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"Dann hätte sich das Land tatsächlich abgeschafft" | Deutschland Archiv | bpb.de

Deutschland Archiv Neu im DA Schwerpunkte Erinnern, Gedenken, Aufarbeiten DDR-Geschichte als Erinnerungspolitik Katja Hoyers Buch jenseits des Rheins gelesen 1848/49 in der politischen Bildung Vier Ansichten über ein Buch, das es nicht gab "Es war ein Tanz auf dem Vulkan" „Nur sagen kann man es nicht“ Wenn Gedenkreden verklingen Zeitenwenden Geschichtsklitterungen „Hat Putin Kinder?“, fragt meine Tochter Wolf Biermann über Putin: Am ersten Tag des Dritten Weltkrieges Der Philosoph hinter Putin „Putin verwandelt alles in Scheiße“ Das Verhängnis des Imperiums in den Köpfen Ilse Spittmann-Rühle ist gestorben Der Friedensnobelpreis 2022 für Memorial Rückfall Russlands in finsterste Zeiten Memorial - Diffamiert als "ausländische Agenten" Die Verteidigung des Erinnerns Russlands Attacken auf "Memorial" Der Fall Schalck-Golodkowski Ende des NSU vor zehn Jahren 7. Oktober 1989 als Schlüsseltag der Friedlichen Revolution Die Geschichte von "Kennzeichen D" Nachruf auf Reinhard Schult Leningrad: "Niemand ist vergessen" Verfolgung von Sinti und Roma Zuchthausaufarbeitung in der DDR - Cottbus Sowjetische Sonderhaftanstalten Tage der Ohnmacht "Emotionale Schockerlebnisse" Ein Neonazi aus der DDR Akten als Problem? Eine Behörde tritt ab Ostberlin und Chinas "Großer Sprung nach vorn" Matthias Domaschk - das abrupte Ende eines ungelebten Lebens Ein Wettbewerb für SchülerInnenzeitungen Totenschädel in Gotha Bürgerkomitees: Vom Aktionsbündnis zum Aufarbeitungsverein Westliche Leiharbeiter in der DDR Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (I) Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (II) Auf dem Weg zu einem freien Belarus? Erstes deutsch-deutsches Gipfeltreffen im Visier des BND Neue Ostpolitik und der Moskauer Vertrag Grenze der Volksrepublik Bulgarien Die Logistik der Repression Schwarzenberg-Mythos Verschwundene Parteifinanzen China, die Berlin- und die Deutschlandfrage 8. Mai – ein deutscher Feiertag? China und die DDR in den 1980ern 1989 und sein Stellenwert in der europäischen Erinnerung Stasi-Ende Die ungewisse Republik Spuren und Lehren des Kalten Kriegs Einheitsrhetorik und Teilungspolitik Schweigen brechen - Straftaten aufklären Welche Zukunft hat die DDR-Geschichte? Die Deutschen und der 8. Mai 1945 Jehovas Zeugen und die DDR-Erinnerungspolitik Generation 1989 und deutsch-deutsche Vergangenheit Reformationsjubiläen während deutscher Teilung 25 Jahre Stasi-Unterlagen-Gesetz Kirchliche Vergangenheitspolitik in der Nachkriegszeit Zwischenbilanz Aufarbeitung der DDR-Heimerziehung Der Umgang mit politischen Denkmälern der DDR Richard von Weizsäckers Rede zum Kriegsende 1985 Die Sowjetunion nach Holocaust und Krieg Nationale Mahn- und Gedenkstätten der DDR Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Die Entmilitarisierung des Kriegstotengedenkens in der SBZ Heldenkult, Opfermythos und Aussöhnung Durchhalteparolen und Falschinformationen aus Peking Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Grenzsicherung nach dem Mauerbau Einmal Beethoven-Haus und zurück Das Bild Walther Rathenaus in der DDR und der Bundesrepublik Alles nach Plan? Fünf Gedanken über Werner Schulz „Wie ein Film in Zeitlupe“ "Ich hatte Scheißangst" Ein Nazi flieht in die DDR Der 13. Februar 1945 im kollektiven Gedächtnis Dresdens Vor 50 Jahren im September: Zweimal Deutschland in der UNO Der Mann aus dem inneren Zirkel DDR-Vermögen auf Schweizer Konten Bücherverbrennungen am 10. Mai 1933: Nicht nur in Berlin Moskauer Hintergründe des 17. Juni Opfer einer "Massenpsychose"? Der Wolf und die sieben Geißlein Der Prager Frühling 1968 und die Deutschen Operativer Vorgang „Archivar“ 9. November 1989. Der Durchbruch 9. November 1918. „Die größte aller Revolutionen“? Der vielschichtige 9. November Biermann in meinem Leben Ein Wolf im Museum Entmutigung & Ermutigung. Drei Stimmen zu Biermann Spurenverwischer Kleinensee und Großensee Tod einer Schlüsselfigur Das besiegte Machtinstrument - die Stasi Anhaltende Vernebelung Die RAF in der DDR: Komplizen gegen den Kapitalismus Einem Selbstmord auf der Spur Druckfrisch Ehrlicher als die meisten Die Stasi und die Bundespräsidenten Das Einheits-Mahnmal Bodesruh D und DDR. Die doppelte Staatsgründung vor 75 Jahren. Chinas Rettungsofferte 1989 für die DDR Wessen wollen wir gedenken? 1949: Ablenkung in schwieriger Zeit 1949: Staatsgründung, Justiz und Verwaltung 1949: Weichenstellungen für die Zukunft Walter Ulbricht: Der ostdeutsche Diktator Die weichgespülte Republik - wurden in der DDR weniger Kindheitstraumata ausgelöst als im Westen? Friedrich Schorlemmer: "Welches Deutschland wollen wir?" Vor 60 Jahren: Martin Luther King predigt in Ost-Berlin Der Händedruck von Verdun Deutsche Erinnerungskultur: Rituale, Tendenzen, Defizite Die große Kraft der Revolution. Kirche im Wandel seit 1990. "Alles ist im Übergang" Das Mädchen aus der DDR Die Todesopfer des Grenzregimes der DDR Die Kirchner-Affäre 1990 Der Weg des Erinnerns „Manche wischen das weg, als ginge es sie gar nichts an“ Maßstabsetzend Die nächste Zeitenwende "Gegner jeglicher geistigen Bevormundung" Wenn die Vergangenheit nie ruht „Sie verhandeln über ein Volk, das nicht mit am Tisch sitzt“ Christoph Hein: "Die DDR war ideologisch, wirtschaftlich und politisch chancenlos" Das Bild der DDR von Konrad Adenauer und Willy Brandt im Kalten Krieg Die Macht der leisen Mutigen: „Es lohnt sich anständig zu sein“ Ehemalige Nazis in der SED "80 Jahre zu spät" „Dieser Personenkreis entwickelt eigene Vorstellungen zum Begriff Freiheit“ Zur Wirklichkeit von gestern und zur Möglichkeit von morgen – Vom Jüdischen im Deutschen „Den Helsinki-Prozess mit wirklichem Leben erfüllen“ Leerstellen und Geschichtsklitterungen Biografieforschung: Tödliche Ostseefluchten Polen als Feind Die Dimensionen der KSZE als entspannungspolitisches Konzept vor und nach 1989. Und heute? Woher kam die Zivilcourage? Mehr als