Beleuchteter Reichstag

Deutschland Archiv

"Deutschland Archiv Online" bietet fundierte, allgemein verständliche Beiträge zur gemeinsamen deutschen Nachkriegsgeschichte und zum deutschen Einigungsprozess im europäischen Kontext. Das Angebot wird kontinuierlich erweitert. Alle hier veröffentlichten Texte und Videos sind Meinungsbeiträge der jeweiligen AutorInnen, sie stellen keine Meinungsäußerung der Bundeszentrale für politische Bildung dar.

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Vor 50 Jahren

Ein Ostberliner Polizist arbeitet am 9. Oktober 1961 an der Berliner Mauer.

Wie die Ostpolitik der Bundesrepublik begann

Teil I. 1961 - 1963: Vom Mauerbau bis zum Konzept „Wandel durch Annäherung“, konzipiert von Willy Brandt und Egon Bahr und angeregt von John F. Kennedy.

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Der SPD-Vorsitzende und Kanzler-Kandidat Willy Brandt im Juli 1965 bei der Sommertagung des Politischen Clubs der Evangelischen Akademie in Tutzing ein Referat über die "Politik der Zukunft".

Das Ringen um "Entspannung" im Kalten Krieg

Teil II. 1964 - 1968: Entspannungspolitik als Schlüssel für eine neue Ostpolitik. Die ersten Schritte der Großen Koalition und der "Störfall" 1968.

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Der deutsche Bundeskanzler Willy Brandt (l) und der sowjetische Ministerpräsident Alexei Kossygin (M) unterzeichnen am 12.8.1970 in Moskau den Deutsch-Sowjetischen Vertrag über den gegenseitigen Verzicht auf Gewaltanwendung und -androhung und Wege zur Verständigung. Rechts der sowjetische Außenminister Andrej Gromyko, hinter Brandt der Generalsekretär der KPdSU, Leonid Breschnew, rechts daneben Staatssekretär Egon Bahr.

12. August 1970: Durchbruch mit dem Moskauer Vertrag

Teil III. 1969 - 1970: Der Weg zum Moskauer Vertrag - unterzeichnet am 12. August 1970 im Kreml. Doch welche Gegengeschäfte waren erforderlich?

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Weitere neue Beiträge

Das Foto zeigt Egon Bahr und Peter Ensikat, die  vor der Kamera über den Prozess der Deutschen Einheit sprechen.

West-Ost-Gespräch mit Egon Bahr und Peter Ensikat

2006 führten der frühere SPD-Politiker Egon Bahr und der Kabarettist Peter Ensikat an zwei Tagen ein Gespräch vor laufender Kamera über ihre Ansichten zur Deutschen Einheit. Daraus werden hier zwei Passagen gezeigt.

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Das Foto zeigt die Demonstration in Leipzig am 16.10.1989. Rund 120.000 DDR-Bürgerinnen und -Bürger demonstrierten damals in Leipzig für mehr Demokratie, Bürgerrechte und Reformen. Der Untergang des SED-Regimes vollzol sich kurz darauf in einem rasanten Tempo.

Wem gehört die Friedliche Revolution?

Thomas Großbölting anylysiert die Pollack-Kowalczuk-Kontroverse aus dem Jahr 2019 zur Friedlichen Revolution in der DDR 1989 vor dem Hintergrund aktueller Wissenschafts- kommunikation im Rahmen der Corona-Pandemie.

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Das Foto zeigt Hermann Flade nach seiner Entlassung mit seiner Mutter Therese in ihrer Traunsteiner Wohnung.Der Oberschüler Hermann Flade wurde 1950 nach dem Versuch, Flugblätter gegen die SED anzukleben, verhaftet und 1951 in Dresden wegen "Boykotthetze und Widerstandes gegen die Staatsgewalt" zum Tode verurteilt. In einem Revisionsverfahren wurde das Urteil in eine 15-jährige Zuchthausstrafe umgewandelt. Am 01.12.1960 erhielten die Eltern ein Telegramm, in dem ihr Sohn ihnen kurz mitteilte: "Komme sobald als möglich zu euch".

Die Freiheit ist mir lieber als mein Leben

1951 verurteilte die DDR-Justiz den 18-jährigen Hermann Flade für eine Protestaktion mit Flugblättern zunächst zum Tode. Aus einer aktuellen Biographie über ihn veröffentlicht das Deutschland Archiv zwei Kapitel.

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Das "Baufeld Tesla" bei Freienbrink nahe dem brandenburgischen Grünheide (Mark), wo der US-Elektroautohersteller "Tesla" eine sogenannte Gigafactory errichten will, aufgenommen im April 2020.

Die Logistik der Repression

Ungefähr dort, wo der amerikanische Autokonzern Tesla in Brandenburg einen Produktionsort errichten will, existierte früher eine „Zentrale Versorgungsbase für das MfS“. Das 200 Hektar große Sperrgebiet war unzugänglich und erfüllte für die Staatssicherheit mehrere Funktionen. Eine Recherche von Christian Halbrock und Susan Pethe.

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Das Foto zeigt die ehemalige Treuhand-Chefin Birgit Breuel (l), die am 23.7.1992 in Berlin mit Loïk Le Floch-Prigent, dem damaligen Präsidenten des Unternehmens Elf-Aquitaine, auf den Vertragabschluss zur Übernahme der Leuna-Werke und der Minol-Tankstellen anstößt.

Die Leuna-Minol-Privatisierung: Skandalfall oder Erfolgsgeschichte?

Die Leuna-Minol-Privatisierung gehörte zu den besonders umstrittenen und teuren Projekten der Treuhandanstalt. Der Neubau einer Raffinerie, gegen den erbitterten Widerstand der Konkurrenz, war dennoch entscheidend für den Erhalt des Chemiestandorts.

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Das Foto zeigt ein Hinweisschild, das in Bulgarien auch auf Deutsch darüber infomierte, dass dort die Grenzzone begann.

Die Grenze der Volksrepublik Bulgarien 1945-1989

Die südöstliche Grenze Bulgariens war bis 1989 gleichzeitig die Außengrenze des sogenannten Ostblocks. Nach dem Mauerbau 1961 versuchten auch DDR-Bürger die Flucht über Bulgarien. Die große Mehrzahl war jedoch erfolglos. Einige von ihnen kamen dabei zu Tode.

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Diskussionsstoff

Schema der Grenzsperranlagen der DDR, technischer Stand ab 1979.

Wer war Opfer des DDR-Grenzregimes?

