernen Veranstaltungen kurz&knapp Die bpb Meine Merkliste Geteilte Merkliste PDF oder EPUB erstellen Mehr Artikel im

Paranoia und Anzeichen akuter Panik | Deutschland Archiv | bpb.de

Deutschland Archiv Neu im DA Schwerpunkte Erinnern, Gedenken, Aufarbeiten DDR-Geschichte als Erinnerungspolitik Katja Hoyers Buch jenseits des Rheins gelesen 1848/49 in der politischen Bildung Vier Ansichten über ein Buch, das es nicht gab "Es war ein Tanz auf dem Vulkan" Föderalismus und Subsidiarität „Nur sagen kann man es nicht“ Wenn Gedenkreden verklingen Zeitenwenden Geschichtsklitterungen „Hat Putin Kinder?“, fragt meine Tochter Wolf Biermann über Putin: Am ersten Tag des Dritten Weltkrieges Der Philosoph hinter Putin „Putin verwandelt alles in Scheiße“ Das Verhängnis des Imperiums in den Köpfen Ilse Spittmann-Rühle ist gestorben Der Friedensnobelpreis 2022 für Memorial Rückfall Russlands in finsterste Zeiten Memorial - Diffamiert als "ausländische Agenten" Die Verteidigung des Erinnerns Russlands Attacken auf "Memorial" Der Fall Schalck-Golodkowski Ende des NSU vor zehn Jahren 7. Oktober 1989 als Schlüsseltag der Friedlichen Revolution Die Geschichte von "Kennzeichen D" Nachruf auf Reinhard Schult Leningrad: "Niemand ist vergessen" Verfolgung von Sinti und Roma Zuchthausaufarbeitung in der DDR - Cottbus Sowjetische Sonderhaftanstalten Tage der Ohnmacht "Emotionale Schockerlebnisse" Ein Neonazi aus der DDR Akten als Problem? Eine Behörde tritt ab Ostberlin und Chinas "Großer Sprung nach vorn" Matthias Domaschk - das abrupte Ende eines ungelebten Lebens Ein Wettbewerb für SchülerInnenzeitungen Totenschädel in Gotha Bürgerkomitees: Vom Aktionsbündnis zum Aufarbeitungsverein Westliche Leiharbeiter in der DDR Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (I) Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (II) Auf dem Weg zu einem freien Belarus? Erstes deutsch-deutsches Gipfeltreffen im Visier des BND Neue Ostpolitik und der Moskauer Vertrag Grenze der Volksrepublik Bulgarien Die Logistik der Repression Schwarzenberg-Mythos Verschwundene Parteifinanzen China, die Berlin- und die Deutschlandfrage 8. Mai – ein deutscher Feiertag? China und die DDR in den 1980ern 1989 und sein Stellenwert in der europäischen Erinnerung Stasi-Ende Die ungewisse Republik Spuren und Lehren des Kalten Kriegs Einheitsrhetorik und Teilungspolitik Schweigen brechen - Straftaten aufklären Welche Zukunft hat die DDR-Geschichte? Die Deutschen und der 8. Mai 1945 Jehovas Zeugen und die DDR-Erinnerungspolitik Generation 1989 und deutsch-deutsche Vergangenheit Reformationsjubiläen während deutscher Teilung 25 Jahre Stasi-Unterlagen-Gesetz Kirchliche Vergangenheitspolitik in der Nachkriegszeit Zwischenbilanz Aufarbeitung der DDR-Heimerziehung Der Umgang mit politischen Denkmälern der DDR Richard von Weizsäckers Rede zum Kriegsende 1985 Die Sowjetunion nach Holocaust und Krieg Nationale Mahn- und Gedenkstätten der DDR Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Die Entmilitarisierung des Kriegstotengedenkens in der SBZ Heldenkult, Opfermythos und Aussöhnung Durchhalteparolen und Falschinformationen aus Peking Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Grenzsicherung nach dem Mauerbau Einmal Beethoven-Haus und zurück Das Bild Walther Rathenaus in der DDR und der Bundesrepublik Alles nach Plan? Fünf Gedanken über Werner Schulz „Wie ein Film in Zeitlupe“ "Ich hatte Scheißangst" Ein Nazi flieht in die DDR Der 13. Februar 1945 im kollektiven Gedächtnis Dresdens Vor 50 Jahren im September: Zweimal Deutschland in der UNO Der Mann aus dem inneren Zirkel DDR-Vermögen auf Schweizer Konten Bücherverbrennungen am 10. Mai 1933: Nicht nur in Berlin Moskauer Hintergründe des 17. Juni Opfer einer "Massenpsychose"? Der Wolf und die sieben Geißlein Der Prager Frühling 1968 und die Deutschen Operativer Vorgang „Archivar“ 9. November 1989. Der Durchbruch 9. November 1918. „Die größte aller Revolutionen“? Der vielschichtige 9. November Biermann in meinem Leben Ein Wolf im Museum Entmutigung & Ermutigung. Drei Stimmen zu Biermann Spurenverwischer Kleinensee und Großensee Tod einer Schlüsselfigur Das besiegte Machtinstrument - die Stasi Anhaltende Vernebelung Die RAF in der DDR: Komplizen gegen den Kapitalismus Einem Selbstmord auf der Spur Druckfrisch Ehrlicher als die meisten Die Stasi und die Bundespräsidenten Das Einheits-Mahnmal Bodesruh D und DDR. Die doppelte Staatsgründung vor 75 Jahren. Chinas Rettungsofferte 1989 für die DDR Wessen wollen wir gedenken? 1949: Ablenkung in schwieriger Zeit 1949: Staatsgründung, Justiz und Verwaltung 1949: Weichenstellungen für die Zukunft Walter Ulbricht: Der ostdeutsche Diktator Die weichgespülte Republik - wurden in der DDR weniger Kindheitstraumata ausgelöst als im Westen? Friedrich Schorlemmer: "Welches Deutschland wollen wir?" Vor 60 Jahren: Martin Luther King predigt in Ost-Berlin Der Händedruck von Verdun Deutsche Erinnerungskultur: Rituale, Tendenzen, Defizite Die große Kraft der Revolution. Kirche im Wandel seit 1990. "Alles ist im Übergang" Das Mädchen aus der DDR Die Todesopfer des Grenzregimes der DDR Die Kirchner-Affäre 1990 Der Weg des Erinnerns „Manche wischen das weg, als ginge es sie gar nichts an“ Maßstabsetzend Die nächste Zeitenwende "Gegner jeglicher geistigen Bevormundung" Wenn die Vergangenheit nie ruht „Sie verhandeln über ein Volk, das nicht mit am Tisch sitzt“ Christoph Hein: "Die DDR war ideologisch, wirtschaftlich und politisch chancenlos" Das Bild der DDR von Konrad Adenauer und Willy Brandt im Kalten Krieg Die Macht der leisen Mutigen: „Es lohnt sich anständig zu sein“ Ehemalige Nazis in der SED "80 Jahre zu spät" „Dieser Personenkreis entwickelt eigene Vorstellungen zum Begriff Freiheit“ Zur Wirklichkeit von gestern und zur Möglichkeit von morgen – Vom Jüdischen im Deutschen „Den Helsinki-Prozess mit wirklichem Leben erfüllen“ Leerstellen und Geschichtsklitterungen Biografieforschung: Tödliche Ostseefluchten Polen als Feind Die Dimensionen der KSZE als entspannungspolitisches Konzept vor und nach 1989. Und heute? Woher kam die Zivilcourage? Mehr als nur Wüstenstaub im Mantel der Geschichte Drei Monate Aussicht auf Demokratie. Thüringen 1945 Wann, wenn nicht jetzt? Tova Friedman: "Erinnere dich" Transformation und Deutsche Einheit Die sozialpsychologische Seite der Zukunft Zwölf Thesen zu Wirtschaftsumbau und Treuhandanstalt Die andere Geschichte der Umbruchjahre – alternative Ideen und Projekte 33 Jahre nach Rostock-Lichtenhagen Wiedervereinigt auf dem Rücken von Migranten und Migrantinnen? Film ohne Auftrag - Perspektiven, die ausgegrenzt und unterschlagen wurden Geheimdienste, „Zürcher Modell“ und „Länderspiel“ 50 Jahre Grundlagenvertrag Drei Kanzler und die DDR Populismus in Ost und West Akzeptanz der repräsentativen Demokratie in Ostdeutschland Zusammen in Feindseligkeit? Neuauflage "(Ost)Deutschlands Weg" Ostdeutsche Frakturen Welche Zukunft liegt in Halle? Anpassungsprozess der ostdeutschen Landwirtschaft Daniela Dahn: TAMTAM und TABU Wege, die wir gingen „Der Ort, aus dem ich komme, heißt Dunkeldeutschland” Unternehmerischer Habitus von Ostdeutschen Teuer erkauftes Alltagswissen Trotz allem im Zeitplan Revolution ohne souveränen historischen Träger Mehr Frauenrechte und Parität Lange Geschichte der „Wende“ Eine Generation nach der ersten freien Volkskammerwahl Unter ostdeutschen Dächern Die de Maizières: Arbeit für die Einheit Schulzeit während der „Wende” Deutschland – Namibia Im Gespräch: Bahr und Ensikat Gorbatschows Friedliche Revolution "Der Schlüssel lag bei uns" "Vereinigungsbedingte Inventur" "Es gab kein Drehbuch" "Mensch sein, Mensch bleiben" Antrag auf Staatsferne Alt im Westen - Neu im Osten Die Deutsche Zweiheit „Ein echtes Arbeitsparlament“ Corona zeigt gesellschaftliche Schwächen Widersprüchliche Vereinigungsbilanz Schule der Demokratie Warten auf das Abschlusszeugnis Brief an meine Enkel Putins Dienstausweis im Stasi-Archiv Preis der Einheit Glücksstunde mit Makeln Emotional aufgeladenes Parlament Geht alle Macht vom Volke aus? Deutschland einig Vaterland 2:2 gegen den Bundestag "Nicht förderungswürdig" Demokratie offen halten Standpunkte bewahren - trotz Brüchen Die ostdeutsche Erfahrung Kaum Posten für den Osten Braune Wurzeln Wer beherrscht den Osten „Nicht mehr mitspielen zu dürfen, ist hart.