nur Wüstenstaub im Mantel der Geschichte Drei Monate Aussicht auf Demokratie. Thüringen 1945 Wann, wenn nicht jetzt? Tova Friedman: "Erinnere dich" Wie konnte das geschehen? „Der Boden in Bayreuth ist kontaminiert“ Ein Hauptquartier der DDR-Opposition: Die Ost-Berliner Umweltbibliothek Transformation und Deutsche Einheit Die sozialpsychologische Seite der Zukunft Zwölf Thesen zu Wirtschaftsumbau und Treuhandanstalt Die andere Geschichte der Umbruchjahre – alternative Ideen und Projekte 34 Jahre nach Rostock-Lichtenhagen Wiedervereinigt auf dem Rücken von Migranten und Migrantinnen? Film ohne Auftrag - Perspektiven, die ausgegrenzt und unterschlagen wurden Geheimdienste, „Zürcher Modell“ und „Länderspiel“ 50 Jahre Grundlagenvertrag Drei Kanzler und die DDR Populismus in Ost und West Akzeptanz der repräsentativen Demokratie in Ostdeutschland Zusammen in Feindseligkeit? Neuauflage "(Ost)Deutschlands Weg" Ostdeutsche Frakturen Welche Zukunft liegt in Halle? Anpassungsprozess der ostdeutschen Landwirtschaft Daniela Dahn: TAMTAM und TABU Wege, die wir gingen „Der Ort, aus dem ich komme, heißt Dunkeldeutschland” Unternehmerischer Habitus von Ostdeutschen Teuer erkauftes Alltagswissen Trotz allem im Zeitplan Revolution ohne souveränen historischen Träger Mehr Frauenrechte und Parität Lange Geschichte der „Wende“ Eine Generation nach der ersten freien Volkskammerwahl Unter ostdeutschen Dächern Die de Maizières: Arbeit für die Einheit Schulzeit während der „Wende” Deutschland – Namibia Im Gespräch: Bahr und Ensikat Gorbatschows Friedliche Revolution "Der Schlüssel lag bei uns" "Vereinigungsbedingte Inventur" "Es gab kein Drehbuch" "Mensch sein, Mensch bleiben" Antrag auf Staatsferne Alt im Westen - Neu im Osten Die Deutsche Zweiheit „Ein echtes Arbeitsparlament“ Corona zeigt gesellschaftliche Schwächen Widersprüchliche Vereinigungsbilanz Schule der Demokratie Warten auf das Abschlusszeugnis Brief an meine Enkel Putins Dienstausweis im Stasi-Archiv Preis der Einheit Glücksstunde mit Makeln Emotional aufgeladenes Parlament Geht alle Macht vom Volke aus? Deutschland einig Vaterland 2:2 gegen den Bundestag "Nicht förderungswürdig" Demokratie offen halten Standpunkte bewahren - trotz Brüchen Die ostdeutsche Erfahrung Kaum Posten für den Osten Braune Wurzeln Wer beherrscht den Osten „Nicht mehr mitspielen zu dürfen, ist hart.“ Ein Ost-West-Dialog in Briefen Stadtumbau Ost Ostdeutschland bei der Regierungsbildung 2017 Die neue Zweiklassengesellschaft DDR-Eishockey im Wiedervereinigungsprozess Die SPD (West) und die deutsche Einheit Die Runden Tische 1989/90 in der DDR Die Wandlung der VdgB zum Bauernverband 1990 Transatlantische Medienperspektiven auf die Treuhandanstalt Transformation ostdeutscher Genossenschaftsbanken Demografische Entwicklung in Deutschland seit 1990 Parteien und Parteienwettbewerb in West- und Ostdeutschland Hertha BSC und der 1. FC Union vor und nach 1990 25 Jahre nach der Wiedervereinigung Ostdeutsches Industriedesign im Transformationsprozess Wende und Vereinigung im deutschen Radsport Wende und Vereinigung im deutschen Radsport (II) Kuratorium für einen demokratisch verfassten Bund deutscher Länder Europäische Union als Voraussetzung für deutschen Gesamtstaat Welche Zukunft braucht Deutschlands Zukunftszentrum? Ein Plädoyer. (K)Einheit Wird der Osten unterdrückt? Die neue ostdeutsche Welle Die anderen Leben. Generationengespräche Ost "Westscham" Sichtweisen Die innere Einheit Wer beherrscht den Osten? Forschungsdefizite rechtsaußen Verpasste Chancen? Die gescheiterte DDR-Verfassung von 1989/90 Einladung in die bpb: 75 Jahre Bundesrepublik Zu selbstzufrieden? Eine Phantomgrenze durchzieht das Land Noch mehr Mauer(n) im Kopf? Überlegenheitsnarrative in West und Ost Mehr Osten verstehen Westkolonisierung, Transformationshürden, „Freiheitsschock“ Glücksscham "In Deutschland verrückt gemacht" The Rise of the AfD - a Surprise? Der Osten: Ideen und Macher? Noch immer "Bürger zweiter Klasse"? „Wer sich heute ernsthaft die DDR zurückwünscht, hat ein kurzes Erinnerungsvermögen“ Hat da jemand „Freiheit“ gerufen? Zur Verteidigung eines guten Wortes Erinnerungslandschaften, zerklüftet Generation Einheit – eine Inselgeneration? West-Ost-Land „Und keiner hat Recht“ Leuchttürme im blauen Meer Ein Foto, das Saarland und kein Osten Helmut Kohls Schulterzucken "Viele Westdeutsche haben mittlerweile die Nase voll" Wir können uns eine "Lega West" genauso wenig leisten wie eine Ostdeutschtümelei Ich will die DDR auf keinen Fall zurück Die Ohnmächtigen ergreifen Partei Alltag, Gesellschaft und Demokratie Die Situation von lesbischen Frauen in der DDR Ost-West Nachrichtenvergleiche Fußball mit und ohne Seele München 1972: Olympia-Streit um das „wahre Freundesland“ Afrikas Das religiöse Feld in Ostdeutschland Repräsentation Ostdeutschlands nach Wahl 2021 Die Transformation der DDR-Presse 1989/90 Das Elitendilemma im Osten "Affirmative Action" im Osten Ostdeutsche in den Eliten als Problem und Aufgabe Ostdeutsche Eliten und die Friedliche Revolution in der Diskussion Die Bundestagswahl 2021 in Ostdeutschland Deutsch-deutsche Umweltverhandlungen 1970–1990 Der Plan einer Rentnerkartei in der DDR "Es ist an der Zeit, zwei deutsche Mannschaften zu bilden" Deutsch-ausländische Ehen in der Bundesrepublik Verhandelte Grenzüberschreitungen Verpasste Chancen in der Umweltpolitik Der dritte Weg aus der DDR: Heirat ins Ausland Und nach Corona? Ein Laboratorium für Demokratie! Nichtehelichkeit in der späten DDR und in Ostdeutschland 30 Jahre später – der andere Bruch: Corona Mama, darf ich das Deutschlandlied singen Mit der Verfassung gegen Antisemitismus? Epidemien in der DDR Homosexuelle in DDR-Volksarmee und Staatssicherheit „Die DDR als Zankapfel in Forschung und Politik" Die Debatte über die Asiatische Grippe Coronavirus - Geschichte im Ausnahmezustand Werdegänge Familien behinderter Kinder in BRD und DDR Vom Mauerblümchen zum Fußball-Leuchtturm DDR-Alltag im Trickfilm Die alternative Modeszene der DDR Nachrichtendienste