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Die Ohnmächtigen ergreifen Partei | Deutschland Archiv | bpb.de

Deutschland Archiv Neu im DA Schwerpunkte Erinnern, Gedenken, Aufarbeiten DDR-Geschichte als Erinnerungspolitik Katja Hoyers Buch jenseits des Rheins gelesen 1848/49 in der politischen Bildung Vier Ansichten über ein Buch, das es nicht gab "Es war ein Tanz auf dem Vulkan" „Nur sagen kann man es nicht“ Wenn Gedenkreden verklingen Zeitenwenden Geschichtsklitterungen „Hat Putin Kinder?“, fragt meine Tochter Wolf Biermann über Putin: Am ersten Tag des Dritten Weltkrieges Der Philosoph hinter Putin „Putin verwandelt alles in Scheiße“ Das Verhängnis des Imperiums in den Köpfen Ilse Spittmann-Rühle ist gestorben Der Friedensnobelpreis 2022 für Memorial Rückfall Russlands in finsterste Zeiten Memorial - Diffamiert als "ausländische Agenten" Die Verteidigung des Erinnerns Russlands Attacken auf "Memorial" Der Fall Schalck-Golodkowski Ende des NSU vor zehn Jahren 7. Oktober 1989 als Schlüsseltag der Friedlichen Revolution Die Geschichte von "Kennzeichen D" Nachruf auf Reinhard Schult Leningrad: "Niemand ist vergessen" Verfolgung von Sinti und Roma Zuchthausaufarbeitung in der DDR - Cottbus Sowjetische Sonderhaftanstalten Tage der Ohnmacht "Emotionale Schockerlebnisse" Ein Neonazi aus der DDR Akten als Problem? Eine Behörde tritt ab Ostberlin und Chinas "Großer Sprung nach vorn" Matthias Domaschk - das abrupte Ende eines ungelebten Lebens Ein Wettbewerb für SchülerInnenzeitungen Totenschädel in Gotha Bürgerkomitees: Vom Aktionsbündnis zum Aufarbeitungsverein Westliche Leiharbeiter in der DDR Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (I) Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (II) Auf dem Weg zu einem freien Belarus? Erstes deutsch-deutsches Gipfeltreffen im Visier des BND Neue Ostpolitik und der Moskauer Vertrag Grenze der Volksrepublik Bulgarien Die Logistik der Repression Schwarzenberg-Mythos Verschwundene Parteifinanzen China, die Berlin- und die Deutschlandfrage 8. Mai – ein deutscher Feiertag? China und die DDR in den 1980ern 1989 und sein Stellenwert in der europäischen Erinnerung Stasi-Ende Die ungewisse Republik Spuren und Lehren des Kalten Kriegs Einheitsrhetorik und Teilungspolitik Schweigen brechen - Straftaten aufklären Welche Zukunft hat die DDR-Geschichte? Die Deutschen und der 8. Mai 1945 Jehovas Zeugen und die DDR-Erinnerungspolitik Generation 1989 und deutsch-deutsche Vergangenheit Reformationsjubiläen während deutscher Teilung 25 Jahre Stasi-Unterlagen-Gesetz Kirchliche Vergangenheitspolitik in der Nachkriegszeit Zwischenbilanz Aufarbeitung der DDR-Heimerziehung Der Umgang mit politischen Denkmälern der DDR Richard von Weizsäckers Rede zum Kriegsende 1985 Die Sowjetunion nach Holocaust und Krieg Nationale Mahn- und Gedenkstätten der DDR Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Die Entmilitarisierung des Kriegstotengedenkens in der SBZ Heldenkult, Opfermythos und Aussöhnung Durchhalteparolen und Falschinformationen aus Peking Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Grenzsicherung nach dem Mauerbau Einmal Beethoven-Haus und zurück Das Bild Walther Rathenaus in der DDR und der Bundesrepublik Alles nach Plan? Fünf Gedanken über Werner Schulz „Wie ein Film in Zeitlupe“ "Ich hatte Scheißangst" Ein Nazi flieht in die DDR Der 13. Februar 1945 im kollektiven Gedächtnis Dresdens Vor 50 Jahren im September: Zweimal Deutschland in der UNO Der Mann aus dem inneren Zirkel DDR-Vermögen auf Schweizer Konten Bücherverbrennungen am 10. Mai 1933: Nicht nur in Berlin Moskauer Hintergründe des 17. Juni Opfer einer "Massenpsychose"? Der Wolf und die sieben Geißlein Der Prager Frühling 1968 und die Deutschen Operativer Vorgang „Archivar“ 9. November 1989. Der Durchbruch 9. November 1918. „Die größte aller Revolutionen“? Der vielschichtige 9. November Biermann in meinem Leben Ein Wolf im Museum Entmutigung & Ermutigung. Drei Stimmen zu Biermann Spurenverwischer Kleinensee und Großensee Tod einer Schlüsselfigur Das besiegte Machtinstrument - die Stasi Anhaltende Vernebelung Die RAF in der DDR: Komplizen gegen den Kapitalismus Einem Selbstmord auf der Spur Druckfrisch Ehrlicher als die meisten Die Stasi und die Bundespräsidenten Das Einheits-Mahnmal Bodesruh D und DDR. Die doppelte Staatsgründung vor 75 Jahren. Chinas Rettungsofferte 1989 für die DDR Wessen wollen wir gedenken? 1949: Ablenkung in schwieriger Zeit 1949: Staatsgründung, Justiz und Verwaltung 1949: Weichenstellungen für die Zukunft Walter Ulbricht: Der ostdeutsche Diktator Die weichgespülte Republik - wurden in der DDR weniger Kindheitstraumata ausgelöst als im Westen? Friedrich Schorlemmer: "Welches Deutschland wollen wir?" Vor 60 Jahren: Martin Luther King predigt in Ost-Berlin Der Händedruck von Verdun Deutsche Erinnerungskultur: Rituale, Tendenzen, Defizite Die große Kraft der Revolution. Kirche im Wandel seit 1990. "Alles ist im Übergang" Das Mädchen aus der DDR Die Todesopfer des Grenzregimes der DDR Die Kirchner-Affäre 1990 Der Weg des Erinnerns „Manche wischen das weg, als ginge es sie gar nichts an“ Maßstabsetzend Die nächste Zeitenwende "Gegner jeglicher geistigen Bevormundung" Wenn die Vergangenheit nie ruht „Sie verhandeln über ein Volk, das nicht mit am Tisch sitzt“ Christoph Hein: "Die DDR war ideologisch, wirtschaftlich und politisch chancenlos" Das Bild der DDR von Konrad Adenauer und Willy Brandt im Kalten Krieg Die Macht der leisen Mutigen: „Es lohnt sich anständig zu sein“ Ehemalige Nazis in der SED "80 Jahre zu spät" „Dieser Personenkreis entwickelt eigene Vorstellungen zum Begriff Freiheit“ Zur Wirklichkeit von gestern und zur Möglichkeit von morgen – Vom Jüdischen im Deutschen „Den Helsinki-Prozess mit wirklichem Leben erfüllen“ Leerstellen und Geschichtsklitterungen Biografieforschung: Tödliche Ostseefluchten Polen als Feind Die Dimensionen der KSZE als entspannungspolitisches Konzept vor und nach 1989. Und heute? Woher kam die Zivilcourage? Mehr als nur Wüstenstaub im Mantel der Geschichte Drei Monate Aussicht auf Demokratie. Thüringen 1945 Wann, wenn nicht jetzt? Tova Friedman: "Erinnere dich" Wie konnte das geschehen? „Der Boden in Bayreuth ist kontaminiert“ Ein Hauptquartier der DDR-Opposition: Die Ost-Berliner Umweltbibliothek Transformation und Deutsche Einheit Die sozialpsychologische Seite der Zukunft Zwölf Thesen zu Wirtschaftsumbau und Treuhandanstalt Die andere Geschichte der Umbruchjahre – alternative Ideen und Projekte 34 Jahre nach Rostock-Lichtenhagen Wiedervereinigt auf dem Rücken von Migranten und Migrantinnen? Film ohne Auftrag - Perspektiven, die ausgegrenzt und unterschlagen wurden Geheimdienste, „Zürcher Modell“ und „Länderspiel“ 50 Jahre Grundlagenvertrag Drei Kanzler und die DDR Populismus in Ost und West Akzeptanz der repräsentativen Demokratie in Ostdeutschland Zusammen in Feindseligkeit? Neuauflage "(Ost)Deutschlands Weg" Ostdeutsche Frakturen Welche Zukunft liegt in Halle? Anpassungsprozess der ostdeutschen Landwirtschaft Daniela Dahn: TAMTAM und TABU Wege, die wir gingen „Der Ort, aus dem ich komme, heißt Dunkeldeutschland” Unternehmerischer Habitus von Ostdeutschen Teuer erkauftes Alltagswissen Trotz allem im Zeitplan Revolution ohne souveränen historischen Träger Mehr Frauenrechte und Parität Lange Geschichte der „Wende“ Eine Generation nach der ersten freien Volkskammerwahl Unter ostdeutschen Dächern Die de Maizières: Arbeit für die Einheit Schulzeit während der „Wende” Deutschland – Namibia Im Gespräch: Bahr und Ensikat Gorbatschows Friedliche Revolution "Der Schlüssel lag bei uns" "Vereinigungsbedingte Inventur" "Es gab kein Drehbuch" "Mensch sein, Mensch bleiben" Antrag auf Staatsferne Alt im Westen - Neu im Osten Die Deutsche Zweiheit „Ein echtes Arbeitsparlament“ Corona zeigt gesellschaftliche Schwächen Widersprüchliche Vereinigungsbilanz Schule der Demokratie Warten auf das Abschlusszeugnis Brief an meine Enkel Putins Dienstausweis im Stasi-Archiv Preis der Einheit Glücksstunde mit Makeln Emotional aufgeladenes Parlament Geht alle Macht vom Volke aus? Deutschland einig Vaterland 2:2 gegen den Bundestag "Nicht förderungswürdig" Demokratie offen halten Standpunkte bewahren - trotz Brüchen Die ostdeutsche Erfahrung Kaum Posten für den Osten Braune Wurzeln Wer beherrscht den Osten „Nicht mehr mitspielen zu dürfen, ist hart.