“ Ein Ost-West-Dialog in Briefen Stadtumbau Ost Ostdeutschland bei der Regierungsbildung 2017 Die neue Zweiklassengesellschaft DDR-Eishockey im Wiedervereinigungsprozess Die SPD (West) und die deutsche Einheit Die Runden Tische 1989/90 in der DDR Die Wandlung der VdgB zum Bauernverband 1990 Transatlantische Medienperspektiven auf die Treuhandanstalt Transformation ostdeutscher Genossenschaftsbanken Demografische Entwicklung in Deutschland seit 1990 Parteien und Parteienwettbewerb in West- und Ostdeutschland Hertha BSC und der 1. FC Union vor und nach 1990 25 Jahre nach der Wiedervereinigung Ostdeutsches Industriedesign im Transformationsprozess Wende und Vereinigung im deutschen Radsport Wende und Vereinigung im deutschen Radsport (II) Kuratorium für einen demokratisch verfassten Bund deutscher Länder Europäische Union als Voraussetzung für deutschen Gesamtstaat Welche Zukunft braucht Deutschlands Zukunftszentrum? Ein Plädoyer. (K)Einheit Wird der Osten unterdrückt? Die neue ostdeutsche Welle Die anderen Leben. Generationengespräche Ost "Westscham" Sichtweisen Die innere Einheit Wer beherrscht den Osten? Forschungsdefizite rechtsaußen Verpasste Chancen? Die gescheiterte DDR-Verfassung von 1989/90 Einladung in die bpb: 75 Jahre Bundesrepublik Zu selbstzufrieden? Eine Phantomgrenze durchzieht das Land Noch mehr Mauer(n) im Kopf? Überlegenheitsnarrative in West und Ost Mehr Osten verstehen Westkolonisierung, Transformationshürden, „Freiheitsschock“ Glücksscham "In Deutschland verrückt gemacht" The Rise of the AfD - a Surprise? Der Osten: Ideen und Macher? Noch immer "Bürger zweiter Klasse"? „Wer sich heute ernsthaft die DDR zurückwünscht, hat ein kurzes Erinnerungsvermögen“ Hat da jemand „Freiheit“ gerufen? Zur Verteidigung eines guten Wortes Erinnerungslandschaften, zerklüftet Generation Einheit – eine Inselgeneration? West-Ost-Land „Und keiner hat Recht“ Leuchttürme im blauen Meer Ein Foto, das Saarland und kein Osten Alltag, Gesellschaft und Demokratie Die Situation von lesbischen Frauen in der DDR Ost-West Nachrichtenvergleiche Fußball mit und ohne Seele München 1972: Olympia-Streit um das „wahre Freundesland“ Afrikas Das religiöse Feld in Ostdeutschland Repräsentation Ostdeutschlands nach Wahl 2021 Die Transformation der DDR-Presse 1989/90 Das Elitendilemma im Osten "Affirmative Action" im Osten Ostdeutsche in den Eliten als Problem und Aufgabe Ostdeutsche Eliten und die Friedliche Revolution in der Diskussion Die Bundestagswahl 2021 in Ostdeutschland Deutsch-deutsche Umweltverhandlungen 1970–1990 Der Plan einer Rentnerkartei in der DDR "Es ist an der Zeit, zwei deutsche Mannschaften zu bilden" Deutsch-ausländische Ehen in der Bundesrepublik Verhandelte Grenzüberschreitungen Verpasste Chancen in der Umweltpolitik Der dritte Weg aus der DDR: Heirat ins Ausland Und nach Corona? Ein Laboratorium für Demokratie! Nichtehelichkeit in der späten DDR und in Ostdeutschland 30 Jahre später – der andere Bruch: Corona Mama, darf ich das Deutschlandlied singen Mit der Verfassung gegen Antisemitismus? Epidemien in der DDR Homosexuelle in DDR-Volksarmee und Staatssicherheit „Die DDR als Zankapfel in Forschung und Politik" Die Debatte über die Asiatische Grippe Coronavirus - Geschichte im Ausnahmezustand Werdegänge Familien behinderter Kinder in BRD und DDR Vom Mauerblümchen zum Fußball-Leuchtturm DDR-Alltag im Trickfilm Die alternative Modeszene der DDR Nachrichtendienste in Deutschland. Teil II Nachrichtendienste in Deutschland. Teil I Die Jagd gehört dem Volke Homosexuelle und die Bundesrepublik Deutschland Honeckers Jagdfieber zahlte die Bevölkerung Sicherheitspolitik beider deutscher Staaten von 1949 bis 1956 Frauen im geteilten Deutschland Ostdeutsche Identität Patriotismus der Friedensbewegung und die politische Rechte Rechte Gewalt in Ost und West Wochenkrippen und Kinderwochenheime in der DDR Urlaubsträume und Reiseziele in der DDR Reiselust und Tourismus in der Bundesrepublik Schwule und Lesben in der DDR Die westdeutschen „Stellvertreterumfragen“ Erfahrungen mit der Krippenerziehung „Päckchen von drüben“ Vor aller Augen: Pogrome und der untätige Staat Zwischen Staat und Markt Dynamo in Afrika: Doppelpass am Pulverfass Auf deutsch-deutscher UN-Patrouille in Namibia 1989 Zwischen den Bildern sehen Vom Neonazi-Aussteiger ins Oscar-Team „Eine Generalüberholung meines Lebens gibt es nicht“ "Autoritärer Nationalradikalismus“ Unter strengem Regime der Sowjets: Die Bodenreform 1945 Diplomatische Anstrengungen auf dem afrikanischen Spielfeld Demokratiestörung? „Im Osten gibt es eine vererbte Brutalität“ Hauptamtliche Stasi-Mitarbeiterinnen Sexismus unter gleichberechtigten Werktätigen Turnschuhdiplomatie im Schatten Eine Keimzelle politischen Engagements (Die) Mütter der Gleichberechtigung in der DDR Der Schwangerschaftsabbruch in der DDR Anti-Antisemitismus als neue Verfassungsräson? "Ich höre ein Ungeheuer atmen" Als es mir kalt den Rücken runterlief Deutsche Putschisten Thüringen als Muster-Gau? Wie die Mitte der Gesellschaft verloren ging "Nahezu eine Bankrotterklärung" „Bei den Jungen habe ich Hoffnung“ Der lange Weg nach rechts Übersehene Lehren für die Bundestagswahl 2025 Provinzlust - Erotikshops in Ostdeuschland Turnschuhdiplomatische Bildungsarbeit Ostdeutsche „Soft Power“ Abschied von der zivilen Gesellschaft? "Die DDR wird man nie ganz los" Von Nutzen und Nachteil der Brandmauer Disruption. Die Revolution der Erschöpften Wie Weimar ist die Gegenwart? Eine Zäsur für die deutsche Demokratie? „Der Erfolg der Linken zeigt, wie es gehen kann“ Zeitenwende 2.0 Die Post-Wagenknecht-Linke Staatskapazität statt Sündenböcke Der "NSU" im Lichte rechtsradikaler Gewalt "Dann muss ich eben selbst Milliardär werden"  Kommerzialisierte Solidarität Wie der DFB 1955 den Frauen-Fußball verbot Die Schlacht um die Waldbühne Die Hare-Krishna-Bewegung im Ost-Berlin der 1980er-Jahre Monomorium: Wie Krankenhäuser in der DDR zum Gesundheitsrisiko wurden Wie meine Großmutter Ursula Winnington die DDR-Küche aufmischte Wer gibt uns heute noch zu denken? Wolfgang Engler: „Eine gesamtgesellschaftliche Scham“ „Ein anständiger Mensch in unanständigen Zeiten“ Demokratiefeinde auf der Überholspur? „Mediale Wüsten“ "Wir fallen wieder zurück in unselige Zeiten" Italien und die DDR Die Leerstelle Berlin – geteilte Stadt & Mauerfall Berliner Polizei-Einheit Die Mauer. 1961 bis 2023 The Wall: 1961-2021 - Part One The Wall: 1961-2021 - Part Two "Es geht nicht einfach um die Frage, ob Fußball gespielt wird" Mauerbau und Alltag in Westberlin Der Teilung auf der Spur Olympia wieder in Berlin? Der Mauerfall aus vielen Perspektiven Video der Maueröffnung am 9. November 1989 Die Mauer fiel nicht am 9. November Mauersturz statt Mauerfall Heimliche Mauerfotos von Ost-Berlin aus Ost-West-Kindheiten "Niemand hat die Absicht, die Menschenwürde anzutasten" Berlinförderung und Sozialer Wohnungsbau in der „Inselstadt“ Wie stellt der Klassenfeind die preußische Geschichte aus? Flughafen Tempelhof Die Bundeshilfe für West-Berlin Christliche Gemeinschaft im geteilten Berlin Amerikanische Militärpräsenz in West-Berlin Das Stadtjubiläum von 1987 in Ost- und West-Berlin Bericht zum Workshop "Das doppelte Stadtjubiläum" Das untergegangene West-Berlin Interview: „Der Zoo der Anderen“ Die "Weltnachricht" mit ungewollter Wirkung Sanktioniert, instrumentalisiert, ausgeblendet 1989/90 - Friedliche Revolution und Deutsche Einheit Frauen in der Bürgerbewegung der DDR Die Wege zum 9. November 1989 „Die Stunde ist gekommen aufzustehen vom Schlaf“ Mythos Montagsdemonstration Ossi? Wessi? Geht's noch? Es gibt keine wirkliche Ostdebatte Die. Wir. Ossi. Wessi? Wie man zum Ossi wird - Nachwendekinder zwischen Klischee und Stillschweigen 2 plus 4: "Ihr könnt mitmachen, aber nichts ändern“ Blick zurück nach vorn Wem gehört die Revolution? Die erste und letzte freie DDR-Volkskammerwahl Mythos 1989 Joseph Beuys über die DDR Der 9. Oktober 1989 in Leipzig Egon Krenz über den 9. November Die deutsche Regierung beschleunigt zu stark Projekte für ein Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin und Leipzig Deutsch-deutsche Begegnungen. Die Städtepartnerschaften am Tag der Deutschen Einheit Mit Abstand betrachtet - Erinnerungen, Fragen, Thesen. Die frohe Botschaft des Widerstands Mauerfall mit Migrationshintergrund "Wer kann das, alltäglich ein Held sein?" "Es geht um Selbstbefreiung und Selbstdemokratisierung" Kann man den Deutschen vertrauen? Ein Rückblick nach einem Vierteljahrhundert deutscher Einheit Von der (eigenen) Geschichte eingeholt? Der Überläufer Der Überläufer (Teil IV) Der Deal mit "Schneewittchen" alias Schalck-Golodkowski Der Maulwurf des BND: „Die Karre rast auf die Wand zu“ Der lautlose Aufstand Wem gehört die Friedliche Revolution? Verschiedene Sichten auf das Erbe des Herbstes 1989 „Und die Mauern werden fallen und die alte Welt begraben“ Im Schatten von Russlands Ukrainekrieg: Der Zwei-plus-Vier-Vertrag in Gefahr? Der Zwei-plus-Vier-Vertrag: Die Stufen der Einigung über die Einheit Der Wendepunkt Das Ende der Stasi vor 35 Jahren Der Zauber des Anfangs „Als wir träumten“ Verhinderter Historikerdiskurs Russlands neuer Vorwurf: Greift Berlin nach der Atombombe? Nationalismus und Polarisierung Krieg & Frieden. Wohin führt die Zeitenwende? Über 80 Analysen & Essays. Wenig Hoffnung auf baldigen Frieden Was riskieren wir? Ein Sommer der Unentschlossenheit Ein Jahr Krieg Die Waffen nieder? Ungleiche Fluchten? Schwerter allein sind zu wenig „Russland wird sich nach Putin ändern“ Die be(un)ruhigende Alltäglichkeit des Totalitären Vergessene Bomben aus Deutschland Putins Mimikry Schon einmal Vernichtungskrieg Verhandeln, aber wie? Das sterbende russländische Imperium und sein deutscher Helfer Was lief schief seit dem Ende des Kalten Krieges? „Sie haben die Zukunft zerbrochen“ Vertreibung ist auch eine Waffe "Wie ich Putin traf und er mich das Fürchten lehrte" "Wir bewundern sie und sie verschwinden" Mehr Willkommensklassen! Hoffen auf einen russischen „Nürnberger Prozess“ Russische Kriegskontinuitäten Wurzeln einer unabhängigen Ukraine Der erschütterte Fortschritts-Optimismus "Leider haben wir uns alle geirrt" Die Hoffnung auf eine gesamteuropäische Friedens- und Sicherheitsarchitektur nicht aufgeben „Ihr Völker der Welt“ Das erste Opfer im Krieg ist die Wahrheit China und die „Taiwanfrage“ Deutschlands Chinapolitik – schwach angefangen und