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Das Goethe-Institut Rom und die Konkurrenz mit dem Thomas-Mann-Zentrum während des Kalten Krieges | Deutschland Archiv | bpb.de

Deutschland Archiv Neu im DA Schwerpunkte Erinnern, Gedenken, Aufarbeiten DDR-Geschichte als Erinnerungspolitik Katja Hoyers Buch jenseits des Rheins gelesen 1848/49 in der politischen Bildung Vier Ansichten über ein Buch, das es nicht gab "Es war ein Tanz auf dem Vulkan" „Nur sagen kann man es nicht“ Wenn Gedenkreden verklingen Zeitenwenden Geschichtsklitterungen „Hat Putin Kinder?“, fragt meine Tochter Wolf Biermann über Putin: Am ersten Tag des Dritten Weltkrieges Der Philosoph hinter Putin „Putin verwandelt alles in Scheiße“ Das Verhängnis des Imperiums in den Köpfen Ilse Spittmann-Rühle ist gestorben Der Friedensnobelpreis 2022 für Memorial Rückfall Russlands in finsterste Zeiten Memorial - Diffamiert als "ausländische Agenten" Die Verteidigung des Erinnerns Russlands Attacken auf "Memorial" Der Fall Schalck-Golodkowski Ende des NSU vor zehn Jahren 7. Oktober 1989 als Schlüsseltag der Friedlichen Revolution Die Geschichte von "Kennzeichen D" Nachruf auf Reinhard Schult Leningrad: "Niemand ist vergessen" Verfolgung von Sinti und Roma Zuchthausaufarbeitung in der DDR - Cottbus Sowjetische Sonderhaftanstalten Tage der Ohnmacht "Emotionale Schockerlebnisse" Ein Neonazi aus der DDR Akten als Problem? Eine Behörde tritt ab Ostberlin und Chinas "Großer Sprung nach vorn" Matthias Domaschk - das abrupte Ende eines ungelebten Lebens Ein Wettbewerb für SchülerInnenzeitungen Totenschädel in Gotha Bürgerkomitees: Vom Aktionsbündnis zum Aufarbeitungsverein Westliche Leiharbeiter in der DDR Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (I) Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (II) Auf dem Weg zu einem freien Belarus? Erstes deutsch-deutsches Gipfeltreffen im Visier des BND Neue Ostpolitik und der Moskauer Vertrag Grenze der Volksrepublik Bulgarien Die Logistik der Repression Schwarzenberg-Mythos Verschwundene Parteifinanzen China, die Berlin- und die Deutschlandfrage 8. Mai – ein deutscher Feiertag? China und die DDR in den 1980ern 1989 und sein Stellenwert in der europäischen Erinnerung Stasi-Ende Die ungewisse Republik Spuren und Lehren des Kalten Kriegs Einheitsrhetorik und Teilungspolitik Schweigen brechen - Straftaten aufklären Welche Zukunft hat die DDR-Geschichte? Die Deutschen und der 8. Mai 1945 Jehovas Zeugen und die DDR-Erinnerungspolitik Generation 1989 und deutsch-deutsche Vergangenheit Reformationsjubiläen während deutscher Teilung 25 Jahre Stasi-Unterlagen-Gesetz Kirchliche Vergangenheitspolitik in der Nachkriegszeit Zwischenbilanz Aufarbeitung der DDR-Heimerziehung Der Umgang mit politischen Denkmälern der DDR Richard von Weizsäckers Rede zum Kriegsende 1985 Die Sowjetunion nach Holocaust und Krieg Nationale Mahn- und Gedenkstätten der DDR Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Die Entmilitarisierung des Kriegstotengedenkens in der SBZ Heldenkult, Opfermythos und Aussöhnung Durchhalteparolen und Falschinformationen aus Peking Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Grenzsicherung nach dem Mauerbau Einmal Beethoven-Haus und zurück Das Bild Walther Rathenaus in der DDR und der Bundesrepublik Alles nach Plan? Fünf Gedanken über Werner Schulz „Wie ein Film in Zeitlupe“ "Ich hatte Scheißangst" Ein Nazi flieht in die DDR Der 13. Februar 1945 im kollektiven Gedächtnis Dresdens Vor 50 Jahren im September: Zweimal Deutschland in der UNO Der Mann aus dem inneren Zirkel DDR-Vermögen auf Schweizer Konten Bücherverbrennungen am 10. Mai 1933: Nicht nur in Berlin Moskauer Hintergründe des 17. Juni Opfer einer "Massenpsychose"? Der Wolf und die sieben Geißlein Der Prager Frühling 1968 und die Deutschen Operativer Vorgang „Archivar“ 9. November 1989. Der Durchbruch 9. November 1918. „Die größte aller Revolutionen“? Der vielschichtige 9. November Biermann in meinem Leben Ein Wolf im Museum Entmutigung & Ermutigung. Drei Stimmen zu Biermann Spurenverwischer Kleinensee und Großensee Tod einer Schlüsselfigur Das besiegte Machtinstrument - die Stasi Anhaltende Vernebelung Die RAF in der DDR: Komplizen gegen den Kapitalismus Einem Selbstmord auf der Spur Druckfrisch Ehrlicher als die meisten Die Stasi und die Bundespräsidenten Das Einheits-Mahnmal Bodesruh D und DDR. Die doppelte Staatsgründung vor 75 Jahren. Chinas Rettungsofferte 1989 für die DDR Wessen wollen wir gedenken? 1949: Ablenkung in schwieriger Zeit 1949: Staatsgründung, Justiz und Verwaltung 1949: Weichenstellungen für die Zukunft Walter Ulbricht: Der ostdeutsche Diktator Die weichgespülte Republik - wurden in der DDR weniger Kindheitstraumata ausgelöst als im Westen? Friedrich Schorlemmer: "Welches Deutschland wollen wir?" Vor 60 Jahren: Martin Luther King predigt in Ost-Berlin Der Händedruck von Verdun Deutsche Erinnerungskultur: Rituale, Tendenzen, Defizite Die große Kraft der Revolution. Kirche im Wandel seit 1990. "Alles ist im Übergang" Das Mädchen aus der DDR Die Todesopfer des Grenzregimes der DDR Die Kirchner-Affäre 1990 Der Weg des Erinnerns „Manche wischen das weg, als ginge es sie gar nichts an“ Maßstabsetzend Die nächste Zeitenwende "Gegner jeglicher geistigen Bevormundung" Wenn die Vergangenheit nie ruht „Sie verhandeln über ein Volk, das nicht mit am Tisch sitzt“ Christoph Hein: "Die DDR war ideologisch, wirtschaftlich und politisch chancenlos" Das Bild der DDR von Konrad Adenauer und Willy Brandt im Kalten Krieg Die Macht der leisen Mutigen: „Es lohnt sich anständig zu sein“ Ehemalige Nazis in der SED "80 Jahre zu spät" „Dieser Personenkreis entwickelt eigene Vorstellungen zum Begriff Freiheit“ Zur Wirklichkeit von gestern und zur Möglichkeit von morgen – Vom Jüdischen im Deutschen „Den Helsinki-Prozess mit wirklichem Leben erfüllen“ Leerstellen und Geschichtsklitterungen Biografieforschung: Tödliche Ostseefluchten Polen als Feind Die Dimensionen der KSZE als entspannungspolitisches Konzept vor und nach 1989. Und heute? Woher kam die Zivilcourage? Mehr als nur Wüstenstaub im Mantel der Geschichte Drei Monate Aussicht auf Demokratie. Thüringen 1945 Wann, wenn nicht jetzt? Tova Friedman: "Erinnere dich" Wie konnte das geschehen? „Der Boden in Bayreuth ist kontaminiert“ Ein Hauptquartier der DDR-Opposition: Die Ost-Berliner Umweltbibliothek Gibt es eine Gründungserzählung für das vereinte Deutschland? „Eine der zentralen Persönlichkeiten bei der Selbstdemokratisierung der DDR“ Transformation und Deutsche Einheit Die sozialpsychologische Seite der Zukunft Zwölf Thesen zu Wirtschaftsumbau und Treuhandanstalt Die andere Geschichte der Umbruchjahre – alternative Ideen und Projekte 34 Jahre nach Rostock-Lichtenhagen Wiedervereinigt auf dem Rücken von Migranten und Migrantinnen? Film ohne Auftrag - Perspektiven, die ausgegrenzt und unterschlagen wurden Geheimdienste, „Zürcher Modell“ und „Länderspiel“ 50 Jahre Grundlagenvertrag Drei Kanzler und die DDR Populismus in Ost und West Akzeptanz der repräsentativen Demokratie in Ostdeutschland Zusammen in Feindseligkeit? Neuauflage "(Ost)Deutschlands Weg" Ostdeutsche Frakturen Welche Zukunft liegt in Halle? Anpassungsprozess der ostdeutschen Landwirtschaft Daniela Dahn: TAMTAM und TABU Wege, die wir gingen „Der Ort, aus dem ich komme, heißt Dunkeldeutschland” Unternehmerischer Habitus von Ostdeutschen Teuer erkauftes Alltagswissen Trotz allem im Zeitplan Revolution ohne souveränen historischen Träger Mehr Frauenrechte und Parität Lange Geschichte der „Wende“ Eine Generation nach der ersten freien Volkskammerwahl Unter ostdeutschen Dächern Die de Maizières: Arbeit für die Einheit Schulzeit während der „Wende” Deutschland – Namibia Im Gespräch: Bahr und Ensikat Gorbatschows Friedliche Revolution "Der Schlüssel lag bei uns" "Vereinigungsbedingte Inventur" "Es gab kein Drehbuch" "Mensch sein, Mensch bleiben" Antrag auf Staatsferne Alt im Westen - Neu im Osten Die Deutsche Zweiheit „Ein echtes Arbeitsparlament“ Corona zeigt gesellschaftliche Schwächen Widersprüchliche Vereinigungsbilanz Schule der Demokratie Warten auf das Abschlusszeugnis Brief an meine Enkel Putins Dienstausweis im Stasi-Archiv Preis der Einheit Glücksstunde mit Makeln Emotional aufgeladenes Parlament Geht alle Macht vom Volke aus? Deutschland einig Vaterland 2:2 gegen den Bundestag "Nicht förderungswürdig" Demokratie offen halten Standpunkte bewahren - trotz Brüchen Die ostdeutsche Erfahrung Kaum Posten für den Osten Braune Wurzeln Wer beherrscht den Osten „Nicht mehr mitspielen zu dürfen, ist hart.