in Deutschland. Teil II Nachrichtendienste in Deutschland. Teil I Die Jagd gehört dem Volke Homosexuelle und die Bundesrepublik Deutschland Honeckers Jagdfieber zahlte die Bevölkerung Sicherheitspolitik beider deutscher Staaten von 1949 bis 1956 Frauen im geteilten Deutschland Ostdeutsche Identität Patriotismus der Friedensbewegung und die politische Rechte Rechte Gewalt in Ost und West Wochenkrippen und Kinderwochenheime in der DDR Urlaubsträume und Reiseziele in der DDR Reiselust und Tourismus in der Bundesrepublik Schwule und Lesben in der DDR Die westdeutschen „Stellvertreterumfragen“ Erfahrungen mit der Krippenerziehung „Päckchen von drüben“ Vor aller Augen: Pogrome und der untätige Staat Zwischen Staat und Markt Dynamo in Afrika: Doppelpass am Pulverfass Auf deutsch-deutscher UN-Patrouille in Namibia 1989 Zwischen den Bildern sehen Vom Neonazi-Aussteiger ins Oscar-Team „Eine Generalüberholung meines Lebens gibt es nicht“ "Autoritärer Nationalradikalismus“ Unter strengem Regime der Sowjets: Die Bodenreform 1945 Diplomatische Anstrengungen auf dem afrikanischen Spielfeld Demokratiestörung? „Im Osten gibt es eine vererbte Brutalität“ Hauptamtliche Stasi-Mitarbeiterinnen Sexismus unter gleichberechtigten Werktätigen Turnschuhdiplomatie im Schatten Eine Keimzelle politischen Engagements (Die) Mütter der Gleichberechtigung in der DDR Der Schwangerschaftsabbruch in der DDR Anti-Antisemitismus als neue Verfassungsräson? "Ich höre ein Ungeheuer atmen" Als es mir kalt den Rücken runterlief Deutsche Putschisten Thüringen als Muster-Gau? Wie die Mitte der Gesellschaft verloren ging "Nahezu eine Bankrotterklärung" „Bei den Jungen habe ich Hoffnung“ Der lange Weg nach rechts Übersehene Lehren für die Bundestagswahl 2025 Provinzlust - Erotikshops in Ostdeuschland Turnschuhdiplomatische Bildungsarbeit Ostdeutsche „Soft Power“ Abschied von der zivilen Gesellschaft? "Die DDR wird man nie ganz los" Von Nutzen und Nachteil der Brandmauer Disruption. Die Revolution der Erschöpften Wie Weimar ist die Gegenwart? Eine Zäsur für die deutsche Demokratie? „Der Erfolg der Linken zeigt, wie es gehen kann“ Zeitenwende 2.0 Die Post-Wagenknecht-Linke Staatskapazität statt Sündenböcke Der "NSU" im Lichte rechtsradikaler Gewalt "Dann muss ich eben selbst Milliardär werden"  Kommerzialisierte Solidarität Wie der DFB 1955 den Frauen-Fußball verbot Die Schlacht um die Waldbühne Die Hare-Krishna-Bewegung im Ost-Berlin der 1980er-Jahre Monomorium: Wie Krankenhäuser in der DDR zum Gesundheitsrisiko wurden Wie meine Großmutter Ursula Winnington die DDR-Küche aufmischte Wer gibt uns heute noch zu denken? Wolfgang Engler: „Eine gesamtgesellschaftliche Scham“ „Ein anständiger Mensch in unanständigen Zeiten“ Demokratiefeinde auf der Überholspur? „Mediale Wüsten“ "Wir fallen wieder zurück in unselige Zeiten" Italien und die DDR Die Leerstelle "Sind so kleine Hände" Textauszug aus: Hildegard Hamm-Brücher. Eine Biographie Nein sagen Politik im Spiel. Eine politische Geschichte der Bundestrainer Die Trainer der SED Der Osten ist nicht verloren "Dann hätte sich das Land tatsächlich abgeschafft" Berlin – geteilte Stadt & Mauerfall Berliner Polizei-Einheit Die Mauer. 1961 bis 2026 The Wall: 1961-2021 - Part One The Wall: 1961-2021 - Part Two "Es geht nicht einfach um die Frage, ob Fußball gespielt wird" Mauerbau und Alltag in Westberlin Der Teilung auf der Spur Olympia wieder in Berlin? Der Mauerfall aus vielen Perspektiven Video der Maueröffnung am 9. November 1989 Die Mauer fiel nicht am 9. November Mauersturz statt Mauerfall Heimliche Mauerfotos von Ost-Berlin aus Ost-West-Kindheiten "Niemand hat die Absicht, die Menschenwürde anzutasten" Berlinförderung und Sozialer Wohnungsbau in der „Inselstadt“ Wie stellt der Klassenfeind die preußische Geschichte aus? Flughafen Tempelhof Die Bundeshilfe für West-Berlin Christliche Gemeinschaft im geteilten Berlin Amerikanische Militärpräsenz in West-Berlin Das Stadtjubiläum von 1987 in Ost- und West-Berlin Bericht zum Workshop "Das doppelte Stadtjubiläum" Das untergegangene West-Berlin Interview: „Der Zoo der Anderen“ Die "Weltnachricht" mit ungewollter Wirkung Sanktioniert, instrumentalisiert, ausgeblendet 1989/90 - Friedliche Revolution und Deutsche Einheit Frauen in der Bürgerbewegung der DDR Die Wege zum 9. November 1989 „Die Stunde ist gekommen aufzustehen vom Schlaf“ Mythos Montagsdemonstration Ossi? Wessi? Geht's noch? Es gibt keine wirkliche Ostdebatte Die. Wir. Ossi. Wessi? Wie man zum Ossi wird - Nachwendekinder zwischen Klischee und Stillschweigen 2 plus 4: "Ihr könnt mitmachen, aber nichts ändern“ Blick zurück nach vorn Wem gehört die Revolution? Die erste und letzte freie DDR-Volkskammerwahl Mythos 1989 Joseph Beuys über die DDR Der 9. Oktober 1989 in Leipzig Egon Krenz über den 9. November Die deutsche Regierung beschleunigt zu stark Projekte für ein Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin und Leipzig Deutsch-deutsche Begegnungen. Die Städtepartnerschaften am Tag der Deutschen Einheit Mit Abstand betrachtet - Erinnerungen, Fragen, Thesen. Die frohe Botschaft des Widerstands Mauerfall mit Migrationshintergrund "Wer kann das, alltäglich ein Held sein?" "Es geht um Selbstbefreiung und Selbstdemokratisierung" Kann man den Deutschen vertrauen? Ein Rückblick nach einem Vierteljahrhundert deutscher Einheit Von der (eigenen) Geschichte eingeholt? Der Überläufer Der Überläufer (Teil IV) Der Deal mit "Schneewittchen" alias Schalck-Golodkowski Der Maulwurf des BND: „Die Karre rast auf die Wand zu“ Der lautlose Aufstand Wem gehört die Friedliche Revolution? Verschiedene Sichten auf das Erbe des Herbstes 1989 „Und die Mauern werden fallen und die alte Welt begraben“ Im Schatten von Russlands Ukrainekrieg: Der Zwei-plus-Vier-Vertrag in Gefahr? Der Zwei-plus-Vier-Vertrag: Die Stufen der Einigung über die Einheit Der Wendepunkt Das Ende der Stasi vor 35 Jahren Der Zauber des Anfangs „Als wir träumten“ Verhinderter Historikerdiskurs Russlands neuer Vorwurf: Greift Berlin nach der