stark nachgelassen "Ein Dämon, der nicht weichen will" "Aufhören mit dem Wunschdenken" Zäsur und Zeitenwende. Wo befinden wir uns? Im zweiten Kriegsjahr Zeitenwende – Zeit der Verantwortung Müde werden darf Diplomatie nie Sprachlosigkeiten Wie ist dieser Krieg zu deeskalieren und zu beenden? Teil 1 Als Brückenbau noch möglich war Der Krieg in der Ukraine als neuer Horizont für politische Bildung und Demokratiepädagogik Bleibt nur Gegengewalt? „Mein Körper ist hier, aber mein Herz und meine Seele sind immer in Israel“ „Ich hoffe, dass die Ukraine die BRD des 21. Jahrhunderts wird“ Krieg als Geschäft Bodenlose Ernüchterung In geheimer Mission: Die DDR-NVA gegen den „jüdischen Klassenfeind“ „Verbote bringen herzlich wenig“ Eine missachtete Perspektive? Verordnete Feindbilder über Israel in der DDR: Eine Zeitungs-Selbstkritik Die erste DDR-Delegation in Israel. Ein Interview mit Konrad Weiß „Dieser westliche Triumphalismus ist ein großer Selbstbetrug“ Wolf Biermann: Free Palestine...? Was hilft gegen politische Tsunamis? Der Tod ist ein Meister aus Russland Wann ist die Zeit zu verhandeln? „Ich bedaure und bereue nichts“ "Schon im 3. Weltkrieg?" „Die Logik des Krieges führt zu keinem positiven Ende“ "Bitte wendet euch nicht von uns ab". Zwei Hilferufe aus Belarus Nach 1000 Tagen bitterem Krieg Russische Frauen von Deutschland aus im Widerstand Doppeldenken als soziale adaptive Strategie Belarus. Terra Incognita "Siegfrieden" „Die Deutschen sind die Düpierten“ Die Stunde Europas. Bloß wie? Ein Leben, zwei Mal Flucht Verklärung der Geschichte als Zukunftsrezept Daniel Kehlmann: „Was wir in den USA erleben, ist eine asymmetrische Diktatur“ "Dies alles muss beendet werden" Zwischen Wirtschafts- und Militärmacht Die Ostpolitik 1969 bis 1973: Vorbedingung für KSZE und Deutsche Einheit Krieg ohne Grenzen Wolf Biermann: "Die Moritat von den Liebespaaren im Jahre 2025“ „Nicht abwenden“ Jüdinnen in Deutschland nach 1945 Interviews Beiträge Alle Porträts im Überblick Redaktion Un-Rechts-Staat DDR Bedrohter Alltag Unrecht, Recht und Gerechtigkeit - eine Bilanz von Gerd Poppe Der Geschlossene Jugendwerkhof Torgau – eine "Totale Institution" Stasi-Hafterfahrungen: Selbstvergewisserung und Renitenz Kritik und Replik: Suizide bei den Grenztruppen und im Wehrdienst der DDR Suizide bei den Grenztruppen der DDR. Eine Replik auf Udo Grashoff Die Todesopfer des DDR-Grenzregimes, ihre Aufarbeitung und die Erinnerungskultur Die Freiheit ist mir lieber als mein Leben „Nicht nur Heldengeschichten beschreiben“ Wer war Opfer des DDR-Grenzregimes? Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine Recherche Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine andere Sicht "Begriffliche Unklarheiten" Die Reichsbahn und der Strafvollzug in der DDR "Schicksale nicht Begriffe" Mauerbau und Machtelite Zwangseingewiesene Mädchen und Frauen in Venerologischen Einrichtungen Stasi-Razzia in der Umweltbibliothek Politisch inhaftierte Frauen in der DDR Ein widerständiges Leben: Heinz Brandt Über den Zaun und zurück – Flucht und Rückkehr von Dietmar Mann Die politische Justiz und die Anwälte in der Arä Honecker Geraubte Kindheit – Jugendhilfe in der DDR Haftarbeit im VEB Pentacon Dresden – eine Fallstudie Zwischen Kontrolle und Willkür – Der Strafvollzug in der DDR Suizide in Haftanstalten: Legenden und Fakten Die arbeitsrechtlichen Konsequenzen in der DDR bei Stellung eines Ausreiseantrages Max Fechner – Opfer oder Täter der Justiz der Deutschen Demokratischen Republik? Die "Auskunftspersonen" der Stasi – Der Fall Saalfeld Geschlossene Venerologische Stationen und das MfS Jugendhilfe und Heimerziehung in der DDR Fraenkels "Doppelstaat" und die Aufarbeitung des SED-Unrechts "OV Puppe". Ein Stasi-Raubzug im Spielzeugland Verdeckte Waffendeals der DDR mit Syrien Vom Zwangsleben unter Anderen "Ungehaltene Reden". Denkanstöße ehemaliger Abgeordneter der letzten Volkskammer der DDR Was sollten Wähler und Wählerinnen heute bedenken? Ein urdemokratischer Impuls, der bis ins Heute reicht „Als erster aus der Kurve kommen“ Die Rolle des Staats in der Wahrnehmung der Ostdeutschen Die durchlaufene Mauer Interview: Peter-Michael Diestel Interview: Günther Krause Interview: Lothar de Maizière Warum ist das Grundgesetz immer noch vorläufig? "Ein Beitrittsvertrag, kein Vereinigungsvertrag" „Miteinander – Füreinander. Nie wieder gegeneinander“ 1989/90: Freiheit erringen, Freiheit gestalten Lager nach 1945 Ukrainische Displaced Persons in Deutschland Jugendauffanglager Westertimke Das Notaufnahmelager Gießen Gedenkstätte und Museum Trutzhain Die Barackenstadt: Wolfsburg und seine Lager nach 1945 Die Aufnahmelager für West-Ost-Migranten Die Berliner Luftbrücke und das Problem der SBZ-Flucht 1948/49 Migration und Wohnungsbau. Geschichte und Aktualität einer besonderen Verbindung am Beispiel Stuttgart-Rot Das Musterhaus Matz im Freilichtmuseum Kiekeberg Orte des Ankommens (I): Architekturen für Geflüchtete in Deutschland seit 1945 Asylarchitekturen zwischen technokratischer Kontrolle und Selbstbestimmung Tor zum Realsozialismus: Das Zentrale Aufnahmeheim der DDR in Röntgental Alternative Wohnprojekte mit Geflüchteten „Bereits baureif.“ Siedlungsbau der Nachkriegszeit auf dem ehemaligen Konzentrationslagergelände in Flossenbürg Das ehemalige KZ-Außenlagergelände in Allach – ein vergessener Ort der (Nach-) Kriegsgeschichte Neugablonz - vom Trümmergelände zur Vertriebenensiedlung Räume der Zuflucht – Eine Fallstudie aus Lagos, Nigeria "Sie legten einfach los". Siedler und Geflüchtete in Heiligenhaus Frauen in der DDR (Die) Mütter der Gleichberechtigung in der DDR Sexismus unter gleichberechtigten Werktätigen Der Schwangerschaftsabbruch in der DDR Die Situation von lesbischen Frauen in der DDR Hauptamtliche Stasi-Mitarbeiterinnen Frauen im geteilten Deutschland „Schönheit für alle!“ Pionierinnen im Fußball – Von der Produktion auf den Platz Vertragsarbeiterinnen in der DDR Gleichberechtigung in heterosexuellen Partnerschaften in der DDR Kultur und Medien Einmal Beethoven-Haus und zurück Gedächtnis im Wandel? Der Aufbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Ostdeutschland Die Demokratisierung von Rundfunk und Fernsehen der DDR Die Stasi und die Hitler-Tagebücher Ein Nachruf auf Walter Kaufmann Die Tageszeitung »Neues Deutschland« vor und nach 1990 Wie ein Staat untergeht Objektgeschichte antifaschistischer Ausstellungen der DDR Reaktionen auf die Ausstrahlung der Fernsehserie „Holocaust“ „Mitteldeutschland“: ein Kampfausdruck? Gesundheitsaufklärung im Global Humanitarian Regime The British Press and the German Democratic Republic Kulturkontakte über den Eisernen Vorhang hinweg "Drei Staaten, zwei Nationen, ein Volk“ "Flugplatz, Mord und Prostitution" SED-Führung am Vorabend des "Kahlschlag"-Plenums Ende der Anfangsjahre - Deutsches Fernsehen in Ost und West "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Es gibt keinen Dritten Weg" Frauenbild der Frauenpresse der DDR und der PCI Regionales Hörfunkprogramm der DDR DDR-Zeitungen und Staatssicherheit Eine Chronik von Jugendradio DT64 Die "neue Frau": Frauenbilder der SED und PCI (1944-1950) „Streitet, doch tut es hier“ Olympia in Moskau 1980 als Leistungsschau für den Sozialismus Wo Kurt Barthel und Stefan Heym wohnten „Eine konterrevolutionäre Sauerei“ Die radix-blätter - ein besonderes Medium der Gegenöffentlichkeit in der DDR Wut und Zweifel: Erinnerungsbilder für die Zukunft „Wir wollten nicht länger auf Pressefreiheit warten“ Die Freiheit geht zum Angriff über auf die Utopie des Kommunismus Von der Kunst des Romans "Der Jazz-Bazillus hatte mich" Ein Fenster zur Welt öffnen. Mail Art in der DDR Werte 1989 - 2025 Kahlschlag auch gegen den Jazz Jürgen Fuchs: "Ich feinde an, was über Leichen geht" Jazz nicht nur in Nischen Schülerzeitungstexte Noch Mauer(n) im Kopf? Liebe über Grenzen Ostseeflucht Fluchtursachen Die Frau vom Checkpoint Charlie Mutti, erzähl doch mal von der DDR Staatsfeind Nr.1: DAS VOLK!!! Mit dem Bus in die DDR Ost und West. Ein Vergleich Warum wird der 3. Oktober gefeiert? "Ich wünsch mir, dass die Mauer, die noch immer in vielen Köpfen steht, eingerissen wird" Immer noch Mauer(n) im Kopf? Jüdinnen und Juden in der DDR Antisemitismus in Deutschland Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch War die DDR antisemitisch? Antisemitismus in der DDR Teil I Antisemitismus in der DDR Teil II Als ob wir nichts zu lernen hätten von den linken Juden der DDR ... Ostdeutscher Antisemitismus: Wie braun war die DDR? Die Shoah und die DDR Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil I Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil II Israel im Schwarzen Kanal Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, I Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, II Das Israelbild der DDR und dessen Folgen Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte "Jüdisch & Links" von Wolfgang Herzberg Der patriarchalen Erinnerungskultur entrissen: Hertha Gordon-Walcher Jüdisch sein in Frankreich und in der DDR Zeitenwende Ist der Osten ausdiskutiert? Der Mutige wird wieder einsam Das Jahr meines Lebens Basisdemokratie Lehren aus dem Zusammenbruch "Wir wollten uns erhobenen Hauptes verabschieden" Für die gute Sache, gegen die Familie DDR-Wissenschaftler Seuchenbekämpfung Chemnitz: Crystal-Meth-Hauptstadt Europas Keine