“ Ein Ost-West-Dialog in Briefen Stadtumbau Ost Ostdeutschland bei der Regierungsbildung 2017 Die neue Zweiklassengesellschaft DDR-Eishockey im Wiedervereinigungsprozess Die SPD (West) und die deutsche Einheit Die Runden Tische 1989/90 in der DDR Die Wandlung der VdgB zum Bauernverband 1990 Transatlantische Medienperspektiven auf die Treuhandanstalt Transformation ostdeutscher Genossenschaftsbanken Demografische Entwicklung in Deutschland seit 1990 Parteien und Parteienwettbewerb in West- und Ostdeutschland Hertha BSC und der 1. FC Union vor und nach 1990 25 Jahre nach der Wiedervereinigung Ostdeutsches Industriedesign im Transformationsprozess Wende und Vereinigung im deutschen Radsport Wende und Vereinigung im deutschen Radsport (II) Kuratorium für einen demokratisch verfassten Bund deutscher Länder Europäische Union als Voraussetzung für deutschen Gesamtstaat Welche Zukunft braucht Deutschlands Zukunftszentrum? Ein Plädoyer. (K)Einheit Wird der Osten unterdrückt? Die neue ostdeutsche Welle Die anderen Leben. Generationengespräche Ost "Westscham" Sichtweisen Die innere Einheit Wer beherrscht den Osten? Forschungsdefizite rechtsaußen Verpasste Chancen? Die gescheiterte DDR-Verfassung von 1989/90 Einladung in die bpb: 75 Jahre Bundesrepublik Zu selbstzufrieden? Eine Phantomgrenze durchzieht das Land Noch mehr Mauer(n) im Kopf? Überlegenheitsnarrative in West und Ost Mehr Osten verstehen Westkolonisierung, Transformationshürden, „Freiheitsschock“ Glücksscham "In Deutschland verrückt gemacht" The Rise of the AfD - a Surprise? Der Osten: Ideen und Macher? Noch immer "Bürger zweiter Klasse"? „Wer sich heute ernsthaft die DDR zurückwünscht, hat ein kurzes Erinnerungsvermögen“ Hat da jemand „Freiheit“ gerufen? Zur Verteidigung eines guten Wortes Erinnerungslandschaften, zerklüftet Generation Einheit – eine Inselgeneration? West-Ost-Land „Und keiner hat Recht“ Leuchttürme im blauen Meer Ein Foto, das Saarland und kein Osten Helmut Kohls Schulterzucken "Viele Westdeutsche haben mittlerweile die Nase voll" Wir können uns eine "Lega West" genauso wenig leisten wie eine Ostdeutschtümelei Ich will die DDR auf keinen Fall zurück Die Ohnmächtigen ergreifen Partei Alltag, Gesellschaft und Demokratie Die Situation von lesbischen Frauen in der DDR Ost-West Nachrichtenvergleiche Fußball mit und ohne Seele München 1972: Olympia-Streit um das „wahre Freundesland“ Afrikas Das religiöse Feld in Ostdeutschland Repräsentation Ostdeutschlands nach Wahl 2021 Die Transformation der DDR-Presse 1989/90 Das Elitendilemma im Osten "Affirmative Action" im Osten Ostdeutsche in den Eliten als Problem und Aufgabe Ostdeutsche Eliten und die Friedliche Revolution in der Diskussion Die Bundestagswahl 2021 in Ostdeutschland Deutsch-deutsche Umweltverhandlungen 1970–1990 Der Plan einer Rentnerkartei in der DDR "Es ist an der Zeit, zwei deutsche Mannschaften zu bilden" Deutsch-ausländische Ehen in der Bundesrepublik Verhandelte Grenzüberschreitungen Verpasste Chancen in der Umweltpolitik Der dritte Weg aus der DDR: Heirat ins Ausland Und nach Corona? Ein Laboratorium für Demokratie! Nichtehelichkeit in der späten DDR und in Ostdeutschland 30 Jahre später – der andere Bruch: Corona Mama, darf ich das Deutschlandlied singen Mit der Verfassung gegen Antisemitismus? Epidemien in der DDR Homosexuelle in DDR-Volksarmee und Staatssicherheit „Die DDR als Zankapfel in Forschung und Politik" Die Debatte über die Asiatische Grippe Coronavirus - Geschichte im Ausnahmezustand Werdegänge Familien behinderter Kinder in BRD und DDR Vom Mauerblümchen zum Fußball-Leuchtturm DDR-Alltag im Trickfilm Die alternative Modeszene der DDR Nachrichtendienste in Deutschland. Teil II Nachrichtendienste in Deutschland. Teil I Die Jagd gehört dem Volke Homosexuelle und die Bundesrepublik Deutschland Honeckers Jagdfieber zahlte die Bevölkerung Sicherheitspolitik beider deutscher Staaten von 1949 bis 1956 Frauen im geteilten Deutschland Ostdeutsche Identität Patriotismus der Friedensbewegung und die politische Rechte Rechte Gewalt in Ost und West Wochenkrippen und Kinderwochenheime in der DDR Urlaubsträume und Reiseziele in der DDR Reiselust und Tourismus in der Bundesrepublik Schwule und Lesben in der DDR Die westdeutschen „Stellvertreterumfragen“ Erfahrungen mit der Krippenerziehung „Päckchen von drüben“ Vor aller Augen: Pogrome und der untätige Staat Zwischen Staat und Markt Dynamo in Afrika: Doppelpass am Pulverfass Auf deutsch-deutscher UN-Patrouille in Namibia 1989 Zwischen den Bildern sehen Vom Neonazi-Aussteiger ins Oscar-Team „Eine Generalüberholung meines Lebens gibt es nicht“ "Autoritärer Nationalradikalismus“ Unter strengem Regime der Sowjets: Die Bodenreform 1945 Diplomatische Anstrengungen auf dem afrikanischen Spielfeld Demokratiestörung? „Im Osten gibt es eine vererbte Brutalität“ Hauptamtliche Stasi-Mitarbeiterinnen Sexismus unter gleichberechtigten Werktätigen Turnschuhdiplomatie im Schatten Eine Keimzelle politischen Engagements (Die) Mütter der Gleichberechtigung in der DDR Der Schwangerschaftsabbruch in der DDR Anti-Antisemitismus als neue Verfassungsräson? "Ich höre ein Ungeheuer atmen" Als es mir kalt den Rücken runterlief Deutsche Putschisten Thüringen als Muster-Gau? Wie die Mitte der Gesellschaft verloren ging "Nahezu eine Bankrotterklärung" „Bei den Jungen habe ich Hoffnung“ Der lange Weg nach rechts Übersehene Lehren für die Bundestagswahl 2025 Provinzlust - Erotikshops in Ostdeuschland Turnschuhdiplomatische Bildungsarbeit Ostdeutsche „Soft Power“ Abschied von der zivilen Gesellschaft? "Die DDR wird man nie ganz los" Von Nutzen und Nachteil der Brandmauer Disruption. Die Revolution der Erschöpften Wie Weimar ist die Gegenwart? Eine Zäsur für die deutsche Demokratie? „Der Erfolg der Linken zeigt, wie es gehen kann“ Zeitenwende 2.0 Die Post-Wagenknecht-Linke Staatskapazität statt Sündenböcke Der "NSU" im Lichte rechtsradikaler Gewalt "Dann muss ich eben selbst Milliardär werden"  Kommerzialisierte Solidarität Wie der DFB 1955 den Frauen-Fußball verbot Die Schlacht um die Waldbühne Die Hare-Krishna-Bewegung im Ost-Berlin der 1980er-Jahre Monomorium: Wie Krankenhäuser in der DDR zum Gesundheitsrisiko wurden Wie meine Großmutter Ursula Winnington die DDR-Küche aufmischte Wer gibt uns heute noch zu denken? Wolfgang Engler: „Eine gesamtgesellschaftliche Scham“ „Ein anständiger Mensch in unanständigen Zeiten“ Demokratiefeinde auf der Überholspur? „Mediale Wüsten“ "Wir fallen wieder zurück in unselige Zeiten" Italien und die DDR Die Leerstelle "Sind so kleine Hände" Textauszug aus: Hildegard Hamm-Brücher. Eine Biographie Nein sagen Politik im Spiel. Eine politische Geschichte der Bundestrainer Die Trainer der SED Der Osten ist nicht verloren Berlin – geteilte Stadt & Mauerfall Berliner Polizei-Einheit Die Mauer. 