“ Ein Ost-West-Dialog in Briefen Stadtumbau Ost Ostdeutschland bei der Regierungsbildung 2017 Die neue Zweiklassengesellschaft DDR-Eishockey im Wiedervereinigungsprozess Die SPD (West) und die deutsche Einheit Die Runden Tische 1989/90 in der DDR Die Wandlung der VdgB zum Bauernverband 1990 Transatlantische Medienperspektiven auf die Treuhandanstalt Transformation ostdeutscher Genossenschaftsbanken Demografische Entwicklung in Deutschland seit 1990 Parteien und Parteienwettbewerb in West- und Ostdeutschland Hertha BSC und der 1. FC Union vor und nach 1990 25 Jahre nach der Wiedervereinigung Ostdeutsches Industriedesign im Transformationsprozess Wende und Vereinigung im deutschen Radsport Wende und Vereinigung im deutschen Radsport (II) Kuratorium für einen demokratisch verfassten Bund deutscher Länder Europäische Union als Voraussetzung für deutschen Gesamtstaat Welche Zukunft braucht Deutschlands Zukunftszentrum? Ein Plädoyer. (K)Einheit Wird der Osten unterdrückt? Die neue ostdeutsche Welle Die anderen Leben. Generationengespräche Ost "Westscham" Sichtweisen Die innere Einheit Wer beherrscht den Osten? Forschungsdefizite rechtsaußen Verpasste Chancen? Die gescheiterte DDR-Verfassung von 1989/90 Einladung in die bpb: 75 Jahre Bundesrepublik Zu selbstzufrieden? Eine Phantomgrenze durchzieht das Land Noch mehr Mauer(n) im Kopf? Überlegenheitsnarrative in West und Ost Mehr Osten verstehen Westkolonisierung, Transformationshürden, „Freiheitsschock“ Glücksscham "In Deutschland verrückt gemacht" The Rise of the AfD - a Surprise? Der Osten: Ideen und Macher? Noch immer "Bürger zweiter Klasse"? „Wer sich heute ernsthaft die DDR zurückwünscht, hat ein kurzes Erinnerungsvermögen“ Hat da jemand „Freiheit“ gerufen? Zur Verteidigung eines guten Wortes Erinnerungslandschaften, zerklüftet Generation Einheit – eine Inselgeneration? West-Ost-Land „Und keiner hat Recht“ Leuchttürme im blauen Meer Ein Foto, das Saarland und kein Osten Helmut Kohls Schulterzucken "Viele Westdeutsche haben mittlerweile die Nase voll" Wir können uns eine "Lega West" genauso wenig leisten wie eine Ostdeutschtümelei Ich will die DDR auf keinen Fall zurück Die Ohnmächtigen ergreifen Partei Alltag, Gesellschaft und Demokratie Die Situation von lesbischen Frauen in der DDR Ost-West Nachrichtenvergleiche Fußball mit und ohne Seele München 1972: Olympia-Streit um das „wahre Freundesland“ Afrikas Das religiöse Feld in Ostdeutschland Repräsentation Ostdeutschlands nach Wahl 2021 Die Transformation der DDR-Presse 1989/90 Das Elitendilemma im Osten "Affirmative Action" im Osten Ostdeutsche in den Eliten als Problem und Aufgabe Ostdeutsche Eliten und die Friedliche Revolution in der Diskussion Die Bundestagswahl 2021 in Ostdeutschland Deutsch-deutsche Umweltverhandlungen 1970–1990 Der Plan einer Rentnerkartei in der DDR "Es ist an der Zeit, zwei deutsche Mannschaften zu bilden" Deutsch-ausländische Ehen in der Bundesrepublik Verhandelte Grenzüberschreitungen Verpasste Chancen in der Umweltpolitik Der dritte Weg aus der DDR: Heirat ins Ausland Und nach Corona? Ein Laboratorium für Demokratie! Nichtehelichkeit in der späten DDR und in Ostdeutschland 30 Jahre später – der andere Bruch: Corona Mama, darf ich das Deutschlandlied singen Mit der Verfassung gegen Antisemitismus? Epidemien in der DDR Homosexuelle in DDR-Volksarmee und Staatssicherheit „Die DDR als Zankapfel in Forschung und Politik" Die Debatte über die Asiatische Grippe Coronavirus - Geschichte im Ausnahmezustand Werdegänge Familien behinderter Kinder in BRD und DDR Vom Mauerblümchen zum Fußball-Leuchtturm DDR-Alltag im Trickfilm Die alternative Modeszene der DDR Nachrichtendienste in Deutschland. Teil II Nachrichtendienste in Deutschland. Teil I Die Jagd gehört dem Volke Homosexuelle und die Bundesrepublik Deutschland Honeckers Jagdfieber zahlte die Bevölkerung Sicherheitspolitik beider deutscher Staaten von 1949 bis 1956 Frauen im geteilten Deutschland Ostdeutsche Identität Patriotismus der Friedensbewegung und die politische Rechte Rechte Gewalt in Ost und West Wochenkrippen und Kinderwochenheime in der DDR Urlaubsträume und Reiseziele in der DDR Reiselust und Tourismus in der Bundesrepublik Schwule und Lesben in der DDR Die westdeutschen „Stellvertreterumfragen“ Erfahrungen mit der Krippenerziehung „Päckchen von drüben“ Vor aller Augen: Pogrome und der untätige Staat Zwischen Staat und Markt Dynamo in Afrika: Doppelpass am Pulverfass Auf deutsch-deutscher UN-Patrouille in Namibia 1989 Zwischen den Bildern sehen Vom Neonazi-Aussteiger ins Oscar-Team „Eine Generalüberholung meines Lebens gibt es nicht“ "Autoritärer Nationalradikalismus“ Unter strengem Regime der Sowjets: Die Bodenreform 1945 Diplomatische Anstrengungen auf dem afrikanischen Spielfeld Demokratiestörung? „Im Osten gibt es eine vererbte Brutalität“ Hauptamtliche Stasi-Mitarbeiterinnen Sexismus unter gleichberechtigten Werktätigen Turnschuhdiplomatie im Schatten Eine Keimzelle politischen Engagements (Die) Mütter der Gleichberechtigung in der DDR Der Schwangerschaftsabbruch in der DDR Anti-Antisemitismus als neue Verfassungsräson? "Ich höre ein Ungeheuer atmen" Als es mir kalt den Rücken runterlief Deutsche Putschisten Thüringen als Muster-Gau? Wie die Mitte der Gesellschaft verloren ging "Nahezu eine Bankrotterklärung" „Bei den Jungen habe ich Hoffnung“ Der lange Weg nach rechts Übersehene Lehren für die Bundestagswahl 2025 Provinzlust - Erotikshops in Ostdeuschland Turnschuhdiplomatische Bildungsarbeit Ostdeutsche „Soft Power“ Abschied von der zivilen Gesellschaft? "Die DDR wird man nie ganz los" Von Nutzen und Nachteil der Brandmauer Disruption. Die Revolution der Erschöpften Wie Weimar ist die Gegenwart? Eine Zäsur für die deutsche Demokratie? „Der Erfolg der Linken zeigt, wie es gehen kann“ Zeitenwende 2.0 Die Post-Wagenknecht-Linke Staatskapazität statt Sündenböcke Der "NSU" im Lichte rechtsradikaler Gewalt "Dann muss ich eben selbst Milliardär werden"  Kommerzialisierte Solidarität Wie der DFB 1955 den Frauen-Fußball verbot Die Schlacht um die Waldbühne Die Hare-Krishna-Bewegung im Ost-Berlin der 1980er-Jahre Monomorium: Wie Krankenhäuser in der DDR zum Gesundheitsrisiko wurden Wie meine Großmutter Ursula Winnington die DDR-Küche aufmischte Wer gibt uns heute noch zu denken? Wolfgang Engler: „Eine gesamtgesellschaftliche Scham“ „Ein anständiger Mensch in unanständigen Zeiten“ Demokratiefeinde auf der Überholspur? „Mediale Wüsten“ "Wir fallen wieder zurück in unselige Zeiten" Italien und die DDR Die Leerstelle "Sind so kleine Hände" Textauszug aus: Hildegard Hamm-Brücher. Eine Biographie Nein sagen Politik im Spiel. Eine politische Geschichte der Bundestrainer Die Trainer der SED Der Osten ist nicht verloren "Dann hätte sich das Land tatsächlich abgeschafft" Berlin – geteilte Stadt & Mauerfall Berliner Polizei-Einheit Die Mauer. 