Eine Studie des Forschungsverbunds SED-Staat hat eine Kontroverse ausgelöst. Wer war Opfer des DDR-Grenzregimes? Nur Flüchtlinge, die nach dem Mauerbau 1961 aus dem Osten in den Westen fliehen wollten und dabei ihr Leben verloren? Oder auch Grenzer, die Selbstmord begangen? Ein Historikerstreit.

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Rund eine Million Menschen feierten in der Nacht des 3. Oktober 1990 in Berlin die wiedergewonnene deutsche Einheit - hier mit einem Transparent "West und Ost / Zukunft für Deutschland und Europa" vor dem Brandenburger Tor.

Der Preis der Einheit

War Ostdeutschlands Weg von 1989 bis heute alternativlos? Das war Thema eines wissenschaftlichen Kolloquiums der Redaktion Deutschland Archiv am 2. und 3. März 2020 in der bpb. Ausgangsthesen lieferte Prof. Philipp Ther, er lehrt Osteuropäische Geschichte an der Universität Wien.

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Das Foto zeigt den gelb markierten Begriff Antisemitismus in einem Lexikon.

Ist Antisemitismus vor allem ein Problem in Ostdeutschland?

Und ist, wer dem Osten den größeren Zuspruch zum Antisemitismus vorhält, womöglich auf dem westlichen Auge blind? Die Debatte darüber lohnt sich. Ein Disput zwischen Charlotte Misselwitz und Micha Brumlik.

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Corona

Das neuartige Coronavirus

Geschichte im Ausnahmezustand

Das Corona-geprägte Jahr 2020 „steht in einer künftigen Geschichtsschreibung für einen tiefgreifenden Wandel der politischen Kultur", prognostiziert der Historiker Martin Sabrow. Doch in welche Richtung? „Im gesellschaftlichen Ausnahmezustand“ könne „die eigentliche Zäsur unserer Tage“ liegen, reflektiert er und stellt vier Thesen zur Diskussion.

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Mitglieder eines Deutschen Marine Bootes übergeben im Juli 1957 einen Impfstoff für 134 an der Asiatischen Grippe Erkrankte an die Besatzung des US-Schiffes General Patch . Das Schiff kam aus New York und ankerte vor Bremerhaven, nachdem es wegen des Ausbruchs der Grippe unter den 1.256 Passagieren und Crew-Mitgliedern in Quarantäne bleiben musste.

Debatte zur Herkunft der Asiatischen Grippe 1957

Auch die Geschichtswissenschaft liefert für die Beurteilung und Bewältigung der Corona-Krise systemrelevante Erkenntnisse. Maximilian Kutzner zeigt am Beispiel der Asiatischen Grippe aus dem Jahr 1957, wie sich zeitgenössische Ängste in den Massenmedien artikulierten.

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Erde mit Mundschutz. Friday for Future-Plakat auf der Wiese vor dem Reichstag im April 2020.

„Corona führt uns die Schwächen unserer Gesellschaft vor Augen“

Wie lässt sich Demokratie nachhaltig stärken, fragt der ehemalige SPD-Volkskammerabgeordnete Hinrich Kuessner aus Greifswald. „Menschen wollen heute nicht nur regiert werden“, kritisiert er, sondern sich beteiligen. Dabei lenkt der Theologe den Blick über Gemeinde- und Landesgrenzen hinaus – bis nach Afrika.

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Serie: 30 Jahre letzte Volkskammer der DDR

Wandbild auf der ehemaligen Berliner Mauer an der East Side Gallery in Berlin zur Würdigung von Michail Gorbatschow, der von März 1985 bis August 1991 reformorientierter Generalsekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion und von März 1990 bis Dezember 1991 Staatspräsident der Sowjetunion war.

Gorbatschows vergessene, erste Friedliche Revolution

In der Serie „Ungehaltene Reden“ ehemaliger Volkskammerabgeordneter der DDR, blickt Martin Gutzeit, der Mitgründer der SDP (später SPD) in der DDR, auf das Jahr 1988 zurück. Damals machte der sowjetische Staats- und Parteichef Michail Gorbatschow mit seinen Grundsatzbeschlüssen die Umwälzungen in der DDR 1989/90 erst möglich.

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Treffen ost- und westdeutscher Sozialdemokraten zum Auftakt des Volkskammerwahlkampfs am 12. Februar 1990 in Ost-Berlin: Johannes Rau (SPD-NRW), Stephan Hilsberg, der Autor dieses Textes (damals Sprecher der SPD-Ost), Hans-Jochen Vogel (damals Parteivorsitzender SPD-West), Ibrahim Böhme (damals bis zu seiner Enttarnung als Stasi-IM Geschäftsführer der SPD-Ost) und Markus Meckel (Zweiter Geschäftsführer der SPD-Ost) sowie vorn sitzend Willy Brandt (ehemaliger Bundeskanzler und Ehrenvorsitzender der SPD-West).

"Der Schlüssel lag bei uns"

Stephan Hilsberg bilanziert in seiner „ungehaltenen Rede“ für das DA, welche drei Faktoren auf dem Weg zur Deutschen Einheit besonders wichtig waren. Er verweist dabei auch auf den Einfluss der Friedensbewegung als Impulsgeber für die Demokratie- und Bürgerrechtsbewegung der DDR.

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Mauerbresche Ende November 1989 in Berlin

"Es gab kein Drehbuch"

„Gleichwertige Lebensverhältnisse in Deutschland zu schaffen, bleibt Handlungsauftrag“, urteilt im Rückblick auf 30 Jahre Transformation der ehemalige SPD-Volkskammerabgeordnete Hans-Joachim Hacker aus Schwerin. In der Serie „Ungehaltene Reden“ formuliert er eine Ansprache, wie er sie heute halten würde.

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Ist im wiedervereinigten Deutschland wirklich alle Freiheit freiest möglich geregelt? Oder ist beispielsweise Rundfunkfreiheit zu gemaßregelt organisiert, fragt der ehemalige Volkskammerabgeordnete Joachim Steinmann (CDU).

Antrag auf Staatsferne

In der DA-Serie „Ungehaltene Reden“ machen sich ehemalige Abgeordneter der letzten DDR-Volkskammer Gedanken über persönlich ausgewählte Teilaspekte der Politik. Joachim Steinmann schlägt im vereinigten Deutschland eine Neustrukturierung der Rundfunkgremien vor, ohne Einfluss von ParteienvertreterInnen. Eine fiktive Rede im Bundestag.