Ahnung, was als Nächstes passieren wird Allendes letzte Rede Friedliche Revolution Gethsemanekirche und Nikolaikirche Das Wirken der Treuhandanstalt Gewerkschaften im Prozess von Einheit und Transformation Zusammenarbeit von Treuhandanstalt und Brandenburg Privatisierung vom DDR-Schiffbau Die Leuna-Minol-Privatisierung Übernahme? Die Treuhandanstalt und die Gewerkschaften: Im Schlepptau der Bonner Behörden? Treuhand Osteuropa Beratungsgesellschaft "Ur-Treuhand" 1990 Internationale Finanzakteure und das Echo des Sozialismus Soziale Marktwirtschaft ohne Mittelstand? Die Beziehungen zwischen Frankreich und der DDR Suche nach den Spuren der DDR Wirtschaftsbeziehungen zwischen Frankreich und der DDR Der Freundschaftsverein „EFA“ Die Mauer in der französischen Populärkultur DDR als Zankapfel in Forschung und Politik DDR-Geschichte in französischen Ausstellungen nach 2009 Theater- und Literaturtransfer zwischen Frankreich und der DDR Die DDR in französischen Deutschbüchern Kommunalpartnerschaften zwischen Frankreich und der DDR Frankreich als ferne Nähe „Der andere Planet“ und das „Sehnsuchtsland“ Regimebehauptung und Widerstand Mut zum Aussteigen aus Feindbildern Für die Freiheit verlegt - die radix-blätter Der Fußballfan in der DDR Jugend in Zeiten politischen Umbruchs Umweltschutz als Opposition Sozialistisches Menschenbild und Individualität. Wege in die Opposition Politische Fremdbestimmung durch Gruppen Macht-Räume in der DDR Wirtschaftspläne im Politbüro 1989 "Macht-Räume in der DDR" Macht, Raum und Plattenbau in Nordost-Berlin Machträume und Eigen-Sinn der DDR-Gesellschaft Die "Eigenverantwortung" der örtlichen Organe der DDR Strategien und Grenzen der DDR-Erziehungsdiktatur Staatliche Einstufungspraxis bei Punk- und New-Wave-Bands Kommunalpolitische Kontroversen in der DDR (1965-1973) Schwarzwohnen 1968 – Ost und West Der Aufstand des 17. Juni 1953 Interview mit Roland Jahn Der 17. Juni 1953 und Europa Geschichtspolitische Aspekte des 17. Juni 17. Juni Augenzeugenbericht Migration Fortbildungen als Entwicklungshilfe Einfluss von Erinnerungskulturen auf den Umgang mit Geflüchteten Friedland international? Italienische Zuwanderung nach Deutschland Jüdische Displaced Persons Das Notaufnahmelager Marienfelde Migration aus Süd- und Südosteuropa nach Westeuropa Die "Kinder der 'Operation Shamrock'" Rück- und Zuwanderung in die DDR 1949 bis 1989 West-Ost-Übersiedlungen in der evangelischen Kirche Migration aus der Türkei Griechische Migration nach Deutschland Die Herausforderung der Aussiedlerintegration Die Ausreise aus der DDR Das Spezifische deutsch-deutscher Migration Flüchtlinge und Vertriebene im Nachkriegsdeutschland Interview mit Birgit Weyhe zur Graphic Novel "Madgermanes" Die Migration russischsprachiger Juden seit 1989 Chinesische Vertragsarbeiter in Dessau Arbeitsmigranten in der DDR Gewerkschaften und Arbeitsmigration in der Bundesrepublik „Zustrombegrenzung“ im Nachkriegsdeutschland Deutschlandforschertagung 2016 Eröffnungsreden Panels und Poster Session Grenzgebiete Die Wende im Zonenrandgebiet Der andere Mauerfall Das "Grüne Band" Alltagsleben im Grenzgebiet Aktion, Reaktion und Gegenreaktion im „Schlüsseljahr“ 1952 Außensichten auf die deutsche Einheit Wahrnehmung des geeinten Deutschlands in Serbien Norwegische Freundschaft mit dem vereinten Deutschland Deutschland im Spiegel des Wandels der Niederlande Österreichs Reaktionen auf die Mühen zur deutschen Einheit Israelische Reaktionen auf die Wiedervereinigung Deutsche Diplomaten erleben den Herbst 1989 Das wiedervereinigte Deutschland aus Sicht der Slowaken Wahrnehmung der deutschen Einheit in Dänemark Die Perzeption der Wiedervereinigung in Lateinamerika Deutsch-polnische Beziehungen Der Blick junger Schweizer auf Deutschland Bulgarien blickt erwartungsvoll nach Deutschland Vom bescheidenen Wertarbeiter zur arroganten Chefin "Gebt zu, dass die Deutschen etwas Großes geleistet haben." 150 Jahre Sozialdemokratie Wehners Ostpolitik und die Irrtümer von Egon Bahr 150 Jahre Arbeiterturn- und Sportbewegung Die Spaltung der SPD am Ende der deutschen Teilung Willy Brandts Besuch in Ostberlin 1985 Deutschlandforschertagung 2014 Einleitungsvortrag von Christoph Kleßmann Tagungsbericht: "Herrschaft und Widerstand gegen die Mauer" Tagungsbericht: Sektion "Kultur im Schatten der Mauer" Interview mit Heiner Timmermann Interview mit Angela Siebold Interview mit Jérôme Vaillant Interview mit Irmgard Zündorf Interview mit Andreas Malycha Die Mauer in westdeutschen Köpfen Multimedia Gespräche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen „9/11 Santiago – Flucht vor Pinochet" Arnold Julius und Walter Frankenstein: Überlebende der Shoah Wie wurde ich ein politischer Mensch? Zeitreisen mit "Kennzeichen D" Der Anfang vom Ende der DDR: Die Biermann-Ausbürgerung 1976 Wendekorpus. Eine Audio-Zeitreise. 1. Vorboten von Umbruch und Mauerfall 2. Schabowski und die Öffnung der Grenzen am 9. November 1989 3. Grenzübertritt am 10. November 4. Begrüßungsgeld 100 D-Mark 5. Den Anderen anders wahrnehmen 6. Stereotypen 7. Was bedeutet uns der Fall der Mauer? 8. Emotionen 9. Sprache Brecht & Galilei: Ideologiezertrümmerung Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch Freundesverrat Denkanstöße aus Weimar Gefährdet von "Systemverächtern" Raubzug Die Normalität des Lügens Neuer Oststolz? Ausgaben vor 2013 Bau- und Planungsgeschichte (11+12/2012) Architektur als Medium der Vergesellschaftung Landschaftsarchitektur im Zentrum Berlins Kunst im Stadtraum als pädagogische Politik Dresden – das Scheitern der "sozialistischen Stadt" Bautyp DDR-Warenhaus? Ulrich Müthers Schalenbauten Medizinische Hochschulbauten als Prestigeobjekt der SED Transitautobahn Hamburg–Berlin Literaturjournal Aufarbeitung (10/2012) "Es geht nicht um Abrechnung ..." "Ein Ort, der zum Dialog anregt" Eckstein einer EU-Geschichtspolitik? Schwierigkeiten mit der Wahrheit Personelle Kontinuitäten in Brandenburg seit 1989 "Geschlossene Gesellschaft" Kulturelite im Blick der Stasi Experten für gesamtdeutsche Fragen – der Königsteiner Kreis Friedrich II. – Friedrich der Große Literaturjournal Deutsch-deutscher Literaturaustausch (8+9/2012) Eine gesamtdeutsche Reihe? Die Insel-Bücherei Versuche deutsch-deutscher Literaturzeitschriften Geschiedene Gemüter, zerschnittene Beziehungen Ein Name, zwei Wege: Reclam Leipzig und Reclam Stuttgart Die Beobachtung des westdeutschen Verlagswesens durch das MfS Volker Brauns Reflexionen über die Teilung Deutschlands Die Leipziger Buchmesse, die Börsenvereine und der Mauerbau Die Publikationskontroverse um Anna Seghers' "Das siebte Kreuz" Westdeutscher linker Buchhandel und DDR Die Publikationsgeschichte von Stefan Heyms "Erzählungen" Das große Volkstanzbuch von Herbert Oetke Eine deutsch-deutsche Koproduktion: die "OB" Dokumentation: "Ein exemplarisches Leben – eine exemplarische Kunst" Literaturjournal Nach dem Mauerbau (7/2012) Der ewige Flüchtling Der Warenkreditwunsch der DDR von 1962 Die Entstehung der "Haftaktion" Leuna im Streik? Mit dem Rücken zur Mauer Der Honecker-Besuch in Bonn 1987 Ein Zufallsfund? Literaturjournal Politische Bildung (6/2012) Antikommunismus zwischen Wissenschaft und politischer Bildung Subjektorientierte historische Bildung Geschichtsvermittlung in der Migrationsgesellschaft "Hallo?! – Hier kommt die DDR" Vergangenheit verstehen, Demokratiebewusstsein stärken Keine einfachen Wahrheiten Literaturjournal Sport (5/2012) Sportnation Bundesrepublik Deutschland? Marginalisierung der Sportgeschichte? Dopingskandale in der alten Bundesrepublik Hooliganismus in der DDR "Erfolge unserer Sportler – Erfolge der DDR" Literaturjournal Nachkrieg (4/2012) Jüdischer Humor in Deutschland Die SED und die Juden 1985–1990 "Braun" und "Rot" – Akteur in zwei deutschen Welten Kriegsverbrecherverfolgung in SBZ und früher DDR Die "Hungerdemonstration" in Olbernhau Eklat beim Ersten Deutschen Schriftstellerkongress Workuta – die "zweite Universität" Dokumentation: Die Rehabilitierung der Emmy Goldacker Kaliningrader Identitäten "Osten sind immer die Anderen!" Freiheit und Sicherheit Literaturjournal Wirtschaft und Soziales (3/2012) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Forum Literaturjournal Zeitgeschichte im Film (2/2012) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Forum Literaturjournal Nonkonformität und Widerstand (1/2012) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Deutsch-deutsches (11+12/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Öffentlicher Umgang mit Geschichte (10/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Forum Literaturjournal 21 Jahre Deutsche Einheit (9/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Wissenschaft (8/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Forum Literaturjournal 50 Jahre Mauerbau - Teil 2 (7/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal 50 Jahre Mauerbau (6/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Kultur (5/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Innere Sicherheit (4/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Wirtschaftsgeschichte (3/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Ost-West-Beziehungen (2/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Medien (1/2011) Zeitgeschichte/ Zeitgeschehen Dokumentation Forum Literaturjournal Über das Deutschland Archiv Impressum