1961 bis 2026 The Wall: 1961-2021 - Part One The Wall: 1961-2021 - Part Two "Es geht nicht einfach um die Frage, ob Fußball gespielt wird" Mauerbau und Alltag in Westberlin Der Teilung auf der Spur Kein Olympia mehr in Berlin? Der Mauerfall aus vielen Perspektiven Video der Maueröffnung am 9. November 1989 Die Mauer fiel nicht am 9. November Mauersturz statt Mauerfall Heimliche Mauerfotos von Ost-Berlin aus Ost-West-Kindheiten "Niemand hat die Absicht, die Menschenwürde anzutasten" Berlinförderung und Sozialer Wohnungsbau in der „Inselstadt“ Wie stellt der Klassenfeind die preußische Geschichte aus? Flughafen Tempelhof Die Bundeshilfe für West-Berlin Christliche Gemeinschaft im geteilten Berlin Amerikanische Militärpräsenz in West-Berlin Das Stadtjubiläum von 1987 in Ost- und West-Berlin Bericht zum Workshop "Das doppelte Stadtjubiläum" Das untergegangene West-Berlin Interview: „Der Zoo der Anderen“ Die "Weltnachricht" mit ungewollter Wirkung Sanktioniert, instrumentalisiert, ausgeblendet 1989/90 - Friedliche Revolution und Deutsche Einheit Frauen in der Bürgerbewegung der DDR Die Wege zum 9. November 1989 „Die Stunde ist gekommen aufzustehen vom Schlaf“ Mythos Montagsdemonstration Ossi? Wessi? Geht's noch? Es gibt keine wirkliche Ostdebatte Die. Wir. Ossi. Wessi? Wie man zum Ossi wird - Nachwendekinder zwischen Klischee und Stillschweigen 2 plus 4: "Ihr könnt mitmachen, aber nichts ändern“ Blick zurück nach vorn Wem gehört die Revolution? Die erste und letzte freie DDR-Volkskammerwahl Mythos 1989 Joseph Beuys über die DDR Der 9. Oktober 1989 in Leipzig Egon Krenz über den 9. November Die deutsche Regierung beschleunigt zu stark Projekte für ein Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin und Leipzig Deutsch-deutsche Begegnungen. Die Städtepartnerschaften am Tag der Deutschen Einheit Mit Abstand betrachtet - Erinnerungen, Fragen, Thesen. Die frohe Botschaft des Widerstands Mauerfall mit Migrationshintergrund "Wer kann das, alltäglich ein Held sein?" "Es geht um Selbstbefreiung und Selbstdemokratisierung" Kann man den Deutschen vertrauen? Ein Rückblick nach einem Vierteljahrhundert deutscher Einheit Von der (eigenen) Geschichte eingeholt? Der Überläufer Der Überläufer (Teil IV) Der Deal mit "Schneewittchen" alias Schalck-Golodkowski Der Maulwurf des BND: „Die Karre rast auf die Wand zu“ Der lautlose Aufstand Wem gehört die Friedliche Revolution? Verschiedene Sichten auf das Erbe des Herbstes 1989 „Und die Mauern werden fallen und die alte Welt begraben“ Im Schatten von Russlands Ukrainekrieg: Der Zwei-plus-Vier-Vertrag in Gefahr? Der Zwei-plus-Vier-Vertrag: Die Stufen der Einigung über die Einheit Der Wendepunkt Das Ende der Stasi vor 35 Jahren Der Zauber des Anfangs „Als wir träumten“ Verhinderter Historikerdiskurs Russlands neuer Vorwurf: Greift Berlin nach der Atombombe? Nationalismus und Polarisierung Krieg & Frieden. Wohin führt die Zeitenwende? Über 80 Analysen & Essays. Wenig Hoffnung auf baldigen Frieden Was riskieren wir? Ein Sommer der Unentschlossenheit Ein Jahr Krieg Die Waffen nieder? Ungleiche Fluchten? Schwerter allein sind zu wenig „Russland wird sich nach Putin ändern“ Die be(un)ruhigende Alltäglichkeit des Totalitären Vergessene Bomben aus Deutschland Putins Mimikry Schon einmal Vernichtungskrieg Verhandeln, aber wie? Das sterbende russländische Imperium und sein deutscher Helfer Was lief schief seit dem Ende des Kalten Krieges? „Sie haben die Zukunft zerbrochen“ Vertreibung ist auch eine Waffe "Wie ich Putin traf und er mich das Fürchten lehrte" "Wir bewundern sie und sie verschwinden" Mehr Willkommensklassen! Hoffen auf einen russischen „Nürnberger Prozess“ Russische Kriegskontinuitäten Wurzeln einer unabhängigen Ukraine Der erschütterte Fortschritts-Optimismus "Leider haben wir uns alle geirrt" Die Hoffnung auf eine gesamteuropäische Friedens- und Sicherheitsarchitektur nicht aufgeben „Ihr Völker der Welt“ Das erste Opfer im Krieg ist die Wahrheit China und die „Taiwanfrage“ Deutschlands Chinapolitik – schwach angefangen und stark nachgelassen "Ein Dämon, der nicht weichen will" "Aufhören mit dem Wunschdenken" Zäsur und Zeitenwende. Wo befinden wir uns? Im zweiten Kriegsjahr Zeitenwende – Zeit der Verantwortung Müde werden darf Diplomatie nie Sprachlosigkeiten Wie ist dieser Krieg zu deeskalieren und zu beenden? Teil 1 Als Brückenbau noch möglich war Der Krieg in der Ukraine als neuer Horizont für politische Bildung und Demokratiepädagogik Bleibt nur Gegengewalt? „Mein Körper ist hier, aber mein Herz und meine Seele sind immer in Israel“ „Ich hoffe, dass die Ukraine die BRD des 21. Jahrhunderts wird“ Krieg als Geschäft Bodenlose Ernüchterung In geheimer Mission: Die DDR-NVA gegen den „jüdischen Klassenfeind“ „Verbote bringen herzlich wenig“ Eine missachtete Perspektive? Verordnete Feindbilder über Israel in der DDR: Eine Zeitungs-Selbstkritik Die erste DDR-Delegation in Israel. Ein Interview mit Konrad Weiß „Dieser westliche Triumphalismus ist ein großer Selbstbetrug“ Wolf Biermann: Free Palestine...? Was hilft gegen politische Tsunamis? Der Tod ist ein Meister aus Russland Wann ist die Zeit zu verhandeln? „Ich bedaure und bereue nichts“ "Schon im 3. Weltkrieg?" „Die Logik des Krieges führt zu keinem positiven Ende“ "Bitte wendet euch nicht von uns ab". Zwei Hilferufe aus Belarus Nach 1000 Tagen bitterem Krieg Russische Frauen von Deutschland aus im Widerstand Doppeldenken als soziale adaptive Strategie Belarus. Terra Incognita "Siegfrieden" „Die Deutschen sind die Düpierten“ Die Stunde Europas. Bloß wie? Ein Leben, zwei Mal Flucht Verklärung der Geschichte als Zukunftsrezept Daniel Kehlmann: „Was wir in den USA erleben, ist eine asymmetrische Diktatur“ "Dies alles muss beendet werden" Zwischen Wirtschafts- und Militärmacht Die Ostpolitik 1969 bis 1973: Vorbedingung für KSZE und Deutsche Einheit Krieg ohne Grenzen Wolf Biermann: "Die Moritat von den Liebespaaren im Jahre 2025“ „Nicht abwenden“ „Vielleicht sind wir erst am Anfang des Krieges“ Jüdinnen in Deutschland nach 1945 Interviews Beiträge Alle Porträts im Überblick Redaktion Un-Rechts-Staat DDR Bedrohter Alltag Unrecht, Recht und Gerechtigkeit - eine Bilanz von Gerd Poppe Der Geschlossene Jugendwerkhof Torgau – eine "Totale Institution" Stasi-Hafterfahrungen: Selbstvergewisserung und Renitenz Kritik und Replik: Suizide bei den Grenztruppen und im Wehrdienst der DDR Suizide bei den Grenztruppen der DDR. Eine Replik auf Udo Grashoff Die Todesopfer des DDR-Grenzregimes, ihre Aufarbeitung und die Erinnerungskultur Die Freiheit ist mir lieber als mein Leben „Nicht nur Heldengeschichten beschreiben“ Wer war Opfer des DDR-Grenzregimes? Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine Recherche Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine andere Sicht "Begriffliche Unklarheiten" Die Reichsbahn und der Strafvollzug in der DDR "Schicksale nicht Begriffe" Mauerbau und Machtelite Zwangseingewiesene Mädchen und Frauen in Venerologischen Einrichtungen Stasi-Razzia in der Umweltbibliothek Politisch inhaftierte Frauen in der DDR Ein widerständiges Leben: Heinz Brandt Über den Zaun und zurück – Flucht und Rückkehr von Dietmar Mann Die politische Justiz und die Anwälte in der Arä Honecker Geraubte Kindheit – Jugendhilfe in der DDR Haftarbeit im VEB Pentacon Dresden – eine Fallstudie Zwischen Kontrolle und Willkür – Der Strafvollzug in der DDR Suizide in Haftanstalten: Legenden und Fakten Die arbeitsrechtlichen Konsequenzen in der DDR bei Stellung eines Ausreiseantrages Max Fechner – Opfer oder Täter der Justiz der Deutschen Demokratischen Republik? Die "Auskunftspersonen" der Stasi – Der Fall Saalfeld Geschlossene Venerologische Stationen und das MfS Jugendhilfe und Heimerziehung in der DDR Fraenkels "Doppelstaat" und die Aufarbeitung des SED-Unrechts "OV Puppe". Ein Stasi-Raubzug im Spielzeugland Verdeckte Waffendeals der DDR mit Syrien Vom Zwangsleben unter Anderen "Ungehaltene Reden". Denkanstöße ehemaliger Abgeordneter der letzten Volkskammer der DDR Was sollten Wähler und Wählerinnen heute bedenken? Ein urdemokratischer Impuls, der bis ins Heute reicht „Als erster aus der Kurve kommen“ Die Rolle des Staats in der Wahrnehmung der Ostdeutschen Die durchlaufene Mauer Interview: Peter-Michael Diestel Interview: Günther Krause Interview: Lothar de Maizière Warum ist das Grundgesetz immer noch vorläufig? "Ein Beitrittsvertrag, kein Vereinigungsvertrag" „Miteinander – Füreinander. Nie wieder gegeneinander“ 1989/90: Freiheit erringen, Freiheit gestalten Lager nach 1945 Ukrainische Displaced Persons in Deutschland Jugendauffanglager Westertimke Das Notaufnahmelager Gießen Gedenkstätte und Museum Trutzhain Die Barackenstadt: Wolfsburg und seine Lager nach 1945 Die Aufnahmelager für West-Ost-Migranten Die Berliner Luftbrücke und das Problem der SBZ-Flucht 1948/49 Migration und Wohnungsbau. Geschichte und Aktualität einer besonderen Verbindung am Beispiel Stuttgart-Rot Das Musterhaus Matz im Freilichtmuseum Kiekeberg Orte des Ankommens (I): Architekturen für Geflüchtete in Deutschland seit 1945 Asylarchitekturen zwischen technokratischer Kontrolle und Selbstbestimmung Tor zum Realsozialismus: Das Zentrale Aufnahmeheim der DDR in Röntgental Alternative Wohnprojekte mit Geflüchteten „Bereits baureif.“ Siedlungsbau der Nachkriegszeit auf dem ehemaligen Konzentrationslagergelände in Flossenbürg Das ehemalige KZ-Außenlagergelände in Allach – ein vergessener Ort der (Nach-) Kriegsgeschichte Neugablonz - vom Trümmergelände zur Vertriebenensiedlung Räume der Zuflucht – Eine Fallstudie aus Lagos, Nigeria "Sie legten einfach los". Siedler und Geflüchtete in Heiligenhaus Frauen in der DDR (Die) Mütter der Gleichberechtigung in der DDR Sexismus unter gleichberechtigten Werktätigen Der Schwangerschaftsabbruch in der DDR Die Situation von lesbischen Frauen in der DDR Hauptamtliche Stasi-Mitarbeiterinnen Frauen im geteilten Deutschland „Schönheit für alle!“ Pionierinnen im Fußball – Von der Produktion auf den Platz Vertragsarbeiterinnen in der DDR Gleichberechtigung in heterosexuellen Partnerschaften in der DDR Der fremde Blick Kultur und Medien Einmal Beethoven-Haus und zurück Gedächtnis im Wandel? Der Aufbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Ostdeutschland Die Demokratisierung von Rundfunk und Fernsehen der DDR Die Stasi und die Hitler-Tagebücher Ein Nachruf auf Walter Kaufmann Die Tageszeitung »Neues Deutschland« vor und nach 1990 Wie ein Staat untergeht Objektgeschichte antifaschistischer Ausstellungen der DDR Reaktionen auf die Ausstrahlung der Fernsehserie „Holocaust“ „Mitteldeutschland“: ein Kampfausdruck? Gesundheitsaufklärung im Global Humanitarian Regime The British Press and the German Democratic Republic Kulturkontakte über den Eisernen Vorhang hinweg "Drei Staaten, zwei Nationen, ein Volk“ "Flugplatz, Mord und Prostitution" SED-Führung am Vorabend des "Kahlschlag"-Plenums Ende der Anfangsjahre - Deutsches Fernsehen in Ost und West "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Es gibt keinen Dritten Weg" Frauenbild der Frauenpresse der DDR und der PCI Regionales Hörfunkprogramm der DDR DDR-Zeitungen und Staatssicherheit Eine Chronik von Jugendradio DT64 Die "neue Frau": Frauenbilder der SED und PCI (1944-1950) „Streitet, doch tut es hier“ Olympia in Moskau 1980 als Leistungsschau für den Sozialismus Wo Kurt Barthel und Stefan Heym wohnten „Eine konterrevolutionäre Sauerei“ Die radix-blätter - ein besonderes Medium der Gegenöffentlichkeit in der DDR Wut und Zweifel: Erinnerungsbilder für die Zukunft „Wir wollten nicht länger auf Pressefreiheit warten“ Die Freiheit geht zum Angriff über auf die Utopie des Kommunismus Von der Kunst des Romans "Der Jazz-Bazillus hatte mich" Werte 1989 - 2025 Kahlschlag auch gegen den Jazz Jürgen Fuchs: "Ich feinde an, was über Leichen geht" Jazz nicht nur in Nischen Schülerzeitungstexte Noch Mauer(n) im Kopf? Liebe über Grenzen Ostseeflucht Fluchtursachen Die Frau vom Checkpoint Charlie Mutti, erzähl doch mal von der DDR Staatsfeind Nr.1: DAS VOLK!!! Mit dem Bus in die DDR Ost und West. Ein Vergleich Warum wird der 3. Oktober gefeiert? "Ich wünsch mir, dass die Mauer, die noch immer in vielen Köpfen steht, eingerissen wird" Immer noch Mauer(n) im Kopf? Jüdinnen und Juden in der DDR Antisemitismus in Deutschland Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch War die DDR antisemitisch? Antisemitismus in der DDR Teil I Antisemitismus in der DDR Teil II Als ob wir nichts zu lernen hätten von den linken Juden der DDR ... Ostdeutscher Antisemitismus: Wie braun war die DDR? Die Shoah und die DDR Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil I Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil II Israel im Schwarzen Kanal Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, I Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, II Das Israelbild der DDR und dessen Folgen Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte "Jüdisch & Links" von Wolfgang Herzberg Der patriarchalen Erinnerungskultur entrissen: Hertha Gordon-Walcher Jüdisch sein in Frankreich und in der DDR Zeitenwende Ist der Osten ausdiskutiert? Der Mutige wird wieder einsam Das Jahr meines Lebens Basisdemokratie Lehren aus dem Zusammenbruch "Wir wollten uns erhobenen Hauptes verabschieden" Für die gute Sache, gegen die Familie DDR-Wissenschaftler Seuchenbekämpfung Chemnitz: Crystal-Meth-Hauptstadt Europas Keine Ahnung, was als Nächstes passieren wird Allendes letzte Rede Friedliche Revolution Gethsemanekirche und Nikolaikirche Das Wirken der Treuhandanstalt Gewerkschaften im Prozess von Einheit und Transformation Zusammenarbeit von Treuhandanstalt und Brandenburg Privatisierung vom DDR-Schiffbau Die Leuna-Minol-Privatisierung Übernahme? Die Treuhandanstalt und die Gewerkschaften: Im Schlepptau der Bonner Behörden? Treuhand Osteuropa Beratungsgesellschaft "Ur-Treuhand" 1990 Internationale Finanzakteure und das Echo des Sozialismus Soziale Marktwirtschaft ohne Mittelstand? Die Beziehungen zwischen Frankreich und der DDR Suche nach den Spuren der DDR Wirtschaftsbeziehungen zwischen Frankreich und der DDR Der Freundschaftsverein „EFA“ Die Mauer in der französischen Populärkultur DDR als Zankapfel in Forschung und Politik DDR-Geschichte in französischen Ausstellungen nach 2009 Theater- und Literaturtransfer zwischen Frankreich und der DDR Die DDR in französischen Deutschbüchern Kommunalpartnerschaften zwischen Frankreich und der DDR Frankreich als ferne Nähe „Der andere Planet“ und das „Sehnsuchtsland“ Regimebehauptung und Widerstand Mut zum Aussteigen aus Feindbildern Für die Freiheit verlegt - die radix-blätter Der Fußballfan in der DDR Jugend in Zeiten politischen Umbruchs Umweltschutz als Opposition Sozialistisches Menschenbild und Individualität. 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Das Goethe-Institut Rom und die Konkurrenz mit dem Thomas-Mann-Zentrum während des Kalten Krieges