Atombombe? Nationalismus und Polarisierung Krieg & Frieden. Wohin führt die Zeitenwende? Über 80 Analysen & Essays. Wenig Hoffnung auf baldigen Frieden Was riskieren wir? Ein Sommer der Unentschlossenheit Ein Jahr Krieg Die Waffen nieder? Ungleiche Fluchten? Schwerter allein sind zu wenig „Russland wird sich nach Putin ändern“ Die be(un)ruhigende Alltäglichkeit des Totalitären Vergessene Bomben aus Deutschland Putins Mimikry Schon einmal Vernichtungskrieg Verhandeln, aber wie? Das sterbende russländische Imperium und sein deutscher Helfer Was lief schief seit dem Ende des Kalten Krieges? „Sie haben die Zukunft zerbrochen“ Vertreibung ist auch eine Waffe "Wie ich Putin traf und er mich das Fürchten lehrte" "Wir bewundern sie und sie verschwinden" Mehr Willkommensklassen! Hoffen auf einen russischen „Nürnberger Prozess“ Russische Kriegskontinuitäten Wurzeln einer unabhängigen Ukraine Der erschütterte Fortschritts-Optimismus "Leider haben wir uns alle geirrt" Die Hoffnung auf eine gesamteuropäische Friedens- und Sicherheitsarchitektur nicht aufgeben „Ihr Völker der Welt“ Das erste Opfer im Krieg ist die Wahrheit China und die „Taiwanfrage“ Deutschlands Chinapolitik – schwach angefangen und stark nachgelassen "Ein Dämon, der nicht weichen will" "Aufhören mit dem Wunschdenken" Zäsur und Zeitenwende. Wo befinden wir uns? Im zweiten Kriegsjahr Zeitenwende – Zeit der Verantwortung Müde werden darf Diplomatie nie Sprachlosigkeiten Wie ist dieser Krieg zu deeskalieren und zu beenden? Teil 1 Als Brückenbau noch möglich war Der Krieg in der Ukraine als neuer Horizont für politische Bildung und Demokratiepädagogik Bleibt nur Gegengewalt? „Mein Körper ist hier, aber mein Herz und meine Seele sind immer in Israel“ „Ich hoffe, dass die Ukraine die BRD des 21. Jahrhunderts wird“ Krieg als Geschäft Bodenlose Ernüchterung In geheimer Mission: Die DDR-NVA gegen den „jüdischen Klassenfeind“ „Verbote bringen herzlich wenig“ Eine missachtete Perspektive? Verordnete Feindbilder über Israel in der DDR: Eine Zeitungs-Selbstkritik Die erste DDR-Delegation in Israel. Ein Interview mit Konrad Weiß „Dieser westliche Triumphalismus ist ein großer Selbstbetrug“ Wolf Biermann: Free Palestine...? Was hilft gegen politische Tsunamis? Der Tod ist ein Meister aus Russland Wann ist die Zeit zu verhandeln? „Ich bedaure und bereue nichts“ "Schon im 3. Weltkrieg?" „Die Logik des Krieges führt zu keinem positiven Ende“ "Bitte wendet euch nicht von uns ab". Zwei Hilferufe aus Belarus Nach 1000 Tagen bitterem Krieg Russische Frauen von Deutschland aus im Widerstand Doppeldenken als soziale adaptive Strategie Belarus. Terra Incognita "Siegfrieden" „Die Deutschen sind die Düpierten“ Die Stunde Europas. Bloß wie? Ein Leben, zwei Mal Flucht Verklärung der Geschichte als Zukunftsrezept Daniel Kehlmann: „Was wir in den USA erleben, ist eine asymmetrische Diktatur“ "Dies alles muss beendet werden" Zwischen Wirtschafts- und Militärmacht Die Ostpolitik 1969 bis 1973: Vorbedingung für KSZE und Deutsche Einheit Krieg ohne Grenzen Wolf Biermann: "Die Moritat von den Liebespaaren im Jahre 2025“ „Nicht abwenden“ „Vielleicht sind wir erst am Anfang des Krieges“ Jüdinnen in Deutschland nach 1945 Interviews Beiträge Alle Porträts im Überblick Redaktion Un-Rechts-Staat DDR Bedrohter Alltag Unrecht, Recht und Gerechtigkeit - eine Bilanz von Gerd Poppe Der Geschlossene Jugendwerkhof Torgau – eine "Totale Institution" Stasi-Hafterfahrungen: Selbstvergewisserung und Renitenz Kritik und Replik: Suizide bei den Grenztruppen und im Wehrdienst der DDR Suizide bei den Grenztruppen der DDR. Eine Replik auf Udo Grashoff Die Todesopfer des DDR-Grenzregimes, ihre Aufarbeitung und die Erinnerungskultur Die Freiheit ist mir lieber als mein Leben „Nicht nur Heldengeschichten beschreiben“ Wer war Opfer des DDR-Grenzregimes? Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine Recherche Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine andere Sicht "Begriffliche Unklarheiten" Die Reichsbahn und der Strafvollzug in der DDR "Schicksale nicht Begriffe" Mauerbau und Machtelite Zwangseingewiesene Mädchen und Frauen in Venerologischen Einrichtungen Stasi-Razzia in der Umweltbibliothek Politisch inhaftierte Frauen in der DDR Ein widerständiges Leben: Heinz Brandt Über den Zaun und zurück – Flucht und Rückkehr von Dietmar Mann Die politische Justiz und die Anwälte in der Arä Honecker Geraubte Kindheit – Jugendhilfe in der DDR Haftarbeit im VEB Pentacon Dresden – eine Fallstudie Zwischen Kontrolle und Willkür – Der Strafvollzug in der DDR Suizide in Haftanstalten: Legenden und Fakten Die arbeitsrechtlichen Konsequenzen in der DDR bei Stellung eines Ausreiseantrages Max Fechner – Opfer oder Täter der Justiz der Deutschen Demokratischen Republik? Die "Auskunftspersonen" der Stasi – Der Fall Saalfeld Geschlossene Venerologische Stationen und das MfS Jugendhilfe und Heimerziehung in der DDR Fraenkels "Doppelstaat" und die Aufarbeitung des SED-Unrechts "OV Puppe". Ein Stasi-Raubzug im Spielzeugland Verdeckte Waffendeals der DDR mit Syrien Vom Zwangsleben unter Anderen "Ungehaltene Reden". Denkanstöße ehemaliger Abgeordneter der letzten Volkskammer der DDR Was sollten Wähler und Wählerinnen heute bedenken? Ein urdemokratischer Impuls, der bis ins Heute reicht „Als erster aus der Kurve kommen“ Die Rolle des Staats in der Wahrnehmung der Ostdeutschen Die durchlaufene Mauer Interview: Peter-Michael Diestel Interview: Günther Krause Interview: Lothar de Maizière Warum ist das Grundgesetz immer noch vorläufig? "Ein Beitrittsvertrag, kein Vereinigungsvertrag" „Miteinander – Füreinander. Nie wieder gegeneinander“ 1989/90: Freiheit erringen, Freiheit gestalten Lager nach 1945 Ukrainische Displaced Persons in Deutschland Jugendauffanglager Westertimke Das Notaufnahmelager Gießen Gedenkstätte und Museum Trutzhain Die Barackenstadt: Wolfsburg und seine Lager nach 1945 Die Aufnahmelager für West-Ost-Migranten Die Berliner Luftbrücke und das Problem der SBZ-Flucht 1948/49 Migration und Wohnungsbau. Geschichte und Aktualität einer besonderen Verbindung am Beispiel Stuttgart-Rot Das Musterhaus Matz im Freilichtmuseum Kiekeberg Orte des Ankommens (I): Architekturen für Geflüchtete in Deutschland seit 1945 Asylarchitekturen zwischen technokratischer Kontrolle und Selbstbestimmung Tor zum Realsozialismus: Das Zentrale Aufnahmeheim der DDR in Röntgental Alternative Wohnprojekte mit Geflüchteten „Bereits baureif.