Paranoia und Anzeichen akuter Panik Die Stasi und China in den 1960er-Jahren

Axel Berkofsky

/ 14 Minuten zu lesen

Seit den späten 1950er- und frühen 1960er-Jahren verordnete die UdSSR stellvertretend für die DDR eine "Eiszeit" für die Beziehungen zu China. Fortan wurde mehr über und nicht miteinander gesprochen.

Mit einer FDJ-Delegation bereist der FDJ-Funktionär Hans Modrow (3.v.l.) aus der DDR die VR China 1959. Es ist die letzte Visite vor der von Moskau verordneten "Eiszeit" in den Beziehungen zu China. 1961 wurde DDR-Botschafter Paul Wandel aus Peking abberufen. (© picture-alliance, zb, archiv edition ost)

Ein erster Überblick

Nach Beginn des sowjetisch-chinesischen Zerwürfnisses in den späten 1950er- und frühen 1960er-Jahren entschied die Regierung der Sowjetunion (UdSSR) stellvertretend für die Führung der DDR, dass Peking im Allgemeinen und Mao Zedong im Besonderen nicht mehr zu trauen sei. Fortan sprachen Ost-Berlin und die Volksrepublik China (VRCh) vorwiegend über und nicht miteinander. Das Ministerium für Staatssicherheit (MfS oder vulgo: die Stasi) wurde beauftragt, chinesische Literatur und Propaganda, die in der DDR verteilt wurde, zu beschlagnahmen. Des Weiteren sollten Kontakte ostdeutscher Bürger/-innen mit Chines/-innen im In- und Ausland kontrolliert, limitiert und – wie im Folgenden gezeigt wird – vollständig unterbunden werden.

Maos China war der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) und der Stasi viel zu „revolutionär“. Sympathien für Maos kategorische Ablehnung des sowjetischen Führungsanspruchs innerhalb des „sozialistischen Weltsystems“ sollten in der DDR um jeden Preis unterbunden werden. Denn der Führungsanspruch der UdSSR sollte nicht infrage gestellt werden. Intellektuelle und selbst deklarierte „wahre Kommunisten der ersten Stunde“ und/oder „alte Genossen“ in der DDR sahen das mitunter gänzlich anders und bewunderten Mao Zedongs vermeintlichen Mut, sich gegen sowjetische Dominanz und Unterdrückung aufzulehnen. Das MfS investierte daraufhin und in den 1960er-Jahren erhebliche Energie und Ressourcen, um die vermuteten konspirativen Aktivitäten ostdeutscher China-Sympathisant/-innen und „Verschwörer“ überall und mit aller Gründlichkeit im Keim zu ersticken. Das MfS leistete bezogen auf China in den 1950er- und 1960er-Jahre mitunter mehr als nur das Erstellen von Listen potenzieller Verschwörer oder das Zählen von ost-und westdeutschen Studierenden, die sich Maos Kleines Rotes Buch (auch Mao-Bibel genannt) aus der chinesischen Botschaft mit nach Hause nehmen durften.

Die Stasi demonstrierte – auch mit Hilfe der zur Zusammenarbeit angeworbenen (oder gezwungenen) China-Wissenschaftler/-innen in der DDR –in den 1960er-Jahren durchaus die Fähigkeit, ernsthafte Analysen chinesischer Innen-und Außenpolitik zu produzieren. Und wenn diese Analysen und Berichte über das hinausgingen, was die SED zu Propagandazwecken und zum „China-Bashing“ hören wollte, waren einige (zugegebenermaßen wenige) dieser Analysen durchaus lesenswert und trugen zum Verständnis der seinerzeit von Mao vom Zaun gebrochenen chaotischen und gewaltsamen Innen- und Außenpolitik bei. Viele andere vom Autor eingesehene Stasi-Berichte und Analysen zur VR China der 1950er- und 1960er-Jahre taten das jedoch nicht und bissen sich in absurden Schlussfolgerungen fest. So hieß es beispielsweise, dass Maos „Großer Sprung nach Vorn“ der späten 1950er- und die Kulturrevolution der 1960/1970er-Jahre in erster Linie als eine Kampfansage an die von der aus Sicht Pekings „revisionistischen“ Sowjetunion geführte Gemeinschaft sozialistisch-kommunistischer Staaten zu verstehen seien. Die bis zu 45 bis 55 Millionen Chinesen, die diesen beiden Kampagnen zum Opfer fielen, würden – wenn sie könnten –diesem als Analyse verkauften Unsinn wohl entschieden widersprechen.