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Die Kulturpolitik von DDR und BRD lässt sich beispielhaft anhand der Aktivitäten der Deutschen Bibliothek in Rom (später Goethe-Institut Rom) und des Thomas-Mann-Zentrum erzählen, einer von der Italienischen Kommunistischen Partei gegründeten und von der DDR unterstützten Organisation. Trotz ihrer Unterschiede unterhielten das Goethe-Institut und das Thomas-Mann-Zentrum während des gesamten Kalten Krieges eine beständige, von Konkurrenz, Rivalität und gegenseitiger Beobachtung geprägte Beziehung – in einer Art „Dreiecksbeziehung“ mit Italien.

Die Aufnahme zeigt das Panorama über die Dächer der römischen Altstadt mit den markanten Kuppeln der Kirche Sant' Agnese in Agone im Vordergrund und der Peterskirche im Hintergrund. (© picture-alliance/dpa, Stephan Schulz)

Im Zentrum Roms trennten nur wenige Gehminuten den Sitz der Deutschen Bibliothek (dem späteren Goethe-Institut) an der Piazza Venezia von der Adresse des Thomas-Mann-Zentrums hinter der Piazza Navona. Die beiden Einrichtungen – die erste von der BRD gegründet, die zweite auf Initiative der Italienischen Kommunistischen Partei (IKP) mit maßgeblicher Unterstützung der DDR entstanden – waren die wichtigsten Protagonisten der Kulturpolitik der beiden deutschen Staaten in Italien. Während des Kalten Krieges vermittelten sie ein positives Bild ihres jeweiligen Staates, suchten die Unterstützung von Intellektuellen und Journalisten, gingen Kooperationen mit Verlagen, Theatern und Kulturinstituten ein und trugen zur Verbreitung von Autoren und Themen der deutschen Kultur bei.

Darüber hinaus entwickelten die Deutsche Bibliothek/das Goethe-Institut und das Thomas-Mann-Zentrum parallele und spiegelbildliche Kulturpolitiken, indem sie sich gegenseitig beobachteten und beeinflussten. Diese Beziehung durchlief Phasen der Konkurrenz und des Wettbewerbs sowie der Distanzierung und Differenzierung. Es entstand eine Dreiecksdynamik, in der die beiden deutschen Staaten sowohl in Beziehung zu Italien traten als auch miteinander in Auseinandersetzung standen.

Doppelgründungen: die Deutsche Bibliothek und das Thomas-Mann-Zentrum (1955–1957)

In der Nachkriegszeit setzte die Wiederannäherung Italiens an Westdeutschland rasch, aber wenig auffällig ein und konzentrierte sich auf die wirtschaftlichen und politischen Beziehungen, während die kulturellen im Hintergrund blieben. Grundsätzlich musste die BRD zunächst schrittweise ihre Souveränität zurückgewinnen; 1951 wurde das Auswärtige Amt wiedereröffnet, in dem auch die Kulturabteilung ihre Arbeit wieder aufnahm. Im Frühjahr desselben Jahres eröffnete in Rom die Botschaft der BRD unter Clemens von Brentano (CDU), mit Dieter Sattler als Kulturattaché.

Sattler, ein Münchner Architekt mit Erfahrung in der Verwaltung der bayerischen Kunstsammlungen, baute ein umfangreiches römisches Kontaktnetz auf und schlug als Erster ein Kulturinstitut mit Bibliothek sowie Konzert- und Vortragssaal vor. Die Deutsche Bibliothek sollte sich von den wissenschaftlichen Forschungsinstituten unterscheiden, die seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert in Rom ansässig waren (Deutsches Historisches Institut, Deutsches Archäologisches Institut, Bibliotheca Hertziana, Villa Massimo). Sie sollte vielmehr Angebote für ein breites Publikum bieten, nicht fachspezifisch und nicht nur für die „deutsche Kolonie” gedacht. Die Idee fand Unterstützung bei Rudolf Salat, dem Leiter der Kulturabteilung des Auswärtigen Amtes. Dieser hatte die Schwierigkeiten erkannt, die mit der Wiederaufnahme der kulturellen Beziehungen zu Italien verknüpft waren; der Bundesrepublik schlug viel Misstrauen entgegen. Die Planung begann 1952, doch die Eröffnung der Deutschen Bibliothek – verzögert durch den Widerstand von Botschafter von Brentano, der ein zu geringes Publikum und zu hohe Kosten befürchtete – kam erst 1955 zustande.

Die Deutsche Bibliothek fand ihren Sitz im Palazzo Bonaparte an der Piazza Venezia, wie Sattler es sich gewünscht hatte, um das Institut – ähnlich wie den British Council und das Institut Français – im Zentrum Roms anzusiedeln. Die Einweihung im März 1955 wurde mit einem Konzert mit Werken Händels vor rund sechshundert Personen gefeiert; sowohl der italienische Unterrichtsminister Giuseppe Ermini (DC) als auch Botschafter von Brentano betonten die Rolle der Deutschen Bibliothek bei der Stärkung der italienisch-deutschen Freundschaft. Als erster Direktor wurde Reinhard Raffalt berufen, Schriftsteller, Journalist, Musikwissenschaftler und Organist der deutschen katholischen Gemeinde von Santa Maria dell’Anima, dessen Leidenschaft für klassische Musik das Programm auf Konzerte mit Werken von Beethoven, Schubert, Chopin und Bach ausrichtete und dem Institut den Ruf eines der besten Konzertsäle Roms einbrachte. Der Erfolg blieb jedoch auf eine überwiegend deutsche oder ausländische Elite beschränkt und erreichte, abgesehen von den Deutschkursen, das italienische Publikum kaum.

Leseraum in der Deutschen Bibliothek in Rom an der Piazza Venezia 5 (Italien), 1958 (© Bundesarchiv, B 145 Bild-P047525)

Auf der anderen Seite wurde 1954 in Ost-Berlin vom Mitglied des Zentralkomitees der IKP, Paolo Robotti, bei der Gesellschaft für kulturelle Verbindungen mit dem Ausland (GkVA) ein erstes Projekt für ein der deutschen Frage gewidmetes Studienzentrum vorgestellt. Die Idee entsprang der Tatsache, dass Beziehungen zur DDR nur schwer aufzubauen waren, da diese aufgrund der „Hallstein-Doktrin” und des von Bonn beanspruchten Alleinvertretungsanspruchs keine diplomatischen Beziehungen zu westlichen Ländern unterhalten konnte.