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Sitzung des Zentralen Runden Tisches der Parteien und Bürgerbewegungen der DDR im Berliner Schloss Niederschönhausen am 22.01.1990. Christa Luft von der SED-PDS (r), ehemalige Rektorin der Berliner Hochschule für Ökonomie und Wirtschaftsministerin in der Regierung von Ministerpräsident Hans Modrow (4.v.r.), spricht zu den Anwesenden. Daneben die Moderatoren des Zentralen Runden Tisches Monsignore Dr. Karl-Heinz Ducke (Katholische Kirche, 2.v.r.), Pastor Martin Lange (Methodistische Kirche, 3.v.r.) und Oberkirchenrat Martin Ziegler (Bund der Evangelischen Kirchen der DDR, 2.v.l.). Foto: Peter Zimmermann +++(c) dpa - Report+++

"Das Alte des Westens wurde das Neue im Osten"

Die Ökonomie-Professorin Christa Luft war 1989/90 Wirtschaftsministerin der DDR. In ihrer „ungehaltenen Rede“ für das Deutschland Archiv plädiert sie für eine „unvoreingenommene Aufarbeitung“ des aus ihrer Sicht „dunklen Kapitels“ der Nachwendezeit und wirbt für eine stärker „gemeinwohlorientierte Ökonomie“.

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Parole im Herbst 1989 in Ost-Berlin

"Vereinigungsbedingte Inventur"

"1 plus 1 macht so etwa 1,7“ bilanziert Jörg Brochnow aus Halle seine Parlamentserfahrung von 1990. Viel Arbeit sei „für den Papierkorb“ erfolgt. Dennoch habe die Einheit auch in der Bundesrepublik überfällige Veränderungen bewirkt. Fraktionszwang und Lagerdenken hätten ihn aber abgeschreckt, seine politische Karriere fortzusetzen.

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Neue Themenpakete

Protest der IG-Metall vor dem Sitz der Treuhandanstalt in Berlin.

Das Wirken der Treuhandanstalt

Die Treuhandanstalt ist bis heute umstritten. Für die einen ist sie schuld an der hohen Arbeitslosigkeit in den 1990er Jahren. Für andere ist sie ein Synonym für die Vernichtung von Steuermitteln. Mittlerweile stehen der Wissenschaft die Treuhandunterlagen zur Verfügung. In einer Serie berichtet das DA über den aktuellen Forschungsstand.

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Mauerrest in der Bernauer Straße in Berlin-Mitte 2020.

Werdegänge

In vielen Analysen zum Stand der Deutschen Einheit wird diagnostiziert: Nach wie vor wissen wir viel zu wenig übereinander. Daher werden an dieser Stelle Menschen portraitiert, die deutsch-deutsche Geschichte geschrieben haben und die etwas eint: alle engagieren sich seit dem Mauerfall auf besondere Weise. Zum Auftakt drei Lebensläufe.

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Foto vom Deutschlandtreffen der Freien Deutschen Jugend (FDJ) im Mai 1950 in Ost-Berlin, 27.-30. Mai 1950: Ein Delegierter aus Paris im Gespraech mit einer FDJlerin.

Die Beziehungen Frankreich – DDR

Obwohl die Bundesrepublik die offizielle Anerkennung der DDR als Staat sowie die Aufnahme von diplomatischen Beziehungen zu ihr durch Drittstaaten als „unfreundlichen Akt‘‘ vor 1973 bewertete, gab es zwischen Frankreich und der DDR Kontakte. Darüber berichtet das DA in einer vielfältigen Beitragsreihe.

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Multimedia

Die letzte DDR-Regierung oder wie man sich selbst abschafft

Die letzte DDR-Regierung oder wie man sich selbst abschafft

Am 12. April 1990 beginnt die kurze Amtszeit der letzten, einzigen demokratisch gewählten DDR-Regierung. Sie verfügt nur über wenig politische Erfahrung, verabschiedet aber binnen 173 Tagen 164 Gesetze. Und schafft sich selbst ab. Ein Film von Michael Erler.

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Eine der Protagonistinnen des Filmbeitrags beim Interview an der innerdeutschen Grenze im Harz

Ost-West-Kindheiten

In einem Beitrag aus der ZDF-Sendung "Kennzeichen D" vom 21. Juni 1989 machen Kinder und Jugendliche von aus der DDR ausgereisten Eltern deutlich, wie sie das zweigeteilte Deutschland vor dem Mauerfall erlebten, in dem sie hin- und herreisen durften, ihre Eltern aber nicht mehr.

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Der Musik- und Zeichentrickfilm "1989 - Lieder unserer Heimat" ist keine leichte Kost. Aber erleichternd für die Arbeit mit Schülerinnen und Schülern um DDR-Alltag zu rekonstruieren.

DDR-Alltag im Comic-Film

Aufarbeitung einmal anders. Der Leipziger Comic-Zeichner Schwarwel hat Zeichentrickfilmepisoden realisiert und mit eigenen Songs betextet, um DDR-Alltagssituationen nahe zu bringen, die zur Friedlichen Revolution '89 und zum Mauerfall führten. Titel: "Lieder unserer Heimat".

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Weitere Beiträge aus 2020

Unterzeichnung des Moskauer Vertrages im Kreml durch Bundeskanzler Willy Brandt und den sowjetischen Ministerpräsidenten Alexej Kossygin, 12. August 1970. Neben Brandt Bundesaußenminister Walter Scheel, neben Kossygin Scheels Amtskollege Andrej Gromyko; im Hintergrund KPdSU-Chef Leonid Breschnew (M.).

Manfred Wilke

Vor 50 Jahren: Die neue Ostpolitik der Bundesrepublik und der Moskauer Vertrag 1970

Am 12. August 1970 wurde der „Moskauer Vertrag“ zwischen der Sowjetunion und der Bundesrepublik Deutschland im Katharinensaal des Kremls in Moskau geschlossen, eine entscheidende Weichenstellung auf dem langwierigen Weg zur Beendigung des Kalten Kriegs. Über die Hintergründe hat Manfred Wilke recherchiert.

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Die "Unabhängigen Kommission zur Überprüfung des Vermögens der Parteien und Massenorganisationen der DDR“ mit dem damals amtierenden Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble bei ihrer Verabschiedung am 15. Dezember 2006.

Andreas Förster

Verschwundene Parteifinanzen

Vor 30 Jahren wagte die DDR-Volkskammer einen couragierten Schritt. Sie berief eine unabhängige Kommission, um Gelder, Tarnfirmen und Immobilien der PDS-Vorgängerpartei SED und ehemaliger Blockparteien aus der DDR aufzuspüren. Vermögen im Umfang von über 1,6 Milliarden Euro wurde sichergestellt und der Vorwurf der Vermögensverschleierung erhoben. Aber wurde alles entdeckt?

