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Anat Manor | Deutschland Archiv | bpb.de

Anat Manor Lebenslauf

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Anat Manor in der Grolmanstraße 51 in Berlin-Charlottenburg, wo sie von 1997 bis 1998 gelebt hat. „Als ich am Bahnhof Zoologischer Garten ankam, wusste ich sofort, dass Berlin die Stadt ist, wo ich leben möchte, wenn ich mich dazu entscheide, in Deutschland zu bleiben. Noch am Bahnsteig habe ich mich in Berlin „verliebt“. Ein paar Monate später zog ich um. Hier fühlte ich mich als „Ausländerin“ frei und entspannt.“ (© Sharon Adler/PIXELMEER, 2022)

Anat Manor, in Hadera, Israel, geboren und aufgewachsen, studierte Bildende Kunst (Malerei, Fotografie, Ton und Papierherstellung) am Avni-Institut Tel Aviv sowie an der Universität der Künste Berlin (Master-Abschluss „Art in Context“). 1996/97 kam sie für ein Arbeitsstipendium des Jüdischen Museums Rendsburg nach Deutschland. Seit 1990 hat sie zahlreiche Projekte und Ausstellungen in Israel, Deutschland, Frankreich und Litauen realisiert. Einige ihrer Arbeiten sind dauerhafte Bestandteile öffentlicher und privater Kunstsammlungen.

Anat Manor arbeitet mit Malerei, Zeichnungen, Schrift und Collage, aber auch mit Assemblage, Fotografie und Film. Ihre Arbeiten aus den letzten Jahren sind biografisch inspiriert und beschäftigen sich mit Themen wie „Heimat“, „Wurzeln“ und „Sprache“. Dazu zählen die Dokumentarfilme „Das Leben ist eine Ganzheit. Malka Haas und ihr pädagogisches Konzept“, „ID. Israelisch-Deutsche Partnerschaften“ sowie „Überleben – Berlin – Givatayim“. Anat Manor leitet Kunstworkshops für Kinder und Erwachsene.

Filme

  • Überleben – Berlin – Givatayim (2022), 104 min

  • ID. Israelisch-Deutsche Partnerschaften (2013/2015), 75 min.

  • Mama, guck mal, das ist echt! (2012), 24:00 min.

  • Kunstprojekt an der Kita der FU Berlin Dahlem

  • Das Leben ist eine Ganzheit (2011), 35:10 min.

  • Malka Haas und ihr pädagogisches Konzept

  • Mit Unterstützung der Stiftung ZURÜCKGEBEN

  • Rundlich – Fraulich – Verflochten (2009), 14:03 min.

  • Installation zu Schabbatbrot und Weiblichkeit

  • והם אני Ich (2004), 6:03 min.

  • aus der Installation „Fremde Sprache“, Janco Dada Museum, Ein Hod, Israel

  • Sieben Tagebücher Deutschland / Israel (1998), 30:13 min.

Ausstellungen + Projekte (Auswahl)

  • Workshop-Konzeption und Guide-Schulung für die Golem-Ausstellung im Jüdischen Museum Berlin (2016)

  • אבא, Tata, Papa, Rumänisches Kulturinstitut, Tel Aviv (2015) und Botschaft von Rumänien, Berlin (2014)

  • „Mama guck, das ist echt!“, Reise in die Welt der Dinge, „Sind so kleine Hände“, Kunstprojekte in der Kita an der FU Dahlem (2012, 2017 und 2018)

  • Kunstausstellungen in der Bleibtreu-Galerie, Berlin (2003, 2005 und 2010)

  • Zutritt nach Israel, Jüdisches Museum Frankfurt (2009)

  • Mind the Cracks! Tel Aviv Museum (2009)

  • „Not All Virtuous”, Ella-Galerie, Jerusalem (2006)

  • Tag und noch ein Tag zwischen Erde und Himmel, Centrum Judaicum Stiftung Neue Synagoge, Berlin (1998)

Fussnoten

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