Um diese Sackgasse zu überwinden und zumindest informelle Beziehungen anzustoßen, entschied man sich schließlich für die Gründung eines Freundschaftsvereins nach dem Vorbild jener, die bereits mit anderen Ländern des sozialistischen Blocks bestanden. Der Gründungsprozess, an dem die Philosophen Mazzino Montinari und Antonio Banfi beteiligt waren, überwand die nach den Ereignissen von 1956 in Ungarn eingetretene Stagnation und mündete 1957 in die Gründung des Thomas-Mann-Zentrum, benannt nach dem im August 1955 verstorbenen deutschen Schriftsteller, dem Exilanten aus dem nationalsozialistischen Deutschland und Symbolfigur der geistigen Einheit der deutschen Kultur jenseits der politischen Teilung. Das von italienischen Intellektuellen getragene Zentrum wurde größtenteils von der DDR finanziert und arbeitete eng mit der Liga für Völkerfreundschaft (ab 1961 Nachfolgerin der GkVA) und deren Deutsch-Italienischer Gesellschaft zusammen. Sekretärin des TMZ war Rosa Spina von der IKP; erster Präsident war der Archäologe Ranuccio Bianchi Bandinelli, damals zugleich Direktor des Istituto Gramsci. Während sich das Zentrum bei seiner Gründung nicht um die Deutsche Bibliothek kümmerte, beobachteten die westdeutsche Presse und Diplomatie es von Anfang an mit Misstrauen und beschrieben es als kommunistische Propagandaaktion, getarnt als italienisch-deutscher Kulturverein. Das Auswärtige Amt der BRD drängte sein italienisches Pendant, das TMZ zu schließen, doch die italienischen Behörden antworteten, dass es sich um einen privaten italienischen Verein handele, bei dem es keinen Spielraum für direkte Maßnahmen gebe; man beschränkte sich auf indirekte Überwachungsmaßnahmen wie die Verweigerung von Visa für aus der DDR anreisende Künstlerensembles.

Der kulturelle Wettbewerb (1958–1965)

In dieser Phase am Ende der Fünfzigerjahre wurde die Kulturpolitik der BRD von der westdeutschen Presse selbst kritisiert, die ihr einen zu akademischen Zuschnitt und das Fehlen einer klaren Ausrichtung vorwarf. Das Thema gelangte auch in den Bundestag, wo die SPD, vertreten durch den Bundestagsabgeordneten Georg Kahn-Ackermann, das Fehlen einer kohärenten und modernen auswärtigen Kulturpolitik kritisierte und dabei ausdrücklich den Fall Italien anführte. Das Thomas-Mann-Zentrum verfolgte in diesen Jahren eine doppelgleisige Strategie: Unterstützung der internationalen Anerkennung der DDR und scharfe Kritik an Bonn, die auch in nationaler Hinsicht aufgegriffen und angepasst wurde (Kritik an der NATO und am Atlantizismus). Zentral war das Thema des Antifaschismus, das es erlaubte, den Gleichklang mit der Erinnerung an den italienischen Widerstand zu festigen und die DDR als das „andere”, das „bessere“ Deutschland darzustellen und sie so klar von der Bundesrepublik abzugrenzen. Zahlreiche Initiativen widmeten sich diesem Themenfeld – Ausstellungen wie jene des nach Buchenwald deportierten kommunistischen Zeichners Herbert Sandberg; Theaterinszenierungen wie „Lilo Herrmann”; die Vorführung von Stanley Kramers Film über die Nürnberger Prozesse, „Das Urteil von Nürnberg”; die Vorstellung des Buches „Die Weiße Rose” über die Geschwister Scholl –, neben Vorträgen über die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus in den beiden deutschen Staaten.

Das Zentrum stand außerdem an vorderster Front bei der Verbreitung des Werks von Bertolt Brecht, begünstigt durch die Vermittlung des Piccolo Teatro di Milano (mit Paolo Grassi und Giorgio Strehler) und die Arbeit der Germanisten Cesare Cases und Paolo Chiarini. War die italienische Rezeption Brechts breit und erfolgreich, so gestaltete sich die Einreise seiner Theatergruppe, des Berliner Ensembles, schwieriger: Das Auswärtige Amt verweigerte zwischen 1961 und 1964 mehrfach das Visum, was die Proteste des Zentrums und der linken Presse hervorrief.

Parallel dazu durchlief die Deutsche Bibliothek einen tiefgreifenden Wandel. 1959 verließ Sattler die Botschaft, um die Kulturabteilung des Auswärtigen Amtes zu leiten, und brachte dabei die – gerade in Italien gereifte – Überzeugung mit, dass Kulturpolitik ein zentraler Schauplatz der Auseinandersetzung des Kalten Krieges sei, der durch die von den totalitären Staaten betriebene Politisierung erzwungen werde. Unter seiner Leitung wurden sämtliche Kulturinstitute im Ausland dem Goethe-Institut unterstellt, das der Verbreitung der deutschen Sprache und Kultur gewidmet und 1951 in München als privatrechtlicher Verein neu gegründet worden war – um eine politische Instrumentalisierung zu vermeiden, die die Deutsche Akademie während des Nationalsozialismus gekennzeichnet hatte. In den Sechzigerjahren weitete das Auswärtige Amt seine Zuständigkeiten jedoch zunehmend aus und wurde zum wichtigsten Geldgeber des Instituts. In Italien wuchs das Netz des Goethe-Instituts auf sieben eigenständige Standorte von Nord- bis Süditalien (Turin, Genua, Mailand, Triest, Rom, Neapel, Palermo).

1961 übernahm Michael Freiherr Marschall von Bieberstein die Leitung der römischen Niederlassung, die er bis 1974 innehatte und die er entscheidend erneuerte: thematische Erweiterung hin zur Zeitgeschichte (Nationalsozialismus, Widerstand gegen Hitler, Kalter Krieg, Mauer, Kubakrise); Öffnung für ein jüngeres, weniger elitäres Publikum; Filmreihen zu jungen Regisseuren wie Kluge, Schlöndorff, Fassbinder und Herzog; Zusammenarbeit mit der Gesellschaft Nuova Consonanza für zeitgenössische Musik (Stockhausen, Cage, Nono); Raum für Autoren der Gruppe 47 (Enzensberger, Richter, Walser, Grass, Bachmann, Kaschnitz) und, in deutlichem Bruch mit der vorangegangenen Phase, für Initiativen zum antinationalsozialistischen Widerstand (Weiße Rose, Attentat vom 20. Juli 1944).

Deutsche Akademie in Rom, Bibliothek in der "Villa Massimo", 21. April 1972 (© Bundesarchiv, B 145 Bild-F036588-000, Lothar Schaack)

Für Marschall von Bieberstein war die nationalsozialistische Vergangenheit ein unumgänglicher Bestandteil des Deutschlandbildes, und das Goethe-Institut konnte sich der Auseinandersetzung mit diesem schwierigen Erbe nicht entziehen. Kontroversen blieben nicht aus, etwa 1964, als ein Vortrag des Historikers Golo Mann über die Ära Adenauer – kritisiert wegen der ausbleibenden Anerkennung der Grenzen zu Polen – das Auswärtige Amt und den Bund der Vertriebenen verärgerte. Marschall von Bieberstein verteidigte die Initiative als Beispiel einer pluraleren und vielfältigeren deutschen Selbstdarstellung.

Die Initiativen des Goethe-Instituts zum Widerstand beunruhigten das Thomas-Mann-Zentrum, das befürchtete, die Exklusivität bei diesem Thema zu verlieren – und dass ein positiveres Bild der BRD die Abgrenzung zur DDR verwischen könnte. Der Briefwechsel zwischen Marschall von Bieberstein und Bianchi Bandinelli über Initiativen zur Weißen Rose und zur vom Goethe-Institut geförderten Ausstellung „Deutsche gegen Hitler” bezeugt diese direkte Konkurrenz. Bianchi Bandinelli verwies auf den zeitlichen Vorrang des Zentrums und forderte die BRD auf, in der Frage der Verjährung der NS-Verbrechen, die Anfang der Sechzigerjahre im Bundestag diskutiert wurde, Konsequenz zu ziehen.

Die innerdeutschen Beziehungen im Wandel (1966–1973)

In der zweiten Hälfte der 1960er-Jahre zeitigte die internationale Entspannung in beiden Staaten sichtbare Wirkungen: In der BRD ging die Ära Adenauer zu Ende, und 1969 bildete sich die von Willy Brandt geführte sozialliberale Koalition; in der DDR folgte Erich Honecker auf Walter Ulbricht an der Spitze der SED. Auf Betreiben von Brandt und Egon Bahr setzte die neue Ostpolitik ein, mit der Anerkennung der territorialen Folgen des Zweiten Weltkriegs und der Normalisierung der Beziehungen zur UdSSR, zu Polen und zur Tschechoslowakei. In diesem Rahmen kam es auch zu einem intensiveren Dialog mit der DDR, deren Existenz nun anerkannt wurde. Im Grundlagenvertrag vom Dezember 1972 wurden gutnachbarliche Beziehungen zwischen den beiden deutschen Staaten festgeschrieben, die auf Gleichberechtigung und der Unverletzlichkeit der Grenzen beruhten. Damit wurde der Weg zur internationalen Anerkennung der DDR geebnet; Italien nahm im Januar 1973 reguläre diplomatische Beziehungen mit dem Land auf.

Das entspanntere Klima ab der zweiten Hälfte der Sechzigerjahre führte zu einigen konkreten Öffnungen: Die lange erwarteten Gastspiele der Komischen Oper und des Berliner Ensembles konnten endlich stattfinden und gipfelten in der Teilnahme des Berliner Ensembles an der Biennale von Venedig 1966. Im folgenden Jahr wurde das zehnjährige Bestehen des Thomas-Mann-Zentrum mit einem umfangreichen Programm gefeiert, das den Höhepunkt der Tätigkeit des Zentrums darstellte. Nur ein Jahr später kühlte die Beteiligung der DDR am Einmarsch des Warschauer Pakts zur Niederschlagung des Prager Frühlings das freundschaftliche Klima gegenüber dem Land ab und veranlasste Bianchi Bandinelli, von der Präsidentschaft des TMZ zurückzutreten.

Aufseiten der BRD führte der Antritt der sozialliberalen Koalition zu einer grundlegenden Reform der auswärtigen Kulturpolitik, die an Bedeutung gewann. Das Goethe-Institut wurde stärker in das Auswärtige Amt eingebunden, man förderte die Erweiterung der kulturellen Beziehungen um wissenschaftliche und soziale Bereiche, und die internationale Zusammenarbeit wurde gestärkt. Gegenüber der DDR entschied man sich für eine Linie der „aktiven Konkurrenz” statt der Konfrontation, wobei die Betonung auf der gemeinsamen Zugehörigkeit zu einer einzigen deutschen Nation lag („zwei Staaten, eine Nation”). Die DDR hingegen entwickelte zunehmend die gegenteilige These „zwei Staaten, zwei Nationen” und wertete dabei auch identitätsstiftende, zuvor vernachlässigte historische Figuren und Erbschaften auf, wie Luther und die preußische Tradition.

In diesen Jahren verstärkte das Goethe-Institut Rom, weiterhin unter Marschall von Bieberstein, seine Präsenz durch große Ausstellungen zu den Avantgarden des 20. Jahrhunderts (Dadaismus, Expressionismus, Surrealismus und Max Ernst, Neue Sachlichkeit), die zusammen mit der Galleria nazionale d’arte moderna realisiert wurden, und empfing bedeutende Intellektuelle wie Adorno, Horkheimer, Habermas und Grass. Erklärtes Ziel war es, „Glaubwürdigkeit und Respekt für Deutschland zurückzugewinnen” – auch durch zeitgenössische und experimentelle Kultur, nicht nur durch die klassische.

Bezeichnenderweise begann sich das Goethe-Institut auch mit Autoren zu befassen, die bis dahin im „Zuständigkeitsbereich” des Thomas-Mann-Zentrums verortet wurden, wie etwa Bertolt Brecht: Zum siebzigsten Geburtstag des Dramatikers (1968) organisierte es eine Podiumsdiskussion mit namhaften Wissenschaftlern – darunter der Vizepräsident des TMZ selbst, Paolo Chiarini –, während es dem Zentrum nicht gelang, das geplante Programm zu verwirklichen. Bianchi Bandinelli beklagte gegenüber Paul Wandel, dem Präsidenten der Liga für Völkerfreundschaft (LfV), die Erstarrung des Kulturangebots des Zentrums, das „im Dogmatismus und in den ostdeutschen Zensurmaßnahmen gefangen” sei und keine neuen Stimmen bieten könne, und prangerte das Fehlen direkter Kontakte zu Schriftstellern, Künstlern und Wissenschaftlern der zeitgenössischen DDR an.

Die Auseinandersetzung geht weiter (1974–1989)

Entgegen den Erwartungen der DDR führte die diplomatische Anerkennung nicht zu einer unmittelbaren Beschleunigung der bilateralen Beziehungen zu Italien, die noch jahrelang schwankend blieben. Erst in den frühen Achtzigerjahren, unter den Regierungen von Bettino Craxi (Sozialistische Partei Italiens), war ein neuer Impuls zu verzeichnen, der in den gegenseitigen Besuchen von 1984 (Craxi in Ost-Berlin) und 1985 (Honecker in Rom) gipfelte. Es kam auch zur Unterzeichnung eines Kulturabkommens mit einer gemischten Kommission für Dreijahresprogramme (1985–87, 1988–90), und man startete das – nie verwirklichte – Projekt zweier gegenseitiger Kulturzentren in Ost-Berlin und Rom.

Das Ende der Reisebeschränkungen ermöglichte es ostdeutschen Orchestern und Ensembles (Deutsche Staatsoper, Berliner Ensemble, Staatskapelle Berlin und Dresden, Komische Oper, Leipziger Gewandhausorchester) schließlich, häufiger in Italien aufzutreten.

Für das Thomas-Mann-Zentrum bedeutete die Anerkennung hingegen „einen Stillstand”, da seine politische Vermittlungsfunktion entfiel; die Einrichtung geriet zudem in Konkurrenz zur neugegründeten Associazione Italia-DDR (1973), deren Aufgabenteilung mit dem Zentrum erst durch Vermittlung der IKP geklärt wurde. Seine mehrfach angedrohte Schließung wurde vermieden, weil auch die DDR das Ansehen und die Wirksamkeit des Zentrums anerkannte. Belastet wurde die Beziehung zur DDR jedoch durch die zunehmende Entfremdung zwischen IKP und SED, die auf die wachsende Eigenständigkeit der IKP gegenüber der UdSSR sowie auf Fragen des Dissenses zurückzuführen war, die auch italienische Intellektuelle betrafen. Die Ausbürgerung des Liedermachers Wolf Biermann 1976 aus der DDR fand in Italien ein breites Echo und wurde offen im Namen der Meinungsfreiheit kritisiert.

Unter der Präsidentschaft von Stefano Rodotà (1976–1989) realisierte das Zentrum – oft in Venedig, dank der Zusammenarbeit mit der Fondazione Giorgio Cini und der Opera Bevilacqua La Masa sowie mit den Kultureinrichtungen Weimars – große, der deutschen Klassik gewidmete Ausstellungen, im Einklang mit der zeitgleichen Wiederentdeckung des deutschen Erbes durch die DDR.

Am Goethe-Institut Rom endete hingegen die langjährige Leitung von Marschall von Bieberstein. Sein Nachfolger Günter Bär musste sich einer besonders kritischen Phase der italienisch-deutschen Beziehungen stellen, die 1977 vom Fall Kappler geprägt war – dem ehemaligen SS-Offizier, verantwortlich für die Razzia im jüdischen Ghetto und das Massaker in den Fosse Ardeatine am 23. März 1944, der aus dem Militärkrankenhaus Celio in die BRD geflohen war – sowie von einem antideutschen Klima, das auch durch die Maßnahmen gegen linken Terrorismus und das damit verbundene Berufsverbot genährt wurde. Der in der BRD seit 1972 geltende „Radikalenerlass“, der den Ausschluss von Personen, die des Extremismus verdächtigt wurden, aus dem öffentlichen Dienst vorsah, war auch unter diesem Namen auch in Italien bekannt. Er wurde von einigen Gruppen linker Intellektueller heftig kritisiert, da sie darin eine Bedrohung der demokratischen Freiheit sahen.

Das Goethe-Institut reagierte mit direkten Initiativen zu diesen Themen (Reihen zur Verfassung und den Grundrechten der BRD, Seminare über das gegenseitige Bild der beiden Länder in den Medien). 1979 trug der Besuch des italienischen Staatspräsidenten Sandro Pertini (PSI) in der BRD dazu bei, die Spannungen zu entschärfen, auch wenn einige Nachwirkungen blieben. Das Kulturangebot des Goethe-Instituts Rom widmete sich weiterhin vor allem der deutschen Gegenwart, über Filme und elektronische Musik ebenso wie durch Ausstellungen zu Bewegungen wie dem Bauhaus und der Brücke. Auch die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus, dem Widerstand und der Shoah blieb weiterhin präsent, wobei auch der Weimarer Republik verstärkt Aufmerksamkeit gewidmet wurde.

In den Achtzigerjahren zeichnete sich das Goethe-Institut Rom durch große, gemeinsam mit der Universität Rom organisierte internationale Tagungen über deutsche Denker (Weber, Heidegger, Benjamin) aus sowie durch eine Reihe zu ostdeutschen Schriftstellern, die der SED gegenüber kritisch eingestellt, aber in der DDR geblieben (Stefan Heym, 1981; Christa Wolf, 1984; Stephan Hermlin, 1988) oder emigriert waren (Günter Kunert, 1983; Jurek Becker, 1984; Horst Bienek, 1987). Diese Initiative stellte eine weitere Form der Konkurrenz zum Thomas-Mann-Zentrum dar, dem es trotz gezeigten Interesses wegen des Widerstands der LfV nie gelang, direkte Kontakte zu den bedeutendsten Schriftstellern der DDR herzustellen. In dieser Phase differenzierte sich das Kulturangebot der beiden Einrichtungen immer deutlicher – klassische Kultur beim Zentrum, 20. Jahrhundert beim Goethe-Institut –, ohne dass es je zu einer direkten Zusammenarbeit kam, aber auch ohne offene Auseinandersetzungen oder gegenseitige Behinderungen. Beide Botschaften beobachteten die kulturellen Initiativen des jeweils anderen deutschen Staates weiterhin aufmerksam, oft mit Besorgnis, und blieben so stets in gegenseitiger Beobachtung.

Mit dem Fall der Mauer und der raschen Auflösung der DDR erlosch das Thomas-Mann-Zentrum still und leise, ohne Aufsehen oder öffentliche Debatte – begünstigt durch die Enttäuschung seiner eigenen Intellektuellen über die DDR und die wachsende Distanz zwischen IKP und SED und deren Nachfolgepartei Partei des Demokratischen Sozialismus (PDS). Das Goethe-Institut blieb somit die einzige der deutschen Sprache und Kultur gewidmete Einrichtung.

Schlussfolgerungen

Obwohl sie teilweise ähnliche Ziele verfolgten, waren die beiden deutschen Staaten von unterschiedlichen Beweggründen geleitet: in der unmittelbaren Nachkriegszeit musste die BRD daran arbeiten, ein durch Nationalsozialismus und Besatzung belastetes Bild zu überwinden, während die DDR zunächst vor allem danach strebte, bekannt zu werden und über die Kultur politische und wirtschaftliche Kontakte aufzubauen, die der internationalen Anerkennung dienten. Nach 1973 blieb das internationale Ansehen für die DDR zentral, während für die BRD weiterhin die Notwendigkeit bestand, fortbestehenden Vorurteilen entgegenzuwirken.

Die Entwicklung des Kulturangebots der beiden Institute offenbart eine spiegelbildliche, aber umgekehrte Dynamik: Die Deutsche Bibliothek wurde im Zeichen der deutschen Klassik gegründet, während sich das Thomas-Mann-Zentrum zum Träger der Moderne Brechts und des Expressionismus machte; es war gerade die Konkurrenz des Zentrums, die die Deutsche Bibliothek/das Goethe-Institut unter der jungen Leitung von Marschall von Bieberstein dazu bewegte, sich in den 1960er-Jahren am Erbe des 20. Jahrhunderts und einem dynamischen Deutschlandbild der BRD zu orientieren. In den Siebzigerjahren war es das Thomas-Mann-Zentrum, das sich dem klassischen Erbe und der humanistischen Kultur zuwandte – als deren Interpretin sich die DDR selbst zu profilieren suchte –, wodurch sich, in umgekehrter Form, eine neue Distanzierung zwischen den beiden Einrichtungen ergab.

Eine weitere bedeutsame Entwicklung betrifft den Umgang mit der nationalsozialistischen Vergangenheit, der zunächst vernachlässigt wurde und ab den Sechzigerjahren zu einem Schlüsselthema für das Goethe-Institut wurde: ein Wandel, der sowohl durch die innenpolitischen Veränderungen in der BRD als auch durch die Notwendigkeit ausgelöst wurde, in Italien ein glaubwürdiges Bild aufzubauen und jene linken Intellektuellen anzusprechen, die sonst von der DDR angezogen worden wären. Die Geschichte des Thomas-Mann-Zentrums, verwoben mit dem italienischen und dem ostdeutschen Pol, bezeugt schließlich die loyale Unterstützung italienischer Intellektueller für die DDR, aber auch einen Weg, der von anfänglicher Begeisterung zu zunehmender Ernüchterung führte. Insgesamt tritt Italien als durchlässige Drehscheibe der kulturellen Beziehungen zwischen Ost und West hervor, als ein Raum, in dem die beiden deutschen Staaten aufeinandertrafen, sich gegenseitig beeinflussten und sich miteinander maßen.

Zitierweise: Costanza Calabretta, „Das Goethe-Institut Rom und die Konkurrenz mit dem Thomas-Mann-Zentrum während des Kalten Krieges", in: Deutschland Archiv, 2.10.2026, Link: www.bpb.de/582079 (ali).

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Fussnoten

Fußnoten

  1. Diese Dreiecksperspektive wurde in der Geschichtsschreibung zunehmend vertieft, vgl. Alexander Muschik, Die beiden deutschen Staaten und das neutrale Schweden. Eine Dreiecksbeziehungen im Schatten der offenen Deutschlandfrage 1949‑1972, Münster 2005; Olivia Griese, Auswärtige Kulturpolitik und Kalter Krieg. Die Konkurrenz von Bundesrepublik und DDR in Finnland 1949‑1973, Wiesbaden 2006; Peter Ulrich Weiß, Kulturarbeit als diplomatischer Zankapfel. Die kulturellen Auslandsbeziehungen im Dreiekcsverhältnis der beiden deutschen Staaten und Rumäniens von 1950 bis 1972, München 2010.

  2. Christof Dipper, Deutsche und Italiener in der Nachkriegszeit, in: Michael Matheus (Hrsg.), Deutsche Forschungs-und Kulturinstitute in Rom in der Nachkriegszeit, Tübingen 2007, S. 1-20, hier S.18-19.

  3. Vgl. Ulrike Stoll, Kulturpolitik als Beruf: Dieter Sattler in München, Bonn und Rom (1906-1968), Paderborn 2005.

  4. Rudolf Salat, Protokoll über die Besprechung mit den Kulturreferenten verschiedener Auslandmissionen, 25-27.11.1955, in: Politisches Archiv des Auswärtigen Amts (PAAA), Berlin, B. 11, Ref. 3/962.

  5. Botschaft der BRD Rom, Deutsche Bibliothek in Rom, 18.3.1955, in: PAAA, Bd. 24, Ref. 204/248.

  6. GkVA, Unterredung zwischen Robotti und Keller, 9.9.1954, in: Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR im Bundesarchiv (SAPMO), Berlin – Lichterfelde, DY 30/96999.

  7. Vgl. Charis Pöthig, Italien und die DDR. Die politischen, ökonomischen und kulturellen Beziehungen von 1949 bis 1980, Frankfurt a. M. 2000; Johannes Lill, Völkerfreundschaft im Kalten Krieg? Die politischen, kulturellen und ökonomischen Beziehungen der DDR zu Italien 1949-1973, Frankfurt a. M. 2001; Magda Martini, La cultura all’ombra del Muro. Relazioni culturali fra Italia e DDR (1949-1989), Bologna 2007.

  8. Vgl. J. Schmitz van Vorst, “Das ‚Centro Thomas Mann‘. Über das Problem der deutschen Kulturarbeit in Italien”, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8.6.1957.

  9. Auswärtige Amt an Botschaft in Rom, „Centro Thomas Mann” in Rom, 9.9.1957, in: PAAA, B. 24, Ref. 247.

  10. Deutscher Bundestag, Plenar Protokolle, 208. Sitzung, 2. Wahlperiode, 9.5.1957, S. 11990.

  11. Dieter Sattler, “Die Stunde der Kulturpolitik”, in: Der Bürger im Staat, 4, 1960, S. 82-83.

  12. Vgl. Steffen R. Kathe, Kulturpolitik um jeden Preis. Die Geschichte des Goethe-Instituts von 1951 bis 1990, München 2005.

  13. Michael Freiherr Marschall von Bieberstein, „Zehn Jahre Deutsche Bibliothek Rom”, in: Römische Reden. Zehn Jahre Deutsche Bibliothek Rom/Goethe Institut 1955-1965, München 1966, S. 119-127, hier S. 121.

  14. Italienische Botschaft an das MAE, Vorbehalte des „Deutscher Ostdienst”, 10.4.1964, in: Historisch-diplomatisches Archiv des italienischen Außenministeriums (ASMAE), Rom, DGAP Uff. I, b. 16.

  15. R. B. Bandinelli, Brief an M. M. von Bieberstein, 4.3.1965, in: Staatsarchiv Siena (AS-SI), Bestand Ranuccio Bianchi Bandinelli (RBB), b. 55, fasc. 270.

  16. Hansgert Peisert, Die auswärtige Kulturpolitik der Bundesrepublik Deutschland. Sozialwissenschaftliche Analysen und Planungsmodelle, Stuttgart 1978, S. 45.

  17. R. B. Bandinelli, Brief an Paul Wandel, 23.2.1968, in: AS-SI, RBB, b. 56, f. 285.

  18. Vgl. https://www.deutschlandfunk.de/vor-70-jahren-massaker-in-den-ardeatinischen-hoehlen-102.html und https://www.memorialmuseums.org/memorialmuseum/gedenkstatte-ardeatinische-hohlen-rom, letzte Zugriffe 15.9.2026.

  19. Vgl. die Stellungnahme vom Historiker Enzo Collotti, Enzo Collotti, „Berufsverbot, repressione e socialdemocrazia nella Germania federale”, in: Belfagor, 3, 1976, S. 267‑311.

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