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Das Foto zeigt mehrere hundert Beschäftigte der damals in Konkurs befindlichen Thüringischen Faser AG  bei ihrem Protestmarsch durch Rudolstadt am 15.10.1993. Die Chemiearbeiter forderten den Erhalt des Industriestandortes und die Rücknahme ihres Unternehmens durch die Treuhandanstalt. Zu dieser Zeit waren in der Faser AG noch etwa 1.146 Mitarbeiter beschäftigt.

Detlev Brunner

„…keine bedeutsame Rolle“? Die Gewerkschaften im Prozess von Einheit und Transformation

Der Beitrag zeigt, dass die revolutionären Ereignisse in der DDR 1989/90 den DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften völlig unvorbereitet trafen. Im Rahmen der wirtschaftlichen Transformation durch die Treuhandanstalt seien die Gewerkschaften nicht angemessen beteiligt worden. Es wird zudem aufgezeigt, welche Aspekte von der zeithistorischen Forschung in den Blick genommen werden sollten.

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Das Foto zeigt den Abbau des Schriftzuges "OST" vom Dach der Volksbühne in Berlin am 24.06.2017 während der letzten Vorstellung von "Die Brüder Karamasow".

Jörg Ganzenmüller

Ostdeutsche Identitäten

Ostdeutschen wird eine spezifische Identität bescheinigt, die durch die SED-Diktatur und die Transformationszeit seit 1990 geformt worden sei. Auch eine westdeutsche Identität wird ausgemacht, die in der Zeit vor 1990 wurzele. Woher stammen diese Selbst- und Fremdzuschreibungen, und was bedeuten sie für die deutsche Vereinigungsgesellschaft?

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Schwarz-Weiß-Foto: Aufstand vom 17. Juni 1953: Ein sowjetischer T-34-Panzer, davor drei Demonstranten, von denen einer die Fahrtrichtung des Panzers kreuzt.

Augenzeugenbericht

"Wie im Krieg war es"

Ein neu aufgefundenes Zeitdokument vom 17. Juni 1953 in Berlin, niedergeschrieben von einem 22 Jahre alten Geologiestudenten, der damals staunend durch Ost-Berliner Straßen zog und danach ein siebenseitiges Erlebnis-Protokoll in seine Schreibmaschine tippte. "Nicht einer, der ein Blatt vor den Mund nahm", beobachtete er, beschrieb Brände, Plünderungen, russisches MP-Feuer sowie "haarsträubendes" Verhalten der Ost-Berliner Polizei. Ein detailreiches PDF-Icon PDF-Dokument.

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Das Foto ist von 1990 und zeigt die Neptun-Warnow-Werft in Rostock. Hier wurden fast nur Schiffe fuer die Sowjetunion gebaut. Eines lag fertig im Hafen und die Sowjets konnten nicht bezahlen.

Eva Lütkemeyer

Gezeitenwechsel an der Ostsee. Die Privatisierung des DDR-Schiffbaus

Die Umbrüche nach 1989 brachten auch die DDR-Schiffbauindustrie in turbulentes Fahrwasser. Mit über 55.000 Beschäftigten war sie als industrieller Kern für die gesamte Region des heutigen Mecklenburg-Vorpommerns strukturbestimmend. Dann begann der folgenreiche Weg von der Plan- in die Marktwirtschaft.

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Am 12.10.1950 empfing Präsident Pieck (r.) den Außenordentlichen und Bevollmächtigten Botschafter der chinesischen Volksrepublik General Tschi Peng Fei (l.) zur Übernahme seines Beglaubigungsschreibens.

Axel Berkofsky

China und die Berlin- und Deutschlandfrage

Bis zum chinesisch-sowjetischen Zerwürfnis in den 1960er Jahren war das Verhältnis zwischen Ost-Berlin und Peking so gut, dass China so tat, den von Ulbricht begründeten Mythos einer zweiten deutschen sozialistischen Nation zu glauben und Todesschüsse auf Republikflüchtige entlang der Berliner Mauer richtig fand. Bis in die 1970er Jahre, da tauschte Peking all das gegen Handel mit und Wirtschaftshilfe aus der Bundesrepublik ein.

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Das Foto aus dem Juni 1993 zeigt das BASF-Werk Schwarzheide (vormals VEB Synthesewerk). Zu sehen ist eine moderne Gaserzeugungsanlage für Kohlenmonoxyd und Wasserstoff, zwei wichtige Ausgangsstoffe für die Polyurethan-Produktion.

Wolf-Rüdiger Knoll

Mehr als ohnmächtig? Zur Zusammenarbeit zwischen Treuhandanstalt und Brandenburg

Die Landesregierungen spielten als Akteure der sozioökonomischen Transformation Ostdeutschlands eine nicht unbedeutende Rolle. Am Beispiel einzelner Unternehmensprivatisierungen im Bundesland Brandenburg zeigen sich Möglichkeiten aber auch Grenzen regionaler wirtschaftspolitischer Gestaltungsspielräume zu Beginn der 1990er Jahre.

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Das Foto zeigt die zugemauerten Türen zum Lichtspieltheater der Jugend im Stadtzentrum von Frankfurt (Oder), 10.11.2012. Frühestens 2021 sollen nach einem Wettbeweb und der Klärung der FinanzierungSanierungsarbeiten beginnen. Geplant ist, das hier das Landesmuseum für Moderne Kunst einzieht.

Nicolas Offenstadt

"Die DDR als Zankapfel in Forschung und Politik Französische Blicke auf den zweiten deutschen Staat"

Der französische Historiker Nicolas Offenstadt reagiert auf einen DA-Beitrag von Ulrich Pfeil zur DDR-Forschung in Frankreich. Er kritisiert darin die Darstellung seiner eigenen Forschungsarbeit und der dazugehörigen Publikationen.

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Mauerrest 1991 im Norden Berlins.

„Eine äußerst widersprüchliche Vereinigungsbilanz“

Der Ökonom Prof. Klaus Steinitz, damals PDS-Vorstandsmitglied, beschreibt facettenreich die wirtschaftliche und soziale Entwicklung im Osten Deutschlands - als „Vorausschau aus dem Jahr 1990 und Rückblick 30 Jahre danach“. Bilanzierend plädiert er für ein „spezielles Zukunftsprogramm für Ostdeutschland", das "sowohl die Spezifik der hier bestehenden Verhältnisse, als auch Erkenntnisse aus der Bekämpfung der Corona-Pandemie berücksichtigt".

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Das Foto zeigt ein Mauersegment der East Site Gallery in Berlin, das der aus Frankreich stammende Künstler Thierry Noir mit seinen comichaften, bunten Köpfen bemalte.