“ Siedlungsbau der Nachkriegszeit auf dem ehemaligen Konzentrationslagergelände in Flossenbürg Das ehemalige KZ-Außenlagergelände in Allach – ein vergessener Ort der (Nach-) Kriegsgeschichte Neugablonz - vom Trümmergelände zur Vertriebenensiedlung Räume der Zuflucht – Eine Fallstudie aus Lagos, Nigeria "Sie legten einfach los". Siedler und Geflüchtete in Heiligenhaus Frauen in der DDR (Die) Mütter der Gleichberechtigung in der DDR Sexismus unter gleichberechtigten Werktätigen Der Schwangerschaftsabbruch in der DDR Die Situation von lesbischen Frauen in der DDR Hauptamtliche Stasi-Mitarbeiterinnen Frauen im geteilten Deutschland „Schönheit für alle!“ Pionierinnen im Fußball – Von der Produktion auf den Platz Vertragsarbeiterinnen in der DDR Gleichberechtigung in heterosexuellen Partnerschaften in der DDR Der fremde Blick Kultur und Medien Einmal Beethoven-Haus und zurück Gedächtnis im Wandel? Der Aufbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Ostdeutschland Die Demokratisierung von Rundfunk und Fernsehen der DDR Die Stasi und die Hitler-Tagebücher Ein Nachruf auf Walter Kaufmann Die Tageszeitung »Neues Deutschland« vor und nach 1990 Wie ein Staat untergeht Objektgeschichte antifaschistischer Ausstellungen der DDR Reaktionen auf die Ausstrahlung der Fernsehserie „Holocaust“ „Mitteldeutschland“: ein Kampfausdruck? Gesundheitsaufklärung im Global Humanitarian Regime The British Press and the German Democratic Republic Kulturkontakte über den Eisernen Vorhang hinweg "Drei Staaten, zwei Nationen, ein Volk“ "Flugplatz, Mord und Prostitution" SED-Führung am Vorabend des "Kahlschlag"-Plenums Ende der Anfangsjahre - Deutsches Fernsehen in Ost und West "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Es gibt keinen Dritten Weg" Frauenbild der Frauenpresse der DDR und der PCI Regionales Hörfunkprogramm der DDR DDR-Zeitungen und Staatssicherheit Eine Chronik von Jugendradio DT64 Die "neue Frau": Frauenbilder der SED und PCI (1944-1950) „Streitet, doch tut es hier“ Olympia in Moskau 1980 als Leistungsschau für den Sozialismus Wo Kurt Barthel und Stefan Heym wohnten „Eine konterrevolutionäre Sauerei“ Die radix-blätter - ein besonderes Medium der Gegenöffentlichkeit in der DDR Wut und Zweifel: Erinnerungsbilder für die Zukunft „Wir wollten nicht länger auf Pressefreiheit warten“ Die Freiheit geht zum Angriff über auf die Utopie des Kommunismus Von der Kunst des Romans "Der Jazz-Bazillus hatte mich" Werte 1989 - 2025 Kahlschlag auch gegen den Jazz Jürgen Fuchs: "Ich feinde an, was über Leichen geht" Jazz nicht nur in Nischen Schülerzeitungstexte Noch Mauer(n) im Kopf? Liebe über Grenzen Ostseeflucht Fluchtursachen Die Frau vom Checkpoint Charlie Mutti, erzähl doch mal von der DDR Staatsfeind Nr.1: DAS VOLK!!! Mit dem Bus in die DDR Ost und West. Ein Vergleich Warum wird der 3. Oktober gefeiert? "Ich wünsch mir, dass die Mauer, die noch immer in vielen Köpfen steht, eingerissen wird" Immer noch Mauer(n) im Kopf? Jüdinnen und Juden in der DDR Antisemitismus in Deutschland Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch War die DDR antisemitisch? Antisemitismus in der DDR Teil I Antisemitismus in der DDR Teil II Als ob wir nichts zu lernen hätten von den linken Juden der DDR ... Ostdeutscher Antisemitismus: Wie braun war die DDR? Die Shoah und die DDR Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil I Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil II Israel im Schwarzen Kanal Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, I Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, II Das Israelbild der DDR und dessen Folgen Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte "Jüdisch & Links" von Wolfgang Herzberg Der patriarchalen Erinnerungskultur entrissen: Hertha Gordon-Walcher Jüdisch sein in Frankreich und in der DDR Zeitenwende Ist der Osten ausdiskutiert? Der Mutige wird wieder einsam Das Jahr meines Lebens Basisdemokratie Lehren aus dem Zusammenbruch "Wir wollten uns erhobenen Hauptes verabschieden" Für die gute Sache, gegen die Familie DDR-Wissenschaftler Seuchenbekämpfung Chemnitz: Crystal-Meth-Hauptstadt Europas Keine Ahnung, was als Nächstes passieren wird Allendes letzte Rede Friedliche Revolution Gethsemanekirche und Nikolaikirche Das Wirken der Treuhandanstalt Gewerkschaften im Prozess von Einheit und Transformation Zusammenarbeit von Treuhandanstalt und Brandenburg Privatisierung vom DDR-Schiffbau Die Leuna-Minol-Privatisierung Übernahme? Die Treuhandanstalt und die Gewerkschaften: Im Schlepptau der Bonner Behörden? Treuhand Osteuropa Beratungsgesellschaft "Ur-Treuhand" 1990 Internationale Finanzakteure und das Echo des Sozialismus Soziale Marktwirtschaft ohne Mittelstand? Die Beziehungen zwischen Frankreich und der DDR Suche nach den Spuren der DDR Wirtschaftsbeziehungen zwischen Frankreich und der DDR Der Freundschaftsverein „EFA“ Die Mauer in der französischen Populärkultur DDR als Zankapfel in Forschung und Politik DDR-Geschichte in französischen Ausstellungen nach 2009 Theater- und Literaturtransfer zwischen Frankreich und der DDR Die DDR in französischen Deutschbüchern Kommunalpartnerschaften zwischen Frankreich und der DDR Frankreich als ferne Nähe „Der andere Planet“ und das „Sehnsuchtsland“ Regimebehauptung und Widerstand Mut zum Aussteigen aus Feindbildern Für die Freiheit verlegt - die radix-blätter Der Fußballfan in der DDR Jugend in Zeiten politischen Umbruchs Umweltschutz als Opposition Sozialistisches Menschenbild und Individualität. 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"Dann hätte sich das Land tatsächlich abgeschafft"