Die Volksrepublik China und die DDR: Nur kurze Flitterwochen

Bevor das MfS ab den frühen 1960er-Jahren viel Energie in das Abfangen und die Beschlagnahme von chinesischem Propagandamaterial und das eifrig-obsessive Zählen west-und ostdeutscher Besucher/-innen in der chinesischen Botschaft in Ost-Berlin investierte, war in den 1950er-Jahren Freundschaft und Solidarität mit China von Moskau und folglich auch in Ost-Berlin befohlen. Das Interesse und die Begeisterung der breiten ostdeutschen Bevölkerung für das von Mao Zedong regierte und von ihm mit einer Terrorkampagne nach der anderen überzogene China der 1950er-Jahre war jedoch in der DDR eher begrenzt. DDR-Bürger/-innen hatten, salopp gesagt, ihre eigene Diktatur und einen Staatssicherheitsdienst, der ihnen auf Schritt und Tritt folgte. Zu jener Zeit glaubten in der DDR wohl nur die Wenigsten, dass China das Land des sozialistischen Himmels auf Erden war.

Zu diesen „Wenigsten“, so entschied Ost-Berlin in den 1950er-Jahren, hatten aber ostdeutsche Intellektuelle und Schriftsteller zu gehören, die zwecks unbedingt positiver Berichterstattung nach China entsandt wurden. Befehl war Befehl, und so machten sich ostdeutsche Schriftsteller/-innen und Intellektuelle wie Anna Seghers, Bode Uhse und Willi Bredel daran, ein Land zu besuchen, das sich die größte Mühe gab, die ostdeutschen Besucher/-innen vor Ort zu täuschen. Wie sich herausstellte, mit Erfolg: Den ostdeutschen Besucher/-innen wurden Musterbetriebe und Fabriken gezeigt, in denen nur glückliche und gut genährte Arbeiter/-innen spontan und ohne große Mühen ein von Mao vorgegebenes und völlig unrealistisches Produktionsziel nach dem anderem erreichten.

Schlimmer noch: Aus Furcht vor Bestrafung durch Peking für das Nichterreichen von Produktionszielen jubelten Parteioffizielle in den Provinzen, dass die Produktionsziele nicht nur erreicht, sondern übertroffen wurden. Der Unsinn nahm so weiter seinen Lauf und führte dazu, dass Mao die Produktionsziele erneut erhöhte, was Nahrungsmittelknappheit und Hungersnot in ganz China noch viel dramatischer verschärfte. Insbesondere Bodo Uhses Chinareisebericht aus dem Jahr 1956 war mindestens grotesk, als er das chinesische Volk, seine Kultur und die Volksbefreiungsarmee lobte, die seiner Ansicht nach von 1950 bis 1953 erfolgreich in Korea Widerstand gegen die Versuche der Wall Street geleistet hatte, die „Weltherrschaft“ zu erlangen. Was die Wall Street konkret mit dem Koreakrieg zu tun hatte, erklärte Uhse seinerzeit gleichwohl nicht.

Die DDR hat China nie wirklich getraut

Trotz der offiziell propagierten hervorragenden Beziehungen während der 1950er-Jahre machten sich die DDR-Behörden nicht erst in den 1960er-Jahren und im Zuge des chinesisch-sowjetischen Zerwürfnisses daran, die Kontakte und den Austausch zwischen ostdeutschen und chinesischen Bürger/-innen zu kontrollieren und zu unterbinden. SED-Funktionäre zeigten sich bereits in den frühen 1950ern besorgt über das Interesse bestimmter Teile der ostdeutschen Bevölkerung – insbesondere von Akademiker/-innen und Intellektuellen, die Beziehungen und Austausch mit chinesischen Kolleg/-innen suchten.

Dies geschah auch, um zu verhindern, dass DDR-Bürger/-innen gegenüber chinesischen Gesprächspartner/-innen über Lebensbedingungen, politische Repression oder andere von Ost-Berlin definierte Tabuthemen sprechen und/oder sich darüber beschweren konnten. So lehnte die SED beispielsweise 1952 Anträge auf Gründung einer Deutsch-Chinesischen Freundschaftsgesellschaft ab und ordnete die Auflösung anderer chinesischer Vereinigungen an, die bereits in den 1940er-Jahren von in Deutschland lebenden Chines/-innen gegründet worden waren. Ost-Berlin wollte anfänglich durchaus, dass DDR-Bürger/-innen mit den in der DDR lebenden Chines/-innen in Kontakt treten, aber eben nicht, um gemeinsam einen „Regime Change“ in Ost-Berlin und Peking zu diskutieren und – schlimmer noch – zu planen: „Im Weltbild der SED wurden die Drehbücher brüderlicher Solidarität von oben diktiert, nicht von unten geschrieben. Schutzmechanismen regulierten unvorhersehbare Formen transnationaler Geselligkeit“, schreibt dazu der kanadische Historiker Quinn Slobodian.

Natürlich hatte die Stasi auch chinesische Studierende in der DDR und ostdeutsche Studierende in China auf dem Radar. Die DDR-Botschaft in Peking wurde beispielsweise 1960 angewiesen, darauf zu achten, dass die in China studierenden Ostdeutschen durch ihre Kontakte in China nicht mit der „falschen Version“ vom Marxismus-Leninismus „kontaminiert“ würden. DDR-Erziehungsminister Paul Wandel vergewisserte sich diesbezüglich höchstpersönlich bei der Botschaft in Peking, dass dies nicht der Fall sei und dass die Botschaft genau wisse, mit wem ostdeutsche Studierende in China verkehrten. Jedenfalls nicht mit chinesischen Studierenden, so die Botschaft. Dies sei auch deshalb nicht der Fall, weil ostdeutsche Studierende nicht zusammen mit chinesischen Kommiliton/-innen wohnten.

Tschu En-lai (M), Vorsitzender des Staatsrates China und Außenminister seines Landes, 1954 auf Besuch in der DDR. Hier verlässt er die Humboldt-Universität, die ihm die Ehrendoktorwürde verliehen hat. Links neben Tschu: DDR-Ministerpräsident Otto Grotewohl, rechts der Universitäts-Rektor, Dr. Neye. (© picture-alliance, Sammlung Richter)

Über weitere Kontakte mit anderen ausländischen Studierenden in chinesischen Wohnheimen machte die DDR-Botschaft keine Angaben. An der Heimatfront entschieden SED und Stasi derweil darüber, was ostdeutsche Kommiliton/-innen mit chinesischen Studierenden in der DDR besprechen durften – beziehungsweise vor allem: was nicht. Dass das erfolgreich war, darf bezweifelt werden, nicht zuletzt, weil es selbst der Stasi schwergefallen sein muss, die Mitte der 1950er-Jahre in der DDR lebenden rund 170 chinesischen Studierenden und deren Alltag und Kontakte an ostdeutschen Universitäten lückenlos zu überwachen.

Es reicht jetzt (mit China)

Anfang der 1960er-Jahre machte die Stasi schließlich ernst mit ihren Plänen, der DDR-Bevölkerung den Zugang zu chinesischer Literatur und Propaganda zu verbieten. Im April 1963 veröffentlichte das MfS eine umfassende Liste chinesischer Publikationen (Artikel und Broschüren, Literatur et cetera), die seinerzeit auf unterschiedlichen Wegen in der DDR verbreitet wurden. Solches chinesische Material wurde jedoch, wie die Stasi berichtete, nicht nur in der DDR, sondern auch in der BRD verteilt. Zu den Empfänger/-innen zählten westdeutsche Studierende und – wie die Stasi berichtete – auch ein ranghoher Mitarbeiter des westdeutschen Bundesamtes für Verfassungsschutz. Die Stasi erstellte eine umfangreiche Liste alldessen, was sie als „staatsfeindliche Literatur und Propagandamaterial“ bezeichnete. Dazu zählten Artikel aus der Pekinger Volkszeitung, dem Peking Review sowie verschiedenen anderen Zeitungen, Broschüren und diversen anderen Publikationen, die (angeblich) teils von Mao verfasst worden seien.

Das MfS wusste und schrieb aber noch mehr über die Verbreitung chinesischer Literatur und Propagandamaterial in der DDR. Im Juli 1963 berichtete das Ministerium, dass Familienangehörige von Mitarbeitenden der chinesischen Botschaft in Ost-Berlin offizielle chinesische Dokumente und Erklärungen an ostdeutsche Intellektuelle, Wissenschaftler/-innen, Journalist/-innen und lokale SED-Parteimitglieder auf dem Postweg versandten. Diese 300 Briefe, die die Stasi abfangen und beschlagnahmen konnte, enthielten zwei offizielle Erklärungen des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) sowie ein Dokument des chinesischen Außenministeriums zu Chinas Politik gegenüber der Sowjetunion. Im August 1963 sendete die Stasizentrale in Berlin-Lichtenberg daraufhin einen Befehl in eher kryptischem Deutsch an ihre Bezirksverwaltungen, dass diejenigen in der DDR lebenden chinesischen Staatsbürger/-innen zu beobachten seien, die planten, ihre „Agitation für ihre politisch völlig falsche Konzeption zu verstärken.“ Was genau damit gemeint war, wurde nicht spezifiziert, aber die Staatssicherheit fürchtete offenkundig das aus ihrer Sicht Schlimmste: „Es ist notwendig, dass die Leiter der Bezirksverwaltungen Maßnahmen einleiten, die es uns ermöglichen, von solchen Machenschaften rechtzeitig Kenntnis zu erhalten.“ Der exakt gleiche Befehl wurde zwei Tage früher von der Stasizentrale Potsdam an die Bezirksverwaltungen gesendet.