Corine Defrance

Die Darstellungen der Berliner Mauer in der französischen Populärkultur

Die Gedenkveranstaltungen zu den Jahrestagen des Mauerfalls bieten auch in Frankreich stets einen Anlass für vielfältige Rückblicke und Bilanzen. Zeitzeugen erinnern sich an die Ereignisse, erklären ihre persönliche Verarbeitung des Erlebten und fragen sich, wie unsere Gesellschaften von dieser historischen Zäsur politisch, gesellschaftlich und kulturell beeinflusst wurden.

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Ingo Hasselbach (Bildmitte im Hintergrund) im Sommer 1990 mit weiteren Jugendlichen aus der Berliner Neonaziszene bei einem Interview im Mauerstreifen für das damalige ZDF-Magazin "Kennzeichen D"

Ingo Hasselbach

"Die Neonaziszene ist wie eine Sekte"

Der ehemalige Ostberliner Neonaziführer Ingo Hasselbach war zum Mauerfall 23 Jahre alt und begriff schnell, wie einfach junge Menschen nach der Auflösung der DDR für eine neue Ideologie zu gewinnen waren, auch weil sie eine Identität, Respekt und Sicherheit suchten. Er beschreibt, wie er selber im Gefängnis zum Neonazi wurde und es danach gut verstand, andere in das rechtsextreme Milieu zu ködern.

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Berlin-Mitte, Palast der Republik am ehemaligen Marx-Engels-Platz. Teilansicht der Fassade, hinter der u.a. die DDR-Volkskammer tagte, noch mit dem DDR-Staatswappen (Hammer und Zirkel) 1990.

„Was meine Enkel von der Volkskammer im Jahr 1990 erfahren sollen“

Vor 30 Jahren, am 12. April 1990, tagte zum ersten Mal die letzte Volkskammer der DDR. Ihr Ziel war es, die Deutsche Einheit vorzubereiten. Ehemalige Abgeordnete erinnern sich. An dieser Stelle Hans-Peter Häfner (82), der damals den Wahlkreis Suhl für die CDU vertrat. Mit einem Brief an seine Enkel.

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Eine Gedenk-Flamme während Feierlichkeiten zum Kriegsende am 8. Mai 1945 vor dem Deutsch-Russischen Museum in Berlin-Karlshorst. Das Gebäude ist der historische Ort der Kapitulation der deutschen Wehrmacht in der Nacht vom 8. auf den 9. Mai 1945.

Martin Sabrow

Der 8. Mai – ein deutscher Feiertag?

Als überfällig bezeichnet es der Potsdamer Historiker Martin Sabrow, den 8. Mai als regelmäßigen Feiertag zu verankern – als „überdauernden Tag der befreienden Niederlage und des rettenden Zusammenbruchs“. Er zeichnet die in Deutschland so scheu geführte Debatte über dieses Datum nach, an dem vor 75 Jahren der Weltkrieg in Europa zum Ende kam.

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Auf vielfache Weise wird in Schwarzenberg an die "unbesetzte Zeit" erinnert, u.a. mit einer Ausstellung im Schlossmuseum und einem "Lehrpfad Unbesetzt", zu dem es auf der Website der Großen Kreisstadt Schwarzenberg heißt: "Unsere Geschichte soll Sie Schritt für Schritt in eine Zeit zurückführen, die als einzigartiger historischer Abschnitt in dieser Region Unfassbares hervorzubringen vermochte. Wandern Sie mit uns von Etappe zu Etappe, zurück in die Vergangenheit, erfahren Sie von den geschichtlichen Ereignissen oder erleben Sie den Geist der Fiktion der 'Republik Schwarzenberg' mehr als 60 Jahre später."

Lenore Lobeck

Missbraucht und entzaubert – Der Mythos der „Freien Republik Schwarzenberg“

Schwarzenberg im Westerzgebirge wurde vor allem durch die Legende von der „Freien Republik Schwarzenberg“ bekannt. Grundlage für den Schwarzenberg-Mythos ist die Tatsache, dass ein kleiner Landstrich nach dem Zweiten Weltkrieg 1945 sechs Wochen lang von den Alliierten unbesetzt blieb. Doch weder von den Lebensumständen noch administrativ verwirklichte sich hier eine gesellschaftspolitische Utopie.

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Das Foto zeigt die Stimmauszählung im Wahllokal Berlin Mitte, die wie überall öffentlich stattfand. An dem historischen Akt nahmen auch zwei Vertreter des Europäischen Parlaments teil.

Karin Hartewig

Die erste und letzte freie DDR-Volkskammerwahl

Am 18. März 1990 wurde das erste und letzte Mal die Volkskammer der DDR demokratisch gewählt. Dazu wurden Parteien neu gegründet, andere wandelten sich. Und zum ersten Mal wurden Wahlwerbespots in DDR-Fernsehen gezeigt. Was vermittelten sie? Ein Überblick.

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Das Foto zeigt einen leeren Chefsessel.

Holger Lengfeld

Kaum Posten für den Osten

Mit der deutschen Einheit kam es in Ostdeutschland zu einem Austausch der Eliten. Führungspositionen unterschiedlichster Bereiche wurden oftmals mit Westdeutschen besetzt, weil sie sich besser mit West-Institutionen und Gesetzen auskannten. Doch auch 30 Jahre später sind Ostdeutsche deutlich seltener in Spitzenpositionen in Ostdeutschland zu finden. Der Beitrag beschäftigt sich mit unterschiedlichen Studien dazu und fragt nach möglichen Ursachen.

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Das Foto zeigt Gisela Helwig Anfang der 1990er Jahre.

Nachruf

Gisela Helwig ist gestorben

Am 17. März 2020 ist Dr. Gisela Helwig gestorben. Ihr ganzes Berufsleben verbrachte sie in der Redaktion des Deutschland Archivs. Zusammen mit der Chefredakteurin Ilse Spittmann-Rühle prägte sie das DA zu Zeiten der Teilung bis in die Jahre der Vereinigung von Bundesrepublik und DDR. Ein Nachruf und ein Text von Gisela Helwig.

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Tanz auf der Mauer vorm Brandenburger Tor am 10.11.1989

Multimedia-Paket

Aspekte des 9. November 1989. Der Mauerfall aus vielen Perspektiven

Wie kam es zum Mauerfall am 9. November 1989? Oder war es ein Mauer-Sturz? Dieses Beitragspaket bündelt mehrere Sichtweisen - aus Wissenschaft, Medien, Kultur und Politik. Fotoserien und Videodokumente ergänzen das Mini-Dossier und ermöglichen eine facettenreiche "Zeitreise" 30 Jahre zurück.

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Jana Hensel und Wolfgang Engler im Streitgespräch im Studio von Zeitzeugen TV im März 2018.