1961 bis 2026 The Wall: 1961-2021 - Part One The Wall: 1961-2021 - Part Two "Es geht nicht einfach um die Frage, ob Fußball gespielt wird" Mauerbau und Alltag in Westberlin Der Teilung auf der Spur Olympia wieder in Berlin? Der Mauerfall aus vielen Perspektiven Video der Maueröffnung am 9. November 1989 Die Mauer fiel nicht am 9. November Mauersturz statt Mauerfall Heimliche Mauerfotos von Ost-Berlin aus Ost-West-Kindheiten "Niemand hat die Absicht, die Menschenwürde anzutasten" Berlinförderung und Sozialer Wohnungsbau in der „Inselstadt“ Wie stellt der Klassenfeind die preußische Geschichte aus? Flughafen Tempelhof Die Bundeshilfe für West-Berlin Christliche Gemeinschaft im geteilten Berlin Amerikanische Militärpräsenz in West-Berlin Das Stadtjubiläum von 1987 in Ost- und West-Berlin Bericht zum Workshop "Das doppelte Stadtjubiläum" Das untergegangene West-Berlin Interview: „Der Zoo der Anderen“ Die "Weltnachricht" mit ungewollter Wirkung Sanktioniert, instrumentalisiert, ausgeblendet 1989/90 - Friedliche Revolution und Deutsche Einheit Frauen in der Bürgerbewegung der DDR Die Wege zum 9. November 1989 „Die Stunde ist gekommen aufzustehen vom Schlaf“ Mythos Montagsdemonstration Ossi? Wessi? Geht's noch? Es gibt keine wirkliche Ostdebatte Die. Wir. Ossi. Wessi? Wie man zum Ossi wird - Nachwendekinder zwischen Klischee und Stillschweigen 2 plus 4: "Ihr könnt mitmachen, aber nichts ändern“ Blick zurück nach vorn Wem gehört die Revolution? Die erste und letzte freie DDR-Volkskammerwahl Mythos 1989 Joseph Beuys über die DDR Der 9. Oktober 1989 in Leipzig Egon Krenz über den 9. November Die deutsche Regierung beschleunigt zu stark Projekte für ein Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin und Leipzig Deutsch-deutsche Begegnungen. Die Städtepartnerschaften am Tag der Deutschen Einheit Mit Abstand betrachtet - Erinnerungen, Fragen, Thesen. Die frohe Botschaft des Widerstands Mauerfall mit Migrationshintergrund "Wer kann das, alltäglich ein Held sein?" "Es geht um Selbstbefreiung und Selbstdemokratisierung" Kann man den Deutschen vertrauen? Ein Rückblick nach einem Vierteljahrhundert deutscher Einheit Von der (eigenen) Geschichte eingeholt? Der Überläufer Der Überläufer (Teil IV) Der Deal mit "Schneewittchen" alias Schalck-Golodkowski Der Maulwurf des BND: „Die Karre rast auf die Wand zu“ Der lautlose Aufstand Wem gehört die Friedliche Revolution? Verschiedene Sichten auf das Erbe des Herbstes 1989 „Und die Mauern werden fallen und die alte Welt begraben“ Im Schatten von Russlands Ukrainekrieg: Der Zwei-plus-Vier-Vertrag in Gefahr? Der Zwei-plus-Vier-Vertrag: Die Stufen der Einigung über die Einheit Der Wendepunkt Das Ende der Stasi vor 35 Jahren Der Zauber des Anfangs „Als wir träumten“ Verhinderter Historikerdiskurs Russlands neuer Vorwurf: Greift Berlin nach der Atombombe? Nationalismus und Polarisierung Krieg & Frieden. Wohin führt die Zeitenwende? Über 80 Analysen & Essays. Wenig Hoffnung auf baldigen Frieden Was riskieren wir? Ein Sommer der Unentschlossenheit Ein Jahr Krieg Die Waffen nieder? Ungleiche Fluchten? Schwerter allein sind zu wenig „Russland wird sich nach Putin ändern“ Die be(un)ruhigende Alltäglichkeit des Totalitären Vergessene Bomben aus Deutschland Putins Mimikry Schon einmal Vernichtungskrieg Verhandeln, aber wie? Das sterbende russländische Imperium und sein deutscher Helfer Was lief schief seit dem Ende des Kalten Krieges? „Sie haben die Zukunft zerbrochen“ Vertreibung ist auch eine Waffe "Wie ich Putin traf und er mich das Fürchten lehrte" "Wir bewundern sie und sie verschwinden" Mehr Willkommensklassen! Hoffen auf einen russischen „Nürnberger Prozess“ Russische Kriegskontinuitäten Wurzeln einer unabhängigen Ukraine Der erschütterte Fortschritts-Optimismus "Leider haben wir uns alle geirrt" Die Hoffnung auf eine gesamteuropäische Friedens- und Sicherheitsarchitektur nicht aufgeben „Ihr Völker der Welt“ Das erste Opfer im Krieg ist die Wahrheit China und die „Taiwanfrage“ Deutschlands Chinapolitik – schwach angefangen und stark nachgelassen "Ein Dämon, der nicht weichen will" "Aufhören mit dem Wunschdenken" Zäsur und Zeitenwende. Wo befinden wir uns? Im zweiten Kriegsjahr Zeitenwende – Zeit der Verantwortung Müde werden darf Diplomatie nie Sprachlosigkeiten Wie ist dieser Krieg zu deeskalieren und zu beenden? Teil 1 Als Brückenbau noch möglich war Der Krieg in der Ukraine als neuer Horizont für politische Bildung und Demokratiepädagogik Bleibt nur Gegengewalt? „Mein Körper ist hier, aber mein Herz und meine Seele sind immer in Israel“ „Ich hoffe, dass die Ukraine die BRD des 21. Jahrhunderts wird“ Krieg als Geschäft Bodenlose Ernüchterung In geheimer Mission: Die DDR-NVA gegen den „jüdischen Klassenfeind“ „Verbote bringen herzlich wenig“ Eine missachtete Perspektive? Verordnete Feindbilder über Israel in der DDR: Eine Zeitungs-Selbstkritik Die erste DDR-Delegation in Israel. Ein Interview mit Konrad Weiß „Dieser westliche Triumphalismus ist ein großer Selbstbetrug“ Wolf Biermann: Free Palestine...? Was hilft gegen politische Tsunamis? Der Tod ist ein Meister aus Russland Wann ist die Zeit zu verhandeln? „Ich bedaure und bereue nichts“ "Schon im 3. Weltkrieg?" „Die Logik des Krieges führt zu keinem positiven Ende“ "Bitte wendet euch nicht von uns ab". Zwei Hilferufe aus Belarus Nach 1000 Tagen bitterem Krieg Russische Frauen von Deutschland aus im Widerstand Doppeldenken als soziale adaptive Strategie Belarus. Terra Incognita "Siegfrieden" „Die Deutschen sind die Düpierten“ Die Stunde Europas. Bloß wie? Ein Leben, zwei Mal Flucht Verklärung der Geschichte als Zukunftsrezept Daniel Kehlmann: „Was wir in den USA erleben, ist eine asymmetrische Diktatur“ "Dies alles muss beendet werden" Zwischen Wirtschafts- und Militärmacht Die Ostpolitik 1969 bis 1973: Vorbedingung für KSZE und Deutsche Einheit Krieg ohne Grenzen Wolf Biermann: "Die Moritat von den Liebespaaren im Jahre 2025“ „Nicht abwenden“ „Vielleicht sind wir erst am Anfang des Krieges“ Jüdinnen in Deutschland nach 1945 Interviews Beiträge Alle Porträts im Überblick Redaktion Un-Rechts-Staat DDR Bedrohter Alltag Unrecht, Recht und Gerechtigkeit - eine Bilanz von Gerd Poppe Der Geschlossene Jugendwerkhof Torgau – eine "Totale Institution" Stasi-Hafterfahrungen: Selbstvergewisserung und Renitenz Kritik und Replik: Suizide bei den Grenztruppen und im Wehrdienst der DDR Suizide bei den Grenztruppen der DDR. Eine Replik auf Udo Grashoff Die Todesopfer des DDR-Grenzregimes, ihre Aufarbeitung und die Erinnerungskultur Die Freiheit ist mir lieber als mein Leben „Nicht nur Heldengeschichten beschreiben“ Wer war Opfer des DDR-Grenzregimes? Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine Recherche Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine andere Sicht "Begriffliche Unklarheiten" Die Reichsbahn und der Strafvollzug in der DDR "Schicksale nicht Begriffe" Mauerbau und Machtelite Zwangseingewiesene Mädchen und Frauen in Venerologischen Einrichtungen Stasi-Razzia in der Umweltbibliothek Politisch inhaftierte Frauen in der DDR Ein widerständiges Leben: Heinz Brandt Über den Zaun und zurück – Flucht und Rückkehr von Dietmar Mann Die politische Justiz und die Anwälte in der Arä Honecker Geraubte Kindheit – Jugendhilfe in der DDR Haftarbeit im VEB Pentacon Dresden – eine Fallstudie Zwischen Kontrolle und Willkür – Der Strafvollzug in der DDR Suizide in Haftanstalten: Legenden und Fakten Die arbeitsrechtlichen Konsequenzen in der DDR bei Stellung eines Ausreiseantrages Max Fechner – Opfer oder Täter der Justiz der Deutschen Demokratischen Republik? Die "Auskunftspersonen" der Stasi – Der Fall Saalfeld Geschlossene Venerologische Stationen und das MfS Jugendhilfe und Heimerziehung in der DDR Fraenkels "Doppelstaat" und die Aufarbeitung des SED-Unrechts "OV Puppe". Ein Stasi-Raubzug im Spielzeugland Verdeckte Waffendeals der DDR mit Syrien Vom Zwangsleben unter Anderen "Ungehaltene Reden". Denkanstöße ehemaliger Abgeordneter der letzten Volkskammer der DDR Was sollten Wähler und Wählerinnen heute bedenken? Ein urdemokratischer Impuls, der bis ins Heute reicht „Als erster aus der Kurve kommen“ Die Rolle des Staats in der Wahrnehmung der Ostdeutschen Die durchlaufene Mauer Interview: Peter-Michael Diestel Interview: Günther Krause Interview: Lothar de Maizière Warum ist das Grundgesetz immer noch vorläufig? "Ein Beitrittsvertrag, kein Vereinigungsvertrag" „Miteinander – Füreinander. Nie wieder gegeneinander“ 1989/90: Freiheit erringen, Freiheit gestalten Lager nach 1945 Ukrainische Displaced Persons in Deutschland Jugendauffanglager Westertimke Das Notaufnahmelager Gießen Gedenkstätte und Museum Trutzhain Die Barackenstadt: Wolfsburg und seine Lager nach 1945 Die Aufnahmelager für West-Ost-Migranten Die Berliner Luftbrücke und das Problem der SBZ-Flucht 1948/49 Migration und Wohnungsbau. Geschichte und Aktualität einer besonderen Verbindung am Beispiel Stuttgart-Rot Das Musterhaus Matz im Freilichtmuseum Kiekeberg Orte des Ankommens (I): Architekturen für Geflüchtete in Deutschland seit 1945 Asylarchitekturen zwischen technokratischer Kontrolle und Selbstbestimmung Tor zum Realsozialismus: Das Zentrale Aufnahmeheim der DDR in Röntgental Alternative Wohnprojekte mit Geflüchteten „Bereits baureif.“ Siedlungsbau der Nachkriegszeit auf dem ehemaligen Konzentrationslagergelände in Flossenbürg Das ehemalige KZ-Außenlagergelände in Allach – ein vergessener Ort der (Nach-) Kriegsgeschichte Neugablonz - vom Trümmergelände zur Vertriebenensiedlung Räume der Zuflucht – Eine Fallstudie aus Lagos, Nigeria "Sie legten einfach los". Siedler und Geflüchtete in Heiligenhaus Frauen in der DDR (Die) Mütter der Gleichberechtigung in der DDR Sexismus unter gleichberechtigten Werktätigen Der Schwangerschaftsabbruch in der DDR Die Situation von lesbischen Frauen in der DDR Hauptamtliche Stasi-Mitarbeiterinnen Frauen im geteilten Deutschland „Schönheit für alle!“ Pionierinnen im Fußball – Von der Produktion auf den Platz Vertragsarbeiterinnen in der DDR Gleichberechtigung in heterosexuellen Partnerschaften in der DDR Der fremde Blick Kultur und Medien Einmal Beethoven-Haus und zurück Gedächtnis im Wandel? Der Aufbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Ostdeutschland Die Demokratisierung von Rundfunk und Fernsehen der DDR Die Stasi und die Hitler-Tagebücher Ein Nachruf auf Walter Kaufmann Die Tageszeitung »Neues Deutschland« vor und nach 1990 Wie ein Staat untergeht Objektgeschichte antifaschistischer Ausstellungen der DDR Reaktionen auf die Ausstrahlung der Fernsehserie „Holocaust“ „Mitteldeutschland“: ein Kampfausdruck? Gesundheitsaufklärung im Global Humanitarian Regime The British Press and the German Democratic Republic Kulturkontakte über den Eisernen Vorhang hinweg "Drei Staaten, zwei Nationen, ein Volk“ "Flugplatz, Mord und Prostitution" SED-Führung am Vorabend des "Kahlschlag"-Plenums Ende der Anfangsjahre - Deutsches Fernsehen in Ost und West "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Es gibt keinen Dritten Weg" Frauenbild der Frauenpresse der DDR und der PCI Regionales Hörfunkprogramm der DDR DDR-Zeitungen und Staatssicherheit Eine Chronik von Jugendradio DT64 Die "neue Frau": Frauenbilder der SED und PCI (1944-1950) „Streitet, doch tut es hier“ Olympia in Moskau 1980 als Leistungsschau für den Sozialismus Wo Kurt Barthel und Stefan Heym wohnten „Eine konterrevolutionäre Sauerei“ Die radix-blätter - ein besonderes Medium der Gegenöffentlichkeit in der DDR Wut und Zweifel: Erinnerungsbilder für die Zukunft „Wir wollten nicht länger auf Pressefreiheit warten“ Die Freiheit geht zum Angriff über auf die Utopie des Kommunismus Von der Kunst des Romans "Der Jazz-Bazillus hatte mich" Ein Fenster zur Welt öffnen. Mail Art in der DDR Werte 1989 - 2025 Kahlschlag auch gegen den Jazz Jürgen Fuchs: "Ich feinde an, was über Leichen geht" Jazz nicht nur in Nischen Schülerzeitungstexte Noch Mauer(n) im Kopf? Liebe über Grenzen Ostseeflucht Fluchtursachen Die Frau vom Checkpoint Charlie Mutti, erzähl doch mal von der DDR Staatsfeind Nr.1: DAS VOLK!!! Mit dem Bus in die DDR Ost und West. Ein Vergleich Warum wird der 3. Oktober gefeiert? "Ich wünsch mir, dass die Mauer, die noch immer in vielen Köpfen steht, eingerissen wird" Immer noch Mauer(n) im Kopf? Jüdinnen und Juden in der DDR Antisemitismus in Deutschland Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch War die DDR antisemitisch? Antisemitismus in der DDR Teil I Antisemitismus in der DDR Teil II Als ob wir nichts zu lernen hätten von den linken Juden der DDR ... Ostdeutscher Antisemitismus: Wie braun war die DDR? Die Shoah und die DDR Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil I Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil II Israel im Schwarzen Kanal Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, I Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, II Das Israelbild der DDR und dessen Folgen Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte "Jüdisch & Links" von Wolfgang Herzberg Der patriarchalen Erinnerungskultur entrissen: Hertha Gordon-Walcher Jüdisch sein in Frankreich und in der DDR Zeitenwende Ist der Osten ausdiskutiert? Der Mutige wird wieder einsam Das Jahr meines Lebens Basisdemokratie Lehren aus dem Zusammenbruch "Wir wollten uns erhobenen Hauptes verabschieden" Für die gute Sache, gegen die Familie DDR-Wissenschaftler Seuchenbekämpfung Chemnitz: Crystal-Meth-Hauptstadt Europas Keine Ahnung, was als Nächstes passieren wird Allendes letzte Rede Friedliche Revolution Gethsemanekirche und Nikolaikirche Das Wirken der Treuhandanstalt Gewerkschaften im Prozess von Einheit und Transformation Zusammenarbeit von Treuhandanstalt und Brandenburg Privatisierung vom DDR-Schiffbau Die Leuna-Minol-Privatisierung Übernahme? Die Treuhandanstalt und die Gewerkschaften: Im Schlepptau der Bonner Behörden? Treuhand Osteuropa Beratungsgesellschaft "Ur-Treuhand" 1990 Internationale Finanzakteure und das Echo des Sozialismus Soziale Marktwirtschaft ohne Mittelstand? Die Beziehungen zwischen Frankreich und der DDR Suche nach den Spuren der DDR Wirtschaftsbeziehungen zwischen Frankreich und der DDR Der Freundschaftsverein „EFA“ Die Mauer in der französischen Populärkultur DDR als Zankapfel in Forschung und Politik DDR-Geschichte in französischen Ausstellungen nach 2009 Theater- und Literaturtransfer zwischen Frankreich und der DDR Die DDR in französischen Deutschbüchern Kommunalpartnerschaften zwischen Frankreich und der DDR Frankreich als ferne Nähe „Der andere Planet“ und das „Sehnsuchtsland“ Regimebehauptung und Widerstand Mut zum Aussteigen aus Feindbildern Für die Freiheit verlegt - die radix-blätter Der Fußballfan in der DDR Jugend in Zeiten politischen Umbruchs Umweltschutz als Opposition Sozialistisches Menschenbild und Individualität. 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Die Ohnmächtigen ergreifen Partei Nichtwahl und autoritäre Mobilisierung bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2026. Eine Nachwahlbetrachtung