Naika Foroutan

/ 10 Minuten zu lesen

Bei den Landtagswahlen Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern wurde die AfD im September 2026 auch mit einwanderungsfeindlichen Parolen stärkste Kraft. Das ist populistisch, klar, aber ist es durchdacht? Auch Naika Foroutan, Professorin für Integrationsforschung, hält Regulierung von Migration für nötig – fordert allerdings gleichzeitig mehr Zuwanderung, denn es sei „nicht im deutschen Interesse, sich abzuschotten“. Marie Schmidt aus der Redaktion der Süddeutschen Zeitung hat die Berliner Migrationsforscherin befragt.

Die Direktorin des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM), die Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Naika Foroutan, hier fotografiert 2022 auf der Bundespressekonferenz bei der Vorstellung der ersten Ergebnisse des Nationalen Diskrimminierungs- und Rassismusmonitors (NaDiRa) mit dem Untertitel: Rassistische Realitäten - wie setzt sich Deutschland mit Rassismus auseinander? (© picture-alliance, SZ Photo | Jürgen Heinrich)

Nach dem Flüchtlingsjahr 2015 beauftragte der Bundestag das Familienministerium damit, eine Forschungseinrichtung für Einwanderungsfragen aufzubauen. Die Politikwissenschaftlerin Naika Foroutan ist eine der Gründungsdirektorinnen dieses Externer Link: Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung. Als wir dazu nach Foroutans Sommerurlaub zusammenkommen, hat sich die Lage durch die Ereignisse von Ceuta noch einmal völlig verändert. Und in Sachsen-Anhalt gewann die AfD mit einem migrationsfeindlichen Programm die Landtagswahl, auch in Mecklenburg-Vorpommern wurde "Abschieben" als Parole plakatiert.

Marie Schmidt: Ich würde gerne mit Ihnen über die „postmigrantische Gesellschaft“ sprechen, also eine, in der klar ist, dass Einwanderung dazugehört. In der aktuellen politischen Rhetorik aber geht es vor allem um Abschiebungen, Transitlager, Zurückweisung an den Grenzen.

Naika Foroutan: Diese Abschreckungspolitik ist nicht neu. Die EU verfolgt die Strategie schon länger, auch außerhalb ihrer Grenzen durch Kooperationen mit Ländern, aus denen es starke Zuwanderung gibt. Oder durch so etwas wie die Kampagne 2017/18 in Senegal und Gambia, mit Plakaten, auf denen steht: „Migration ist keine Alternative“. Die USA betreiben eine ähnliche Politik.

Wirkt diese Politik?

Wenn man die jüngsten Ereignisse betrachtet, muss man sagen: Nein. Man hat viel darüber gesprochen, wie Italien und Griechenland die Außengrenzen sichern sollten, aber Ceuta hatte zuletzt niemand auf dem Schirm. So wie es immer wieder Kernorte starker Zuwanderungsbewegungen gibt, die man nicht im Blick hat. Der Migrationsdruck sinkt nicht durch Abschreckung, die Menschen gehen nur noch riskantere Wege ein, weil die Kosten steigen. Und es ist auch gar nicht im deutschen Interesse, sich abzuschotten.

Warum?

Deutschland ist auf Immigration so stark angewiesen wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr. Wir steuern auf eine massive Überalterung zu, in den kommenden zehn Jahren geht allein die Hälfte des öffentlichen Dienstes in Rente, ganz zu schweigen vom Pflegenotstand und, sagen wir, dem Bedarf an Schweißern. 60 Prozent aller Schweißer sind Migranten, 16.000 Brücken sind marode – wer soll die also reparieren?

Wissen das die Deutschen? In Sachsen-Anhalt hat die AfD Anfang September 2026 die Landtagswahl gewonnen, mit einem Programm, in dem Fachkräfte aus dem Ausland als „kulturfremd“ abgelehnt werden.

Plakatierte Ausländerfeindlichkeit? AfD-Wahlversprechen, gesehen in Bitterfeld kurz vor dem Wahltag. (© bpb / Holger Kulick)

Da schwingt die Vorstellung eines ethnisch und kulturell homogenen deutschen Volkes mit. Die „Remigration“, die die AfD laut ihrem Wahlprogramm in Sachsen-Anhalt plant, meint nicht nur die Ausweisung von Migranten, sondern auch die Rückholung von ausgewanderten Deutschen in das Bundesland. Die Vorstellung ist, dass mit dieser Gruppe der Fachkräftemangel aufgehalten werden kann. Und mit Investition in Technologie. Allerdings: Die Technologie baut sich in Deutschland nicht von allein – auch dafür braucht es internationales Know-how und Migrantinnen und Migranten.

Unterdessen sinken in Deutschland die Zahlen derer, die neu ankommen.

Ja, im Jahr 2025 ging die Nettozuwanderung etwa auf den Wert von 2020, während des Corona-Lockdowns, zurück. Die Zahl der neu gestellten Asylanträge schrumpfte um 53 Prozent. Das liegt nicht an der Abschreckungspolitik, sondern an der weltpolitischen Lage. Etwa dem Ende des Bürgerkrieges in Syrien. Auch aus der Ukraine kommen nicht mehr viele.

„Wir können nicht alle aufnehmen“ bleibt trotzdem ein virulenter Satz. Wie viele wären eigentlich „alle“ im Weltmaßstab?

Tatsächlich gibt es aktuell die größten Wanderungsbewegungen seit Beginn der Aufzeichnungen. Es sind 304 Millionen, die als Migranten, Geflüchtete oder Vertriebene gezählt werden. Das hört sich viel an, aber es sind weniger als vier Prozent der Weltbevölkerung. Migrantinnen und Migranten sind eine hochselektive, kleine Gruppe – im Weltmaßstab. Nach Deutschland kommen in absoluten Zahlen weltweit hinter den USA die meisten Migranten, wir stehen auf Platz zwei, vor Saudi-Arabien auf Platz drei. Prozentual gesehen ist Katar mit 88 Prozent der Bevölkerung das Land mit den meisten Migranten, in Deutschland sind es etwa 30 Prozent. Was Geflüchtete betrifft, steht Deutschland seit zehn Jahren in den Top Five der Aufnahmeländer, als einziges europäisches Land.

Bewaffnete Grenzpolizisten bewachen Geflüchtete an der Meeresküste in Ceuta im Spätsommer 2026. (© picture-alliance, Europa Press/ABACA/Marcos Moreno)

In der Frage, wer Verantwortung für Migration übernimmt, war Ceuta ein einschneidendes Ereignis. Was ist da passiert?