China wehrt sich wenigstens – so der Eindruck bei manchen in der DDR

Chinesische Jungingenieure praktizieren in der DDR, Aufnahme vom April 1958. Originalbildunterschrift: Zur Zeit absolvieren im Messgerätewerk "Karl Marx" in Magdeburg chinesische Jungingenieure ihr Praktikum. Es handelt sich hierbei um Absolventen chinesischer Fach- und Hochschulen, die in der im Aufbau befindlichen Messgerätefabrik in Sian leitende Funktion übernehmen sollen. Liu Huo aus Peking wird in der chinesischen Messgerätefabrik als Technologin für Galvanik und Oberflächenschutz arbeiten. Ingenieur-Technologe Max Hunger gibt ihr eine Einführung in sein Aufgabengebiet. (© Bundesarchiv, Zentralbild Wilhelm Biscan)

Allerdings befanden nicht alle SED-Mitglieder, dass die sowjetische Version und Auslegung des Marxismus-Leninismus die richtige und jene Chinas die (völlig) falsche sei. Ein von Slobodian zitiertes SED-Parteimitglied verstand China Mitte der 1960er-Jahre als ein Land, das den Mut gehabt habe, sich der sowjetischen Dominanz und Bevormundung zu widersetzen: „Endlich gibt es jemanden, der Moskau seine Meinung sagt. Die Chinesen tanzen nicht nach Chruschtschows Pfeife und sind deswegen jetzt die Bösewichte.“ Slobodian kommt zu dem Schluss, dass solche Äußerungen weniger [als] eine Unterstützung für die Inhalte der chinesischen Politik zu verstehen [sind] als vielmehr [als] eine Anerkennung des Mutes, sich der sowjetischen Hegemonie zu widersetzen. Dennoch lieferten sie den Ostdeutschen ein Vokabular, um über die Existenz imperialer Beziehungen innerhalb des kommunistischen Lagers zu sprechen.“ Die Sympathie für China, schreibt Slobodian weiter, „war besonders ausgeprägt innerhalb der Gruppe sogenannter ‚alter Genossen‘, sprich unter denen, die bereits in den 1920er-Jahren der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) beigetreten waren. Die ‚alten Genossen‘ verglichen den sowjetisch-chinesischen Konflikt mit den Spannungen zwischen Kommunisten und Sozialdemokraten in der Weimarer Republik und kamen zu dem Schluss, dass die chinesische Variante von Marxismus-Leninismus näher am Geist des Kommunismus sei. Sie teilten die Auffassung, dass ein ‚schrittweises Hineinwachsen in den Sozialismus’ ein Fehler war.” „Nur eine blutige Revolution”, so zitiert Slobodian einen dieser alten Genossen, „hilft dem Sozialismus, den Kapitalismus zu besiegen.”

DDR-Bürger/-innen sind auf der SED-Linie – glaubt die Stasi

Links der ägyptische Student Wallas Henri, in der Mitte der chinesische Student Nei-Chiang Ma und rechts der vietnamesische Student Thao. Die drei verfolgen im Institut für Ausländerstudium der Karl-Marx-Universität Leipzig die Reise der Regierungsdelegation der DDR in den Nahen Osten und nach Asien, aufgenommen im Januar 1959. (© Bundesarchiv, Zentralbild Schmidt, 183-57591-0001)

Das MfS spielte solchen Widerstand herunter und attestierte stattdessen den von ihr abgehörten und bespitzelten DDR-Bürger/-innen – trotz einiger (weniger) Abweichler –, mit der SED in Bezug auf China auf der gleichen Linie zu sein. Ein Stasibericht vom 7. August 1963 lobte den „weisen“ sowjetischen Führer Chruschtschow, der unermüdlich und (natürlich) mit großem Geschick daran arbeite, die Gesprächskanäle mit China offen zu halten. Und dieser hätte für seine Politik gegenüber China, entschied die Stasi, die volle Unterstützung von Millionen „friedliebenden DDR-Bürgern“. Vor dem Hintergrund, dass das MfS über Jahrzehnte hinweg nicht unbedingt dafür bekannt war, sich über Meinungsumfragen unter DDR-Bürger/-innen die Innen- und Außenpolitik bestätigen zu lassen, war das eine durchaus bemerkenswerte Schlussfolgerung.

Der Bericht stellte außerdem fest, dass Diskussionen unter (wahrscheinlich abgehörten) DDR-Bürger/-innen ergeben hätten, dass sich die Beurteilung sowjetischer Chinapolitik durch die DDR-Bürger/-innen mit jener der Regierung in Ost-Berlin decke. Und wenn das nicht der Fall war, wusste die Stasi natürlich auch, wer daran schuld war: Die westlichen Medien — im Sprachgebrauch der DDR-Propaganda meist als „NATO-Sender“ bezeichnet — sprächen von China als der „gelben Gefahr“, die plane, die Sowjetunion als Führungsmacht innerhalb der Gemeinschaft der sozialistisch-kommunistischen Staaten abzulösen. Der Bericht behauptete, derartige Warnungen vor der „gelben Gefahr“ würden von Teilen der ostdeutschen Öffentlichkeit gehört und ernst genommen. Das, so warnte der Bericht, habe zu Diskussionen in der Öffentlichkeit, einschließlich der SED-Mitglieder, darüber geführt, ob Solidarität und Zusammenhalt innerhalb der Gemeinschaft sozialistisch-kommunistischer Länder überhaupt noch aufrechterhalten werden könne.

V. Parteitag der SED vom 10. bis 16. Juli 1958 in der Berliner Werner-Seelenbinder-Halle: Der Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter der Volksrepublik China in der DDR, Wang Kue-tschuan (links), und das Mitglied des ZK der KP Chinas und Abteilungsleiter für Organisation im ZK An Tse-wen im Präsidium des Parteitages. (© Bundesarchiv, Zentralbild Walter Heilig )

Teile der ostdeutschen Öffentlichkeit, so war zu lesen, hätten hinsichtlich der „richtigen“ Auslegung und Anwendung des Marxismus-Leninismus eine abwartende Haltung eingenommen. Intellektuelle beklagten darüber hinaus den fehlenden Zugang zu belastbaren Informationen zur wirtschaftlichen und politischen Lage Chinas. Daher hätten sie, basierend auf den verfügbaren Informationen – also jenen, die die Stasikontrollen und Zensur passierten –, nicht die Möglichkeit, sich eingehend darüber zu informieren, ob Maos China unter den sozialistischen und kommunistischen Ländern als Freund oder Feind zu behandeln sei. Der Bericht zeigte sich abschließend zufrieden darüber, dass die Mehrheit der DDR-Bevölkerung „klug und rational genug“ sei, China nicht offen feindselig gegenüberzutreten, sondern vielmehr eine wohlbegründete Skepsis gegenüber Chinas politischen Entscheidungen und Politik zu äußern. So weit, so gut dann also?

China geht in Rostock vor Anker

Nicht ganz, denn die VR China ließ in den 1960er-Jahren trotz der Kontrollen und Zensur durch die Stasi nichts unversucht, seine Kulturrevolution in der DDR an den Mann (und die Frau) zu bringen. Im August 1967 nutzte China die Möglichkeit, die Häfen sozialistischer Bruderstaaten anzulaufen und ließ das Frachtschiff „Song Jiang“ in Rostock vor Anker gehen. Die Besatzung schmückte das Schiff mit Bannern, auf denen Mao-Zedong-Parolen auf Deutsch zu lesen waren, und versuchte, das „Kleine Rote Buch“ Maos unter der lokalen Bevölkerung zu verteilen. Die DDR-Behörden und die Staatssicherheit reagierten darauf, indem sie dem Kapitän des Schiffes die Weiterreise zur chinesischen Botschaft in Ost-Berlin untersagten. Bei der Durchsuchung des chinesischen Schiffes fanden die Stasimitarbeiter nicht nur Gedrucktes, sondern auch Flugabwehrkanonen, Maschinengewehre, Pistolen und Handgranaten.

Ende 1967 begeisterte sich – wie auch in der BRD – tatsächlich ein Teil der ostdeutschen Jugend für Maos Kulturrevolution, was Peking seinerzeit ermutigt haben muss, seine Botschaft in Ost-Berlin auf dem Seeweg mit Propagandamaterial zu versorgen. Allerdings gingen Pekings Versuche, die ostdeutsche Öffentlichkeit für die opferreiche Kulturrevolutionzu begeistern, nach hinten los und hatte antichinesische Ressentiments in der DDR zur Folge. Innerhalb und außerhalb von SED-Parteikreisen war von der „gelben Gefahr“ die Rede, und es kursierten rassistische Äußerungen, die suggerierten, dass ein „Kampf der Kulturen“ zwischen der „weißen“ und der „gelben Rasse“ bevorstehe. In Anbetracht dieser (vermeintlichen) Gefahr müsse sich Europa unter einer gemeinsamen Flagge zusammenschließen, um sich gegen diese Gefahr zu verteidigen, unabhängig vom sozioökonomischen System, erinnerte sich ein von Slobodian zitiertes SED-Parteimitglied.

Das kleine rote Buch Maos: Indoktrination für Ost und West zum Nulltarif

1968 dann machte sich die Stasi daran, auch westdeutsche Studierende zu zählen, die die chinesische Botschaft in Ost-Berlin betraten. Selbstverständlich wurde darüber ein Bericht verfasst, in dem die Lesenden informiert wurden — der Minister für Staatssicherheit Erich Mielke schrieb direkt an den Genossen und Vorsitzenden des Staatrats der DDR Erich Honecker –, dass zwischen Januar und Juni 1968 insgesamt 220 westdeutsche Bürger/-innen und/oder Studierende die chinesische Botschaft in Ost-Berlin aufsuchten. 780 weniger, stellte die Stasi fest, als die 1000 DDR-Bürger, die über den gleichen Zeitraum die chinesische Botschaft zwecks Indoktrination aufsuchten.

Die Stasi berichtete beziehungsweise spekulierte, dass die Studierenden in der Botschaft von Offiziellen empfangen und sowohl mündlich als auch schriftlich über den Maoismus und die (angeblichen) Errungenschaften der laufenden Kulturrevolution informiert worden seien. Der Bericht schloss mit der Behauptung, die Beweggründe der westdeutschen Studierenden für ihren Besuch in der chinesischen Botschaft zu kennen. Demnach wurden sie angeblich durch Abenteurertum und die in westdeutschen Massenmedien kursierende Propaganda aufgestachelt. Abschließend warnte der Bericht vor chinesischen Versuchen – diesmal durch das Büro der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua in der Bundesrepublik –, chinesische Propaganda in Westdeutschland zu verbreiten. Xinhua, berichtete die Stasi, kooperiere auf Anweisung der chinesischen Botschaft in Ost-Berlin mit dem in Hamburg ansässigen Verlag Scolaris, der eine Wochenzeitschrift mit dem Titel China herausgebe. Exemplare dieser Zeitschrift, so behauptete die Stasi, seien auch in Regierungskreisen in Bonn verteilt worden.

Ende des Jahres 1968 dann reichte es der Staatssicherheit offensichtlich, sich permanent zwecks Zählens west-und ostdeutscher Verschwörer vor der chinesischen Botschaft zu positionieren. Fortan wurde es nun DDR-Bürger/-innen unter Androhung von Strafe untersagt, die chinesische Botschaft ohne ausdrückliche Genehmigung der Behörden zu betreten. Die Stasi wahrte den Anschein von Rechtsstaatlichkeit, und interessierte Bürger/-innen konnten weiterhin eine Genehmigung für den Besuch der chinesischen Botschaft beantragen. Das Ablehnen von Anträgen war bekanntlich eine Spezialität des MfS, und es kann deswegen davon ausgegangen werden, dass die Ablehnungsquote deutlich höher als die Annahmequote solcher Anträge war. (Ost-)deutsche Ordnung musste sein.

Zitierweise: Axel Berkofsky, "Paranoia und Anzeichen akuter Panik. Die Stasi und China in den 1960er-Jahren“, in: Deutschland Archiv, 04.06.2026, Link: www.bpb.de/578555 (ali).

Fussnoten

Fußnoten

  1. Dessen Höhepunkt war der im Dezember 1969 ausbrechende gewaltsame Grenzkonflikt entlang des Ussuri-Flusses. Sowohl die Volksrepublik China als auch die UdSSR beanspruchten die Insel Zhenbao Dao (Chinesisch)/Damanski (Russisch) auf dem Ussuri-Grenzfluss für sich, und die UdSSR drohte seinerzeit mit dem Einsatz von Atomwaffen.

  2. Mao Zedong, Worte des Vorsitzenden Mao Tsetung, auf Deutsch erstmalig erschienen 1968.

  3. Offizielle chinesische Statistiken beziffern die Opferzahl des Großen Sprungs nach Vorne und der Kulturrevolution auf unter 20 Millionen Menschen. Der Historiker und Sinologe Frank Dikötter hat mithilfe chinesichen Archivmaterials und Tausender chinesicher Dokumente intensiv sowohl zum Großen Sprung als auch zur Kulturrevolution geforscht und veröffentlicht. Er – wie (sehr) viele andere seiner (nicht-chinesischen) Kollegen weltweit – kommen auf Opferzahlen zwischen 45 und 55 Millionen. Siehe dazu Frank Dikötter, Mao’s Great Famine: The History of China’s Most Devastating Catastrophe, London 2011; ders., The Cultural Revolution. A People’s History, London 2017.

  4. Siehe auch Martina Wobst, Die Kulturbeziehungen zwischen der DDR und der VR China 1949–1990, Berlin u.a. 2004.

  5. Siehe auch Axel Berkofsky, China-GDR Relations from 1949 to 1989. The (Bad) Company You Keep, London 2025, S. 27.

  6. Siehe auch Beda Erlinghagen, Ursprünge und Hintergründe des Konflikts zwischen der DDR und der Volksrepublik China. Kritische Anmerkungen zu einer ungeklärten Frage, in: Beiträge zur Geschichte der Arbeiterbewegung 49/2007, S.111–142.

  7. Zitiert in Quinn Slobodian, The Maoist Enemy: China’s Challenge in the 1960s East Germany, in: Journal of Contemporary History 3/2015, S. 640.

  8. Seinerzeit und gemäß der Botschaft insgesamt 18 Studenten.

  9. Aktennotiz des Botschafters Paul Wandel, September 13, 1960. SAPMO-BArch, ZAP JIV 2/202/358.

  10. In chinesischen Universitäten, jedenfalls denen in Peking, war es seinerzeit Usus, dass ausländische Studenten in Wohnheimen unter sich blieben.

  11. 1955 unterzeichneten Ost-Berlin und Peking den „Vertrag über Freundschaft und Zusammenarbeit“, was auch die Intensivierung wissenschaftlichen Austauschs und Zusammenarbeit vorsah. Bis Ende der 1950er Jahre stieg die Zahl der chinesischen Studenten in der DDR auf 200 an.

  12. Verbreitung chinesischer und albanischer Schriften in der DDR; Ministerium für Staatssicherheit, 18. April 1963; Einzelinformation Nr. 252/63. Bundesarchiv BStU, MfS, ZAIG 731, Bl. 3-7.

  13. Verbreitung weiterer chinesischer Erklärungen; Ministerium für Staatssicherheit, 16. Juli 1963; Einzelinformationen Nr. 424/63. Bundesarchiv BStU, MfS, ZAIG 731, Bl. 8–14.

  14. Agitation der Bürger der VR China; Ministerium f. Staatssicherheit Verwaltung Groß-Berlin, Leiter der Abteilung/ KD Gen. Wichert, August 8, 1963; BStU, MfS, BV Berlin, Archiv der Außenstelle Berlin Bdl/Dokument Nr. 867.

  15. Erscheinung falscher Argumentation durch die in der DDR weilender Bürger der VR China, Ministerium für Staatssicherheit Bezirksverwaltung Potsdam, August 6, 1963; BStU, Archiv der Außenstelle Potsdam, BVfS Pdm BDL DOK 400306.

  16. Zitiert in Slobodian, The Maoist Enemy (Anm. 7), S. 645.

  17. Ebd.

  18. Ebd.

  19. Reaktion der Bevölkerung zum chinesisch-sowjetischen Konflikt 7. August 1963; Einzelinformation Nr. 489/63 über die Reaktion der Bevölkerung der DDR auf die ideologischen Meinungsverschiedenheiten zwischen den sozialistischen und kommunistischen Parteien und der Führung der KP Chinas. Ministerium für Staatssicherheit (MFS), Bundesarchiv BStU, MfS, ZAIG 788, Bl. 1–12.

  20. Eine vermeintliche „Gefahr“, vor der der zeitlebens von rassistischen Wahnvorstellungen heimgesuchte Kaiser Wihelm II. bereits seit dem chinesich-japanischen Krieg (1894/1895) um die Vorherrschaft im Königreich Korea warnte. Eine Warnung, die er deutschen Soldaten in seiner berühmt-berüchtigten „Hunnenrede“ vom Juli 1900 in Bremen zum Anlaß der Verabschiedung des deutschen Ostasiatischen Expeditionskorps zu einem brutalen Rachefeldzug nach China mit auf den Weg gab. Rache für die Ermordung zweier deutscher Missionare im Jahre 1897, die der Kaiser seinerzeit als Vorwand für die Besetzung und Kolonialisierung der Bucht von Kiautschou (Qingdao) in der Provinz Shandong (bis 1914) benutzte.

  21. Slobodian, The Maoist Enemy (Anm. 7), S. 645.

  22. Vietnamesische Staatsangehörige, die in der DDR arbeiteten, wurden seinerzeit Ziel rassistischer Übergriffe.

  23. Slobodian, The Maoist Enemy (Anm. 7), S.645.

  24. Besuch westdeutscher Bürger in der Botschaft der VR China in der DDR; Einzelinformation Nr. 820/68, 1. August 1968, Bundesarchiv BStU, MfS, ZAIG 1532, Bl. 2-3.

Lizenz

Dieser Text ist unter der Creative Commons Lizenz "CC BY-NC-ND 4.0 - Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International" veröffentlicht. Autor/-in: Axel Berkofsky für Deutschlandarchiv/bpb.de

Sie dürfen den Text unter Nennung der Lizenz CC BY-NC-ND 4.0 und des/der Autors/-in teilen.
Urheberrechtliche Angaben zu Bildern / Grafiken / Videos finden sich direkt bei den Abbildungen.
Sie wollen einen Inhalt von bpb.de nutzen?

Weitere Inhalte

ist Associate Professor an der Universität Pavia in Italien und Co-Direktor des Asienprogramms am Mailänder Istituto per gli Studi di Politica Internazionale (ISPI). Er ist profilierter Autor zahlreicher Veröffentlichungen über die deutsch-chinesischen Beziehungen, insbesondere auch zwischen der DDR und China bis 1990.