Filmreihe mit Zeitzeugen

Wer wir sind – die Erfahrung ostdeutsch zu sein

2018 diskutierten die Schriftstellerin Jana Hensel und der Soziologe Wolfgang Engler im Studio von Zeitzeugen-TV (Berlin) über das „Ostdeutschsein“. Dieser Film ist ein Konzentrat daraus.

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Das Foto zeigt den Ausschnitt eines Buchtitels. Das Buch ist als Begleitmaterial zur ZDF-Serie "Unser Walter" (1974) erschienen. Die Serie gab der westdeutschen Öffentlichkeit erstmals Einblick in den häuslichen Alltag einer Familie, in der ein geistig behindertes Kind aufwächst.

Pia Schmüser und Raphael Rössel

Pflege als Alltagsphänomen

Dieser Beitrag widmet sich einem vernachlässigten Thema der deutsch-deutschen Zeitgeschichte. Er vergleicht Pflegealltage von Familien mit Kindern mit Behinderungen in der früheren Bundesrepublik und der DDR und blickt auf ihre Nachwirkungen im vereinigten Deutschland.

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Das Foto zeigt den französischen Präsident François Mitterrand (r), der am 20. Dezember 1989 von DDR-Ministerpräsident Hans Modrow (l) begrüßt wird. Das französische Staatsoberhaupt hielt sich zu einem eintägigen Besuch in Ost-Berlin auf.

Cyril Buffet

„Die deutsche Regierung beschleunigt zu stark“

Der französische Präsident Mitterrand hatte zunächst ein ambivalentes Verhältnis zur deutschen Wiedervereinigung. Seine Reise in die DDR im Dezember 1989 belastete die Beziehungen zwischen der Bundesrepublik und Frankreich für kurze Zeit. Der französische Historiker Cyril Buffet berichtet über das Verhalten Mitterrands im Jahr 1989.

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Auf dem Foto ist das Feiern der Union-Fans am 9. November 2019 des 1:0-Sieg in der 1. Bundesliga gegen Hertha BSC eine Woche zuvor zu sehen.

Matthias Koch

Vom Mauerblümchen zum Fußball-Leuchtturm

Der 1. FC Union Berlin ist oben angekommen. Die Historie des Clubs ist arm an großen Triumphen, aber reich an Geschichten. Dass diese gerade im 30. Jahr des Mauerfalls unvergessen sind, verdankt Union vor allem seiner treuen Fangemeinde.

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Mauer, stasi, Brandenburger Tor

Gerhard Sälter

Zwischen Siegestaumel und Herrschaftssicherung: Der Mauerbau und die Machtelite der DDR

Am 9. November 1989 kam nicht nur die Mauer als Grenzbarriere zu Fall, sondern das komplette Machtsystem der DDR, das durch die Mauer stabilisiert worden war. Jetzt fehlte ihm der Halt.

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Das Foto zeigt ein Gespräch in der Dr. Quendt Backwaren GmbH in Dresden zwischen dem Firmeninhaber Hartmut Quendt (M) und seinen Mitarbeiterinnen Antje Nowakowski (l) und Ines Habich über die Qualität des "Russisch Brot". Der 124 Jahre alte mittelständische Familienbetrieb ist nach eigenen Angaben zwischen Kap Arkona und dem Fichtelberg Marktführer beim Verkauf dieses Gebäcks.

Max Trecker

Soziale Marktwirtschaft ohne Mittelstand?

Wenn in Deutschland von „Hidden Champions“ die Rede ist, bezieht sich dies auf kleine und mittlere Unternehmen, die zumeist im süddeutschen Raum beheimatet sind. Dies war jedoch nicht immer so. Mit der Wiedervereinigung bot sich in Ostdeutschland die Chance, dem Mittelstand wieder zu alter Stärke zu verhelfen und gleichzeitig die Akzeptanz von Marktwirtschaft und Demokratie zu stärken.

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Der Text der Gedenktafel für Heinz Brandt.

Manfred Wilke

Ein widerständiges Leben: Heinz Brandt

Über 33 Jahre nach seinem Tod wurde in Berlin der Gewerkschaftsjournalist Heinz Brandt für sein widerständiges Leben in der Zeit des Nationalsozialismus und der DDR geehrt. Der einstige SED-Funktionär hatte die DDR 1958 frustriert verlassen und wurde 1961 dorthin zurück entführt. Eine Zeitreise durch sein Leben und die Geschichte der DDR.

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Das Foto zeigt Übersiedlerinnen und Übersiedler aus der DDR Mitte der 1980er Jahre, die von der Bundesregierung freigekauft wurden, bei ihrer Ankunft in einem Notaufnahmelager.

Laura Wehr

Von der (eigenen) Geschichte eingeholt?

Für Familien, die in den 1980er Jahren per Ausreiseantrag die DDR verlassen hatten, war die „Wende“ von besonderer biographischer Bedeutung: Nicht nur der Sinn der Ausreise stand rückblickend in Frage; auch die kulturellen Identitäten und familialen Zugehörigkeiten gerieten (erneut) auf den Prüfstand.

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Das Foto von 1991 zeigt den früheren Vorstandsvorsitzenden der Treuhandanstalt Detlev Rohwedder, und das Vorstandsmitglied Birgit Breuel.

Keith R. Allen

Internationale Finanzakteure und das Echo des Sozialismus

Archivbestände offenbaren, wie Finanzberater aus dem englischsprachigen Raum und Vertreterinnen und Vertreter der planwirtschaftlich geprägten DDR-Nomenklatura die Arbeit der Treuhand prägten.

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Das Foto zeigt den Demonstrationszug, der sich am 9. Oktober 1989 nach dem Montagsgebet in der Leipziger Nikolaikirche als friedliche Montagsdemonstration in Bewegung setzte. Schließlich hatte diese Demonstration 70.000 Teilnehmer. Schweigend und ohne Transparente ging es vom Karl-Marx-Platz um den Leipziger Innenstadtring.

Angela Siebold

Das Jahr 1989 und sein Stellenwert in der europäischen Erinnerung

Ohne Zweifel lässt sich 1989 als europäischer Erinnerungsort bezeichnen. Doch die Kritik an der „Friedlichen Revolution“ in Europa nimmt zu. Sie dient der nationalen Abgrenzungspolitik populistischer Bewegungen, kann aber auch als Pluralisierung der Erinnerung verstanden werden.

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Das Foto zeigt eine Guillotine und einen Schrumpfkopf, die in der Dauerausstellung im Museum für Deutsche Geschichte ausgestellt wurden. Das Foto stammt von 1953.