In ein bis zwei Tagen gelangten 72.000 irreguläre Einreisende nach Ceuta, zum Teil, indem sie die Grenzzäune umschwammen oder überkletterten, 80 Menschen sind dabei gestorben. Inzwischen sind die meisten der Neuankömmlinge zurückgekehrt. Aber zwischen fünf und zehn Prozent – also 3.500 bis 7.000 Menschen – sind immer noch in Ceuta, darunter auch unbegleitete Minderjährige, die nicht ohne Weiteres abgeschoben werden können. Das ist für eine Stadt mit knapp 85.000 Einwohnern und mangelnder Aufnahmestruktur sehr viel. Wodurch das ausgelöst wurde, müssen künftige Erkenntnisse zeigen. Offensichtlich ist aber, dass es in Marokko besonders unter jungen Leuten eine enorme Hoffnungslosigkeit gibt.

Sie handeln also aus dem Mut der Verzweiflung?

Die sozialen Medien üben eine Sogwirkung aus, nicht nur mit der falschen Nachricht, die Grenze sei offen. Es gibt auch die vielen Erfolgsgeschichten der Migration in den vergangenen zehn Jahren. Für eine solche Aussicht gehen gerade junge Menschen Risiken ein. Untersuchungen weisen ein Phänomen nach, das man immigrantoptimism nennt und das erklären könnte, warum es diese kleine Gruppe von Menschen auf der Welt gibt, die migrieren. Sie glauben daran, dass es ihnen woanders besser geht – während 96 Prozent der Weltbevölkerung leben und sterben, wo sie geboren sind. Im Kontrast zu dieser Hoffnung wäre es bitter, wenn eine geopolitische Strategie Marokkos der Auslöser gewesen sein sollte. Da werde, so wird es interpretiert, „Migration als Waffe“ gebraucht. Es gibt für ein solches Ereignis nie nur eine Erklärung. Man kann aber sehen, dass Marokko 2021 schon einmal Migration instrumentalisiert hat, auch andere Länder tun das. Was die Kurzzeitmigranten jetzt berichtet haben, spricht dafür, dass die marokkanischen Grenzschützer an diesem Tag ihren Job nicht gemacht haben, dass Jugendliche sogar aus den Städten an die Grenzen gebracht wurden. Damit ist die erst am 12. Juni verabschiedete Geas-Reform in kürzester Zeit gescheitert ...

... in der es unter anderem darum geht, Asylverfahren außerhalb Europas in sogenannten sicheren Drittstaaten abzuwickeln.

Dabei sollten Tunesien und Marokko eine Rolle spielen. Menschenrechtsorganisationen kritisieren, dass man mit dieser Reform die Verantwortung verschiebt und den Zugang zu Asylverfahren faktisch verunmöglicht. Jetzt haben wir gesehen, wie Marokko einfach den Deal mit Spanien bricht, dass jedes Land die Grenze auf seiner Seite schützt. Warum sollte Marokko den Geas-Deal nicht auch brechen? Offenbar macht sich Europa erpressbar, wenn es Grenzschutz und Asylverfahren an Drittstaaten delegiert.

Was wäre eine sinnvollere Politik?

Der Fokus wird zu sehr auf Grenzsicherung gerichtet und zu wenig auf Anreize zur legalen Migration. Wobei ich es richtig finde, dass Deutschland jetzt versucht, diese zu regularisieren. Selbst aus der Perspektive von Geflüchteten. Auch mein Vater ist aus Iran geflohen und wir mussten viel, eigentlich alles, was wir hatten, Schleppern geben. Ich hätte mir gewünscht, es wäre anders gewesen. Es ist tausendmal besser, wenn Menschen vom Ausland aus Anträge stellen und dann regulär einreisen können. In der Hinsicht hat Deutschland in den vergangenen zehn Jahren einiges ausgebaut. Auch ein Grund, warum die Zahl der Asylanträge sinkt.

Moment – wird Immigration nun verhindert oder gefördert?

Es passiert etwas, das für viele schwer zusammenzubringen ist, die Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen: Die Menschen wollen Migrationskontrolle, das ist nachvollziehbar. Aber es braucht dringend Arbeitskräfte, und die geregelten Wege, sie aus dem Ausland zu holen, sind zu behäbig. Wenn eine iranische Krankenschwester bis vor Kurzem noch 17 Monate brauchte, um einen Termin in der deutschen Botschaft zu bekommen, war sie schon dreimal in Kanada.

Wer wäre für eine gezieltere Einwanderungspolitik zuständig?

In anderen starken Migrationsländern wie zum Beispiel Kanada, Australien, Neuseeland, Dänemark oder Griechenland gibt es ein Ministerium, das Grenzpolitiken, Migration, Arbeitsmarktintegration, Einbürgerungsrecht, Antidiskriminierungs- und Teilhabepolitiken zusammendenkt. Bei uns gibt es ein solches Migrationsministerium nicht, man verteilt die Themen auf das Innen-, das Arbeits-, Außen- und Bildungsministerium. Dann schlägt ein Haus Alarm wegen der Innenpolitik, im anderen heißt es: Wir brauchen aber unbedingt Zuwanderung für den Arbeitsmarkt. Das wirkt inkongruent, die Bürger spüren Widersprüche: „Wir wollten doch Migration begrenzen“, denken sie, laden aber gleichzeitig Arbeitskräfte ein! Wobei Deutschland ziemlich late to the party ist mit den zehn Anwerbeabkommen mit unterschiedlichen Ländern, die man nach langen Jahren vorbereitet hat.

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) spricht unterdessen immer wieder von „Einwanderung in das Sozialsystem“. Ist da was dran?

Es gibt das womöglich auch. Studien über die „Welfare Magnet Theory“ kommen aber immer wieder zu dem Schluss, dass das Versprechen sozialer Versorgung kein wirklicher Treiber ist. Sonst wären nicht die USA, in denen es kaum soziale Infrastruktur gibt, das Land, in das immer noch die meisten Menschen wollen.

Den Wahlkampf emotionalisierend: AfD-Wahlplakat in Mecklenburg-Vorpommern im September 2026. (© Sabine Meyer)

Dobrindt begründet seine Rhetorik damit, man müsse die AfD „wegregieren“. Kann das gelingen?

Offensichtlich nicht, denn die CDU hat ja nicht nur in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern dramatisch verloren, sondern ist auch in den Sonntagsfragen zur Bundestagswahl hinter die AfD gerutscht. Die AfD in ihrer Rhetorik zu imitieren, hat der CDU nicht genutzt und die AfD nicht wegregiert, im Gegenteil. Aber Politiker wissen eben, dass es ihnen schadet, wenn sie zugeben, dass Deutschland eigentlich mehr braucht als die 400.000 Immigranten, die im Moment im Jahr kommen.

Nämlich?

Etwa 500.000, aber wenn man bedenkt, dass über eine Million jährlich auswandern, sind es vielmehr 1,5 Millionen Einwanderer, die kommen müssten, damit hier in den nächsten zehn Jahren nicht die Brücken einstürzen, die Pflegestruktur zusammenbricht und die Digitalisierung und KI-Infrastruktur weiter hinterherhinken.