Matthias Quent

/ 12 Minuten zu lesen

77,8 Prozent Wahlbeteiligung, 43,8 Prozent der Stimmen für die AfD: Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt vom 6. September 2026 verbindet einen Beteiligungsrekord mit einem historisch einmaligen Erfolg der extremen Rechten nach 1945. Ehemalige Nichtwähler bildeten dabei den größten Nettozufluss zur AfD. Die Partei kann insbesondere im ländlichen Raum Menschen für eine Wahl gewinnen, indem sie ihnen Einfluss auf einen politischen Betrieb verspricht, den sie zugleich als unzugänglich und feindselig darstellt. Ausgerechnet die extreme Rechte besetzt so die Hoffnung von Resignierten und Ohnmächtigen.

Diffuse Stimmungslage. Besucher nach Abschluss einer AfD-Wahlveranstalung in Magdeburg am 4. September 2026. Gegenüber Reportern betonend, mit ihren Stimmen für die AfD "Deutschland retten" zu wollen - vor maroden Brücken, der Merz-Regierung, dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk sowie Asylbewerbern. (© bpb / Holger Kulick)

Rechtsruck und taktisches Wählen

Nach dem vorläufigen amtlichen Ergebnis wurde die AfD in Sachsen-Anhalt mit 43,8 Prozent der Zweitstimmen stärkste Kraft und gewann gegenüber 2021 insgesamt 23 Prozentpunkte hinzu. Die CDU fiel um 19,9 Punkte auf 17,2 Prozent zurück. Die SPD erreichte 9,3 Prozent und legte damit um 0,9 Punkte zu. Die Grünen verbesserten sich um drei Punkte auf 8,9 Prozent, während die Linke mit 8,6 Prozent einen Verlust von 2,4 Punkten hinnehmen musste. Das erstmals angetretene BSW zog mit 5,3 Prozent in den Landtag ein. Die FDP verlor 3,8 Punkte und scheiterte mit 2,6 Prozent an der Fünfprozenthürde. Auf die sonstigen Parteien entfielen zusammen 4,3 Prozent der Zweitstimmen.

Dem Einzug von SPD und Grünen war die Sorge vorausgegangen, dass ihr Scheitern an der Fünfprozenthürde der AfD eine absolute Mehrheit der Mandate ermöglichen könnte. Besonders gefährdet erschienen die Grünen: Ende Juli lagen sie bei Infratest dimap bei fünf Prozent, die SPD bei sieben Prozent. Unter anderem das progressive Kampagnennetzwerk Campact warb deshalb ausdrücklich für strategische Zweitstimmen zugunsten beider Parteien. Deren Einzug sollte verhindern, dass die AfD durch den Ausschluss anderer Parteien von der Sitzverteilung zusätzlich an parlamentarischem Gewicht gewinnen und dadurch eine absolute Mehrheit erreichen könnte.

Das mit dieser Mobilisierung verfolgte Ziel wurde erreicht; insbesondere die Grünen schnitten besser ab, als es die Umfrage von Ende Juli erwarten ließ. Wie stark das Verhinderungsmotiv die Wahlentscheidung prägte, zeigen Befragungsdaten: 78 Prozent der SPD-Wählenden und 68 Prozent der Grünen-Wählenden erklärten, ihre Partei vor allem gewählt zu haben, um einen AfD-Ministerpräsidenten zu verhindern.