Anna Georgiev

Thälmanns Turnhose und andere Dinge

Welche Spuren hat der DDR-spezifische Antifaschismus in den Sammlungen von Museen und Gedenkstätten hinterlassen und was erzählen diese Dinge heute noch über die DDR? Dieser Beitrag beleuchtet, wie sich durch den Antifaschismus als Diskurs ein Monument seiner selbst in den Sammlungen der DDR etablierte.

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"Sie verlassen den Amerikanischen Sektor": Schild am Grenzübergang "Checkpoint Charlie".

Bernd Greiner

Spuren und Lehren des Kalten Kriegs

Vor 30 Jahren endete nicht nur die Geschichte der DDR und der Zweiteilung Deutschlands, sondern auch die des Kalten Kriegs. Der Historiker Bernd Greiner gibt einen Überblick, welche Gesichtspunkte dazu gehören, von denen einige Faktoren bis in die Gegenwart wirken. Dazu zählen auch die Mechanismen, die entwickelt wurden, Spannungen wieder abzubauen und den Kalten Krieg zu entschärfen – zumindest temporär.

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Demonstration in der Leipziger Innenstadt am 4. September 1989.

Martin Sabrow

Mythos 1989

War die Friedliche Revolution vor über 30 Jahren eine Revolution ohne Revolutionäre? Verdient das Jahr 1989 jenen Mythos, mit dem alle fünf Jahre aufwändig an den Zusammenbruch der DDR erinnert wird? Und wollen heute Rechtspopulisten diese Geschichte usurpieren? Eine Betrachtung über das anhaltende Ringen um die Deutungshoheit der Mauerzerfallsgeschichte.

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Blick auf das Reichstagsgebäude in Berlin, Sitz des Deutschen Bundestages. Foto von 1999.

Übersicht

Alle neuen Angebote des DA seit 2019

Alle neuen Beiträge des Deutschland Archivs aus den zurückliegenden zwölf Monaten in der Reihenfolge ihres Erscheinens auf einen Blick.

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Interviews

Die Freiheit der Distanzierten – die alternative Modeszene der DDR

Die Freiheit der Distanzierten – die alternative Modeszene der DDR

In den 1980er Jahren formierte sich in den Städten der DDR eine alternative Modeszene. Es wurde nicht nur Mode privat in kleinen Werkstätten produziert und auf Märkten verkauft, vor allem die Modeshows bildeten ein Ventil für die Macher/innen und ihr Publikum, um den Anpassungsdruck des Staates aushalten zu können. Andrea Prause hat im Rahmen ihrer Dissertation zu diesem Phänomen geforscht.

Themenschwerpunkte

Trabantkarosserien im VEB Sachsenring Zwickau

Transformation und Deutsche Einheit

Der Einigungsvertrag zwischen der Bundesrepublik und der DDR von 1990 schuf die staatliche Einheit Deutschlands. Alles konnte er aber nicht regeln. In oftmals schwierigen Prozessen mussten Menschen und Organisationen (wieder) zusammenfinden. Das gelang mal mehr, mal weniger und sorgt auch 30 Jahre später für Debatten.

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Radfahrer fahren hinter einem Schild mit der Aufschrift „Achtung! Sie verlassen jetzt West-Berlin“ an der Berliner Mauer vor dem Brandenburger Tor entlang, 1984. Foto: Wolfgang Kumm

Berlin – geteilte Stadt, Mauerfall und Zusammenwachsen

Am 3. Oktober 1990 ging nicht nur die DDR mit ihrer Hauptstadt Ost-Berlin unter, sondern auch dieses merkwürdiges Gebilde West-Berlin. Dieser Schwerpunkt widmet sich der Geschichte Berlins im Kalten Krieg, bündelt unterschiedliche Perspektiven auf den Mauerfall und analysiert das schwierige Wiederzusammenwachsen seitdem.

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Protest der IG-Metall vor dem Sitz der Treuhandanstalt in Berlin.

Das Wirken der Treuhandanstalt

Die Treuhandanstalt ist bis heute umstritten. Für die einen ist sie schuld an der hohen Arbeitslosigkeit in den 1990er Jahren. Für andere ist sie ein Synonym für Steuermittelvernichtung. Mittlerweile stehen der Wissenschaft die Treuhandunterlagen zur Verfügung. In einer Beitragsserie berichtet das Deutschland Archiv über den aktuell Forschungsstand.

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Alltag vor dem Warenhaus am Berliner Alexanderplatz, 1971

Alltag und Gesellschaft

Nach der Gründung der beiden deutschen Staaten entwickelten sich nicht nur die unterschiedlichen politischen Strukturen weiter, sondern die Systemunterschiede wirkten sich in allen Gesellschaftsbereichen aus. Der Schwerpunkt thematisiert die gesellschaftlichen und politischen Auswirkungen der Systemkonkurrenz in vielen Bereichen des täglichen Lebens.

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Das Sowjetische Ehrenmal im Treptower Park in Berlin betont das aktive heroische Opfer der sowjetischen Soldaten für den Sieg über den Faschismus.

Erinnern, Gedenken und Aufarbeitung

Dieser Schwerpunkt bündelt Aspekte der wechselreichen Geschichte des Erinnerns an die Opfer der Kriege und politischen Systeme des 20. Jahrhunderts in Deutschland sowie der Aufarbeitung von Unrecht. Auch mit den Spuren, die der Kalte Krieg auf beiden Seiten der Mauer und des "Eisernen Vorhangs" hinterließ, wird sich befasst.

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Demonstranten mit der tschechischen Flagge am 21. August 1968 in Prag neben einem brennenden sowjetischen Panzer

1968 – Ost und West

Noch heute, über 50 Jahre später, streiten sich Wissenschaftler und Politiker über die Bedeutung des Jahres, in dem weltweit die Menschenrechts- und Studentenbewegung teilweise gewalttätig eskalierten. Das Deutschland Archiv beleuchtet in den unter diesem Schwerpunkt versammelten Beiträgen die Auswirkungen von „68“ in Ost- und Westdeutschland.

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Abfertigung der West-Berliner Besucher am Grenzübergang Bahnhof Friedrichstrasse, 1964

Macht-Räume in der DDR

Das komplexe Herrschaftssystem der DDR wurde nicht nur durch den Partei- und Staatsapparat aufrecht erhalten. Dieser Schwerpunkt blickt auf die räumliche Reichweite von Macht in der DDR, beleuchtet aber auch den "Eigen-Sinn" lokaler Akteure: im kulturellen Bereich, in der Schule, im Alltag oder in der Kommunal- und Wohnungspolitik.

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Eine Frau und ein Kind an einem Zeitungskiosk in Berlin (Ost).

Kultur- und Medienpolitik

Der Schwerpunkt beschäftigt sich mit Formen der Mediensteuerung und
-kontrolle in der DDR. Die Beiträge thematisieren verschiedene Mediengattungen und erkunden die Vielfalt der Steuerungsversuche, die häufig unterhalb der Schwelle direkter, leicht durchschaubarer Einflussnahme liegen.

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Abgebildet sind zahlreiche Porträts von Kindern- und Jugendlichen.

Un-Rechts-Staat DDR

Das DA geht in diesem Schwerpunkt der Frage nach, in welchen Bereichen des SED-Systems die eigenen Gesetze übergangen und der Prämisse des Machterhalts untergeordnet wurden, und wie sich die unterschiedlichsten Zweige der staatlichen Verwaltung und Rechtspflege daran beteiligten.

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Zeitzeugnisse 1989

Schlüsselmoment der Geschichte: Der 9. Oktober 1989 in Leipzig

Schlüsselmoment der Geschichte:
Der 9. Oktober 1989 in Leipzig

Eine wesentliche Rolle bei der Ausbreitung der Friedlichen Revolution in der DDR spielten Fernsehbilder - zum Beispiel am 9. Oktober 1989 in Leipzig.

Ausgebombt! Eine Zeitreise ins kriegszerstörte Berlin

31 Bildmontagen des Berliner Fotografen Alexander Kupsch, aus historischen Fotos vom zerstörten Berlin und Aufnahmen aus dem Jahr 2015, rücken die zerstörerische Kraft des Krieges erneut ins Bewusstsein, indem sie die Ruinen aus dem Mai 1945 ins Berlin von heute übertragen.

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NEU: Videoreportagen

Vom Einläuten der Friedlichen Revolution

Rund um den 7. Oktober 1989 herrschte Ausnahmezustand in mehreren Städten der DDR. Polizei, Betriebskampfgruppen und Stasi gingen gewaltsam gegen Demonstranten vor, die friedlich für Reformen, Demokratie und Reisefreiheit eintraten - und sich mit Kerzen, Worten und Zivilcourage gegen die Staatsmacht durchsetzten. Ein filmischer Überblick.

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Themenseite

30 Jahre Mauerfall

Die Berliner Mauer war über 28 Jahre das Symbol der deutschen Teilung und des Kalten Krieges. Am 9. November 1989 reagierte die DDR-Regierung mit Reiseerleichterungen auf den Ausreisestrom und monatelange Massenproteste – die Mauer war geöffnet. Wir präsentieren ausgewählte Angebote zur Geschichte der Mauer und des Mauerfalls.

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Deutschlandarchiv bei Twitter

Ausstellung + Film

Die Mauer. Sie steht wieder!

Was wäre, wenn die Mauer Berlin erneut halbieren würde? 30 Jahre nach dem Mauerfall erinnert das Deutschland Archiv der bpb mit 30 Bildmontagen und einem Film von Alexander Kupsch an das Bauwerk, das die Stadt über 28 Jahre lang teilte.

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Chronik der Mauer

Es erwartet Sie eine Fülle von multimedial aufbereiteten Informationen über Mauerbau und Mauerfall - und über die Opfer der Grenze.

Mehr lesen auf chronik-der-mauer.de

Dossier

Stasi

Alles wissen, alles kontrollieren, Menschen manipulieren. Aus der Arbeitsweise der DDR-Geheimpolizei "Stasi" ist auch viel zu lernen über die Mechanismen von Diktaturen der Gegenwart. In der DDR überwanden couragierte Bürgerinnen und Bürger allerdings 1989 ihre Angst vor der "Staatssicherheit". Vor 30 Jahren wurde sie gänzlich entmachtet.

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Online-Angebot der bpb und der Robert-Havemann-Gesellschaft

jugendopposition.de

Wie haben junge Menschen in der DDR mit Mut und Musik gegen Stasi und SED-Diktatur gekämpft? Zeitzeugen berichten. Mit zahlreichen Texten, Videos, Audios, Fotos und Dokumenten.

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Online-Archiv

www.wir-waren-so-frei.de

Fast 7.000 private Filme und Fotos aus der Umbruchzeit 1989/90 sowie über 100 begleitende Erinnerungstexte. Dazu ost- und westdeutsche Medienberichte. Die persönlichen Erfahrungen der Fotografen und Filmemacher bieten zusammen mit der öffentlichen Berichterstattung vielfältige Blicke auf die historischen Ereignisse und deren Auswirkungen auf den Alltag in Ost und West.

Mehr lesen auf wir-waren-so-frei.de

Wird die DDR-Diktatur verharmlost? Und warum begann die intensive Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit erst so spät? Die Deutung von Geschichte ist oft umstritten - und nicht selten ein Politikum.

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13. August 1961: In den frühen Morgenstunden beginnt der Bau der Mauer, die Deutsche Teilung wird zementiert. Am Abend des 9. November 1989 kommt es zum Mauerfall. Bald 30 Jahre danach ist Deutschland in vielem noch immer ein Land mit zwei Gesellschaften.

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Zu dem Thema "Children of Transition, Children of War, the Generation of Transformation from a European Perspective" diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Deutschlandforschertagung 2016 vom 3. bis 5. November 2016 in der Universität Wien. Die Tagungsdokumentation gibt Einblick in die Themen und Ergebnisse.

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Messenger-Projekt

Der Mauerfall und ich

Es ist Leipzig im Spätsommer des Jahres 1989. Die Studentin Kathrin und ihre Freundinnen und Freunde erleben eine Zeit des Umbruchs in der DDR. Im November fällt die Mauer und damit die Grenze, die Deutschland und die Deutschen viele Jahrzehnte trennte. Über ihre Erlebnisse hat Kathrin von August bis November 2019 im bpb-Messengerprojekt "Der Mauerfall und ich" berichtet.

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Gedenkstätten, Museen, Dokumentationszentren, Mahnmale, Online-Angebote - zahlreiche Einrichtungen und Initiativen erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus, bieten Bildungsangebote zur Geschichte des Nationalsozialismus und engagieren sich für Überlebende und Jugendbegegnungen. Wo Sie welche Erinnerungsorte mit welchem pädagogischen Angebot finden, erfahren Sie in der Datenbank.

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Der Tag in der Geschichte

  • 11./12. August 1990
    Gründung der ersten gesamtdeutschen Partei FDP - Die Liberalen. Der Bund Freier Demokraten (BFD), die FDP und die Deutsche Forumpartei (DFP) aus der DDR, die bereits in der Volkskammer eine gemeinsame Fraktion bilden, vereinigen sich auf dem gemeinsamen... Weiter