Leben wir an einem attraktiven Ort für Einwanderer?

Deutschland gehört jedenfalls zu den Ländern, die von vielen gut ausgebildeten Migranten auch wieder verlassen werden. Die Gründe, die für die fehlende Attraktivität genannt werden, sind die mangelhafte Digitalisierung, die Bürokratie, Steuern, Sprache, aber auch die Unfreundlichkeit der Menschen.

Eine besonders solidarische Bevölkerung hat Deutschland tatsächlich nicht, oder?

Doch, gegenüber denen, die 2015 aus Syrien und 2022 aus der Ukraine gekommen sind, hat sich das Land schnell flächendeckend solidarisch gezeigt. Hier gab es eine weltweit beeindruckende Willkommenskultur. Sehr lange hat die sich ja nicht gehalten.

Empirisch gesehen stimmt das nicht, die Helfenden zeigen sich nur nicht mehr so, weil es in der öffentlichen Meinung plötzlich regelrecht sanktioniert wurde, hilfsbereit zu sein. Aber in Wahrheit sind viele Menschen über lange Jahre an der Seite geflüchteter Familien geblieben. Ich weiß, es wirkt kontraintuitiv angesichts der aktuellen Stimmung, aber ich glaube, wenn es zu einer Notsituation käme, wären die Deutschen trotzdem wieder da.

Die Bevölkerung will also gar nicht unbedingt Arbeitsmigranten statt Asylbewerber?

Die Übergänge sind fließend: Durch die Aufnahme geflüchteter Syrer zum Beispiel hat sich Deutschland erst wieder ein gewisses Polster an Arbeitskräften verschafft, das es sonst viel früher verloren hätte. Die geburtenstarken Jahrgänge der Babyboomer gehen in den kommenden Jahren in den Ruhestand. Dem Arbeitsmarkt droht dadurch ein Verlust von mehreren Millionen Arbeitskräften.

Gleichzeitig reden wir jetzt davon, Syrien wie auch Afghanistan zum sicheren Herkunftsland zu erklären, um dorthin abschieben zu können.

Schon seit Jahren ein Thema, auch im Westen: Plakat gegen die drohende Abschiebung ausländischer Pflegekräfte vor einem Pflegeheim im Landkreis Rotenburg im November 2024. (© picture-alliance/dpa, Sina Schuldt)

Über Syrien hört man die hohen Zahlen kaum noch, nachdem die Ärztekammer protestiert hat. Schon während der Corona-Pandemie hat man festgestellt, dass in systemrelevanten Sektoren wie Pflege, Reinigung, Pharmazie und Medizin überproportional viele Zuwanderer arbeiten. Es würden übrigens viel mehr Menschen über eine Rückkehr nach Syrien nachdenken, wenn es so etwas wie transnationale Pässe gäbe, mehr Einbürgerungen oder ein dauerhaftes Visum. Wer einmal das Unsicherheitsgefühl eines Bürgerkrieges erlebt hat, braucht immer einen Plan B. Wie zum Beispiel das Wissen, wieder nach Deutschland zu können, wenn noch einmal etwas passiert.

Sie sprechen nun davon, dass wir in den kommenden zehn Jahren auf eine Migrationsverknappung zulaufen. Wie das?

Da sind südostasiatische Länder, die auch konservativ regiert, aber sich bewusst sind, dass sie ohne Migration untergehen. Japan allein hat einen massiven Ausbau von Arbeitsvisa umgesetzt: Die konservative Regierung will bis 2028 weit über eine Million ausländische Arbeitskräfte ins Land holen. Südkorea will seine Migrationszahlen verdoppeln und Singapur plant eine ambitionierte Einbürgerungsstrategie. Bis vor Kurzem hatten auch die Emirate, Katar, der Mittlere Osten Zukunftspläne, die nur durch Immigration zu erreichen gewesen wären. Wenn Sie mich vor dem Irankrieg gefragt hätten, hätte ich gesagt, wir werden eine Auswanderungswelle aus Deutschland dorthin erleben.

Bereits heute wird Deutschland von einigen Generationen von Einwanderern mitgetragen. Wie erleben Sie und Ihre Kinder eigentlich die aktuellen Diskussionen?

Auch das ist ambivalent. Während 20 Prozent der Menschen in Deutschland angeben, sich vorstellen zu können, von hier auszuwandern, sind es unter den migrantischen Personen, gerade aus muslimischen Ländern, 39 Prozent. Sie nennen Rassismus und Diskriminierung als Gründe, aber auch das Gefühl, dass Deutschland niedergeht, nicht mehr so gut funktioniert wie früher. Während aufsteigende Regionen aus dem Ausland starke Angebote machen. Wer einmal migriert, kann auch zweimal migrieren. Es gibt aber auch Menschen, die sagen, jetzt bleiben wir erst recht hier, wenn die AfD Macht bekommt – da machen wir uns nicht einfach vom Acker, sondern kämpfen gemeinsam für die Demokratie. Da braucht es jeden, der dagegenhält. Und es gibt Migranten, die die AfD wählen. Um die wirbt die Partei geschickt.

Ist Deutschland nun ein Einwanderungsland oder nicht?

Die Frage ist, ehrlich gesagt, geklärt. Nicht mal die AfD würde das noch leugnen. Es geht nur noch darum, wie es gestaltet wird, wer mitreden darf, wer in der postmigrantischen Gesellschaft repräsentiert wird, Teil der Erinnerungskultur ist. Und Einwanderungsländer können auch wieder zu Auswanderungsländern werden, wie es Deutschland historisch ja viele Jahrzehnte lang war. Wir müssen aufpassen, dass das „post-“ im Postmigrantischen nicht auf einmal ein Deutschland ohne Migranten darstellt. Dann hätte sich das Land tatsächlich abgeschafft.

Zitierweise: Naika Foroutan, interviewt von Marie Schmidt (SZ), "Dann hätte sich das Land tatsächlich abgeschafft" in: Deutschland Archiv vom 25.9.2026. Link: www.bpb.de/581731. Der Beitrag ist mit freundlicher Genehmigung der Externer Link: Süddeutschen Zeitung entnommen, er wurde dort erstveröffentlicht am 8.9.2026 unter dem Titel „Es ist nicht im deutschen Interesse, sich abzuschotten“. Alle im Deutschlandarchiv veröffentlichten Beiträge sind Recherchen und Meinungsbeiträge der jeweiligen Verfasserinnen und Verfasser, sie stellen keine Meinungsäußerung der Bundeszentrale für politische Bildung dar und dienen als Mosaikstein zur Erschließung von Zeitgeschichte. (hk)

Ergänzend:

Naika Foroutan, Interner Link: Postmigrantische Gesellschaft in der Krise Zwischen Migrationsabwehr und Migrationsbedarf, APuZ vom 1.11.2024.

Interner Link: Themen-Schwerpunkt "Migration" im Angebot des Deutschland Archivs.

Themen-Schwerpunkt Interner Link: "Orte des Ankommens" im Angebot des Deutschland Archivs.

Fussnoten

Weitere Inhalte

leitet das Deutsche Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) in Berlin. Sie ist Professorin für Integrationsforschung und Gesellschaftspolitik an der Humboldt-Universität zu Berlin und dort Abteilungsleiterin am Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM).