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Vita von Esther Lermann

Sharon Adler

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Esther Lermann über ihr Engagement für die jüdische Community: „Ich mag es, mich mit diesen Themen zu beschäftigen. Ich fühle mich auch irgendwie verpflichtet, etwas an die jüdische Gemeinschaft zurückzugeben: die jüdischen Werte und Traditionen und die Geschichte unserer Vorfahren, die überlebt haben.“ (© Sharon Adler/PIXELMEER, 2023)

Esther Lermann wurde 1997 in Chemnitz geboren, wohin ihre Familie im gleichen Jahr als jüdische Kontingentflüchtlinge aus Moldawien gekommen war. Mit 12 Jahren fing sie an, sich aktiv mit ihrer jüdischen Identität zu beschäftigen. Sie machte ihre Bat Mitzwa, besuchte den Religionsunterricht der Jüdischen Gemeinde Chemnitz und fuhr auf ihr erstes jüdisches Sommerferienlager. Diese Erfahrungen haben den Grundstein für ihr heutiges Engagement in der jüdischen Gesellschaft gelegt.

Als Jugendliche besuchte sie Madrichim-Seminare, wurde Jugendleiterin im Chemnitzer Jugendzentrum und organisierte seitdem regelmäßige Treffen in der Gemeinde. Zudem begleitete sie die Kinder zu Shabbatot sowie Machanot.

Nach dem Abitur 2016 studierte sie Kultur und Wirtschaft mit den Schwerpunkten Hispanistik und Betriebswirtschaftslehre an der Universität Mannheim. Nach Abschluss ihres Studiums kehrte sie nach Chemnitz zurück und ist seit 2022 Leiterin der Kinder- und Jugendarbeit in der Jüdischen Gemeinde Chemnitz. Zeitgleich begann sie ihre Stelle als Vertriebsmitarbeiterin bei bidi Bildung Digital, einem Dresdner Startup-Unternehmen. Ende 2022 gründete sie das -Projekt Externer Link: myJcon mit, welches sich mit den Themen Judentum, Identität und Mode beschäftigt.

Interner Link: Zum Interview mit Esther Lermann >>

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