Erhebliche AfD-Gewinne aus dem Nichtwählerlager

Gegenüber 2021 stieg die Wahlbeteiligung bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September 2026 um 17,5 Prozentpunkte. Die Zahl der Nichtwählenden sank um gut 331.000. Davon profitierte vor allem die AfD: Infratest dimap schätzt ihren Nettozufluss aus dem Nichtwählerlager auf rund 170.000 Stimmen. Den nächstgrößeren Zufluss verbuchte mit rund 30.000 Stimmen die CDU. Von der CDU wechselten per Saldo etwa 83.000 Wählende zur AfD, aus den anderen Parteilagern waren es weniger. Der Saldo aus der Nichtwahl entspricht rechnerisch knapp der Hälfte des absoluten AfD-Stimmenzuwachses seit 2021.5 Ohne die Mobilisierung aus dem Nichtwählerlager häte die AfD rechnerisch etwa 31 Prozent erreicht. Ohne den Zufluss von enttäuschten früheren Wählerinnen und Wählern der CDU (circa 8 Prozentpunkte des AfD-Ergebnis) und der FDP (circa 1,5 Prozent) hätte die AfD nur etwa 21 Prozent der Stimmen erhelten.

Der historische Wahlerfolg über die mitlerweile etablierte Stammwählerschaft der AfD hinaus ist neben der Mobilisierung aus dem Nichtwahllager unmittelbar mit Enttäuschungen über die beiden Regierungsparteien in Land und Bund verbunden. Die Wählerschaft nimmt billigend in Kauf, dass der Landesverband der AfD bereits seit Oktober 2023 vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextremistische Bestrebung eingestuft wird. Er wird durch den völkisch-nationalistischen Parteiflügel dominiert. Die rechtsextreme Ausrichtung und die Debatten um Vetternwirtschaft auch des Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund verhinderten den Wahlerfolg nicht.

Nach dem vorläufigen amtlichen Ergebnis erhielt die AfD 576.037 Zweitstimmen. Bezogen auf alle Wahlberechtigten waren das knapp 34 Prozent, bezogen auf die gültigen Zweitstimmen 43,8 Prozent. Mit 39 von 83 Mandaten verfehlte sie die absolute Mehrheit um drei Sitze. Laut Forschungsgruppe Wahlen (FGW) gaben 38 Prozent derjenigen, die 2026 AfD wählten, für 2021 Nichtwahl an.

Unter Männern erhielt die AfD laut FGW 49 Prozent, unter Frauen 39 Prozent; bei den unter 60-Jährigen waren es 49 Prozent, bei den Älteren 36 Prozent. Alle drei kreisfreien Städte lagen beim AfD-Anteil unter sämtlichen Landkreisen. In Magdeburg erhielt die Partei 32,6 Prozent, in Mansfeld-Südharz 51,9 Prozent.

Ohnmacht und Entfremdung

Der massive Zuwachs der AfD beruht zu einem erheblichen Teil darauf, dass es ihr erneut gelungen ist, Menschen zu mobilisieren, die bei der vorangegangenen Landtagswahl nicht gewählt hatten. Die Frage ist, wie sie denjenigen ein Wirksamkeitsversprechen machen konnte, die sich politisch ohnmächtig fühlen. Ohnmacht bezeichnet hier die Erwartung, mit dem eigenen Handeln politisch wenig ausrichten zu können. Mit dem Wahlerfolg der AfD hat die Ohnmacht die Seite gewechselt: Mit den Stimmen früherer Nichtwählerinnen und Wähler greift die Partei nach Regierungsmacht: Betroffene rechtsextremer Politik ganz unterschiedlicher Gruppen haben nun große Sorgen, fühlen sich bedrängt, allein gelassen und unsichtbar oder planen sogar, das Land zu verlassen.

Plakatierte Ausländerfeindlichkeit? AfD-Wahlversprechen, gesehen in Bitterfeld kurz vor dem Wahltag. (© bpb / Holger Kulick)

Die autoritäre Mobilisierung transformiert Ohnmacht und Desintegration in ein für viele bedrohlich wirkendes: „Alles ist möglich“ (so der Wahlkampfslogan der AfD in Sachsen-Anhalt). Für Sachsen-Anhalt dokumentierte 2015 eine Studie im Auftrag der Landeszentrale für politische Bildung fehlendes Vertrauen in Parteien und Politiker als den am häufigsten genannten Grund der Nichtwahl. Viele Befragte hielten ihre Stimme für wirkungslos. Zugleich befürworteten mehr als vier Fünftel der erklärten Nichtwählenden die Idee der Demokratie. Allerdings drückt formale Zustimmung zur Demokratie nicht automatisch eine Bindung an gleiche Grund- und Menschenrechte aus. Wo Demokratie auf die Durchsetzung eines vermeintlichen Volkswillens im Sinne eines Vulgärdemokratismus zusammenschrumpft, kann Minderheitenschutz als Missachtung der Mehrheit dargestellt werden.

Der Sachsen-Anhalt-Monitor 2025 beschreibt ein Bundesland, in dem Verbundenheit und politische Entfremdung zugleich verbreitet sind: 90 Prozent lebten demnach gern oder sehr gern in Sachsen-Anhalt, 60 Prozent bewerteten ihre wirtschaftliche Lage positiv. Die Studie erfasst bei 8,6 Prozent aller Befragter und bei 29,7 Prozent der AfD-Anhängerschaft ein geschlossen rechtsextremes Einstellungsmuster; kohärenter Chauvinismus und kohärente Ausländerfeindlichkeit sind jeweils bei mehr als der Hälfte verbreitet. Die AfD bindet damit Menschen mit unterschiedlich weit ausgeprägten rechtsextremen Überzeugungen.

Gleichzeitig waren 55 Prozent der Befragten mit dem Funktionieren der Demokratie in Deutschland unzufrieden. 71 Prozent meinten, Parteien wollten nur ihre Stimmen und interessierten sich nicht für ihre Ansichten. Offenbar ist es der AfD nun – trotz der Vetternwirtschaftsvorwürfe – gelungen, vielen dieser Menschen das Gefühl zu geben, sich für sie zu interessieren. Ausgerechnet mit der extrem rechten Fundamentalopposition scheinen viele Menschen eine Selbstwirksamkeit zu erfahren, die ihnen die anderen Parteien bisher nicht (mehr) ermöglichen konnten.

Die Durchsetzung extrem rechter Hegemonien wurde lange vorbereitet: Westdeutsche Rechtsextreme begannen schon unmittelbar nach dem Mauerfall, in den neuen Ländern Mitglieder und Wähler zu rekrutieren. 1998 erlangte die rechtsextreme DVU bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt rund 13 Prozent der Stimmen. Lokale Milieus und Organisationswissen aus dem Westen verbanden sich unter den Bedingungen der Transformation. Später wurde Schnellroda zum Standort des selbsternannten Instituts für Staatspolitik, eines Orts für die Schulung und Vernetzung der Neuen Rechten. Nach der Gründung der AfD nahm der Einfluss des rechtsextremen Thinktanks immer weiter zu: Hier wurde die Übernahme der einst populistischen Protestpartei durch den neurechts als »Ethnopluralismus« verbrämten völkischen »Normalisierungsnationalismus« unter anderem um Götz Kubitschek außerhalb und Björn Höcke innerhalb der Partei vorbereitet und vollzogen.

Wie die AfD aus Bedrohung Hoffnung macht

Die AfD bearbeitet Ohnmacht und trägt selbst zu ihr bei. Der Landesverfassungsschutz dokumentiert eine Sprache der AfD, in der Migranten als Eindringlinge oder Invasoren erscheinen und Zugehörigkeit nach Abstammung bestimmt wird. Politische Konflikte werden zur existenziellen Bedrohung erklärt. Wem eingeredet wird, das eigene Land werde gegen den Willen seiner Bevölkerung preisgegeben, kann Kompromisse und rechtliche Grenzen als Verrat erleben.

In der Verbindung von Bedrohung und angebotener Rettung liegt ein klassischer Mechanismus autoritärer Mobilisierung, wie sie auch die faschistischen Bewegungen im 20. Jahrhundert nutzten: Der Agitator benennt vermeintliche Verursacher des Ausgeliefertseins und verspricht, sie zu bekämpfen. Die Unterordnung unter eine autoritäre Führung soll den Einzelnen an deren Macht teilhaben lassen. Die Gemeinschaft wertet ihre Mitglieder auf, indem sie andere abwertet. Auch ohne materielle Verbesserung lässt sich so ein Zugewinn an Bedeutung erfahren.

Bei einem AfD-»Familienfest« am 4. September in Magdeburg berichtete unter anderem Euronews on Selfiefoto-Schlangen vor Spitzenkandidat Siegmund und zeigten sein Gesicht auf T-Shirts und Schildern. Besucher riefen »Wir sind die Wende«; bei der Nennung anderer Parteien wurde kollektiv gebuht. Siegmund kündigte dem Sender für die ersten hundert Regierungstage unter anderem eine »Arbeitspflicht für Asylbewerber« an. Nähe zum Kandidaten verband sich mit gemeinsamer Abgrenzung und dem Versprechen unmittelbarer Ergebnisse.

Die AfD als Bewegung der Hoffnung für ihre Anhängerschaft zu begreifen, heißt, die emotionalen Bedürfnisse ihrer Anhängerschaft in den Blick zu nehmen. Das kann die Aussicht auf politische Veränderung sein oder das Gefühl, überhaupt öffentlich vorzukommen und wirksam, statt ohnmächtig zu sein. Solche emotional-identitären Bindungen können große programmatische Widersprüche überbrücken. Dabei ist die »blaue Hoffnung« exkludierend – auch unter den Wählenden: Im AfD-Lager beklagten nach der Forschungsgruppe Wahlen 92 Prozent zu viele Flüchtlinge; 78 Prozent meinten, die Politik nehme zu viel Rücksicht auf gesellschaftliche Minderheiten. Unter den übrigen Befragten waren es 53 beziehungsweise 47 Prozent. Diese Einstellungen gehören zur Erklärung des Wahlerfolgs: Die AfD hat – ausgehend von tiefsitzenden Ressentiments und kulturkämpferischer Polarisierung – eine hegemoniale Deutung etabliert, die Bedrohung, Sündenböcke, Erlösung, gemeinschaftliche Identität und (gefühlte) Bürgernähe integriert.

Den AfD-Spitzenkandidaten dargestellt wie einen Superhelden. Aufkleber in Bitterfeld im Wahlkampf 2026. (© bpb / Holger Kulick)

Die soziale Verteilung der AfD-Stimmen

Die Forschungsgruppe Wahlen weist deutliche Bildungsunterschiede zwischen den Wählerschaften der Parteien aus: Von den Wählenden mit Hauptschulabschluss stimmten 57 Prozent für die AfD, mit mittlerer Reife 53 Prozent, mit Abitur 37 Prozent und mit Hochschulabschluss 24 Prozent. Infratest dimap ermittelte 59 Prozent unter Arbeiterinnen und Arbeitern. Unter den Wählenden, die ihre finanzielle Lage als schlecht bewerteten, waren es 65 Prozent; bei gut bewerteter Lage 37 Prozent. Auch wenn es sich dabei um Selbsteinschätzungen handelt, die von der tatsächlichen Situation abweichen können, ist die statistische Verteilung auffällig. Ob die Menschen sich nur selbst für abgehängt, bedroht oder benachteiligt halten oder es tatsächlich sind (wofür in Sachsen-Anhalt viel spricht), ist für die Sozialpolitik relevant.

Bildungsabschlüsse sind als statistische Stellvertretermerkmale zu verstehen; sie stehen mit unterschiedlichen beruflichen Erfahrungen, familiären Hintergründen, individuellen Chancen und sozialen Beziehungen in Verbindung. Für die Ansprache und Repräsentation dieser Menschen ist der berichtete Zustand – selbst wenn er »nur« gefühlt sein sollte – aber real genug, um daraus Alltagsdeutungen und hoffnungsgeleitet auch politisches Wahlverhalten abzuleiten. Dass diese Hoffnung bei der AfD gesucht wird, obwohl sie keine starke soziale Programmatik verfolgt, verweist auch auf die seit Jahrzehnten wachsenden Schwierigkeiten klassisch linker Parteien, Deprivation und Ohnmacht über oppositionelle Kümmerer- und Hoffnungsarbeit für sich zu mobilisieren.

Wie weiter nach der Zäsur dieser Landtagswahl?

Mit der Bildung einer Landesregierung ist die politische Auseinandersetzung um Sachsen-Anhalt nicht beendet. Die AfD führt sie längst mit Blick auf die Macht im Bund. Noch am Wahlabend beanspruchte Alice Weidel gegenüber phoenix einen Regierungsauftrag auch für die nächste Bundestagswahl. Magdeburg erscheint in diesem Machtentwurf als Zwischenstation ins Berliner Kanzleramt. Was können die demokratischen Parteien aus dem Wahlkampf der AfD lernen, um das noch zu verhindern?

Wichtiger als mehr oder weniger kohärente Wahlprogramme sind für Wahlentscheidungen belastbare Beziehungen zu Menschen außerhalb der loyalen Stammwählerschaften. Zustimmung im akademischen Raum und im Feuilleton gibt wenig Auskunft darüber, ob eine Partei im Alltag als ansprechbar, glaubwürdig und bürgernah erlebt wird. Die Brandmauer schützt demokratische Institutionen vor dem Zugriff antidemokratischer Kräfte. Sie rechtfertigt keine pauschale soziale Ausgrenzung der AfD-Wählerschaft. Dabei sind einzelne rechtsextreme Einstellungselemente und ein geschlossenes rechtsextremes Weltbild zu unterscheiden.

Den Wahlkampf vor allem für Stimmungsmache genutzt. "Das Land retten"-Plakat der AfD und des BSW "K.O. für Merz im Osten", fotografiert in Magdeburg kurz vor dem Wahltag. (© bpb / Holger Kulick)

Aus der notwendigen Auseinandersetzung mit AfD-Wählenden folgt kein Auftrag, Forderungen ihrer Partei zu übernehmen. Eine vergleichende Untersuchung findet keinen Beleg dafür, dass eine Annäherung etablierter Parteien an migrationsfeindliche Positionen die radikale Rechte schwächt. Responsivität als Reaktion auf Ohnmacht hat eine starke emotionale Seite, die durch ungeschickte Kampfbegriffe wie »Brandmauer« ebenso wie durch umfassende Erklärungen darüber, was alles nicht möglich ist, eher getriggert wird. Menschen wollen mit ihrer Erfahrung vorkommen, ohne sich dafür die Sprache eines Parteiprogramms oder gesellschaftspolitischer Eliten aneignen zu müssen. Zorn über eine als ungerecht erlebte Entscheidung lässt sich politisch ernst nehmen und gegebenenfalls umleiten, ohne jede Erklärung dieses Zorns zu bestätigen oder ihn für illegitim zu erklären.

Zugleich gilt: Einschüchterung, menschenfeindliche Angriffe und Rechtsstaatsverstöße müssen unterbunden und schnell geahndet werden – egal, ob sie von individuellen Extremisten oder einer Landesregierung ausgehen. Das Verfassungsprinzip der Bundestreue und das Instrument des Bundeszwangs sind Schutzmechanismen wehrhafter Demokratie gegen antidemokratische Landespolitik. Personen und Gruppen, die durch Rechtsextremismus bedroht werden, haben einen besonderen Anspruch auf Schutz, das Ernstnehmen ihrer Erfahrungen und Ängste sowie auf politischen Einfluss. Werden ihre Rechte auf Gleichberechtigung und Schutz vor Willkür und Gewalt nicht eingelöst, stehen Verfassungsnormen und Vertrauen in den Rechtsstaat grundsätzlich infrage.

Auch in Mecklenburg-Vorpommern: Ein stabiler AfD-Wählersockel

Diese Problematik betrifft nicht nur Sachsen-Anhalt. Die AfD führt seit Monaten auch bundesweite Umfragen an. Und auch in Thüringen und Sachsen erreichte die Rechtsaußenpartei im Sommer 2026 vergleichbare Zustimmungswerte wie jetzt in Sachsen-Anhalt. Was darüber hinaus seit rund einem Jahr bei den Umfragen aus Mecklenburg-Vorpommern auffällt: AfD-Wählende halten offenbar besonders fest zu ihrer Partei, denn etwa seit August 2025 liegen die AfD-Wählerwerte dort stabil bei über 34 Prozent, während die Wählermilieus der übrigen Parteien stärker schwanken.

Für einen Teil der Wählenden im Osten scheint die AfD somit stabil zu einer Identifikationspartei geworden zu sein, als ginge es darum, als „blaue“ Wähler eine stetige Trotzhaltung zu beweisen, die „die da oben“ schlichtweg ärgert. Dies geschieht aus einem teilweise rechtsextrem geprägten Sammelbecken für Menschen heraus, die plötzlich spüren, alleine durch ihre oft kompromisslose Kontrahaltung und Wählerstimme für die AfD nunmehr eigene Macht und Selbstwirksamkeit auszuüben.

Ministerpräsidentin und ihre extremsten Herausforderer. Wahlplakate in Bergen auf Rügen in Mecklenburg-Vorpommern im August 2026. (© bpb / Holger Kulick)

Das Ziel der AfD ist, mit solch einer Mehrheit an ihrer Seite, die Übernahme der Bundesregierung 2029. Ob dieses Ziel durch die Folgen des in der Tat historischen Wahlsiegs der Rechtsaußen in Sachsen-Anhalt und auch angesichts ihrer vorhergesagten Stimmenzuwächse in Mecklenburg-Vorpommern näher oder ferner rückt, hängt auch davon ab, ob Politik und Gesellschaft im „Weiter so“ verharren oder nicht. Ob Magdeburg tatsächlich zur Zwischenstation nach Berlin wird, hängt auch davon ab, ob demokratische Parteien Menschen außerhalb ihrer Stammwählerschaften wieder politischen Einfluss ermöglichen und diejenigen emotional, sozial, repräsentativ, responsiv und politisch aufsuchen - und die demokratischen Elemente in ihrem Alltagsverstand mobilisieren -, die sich ohnmächtig fühlen, aber keine geschlossen rechtsextreme Agenda verfolgen.

Nur wenn es alternative demokratische Angebote zur „Alternative für Deutschland“ gibt, werden diejenigen, die sich ohnmächtig und resigniert fühlen, Bestätigung und Vertretung jenseits der extremen Rechten finden.

Der Autor, Matthias Quent, ist Soziologe und Professor an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena. Von 2021 bis März 2026 lehrte er an der Hochschule Magdeburg. Aktuelles Buch: „Keine Macht der Ohnmacht! Wie wir Krisen bewältigen und uns gegen Faschismus wehren, München 2025. Zitierweise: Matthias Quent, Analyse: Sachsen-Anhalt nach der Wahl 2026, in: Deutschland Archiv vom 18.9.2026. Link: www.bpb.de/581385. Alle im Deutschlandarchiv veröffentlichten Beiträge sind Recherchen und Meinungsbeiträge der jeweiligen Verfasserinnen und Verfasser, sie stellen keine Meinungsäußerung der Bundeszentrale für politische Bildung dar und dienen als Mosaikstein zur Erschließung von Zeitgeschichte. (hk)

Ergänzend:

Magnus Brechtken, Interner Link: "Viele Westdeutsche haben inzwischen die Nase voll", DA vom 28.8.2026.

Matthias Quent, Interner Link: Der Osten ist nicht verloren. Eine Buchbesprechung, DA vom 12.9.2026.

Paula Fürstenberg, Interner Link: Ich will die DDR auf keinen Fall zurück, DA vom 4.9.2026

Matthias Brandt, Interner Link: "Nein sagen", DA vom 26.6.2026.

Marko Martin, "Interner Link: Erinnerungslandschaften, zerklüftet", DA vom 2.9.2925.

Fussnoten

Fußnoten

  1. Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Landtagswahl 2026, vorläufiges Ergebnis, Datenstand 8. September 2026: Ergebnistabelle für Land, Landkreise und Wahlkreise und Sitzverteilung; zum Vergleich das amtliche Ergebnis der Landtagswahl 2021. Die Veränderungen der absoluten Nichtwählerzahlen und der AfD-Anteil an allen Wahlberechtigten sind eigene Berechnungen. Die endgültige Feststellung des Ergebnisses 2026 ist für den 22. September angekündigt; vgl. Landeswahlleiterin, FAQ zur Landtagswahl 2026, Abschnitt VII.

  2. Infratest dimap, Sachsen-AnhaltTREND, Juli 2026, Sonntagsfrage, veröffentlicht am 30. Juli 2026: SPD 7 Prozent, Grüne 5 Prozent. Eine Sonntagsfrage ist eine Momentaufnahme und keine Vorhersage des Wahlergebnisses.

  3. Campact, Landtagswahl Sachsen-Anhalt: Campact ruft zur strategischen Wahl von SPD und Grünen auf, Pressemitteilung vom 14. August 2026. Der Aufruf belegt das strategische Ziel der Kampagne. Welchen eigenständigen Anteil sie am Wahlergebnis hatte, lässt sich daraus nicht bestimmen.

  4. Infratest dimap/ARD, Wahltagsbefragung zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026, wiedergegeben in tagesschau.de, Ein Land – zwei Lager, Grafik zur Aussage »Ich wähle meine Partei in Sachsen-Anhalt vor allem, um einen AfD-Ministerpräsidenten zu verhindern«: Zustimmung unter SPD-Wählenden 78 Prozent, unter Grünen-Wählenden 68 Prozent. Die Werte betreffen das selbst berichtete Wahlmotiv, nicht eine gemessene Kampagnenwirkung.

  5. Weitere Fußnoten folgen in Kürze.

  6. Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Verfassungsschutz, Rechtsextremismus, Abschnitt zum AfD-Landesverband. Zur Einstufung im Oktober 2023 vgl. auch den Bericht über die Fachtagung des Verfassungsschutzes zu den Herausforderungen der wehrhaften Demokratie vom 17. Oktober 2024. Die öffentliche Bestätigung erfolgte am 7. November 2023. Gemeint ist die behördliche Einstufung.

  7. Vgl. https://www.wahlrecht.de/umfragen/landtage/mecklenburg-vorpommern.htm, letzter Zugriff 18.9.2026.

Weitere Inhalte

Prof. Dr. Matthias Quent ist Soziologe und Rechtsextremismusforscher. Er war Gründungsdirektor des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft in Jena und ist dort an der Ernst-Abbe-Hochschule seit März 2026 Professor für Digitalisierung im Kontext gesellschaftlicher Transformationen in der Sozialen Arbeit. Zuvor lehrte er Soziologie an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Zu seinen Forschungsschwerpunkte gehören Polarisierung und Zusammenhalt, Klimarassismus und rechte Reaktionen gegen ökologische Transformation und Klimagerechtigkeit. Er beschäftigt sich außerdem mit den sozialen Folgen von Digitalisierung und Mediatisierung und Möglichkeiten der Demokratisierung in sozialen Netzwerken. Quent studierte Soziologie, Politikwissenschaft und Neuere Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und University of Leicester. Er war Sachverständiger für Untersuchungsausschüsse des Thüringer Landtags, des Deutschen Bundestags sowie im sächsischen Landtag und für die Stadt München (2017). 2012 erhielt Quent den Nachwuchspreis des Forschungsschwerpunkts Rechtsextremismus/Neonazismus der Fachhochschule Düsseldorf und 2016 den Preis für Zivilcourage der Stadt Jena. Jüngste Publikationen auf seiner Website: Externer Link: https://www.matthias-quent.de/

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